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DE8315638U1 - Platte für eine Stranggießkokille - Google Patents

Platte für eine Stranggießkokille

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Publication number
DE8315638U1
DE8315638U1 DE19838315638 DE8315638U DE8315638U1 DE 8315638 U1 DE8315638 U1 DE 8315638U1 DE 19838315638 DE19838315638 DE 19838315638 DE 8315638 U DE8315638 U DE 8315638U DE 8315638 U1 DE8315638 U1 DE 8315638U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
coating
plate according
igr
iii
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19838315638
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Clecim SAS
Original Assignee
Clecim SAS
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Filing date
Publication date
Priority claimed from FR8210633A external-priority patent/FR2528738B1/fr
Priority claimed from FR8301949A external-priority patent/FR2540409B2/fr
Application filed by Clecim SAS filed Critical Clecim SAS
Publication of DE8315638U1 publication Critical patent/DE8315638U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/04Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds
    • B22D11/059Mould materials or platings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

Patentanwälte
&Bgr;&Egr;&idiagr;&Tgr;&Zgr; & PARTNER
8telnsdorfatr.1Ö,8000 München 22
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310"34.973H-TMy
G 8.3 15 638>.Q 16,12*1987
Platte für eine Stranggießkokille
Die Erfindung bezieht sich auf eine Platte für die dem
Strang zugewandte Seite einer Vierkant-Stränggießkokille
gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 .
Die vier die Kokille bildenden Platten müssen bekanntlich
eine hervorragende Wärmeleitfähigkeit haben und bestehen
deshalb aus Kupfer oder einer Kupferlegierung. I
Kupfer und seine Legierungen widerstehen aber dem durch |
die Reibung des Stahls während der Verfestigung hervor- |
gerufenem Verschleiß schlecht. Daher müssen die Platten |
der Kokille häufig gewechselt werden, was hohe Betriebs- [ kosten bedingt. Andererseits bestehen für den gegossenen
Stahl Rißbildungsgefahren dadurch, daß er Kupferteilchen \
mitnimmt. !
Es ist eine Platte für eine Stranggießkokille bekannt |
(DE-OS 1 558 187), die dadurch hergestellt wird, daß auf |
eine Stahlschicht eine dem Strang zugewandte Schicht aus j
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durch Explosionsplattieren aufgebracht wird, wobei vor- j
zugsweise die Stahlplatte Rillen aufweist^ die vor der &xgr;
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unter Bildung von Hohlräumen herausgeschmolzen wird. §
Solche Platten müssen häufig gewechselt werden. |
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Es ist auch eine Platte gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 bekannt ("Colada continüa y MetalUr'giä en Cuchera" ILAFA-Veröffentlichung, 1981).
Weiter ist eine Stranggießkokille für Stahlbrammen bekannt (DE-PS 1 458 168), bei der der Wärmewiderstand der Kokillenbreitseiten im Gießspiegelbereich mindestens das 1,5-fache desjenigen der Kokillenwänd im unteren und oberen Bereich beträgt, indem außenseitig auf die Wand oder in außenseitige Wandausnehmungen ein anderer Werkstoff höheren Wärmewiderstandes aufgebracht ist.
Außerdem ist eine Stranggießkokille bekannt (DE-OS 1 957 332)j bei der zumindest der den Badspiegelbereich umfassende Teil der den Formhohlraum bildenden Wände des Kupfer- oder niedrig legierten Kupferlegierungs-Kokillengrundkörpers aus einem geringer wärmeleitfähigem Material der Gruppe Cu-Cr-, Cu-Co-Be- und Cu-Mo-Legierung besteht.
Andererseits ist bekannt (Hermann "Handbook on Continuous Casting", 1980, Referate 1872 und 1879), Schichten aus einer Silber-Kupfer-Legierung durch Flammspritzen auf die dem Strang zugewandte Seite einer Stranggießkokille aufzubringen bzw. eine Kupfergießform mit Nickel zu beschichten und zwecks Bildung einer Ni-Cu-Diffusionsschicht in einer oxidierenden Atmosphäre auf 600 - 1000 0C zu erhitzen.
Aufgabe der Neuerung ist die Entwicklung einer Platte der eingangs vorausgesetzten Art, deren in Berührung mit dem stranggegossenen Stahl stehende Seite sehr verschleißfest ist und gute Reibungseigenschaften aufweist, so daß sie nicht häufig ausgewechselt werden muß, und bei deren Verwendung für den gegossenen Stahl praktisch keine Rißbil-
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dungsgefahr durch Mitnahme von Kupferteilchen auftritt4
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Schutzanspruchs 1 gelöst.
Ausgestaltungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Durch die Art des Überzugs und die Zwischenfügung der Tafel aus nichtrostendem Stahl oder gleichwertigem Mate«· rial erreicht man außer den gewünschten Verschleißfestigkeit;- und Reibungseigenschaften, daß insbesondere die Größe von vom gegossenen Produkt gebildeten Schwingungsmarken genannten Fehlern, die durch die Schwingungen der Kokille während des Gießens bedingt sind, verringert wird.
Man kann auch noch die Wärmeleitfähigkeit einer solchen Platte dadurch verbessern, daß die Wärmeleitfähigkeit in senkrechter Richtung zunehmend verändert wird, indem die Dicke der Tafel von oben nach unten kontinuierlich abnimmt .
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Neuerung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Platte nach der Neuerung auf der dem gegossenen Stahlstrang zugewandten Seite;
Fig. 2 eine vergrößerte Teilschnittansicht nach a-a von Fig. 1; und
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Ausführungsvariante.
Gemäß Fig, i enthält die Kökilienplatte nach der Neuerung wie alle Kokillenplätten einen körper 1 aus Kupfer oder einer Kupferlegierung, in den Muten 2 für den Umlauf von Kühlwasser eingearbeitet sind.
Auf dem Körper 1 ist als äußerste Schicht durch Explosionsplattieren ein Überzug aus Nickel aufgebracht, der beim beschriebenen Ausführungsbeispiel aus zwei Teilen besteht £
- einem oberen Teil aus einem Belag 5 aus mehreren einzelnen Platten, der oberhalb des Niveaus 4 des flüssigen Stahls während des Gießens und einige Zentimeter unter diesem Niveau vorhanden ist,
- dem Rest 3 der Oberfläche, der aus einem durchgehenden einstückigen Überzug besteht *
Der Plattenbelag gestattet einen besseren Widerstand gegenüber der Bestrahlung der Schicht aus plattiertem Nickel. Die dargestellten Platten des Plattenbelags 5 sind beim betrachteten Beispiel quadratisch. Es können aber gegenüber der Darstellung von Fig. 1 unterschiedliche Anordnungen und Formen dieser Platten angewendet werden.
Wie Fig. 2 zeigt, ist im Oberteil der Kokillenplatte, d. h. unter dem Plattenbelag 5 und sogar gegebenenfalls geringfügig darunter, durch Explosionsplattierung eine Tafel aus nichtrostendem Stahl angebracht. Vor dem Plattieren der Tafel 6 ist in den Körper 1 ein der Tafel 6 entsprechender Absatz 7 eingearbeitet worden, damit dann ein sehr flacher Überzug 3, 5 erzielt wird.
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Man erhält dank dieser Tafel 6 aus nichtrostendem Stahl eine weniger wärmeleitende Zone im Oberteil der Kokille. Dies hat die Wirkung, die Stärke von Schwingungsmarken genannten Fehlern im gegossenen Produkt abzuschwächen, die durch das Schwingen der Kokille während des Gießens bedingt sind. Überdies wurde durch Versuche festgestellt, daß die Tafel 6 den Widerstand gegenüber Bestrahlung der Schicht aus plattiertem Nickel verbessert. Die dann mit einer gleichförmigen Nickelschicht erzielten Leistungen waren nicht merklich geringer als diejenigen mit einer Nickelschicht mit einem Plattenbelag in ihrem Oberteil.
Fig. 3 zeigt eine Kokillenplatte ähnlich derjenigen von Fig. 1 und 2 mit einem Körper 1, mit Nuten 2 für einen Kühlwasserumlauf, einem explosionsplattierten Überzug 3, aus Nickel und einer dazwischen angeordneten Tafel 6 aus !nichtrostendem Stahl, die ebenfalls explosionsplattiert ist.
Gemäß dieser Ausführungsform nimmt die Dicke der Tafel 6 kontinuierlich von oben nach unten ab. Die Tafel 6 bildet beim dargestellten Beispiel, bei dem die Abnahme linear erfolgt, einen Zentriwinkel a in der Größenordnung von 1 bis 3°. Man erhält somit eine von oben nach unten allmählich sich verändernde Wärmeleitfähigkeit zumindest im Oberteil der Kokille, was eine Verminderung der Stärke von Wärmespannungen in der Platte und somit eine bessere Haltbarkeit ermöglicht.
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Claims (6)

Patentanwälte BEETZ & PARTNER SteinsdorfatrJO 8000 München 22 ff im· ti * rf« ■ ■ ■ · 310-34-973H-TMy G 83 15 638.0 16. Dezember 1987 Schutzansprüche
1. Platte aus Kupfer oder einer Kupferlegierung für die dem Strang zugewandte Seite einer Vierkant-Stranggießkokille mit einem auf der flüssigem Stahl zugewandten Oberfläche durch Explosionsplattieren eines Metalls mit guter Verschleißfestigkeit hergestellten Überzug,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Platte eingießseitig im Oberteil der Kokille zwischen sich und dem Überzug (3, 5) eine explosionsplattierte Tafel (6) aus nichtrostendem Stahl aufweist.
2. Platte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die.Dicke der Tafel (6) von oben nach unten kontinuierlich abnimmt.
3. Platte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke linear abnimmt.
4. Platte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dicke derart abnimmt, daß sie einen Zentriwinkel (a) von 1 bis 3° bildet.
5. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug (3, 5) oberhalb des Niveaus (4), auf dem während des Gießens der flüssige Stahl gehalten wird, und einige Zentimeter darunter
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aus einem Belag (5) aus mehreren einzelnen Platten gebildet und auf dem Rest (3) der Oberfläche durchgehend einstückig ist.
6. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Oberzug (3, 5) aus Nickel oder einer Cu-Ni-Si-Legierung besteht.
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DE19838315638 1982-06-18 1983-05-27 Platte für eine Stranggießkokille Expired DE8315638U1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR8210633A FR2528738B1 (fr) 1982-06-18 1982-06-18 Plaque pour lingotiere de coulee continue
FR8301949A FR2540409B2 (fr) 1983-02-08 1983-02-08 Plaque pour lingotiere de coulee continue

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8315638U1 true DE8315638U1 (de) 1988-03-10

Family

ID=26222961

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19838315638 Expired DE8315638U1 (de) 1982-06-18 1983-05-27 Platte für eine Stranggießkokille
DE19833319332 Expired DE3319332C2 (de) 1982-06-18 1983-05-27 Platte für eine Stranggießkokille

Family Applications After (1)

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DE19833319332 Expired DE3319332C2 (de) 1982-06-18 1983-05-27 Platte für eine Stranggießkokille

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DE (2) DE8315638U1 (de)

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DE4039230C2 (de) * 1990-12-08 2000-02-17 Schloemann Siemag Ag Verfahren zum Beschichten der Innenflächen einer Durchlaufkokille und eine dergestalt beschichtete Kokille

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DE3319332C2 (de) 1987-01-02
DE3319332A1 (de) 1983-12-22

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