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DE8335361U1 - Sorptionsgerät zum Reinigen von Industrieabgasen - Google Patents

Sorptionsgerät zum Reinigen von Industrieabgasen

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Publication number
DE8335361U1
DE8335361U1 DE19838335361 DE8335361U DE8335361U1 DE 8335361 U1 DE8335361 U1 DE 8335361U1 DE 19838335361 DE19838335361 DE 19838335361 DE 8335361 U DE8335361 U DE 8335361U DE 8335361 U1 DE8335361 U1 DE 8335361U1
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Germany
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reaction vessel
sorption
sorption device
discharge channel
exhaust gases
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Application number
DE19838335361
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
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    • B01D53/06Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by adsorption, e.g. preparative gas chromatography with moving adsorbents, e.g. rotating beds
    • B01D53/08Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by adsorption, e.g. preparative gas chromatography with moving adsorbents, e.g. rotating beds according to the "moving bed" method
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    • B01D53/0407Constructional details of adsorbing systems
    • B01D53/0446Means for feeding or distributing gases

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  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)

Description

Friedrich Hellmich, Holtkampweg 13» 4983 Kirchlengern 3
Sorptionsgerät zum Reinigen von Industrieabgasen
Die Neuerung betrifft ein Sörptionsgerät zum Reinigen von Industrieabgasen, In dem die zu reinigenden Gase durch ein sich in einem Reaktionsbehälter von oben nach unten bewegendes Sorptionsmaterial geleitet werden, wobei der Reaktionsbehälter mit jeweils einem seitlich gegenüberliegend angeordneten Rohgaseintritt und Reingasaustritt versehen ist, zwischen denen sich den Reaktionsbehälter durchsetzende, dachförmige Kaskadenbleche erstrecken, die innerhalb des mit Sörptionsmateriäl gefüllten Behälters Hohlräume bilden.
Eine Adsorptionsvorrichtung der vorgenannten Art ist aus der GB-PS 13 18 622 bekannt. Die dort im Reaktionsbehälter vorgesehenen dachförmigen Kaskadenbleche sollen zwar nur zum Verringern der Gleitgeschwindigkeit des Sorptions-
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materials dienen, aber es kann vorausgesetzt werden, daß sie entsprechend der DE-OS 32 28 984 auch Hohlräume Im Sorptionsmaterial bilden.
Ausgehend von diesem Stand der Technik 1st es die Aufgabe der Neuerung, ein Sorptlonsgerät verfügbar zu machen, bei dem die Strömung der zu reinigenden Abgase Im Reaktionsbehälter nicht mehr sich selbst überlassen bleibt, sondern die Gase so geführt werden, daß sie möglichst gleichmäßig mit dem Sorptionsmäterial in Berührung kommen, um somit einen besseren Reinigungsgrad zu erzielen.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe schlägt die Neuerung vor, daß die Kaskadenbleche reihenweise übereinander versetzt angeordnet sind und die eine Hälfte der von ihne£ gebildeten Hohlräume mit dem Rohgaseintritt, die andere Hälfte Hohlräume dagegen mit dem Reingasaustritt in Verbindung steht. Dabei hat es sich für die Hohlraumbildung unter den Kaskadenblechen in Betriebsversuchen als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn deren Schenkel einen Winkel von ca. 60* zwischen sich einschließen.
In konstruktiver Weiterbildung soll der Reaktionsbehälter einen rechteckigen Querschnitt besitzen und sich in seinem unteren Bereich zu einer Austragsrinne für das
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Sorptionsmaterial verjüngen, wobei das äo entstehende Trichterteil mit weiteren sieh in seiner Längsrichtung erstreckenden dachförmigen Kaskadenblechen ausgestattet ist* von denen ein mittleres Kaskadenblech die Austrage« risine überdeckt, in der eine sich in ihrer Förderrichtung im Durchmesser erweiternde Förderschnecke umläuft. Als Folge davon sind völlig gleichmäßige Materialbewegungen innerhalb des Reaktionsbehälters gewährleistet, was für ein gutes Sorptionsergebnis von größter Wichtigkeit ist«
Zur Vervollständigung der Anlage dient es, wenn der in der Austragsrinne des Reaktionsbehälters umlaufenden Förderschnecke eine Schältrommel nachgeschaltet ist, die das aus dem Reaktionsbehälter abgezogene Sorptionsmaterial in seine gesättigten und die noch sorptionsfähigen Bestandteile trennt, diese entweder in ein Deponietransportgefäß oder in einen Steigförderer abwirft, der das noch sorptionsfähige Material unterhalb eines dem Reaktionsbehälter aufgesetzten Vorratsbunkers dem in den Reaktionsbehälter eintretenden Materialstrom beimischt. Durch diese Rückgewinnung von Sorptionsmate-■riäl wird dessen weitgehende Ausnutzung erreicht, was sich, wiederum günstig auf die Betriebskosten auswirkt.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird an Hand der
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Zeichnungen beschrieben. Darin zeigen Im einzelnen: Flg. 1 die schematische Seltenansicht einer neuerungs-
gemäBen Sorptionsanlage, Flg. 2 einen schematischen Vertikalschnitt der Anlage
aus Flg. 1, und
Flg. 3 den In Flg. 2 angegebenen Detailausschnitt A In vergrößerter Darstellung.
Die abgebildete Sorptionsanlage besitzt einen rechteckigen Reaktionsbehälter 1, der auf Gerüststützen 2 ruht. Er 1st mit jeweils einem seitlich gegenüberliegend angeordneten Rohgaseintritt 3 und Reingasaustritt 4 versehen, zwischen denen sich ihn durchsetzende, reihenweise übereinander versetzt liegende dachförmige Kaskadenbleche 5 erstrecken, wie sich insbesondere Fig. 2 entnehmen läßt. Die Schenkel dieser Kaskadenbleche 5 sollen einen Winkel von 60* zwischen sich einschließen.
Wird der Reaktionsbehälter 1 über einen ihm aufgesetzten, nach der Angabe von Fülletandsanzeigern 6 und 7 durch eine Fülleitung 8 gespeisten Vorratsbunker 9 mit dem in Flg. 3 bezeichneten Sorptionsmaterial 10, wie vornehmlieh Kalksteinsplitt, gefüllt, so bilden sich unterhalb der Kaekadenbleche 5 Hohlräume 11a und 11b aus. Davon steht die eine Hälfte Hohlräume 11a mit dem Rohgas-
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eintritt 3 und die andere Hälfte Hohlräume lib mit dem Reingasaustritt 4 mittels Im Bereich der Kaskadenbleche 5 angebrachter Wandöffnungen 12 in Verbindung. Auf diese Weise werden der Reaktionsbehälter 1 sowie das von ihm aufgenommene Sorptionsmaterial 10 gemäß den in den Fig. 1 und 3 wiedergegebenen Pfeilen von den zu reinigenden Abgasen durchströmt, und die darin enthaltenen Schadstoffe von dem Sorptionsmaterial 10 gebunden.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, verjüngt sich der Reaktionsbehälter 1 In seinem unteren Bereich zu einer Austragsrinne 13, wodurch ein Trichterteil 14 entsteht. Mit Hilfe einer in der Austragsrinne 13 umlaufenden Förderschnecke 15 wird erreicht, daß sich das Sorptionsmaterial 10 im Reaktionsbehälter 1 langsam über die Kaskadenbleche 5 hinweg von oben nach unten bewegt und somit in bestimmten Zeitabständen für die Abgasreinigung wieder unverbrauchtes Material zur Verfügung steht. Damit die Fließbewegungen des Sorptionsmaterials 10 an allen Stellen des Reaktionsbehälters 1 völlig gleichmäßig vor sich gehen< ist es erforderlich, daß sich die Förderechnecke 15 entsprechend der Darstellung in Fig. in Ihrer Förderrichtung im Durchmesser erweitert, und daß im Trichterteil 14 weitere eich in seiner Längsrichtung !erstreckende dachförmige Kaskadenbleche 16 und 17
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angeordnet sind. Dabei sollen sowohl das mittlere, die Austragsrlnne 13 aberdeckende Kaskadenblech 16 als auch die es flankierenden Kaskadenbleche 17 mit demselben Neigungswinkel wie das Trichterteil 14 ausgestattet sein.
Den FLg. 1 und 2 zufolge ist der in der Austragsrinne 13 des Reaktionsbehälters 1 umlaufenden Förderschnecke 15 eine Schaltrommel 18 nachgeschaltet, die das aus dem Reaktionsbehälter 1 abgezogene Sorptionsmaterial 10 in seine gesättigten und die noch sorptionsfähigen Bestandteile trennt. Letztere werden von der Schältrommel 18 entweder in ein iteponietransportgefäß 19 oder in einen Steigförderer 20 abgeworfen, der das noch sorptionsfähige Material unterhalb des Vorratsbunkers 9 dem in den Reaktionsbehälter 1 eintretenden Materialstrom beimischt. Hierdurch wird für eine bestmögliche Ausnutzung dee Sorptionsmaterials 10 und eine gleichmäßige Verteilung der zurückgewonnenen Bestandteile gesorgt.
Es wäre durchaus denkbar, daß die zur Beschreibung gelangte Sorptionsanlage in der abgebildeten Porm oder mit geringfügigen, ihre prinzipielle Arbeltsweise nicht beeinflussenden Änderungen auch anderen Verwendungszwecken dienen könnte.
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Claims (4)

&bull; · a · · ait·· 90/564 Friedrich Hellmich, Holtkampweg I3, 4983 Kirchlengern 3 Sorptionsgerät zum Reinigen von Industpieabgasen Ansprüche:
1. Sorptionsgerät zum Reinigen von Industrieabgasen, in dem die zu reinigenden Gase durch ein sich in Einern Reaktionsbehälter von oben nach unten bewegendes Sorptionsmaterial geleitet werden, wobei der Reaktionsbehälter mit jeweils einem seitlich gegenüberliegend angeordneten Rohgaseintritt und Reingasaustritt versehen ist, zwischen denen sich den Reaktionsbehälter durchsetzende, dachförmige Kaskadenbleche erstrecken, die innerhalb des mit Sorptionsmaterial gefüllten Behälters Hohlräume bilden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kaskadenbleche (5) reihenweise übereinander versetzt angeordnet sind und die eine Hälfte der von ihnen gebildeten Hohlräume
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(lla) mit dem Rohgaseintritt (3), die andere Hälfte Hohlräume (lib) dagegen mit dem Reingasaustritt (4) in Verbindimg steht.
2. Sorptionsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der Kaskadenbleche (3) einen Winkel von ca. 60* zwischen sich einschließen.
3. Sorptions gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Reaktionsbehälter (1) einen rechteckigen Querschnitt besitzt und sich in seinem unteren Bereich zu einer Austragsrinne (13) für das Sorptionsmaterial (10) verjüngt, wobei das so entstehende Trichterteil (HOjnit weiteren sich in seiner Längsrichtung erstreckenden dachförmigen Kaskadenblechen (16, 17) ausgestattet ist, von denen ein mittleres Kaskadenblech (16) die Austragsrinne (13) überdeckt.
4. Sorptionsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Austragsrinne (13) des Reaktionsbehälters (1) eine eich in ihrer Förderrichtung im Durchmesser erweiternde Förderschnecke (15)
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umläuft.
Sopptionegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb von der in der Auetragerinne (13) des Reaktionsbehälter (1) umlaufenden Förderschnecke (15) eine das aus dem Reaktionsbehälter (1) abgezogene Sorptionematerial (10) in seine gesättigten und die noch sorptionsfähigen Bestandteile trennende Schältrommel (Id) angebracht ist.
DE19838335361 1983-12-09 1983-12-09 Sorptionsgerät zum Reinigen von Industrieabgasen Expired DE8335361U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2016034367A1 (de) 2014-09-05 2016-03-10 Torsten Sahrhage Verfahren und anlagen zur abgasreinigung mittels basischer absorbenzien

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2016034367A1 (de) 2014-09-05 2016-03-10 Torsten Sahrhage Verfahren und anlagen zur abgasreinigung mittels basischer absorbenzien
DE102014013181A1 (de) 2014-09-05 2016-03-10 Torsten Sahrhage Verfahren und Vorrichtung zur Abgasreinigung

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