DE8500025U1 - Flaschen-Austragkopf - Google Patents
Flaschen-AustragkopfInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Flaschen-Austragkopf, insbesondere
einen Sprühkopf o.dgl. für pharmazeutische Zubereitungen,
mit einer handbetätigbaren Kolbenpumpe, die einen umfangsseitig über ein Pumpengehäuse vorstehenden, ringförmigen
Befestigungsflansch für den abgedichteten Eingriff mit
einem durch einen Flaschenhals o.dgl. gebildeten Anschlußstutzen aufweist.
Bekannte Austragköpfe dieser Art werden in der Regel mit detn Befestigungsflanscn gegen die ringförmige freie Stirnfläche des Flaschen- bzw. Behältnishalses angelegt und entweder
durch einen aus verformtem Blech bestehenden Krimpring oder eine Überwurf-Schraubkappe abgedichtet gegen den Flaschenhals
verspannt. Dies ist verhältnismäßig umständlich, erfordert gesonderte Bauteile zur Befestigung und führt zu
relativ großen Abmessungen im Bereich dieser Befestigung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Flaschen-Austragkopf
der genannten Art zu schaffen, der es auf einfache Weise ermöglicht, ohne gesonderte Bauteile und bei
• ·
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kompakten Abmessungen eine sichere Befestigung am Flaschenhals vorzunehmen.
Diese Aufgabe wird bei einem Flaschen-Austragkopf der eingangs
beschriebenen Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Befestigungsflansch als in eine Innennut des Anschlußstutzens
unter wenigstens teilweise radialer Vorspannung einrastbarer Sprengring ausgebildet ist. Der Sprengring,
der in einfacher Weise einteilig mit dem Punipengehäuse ausgebildet
sein kann, wird somit unmittelbar im Innern des Anschlußstutzens abgedichtet gesichert, ohne daß hierfür
irgendein zusätzlicher Bauteil erforderlich wäre. Dadurch ist auch eine besonders einfache und schnelle Montage des
Austragkopfes möglich.
Die erfindungsgemäße Ausbildung eignet sich insbesondere
für besonders kleine Wirkstoffspender, bei denen es auf kompakte Abmessungen ankömmt. Um unter sroleheri schwierigen Bedingungen
trotzdem eine sehr sichere Abdichtung und einen zuverlässigen Halt zu gewährleisten, ist es vorteilhaft,
wenn mindestens eine Umfangsf1äche, insbesondere eine zum
Pumpeneinlaß hin liegende, etwa zylindrische Umfangsflache
und/oder eine zum Pumpenauslaß anschließende, annähernd kegelstumpf förmi ge Phasenfläche des Sprengringes als radiale Spannflächen
für die unmittelbar dichtende Anlage an Gegenflächen der Innennut ausgebildet sind, so daß die Kolbenpumpe genau
zentriert ist und durch geringfügige radiale elastische Aufweitung
des Anschlußstutzens eine hohe Dichtpressung gewährleistet ist. Diese Vorteile werden noch wesentlich verbessert,
wenn mindestens ei na Stirnfläche, insbesondere die zum Pumpeneinlaß liegende, wenigstens im radial äußersten
Bereich ebene Stirnfläche und/oder der angefaste äußerste Bereich der anderen Stirnfläche des Sprengringes bis zur
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radial inneren Begrenzung dieser Phasenfläche, als axiale
Spannflächen für die unmittelbare dichtende Anlage an Gegenflächen der Innennut ausgebildet sind, wobei vorzugsweise
die Radialerstreckung der axialen Spannflächen kleiner als die Axialerstreckung der radialen Spannflächen ist. Die KoI-benpumpe bzw. der Sprengring ist dadurch auch in Achsrichtung
genau fixiert und unter geringfügiger elastischer Aufweitung
des Anschlußstutzens im Bereich der Innennut ergeben sich weitere Dichtflächen, die mit hoher Dichtpressung aneinander
anliegen.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die zum Pumpeneinlaß hin liegende
Utnfangskante des Sprengringes als beim Einsprengen der Kolbenpumpe an einem endseitigen Innen-Spitzkonus o.dgl. des Anschlußstutzens geführte Gleit- und Vorspannkante ausgebildet
ist, wobei vorzugsweise zwischen dem Spitzkonus und der Innennut ein im wesentlichen zylindrischer Innenabschnitt vorgesehen ist. Zum Einsetzen der Kolbenpumpe bzw. des Sprengringes
bedarf es somit keiner besonderen Maßnahmen zum Aufweiten des Anschlußstutzens, sondern beim axialen Eindrücken der
Kolbenpumpe in den Anschlußstutzen weitet der Sprengring mit seiner Gleit- und Vorspannkante den Anschlußstutzen selbst
tätig um das erforderlich Maß auf, bis der Sprengring in die Innennut einrastet und hierbei die Aufweitung wenigstens
zum Teil wieder zurückgeführt wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung liegt die innere und/oder die äußere, benachbart zum Sprengring liegende Umfangsfläche des Pumpengehäuses bis zum Sprengring unter radial innerer Begrenzung eines Ringspaltes berührungsfrei,
wobei vorzugsweise der äußere Ringspalt schmaler als der innere ist, so daß auch bei möglichen, geringen Kipplagen
der Kolbenpumpe gegenüber dem Anschlußstutzen gewährleistet
ist, daß der Sprengring dicht in die Innennut eingreift.
Die erfindungsgemäße Ausbildung, die ohne jegliches gesondertes Dichtungselement im Bereich des Sprengringes auskommt,
eignet sich insbesondere auch für nichtsymmetrisch ausgebildete Flaschen bzw. für Flaschen, die im Spritzblasverfahren
hergestellt sind. Für solche Flaschen ist es besonders vorteilhaft, wenn der Austragkopf dahingehend weitergebildet
ist, daß ein an der Außenseite der Kolbenpumpe angeordneter Austrag- und Betätigungsknopf in wenigstens einer Axialstellung, insbesondere in allen Axialstellungen, in Drehrichtung
anschlagbegrenzt in, vorzugsweise verdecktem, Eingriff mit dem Anschlußstutzen steht. Dadurch ist der Betätigungsknopf
hinsichtlich seiner Drehstellung um die Mittelachse des Anschlußstutzens bzw. der Kolbenpumpe stets unverrückbar gleich
ausgerichtet.
Dies kann in baulich einfacher Weise dadurch erreicht werden, daß der Betätigungsknopf als über Nut und Feder in Eingriff ί
mit dem Anschlußstutzen stehende Kappe ausgebildet ist, die vorzugsweise am Innenumfang einer innerhalb des Kappenmantels
und/oder außerhalb einer am Pumpenstößel befestigten Verbindungshülse liegenden Überwurfhülse für den Anschlußstutzen
mindestens einen, insbesondere zwei diametral gegenüberliegende Federstege aufweist, die in Axialnuten am Außenumfang
des Anschlußstutzens eingreifen. Dadurch ist die als Drehsicherung wirkende Axialführung einerseits nach außen völlig
unzugänglich und unsichtbar abgedeckt und liegt sie andererseits auf verhältnismäßig großem Durchmesser, so daß auch
bei dünnwandiger Dimensionierung des Betätigungsknopfes eine
hohe mechanische Festigkeit erzielt werden kann. Die Überwurfhülse verhindert des weiteren das Eindringen von Schmutz
in den Innenbereich des Anschlußstutzens und schützt den Anschlußstutzen vor Beschädigung.
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Des weiteren kann die Überwu^fhülse durch die erfindungsgemäße Ausbildung zur Anschlagbegrenzung des Hubweges des Betätigungsknopfes herangezogen werden, wenn das freie Ende der
Überwurfhülse eine Hub-Anschlagfläche für den Betätigungsknopf bildet, der vorzugsweise als Gegenfläche eine Ringschulter zugeordnet ist, die vom inneren Ende des Anschlußstutzens
ausgeht und/oder am Außenumfang vom Kappenmar.tel übergriffen ist. Dadurch liegen auch die Anschlagflächen flach außen vollständig abgedeckt im Innern des Betätigungsknopfes.
Eine besonders kompakte und leichte Bauweise wird erreicht,
wenn nach einem weiteren Vorschlag gemäß der Erfindung die äußere Stirnfläche des Pumpengehäuses etwa in der Ebene der
freien Stirnfläche des Anschlußstutzens liegt und/oder wenn die ebenso wie der Kappenmantel frei von einer Kappenstirnwand abstehende und gegenüber dem Kappenmantel kürzere Überwurfhülse in Ausgangsstellung des Betätigungsknopfes den
Anschlußstutzen nur über einen Bruchteil von dessen Länge übergreift.
Ein versehentliches Betätigen der Kolbenpumpe kann bei der
erfindungsgemäßen Ausbildung in einfacher Weise dadurch verhindert werden, daß der Betätigungsknopf der Kolbenpumpe
in der Ausgangsstellung zwischen zwei, insbesondere eingerasteten Drehendstellungen bewegbar und in einer dieser Drehendstellungen axial verriegelt ist, wobei vorzugsweise als
Rast- und/oder Riegelglieder die inneren Enden der Federstege
vorgesehen sind, so daß am Betätigungsknopf für diese Verriegelung keine gesonderten Glieder erforderlich sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist als Gegenglieder
für die Rast- und/oder Riegelglieder am Umfang des in Ausgangsstellung von der Überwurfhülse übergriffenen Abschnittes des Anschlußstutzens jeweils eine bis an die zugehörige
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Nut reichende Umfangsvertiefung vorgesehen, deren Bodenfläche
im Anschluß an die zugehörige Flanke der Nut eine vorstehende Rastnocke und auf deren von der Nut abgekehrten Flanke eine
Rastausnehmung für den Federsteg bildet, wobei die Rastausnehmung vorzugsweise breiter als die Nut ist und/oder die
Rastnocke konvergierende Rastflanken aufweist. Dadurch läßt
sich die Verriegelung trotz sicheren Haltes hinreichend leichtgängig überwinden und anhand des unterschiedlichen Bewegungsspieles in Umfangsrichtung in beiden Riegelstellungen kann
ohne Betätigung des Betätigungsknopfes leicht erkannt werden, ob sich der Betätigungsknopf in der für die Betätigung erforderlichen Drehstellung oder der axial verriegelten Drehstellung befindet.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es sind dargestellt in
Fig. 2 der Austragkopf gemäß Fig. 1 im Axialschnitt
und in vergrößerter Darstellung,
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2
in nochmals weiter vergrößerter Darstellung,
Fig. 4 ein Ausschnitt der Fig. 2 in vergrößerter Darstellung,
Fig. 5 ein Ausschnitt der Fig. 3 in vergrößerter Darstellung.
Wie die Fig. 1 bis 5 zeigen, weist ein erfindungsgemäßer
F'laschen-Austragkopf 1 eine mit einem Betätigungsknopf 3
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versehene, in einen Anschlußstutzen 4 einer Flasche 5, eines Behältnisses o.dgl. eingesetzte Kolbenpumpe 2 auf. Der im
wesentlichen zylindrische Anschlußstutzen 4 ist durch einen im Durchmesser reduzierten Endabschnitt des Flaschenhalses 6
gebildet, der über eine ringscheibenförmige Übergangswand 7 in den Anschlußstutzen 4 übergeht und am anderen Ende durch
entsprechende, allmähliche Aufweitung die eigentliche Flasche 5 bzw. das Speicherbehältnis für den Wirkstoff bildet.
Die Kolbenpumpe 2 weist ein im wesentlichen achssymmetrisches Pumpengehäuse 8 auf, das an dem innerhalb des Anschlußstutzens
4 liegenden Ende mit einer Gehäusekappe 9 dicht verschlossen ist, wobei die Gehäusekappe 9 von einem Pumpenstößel 10
durchsetzt ist, welcher von einem Verbindungsstutzen 11 des Betätigungsknopfes 3 übergriffen ist und im Innern einen
Austragkanal für den Wirkstoff aufweist, der über die Anschlußhülse 11 mit einer Austragöffnung 12 des Betätigungsknopfes
verbunden ist.
Im Übergangsbereich zwischen dem Hauptkörper des Pumpengehäuses 8 und der Gehäusekappe 9 weist die Kolbenpumpe 2 einen
etwa um seine Dicke radial über die Gehäusekappe 9 vorstehenden Sprengring 13 auf, der einteilig mit dem Hauptkörper
des Pumpengehäuses 8 ausgebildet sein kann, bevorzugt jedoch einteilig mit der Gehäusekappe 9 ausgebildet ist. Der als
ringförmiger Befestigungsflansch vorgesehene massive Sprengring
13 weist eine zylindrische, etwa über zwei Drittel seiner
Axialerstreckung reichende Umfangsf1äche 16 auf, welche
im wesentlichen scharfkantig an diejenige Stirnfläche 17 des Sprengringes 13 anschließt, die dem in der Flasche 5
liegenden Pumpeneinlaß 14 der Kolbenpumpe 2 zugekehrt ist. Diese Umfangsf1äche 16 geht an ihrer dem gegenüberliegenden,
durch das Ende des Pumpenstößels 10 gebildeten Pumpenauslaß
15 zugekehrten Ende in eine kegelstumpfförmige Umfangsf1äche
über, die durch eine Phasenfläche 18 mit einem Phasenwinkel
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von etwa 45° oder durch eine entsprechend abgerundete Phasenfläche
gebildet ist und bis an die andere Stirnfläche 19 des Sprengringes 13 reicht. Der Anschlußstutzen 4, der annähernd
doppelt so lang wie die Gehäusekappe 9 ist, weist etwa in der Mitte seiner Länge im Innern eine ringförmige Innennut
20 auf, die im Querschnitt komplementär an den radial äußeren, die Umfangsfläche 16 und die Phasenfläche 18 bildenden
Ringrand des Sprengringes 13 angepaßt ist. Die größte Tiefe der Innennut 20 ist gleich der Radialerstreckung der
Phasenfläche 18. An der dem Pumpeneinlaß 14 zugekehrten Seite liegt die zugehörige Stirnfläche 17 des Sprengringes
13 über ein Radialmaß an der zugehörigen Seitenfläche der Innennut 20 an, das der Radialerstreckung der Phasenfläche
18 gleich ist. Der Sprengring 13 greift somit in die Innennut 20 im Querschnitt mit drei im Winkel zueinander liegenden
Flächen ein, wobei alle diese Flächen ganzflächig an den Begrenzungsflächen der Innennut 20 mit Vorspannung an-1
legen.
Die Innenumfangsflache des Anschlußstutzens 4 bildet von
der Innenfläche der Übergangswand 7 ausgehend einen zylindrischen Innenabschnitt 21, dessen Innendurchmesser geringfügig
größer als der Außendurchmesser der Gehäusekappe 9 sowie größer als der gegenüber der Gehäusekappe 9 kleinere
Außendurchmesser des Hauptkörpers des Pumpengehäuses 8 ist. Etwa in der Mitte der Länge dieses Innenabschnittes 21 ist
die Innennut 20 vorgesehen. Zum äußeren Ende des Anschlußstutzens 4 hin schließt sich an den Innenabschnitt 21 ein
Innen-Spitzkonus 22 an, der zum äußeren Ende des Anschlußstutzens 4 erweitert ist und an diesem äußeren Ende des Anschlußstutzens
4 einen Innendurchmesser aufweist, der geringfügig größer als der Außendurchmesser des Sprengringes 13
im Bereich der Umfangsflache 16 ist. Die Umfangskante 23
zwischen dieser Umfangsf1äche 16 und der Stirnfläche 17 des
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Sprengringes 13 dient als Gleit- und Vorspannkante beim Einsetzen
der Kolbenpumpe 2 in den Anschlußstutzen 4. Hierbei wird die Kolbenpumpe 2 mit der Umfangskante 23 an dem trichterartig
verengten Spitzkonus 22 angesetzt und dann axial so stark belastet, daß durch Entlanggleiten der Umfangskante
23 am Spitzkonus 22 der Anschlußstutzen 4 etwa um die Radialerstreckung
der Phasenfläche 18 aufgeweitet und/oder der Sprengring 13 um ein ausreichendes Maß radial zusammengedrückt
wird, bis der Sprengring 13 mit seiner Utrif angsf 1 äche am Innenabschnitt
21 entlanggleitet und schließlich in die Innennut 20 springt. Hierbei liegt dann die radial innere Begrenzung
24 der Phasenfläche 18 auf dem Innendurchmesser des zylindrischen
Innenabschnittes 21. Die axial innen an den Sprengring
13 anschließende, durch den Hauptkörper des Pumpengehäuses 8 gebildete Umfangsf1äche 25 begrenzt im montierten
Zustand einen Ringspalt 27, während die axial äußere, durch die Gehäusekappe 9 gebildete Umfangsflache 26 den Ringspalt
28 begrenzt, so daß also die Kolbenpumpe 2 außer im Bereich des Sprengringes 13 gegenüber dem Anschlußstutzen 4 vollständig
berührungsfrei liegt. Die äußere Stirnfläche der Gehäusekappe 9 bzw. des Pumpengehäuses 8 liegt etwa in der Ebene
der freien Stirnfläche des Anschlußstutzens 4.
Der Betätigungsknopf 3 ist als Kappe ausgebildet, die an einer äußeren, annähernd ebenen Stirnwand 29 drei konzentrische
Ansätze, nämlich als innersten Ansatz den Verbindungsstutzen 11, dann eine diesen umgebende Überwurfhülse 30 und
einen diese wiederum ebenfalls mit Abstand umgebenden Kappenmantel 31 trägt. Der Innendurchmesser der Überwurfhülse 30
ist für den teleskopartigen Übergriff an den Außendurchmesser des Anschlußstutzens 4 angepaßt, während der Kappenmantel
31 für den entsprechenden Übergriff an den Außendurchmesser
des Flaschenhalses 6 angepaßt ist. Die gegenüber dem Kappenmantel 31 axial zurückstehende Überwurfhülse 30 weist an
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ihrem zylindrischen Innenumfang zwei einander diametral gegenüberliegende,
axiale stegförmige Federn 32 ayf, die jeweils
in eine axiale Nut 33 am zylindrischen Außenumfang
des Anschlußstutzens 4 eingreifen. Diese Nuten 33 gehen im wesentlichen über die Länge des Anschlußstutzens 4 durch,
reichen also bis zur äußeren, eine ringschulterförmige Gegenfläche
34 bildenden Stirnfläche der Übergangswand 7. In Ausgangsstellung gemäß Fig. 2 des Betätigungsknopfes 3 übergreift
das freie Ende der Überwurfhülse 30 den Anschlußstutzen 4
nur auf einem Bruchteil von dessen Länge. Auf diesem übergriffenen Abschnitt des Anschlußstutzens 4 geht jede Nut
33 an einer Flanke 35 in eine Umfangsvertiefung 36 über,
die sich über einen gegenüber dem Bogenwinkel der Nut 33 mehrfach größeren Bogenwinkel erstreckt. Die Umfangsvertiefung
36 weist im Anschluß an die Nut 33 eine über deren Bodenfläche um weniger als die Tiefe der Umfangsvertiefung
36 vorstehende Rastnocke 37 auf, die sich über einen gegenüber dem Bogenwinkel der Nut 33 größeren, im dargestellten
Ausführungsbeispiel etwa doppelt so großen Bogenwinkel erstreckt
und mit einer zylindrischen Umfangsf1äche versehen
ist. An ihrem von der Nut 33 abgekehrten Ende schließt an die Rastnocke 37 eine Rastausnehmung 38 an, die etwa so tief
wie die Nut 33, jedoch gegenüber dieser breiter ist. Die durch die Rastnocke 37 gebildete Seitenflanke 39 dieser Nut
38 konvergiert mit der anderen Flanke 35 radial nach außen unter einem spitzen Winkel. Die andere, als Endflanke der
Umfangsvertiefung 36 vorgesehene Flanke 40 der Rastausnehmung
38 liegt demgegenüber in einer Axialebene des Anschlußstutzens 4 und reicht bis an dessen Außenumfangsflache. Die
Nut 33 ist im Querschnitt annähernd trapezförmig, wobei sie
radial nach außen spitzwinklig und symmetrisch zu ihrer Hittelebene erweitert ist. Liegen die Federn 32 in den Nuten
33, so ist der Betätigungsknopf 3 zur Ausführung des Pumphubes
der Kolbenpumpe 2 axial verschiebbars bis die Überwurf-
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hülse 30 den AnschluSstutzen 4 vollständig übergreift und
mit ihrer freien Stirnfläche, die eine Hub-Anscblagf1äche
41 bildet, an der Segenfläche 34 anliegt. In Ausgangsstellung kann der Betätigungsknopf 3 dadurch, daß die inneren
Enden der Federn 32 nur noch im Bereich der Umfangsvertiefungen 36 liegen, gegenüber dem Anschlußstutzen 4 so verdreht
werden, daß die Federn 32 nach Überlaufen der Rastnocke 37 in die Rastausnehmungen 38 springen. Hierbei muß, damit die
Federn 32 auf die Umfangsflache der Rastnocke 37 gelangen,
eine gewisse Rastkraft überwunden werden, da die Federn 32 geringfügig weiter radial innen liegen als die Umfangsflache
der Rastnocke 37. Sobald sich die Federn 32 geringfügig außerhalb der Nuten 33 in der Umfangsvertiefung 36 befinden* ist
der Betätigungsknopf 3 gegen axiales Verschieben gesichert, da die Endflächen 42 der Federn 32 durch die die Umfangsvertiefung 36 an der von der freien Stirnfläche 44 des Anschlußstutzens 4 gegenüberliegenden Seite der Umfangsvertiefung
36 begrenzende Schulterfläche 43 gesperrt sind. Die äußere
Stirnfläche des Pumpengehäuses 8 ist mit 45 bezeichnet.
Der Kappenmantel 3] übergreift in Ausgangsstellung des Betätigungsknopfes 3 den Flaschenhals 6 auf einem Abschnitt,
der nur geringfügig größer als die Dicke der Übergangswand ist, wobei jedoch der Kappenmantel 31 nur mit sehr geringem
Spaltabstand vom Außenu^fang des Flaschenhalses 6 liegt.
Dadurch ist ein Eindringen von Schmutz in das Innere des Kappenmantels 31 verhindert.
Claims (1)
- ANSPRUCWEFlaschen-Austragkopf, insbesondere Sprühkopf ο.dgl. für pharmazeutische Zubereitungen, mit einer handbetätigbaren Kolbenpumpe, die einen umfangsseitig über ein Pumpengehäuse vors-tehenden, ringförmigen Befestigungsflansch für den abgedichteten Eingriff mit einem durch einen Flaschenhals o.dgl. gebildeten Anschlußstutzen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsflansch als in eine Innennut {20) des Anschlußstutzens (4) unter wenigstens teilweise radialer Vorspannung einrastbarer Sprengring (13) ausgebildet ist.Austragkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine UmfangsMäche (16, 18), insbesondere eine zum Pumpeneinlaß (14) hin liegende, etwa zylindrische Umfangsf1äche (16) und/oder eine zum Pumpenauslaß (15) anschließende, annähernd kegelstumpfförmige Phasenfläche (18) des Sprengringes (13) als radiale Spannflächefn für die unmittelbar dichtende Anlage an Gegenflächen der Innennut (20) ausgebildet sind.A 21 599 -Z-3- Austragkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Stirnfläche (17, 19), insbesondere die zum Puinpeneinl aß (14) liegende, wenigstens im radial äußersten Bereich ebene Stirnfläche (17) und/oder der angefaste äußerste Bereich der anderen Stirnflächen (19> des Sprengringes (13) bis zur radial inneren Begrenzung (24) dieser Phasenfläche jl8), als axiale Spannflächen für die unmittelbare dichtende Anlage an Gegenflächen der Innennut (20) ausgebildet sind, wobei vorzugsweise die Radialerstreckung der axialen Spannflächen kleiner als die Axialerstreckung der radialen Spannflächen ist.4. Austragkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Pumpeneinlaß (14) hin liegende Umfangskante (23) des Sprengringes (13) als beim Einsprengen der Kolbenpumpe (2) an einem endseitigen Innen-Spitzkonus (22) des Anschlußstutzens (4) geführte Gleit- und Vorspannkante ausgebildet ist, wobei vorzugsweise zwischen dem Spitzkonus (22) und der Innennut (20) ein im wesentlicher zylindrischer Innenabschnitt (21) vorgesehen ist.5. Austragkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die innere und/oder die äußere, benachbart zum Sprengring (13) liegende Umfangsf1äche (25, 26) des Pumpengehäuses (8) bis zum Sprengring (13) unter radial innerer Begrenzung eines Ringspaltes (27, 28) berührungsfrei liegt, wobei vorzugsweise der äußere Ringspalt (28) schmaler als der innere ist.6. Austragkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Außenseite der Kolbenpumpe (2) angeordneter Austrag- und Betätigungsknopf (3) in^A^A 21 599 - 3 -wenigstens einer Axialstellung, insbesondere in allen Axialstel1ungen, in Drehrichtung anschlagbegrenzt in, vorzugsweise verdecktem, Eingriff mit dem Anschlußstut zen (4) steht.7. Austragkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,daß der Betätigungsknopf (3) als über Nut (33) und Feder (32) in Eingriff mit dem Anschlußstutzen (4) stehende Xappe ausgebildet ist, die vorzugsweise am Innenumfang einer innerhalb des Kappenmantels (31) und/oder außerhalb eines am Pumpenstößel (10) befestigten Verbindungsstutzens (11) liegenden Überwurfhülse (30) für den Anschlußstutzen (4) mindestens einen, insbesondere zwei diametral gegenüberliegende Federstege (32) aufweist, die in Axialnuten (33) am Außenumfang des Anschlußstutzens (4) ei ngreifen.8. Austragkopf nach Anspruch 7., dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Überwurfhülse (30) eine Hub-Anschlagfläche (41) für den Betätigungsknopf (3) bildets der vorzugsweise als Gegenf'läche (34) eine Ringschulter zugeordnet ist, die vom inneren Ende des AnschluBstutzens (4) ausgeht und/oder am Außenumfang vom Kappenmantel (31) übergriffen ist.9. Austragkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Stirnfläche (45) des Pumpengehäuses (8) etwa in der Ebene der freien Stirnfläche (44) des Anschlußstutzens (4) liegt und/oder daß die ebenso wie der Kappenmantel (31) frei von einer Kappenstirnwand (29) abstehende und gegenüber dem Kappenmantel (31) kürzere Überwurfhülse {30) in Ausgangsstellung des Betätigungsknopfes (3) den Anschlußstutzen (4) nur über einen Bruchteil von dessen Länge übergreift.10. Austragkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsknopf (3) der Kolbenpumpe (2) in der Ausgangsstellung zwischen zwei, insbesondere eingerasteten Drehendstellungen bewegbar und in einer dieser Drehendstellungen axial verriegelt ist, wobei vorzugsweise als Rast- und/oder Riegelglieder die inneren Enden der Federstege (32) vorgesehen sind.11. Austragkopf nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Gegenglieder für die Rast- und/oder Riegelglieder am Umfang des in Ausgangsstellung von der Überwurfhülse (30) übergriffenen Abschnittes des Anschlußstutzens (4) jeweils eine bis an die zugehörige Nut (33) reichende Umfangsvertiefung (36) vorgesehen ist, deren Bodenfläche im Anschluß an die zugehörige Flanke (35) der Nut (33) eine vorstehende Rastnocke (37) und auf deren von der Nut (33) abgekehrten Flanke (39) eine Rastausnehmung (38) für den Federsteg (32) bildet, wobei die Rastausnehmung (38) vorzugsweise breiter als die Nut (33) ist und/oder die Rastnocke (37) konvergierende Rast-Flanken (35, 39) aufweist.
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