DE8526740U1 - Falzvorrichtung für ein Kantenschutzband - Google Patents
Falzvorrichtung für ein KantenschutzbandInfo
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Description
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Siemensstraße H r
VWS Wärme Schutzbefestigungen GmbH
Die Erfindung betrifft eine Falzvorrichtung für ein Kanten- p
schutzband, das aus einem Aluminiumstreifen besteht, der auf j
einen breiteren und beidseitig überstehenden nichtmetall!- |
sehen Trägerstreifen aufkaschiert ist. j,
Kantenschutzbänder der genannten Art werden als Flachbänder I
angeliefert und müssen auf der Baustelle in Anpassung an die 1
zu schützende Kante gefalzt werden. Auch wenn der Aluminium- ]'.'■
streifen eine Mittelrille als Sollfalzstelle aufweisen soll-
te, macht das Falzen dieser Streifen von Hand Schwierigkei- i
ten und führt leicht zu Deformationen des Kantenschutzban- «
des. i
Es ist eine Falzvorrichtung bekannt geworden, die zwei in- |
einandergreifende profilierte Walzen aufweist, zwischen
denen das Kantenschutzband gefalzt werden kann. Diese Vor- |,
richtung hat jedoch den Nachteil, daß sie nicht von Hand ge- %
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falten werden kann und auf einem Träger fest montiert werden
muß. Außerdem unterliegt sie auf den Baustellen leicht der
Verschmutzung, die ihren Betrieb beeinträchtigen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Falzvorrichtung für ein Kantenschutzband zu schaffen, das keine beweghön
φοίτα aufweist und das als handliches Hilfor*sr«.t s.uch ir*
die Tasche gesteckt und somit an jede Einsatzstelle mitgenommen werden kann.
Die gestellte Aufgabe wird mit einer Falzvorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
sie als Hilfswerkzeug mit einem handlichen Körper ausgebildet ist, der auf einer Seite einen sich einwärts keilförmig
verengenden Einführungskanal aufweist, der in einem der Stärke des Kantenschutzbandes entsprechenden Ziehschlitz an
der gegenüberliegenden Seite des Körpers endet und in welchem in Durchgangsrichtung ein zentraler Keil mit rechtwinklig
zueinander stehenden Keilflanken ansteigt, der im Ziehschlitz einen rechtwinklig dreieckigen Mittenabschnitt begrenzt.
Der handliche Körper kann vorteilhafterweise mindestens im Bereich seines Einführungskanals und seines Ziehschlitzes
aus einem Kunststoffmaterial mit guten Gleiteigenschaften bestehen.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Falzvorrichtung läßt sich
als kleines, mit einer Hand leicht faßbares Hilfswerkzeug ausbilden, dessen Körper auch vollständig aus einem grifffreundlichen
Kunststoffmaterial bestehen kann. Der handliche Körper der Falzvorrichtung läßt sich beim Falzvorgang in der
Hand halten und somit überall einsetzen. Der handliche Körper kann aber auch Anlageflächen bildende Randvorsprünge
aufweisen, die mit öffnungen zum Hindurchführen von Befesti-
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güngsöFganen versehen sein können. Öiese Randvorsprünge können beispielsweise zwei parallele Wandungen sein, deren
gegenseitiger Abstand der Breite von Verpackungsschachteln für die Kantenschutzbänder entspricht. In diesen Verpackungsschachteln
sind die Kantenschutzbänder zu Rollen aufgewickelt und lassen sich durch einen Schlitz der Schachtel
nach außen ziehen in die auf die Schaltsl aufgesetzte
Falzvorrichtung stecken und von Hand durch die Falzvorrichtung ziehen.
Vorteilhafterweise kann der Ziehschlitz so ausgebildet sein,
daß sich an den rechtwinklig dreieckigen Mittenabschnitt beidseitig geradlinige Randabschnitte anschließen, die unter
einem stumpfen Winkel von 135° zu den Keilflanken in der Schlitzebene verlaufen. Während der zentrale Aluminiumstreifen
des Kantenschutzbandes vom zentralen Keil der Falzvorrichtung erfaßt und zu einer Kantenschutzschiene mit zwei
rechtwinklig zueinander verlaufenden Schenkeln gefalzt wird, werden von den geradlinigen Randabschnitten des Ziehschlitzes
die beidseitig überstehenden Abschnitte des nichtmetallischen Trägerstreifens erfaßt und an der fertig gefalzten
Kantenschutzschiene somit aus der Ebene der Schienenschenkel ausgebogen gehalten, was ihre nachträgliche Beschichtung mit
Leim oder einem anderen flüssigen Haftmittel erleichtert.
Die erfindungsgeraäß ausgebildete Falzvorrichtung läßt sich
als billiges Massenprodukt herstellen und den Kantenschutzbandverpackungen als Hilfswerkzeug beigeben.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß
ausgebildeten Falzvorrichtung anhand der Zeichnung näher erläutert.
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Es zeigen:
Fig. ί
Fig. ί
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eine perspektivische Darstellung einer auf eine Kantenschutzbandschachtel aufgesetzten
Falzvorrichtung für ein Kantenschutzband·
einen Querschnitt durch die Falzvorrichtung entlang der Linie II - II in
Fig. 1 und 3;
Fig. 3
Fig. 4
eine Vorderansicht der Falzvorrichtung in Richtung des Pfeiles III in Fig. 2;
die Falzvorrichtung mit abgewandeltem Körper in Kleindarstellung in Vorderansicht.
Fig. 1 zeigt eine Verpackungsschachtel 10 für eine Rolle
von Kantenschutzband 11. Das Kantenschutzband 11 besteht aus einem Aluminiumstreifen 12, der auf einen breiteren und
beidseitig überstehenden papierenen Trägerstreifen 13 aufkaschiert
ist. Das Kantenschutzband 11 läßt sich durch einen Randspalt 14 der Verpackungsschachtel 10 nach außen
ziehen.
Die Falzvorrichtung 15 für das Kantenschutzband 11 besteht aus einem im wesentlichen quaderförmigen Körper 16, der aus
einem gute Gleiteigenschaften aufweisenden Kunststoff einstückig gefertigt ist. Der Körper 16 weist gerundete Ecken
auf, so daß er leicht mit der Hand erfaßt und gehalten werden kann. Der Körper 16 des dargestellten Ausführungsbeispieles
ist so bemessen, daß er in der aus Fig. 1 ersicht-
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lichen Weise rait einer Unterseite 17 auf die Verpackungs- :).
Schachtel 10 aufgesetzt werden kann, wobei zwei parallel {*
zueinander verlaufende seitliche Ansatzwandungen 18 und 19, $]
die jeweils eine Durchgangsöffnung 20 für Befestigungs- 3/
schrauben o. dgl. aufweisen, seitlich an der Verpackungs- i
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schachtel 10 anliegen. l·
Der einstückig aus Kunststoff gefertigte Körper 16 weist auf !.'.
soiner Vorderseite eine aus Fig. 2 ersichtliche große Ein- I
führungsöffnung 21 auf, an die sich ein von oben und von ,]
unten her keilförmig verjüngender Einführungskanal 22 anschließt, der auf der Rückseite 23 des Körpers 16 in einem I
Ziehspalt 24 endet. In dem sich keilförmig verjüngenden Ein- :· führungskanal steigt in der Mitte in Durchgangsrichtung ein \
Keil 25 an, der rechtwinklig zueinander stehende Keilflanken aufweist und der im Ziehschlitz 24 einen rechtwinklig drei- ;
eckigen Mittenabschnitt 24.1 bildet. An diesen dreieckigen Mittenabschnitt 24.1 des Ziehschlitzes 24 schließen sich
nach beiden Seiten geradlinige Randabschnitte 24.2 und 24.3 des Ziehschlitzes an, die jeweils unter einem Winkel von
135° zu den Flanken des Keiles 25 und damit zu den Schlitzen des dreieckförmigen Ziehschlitz-Mittenabschnitts 24.1 verlaufen.
Fig. 4 zeigt eine Falzvorrichtung 15a, die sich von der
Falzvorrichtung 15 nach den Fig. 1 bis 3 nur dadurch unterscheidet, daß an ihrem Körper 16a die Unterseite 17a durch
seitlich abstehende Wandungsansätze l8a und 19a verlängert ist, die eine vergrößerte Anlagefläche für den Körper 16a
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bilden und die wiederum mit Durchgangsöffnungen zum Hindurchführen
von Befestigungsschrauben 26 versehen sind.
Der Körper der Falzvorrichtung kann auch mehrteilig ausgebildet
sein und muß nicht aus Kunststoffmaterial bestehen.
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Claims (5)
1. Falzvorrichtung für ein Kantenschutzband, das aus einem Aluminiumstreifen besteht, der auf einen breiteren und
beidseitig überstehenden nichtmetallischen Trägerstreifen aufkaschiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie als
Hilfswerkzeug mit einem handlichen Körper (16) ausgebildet
ist, der auf einer Seite einen sich einwärts keilförmig verengenden Einführungskanal (22) aufweist, der in
einem der Stärke des Kantenschutzbandes (11) entsprechenden
Ziehschlitz (24) an der gegenüberliegenden Seite (23) des Körpers (16) endet und in welchem in Durchgangsrichtung
ein zentraler Keil (25) mit rechtwinklig zueinander stehenden Keilflanken ansteigt, der im Ziehschlitz (24)
einen rechtwinklig dreieckigen Mittenabschnitt (24.1) begrenzt.
2. Falzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Ziehschlitz (24) an den rechtwinklig dreieckigen
Mittenabschnitt (24.1) beidseitig geradlinige Randabschnitte (24.2, 24.3) anschließen, die unter einem
stumpfen Winkel von 135° zu den Keilflanken in der Ziehschlitzebene verlaufen.
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3. Falzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der handliche Körper (16) mindestens im Bereich seines Einführungskanales (22) und seines Ziehschlitaes
(24) aus einem Kunststoffmaterial mit guten Gleiteigensehaften besteht.
4. Falzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch % gekennzeichnet, daß der handliche Körper (16) Anlageflä-
.· chen bildende Randvorsprünge (18, 19; 18a, 19a) mit öffnungen
(20) zum Hindurchführen von Befestigungsorganen , (26) aufweist.
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5. Falzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß er parallele Randvorsprünge (185 19) aufweist, deren
gegenseitiger Abstand der Breite von Verpackungsschach-
• teln (10) für Kantenschutzbandrollen entspricht.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19858526740 DE8526740U1 (de) | 1985-09-19 | 1985-09-19 | Falzvorrichtung für ein Kantenschutzband |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19858526740 DE8526740U1 (de) | 1985-09-19 | 1985-09-19 | Falzvorrichtung für ein Kantenschutzband |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8526740U1 true DE8526740U1 (de) | 1985-10-31 |
Family
ID=6785406
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19858526740 Expired DE8526740U1 (de) | 1985-09-19 | 1985-09-19 | Falzvorrichtung für ein Kantenschutzband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8526740U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2660893A1 (fr) * | 1990-04-17 | 1991-10-18 | Lhomme Sa | Procede et dispositif pour la fabrication de cornieres en carton munies d'un revetement et cornieres ainsi realisees. |
-
1985
- 1985-09-19 DE DE19858526740 patent/DE8526740U1/de not_active Expired
Cited By (2)
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| FR2660893A1 (fr) * | 1990-04-17 | 1991-10-18 | Lhomme Sa | Procede et dispositif pour la fabrication de cornieres en carton munies d'un revetement et cornieres ainsi realisees. |
| WO1991016193A3 (fr) * | 1990-04-17 | 1991-12-12 | Lhomme Sa | Procede et dispositif pour la fabrication de cornieres en carton munies d'un revetement et cornieres ainsi realisees |
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