DE8320480U1 - Blattartige Testvorrichtung - Google Patents
Blattartige TestvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine blattartiae Testvorrichtung
bestehend aus einer Befestigungsunterlage (2) und aus einer
oder mehreren Testhüllen (1) zur Herstellung einer Hauttesteinheit,
bei welchem Zwischenprodukt die Testhüllen an der Klebeseite der Befestigungsunterlage befestigt sind und die Klebeseite
der Befestigungsunterlage mit den Testhüllen mit einer Schutzfolie bedeckt ist.
Bei sog. Epicutantesten wird die Haut des Patienten in Berührung mit verschiedenen Testmitteln gebracht und die Reaktionen
der Haut auf die verschiedenen Mittel werden beobachtet. So versucht man die Allergien gegen betreffende Mittel zu ermitteln.
In der finnischen Patentschrift Nr. 52268 und in der
britischen Patentschrift Nr. 1 459 262 ist eine Testhülle beschrieben,
die zur Anwendung bei solchen Testen geeignet ist. Solche, z.B. aus Aluminium hergestellte Testhüllen werden an
einem auf der einen Seite mit Klebstoff versehenen Klebeband zum Beispiel in einer oder in zwei Reihen befestigt. Für eine
Probe wird ein Teil des Bandes angewendet, in welchem es z.B.
5 oder 10 Testhüllen, abhängig von der anzuwendenden Testmittel, gibt. Natürlich kann auf einmal auch nur eine Testhülle
angewendet werden. Die Testmittel werden in die Testhüllen gefüllt und das Klebeband mit den Testhüllen wird auf die Haut
der Patienten befestigt. Nach einer bestimmten Zeit wird das Band mit den Hüllen von der Haut entfernt und die Reaktionen
der Haut werden beobachtet. Bei der Auswertung der Reaktionen kann als Hilfe eine Ableseplatte gemäss dem finnischen Patent
Nr. 59333 angewendet werden.
Falls die Dosierung der Testmittel für jede Probe getrenni
kurz vor der Befestigung der Testhüllen auf die Haut durchgeführt wird, ist die Durchführung der Probe eine ziemlich zeitraubende
Massnahme. Die Füllung kann manuell durchgeführt werden, jedes Testmittel für sich in eine Testhülle. Eine solche
Durchführung ist jedoch sehr langsam. Ausserdem kann die Dosierung
ungenau sein, weil die Dosen nicht genau dieselbe Grosse
haben. P'ehler können auch bei der Unterbringung der verschiedenen
Testmittel so auftreten/ dass ein bestimmtes Testmittel nicht in die dafür vorgesehene Testhülle untergebracht wird,
sondern es kann aus Versehen den Platz eines anderen Mittels einnehmen. Es sind auch Verfahren entwickelt, bei denen die
Dosierung mit einem besonderen Dispenser gleichzeitig in mehrere Testhüllen erfolgt. Ein Dispenser, der zu einem solchen Ver
fahren geeignet ist, ist in der finnischen Patentschrift Nr. 58986 beschrieben. Eine solche Dosiereinrichtung ist jedoch
ziemlich teuer, so dass sie nicht überall zur Verfügung steht, sondern nur z.B. in grösseren Krankenhäusern.
Aus diesem Grunde ist es nötig, eine solche Testeinheit zu schaffen, bei der die Testmittel bereits im voraus dosiert
wären. Die Dosierung kann im voraus vorgenommen werden, falls die mit Testmitteln gefüllten Testhüllen danach mit einer
Schutzfolie oder einem Schutzdeckel bedeckt werden, bis die Testeinheit auf die Haut des Patienten befestigt wird. Die
Schutzfolie oder der Schutzdeckel ist vorzugsweise so ausgebildet, dass sie bzw. er Wölbungen auf der Stelle der Testhüllen
aufweist. Als Nachteil bei einem solchen Produkt ist jedoch, dass es ziemlich viel Platz bei der Lagerung und bei
Transporten, z.B. von einem Land zum anderen im Vergleich zu den an den Befestigungsbändern befestigten leeren Testhüllen
aufnimmt. Es ist auch nicht vorteilhaft, die schon gefüllten Testhüllen allzu lange zu lagern. Ausserdem kann es im internationalen
Handel Begrenzungen geben, die einen Import von einigen Testmitteln in ein bestimmtes Land verbieten.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine blattartige Testvorrichtung
zur Herstellung von Hautt.esteinheiten schaffen, mit dessen
Hilfe die oben genannten Nachteile gelöst werden können.
Die erfiridungsgemäß blattartige Testvorrichtung zeichnet sich dadurch
aus, dass die Klebeseite der Befestigungsunterlage mit den leeren Testhüllen mit einer solchen Schutzfolie bedeckt sind, die
auf dem von den Testhüllen bestimmten Bereich einen trennbaren Teil aufweist oder die nur das von den Testhüllen bestimmte
Bereich bedeckt und welcher Schutzfolienteil oder welche Schutz
folie vor der Füllung der Testhüllen so getrennt werden kann, dass das Bereich der Testhüllen frei wird.
Aus der carfindungsgemäßeri blattartigen Testvorrichtung wird eine aus
einer Befestigungsunterlage und einer oder mehreren an dieser befestigten Testhüllen bestehende Testeinheit so hergestellt,
dass die Testhüllen an der Klebeseite der mit einem Klebstoff beschichteten Befestigungsunterlage befestigt werden, die Testhüllen
mit einem oder mehreren Testmitteln oder Testlappen gefüllt werden und die gefüllten Testhüllen mit einem Schutzdeckel
bedeckt werden.
Bei Anwendung der erfindungsgemäßen blattartigen Testvorrichtung können
die Lagerung des Befestigungsbandes und der daran befestigten Testhüllen in grösseren Mengen und die längeren Transporten so
durchgeführt werden, dass die Testhüllen noch leer sind. Die Testhüllen können z.B. in dem jeweiligen Land im Lager des Importeurs
oder des Verteilers gefüllt werden, wobei bei der Durchführung der Probe bereits fertig gefüllte an dem Klebstoffband
befestigte Testhüllen zur Verfügung stehen, und die Aufbringung der Testmittel auf die Haut des Patienten sehr schnell
erfolgen kann.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ist die erfindungsgemäße blattar-Testvorrichtung
tige / in Form eines kontinuierlichen Bandes und auf leinen beiden Seiten sind kontinuierliche, von der Schutzfolie bedeckte Zugstreifen für das Ziehen des Bandes und für das Entfernen des trennbaren Teiles der Schutzfolie vorgesehen. Dabei werden die Befestigungsunterlage und die daran befestigten Testhüllen bei der Füllung durch Ziehen mit Hilfe von den auf beiden Seiten der Befestigungsunterlage vorgesehenen, mit der Schutzfolie bedeckten, kontinuierlichen Zugstreifen transportiert. Dabei kann die Füllung der Testhüllen in einem kontinuierlichen Prozess durchgeführt werden.
tige / in Form eines kontinuierlichen Bandes und auf leinen beiden Seiten sind kontinuierliche, von der Schutzfolie bedeckte Zugstreifen für das Ziehen des Bandes und für das Entfernen des trennbaren Teiles der Schutzfolie vorgesehen. Dabei werden die Befestigungsunterlage und die daran befestigten Testhüllen bei der Füllung durch Ziehen mit Hilfe von den auf beiden Seiten der Befestigungsunterlage vorgesehenen, mit der Schutzfolie bedeckten, kontinuierlichen Zugstreifen transportiert. Dabei kann die Füllung der Testhüllen in einem kontinuierlichen Prozess durchgeführt werden.
Die Erfindung wird im folgenden näher anhand der beigefügten Zeichnung beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemässes Zwischenprodukt,
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemässes Zwischenprodukt,
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Zwichenprodukh gernäss Fig.
1,
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein durch Anwendung des erfindungsgemässen
Zwischenprodukt hergestelltes Endprodukt, Fig. 4 einen Querschnitt durch ein alternatives, durch Anwendung
des erf indungsgeinassen Zwischenprodukts hergestelltes Endprodukt,
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführung des erfindungsgemässen
Zwischenprodukts, und
Fig. 6 einen Querschnitt durch das Zwischenprodukt gemäss Fig. 5.
Die Testhüllen bestehen aus einem steifen oder elastischen
Material, z.B. aus Aluminium oder Kunststoff und sie weisen einen plattenartigon oder gewölbten Bodenteil und einen diesen umgebende
Kragen- oder Mantelteil auf, wobei jede Hülle eine mit einer Wölbung
versehene Platte oder nur eine gewölbte Vertiefung aufweist. Sie können auch mit einer okklusiven Hülle bedecktes Test;läppehen
sein. Der Durchmesser der Hülle ist ca. 10-30 mm. Das Befestigungs
band oder der Befestigungsstreifen 2 besteht aus einem okklusiven
oder non-okklusiven, z.B. einem non-woven Material and es ist auf seiner einen Seite mit einem geeigneten Klebstoff, z.B. mit
einem Acrylatklebstoff beschichtet. Die Testhüllen 1 werden an der Klebefläche des Bandes 4 so befestigt, dass die Aussenfläche
ihres plattenartigen Bodens gegen die Klebeschicht angebracht ist. Die Hüllen können an dem kontinuierlichen Band z.B.
in einer oder mehreren Reihen befestigt sein. Danach wird dif-Klebeseite
des Befestigungsbandes mit den Testhüllen mit einer Schutzfolie 3, z.B. mit einem Silikonpapier bedeckt, das leicht
von dem Band vor dem Gebrauch der Testhüllen getrennt werden kann. Erfindungsgemäss wird eine Schutzfolie angewendet, bei
der ein trennbarer Streifen 4 auf der Stelle der Testhüllen vorgesehen ist. Der trennbare Streifen kann z.B. durch Perforierungen
7 gebildet sein. Bei der Alternative gemäss Fig. 1-3 besteht der trennbare Teil der Schutzfolie 4 aus zwei in Längsrichtung
des Bandes verlaufenden Streifen, deren Breite derjenigen der Testhüllen entspricht. Der trennbare Streifen kann
jedoch auch breiter sein, z.B. ein solcher Streifen, durch dessen Entfernen gleichzeitig das ganze Bereich der Testlvillen,
also alle Reihen der Testhüllen frei werden, wenn sie in mehreren Reihen vorgesehen sind. Die Breite des trennbaren Streifens
kann auch eine solche sein, dass wenn er getrennt ist, auch an
den äusseren Rändern der Testhüllenreihen etwas von der Klebefläche oder die ganze Klebefläche des Befestigungsbandes frei
wird.
In dieser Ausführungsform können das Befestigungsband und
die daran befestigten Testhüllen als Zwischenprodukt gelagert und z.B. aufgerollt transportiert werden.
Wenn die Testhüllen mit Testmitteln gefüllt werden sollen,
wird der Streifen 4 der Folie 3 abgetrennt, wobei die Testhüllen frei werden. Danach werden die Testmittel 3 in die
Testhüllen dosiert. Als Testmittel werden z.B. Kontaktallergene oder Tuberkuline in einem halbfesten Medium u.a. angewendet.
Falls flüssige Testmittel angewendet werden, können sie z.B. in ein Filterpapier getränkt werden, das an 'der zu dieser
Phase freigelegten Wölbung befestigt werden kann. An dem Klebeband,
dem Schutzdeckel oder der Schutzfolie können Markierungen vorgesehen sein, die die in den Testhüllen befindlichen
Testmittel anzeigen.
Danach werden die mit den Testmitteln gefüllten Testhüllen mit einem Schutzdeckel 6 bedeckt. Der Schutzdeckel kann
z.B. aus einem dünnen, steifen Kunststoffmateiial oder Silikonpapier
bestehen. Weil die Oberfläche von schmierigen Testmitteln nach der Dosierung etwas höher als das obere Rand des Mantelteils
der Testhülse liegen kann, kann es empfehlenswert sein, einen solchen Schutzdeckel anzuwenden,in welchen auf der Stelle der
Testhüllen eine oder mehrere Wölbungen gebildet sind. Der Schutzdeckel
wird. z.B. durch Kleben oder durch Drücken an die Klebefläche des Befestigungsbandes befestigt, die von dem Schutzfoliestreifen
freigelegt ist (Fig. 4). Danach wird das Band so in Teile geschnitten, dass Testeinheiten entstehen, die eine passende
Anzahl von Testhüllen aufweisen. Das Schneiden kann natürlich
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auch vor der Füllung der Testhüllen oder danach, vor der Befes-"
tigung des Schutzdeckels erfolgen. Der Schutzdeckel kann als bandartig kontinuierlich oder z.B. 5 oder 10 Testhüllen bedeckend
sein. Es ist natürlich auch möglich, einen getrennten Schutzdeckel für jede Testhülle anzuwenden. Die mit Testmitteln
gefüllten Testhüllen können danach gelagert und transportiert werden.
Wenn die Testeinheiten angewendet werden, wird der Schutzdeckel 6 und der darin möglicherweise noch vorhandene Teil
der Schutzfolie 3 entfernt, und das Befestigungsband 2 mit seinen die Testmittel enthaltenden Testhüllen 1 wird auf die
Kaut des Patienten befestigt.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 5 und 6 ist eine Perforierung
7 sowohl durch das Befestigungsband 2 als auch durch die Schutzfolie 3 vorgesehen. Dabei ist in dem Zwischenprodukt
auf seinen beiden Seiten ein trennbarer Zugstreifen 8 gebildet. Die Zugstreifen können, wenn gewünscht, mit Löchern 10 versehen
sein.
Der zwischen den Zugstreifen 8 befindliche Teil kann bei dem kontinuierlichen Band mit bestimmten Abständen auch
querverlaufende, durch Perforierungen gebildete Trennlinien aufweisen. Diese Linien können z.B. nach jeder fünften Testhülle
einer Testhüllenreihe vorgesehen sein. Diese Perforierungen sind sowohl durch das Befestigungsband 2 als auch durch
die Schutzfolie 3 oder nur durch das Befestigungsband gebildet.
Die Testhüllen 1 des Zwischenprodukts gemäss Fig. 5 und 6 können mit einem kontinuierlichen Verfahren durch Ziehen des
Bandes durch die Fülleinrichtung mit Hilfe des Zugstreifens 8 und/oder des zwischen den Testhüllenreihen befindlichen Streifens
gefüllt werden. Bei der Füllphase wird zuerst der mittlere Teil 4 der Schutzfolie 3 von den Testhüllen 1 gehoben. Die
Testhüllen gelangen danach zu der Füllstelle der Fülleinrich-
tung. Die zu einer Testeinheit gehörenden Testhüllen werden
II gleichzeitig mit einer Serie von Testsubstanzen (zum Beispiel
B 1-10 Substanzen) gefüllt und danach wird das kontinuier] iche
Band weiter so gezogen, dass die Testhüllen der nächsten ähnliehen
Testeinheit zu der Füllstelle gelangen.
Zum Transportieren des kontinuierlichen Bandes können
Presswalzen angewendet werden, die die Zugstreifen 8 vorwärts ziehen. Man kann auch mit Mitnahmezacken versehene Walzen anwenden, deren Mitnahmzacken das Band mit Hilfe der Löcher 10
der Zugstreifen transportieren. Es können auch andere Transportarten angewendet werden, das Band kann z.B. mit Hilfe des daran befestigten Schutzdeckels 6 gezogen werden.
Presswalzen angewendet werden, die die Zugstreifen 8 vorwärts ziehen. Man kann auch mit Mitnahmezacken versehene Walzen anwenden, deren Mitnahmzacken das Band mit Hilfe der Löcher 10
der Zugstreifen transportieren. Es können auch andere Transportarten angewendet werden, das Band kann z.B. mit Hilfe des daran befestigten Schutzdeckels 6 gezogen werden.
Falls mann die Zugstreifen zum Transportieren anwenden will, werden das Befestigungsband 2 und die darauf befindlichen Testhüllen
1 nach der Füllung mit Hilfe der Zugstreifen 8 an eine Stelle transportiert, wo die Testhüllen mit dem Schutzdeckel 6 bedeckt we
den. Danach werden die Zugstreifen 8 von dem Band durch Reissen
entlang der Trennlinien 7 getrennt und das Band wird zu einer getrennten Testeinheit durch Reissen entlang der Perforierungen
9 abgebrochen. Es ist auch möglich, die Zugstreifen schon vor der Aufbringung des Schutzdeckels abzutrennen.
Wenn die Testhüllen in zwei oder mehreren Reihen vorgesehen sind, können auch zwischen den Reihen eine oder mehrere
längsgehende Trennlinien (nicht dargestellt) angeordnet sein.
Dabei können die parallelen. Teile des Bandes in zwei oder
mehrere Testeinheiten geteilt werden.
mehrere Testeinheiten geteilt werden.
Anstelle der Perforierung können sowohl in den längsgehenden als auch in den querverlaufenden Trennlinien z.B. Einschnitte
angewendet werden, die die Trennlinien bestimmen. Bei den Trer linien kann es zwischen den Schnitten Befestigungspunkte geben.
Die Testeinheiten können von dem kontinuierlichen Band auch getrennt werden, obwohl die Trennlinien nicht im voraus in das
Befestigungsband 2 perforiert oder geschnitten sind. Dabei
werden die Zugstreifen 8 von dem Band bei der Füllung durch
werden die Zugstreifen 8 von dem Band bei der Füllung durch
Schneiden entlang der Linien 7 getrennt werden. Gleichzeitig
oder später kann auch entlang der Querlinien 9 und entlang den möglichen, längsgehenden Linien zwischen den Testhüllenreihen
geschnitten werden. Das Schneiden kann z.B. durch Stanzen erfolgen.
Der trennbare Teil 4 kann in die Schutzfolie auch so gebildet sein, dass er ursprünglich ein vollkommen getrennter
Streifen ist. Dabei wird die Schutzfolie z.B. aus drei parallelen längsgehenden Streifen gebildet, von denen zwei die Zugstreifen
8 und der mittlere Teil 4 die Testhüllenreihe oder -reihen bedecken. Es ist auch möglich, die Erfindung so anzuwenden,
dass die Schutzfolie nur das von den Testhüllen bestimmte
Bereich bedeckt und die Randteile ohne eine Schuf:, ζ folie
sind.
Die erfindungsgemäss hergestellte Einheit kann auch bei
Dosierung vom Arzneimittel durch die Haut angewendet werden.
Claims (7)
1. Blattartige Testvorrichtung bestehend aus einer eine
Klebeseite aufweisende Befestigungsunterlage und au->
einer oder mehreren Testhüllen zur Herstellung einer Hauttesteinheit, welche an der Klebeseite der Befestigungsunterlage
befestigt sind, wobei die Klebeseite der Befestigungsunterlage mit den Testhüllen mit einer Schutzfolie
bedeckt ist, dadurch gekennzeichnet , daß die Klebeseite der Befestigungsunterlage (2) mit den
leeren Testhüllen (1) mit einer Schutzfolie (3) bedeckt sind, die auf dem von den Testhüllen bestimmten Bereich
einen trennbaren Teil (4) aufweist oder die nur einen von den Testhüllen bestimmten oder etwas weiteren Bereich bedeckt,
wobei der Schutzfolienteil oder die Schutzfolie von den zu füllenden Testhüllen abziehbar sind.
MANlTZ FINSTERWALD HEYN MORGAN' 8000 MÜNCHEN 22 R08EFtT<X0CH-STF»SSE 1 TEL (OMI 224211 TELEX 05-29672 PATMF
Il III» · ·
— 2 —
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß der trennbare Teil (4) der Schutzfolie durch
Perforierungen (7) gebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Form eines kontinuierlichen
Bandes hat, an dessen beiden Seiten die Schutzfolie (3) bedeckende, kontinuierliche Zugstreifen (8) zum Ziehen des
Bandes und zum Entfernen des trennbaren Teiles (4) der Schutzfolie (3) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Zugstreifen (8) gebildet sind,
indem längsgehende Trennperforationen oder -einschnitte (7) in der Befestigungsunterlage (2) und in der Schutzfolie (3)
angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet , daß querverlaufende Trennperforationen
oder -einschnitte (9) in der Befestigungsunterlage (?) und J.n der Schutzfolie (3) oder nur in der Befestigungsunteriage
zwischen den Zugstreifen angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstreifen (8) mit
für die Mitnahmezacken der Transportglieder einer Füllvorrichtung bestimmten Löchern (10) versehen sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, bei welchem
die Testhüllen an einer Befestigungsunteriage in zwe:. oder
mehreren längsgehenden Reihen befestigt sind* dadurch gekennzeichnet , daß eine oder mehrere längsgehende
Trennperforationen oder -einschnitte in der Befestigungsunterlage
(2) und gegebenenfalls in der Schutzfolie
(3) zwischen den Testhüllenreihen angeordnet sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8320480U1 true DE8320480U1 (de) | 1983-11-17 |
Family
ID=1332269
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8320480U Expired DE8320480U1 (de) | Blattartige Testvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8320480U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4836217A (en) * | 1984-10-01 | 1989-06-06 | Fischer Torkel I | Hypersensitivity test means |
| DE3913868C1 (en) * | 1989-04-27 | 1990-05-23 | Friedrich 6701 Maxdorf De Braun | Blood parameter measuring sticky foil - has adhesive on underside and indicator zone on top side |
| DE19640084A1 (de) * | 1996-09-28 | 1998-04-02 | Beiersdorf Ag | Testpflaster |
-
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- DE DE8320480U patent/DE8320480U1/de not_active Expired
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