DE855317C - Narkosegeraet - Google Patents
NarkosegeraetInfo
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- DE855317C DE855317C DED3713D DED0003713D DE855317C DE 855317 C DE855317 C DE 855317C DE D3713 D DED3713 D DE D3713D DE D0003713 D DED0003713 D DE D0003713D DE 855317 C DE855317 C DE 855317C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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- A61M16/00—Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
- A61M16/10—Preparation of respiratory gases or vapours
- A61M16/104—Preparation of respiratory gases or vapours specially adapted for anaesthetics
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- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
- Narkosegerät Mit Hilfe der bekannten Gasnarkosegeräte werden narkotisierende Gasgemische hergestellt, die dem Patienten zugeführt werden und die aus mindestens zwei Gasen bestehen. Eines von diesen Gasen ist das eigentliche Narkosegas, das andere ein die Atmung unterhaltendes Nährgas, wofür in den meisten Fällen Sauerstoff verwendet wird. Bei unachtsamer Bedienung des Narkosegerätes kann es nun vorkommen, daß aus Versehen die Nährgaszufuhr nicht geöffnet oder auch während der Narkose geschlossen wird. ATeiterhin ist es auch mögich laß im Verlaufe der Narkose die Nährgasflasche völlig entleert wird. In derartigen Fällen erlijit der Patient nur noch reines Narkosegas bzw. ein Narkosegemisch, das zu wenig Nährgas enthält.
- Sämtliche Narkosegase wirken aber in reinen Zustand oder auch schon in übermäßig hoher Konzentration tödlich. Es besteht also die Gefahr, daß durch eine Unachtsamkeit das Leben des Patienten während der Narkose gefährdet Wird.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile der l>ekannten Narkosegeräte zu vermeiden. Ihr liegt der Gedanke zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die mit Sicherheit verhindert, daß dem Patienten heim Ausbleiben der Nährgaszufuhr Narkosegemisch zuströmt. Die Erfindung besteht darin, daß in die Gaszuführungsleitung des bzxv. der Narkosegase, vorzugsweise in deren Mitteldruckteil, iin vom Druck des Nährgases gesteuertes Absperrventil eingeschaltet ist, das beim kbsinken des Druckes des Nährgases unter einem bestimmten Wert schließt. Ist also z. B. vergessen worden, die Sauerstofiflasche zu öffnen oder wird die Sauerstoffflasche aus Versehen während der Narkose geschlossen oder wird die Sauerstoffflasche während der Narkose entleert, so wird in allen Fällen entsprechend dem Absinken des Druckes in der Nährgasleitung ein Absperrventil in der Narkosegasleitung geschlossen. Die Narkosegaszufuhr zum Patienten ist also unterbrochen, so daß die Gefahr einer Vergiftung ausgeschaltet ist.
- Vorteilhaft besteht der Steuerteil des Absperrventils aus einer vom Druck des Nährgases beaufschlagten Membran, die beim Durchbiegen unter dem Druck des Nährgases über einen Druckstift den Schließbolzen des Absperrventils entgegen der Wirkung einer Schließfeder von seinem Ventilsitz abhebt. Da die Membrankammer allseitiggeschlossen ist, ist ein Abströmen des Nährgases aus dem Steuerteil des Absperrventils ausgeschlossen.
- In der Abbildung ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerätes schematisch dargestellt.
- An die von einer nicht gezeichneten Sauerstoffflasche kommende Hochdruckleitung I ist der von Hand einstellbare Sauerstoffdruckminderer 3 angeschlossen, von dessen Niederdruckseite die Leitung 6 zu der Sauerstoffdosierungsdüse 8 führt. An die nicht gezeichnete Narkosegasflasche ist über die Hochdruckleitung 2 der von Hand regelbare Narkosegasdruckminderer 4 angeschlossen, von dessen Niederdruckseite die Leitung 5 zu der Narkosegasdosierungsdüse 7 leitet. Die Düsen 7 und 8 sind in einem T-Stück g untergebracht, das mit dem Atembeutel 10 in Verbindung steht. An diesem ist der Anschlußstutzen II für dennichtgezeichnetenAtemschlauch angeordnet. In die Narkoseleitung 5 ist das Absperrventil 12 eingeschaltet, dessen Schließbolzen I7 unter der Wirkung einer Schließfeder 14 steht, die den Schließbolzen auf den Ventilsitz des Absperrventils drückt. Das Absperrventil 12 besitzt einen Steuerteil, hder aus der Membran 15 gebildet wird, die die Membrankammer I8 gasdicht abschließt. Zwischen dem Mittelteil der Membran 15 und dem Schließbolzen I7 ist ein Druckstift I6 geführt. Die Membrankammer I8 steht über die Leitung I3 mit der Sauerstoffhochdruckleitung I in Verbindung.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Nach dem Offnen der nicht gezeichneten, gefüllten Sauerstoffflasche strömt Hochdrucksauerstoff durch die Leitung I zum Druckminderer 3 und von da über die Leitung 6 zur Dosierungsdüse 8. Der Durchfluß des Sauerstoffes durch die Düse 8 bestimmt sich nach deren Querschnitt und nach dem am Druckminderer 3 eingestellten Mitteldruck.
- Gleichzeitig strömt beim Öffnen der Sauerstoffflasche Hochdrucksauerstoff über die Leitung I3 in die Membrankammer I 8, in der schließlich der gleiche Druck wie in der Hochdrucksauerstoffflasche selbst herrscht. Unter der Einwirkung dieses Druckes wölbt sich die Membran 15 nach außen durch.
- Dabei wird der Druckstift I6 in Richtung auf den Schließbolzen I7 gedrückt und hebt diesen schließlich entgegen der Wirkung der Feder i6 vom Ventilsitz ab, so daß das Ventil geöffnet ist. Nunmehr kann das durch die Hochdruckleitung 2 zuströmende und im Narkosegasdruckminderer 4 reduzierte Narkosegas durch die Leitung 5 und über das Absperrventil 12 zur Dosierungsdüse zuströmen. Der Zufluß an Narkosegas richtet sich nach dem Querschnitt der Düse 7 und dem am Druckminderer 4 eingestellten Mitteldruck. Das aus der Düse 7 ausströmende Narkosegas und der aus der Düse 8 ausströmende Sauerstoff fließen über die Leitung g zum Atembeutel IO, wobei sich die Gase vermischen.
- Sinkt derDruck in derSauerstoffflasche unter einem bestimmten Wert oder wird die Sauerstoffflasche geschlossen, so daß der Druck in der Hochdruckleitung I absinkt, dann sinkt dementsprechend auch der Druck in der Membrankammer 18. Die iNlembran kehrt dann unter dem Einfluß ihrer eigenen Federkraft und der Kraft der Feder 14 in ihre ursprüngliche Lage zurück, dabei legt sich der Ventilbolzen I7 auf seinen Ventilsitz. Das Absperrventil in der Narkosegasleitung wird also beim Absinken des Druckes in der Sauerstoffleitung unter einem bestimmten Wert selbsttätig geschlossen und damit die weitere Zufuhr von Nährgas zum Atembeutel 10 unterbunden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Narkosegerät, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gaszuführungsleitung (5) des bzw. der Narkosegase, vorzugsweise in deren Mitteldruckteil, ein von Hand des Nährgases gesteuertes Absperrventil (12) eingeschaltet ist, das beim Absinken des Druckes des Nährgases unter einem bestimmten Wert schließt.
- 2. Narkosegerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerteil des Absperrventils (I2) aus einer vom Druck des Nährgases beaufschlagten Membran (I5) gebildet wird, die beim Durchbiegen unter dem Druck des Nährgases über einen Druckstift (I6) den Schließbolzen (I7) des Absperrventils entgegen der Wirkung einer Schließfeder (14) von seinem Sitz abhebt.Angezogene Drucksehriften: Deutsche Patentschrift Nr. 721 689.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED3713D DE855317C (de) | 1943-04-30 | 1943-04-30 | Narkosegeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED3713D DE855317C (de) | 1943-04-30 | 1943-04-30 | Narkosegeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE855317C true DE855317C (de) | 1952-11-13 |
Family
ID=7030628
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED3713D Expired DE855317C (de) | 1943-04-30 | 1943-04-30 | Narkosegeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE855317C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2549979A1 (fr) * | 1983-07-28 | 1985-02-01 | Robert Et Carriere Draeger | Debitmetre de securite pour l'anesthesie |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE721689C (de) * | 1939-08-24 | 1942-06-13 | Gasaccumulator Svenska Ab | Analgesiegeraet |
-
1943
- 1943-04-30 DE DED3713D patent/DE855317C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE721689C (de) * | 1939-08-24 | 1942-06-13 | Gasaccumulator Svenska Ab | Analgesiegeraet |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2549979A1 (fr) * | 1983-07-28 | 1985-02-01 | Robert Et Carriere Draeger | Debitmetre de securite pour l'anesthesie |
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