DE856795C - Narkosegeraet - Google Patents
NarkosegeraetInfo
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- DE856795C DE856795C DED7190A DED0007190A DE856795C DE 856795 C DE856795 C DE 856795C DE D7190 A DED7190 A DE D7190A DE D0007190 A DED0007190 A DE D0007190A DE 856795 C DE856795 C DE 856795C
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Classifications
-
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- A61M16/00—Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
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- A61M16/14—Preparation of respiratory gases or vapours by mixing different fluids, one of them being in a liquid phase
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Description
- Narkosegerät Es sind Narkosegeräte bekannt, hei denen ein flüssiges Narkotikum verdampft wird. Das verdampfende Narkotikum wird mit Sauerstoff und innerten Gasen bzw. mit Luft gemischt dem Patienten zugeführt. I)ie Xrt. in der dabei die flüssigen Narkosemittel der Einatemluft zugeführt werden, kann unterschiedlich sein. Bei der Verwendung von flüssigen Narkosemitteln, wie z. B. bei der Verwendung vol Trichloräthylen, können sich nun dadurch Nachteile ergehen, daß l)ei dem Ühergang des Narkosemittels VOtl dem flüssigen in den dampfförmigen Zustand Verdampfungswärme verbraucht wird. Durch den Wärmeverbrauch entsteht eine Unterkühlung im Verdampfungsraum und der zu verdampfenden Flüssigkeit. die deren Verdampfungsdruck und auch den Sättigungsdruck des Narkosedampfanteils, der von dem durch den Verdampfungsbehälter geführten Luftstrom mitgenommen wird, herabsetzt, so daß das Inhalationsgemisch ärmer an Narkotikum wird.
- Die bekannten Geräte geben keine Gewähr, daß die anfängliche Narkosedampfkonzentration in der Inhalationsluft bei der unveränderten Einstellung des Apparates während einer längeren Zeitdauer konstant bleibt. Eine gleichmäßige Narkosewirkung ist deshalb nicht ohne weiteres zu erreichen. Man kann die Veränderung der Temperatur dadurch ausgleichen, daß man die Temperatur des Narkotikums überwacht und durch entsprechende Gasfiillungen bzw. durch entsprechend stärkere Zusätze eine gleichbleibende Mischung von Hand regelt.
- Hierdurch ergibt sich aber die Notwendigkeit einer dauernden Überwachung, eines fortlaufenden Bedienens und Einstellens des Narkosegerätes.
- Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Narkosegeräte. Sie besteht darin, daß das Verhältnis der Mischung eines an der verdampfenden Flüssigkeit vorbeistreichenden Gasstromes mit einem weiteren Gasstrom durch ein von einem Temperaturfühler gesteuertes Ventil geregelt wird.
- Durch die erfindungsgemäße Anordnung eines Temperaturfuhlers wird der Querschnitt der Gasströme so reguliert, daß bei schwankender Temperatur im Verdampferraum der Gehalt des dem Patienten zuströmenden Gemisches an Narkotikum konstant bleibt. So wird, z. B. bei Abkühlung, automatisch die Öffnung des Luftzuführungsventils für den Verdampfungsraum vergrößert, so daß die durch den Verdampfungsraum streichende Luftmenge im Verhältnis zu der weiteren vom Patienten angesaugten Luft vergrößert wird. Das Ventil kann dabei jede geeignete Bauform besitzen. Sie kann z. B. als Kegelventil, als Luftschieber od. dgl. ausgebildet sein. In gleicher Weise können unterschiedliche Temperaturfühler verwendet werden. Vorzugsweise taucht der Temperaturfühler unmittelbar in die Flüssigkeit ein, damit die Temperatursteuerung genau in Abhängigkeit von der Temperatur der Flüssigkeit erfolgt.
- Der Temperaturfühler kann dabei als Flüssigkeits- bzw. Dampffühler ausgebildet sein, der vorzugsweise mit dem Narkosemittel, wie z. B. Trichloräthylen, gefüllt ist. Eine einfache Ausführungsform besteht darin, daß der Flüssigkeits- bzw.
- Gasfühler durch eine mit dem Ventil verbundene Membrandose gebildet wird, auf der eine vorzugsweise regulierbare Verstellfeder lastet.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch im Schnitt dargestellt.
- Der Behälter I ist an seinem Innenmantel mit einem Docht 2 versehen, in den die sich am Boden befindende Flüssigkeit 3 aufgesaugt wird. 4 ist die Eintrittsöffnung für die Luft, die durch die C)ffnung 5 abströmt und sich mit der weiteren Inhalationsluft, die durch das Rohr 6 fließt, gemischt wird.
- Das Verhältnis der durch den Behälter I strömenden Luftmenge einerseits und der durch den zweiten Luftweg 6 strömenden Luftmenge andererseits wird durch das Kegelventil 7 geregelt, und zwar automatisch in Abhängigkeit von der Temperatur des Trichloräthylens. Zur Regelung dient der mit Chloriithyl gefüllte Temperaturfühler 8, der durch einen .AXlembrandosendeckel 9 abgeschlossen ist. An Stelle dieses Fühlers 8 kann auch jeder andere Temperaturfühler in Form von Membrandosen, Bimetall od. dgl. vorgesehen sein. Zweckmäßig ragen diese Temperaturfühler in die Flüssigkeit 3 hinein. Der membrandosenartige Deckel 9 ist mit dem Kegelventil 7 verbunden und steht unter dem Druck der Feder IO, deren Spannung vorzugsweise unterschiedlich einstellbar sein kann. Steigt die Temperatur in der Flüssigkeit 3, dann steigt auch der Druck unter dem Deckel 9, so daß der Querschnitt der durch das Kegelventil 7 regulierten Öffnung vermindert wird.
- Dadurch wird erreicht, daß durch den Luftweg 6 mehr Luft strömt als durch den Behälter I. Fällt andererseits im Laufe des Gebrauches durch die verbrauchte Verdampfungswärme die Temperatur in der Flüssigkeit 3, dann fällt ebenfalls der Druck unter der Membran 9, so daß sich der Querschnitt der durch das Kegelventil / geregelten Öffnung und damit auch der durch den Behälter I strömenden Luftmenge vergrößert.
- PAT ENTA N 5 Pn IIE: I. Narkosegerät, bei dem die Flüssigkeit verdampft wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Vefhältnis der Mischung des an der verdampfenden Flüssigkeit vorbeistreichenden Gasstromes mit einem weiteren Gasstrom durch ein von einem Temperaturfühler gesteuertes Ventil geregelt wird.
Claims (1)
- 2. Narkosegerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturfühler in das flüssige Narkosemittel eintaucht.3. Narkosegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturfühler als Flüssigkeits- bzw. Gasfühler ausgebildet ist, der vorzugsweise mit dem Narkosemittel gefüllt ist.4. Narkosegerät nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeits-bzw. Gasfühler durch eine mit dem Ventil verbundene Membrandose gebildet wird, auf der eine vorzugsweise regulierbare Verstellfeder lastet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED7190A DE856795C (de) | 1950-10-27 | 1950-10-27 | Narkosegeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED7190A DE856795C (de) | 1950-10-27 | 1950-10-27 | Narkosegeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE856795C true DE856795C (de) | 1952-11-24 |
Family
ID=7031990
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED7190A Expired DE856795C (de) | 1950-10-27 | 1950-10-27 | Narkosegeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE856795C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1766391B1 (de) * | 1968-05-13 | 1971-10-21 | Draegerwerk Ag | Narkosegeraet mit einem Verdampfer |
-
1950
- 1950-10-27 DE DED7190A patent/DE856795C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1766391B1 (de) * | 1968-05-13 | 1971-10-21 | Draegerwerk Ag | Narkosegeraet mit einem Verdampfer |
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