DE8426267U1 - Zylindrisches leuchtenelement - Google Patents
Zylindrisches leuchtenelementInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein nach ästhetischen Gesichtspunkten
entwickeltes, zylindrisches Leuchtenelement für rohr-
oder stabförmige Lichtquellen (in erster Linie einseitig gesockelte Klein-Leuchtstoffröhren z.B. Philips PL oder
Osram Dulux). Das Leuchtenelement ist zum Einschub bzw. Einbau
in verschiedene Halterungen (Wandhalterungen, Tisch- und
Bodenständer) vorgesehen und eignet sich besonders für den Wohnbereich. Diese Halterungen werden meist aus Acrylglas
hergestellt.
Ziel der Erfindung war es, ein streng zylindrisches Leuchtenelement
(d.h. ohne herausstehende Teile uie Schrauben, Noppen, Ringe u. dgl.) zu entwickeln, das äußerlich für den Betrachter
ganz aus Acrylglas bzw. Glas besteht. Es sollte die denkbar kompakteste Möglichkeit gefunden werden, um eine elegante,
dünne,zylindrische Form zu erhalten. Weiter sollte innerhalb des Leuchtenelements das ausfallende Licht grob in eine
Richtung begrenzt werden und gleichzeitig die Möglichkeit gegeben sein, die Richtung variabel zu halten. Ein uichtiger
ästhetischer Gesichtspunkt war, der inneren Konstruktion eine Form zu geben, die durch die Acrylglashülle hindurch ebenfalls
als schlichte, zylindrische Einheit erkannt wird.
Für das für Leuchtstoffröhren notwendige Vorschaltgerät
brauchte im Leuchtenelement kein Raum berücksichtigt werden, da dieses mit dem Stecker kombiniert wird.
An Konstruktion, Herstellung und Bedienung wurde die Forderung gestellt, möglichst einfach zu sein. So sollten beispielsweise
keine Kunststoff-Spritzgußteile verwendet werden, um dieses Leuchtenelement auch in Kjeinserirfn zu fertigen.
Dem Anmelder sind zylindrische Leuchtenelemente oder Leuchten bekannt, die aber einerseits grundsätzlich nicht diesen
ästhetischen Forderungen genügen und andererseits nicht streng zylindrisch sind. Dies ist aber notwendig, damit das Leuchtenelement
als Einschub in die vorgesehenen Halterungen zu verwenden ist. Zudem ist der konstruktive Aufbau meist relativ
kompliziert durch die Verwendung von Spritzguß- und Drehteilen sowie sonstigen, aufwendig geformten Metallteilen.
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Dies is>t beispielsweise bei der 'Lampe für Leuchtstoffröhren
bzw. rohr- oder stabförmige Beleuchtungskörper1 (DE - OS
74 16 404) der Fall und ebenso bei der 'Gekapselten Langfeldleuchte' (DE - OS 29 51 546), wobei bei der Zweitgenannten
zusätzlich keine variable Verstellmöglichkeit des Lichtausfalls vorgesehen ist.
Die Lösung dieser Aufgabe wird dadurch erreicht, daQ in einen
engen Acrylglaszylinder, dem Hauptzylinder, die längliche Lichtquelle uon einer Seite her montiert uird und innerhalb
des Acrylglaszylinders bis fast zu seinem anderen, offenen Ende reicht. In diesen Hauptzylinder uird nun über die Lichtquelle worn offenen Ende her ein lichtundurchlässiger, hohlzylindrischer Schirm eingeschoben, dessen wichtigste Merkmale
darin bestehen, daß sein Außendurchmesser mit dem Innendurchmesser des Hauptzylinders gleich ist, er eine gegenüber
Acrylglas reibungsarme Oberflächenbeschaffenheit aufweist
(z.B. Welour), er etwa über die Länge des lichterzeugenden Teiles der Lichtquelle einen Lichtauslaß hat und er innen mit
einer reflektierenden Schicht versehen ist, sodaß er zugleich auch als Reflektor dient. Dieser hohlzylindrische Schirm
ragt etwas über den Hauptzylinder hinaus. Über dieses hinausragende Ende wird nun ein kurzer Acrylglaszylinder, der Drehzylinder, geschoben und festgeklemmt. Dieser Drehzylinder hat
denselben Innen- und Außendurchmesser wie der Hauptzylinder. Dadurch entsteht nun äußerlich die streng zylindrische Einheit.
Die Funktion des kleinen Drehzylinders besteht darin, daß er als Drehgriff für den damit verbundenen hohlzylindrischen
Schirm dient, der sich wiederum durch seine Oberflächenbeschaffenheit im Hauptzylinder ohne allzugroße Reibung bewegen
läßt. So wird erreicht, daß sich der Lichtauslaß in die gewünschte Richtung verstellen läßt. Alle inneren Teile werden
noch durch Folien, die die gleiche Oberflächenbeschaffenheit
haben, innerhalb der beiden Acrylglaszylinder abgedeckt.
Anhand einer bevorzugt ausgeführten Form, die durch die beigefügten Zeichnungen dargestellt wird, soll nun Aufbau und
wirkungsweise im Einzelnen erläutert werden .
Es zeigen:
in Höhe des Lichtauslasses (Schnitt A-B in Fig. 1)
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Drehgriff des Leuchtenelements (Schnitt C-D in Fig. 1)
Fig. 4 eine Detailzeichnung: Aufbau und Überlappung von Abdeckung und Schirm (Detail E in Fig. 1)
Aus den Abbildungen geht der Aufbau des Leuchtenelements hervor.
So ist dort ein Hauptzylinder (1) gezeigt, der aus einem zylindrischen, transparenten und polierten Acrylglasrohr besteht und auf einer Seite (2) geschlossen ist. Dieser Hauptzylinder nimmt an seiner Abschlußseite die Lampenfassung (3)
und - uenn geuünscht - Schalter (4) auf. Lampenfassung, Schalter und Verdrahtung uerden nach außen optisch durch
Folien (5) und (6) abgedeckt. Das Kabel uird durch die Öffnung (7) eingeführt. Die Lampenfassung uird durch eine
Vergußmasse (8) oder über angeschraubte Distanzstücke (9) fest positioniert. (Beides ist in Fig. 1 nur angedeutet.) Die
Länge des t Agenden Hauptzylinders (1) uird durch die Länge der eingesetzten Lichtquelle (10) (hier: einseitig gesockelte
Leuchtstoffröhr Philips PL) bestimmt, und zuar so, daß sie
etuas über das Ende der Lichtquelle hinausragt. Dies alles zusammen bildet nun das tragende Leuchtenteil des Leuchtenelements.
In dieses tragende Leuchtenteil uird nun das Schirmteil des
Leuchtenelements geschoben. Dieses besteht aus dem lichtundurchlässigen Schirm (11) mit seinem Lichtauslaß 12, dem
Drehzylinder (13) mit seinem geschlossenen Ende (14), der abdeckenden Folie (15) und der Klemmfeder (16). Außen- und
Innendurchmesser des Drehzylinders, der auch aus transparentem, polierten Acrylglas besteht, entsprechen genau den
des Hauptzylinders; Folie (15) verhindert Lichtausfall am Drehzylinderende (14), ^nd die gebogene Klemmfeder (16) (aus
Metall oder Kunststoff) klemmt den Schirm innen am Dreh-
zylinder fest, sodaß beides zur funktionalen Einheit uird.
Der LichtauslaQ (12) des Schirms hat in etua die Länge des
lichterzeugenden Teils der Lichtquelle (10).
Der Schirm uird in der gezeigten Ausführungsform entgegen
der oben beschriebenen Art nicht exakt zylindrisch ausgebildet, sondern unmerklich konisch. So hat er im Bereich des Drshzylinders
(13) einen Außendurchmesser, der dem Innendurchmesser des Drehzylinders gleich ist. Im Bereich der Überlappung
(dargestellt in Det. E) hat der Schirm aber einen etuas kleineren Durchmesser, sodaQ er die Folie (5) uon innen her
leicht überlappt, damit kein Streulicht austritt.
Der Aufbau des Schirms (11) und der Folie (5) und ihre Überlappung
sind in Fig. 4 im Detail dargestellt. Das bislang kurz als 'Schirm (11) f bezeichnete Teil besteht aus der festen
Trägerschicht (17) (eine stabilere, feste Kunststoffolie oder
ein dünnes Metallblech), die auf ihrer Innenseite reflektierend (20) (z.B. durch weißen Lack) ausgebildet sein muß, damit der
Schirm gleichzeitig zum Reflektor uird. Auf diese Trägerschicht uird eine Velourfolie (1Θ) mit ihrer samtartigen Velourschicht
(19) aufgeklebt. Um Streulicht zu v/ermeiden, überlappt nur die
Trägerschicht (17) die Folie (5).
Insgesamt ergibt sich für den Schirm eine relativ starre Form. Aus ästhetischen Gründen sind die kurz als Folien (5), (£) und
(15) bezeichneten Teile entsprechend aufgebaut, d.h. sie bestehen ebenfalls aus Trägerschicht (17) und Velourfolie (18)
mit ihrer Velourschicht (19). Die reflektierende Schicht (20)
kann entfallen.
Dadurch, daß alle Folien und der Schirm nach außen hin mit derselben Velourschicht (19) versehen sind, ist für den
Betrachter durch die Acrylglashülle (Hauptzylinder und Drehzylinder) hindurch nur die geuünschte, einheitlich zylindrische
Form sichtbar.
Zur Wirkungsueise ist noch zu erklären: Das aus dem Lichtauslaß
(12) fallende Licht uird in die geuünschte Richtung dadurch gelenkt, daß sich eine Drehung am Drehzylinder (13) auf den
Schirm (11) mit seinem Lichtauslaß überträgt. Der Schirm benötigt keine weitere Lagerung oder Halterung, da er sich
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durch die samtartige Velourschicht relativ reibungsarm uer- %
drehen läßt. Die Position in Längsrichtung des Leuchten- γ
elements uird durch Anschlag des Drehzylinders am Haupt~ -i
zylinder gehalten. |
Bei dieser erfindungsgemäßen Lösung ergeben sich neben den |
geforderten Bedingungen weitere Uorteile: f
So ist der innere Bereich des Leuchtenelements gegen Eindringen
von Staub geschützt. Dies ist besonders vorteilhaft,
uenn das Leuchtenelement aus Acrylglas gefertigt ist; dadurch
entfällt die Reinigung und das Polieren innerhalb des doch
schwer zugänglichen Acrylglaszylinders.
uenn das Leuchtenelement aus Acrylglas gefertigt ist; dadurch
entfällt die Reinigung und das Polieren innerhalb des doch
schwer zugänglichen Acrylglaszylinders.
Außerdem ist das Auswechseln der Lichtquelle äußerst einfach.
Um an die Lichtquelle zu gelangen, braucht nur das Schirmteil
aus dem tragenden Leuchtenteil herausgezogen werden.
Um an die Lichtquelle zu gelangen, braucht nur das Schirmteil
aus dem tragenden Leuchtenteil herausgezogen werden.
- 8 -Verzeichnis der Bezugszeichen
(1) Hauptzylinder
(2) dessen geschlossene Seite
(3) Lampenfassung
(4) Schalter
(5) Folie (zylindrisch zur Abdeckung)
(6) Folie (kreisförmig zur Abdeckung)
(7) Öffnung (zur Kabeleinführung)
(8) Vergußmasse
(9) Distanzstück (verschraubt)
(10) Lichtquelle (hier Philips PL)
(11) Schirm
(12) dessen LichtauslaQ
(13) Drehzylinder
(14) dessen geschlossene Seite
(15) Folie (kreisförmig zur Abdeckung)
(16) Klemmfeder
(17) Trägerschicht
(18) Velourfolie
(19) deren samtartige Velourschicht
(20) reflektierende Schicht
Claims (6)
1. Leuchtenelement für rohr- oder stabförmige Lichtquellen
umfassend ein die Lichtquelle mit Fassung und gegebenenfalls einen Schalter aufnehmendes tragendes Leuchtenteil
sowie ein verstellbares als Reflektor dienendes Schirmteil,
dadurch gekennzeichnet, daß das tragende Leuchtenteil ein transparenter,
einseitig geschlossener Hauptzylinder (1) ist, daß der Schirm (11) des Schirmteils hohlzylindrisch mit einem
dem Innendurchmesser des Hauptzylinders entsprechenden
Außendurchmess >r ausgebildet ist, daß der Schirm einen
Lichtauslaß (12) hat, daß der Schirm zu dem Hauptzylinder verdrehbar ist und über dessen offenes Ende hinausragt
und daß über das freie Ende des Schirms ein Drehzylinder (13) geklemmt ist, dessen Innen- und Außendurchinesser
denen des Hauptzylinders entsprechen.
2. Leuchtenelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm aus einer Trägerschicht (17) mit reibungsarmer Außenschicht (19) sowie reflektierender Innenauskleidung (20) ausgebildet ist.
dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm aus einer Trägerschicht (17) mit reibungsarmer Außenschicht (19) sowie reflektierender Innenauskleidung (20) ausgebildet ist.
3. Leuchtenelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm leicht konisch ausgebildet ist und die Trägerschicht eine in dem Hauptzylinder vorgesehene Abdeckfolie (5) überlappt.
dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm leicht konisch ausgebildet ist und die Trägerschicht eine in dem Hauptzylinder vorgesehene Abdeckfolie (5) überlappt.
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4. Leuchtenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die reibungsarme Außenschicht eine Velourschicht ist und direkt auf die Trägerschicht aufgebracht ist.
5. Leuchtenelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerschicht aus Metall oder Kunststoff ist und aus Folie, Blech oder Rohrmaterial gebildet ist.
dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerschicht aus Metall oder Kunststoff ist und aus Folie, Blech oder Rohrmaterial gebildet ist.
6. Leuchtenelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schirmteil unverdrehbar über die Länge des Hauptzylinders eingeschoben ist.
dadurch gekennzeichnet, daß das Schirmteil unverdrehbar über die Länge des Hauptzylinders eingeschoben ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19848426267 DE8426267U1 (de) | 1984-09-03 | 1984-09-03 | Zylindrisches leuchtenelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19848426267 DE8426267U1 (de) | 1984-09-03 | 1984-09-03 | Zylindrisches leuchtenelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8426267U1 true DE8426267U1 (de) | 1984-11-29 |
Family
ID=6770446
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19848426267 Expired DE8426267U1 (de) | 1984-09-03 | 1984-09-03 | Zylindrisches leuchtenelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8426267U1 (de) |
-
1984
- 1984-09-03 DE DE19848426267 patent/DE8426267U1/de not_active Expired
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