DE8326409U1 - Hilfsgeraet fuer heimwerkermaschinen, z.b. kleinbohrmaschinen, zum schaerfen von kettensaegen - Google Patents
Hilfsgeraet fuer heimwerkermaschinen, z.b. kleinbohrmaschinen, zum schaerfen von kettensaegenInfo
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Description
• : GM 3811/83
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Anmelder : Pa. Peter Bausch 5600 Wuppertal
Hilfsgerät für Heimwefkermaschinen, ζ. Β. Kleinbohrmaschinen, zum Schärfen von
Kettensägen
Die Erfindung betrifft ein Hilfsgerät für Heimwerkermaschinen , z. B. Kleinbohrmaschinen, zum Schärfen von
Kettensägen, bestehend aus einem auf dem Kettenschwert fixierbaren,U-förmigen Rahmen mit Führungen für die Usimwerkermaschine.
Eine Kette von üblichen Kettensägen ist abwechselnd aus Führungs- und Schneidgliedern zusammengesetzt und läuft
auf den Rändern des sogenannten Kettenschwertes. Jedes Schneidglied weist eine Schneide auf, die in regelmäßigen
Abständen nachgeschliffen werden muß. Bei den herkömmlichen Bauformen wird dabei eine optimale Schärfe und Schnittqualität
erreicht, wenn die Schneide in Vorderansicht gegenüber der Horizontalen einen Winkel von 10 und in Draufsicht
gegenüber einer Senkrechten zum Kettenschwert einen Winkel von 30° aufweist.
Angesichts dieser komplexen Winkelkonstellation kann ein zufriedenstellender Schliff der Schneidglieder bei
einer freihändigen Führung einer Maschine» z. B. einer
Kleinbohrmaschine mit einem Schleifstift, nicht erzielt werden. Neben einem mehr oder weniger starken Abweichen
von den vorgeschriebenen Winkellagen ist vor allem ein Abgleiten in vertikaler Richtung zu befürchten, durch
welches der tragende Teil des Schneidgliedes beschädigt würde. Aber auch schon leichte vertikale Abweichungen von
der Schneidenachse führen zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Schneidenqualität.
Es sind Anschlagwinkel bekannt, die an Bohrmaschinen oder Kleinbohrmaschinen montiert werden können Und die durch
entsprechende Striche oder Schrägen eine Winkelorienttierung erleichtern. Eine genaue Einhaltung der vorgeschriebenen Winkel ist aber auch hier nicht möglich, da
es sich letztlich um eine verbesserte freihändige Führung handelt. Auch hier ist die Gefahr eines vertikalen Abgleitens
gegeben; eine dosierte horizontale Führung ist ebenfalls schwierig, so daß z. B. unnötig viel Material
beim Schleifen entfernt wird.
Neben den Anschlagwinkeln sind Schablonen bekannt, die auf die Schneidglieder aufgesetzt werden und eine
Orientierungshilfe für die Winkellagen beim Schleifen bieten. Auch hier bestehen grundsätzlich die gleichen
Nachteile wie bei den Anschlagwinkeln.
• · ■ ·
Schließlich sind U-förmige Kappen oder Rahmen bekannt,
die über die Kette geschoben und am Kettenschwert mittels Klemmschrauben befestigt werden. An den Rahmen sind in
geeigneter Winkelorientierung elastische Führungen für kurze Wellenstücke angebracht, die zusammen mit den
Schleifstiften im Bohrkopf der Maschine eingespannt werden. Auch in diesem Fall ist die Winkelausrichtung noch immer nicht exakt, da die Führungen einen gewissen Spielraum für kleinere Schleifbewegungen lassen müssen. Eine echte vertikale Verstellung ist nur nach dem Lösen der Klemmschrauben vora Kette η schwert möglich und damit sehr timständlich. Eine horizontale Verstellung wird allein durch ein Verschieben der Kette erreicht.
Schleifstiften im Bohrkopf der Maschine eingespannt werden. Auch in diesem Fall ist die Winkelausrichtung noch immer nicht exakt, da die Führungen einen gewissen Spielraum für kleinere Schleifbewegungen lassen müssen. Eine echte vertikale Verstellung ist nur nach dem Lösen der Klemmschrauben vora Kette η schwert möglich und damit sehr timständlich. Eine horizontale Verstellung wird allein durch ein Verschieben der Kette erreicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Hilfsgerät für Heimwerkermaschinen, z. B. Kleinbohrmaschinen, zum
Schärfen von Kettensägen bestehend aus einem auf dem
Kettenschwert fixierbaren, ü-förmigen Rahmen mit Führungen für die Heimwerkermaschine zu schaffen, die eine exakte Winkelausrichtung des Schleifstiftes gewährleistet und gleichzeitig dessen bequeme horizontale und vertikale
Verstellung ermöglicht.
Kettenschwert fixierbaren, ü-förmigen Rahmen mit Führungen für die Heimwerkermaschine zu schaffen, die eine exakte Winkelausrichtung des Schleifstiftes gewährleistet und gleichzeitig dessen bequeme horizontale und vertikale
Verstellung ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch
erreicht, daß der Rahmen als Führung einen Führungsstab in einer rahmenfesten Richtungsorientierung hält, daß eine Halterung für die Maschine auf dem Führungsstab längsverschieblich gelagert ist und daß die Halterung um die Achse des Führungsstabes schwenkbar ist. Der Führungsstab gibt für
erreicht, daß der Rahmen als Führung einen Führungsstab in einer rahmenfesten Richtungsorientierung hält, daß eine Halterung für die Maschine auf dem Führungsstab längsverschieblich gelagert ist und daß die Halterung um die Achse des Führungsstabes schwenkbar ist. Der Führungsstab gibt für
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die Maschine und damit auch den Schleifstift eine völlig exakte Winkellage im Raum vor, die bei allen Arbeitsvorgängen
erhalten bleibt. Durch die Schwenkbewegung der Maschinenhaiterung um die Achse des Führungsstabes wird
ein vertikales Einschwenken des Schleifstiftes in den freien Raum zwischen Führungsnase und Schneide des Schneidgliedes
und eine dosierte vertikale Verstellung möglich. Nach dem Schleifvorgang kann dann der Schleifstift wieder
ausgeschwenkt und das nächste Kettenglied durch Verschieben der Kette herangeführt werden. Die Schwenkbewegung erlaubt
gleichzeitig eine horizontale Führung des Schleifstiftes unabhängig von der Kettenbewegung, so daß eine kontrollierte
Spanabnahme erfolgen kann. Die Längsverschieblichkeit der Halterung ermöglicht eine gleichmäßige Längsabnutzung des
SchleifStiftes, der im allgemeinen aus einem keramischen
Grundmaterial mit darin eingebetteten Diamantensplittern oder dgl. besteht.
Das erfindungsgemäße Hilfsgerät eignet sich in besonderer
Weise für Kleinbohrmaschinen, weil bei diesen leichten Geräten die Schwenkbewegung sehr genau kontrollierbar ist
und weil in der Praxis häufig ein netzunabhängiger Batteriebetrieb der Schleifgeräte gewünscht wird, z. B. bei Arbeiten
im Wald oder dgl. Eine Anwendung des erfindungsgemäßen
Hilfsgerätes im Zusammenhang mit normalen Heimwerkerbohrmaschinen ist aber bei der Benutzung geeigneter Maschinenhalterungen
ebenfalls möglich.
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Der Erfindung zufolge nimmt der Führungsstab vorzugsweise in Vorderansicht gegenüber der Horizontalen einen Winkel
von 10° und in Draufsicht gegenüber einer Senkrechten zum Kettenschwert einen Winkel von 30° ein. Bei speziellen
Betriebsanforderungen für Kettensägen ist aber auch grundsätzlich eine andere Winkelorientierung im Raum denkbar.
Der Erfindung zufolge kann die Halterung für Kleinbohrmaschinen oder dgl. ein/Schlitten mit einem seitlich angefügten.
Klemmring sein. Mit Hilfe des Klemmrings können verschiedene Typen von Kleinbohrmaschinen oder dgl. in
die Halterung fest eingesetzt werden.
Nach einer weiteren Ausführungsmöglichkeit der Erfindung kann als Halterung ein Schlitten an die Motorkappe einer
Kleinbohrmaschine angeformt sein. Auf diese Weise sind bei Arbeitsbeginn keine größeren Montagearbeiten notwendig,
sondern es genügt ein einfaches Aufschieben des Schlittens auf den Führungsstab.
Der Erfindung zufolge kann in Arbeitsstellung in einer Ebene senkrecht zur Achse des Führungsstabes die Abstandslinie
zwischen der Achse des Führungsstabes und der Achse des Schleifstiftes einen Winkel von etwa 45° gegenüber der
Schneidenachse einnehmen. Bei einer solchen Orientierung der Abstandslinie kann durch ein Schwenken der Halterung
eine relativ große horizontale Verstellung des Schleif-
Stiftes erreicht werden, wobei gleichzeitig noch ein vertikales Ausschwenken aus dem freien Raum zwischen
Schneide und Führungsnase des Schneidgliedes möglich ist, ohne daß die Führungsnase berührt und beschädigt wird.
Der Erfindung zufolge kann die Länge der Abstandslinie zwischen der Achse des Führungsstabes und der des Schleifstiftes
etwa das Vier- bis Siebenfache des Durchmessers des Schleifstiftes betragen, Bei einem geringeren Abstand
wären die potentiellen Verstellwege des SchleifStiftes
sehr klein, so daß der Rahmen auf dem Kettenschwert von
Anfang an sehr genau fixiert und die Kettenglieder in eine sehr exakte* Position gerückt werden müßten. Bei einem
größeren Abstand würde dagegen eine genaue Dosierung der Verstellbewegung erschwert.
Der Erfindung zufolge kann der Führungsstab in einer im Rahmen befindlichen, ersten Bohrung eingeführt und befestigt
sein und kann der Rahmen eine zweite Bohrung aufweisen, die in Draufsicht bezüglich einer Senkrechten zum Kettenschwert
spiegelsymmetrisch zur ersten angeordnet ist. Sägeketten üblicher Bauart sind so ausgeführt, daß die
Schneiden zweier aufeinanderfolgender Schneidgleider zwar die bekannten generellen Raumwinkel von 10 und 30 , aber
bezüglich der Kettenachse jeweils unterschiedliche Schneidseiten aufweisen. Von daher kann in einem ersten Arbeitsgang
nur jedes zweite Schneidglied bearbeitet werden. Danach muß der Rahmen in einer horizontalen Ebene um 180
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gedreht und der Führungsstab in der zweiten Bohrung eingeführt und befestigt werden, bevor die verbliebene
Hälfte der Schneidglieder geschliffen werden kann.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann der Rahmen mit einem regelbaren Anschlag versehen sein,
der den Schwenkwinkel der Halterung um den Führunpsstab in Tiefenrichtung begrenzt. Nach dem Aufsetzen des
Rahmens auf das Kettenschwert kann nun bei dem ersten zu schleifenden Zahn der Schwenkwinkel in Tiefenrichtung
genau eingestellt werden, so daß der Schleifstift eine exakte vertikale Position zur Schneidenachse einnimmt.
Beim Schleifen der folgenden Schneidglieder wird nun automatisch eine optimale vertikale Stellung des Schleifstiftes
erreicht.
Der Erfindung zufolge kann der Rahmen mit einem regelbaren Anschlag zur Arretierung der Kettenglieder versehen sein.
Mit Hilfe dieses Anschlages kann die Position der Kettenglieder nach einer Längsverschiebung auf dem Kettenschwert
fixiert werden. Analog zu dem Anschlag für den Schwenkwinkel der Halterung kann mit dem regelbaren Anschlag für
Kettenglieder eine optimale horizontale Position des Schleifstiftes bezüglich der Schneide beim ersten Kettenglied eingestellt
und für alle folgenden beigehalten werden.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausfuhrungsbeispiele näher
erläutert, wobei zeigen :
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Hilfsgerät mit Klemmringhalterung in Vorderansicht,
Fig. 2 ein Hilfsgerät mit einer Kleinbohrmaschine mit integriertem Schlitten an der Motorkappe in Draufsicht,
Fig. 3 ein einzelnes Sehneidglied in der Blickrichtung
III in Fig. 2 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 ein Hilfsgerät in zwei Montagelagen für unterschiedliche Schneidenorientierungen
in Draufsicht,
Fig. 5 ein Hilfsgerät mit einem Tiefenanschlag für den Schwenkwinkel der Halterung in Vorder^
S ansieht, und «
Fig. 6 einen Ausschnitt des hinteren Teiles des Hilfsgerätes mit einem regelbaren Anschlag
zur Arretierung der Kettenglieder in Seitenansicht, "i
Fig. 1 zeigt ein Hilfsgerät 1, dessen U-förmiger Rahmen 2
auf ein im Vertikalschnitt gezeigtes Kettenschwert 3 aufgeschoben und mit Hilfe von Klemmschrauben 4 befestigt ist.
Der Rahmen liegt an der den Klemmschrauben 4 gegenüber liegenden Seite 5 am Kettenschwert 3 flächig an, so daß
er zu diesem eine exakt definierte Winkellage erhält, wobei als normale Grundstellung eine vertikale Lage von
Kettenschwert 3 und Rahmen 2 angenommen werden soll.
Im Bereich der Kette 6 besitzt der Rahmen 2 eine Durchlaßöffnung 7, so daß sich die Kette 6 frei auf dem Kettenschwert
3 in Längsrichtung bewegen läßt. In den Rahmen 2 ist ein Führungsstab 8 in einer rahmenfesten Richtungsorientierung eingeführt, wobei dieser in der Vorderansicht
nach Fig. 1 gegenüber der Horizontalen einen Winkel von 10° einnimmt. Der Führungsstab 8 wird durch eine Feststellschraube
9 leicht fixiert. Auf den Führungsstab 8 ist eine Halterung
10 mittels eines Schlittens 11 aufgeschoben. Der Schlitten
11 ist mit einem Klemmring 12 verbunden, der verschiedene Typen von Kleinbohrmaschxnen oder dgl. aufnehmen kann. Der
Rahmen 2 ist auf der Seite des Führungsstabes 8 durch Rippen 13 versteift.
Fig. 1 zeigt außerdem zwei Schneidglieder 14, 14' in einem Schnitt I-I gemäß Fig. 4. Der eigentliche Schneidzahn 15
teilt sich in einen Seitenbereich 16 und einen rechtwinklig dazu liegenden Deckbereich 17 auf. Die Kettenglieder 14, 14'
laufen auf den Rändern 18 des Kettenschwertes 3.
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Fig. 2 zeigt ein Hilfsgerät 1 in Draufsicht, bei dem die Halterung 19 einer Kleinbohrmaschine 20 aus deren Motorkappe
21 mit einem angeformten Schlitten 22 besteht. Die Kleinbohrmaschine 20 treibt einen Schleifstift 23 an, der
ein Schneidgleid 14 unter einem Winkel von 30° bezüglich einer Senkrechten zum Kettenschwert anschleift. Die Kette
6 besteht aus Schneidgliedern 14, 14' mit jeweils abwechselnder Lage der Seitenschneide 24, 24'. Zwischen den
Sehneidgliedern 14, 14' befinden sich jeweils Führungsglieder 25.
Fig. 3 zeigt ein einzelnes Schneidglied 14, das aus dem
Schneidzahn 15 sowie der Führungsnase 26 aufgebaut ist. Der Seitenbereich 16 und der Deckbereich 17 des Schneidzahnes 15 laufen vorne in eine Seitenschneide 24 bzw. eine
obere Schneide 27 aus, die von einem Schleifstift 23
zusammen angeschliffen werden. Wesentlich für die Qualität
des Anschliffs ist neben der Einhaltung der Winkel von 30° baw. 10° gemäß Fig. 2 bzw. Fig. 1 eine möglichst exakte
vertikale Einstellung eines gemeinsamen Schnittpunktes der Achse 28 des SchleifStiftes 23 und der Schneidenachse 29.
Eine solche Einstellung ist durch eine Schwenkbewegung der Halterungen 10 bzw. 19 um die Achse 30 des Führungsstabes 8 erreichbar. Bei einem Winkel von 45° zwischen
der Schneideflachse 29 und der Abstandslinie 31 zwischen
der Achse 30 des Führungsstabes 8 und der Achse 28 des Schleifstiftes 23 kann der Schleifstift 23 aus dem freien
Raum zwischen der Führungsnase 26 und dem Schneidzahn 15
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ausgeschwenkt werden, ohne daß die Führungsnase 26 berührt und beschädigt wird.
Neben einer vertikalen ist bei einem Winkel von 45° auch eine gute horizontale Verstellbarkeit gegeben.
In horizontaler Richtung wird zunächst durch eine Bewegung des Schneidgliedes 14 längs der Schneidenachse
i9 eine Grobeinstellung vorgenommen. Eine Feineinstellung
wird dann beim Schleifvörgäng selbst durch eine Schwenkbewegung der Halterung 10 bzw. 19 ausgeführt. Die Abstandslinie
31 zwischen der Achse 30 des FUhrungsstabes 8 und der Achse 28 des Schleifstiftes 23 sollte etwa
vier- bis siebenmal so läng wie der Durchmesser des Schleifstiftes 23 sein. Bei Einhaltung dieser geometrischen
Konstellation kann die horizontale und die vertikale Verstellung gut dosiert werden, wobei gleichzeitig die durch
die Schwenkbewegung erreichbaren Verstellwege genügend
groß sind.
Fig. 4 zeigt ein Hilfsgerät 1 in Draufsicht, bei der der
Führungsstab 8 so ausgerichtet ist, daß ζ. B. nach dem Anbringen einer Kleinbohrmaschine 20 der Schneidzahn 15
des Schneidgliedes 14 geschliffen werden kann. Der Führungsstab
8 ist dazu in einer Bohrung 32 des Rahmens 2 eingeschoben und wird mittels der Feststellschraube 9 fixiert. Sollen
nun auch die gestrichelt gezeichneten Sehneidglieder 14'
mit einer umgekehrten Seitenschneide 24' geschliffen werden, so wird der Rahmen 2 um 180 gedreht und in einer strich-
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punktiert gezeichneten Position 33 auf dem Kettenschwert 3 befestigt. Gleichzeitig wird der Führungsstab
8 in eine Bohrung 34 umgesetzt, die bezüglich einer Senkrechten zum Kettenschwert zur Bohrung 32
spiegelsymmetrisch angeordnet ist. Nach dem Umsetzen des Rahmens 2 um 180° nimmt nun der Führungsstab 8
eine neue Position 35 ein, in der nun auch die Schneidglieder 14' nach einer Bewegung der Kette 6 in Richtung
36 erreicht werden können.
Fig. 5 zeigt einen Rahmen 37 der zusätzlich mit einem Anschlag 38 ausgestattet ist, der den Schwenkwinkel
der Halterung 10 bzw. 19 in Tiefenrichtung begrenzt. Mit Hilfe der Anschlagschrauben 39 kann damit die Achse
28 des SchleifStiftes 23 exakt mit der Schneidenachse
zum Schnitt gebra_cht werden; vergleiche Fig. 3. Diese Einstellung wird in jedem Fall genauer als bei einer
frei geführten Schwenkbewegung und braucht darüber hinaus nur bei dem ersten Schneidglied 14 vorgenommen zu werden.
Fig. 6 zeigt den hinteren Teil eines Rahmens 40, der mit einem regelbaren Anschlag 41 zur Arretierung -von
Schneidgliedern 14 versehen ist. Der Arm 42 des Anschlags 41 ist innerhalb der Längsöffnung 43 des Rahmens 40 in
horizontaler Richtung verschiebbar und kann mit der Klemmschraube 44 in jeder beliebigen Position fixiert
werden. Der Arm 42 ist über das Gelenk 45 mit dem schwenkbaren Arm 46 und der daran anschließenden, U-förmigen
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Kappe 47 verbunden. Die Kappe 47 ist über ein Schneidglied 14 gestülpifund hält dieses damit in einer festen
Position. Beim Übergang zum nächstfolgenden Schneidglied 14 braucht der Arm 46 mit der Kappe 47 nur hochgeklappt
zu werden und kann dann wieder auf das nächstfolgende Schneidglied 14 aufgesetzt werden. Diese horizontale
Feineinstellung ist besonders wirkungsvoll in Verbindung mit dem Schwenkanschlag 38, da nach einmaliger Feineinstellung
immer wieder automatisch eine optimale Schleifposition erreicht wird.
Zur Fixierung der Kettenglieder 14, 14', 25 kann auch ein Anschlag benutzt werden, der von der Seite her in
die Kette eingreift.
Claims (9)
1. Hilfsgerät für Heimwerkermaschinen, ζ. B. Kleinbohrmaschinen,
zum Schärfen von Kettensägen, bestehend aus einem auf dem Kettenschwert fixierbaren, U-förmigen
Rahmen mit Führungen für die Heimwerkermaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen
(2) einen Führungsstab (8) in einer rahmenfesten Richtungsorientierung hält, daß eine Halterung (10
bzw. 19) für die Maschine auf dem Führungsstab (8) längsverschieblich gelagert ist und daß die Halterung
(10 bzw. Va) um die Achse des Führungsstabes (8.) schwenkbar
ist.
2. Hilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungsstab (8) in Vorderansicht gegenüber der Horizontalen einen Winkel von 10° und in Draufsicht
gegenüber einer Senkrechten zum Kettenschwert
(3) einen Winkel von 30 einnimmt.
3. Hilfsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (10) für Kleinbohrmaschinen
oder dgl. ein Schlitten (11) mit einem seitlich angefügton Klemmring (12) ist.
: ι.
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4. Hilfsgerät nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß als Halterung (19) an die Motorkappe (21) einer Kleinbohrmaschine (20) ein Schlitten
(22) angeformt ist.
5. Hilfsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß in Arbeitsstellung in einer Ebene senkrecht zur Achse (30) des Führungsstabes
(8) die Abstandslinie (31) zwischen der Achse (30) des Führungsstabes (8) und der Achse (28) des Schleifstiftes
(23) einen Winkel von etwa 45° gegenüber der Schneidenachse (29) einnimmt.
6. Hilfsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Abstandslinie (31) zwischen der Achse
(30) des Führungsstabes (8) und der Achse (28) des Schleifstiftes (23) etwa das Vier- bis Siebenfache
des Durchmessers des SchleifStiftes (23) beträgt.
7. Hilfsgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungsstab (8) in einer im Rahmen (2) befindlichen, ersten Bohrung (32) eingeführt
und befestigt ist und daß der Rahmen (2) eine zweite Bohrung (34) aufweist, die in Draufsicht bezüglich
einer Senkrechten zum Kettenschwert (3) spiegelsymmetrisch zur ersten angeordnet ist.
• · · I
8. Hilfsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rahmen (37) mit einem regelbaren Anschlag (38) versehen ist, der
den Schwenkwinkel der Halterung (10 bzw. 19} um den Führungsstab (8) In Tiefenrichtung begrenzt.
9. Hilfsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (40) mit
einem regelbaren Anschlag (41) zur Arretierung der Kettenglieder (14, 14', 25) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838326409 DE8326409U1 (de) | 1983-09-14 | 1983-09-14 | Hilfsgeraet fuer heimwerkermaschinen, z.b. kleinbohrmaschinen, zum schaerfen von kettensaegen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838326409 DE8326409U1 (de) | 1983-09-14 | 1983-09-14 | Hilfsgeraet fuer heimwerkermaschinen, z.b. kleinbohrmaschinen, zum schaerfen von kettensaegen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8326409U1 true DE8326409U1 (de) | 1984-02-02 |
Family
ID=6757037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19838326409 Expired DE8326409U1 (de) | 1983-09-14 | 1983-09-14 | Hilfsgeraet fuer heimwerkermaschinen, z.b. kleinbohrmaschinen, zum schaerfen von kettensaegen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8326409U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102017101886B3 (de) * | 2017-01-31 | 2018-01-25 | Matthias van Rüschen | Handmaschine zum Schärfen der Schneiden von Sägeketten |
-
1983
- 1983-09-14 DE DE19838326409 patent/DE8326409U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102017101886B3 (de) * | 2017-01-31 | 2018-01-25 | Matthias van Rüschen | Handmaschine zum Schärfen der Schneiden von Sägeketten |
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