DE856038C - Blendschutzeinrichtung, vorzugsweise Blendschutzbrille - Google Patents
Blendschutzeinrichtung, vorzugsweise BlendschutzbrilleInfo
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- DE856038C DE856038C DEH2467A DEH0002467A DE856038C DE 856038 C DE856038 C DE 856038C DE H2467 A DEH2467 A DE H2467A DE H0002467 A DEH0002467 A DE H0002467A DE 856038 C DE856038 C DE 856038C
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- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C9/00—Attaching auxiliary optical parts
- G02C9/02—Attaching auxiliary optical parts by hinging
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
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Description
- Blendschutzeinrichtung, vorzugsweise Blendschutzbrille Im Patent 835 732 ist eine Blendschutzeinrichtung gegen Scheinwerfer oder sonstige natürliche oder künstliche Lichtquellen, vorzugsweise für Fahrzeuge, beschrieben, deren wesentliches Merkmal darin besteht, daß in dem Blickfeld eines jeden 21iuges der vor Blendung zu schützenden Person je ein derartig gestaltetes lichtschwächendes Mittel derartig angeordnet ist, daß für jedes Auge das ihm zugeordnete Mittel den Teil des Gesichtsfeldes verdeckt, in dem die Lichtquelle erscheint bzw. sich bewegt, dagegen den frei zu haltenden Teil des Gesichtsfeldes des anderen Auges möglichst wenig einschränkt. Es ist dabei vorgesehen, daß insbesondere die beiden lichtschwächenden Mittel zwei Filterplatten sind, die unter 'einem solchen Winkel gegeneinander und zu den Augenachsen geneigt sind, daß für die Fahrt auf der rechten Straßenseite die rechte Platte dem linken Auge als Linie erscheint. Insbesondere sind die lichtschwächenden Mittel nach Art einer Brille am Kopf des Benutzers angeordnet.
- Als Brillen ausgebildete Blendschutzeinrichtungen sind an sich bereits bekannt. Sie sind insbesondere so ausgebildet,daß die linke Hälfte jeden Brillenglases mit einem undurchsichtigen bzw. mit einem schlechtdurchsichtigen Farbstoff' überzogen ist. Es ist auch bekannt, das Filter, das vor jedem Brillenglas angeordnet ist, derart schwenkbar zu montieren, daß es im Bedarfsfall aus dem Gesichtsfeld. herausgedreht werden kann. Demgegenüber dient die Verschwenkung der einzelnen Filter nach der Anordnung des Hauptpatents dazu, die Stellung der Filterbegrenzung dem jeweiligen perspektivischen Erfordernis des Benutzers anzupassen.
- Die bekannten Anordnungen dieser Art hatten jedoch den Nachteil, daß ein viel zu großer Teil des Gesichtsfeldes ausgeblendet war, so daß die Übersicht des Straßenbildes über Gebühr eingeschränkt wurde. Außerdem entstanden an den Kanten des Filters, die das Gesichtfeld durchquerten, optische Bewegungserscheinungen, durch die die Sicht ebenfalls herabgemindert wurde und beim Brillenträger ein Gefühl der Unsicherheit hervorgerufen wurde.
- Gemäß der Erfindung ist am Brillengestell im Gesichtsfeld eines jeden Auges je ein Filter angeordnet, das um eine vorzugsweise senkrechte Achse derart vierschwenkbar angeordnet ist, daß es auf eine Schräglage mit einem gewünschten Neigungswinkel zur Frontalebene der Brille eingestellt werden kann; außerdem ist jedes Filter um eine hierzu senkrechte, d.li. vorzugsweise waagerechte, in der Frontalebene der Brille verlaufende Achse vierschwenkbar, so daß das Filter ganz aus dem Gesichtsfeld tierausgeschwenkt werden kann. Die Gestalt der Filter ist zweckmäßigerweise derart trapezförmig, daß jedes Filter denjenigen Ort der Fahrbahn umrandet, innerhalb dessen die Scheinwerfer des entgegenkommenden Wagens erscheinen können. Unter Umständen ist es zweckmäßig, die hintere Ecke des Trapezes fortzuschneiden, so daß ein freies Blickfeld auf die linke Seite der Fahrbahn in unmittelbarer Nähe des Benutzers entsteht.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
- r bedeutet das Brillengestell, an dem zwei Filter 2 und 3 angeordnet sind. Die beiden Filter sind unter sich gleichartig und weisen eine langgestreckte Trapezform auf, deren hintere Ecke weggeschnitten ist und deren Basis jeweils in einem Scharnier 4 bzw. 5 sitzt. Jedes Filter ist für sich um sein Scharnier drehbar. Der Fahrer stellt sich die beiden Filter so ein, daß er den jeweils gewünschten Teil der linken Fahrbahn für beide Augen gemeinsam ausblendet. Außerdem sind die beiden Scharniere 4 und 5 an einem gemeinsamen Träger 6 befestigt, der mittels eines oder mehrerer Scharniere am waagerechten Teil der Brille drehbar angeordnet ist und eine gemeinsame Schwenkung der beiden Filter gestattet. An dem gemeinsamen Träger sind außerdem Stellschrauben 7 und 8 vorgesehen, die als Anschlag für die Filter dienen, um sie in der einmal vom Benutzer als zweckmäßig befundenen Stellung bei jedesmaligem Drehen um die Scharniere 9 und io zu fixieren. Durch die Schwenkung um die horizontale Achse wird bewirkt, daß der Fahrer die beiden Filter je nach seiner Körperhaltung auf eine passende Höhe innerhalb des Gesichtsfeldes einstellen kann. Außerdem dient diese Schwenkung dazu, die Filter ganz aus dem Gesichtsfeld nach oben herauszuklappen, wenn keine Blendungsgefahr besteht.
- Die Anordnung weist gleichzeitig den weiteren Vorteil auf, daß man beide Filter durch Schwerken um die senkrechten Achsen übereinanderkläppen und durch Schwenken um die waagerechte Achse in eine solche Schrägstellung bringen kann, daß eine Schutzanordnung -gegen Sonnenlicht oder sonstige schräg von oben einfallende Strahlung entsteht.
- Im Ausführungsbeispiel sind die beiden Filterscharniere auf derselben Seite der Nasenstützfläche angeordnet; unter Umständen kann das zwischen den Augen sitzende Filter, in der Zeichnung also das linke, auch auf der anderen Nasenseite angeordnet sein. Gegebenenfalls ist auf dem gemeinsamen Träger 6 mindestens eins der beiden Scharniere d und 5 verschiebbar angeordnet. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß der Abstand der beiden senkrechten Scharniere voneinander dem Augenabstand des Fahrers angepaßt.werden kann.
- Die Brille ist nach dem Ausführungsbeispiel so ausgebildet, daß sie keinen anderen Brillenrand und auch keine normalen Brillengläser besitzt. Es besteht dadurch die Möglichkeit, die Brille gleichzeitig mit einer anderen Brille aufzusetzen, unter Umständen läßt sich auch die Blendschutzeinrichtung gemäß der Erfindung mit einer normalen Brille vereinigen. Sie kann entweder mit ihr eine feste Einheit bilden, oder mit Haken versehen sein, durch die die Blendschutzvorrichtung auf eine normale Brille aufgehängt wird. Für diesen Fall kommen besondere Ohrenbügel für den Blendschutz in Fortfall.
- Die Filter bestehen entweder aus grauem oder farbigem Glas oder einem entsprechenden Kunststoff, wie z. B. Cellon, Trolitul od. dgl. Die Filter besitzen eine solche Durchlässigkeit, daß sie die Blendwirkung der entgegenkommenden Scheinwerfer gerade aufheben.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Blendschutzbrille für Fahrer und Fußgänger zum Schutz vor Blendung durch die Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge mit Filtern, die in das Gesichtsfeld jedes Auges eingeschaltet sind nach Patent 835 732, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Filter um eine im wesentlichen senkrechte Achse vierschwenkbar angeordnet ist. z. Blendschutzeinrichtmig nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Filter außerdem um eine waagerechte, an der Brillenfrontalfläche verlaufenden Achse vierschwenkbar ist. 3. Blendschutzeinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Filter um die senkrechte Achse getrennt, jedoch um die Horizontalachse gemeinsam vierschwenkbar sind. 4. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Filter die Form eines latiggestreckten Trapezes besitzt, dessen größte Basis in der senkrechten Schwenkachse .sitzt, und das derart bemessen ist, daß es den geoinetrischen Ort der entgegenkommenden Scheinwerfer begrenzt. 5. Einrichtung nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Ecke des Trapezes fortgeschnitten ist. 6. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Stellschrauben vorgesehen sind, durch die der Schwenkungswinkel der Filter in einstellbarer Weise begrenzbar ist. 7. Einrichtung nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die vorwiegend senkrechten Achsen um die die Filter verschwenkbar sind, auf Augenabstand eingestellt werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH2467A DE856038C (de) | 1950-04-21 | 1950-04-21 | Blendschutzeinrichtung, vorzugsweise Blendschutzbrille |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH2467A DE856038C (de) | 1950-04-21 | 1950-04-21 | Blendschutzeinrichtung, vorzugsweise Blendschutzbrille |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE856038C true DE856038C (de) | 1952-11-17 |
Family
ID=7143077
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH2467A Expired DE856038C (de) | 1950-04-21 | 1950-04-21 | Blendschutzeinrichtung, vorzugsweise Blendschutzbrille |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE856038C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2137493A1 (de) * | 1971-05-07 | 1972-12-29 | Boonants Marius | |
| DE3332083A1 (de) * | 1983-02-03 | 1984-08-09 | Recknagel, Friedrich Wilhelm, 8671 Selbitz | Vorrichtung zum blendungsschutz |
-
1950
- 1950-04-21 DE DEH2467A patent/DE856038C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2137493A1 (de) * | 1971-05-07 | 1972-12-29 | Boonants Marius | |
| DE3332083A1 (de) * | 1983-02-03 | 1984-08-09 | Recknagel, Friedrich Wilhelm, 8671 Selbitz | Vorrichtung zum blendungsschutz |
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