DE8423344U1 - Schuhsole mit einer aus mehreren Schichten bestehenden Zwischensohle - Google Patents
Schuhsole mit einer aus mehreren Schichten bestehenden ZwischensohleInfo
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Description
PÜMA-Spörtsciiuhfabriken
Rudolf Dassier KG
Rudolf Dassier KG
8522 Herzogenaurach
Schuhsohle mit einer aus mehreren Schichten
bestehenden Zwischensohle
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schuhsohle mit einer aus mehreren Schichten bestehenden
Zwischensohle gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1«
Bei derartigen bekannten Schuhsohlen besteht die Zwischensohle üblicherweise aus einem weichelastischerem
Material als die Laufsohle, vorzugsweise aus geschäumtem Kunststoff, Moosgummi oder dgl.. Auch ist
es bekannt, die Zwischensohle nachhLnten keilförmig ansteigend auszubilden und aus mehreren Schichten zusammenzusetzen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schuhsohle mit Zwischensohle der eingangs erwähnten Art für
Sportschuhe, insbesondere für Laufdiziplinen, so auszugestalten,
daß die Lastverteilung der beim Laufen auftretenden Druckbelastungen auf den Fuß und die Gelenke,
insbesondere auf das Fußgelenk bzw. auf das Fußgewölbe so gesteuert wird, daß Schäden, insbesondere Gelenkschaden
und frühzeitige Ermüdungserscheinungen weitestgehend vermieden oder gar ausgeschlossen werden. Vor
f.
'J
-2-
allen soll die Sohle mit Zwischensohle so gestaltet ,
sein, daß sie den beim Laufen auftretenden seitlichen, im Englischen unter der Bezeichnung "Pronation11 bekannten, den Fuß verwindenden Belastungen entgegen-
wirkt.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Durch die weichelastische Umhüllung der Einzelteile der Zwischensohle wird eine zusammenhängende Zwischensohle
gebildet, die einen guten Zusammenhalt von deren Einzelelementen gewährleistet und insbesondere auch noch dem
Fußbett nachgebildet sein kann. Der C-förmige, L-förmige
ic oder I-förmige Stabilisator wirkt der obengenannten
"Pronation" entgegen, während die Dämpfungsplatte den
beim Auftreffen des Fußes auf die Ferse wirkenden Druck aufnimmt. Insbesondere besitzt diese Platte gute Rückfedereigenschaften, so daß die Druckenergie zum Abfedern
dienen kann und somit eine Leistungsteigerung des einen solchen Schuh tragenden Sportlers ermöglicht. Durch die
Kombination dieser drei Innenelemente wird außerdem eine extrem gute Festigkeit erreicht, die auch das Verwringen
des hinteren Fußteiles verhindert, ohne die erforder
liehe Druckdämpfung und die Abrolleigenschaften zu be
einträchtigen. Die Umhüllung schließlich bewirkt noch eine zusätzliche Druckdämpfung und umschließt die Einzelelemente dauerhalt und fest. Außerdem dient sie zum Abhalten von Feuchtigkeit und verhindert auch das Ein-
dringen erodierender Teilchen oder Substanzen.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind in den UnteransprUchen angegeben und werden nachfolgend
anhand eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Dabei zeigen:
-3-
Figur 1 das innere Sohlenteil der Zwischensohle von unten, also von der Lauffläche aus gesehen,
dargestellt mit eingezeichnetem Querschnittsprofil ,
Figur 2 eine Dämpfungsplatte von unten dargestellt, Figur 3 einen C-fönnigen Stabilisator von unten dargestellt,
Figur 4 die zu einer Einheit zusammengefaßten Inneabauelemente der Figur 1 bis 3 von unten dargestellt,
Figur 5 die komplette, erfindungsgemäße Zwischen-1
sohle von der Seite aus im Schnitt dargestellt,
Figur 6 eine vorteilhafte Laufsohle zur Verbindung mit der Zwischensohle und
Figur 7 einen Ausschnitt der Laufsohle bei Belastung von der Seite im Schnitt gesehen.
Mit 1 ist ein inneres Sohlenteil einer sich aus mehre·· ren Teilen zusammensetzenden Zwischensohle bezeichnet,
das sich von dem Bereich der Sohlenspitze 2 bis zur Ferse 3 einer Schuhsohle erstreckt. Es besteht aus einem weichelastischen, insbesondere geschäumten Kunststoff, vorzugsweise aus geschäumtem Polyäthylen. Der
Querschnitt nimmt von der Sohlenspitze 2 zur Ferse 3 etwa keilförmig zu.
Etwa ab der Mitte der Sohlenlänge ist die dort beginnende hintere Sohlenhälfte k etwas flacher, und zwar ist
der Querschnitt im Bereich eines Stabilisators 5 wenigstens annähernd um die Dicke desselben vermindert. In
diesem Bereich ist der Stabilisator 5 (Figur 3) anbringbar und beispielsweise mittels Fixierelementen, wie
Zapfen 6 am Stabilisator 5 und korrespondierende Löcher
7 im Sohlenteil 1, lageorientiert vorzusehen. Anstelle
-Αι von Zapfen 6 und Löchern 7 können auch Schlitze und
Stege oder andere geeignete Lagefixierelemente vorgesehen sein.
Der Stabilisator 5 besitzt im wesentlichen die Form eines liegenden C und er besteht aus federelastischem,
hartem Material, insbesondere Polyurethan-Hartschaum. Die Ausführung ist so gewählt, daß der Mittelbogen 8 an
der Innenkante 9 der Ferse verläuft, der vordere End
bogen 10 etwa um den Bereich der Mitte bis zur hinte
ren Hälfte des Fußgewölbes 11 und der hintere Endbogen 12 um die Ferse 3 herum verläuft. Der Stabilisator 5
wirkt also auf Grund seiner geometrischen Ausgestaltung der.Pronation beim Laufen entgegen. Damit: wird insbe
sondere auch die Gefahr des Umknickens des Fußes bei
schwierigen Bodenverhältnissen verringert.
In dem durch die C-Form des Stabilisators 5 gebildeten Freiraum 13 ist eine Dämpfungsplatte 14, vorzugsweise
mit PaSsitz, einsetzbar. Diese besteht aus einem weichelastischen Kunststoff, insbesondere aus weichem, ge-1
schäumtem Polyurethan. Sie besitzt hohe Rückstellwerte,
d.h. eine hohe Rückfederwirkung. Vorzugsweise ist die Dicke der Dämpfungsplatte 14 großer, insbesondere um den
Faktor 1, 3 bis 3 mal größer als die des Stabilisators 5, um die gewünschte gute Dämpfung und Rückfederung zu gewährleisten.
Die Dämpfungsplatte 14 besitzt den weiteren Vorteil, daß das Fersenbein beim Auftritt auf der Fersenaußenseite
in das volumenkompressible Material der Dämpfungsplatte 14 eindringen kann und zwar mit der Folge, daß bei
Verwendung eines L- oder C-förmigen Stabilisators 5 der Mittelfuß durch den vorderen Endbogen 10 des Stabilisators 5 gleichzeitig gestützt wird. Damit wird ein
"Durchtreten" des Fersenbeins durch die Dämpfungsplat-
■•'■ι l> ·· ·> ·
-5-
te 14 verhindert, so daß zu Verletzung führende Fersenbeinprellungen
praktisch ausgeschlossen sind.
Um die Dämpfungsplatte 14 gut am inneren Sohlenteil 1 anzubringen, ist letzteres im Bereich des Freiraumes 13
des Stabilisators 5 mit einer entsprechend angepaßten Aussparung 15 versehen. Diese ist zweckmäßig so tief,
daß die Unterseite 16 der aus den drei Bau-Innenelementen Sohlenteil 1, Stabilisator 5 und Dämpfungsplatte 14 gebildeten
Einheit glatt, also stufenlos verläuft. Fie entspricht also in der Tiefe etwa der Dicke der Dämpfungsplatte
14. Die Oberseite 17 ist vorzugsweise einem Fußbett nachgebildet. Die gesamte iäinheit 1, 5, 14 ist
schließlich mit einer weichelastischen Umhüllung 18 umgeben, vorzugsweise umspritzt oder umgössen. Die Umhüllung
18 hält die Einheit 1, 5, 14 fest zusammen und bildet so eine einheitliche Keilzwischensohle 19. Als
Material für die Umhüllung dient vorzugsweise weichelastisch eingestellter Polyurethanschaum, der eine zu-
sätzliche Druckdämpfung bietet.
Um ein gutes Abrollen zu ermöglichen, ist der innere Sohlenteil 1 an der Spitze 2 im Querschnitt nach vorn
spitzwinklig verlaufend ausgebildet, indem die Unterseite dort schräg nach oben gerichtet ist. Ebenso ist
auch der Stabilisator 5 nach vorn zu keilförmig spitzwinklig zulaufend ausgebildet. Hierdurch wird in diesem
Bereich eine gute Biegung der Keilzwischensohle 19 ermöglicht.
Die Elastizität der einzelnen Teile ist so gewählt, daß die Umhüllung 18 am weichsten und am nachgiebigsten ausgebildet
ist und die Dämpfungsplatte 14 eine Elastizität zwischen derjenigen des inneren Sohlenteiles 1 und
des Stabilisators 5 aufweist.
• ■ t*
-δι Auf der Unterseite 16 der Zwischensohle ist eine Laufsohle 20 (Fig, 6 und 7) aufgebracht, die die Wirkung
der Keilzwischensohle 19 noch unterstützt. Zu diesem Zweck ist der Bereich der Innenkante 9 der Ferse härter
ausgebildet als der übrige Bereich, so daß sich eine
Federcharakteristik ergibt, die derjenigen der Keilzwischensohle 19 ähnlich ist. Dies wird beim Ausführungsbeispiel dadurch erreicht, daß die Laufsohle 20 überstehende Profilelemente 21, 22 aufweist, die im härte-
ren Bereich, insbesondere im wesentlichen unterhalb
des Stabilisators 5, härter sind als im übrigen Bereich.
Vorzugsweise bestehen die härteren Profilelemente 21 aus dem Material der Laufsohle 20 und sind mit dieser günstigerweise aus einem Stück, beispielsweise durch Spritzen,
hergestellt. Das Material der Laufsohle 20 besteht vorzugsweise aus einem sehr abriebfesten, mit Benzolen angereicherten Kunststoff auf Polyurethanbasis. Dieses
Kunststoffmaterial ist äußerst strapazierfähig und flexibel zugleich. Die aus weicherem, federelastischem
Kunststoffmaterial bestehenden Profilelemente 22 sind in die Laufsohle 20 eingesteckt, eingeklebt oder unmittelbar mit eingeformt. Vorzugsweise bestehen die
Profilelemente 22, gegebenenfalls auch die härteren Profilelemente 21, aus insbesondere stegförmigen HaIb
schalen, deren Außenboden 24 die Lauffläche bildet.
Hierdurch können diese weich durchfedern, wie anhand der Fig. 7 dargestellt ist.
Die Elastizität der Profilelemente 21 und gegebenenfalls auch der Profilelemente 22 ist so eingestellt, daß diese
bei Belastung auf hartem Untergrund, wie Asphalt, Beton oder trockenen Querfeldeinwegen wenigstens über einen
Teil von deren Profilhöhe durchfedern, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist. Die Profile 21, 22 dienen also
mit zur Druckdämpfung harter Stöße. Bei weichem, insbe-
-Τι sondere durch Regen aufgeweichtem Untergrund hingegen
bleiben die Profilelemente 21, 22 als vollgreifende und
damit die Haftfestigkeit erhöhende Profilelemente erhalten. Bei unterschiedlicher Bodenbeschaffenheit, wie Kies,
dämpfen die Profile 21, 22 dort, wo die Belastung auftritt und sie greifen, wo der Grund weich ist. Insgesamt
sorgen also die Profilelemente 21, 22 für eine optimale Kraftübertragung und gewährleisten eine anderweitig nicht
zu erzielende Griffigkeit.
Durch die Flexibilität der Sohle und die Beweglichkeit der Profile werden auch Schmutzablagerungen am Schuhboden
auf ein Minimum reduziert, wodurch eine Erhöhung des .Schuhgewichtes vermieden wird.
Damit die Abrolleigenschaften des Schuhes bzw. der Sohle durch die Profilelemente 21, 22 nicht verschlechtert
werden, sind diese zweckmäßig in parallelen Reihen hintereinander, also senkrecht zur Laufrichtung, angeordnet.
Die Zwischenräume 23 zwischen den Profilelemente-Reihen bilden flexible Biegezonen, deren Biegefähigkeit
durch zur Sohlenlängsachse im wesentlichen senkrecht verlaufende Nuten oder Rillen noch erhöht werden
kann. Korrespondierende Nuten oder Rillen können auch in der Zwischensohle 19 vorgesehen sein.
Unter dem Begriff Mweichelastischer Schaumstoff" in
den Ansprüchen und in der Beschreibung ist gemäß DIN 7726, Blatt 1 ein Schaumstoff zu verstehen, der bei
relativ geringem Verformungswiderstand hohe elastische Verformbarkeit zeigt. Selbst bei hoher Druckbeanspruchung
ist die Verformung überwiegend elastisch.
Als harter Schaumstoff, wie er für den Stabilisator 5 verwendet wird, ist nach derselben DIN-Norm ein Schaumstoff
zu verstehen, der bei relativ hohem Verformungs-
widerstand geringe elastische Verformbarkeit zeigt. Bei
der vorliegenden Erfindung besteht der Stabilisator 5 aus "zäh-hartem" Schaumstoff, also aus einem derartigen
Schaumstoff, bei dem bei genügend hoher Druckbeanspruchung eine langsame, Jedoch reversible Verformung
eintritt.
Auch wenn im Ausführungsbeispiel ein im wesentlichen C-förmiger Stabilisator 5 beschrieben worden ist, so
sind auch Stabilisatoren anderer Form, insbesondere im wesentlichen L-förmige oder I-förmige Stabilisatoren
an der Ferseninnenseite zur Verhinderung oder zumindest Verringerung der Pronation verwendbar. Als L-förmiger
Stabilisator wird hierbei ein Stabilisator 5 angesehen, der gemäß Fig. 4 aus den Teilen 8 und 10 besteht, bei
dem also der fersenseitige Endbogen 12 entfällt. Bei I-förmigem Stabilisator entfallen die Stabilisatorteile
10 und 12.
Claims (22)
1. Schuhsohle mit einer aus mehreren Schichten bestehenden,
zwischen Schuhoberteil und Laufsohle vorgesehenen Zwischensohle für Sportschuhe, insbesondere für
Laufdiziplinen, vorzugsweise für Mittel- und Langstrecken,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischensohle (19) einen sich vom Bereich der Sohlenspitze (2) bis zur Ferse (3)
erstreckenden weichelastischen, inneren Sohlenteil (1) aufweist, unter dem in der hinteren Hälfte (4) ein hartelastischer
Stabilisator (5)t wenigstens angenähert in Form eines liegenden C, L oder I vorgesehen ist, vnbei
der Mittelbügel (8) sich über die Innenkante (9) der
Ferse (3), der hintere Endtogen (12) - bei C-förmiger Ausbildung - sich über die Fersenkante und der vordere
Endbogen (10) - bei C- und L-förmiger Ausbildung - sich in den Bereich der hinteren Hälfte des Fußgewölbes (11)
erstreckt, daß innerhalb des von der C-Form, L-Form oder I-Form des Stabilisators (5) gebildeten oder des daran angrenzenden
Freiraumes (13) eine weichelastische Dämpfungsplatte (14) vorgesehen ist, und daß die zusammengesetzte Einheit
aus Sohlenteil (1), Stabilisator (5) und Dämpfungsplatte (14) allseitig mit einer weichelastischen Umhüllung (18)
umgeben, insbesondere umspritzt oder umgössen ist.
-2-
2. Schuhsohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der weichelastische innere Sohlenteil (1) aus geschäumtem Polyäthylen besteht.
3. Schuhsohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stabilisator (5) aus hartelastischem und die Dämpfungsplatte (14) sowie die Umhüllung (18) aus weichelastischem Schaumkunststoff bestehen.
4. Schuhsohle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet.
daß der Stabilisator (5), der Dämpfungsplatte (14) und die Umhüllung (18) aus Polyurethanschaumstoff bestehen. ,
5. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des weichelasti
schen, inneren Sohlenteils (1) von der Sohlenspitze (2) zur Ferse (3) keilförmig zunimmt.
6. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Hälfte (4) des
inneren Sohlenteiles (1) im Querschnitt wenigstens annähernd um die Dicke des Stabilisators (5) vermindert
ist.
7. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Sohlenteil (1) im
Bereich der Dämpfungsplatte (14) im Querschnitt wenigstens annähernd um die Dicke der Dämpfungsplatte (14)
verringert ist.
8. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die JDämpfungsplatte (14) dicker
ist als der Stabilisator (5).
-3-
9. Schuhsohle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dämpfungsplatte (14) etwa um den Faktor 1,3 bis 3 mal so dick ist wie der Stabilisator (5).
10. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 6 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsverminderung des inneren Sohlenteiles (1) derart ausgebildet ist,
daß nach dem Einfügen des Stabilisators (5) und der Dämpfungsplatte (14) eine stufenlose, glatte Sohlenunterseite (16) gebildet ist.
11. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Sohlenteil (1) an
der-Spitze (2) im Querschnitt spitzwinklig zuläuft, in
dem die Unterseite (16) schräg nach oben verläuft.
12. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Stabilisator (5) und
der innere Sohlenteil (1) wenigstens zwei, zueinander
korrespondierende Fixierelemente (6, 7) aufweisen.
13· Schuhsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Stabilisator (5) nach
vorn keilförmig spitzwinklig zuläuft.
14. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (18) aus
weicherem, insbesondere stärker volumenkompressiblem Material als der innere Sohlenteil (1) besteht.
15. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 14, ■
dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Zwischensohle (19) verbundene Laufsohle (20) im Bereich der Innenkante (9) der Ferse (3) aus härterem Material besteht
als im übrigen Bereich.
-4-
16. Schuhsohle nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bereich aus härterem Material sich wenigstens annähernd unterhalb des Stabilisators (5)
befindet.
17. Schuhsohle nach Anspruch 15 oder 16, dadurch
gekennzeichnet, daß der härtere bzw. weichere Bereich der Laufsohle (20) durch angeformte, eingeformte oder
eingesteckte überstehende Profilelemente (21, 22) gebildet ist.
18« Schuhsohle nach einem der Ansprüche 15 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der härtere Bereich der Laufsohle (20) aus Profilelementen (21) gebildet ist,
die aus dem LaufSohlenmaterial bestehen, während der
weichere Bereich der Laufsohle (20) aus Profilelementen (22) gebildet ist, die aus weicherem Material als das
der Laufsohle (20) bestehen.
19. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilelemente (21, 22)
nach Art von Halbschalen ausgebildet sind, deren Bodenaußenflächen (24) die Laufseite bilden.
20. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilelemente (21, 22)
stegförmig ausgebildet sind und im wesentlichen senkrecht zur Sohlenlängsachse (L) verlaufen.
21. Schuhsohle nach einem derAnsprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Profilelemente (21, 22) in parallelen Reihen hintereinander angeordnet sind und
die Zwischenräume (23) als flexible Biegezonen der Schuhsohle dienen.
1
22. Schuhsohle nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Flexibilität der Biegezonen durch zur
Sohlenlängsachse (L) im wesentlichen senkrecht verlaufende Nuten, Rillen oder dgl. noch erhöht ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8423344U DE8423344U1 (de) | 1984-08-06 | 1984-08-06 | Schuhsole mit einer aus mehreren Schichten bestehenden Zwischensohle |
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| DE8423344U DE8423344U1 (de) | 1984-08-06 | 1984-08-06 | Schuhsole mit einer aus mehreren Schichten bestehenden Zwischensohle |
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| DE8423344U1 true DE8423344U1 (de) | 1984-10-31 |
Family
ID=6769569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE8423344U Expired DE8423344U1 (de) | 1984-08-06 | 1984-08-06 | Schuhsole mit einer aus mehreren Schichten bestehenden Zwischensohle |
Country Status (2)
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