DE8313036U1 - Rotationskolbenmaschine - Google Patents
RotationskolbenmaschineInfo
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Description
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2. Mai 1983 11439/Dr.v.B/Ro.
Peter Bernhard KATHMANN Salzburg/Österreich
Rotationskolbenmaschine 10
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rotationskolbenmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche Rotationskolbenmaschine ist aus EP 0 048 415 A1 bekannt.
Eine aus den Fig. 8 bis 14 der obengenannten Veröffentlichungen bekannte Rotationskolbenmaschine enthält einen
im wesentlichen kreisscheibenförmigen Rotor, der exzentrisch in einem zylinderförmigen Innenraum eines
Gehäuses drehbar gelagert ist. Der Rotor enthält mehrere, z.B. fünf Leistungsteile oder Schieber, deren
äußere Stirnseiten durch eine Führungsanordnung zwangsweise entlang des zylindermantelförmigen Teiles der
Gehäuseinnenfläche geführt sind. Diese Zwangsführung kann z.B. durch zwei Ringnuten erfolgen, die in den
einander gegenüberliegenden ebenen Teilen der Gehäuseinnenfläche angeordnet sind und Führungselemente, z.B.
Gleitschuhe oder Wälzlager, aufnehmen, welche mit Lagerstiften verbunden sind, die entsprechende Lagerbohrungen
der Schieber durchsetzen.
Bei schnellaufenden und/oder hochbelasteten Rotationskolbenmaschinen
dieser Art ist es wesentlich, den Verschleiß geringzuhalten, damit eine lange wartungsfreie
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Lebensdauer gewährleistet ist. Durch die vorliegende Erfindung sollen daher Maßnahmen angegeben werden,
durch die der Verschleiß bei Rotationskolbenmaschinen der hier interessierenden Art im Vergleich zum Stand
der Technik erheblich verringert werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einer Rotationskolbenmaschine der eingangs genannten Art durch die kennzeichnenden
Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst, die einzeln oder in beliebiger Kombination Anwendung finden können.
Dadurch, daß man gemäß Anspruch 1 den Schwerpunkt der Schieber bezüglich des durch den Lagerpunkt des betreffenden
Schiebers und die Rotordrehachse gehenden Radialstrahls in Azimutrichtung versetzt, tritt bei der
Drehung des Rotors eine azimutale Komponente der Zentrifugalkraft auf, welche die azimutale Versetzung
zwischen Lagerachse und Schwerpunkt des Schiebers zu verkleinern strebt. Diese azimutale Komponente der
Schwerkraft kann dazu verwendet werden, eine entgegengesetzt gerichtete azimutale Kraft wenigstens teilweise
zu kompensieren, welche durch ein Druckmittel auf das radial äußere Ende des Schiebers ausgeübt wird. Im
Falle einer Pumpe ist die Versetzung so, daß der Schwerpunkt dem durch die Rotordrehachse und den Lagerpunkt
des Schiebers gehenden Radialstrahl nachläuft. Die azimutalen Kippkräfte, die auf den im Rotor näherungsweise
radial verschiebbar gelagerten Schieber wirken sind bei einer solchen Kombination offensichtlich geringer
als ohne die "dynamische" Kompensation, so daß auch der Verschleiß entsprechend reduziert ist.
Eine weitere Verringerung des Verschleißes bei der Zwangsführung der Schieber kann gemäß den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 2 dadurch erreicht werden, daß
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man die Schieber in den Gehäusenuten durch Gleitschuhe führt, welche in der radial äußeren und der radial
inneren Fläche Ausnehmungen aufweisen, die an der in Drehrichtung gesehenen vorderen Seite offen sind.
Die Flächenabmessung der auf der radial äußeren Seite befindlichen Ausnehmung ist größer als die der sich
auf der radial inneren Seite befindlichen Ausnehmung, so daß sich unter der Wirkung des Druckes eines
Schmiermittels eine radial nach innen gerichtete resultierende Kraft ergibt, welche die durch die Zentrifugalkraft
verursachte, radial nach außen gerichtete Kraft bei geeigneter Bemessung der Flächen der Ausnehmungen
weitgehend kompensiert.
Weitere, verschleißverringsrnde Maßnahmen bestehen in
der Verwendung von speziellen Wälzlageranordnungen,
wie sie in den kennzeichnenden Merkmalen der Ansprüche 3 und 4 angegeben sind.
Durch die im Anspruch 5 unter Schutz gestellten Maßnahmen werden Verschleißeffekte verhindert, die bei
einem Verkanten der Lagerstiftachsen auftreten können.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine geschnittene, in Axialrichtung gesehene Draufsicht einer Rotationskolbenmaschine gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 eine in Richtung von Pfeilen II-II gesehene
Ansicht des Rotors der Rotationskolbenmaschine gemäß Fig. 1?
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Fig. 3 eine schematische Darstellung zur Erläuterung der bei der Rotationskolbenmaschine gemäß Fig. 1 und
angewandten Kräftekompensation;
Fig. 4 eine vereinfachte Darstellung eines Gleitschuhes für eine Rotationskolbenmaschine gemäß einer
weiteren Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 5 eine Schnittansicht eines Teiles einer Rotationskolbenmaschine
gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 6 einen Schnitt in einer Ebene VI-VI der Fig. 5 und
15
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Fig. 7 eine schematische Draufsicht einer Lageranordnung einer Rotationskolbenmaschine gemäß wieder einer
anderen Ausführungsform der Erfindung.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Rotationskolbenmaschine ist für einen Betrieb als Pumpe bestimmt und
hat ein ringförmiges Gehäuse 10 mit einem Einlaß 12, einem Auslaß 14 und einem Innenraum 16, der durch
eine zylindermantelförmige Wand 18 und zwei ebene Wände 20, von denen in Fig. 1 nur eine zu sehen ist,
begrenzt wird. Im Innenraum 16 des Gehäuses 10 ist ein im wesentlichen scheibenförmiger Rotor 22 um
eine Rotorachse 24 drehbar gelagert, die bezüglich des Gehäuseinnenraumes 16 exzentrisch, also bezüglich
einer Gehäuseachse 26 versetzt ist.
Der Rotor 22 enthält eine vorgegebene, vorzugsweise ungerade Anzahl von Schiebern, z.B. fünf Schieber 28a
bis e, die bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 einen kreisförmigen Querschnitt haben und in
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entsprechenden Ausnehmungen 30 verschiebbar gelagert sind. Die Wände 20 des Gehäuses enthalten jeweils
eine Ringnut 32, welche als Steuerkurve dient und die Schieber zwangsweise so führt, daß ihre äußeren,
zylindrisch gekrümmten Stirnflächen 34 in einem vorgegebenen, nahen Abstand von der zylindermantelförmigen
Wand 18 des Gehäuses 10 gehalten werden. Die Schieber 28 haben zu diesem Zweck jeweils eine axiale Lagerbohrung
36, die einen Lagerstift 38 aufnimmt, dessen Enden jeweils durch die Ringnuten 32 geführt sind,
z.B. durch ringsegmentförmige Gleitschuhe 40.
Die Abdichtung des Rotors bezüglich der Gehäuseinnenwand kann durch eine bekannte Abdichtanordnung erfolgen,
die Dichtleisten 42 enthält, welche in entsprechenden Schlitzen in den radial äußeren Enden der Schieber angeordnet
sind. Bezüglich der Abdichtung und anderer, für die vorliegende Erfindung nicht wesentlicher Einzelheiten
der beschriebenen Rotationskolbenmaschine sei auf die eingangs schon erwähnte Veröffentlichung
EP 0 048 415 A1 sowie DE 27 28 165 C3, EP 0 007 535 A1 und DE 28 53 423 A1 verwiesen.
Im Gegensatz zu den bekannten Rotationskolbenmaschinen verlaufen die Achsen der Ausnehmungen 30 und der in
diesen geführten Schieber 28 nicht radial bezüglich der Rotordrehachse 24 sondern sind bezüglich der Radialrichtung
um einen gewissen Winkel gekippt. Die Anordnung kann z.B. so getroffen sein, daß die in Drehrichtung
(Pfeil 44) des Rotors am weitesten hinten gelegene Erzeugende 46 der die Wand der Ausnehmung 30
definierenden Zylinderfläche in Radialrichtung bezüglich
der Rotordrehachse 24 verläuft.
Der Grund für diese Maßnahme und ihre Auswirkung kann anhand der Fig. 3 erklärt werden, in der die Verhält-
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1 nisse zur Verdeutlichung stark übertrieben dargestellt sind. Wenn sich der Rotor 22 in Pfeilrichtung
44 dreht, wirkt auf den Schieber 28 eine Zentrifugal-
P kraft Kz, die am Schwerpunkt 48 des Schiebers angreift.
§ 5 Da der Schwerpunkt 48 nicht auf der Achse 50 des Lager-
% Stiftes 38 liegt, sondern radial weiter von der Rotor-
drehachse 24 entfernt ist als die Achse 50, tritt ein
%■ Drehmoment auf, welches den Schieber 28 um die Achse
in die Radialrichtung zu drehen strebt. Die Zentrifugalkraft Kz läßt sich also in zwei Komponenten zerlegen,
nämlich eine Radialkraft Kr, die vom Li.jerstift
38 aufgenommen w^Lrd, und eine hierzu senkrechte Azimutalkraft
Ka, die den Schieber 28 bei den in Fig. 3 angenommenen Verhältnissen in Uhrzeigerrichtung zu
drehen strebt. Wenn die Maschine als Pumpe arbeitet, befindet sich in einem zwickeiförmigen Raum 52, der
in Drehrichtung des Rotors gesehen vor dem Schieber liegt, ein Fluid, das bei der Drehung des Rotors
komprimiert wird und dementsprechend auf die vorlaufende Fläche 54 des Schiebers 28 eine Kraft ausübt, welche
gleich dem Produkt der Größe der Fläche 54 mit dem Fluiddruck ist und die entgegengesetzte Richtung hat
wie die Azimutalkraft Ka. Diese Kraft, die als Fluidkraft Kf bezeichnet werden soll, ändert sich selbstverständlich
als Funktion der Rotordrehung, da einerseits die Fläche 54 kleiner wird und andererseits der
Fluiddruck 52 zunimmt. Bei einer vorgegebenen Pumpe wird Fluidkraft bei Nenndrehzahl und Nennförderleistung
der Pumpe einen maximalen Wert bei einer bestimmten Winkellage des Rotors bezüglich des Gehäuses annehmen
und man wird den Winkel zwischen de.Ti durch den Schwerpunkt
48 gehenden Radius und dem durch die Lagerstiftachse 50 gehenden Radius sowie die Massenverhältnisse
im Leistungsteil so wählen, daß sich dann die Azimutalkomponente Ka der Zentrifugalkraft und die Fluidkraft Kf
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möglichst weitgehend kompensieren. Hierdurch wird die ;
Reibung zwischen dem Schieber 28 und der Wand der
Ausnehmung 30 erheblich verringert, was die Lebens- !
dauer entsprechend erhöht sowie die Anforderungen an -l[)
die Wartung entsprechend verringert. ί;
Die auf den Schieber 28, den zugehörigen Lagerstift 38 (f
und die diesen führenden Gleitschuhe 40 wirkende :!j
Zentrifugalkraft hat offensichtlich zur Folge, daß die
Gleitschuhe 40 relativ stark gegen die radial äußere fi
Wand der Ringnuten 32 gedrückt werden. Diese Zentrifu- ■
galkräfte lassen sich durch die in Fig. 4 dargestellten Maßnahmen ebenfalls erheblich verringern. Der in
Fig. 4 dargestellte Gleitschuh hat in den zylindrisch gekrümmten Flächen 56, 58, die mit der radial äußeren
bzw. radial inneren Wand der zugehörigen Ringnut 32 benachbart sind, je eine flache Ausnehmung 60 bzw. 62.
Die Ausnehmungen 60 und 62 sind auf der in Drehrichtung 44 vorderen Seite offen, auf der hinteren Seite jedoch
geschlossen. Die radial äußere Ausnehmung 60 hat eine Fläche F1, die größer ist als die Fläche F2 der radial
inneren Ausnehmung 62. Bei der Drehung des Rotors baut sich in den Ausnehmungen 60 und 62 ein bestimmter Druck
ρ eines Schmiermittels (das aus dem geförderten Fluid bestehen kann) auf. Wegen der unterschiedlichen Flächen
übt das Schmiermittel in der Ausnehmung 60 eine Kraft K1 = ρ · F1 auf die gegenüberliegende Fläche der Ringnut
32 (Fig. 1) aus, die größer ist als die Kraft K2 = ρ · F2, die das Schmiermittel in der Ausnehmung 62 j
auf die radial innere Fläche der Ringnut 32 ausübt. Die V redultierende Reaktionskraft wirkt der Zentrifugalkraft
entgegen, so daß die Reibung zwischen den Gleitschuhen 40 und der radial äußeren Wand der Ringnut 32 verringert
wird. In Fig. 4 ist die Bohrung des Gleitschuhes 40, die den Lagerstift 38 aufnimmt, der Übersichtlichkeit
• I III
-12-halber nicht dargestellt.
Für manche Anwendungen ist es vorteilhaft, die Lagerstifte
der Schieber in den als Steuerkurven dienenden Ringnuten nicht durch Gleitschuhe sondern durch Wälzlager,
z.B. Kugellager zu führen. Diese Wälzlager werden bei den bekannten Rotationskolbenmaschinen aus
den folgenden Gründen sehr stark beansprucht: Die Schieber müssen ja während einer ersten Hälfte einer Umdrehung
des Rotors aus diesem nach außen gedrückt und in der zweiten Hälfte der Umdrehung wieder in den
Rotor zurückgezogen werden. Dies bedeutet, daß die in der als Steuerkurve dienenden Ringnut 32 laufenden
Führungselemente während der einen Hälfte jeder Umdrehung gegen die radial innere Fläche der Ringnut
und während der anderen Hälfte der Umdrehung gegen die radial äußere Fläche der Ringnut drücken bzw. im Falle
eines Wälzlagers während der einen Hälfte auf der inneren Fläche und während der anderen Hälfte auf der
äußeren Fläche abrollen müssen. Wie sich leicht einsehen läßt, ist die Drehrichtung beim Abrollen auf der
inneren Fläche der Drehrichtung beim Abrollen auf der äußeren Fläche entgegengesetzt. Die bei der Drehrichtungsumkehr
auftretenden Beschleunigungs- und Reibungskräfte können die Lebensdauer der Wälzlager
erheblich beeinträchtigen. Dieser Nachteil wird bei den in den Fig. 5 und 7 dargestellten Ausführungsformen
der Erfindung vermieden.
Bei der Rotationskolbenmaschine, von der in Fig. 5 nur die Lagerung eines Endes eines Lagerstiftes 38 dargestellt
ist, sind an jedem Ende jedes Lagerstiftes 38 zwei Wälzlager, z.B. Kugellager 64, 66 vorgesehen.
Die Anordnung dieser Kugellager bezüglich der radial äußeren und radial inneren Wand 68 bzw. 70 der Ringnut
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32 ist nun so getroffen, daß das eins Kugellager 64 iirmer aiusschließlich auf der radial äußeren Wand 68
rbrollt, das andere Kugellager 66 jedoch immer nur auf der radial inneren Wand 70. Bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 5 wird dies auf die folgende Weise erreicht: Das Kugellager 64 hat einen etwas größeren Außendurchmesser
als das Kugellager 66. Die radial äußere Wand 68 der Ringnut 32 ist im Querschnitt gerade, so daß nur
die Außenfläche des größeren Kugellagers 64 der beiden Kugellager 64, 66, die auf dem Lagerstift 38 koaxial
angebracht sind, an der Wand 68 angreifen kann. Die innere Wand 70 hat im äußeren Teil, der dem größeren
Kugellager 64 gegenüberliegt, eine Vertiefung, für das sie das Kugellager 64 dort nicht berühren kann. Der
innere Teil ist in seinem Durchmesser so bemessen, daß das kleinere Kugellager 66 auf ihm abrollt.
Derselbe Effekt kann mit zwei Kugellagern gleicher Größe und einer Ringnut mit Wänden ohne Abstufung erreicht
werden, wenn die Achsen der beiden Lagern in der Verschiebungsrichtung des Schiebers geringfügig gegeneinander
versetzt sind, wofür im allgemeinen wenige Zehntel Millimeter ausreichen dürften. Schließlich
kann man Lager gleicher Größe mit fluchtenden Achsen verwenden, wenn man die beiden Wände der Ringnut mit
zueinander komplementären Stufen versieht (also einer äußeren Ausdrehung bzw. einer inneren Hinterdrehung).
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 werden die durch
die Drehrichtungsumkehr der Wälzlager verursachten Probleme dadurch vermieden, daß an der äußeren Wand 68
und der inneren Wand 70 der Ringnut 32 je ein Nadellager 72 bzw. 74 angeordnet ist, zwischen denen ringsektorförmige
Führungskörper 76 laufen, in denen die Enden der Lagerzapfen 38 der Schieber drehbar gelagert
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sind. Das innere Nadellager 74 nimmt die Kräfte auf, j die beim Ausfahren der Schieber auftreten während das
äußere Nadellager 72 die Kräfte aufnimmt, die beim Zurückziehen der Schieber entstehen.
5
In den Fig. 5, 6 und 7 ist noch eine weitere Maßnahme zur Verschleißverringerung und zur Erhöhung der Betriebssicherheit
der Rotationskolbenmaschine dargestellt. Bei den bekannten Rotationskolbenmaschinen
weisen die ebenen Seitenflächen des Rotors relativ
weite Schlitze auf, durch die die Enden der Lagerstifte ! 38 austreten. Gemäß einem weiteren Merkmal der vor-
liegenden Erfindung werden diese Schlitze zur seit-
' liehen Führung der Lagerstifte verwendet, so daß sich
die Achsen der Lagerstifte nicht verkanten können, d.h. sich nicht aus der in Verschiebungsrichtung des betreffenden
Schiebers und parallel zur Rotordrehachse verlaufenden Ebene herausgedreht werden können. Wie
aus den Fig. 5 bis 7 ersichtlich ist, haben die in Verschiebungsrichtung der Schieber verlaufenden Schlitze
78 eine Breite B (Fig. 6), die kleiner ist als der Durchmesser des zugehörigen Lagerstiftes 38. Die Lagerstifte
38 sind dort, wo sie durch die Schlitze 78 des Rotors hindurchtreten müssen, mit zwei einander entgegengesetzten
Abflachungen 80 versehen, deren Abstand etwas kleiner ist als die Breite B des zugehörigen
Schlitzes 78. Die Schlitze 78 sind am radial äußeren Ende offen, so daß die Lagerstifte 38 mit den zugehörigen
Schiebern von außen in den Rotor eingeschoben werder. können. Eine gewisse Verringerung der aus dem Rotor
wirkenden Beanspruchungen kann ferner dadurch erreicht werden, daß man die Druckseite der Maschine mit dem
Inneren des Rotors verbindet, wie durch einen Kanal 80 in Fig. 1 angedeutet ist. Dieser Kanal 80 kann durch
eine Bohrung im Gehäuse 10 oder durch eine kleine flache
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Nut in mindestens einer der Wände 20 gebildet werden.
Zur Erhöhung der Leistung der Pumpe kann der Rotor in Axialrichtung gesehen jeweils mehrere Schieber 28a1,
23a2, 28a3 usw. enthalten. Den sich an einer vorgegebenen Winkelposition befindlichen Schiebern ist vorzugsweise
eine einzige Dichtungsleiste 42 zugeordnet, die, wie bekannt, in Achsrichtung durch eine stufenförmige
Trennfuge 82 in bekannter Weise durch zwei Teile unterteilt ist.
Die oben beschriebenen Maßnahmen lassen sich auch auf Rotationsmaschinen anwenden, die Schieber anderer
Querschnittsform, z.B. rechteckige Schieber enthalten, ferner auf Rotationsmasc^.inen, die als druckmittelbetriebene
Motoren oder Innenbrennkraftmaschinen arbeiten.
Die anhand der Fig. 1 bis 6 beschriebenen Maßnahmen lassen sich auch auf Rotationsmaschinen anwenden, deren
Gehäuseinnenraum keinen kreisförmigen Querschnitt hat, also z.B. auf Rotationskolbenmaschinen, wie sie in
Fig. 20 der eingangs erwähnten Veröffentlichung EP 0 048 415 A1 beschrieben sind. Im Hinblick auf
Rotationskolbenmaschinen dieser Art soll der Begriff "exzentrische Anordnung des Rotors bezüglich des Gehäuseinnenraumes"
auch den Fall umfassen, daß der Rotor nur bezüglich eines Teiles der Umfangswand des Gehäuseinnenraumes
exzentrisch ist und diese Teile gegebenenfalls nicht die Form eines Teiles einer Kreiszylinder-Mantelfläche
haben.
Claims (6)
- DR: DIETER· VV BEZOLD* * DIPL. ING. PETER SCHÜTZ DIPL. ING. WOLFGANG HEUSLERMARIA-THERESIA-STRASSE 23 POSTFACH 86Ο3 6ΟD-8OOO MUENCHEN 86Peter Bernhard KATHMANN
Salzburg/ÖsterreichZUGELASSEN BEIM EUROPAISCHEN PATeNTAMTEUROPEAN PATENT ATTORNEYS MANOATAIRES EN BREVETS EUROPEENSTELEFON 089/4 70 60 TELEX 533 638 TELEGRAMM SOMBEZ - 2. Mai 19b3 11439 Dr.v.B/RiRo -ationskolbenmaschinensprüche1. Rotationskolbenmaschine mita) einem Gehäuse (10), das einen Innenraum (16) mit einer Umfangswand (18) und zwei Stirnwänden (20) aufweist,b) einem Rotor (22), der im Innenraum (16) des Gehäuses (10) drehbar sowie bezüglich der Umfangswand (18) exzentrisch gelagert ist,
c) mehreren Schiebern (28) , die im Rotor verschiebbargelagert sind, und mitd) einer Zwangsführungsanordnung (32, 38, 40) für die Schieber (28) , welche eine in den Stirnwänden (20) des Gehäuseinnenraumes (16) befindliche Steuerkurve (32) enthält und die äußeren Stirnseiten (34) der Schieber (28) bei der Drehung des Rotors (22) im Gehäuse (10)POSTSCHECK MONCHiN NH. 69Μβ-600 · BANKiHaNTO. HVPOeAIWK1 WOMChWN IBLZ 7OO 300 40) KTO. 6060Ϊ57378 SWIFT HYPO DE MM-2-% 1 an der Umfangswand (18) des Gehäuseinnenraums{16) entlangführt,'a dadurch gekennzeichnet, daß% e) der von der Rotordrehachse (24) durch den Schwerin 5 punkt (48) des Schiebers gehende RadialstrahlI' einen solchen Winkelabstand von dem Radialstrahl,der von der Rotordrehachse (24) durch den Angriffspunkt (50) der Zwangsführungsanordnung am Schieber (28) geht, daß die Azimutalkomponente (Ka) der bei der Umdrehung des Rotors auf den Schieber (28) wirkenden Zentrifugalkraft (Kz) der Kraft (Kf) entgegengerichtet ist, die durch ein im Gehäuse-innenraum enthaltenes Druckmittel auf den Schieber ausgeübt wird.
152. Rotationskolbenmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bei welchem die Zwangsführungsanordnung in jeder Stirnwand (20) des Gehäuseinnenraumes eine Ringnut (32) und für jeden Schieber (28) ι 20 einen ihn durchsetzenden Lagerstift (38) sowie zweidie Enden des Lagerstiftes in der Ringnut (32) führende Gleitschuhe (40) enthält, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Gleitschuh an seiner radial äußeren Fläche (56) sowie 25 an seiner radial inneren Fläche (58) je eine Ausnehmung (60 bzw. 62) aufweist, die an dem in Drehrichtung vorderen Ende des Gleitschuhes offen, am hinteren Ende geschlossen ist, und daß die in der äußeren Fläche (56) vorgesehene Ausnehmung (60) eine größere Flächenabmessung hat als die andere Ausnehmung (62).35-3- - 3. Rotationskolbenmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, bei der die Zwahgsführungsanordnung in jeder Stirnwand (20) eine als Steuerkurve dienende Ringnut (32) und für jeden Schieber (28) einen & diesen durchsetzenden Lagerstift (38) enthält, dessen ! Enden jeweils über eine Wälzlageranordnung (64, 66) |j in der Ringnut geführt sind, dadurch gekennzeichnet , daß jede Wälzlageranordnung zwei in Achsrichtung des Lagerstiftes (38) nebeneinander angeordnete Wälzlager (64, 66) enthält, die derart in der Ringnut (32) angeordnet sind, daß das eine Wälzlager (64) im wesentlichen nur auf der radial äußeren Wand (68) der Ringnut und das andere Wälzlager (66) im wesentlichen nur auf der radial inneren Wand (70) der Ringnuc (32) abrollt.
- 4. Rotationskolbenmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wälzlageranordnung ein erstes20. ringförmiges Nadellager (72) , das an der radial äußeren Wand (68) der Ringnut (32) angeordnet ist, sowie ein zweites ringförmiges Nadellager (74), das an der radial inneren Wand (70) der Ringnut (32) angeordnet ist, enthält und daß der Lagerstift (38) jedes Schiebers durch einen in der Ringnut (32) zwischen den Nadellagern laufenden Führungskörper (76) geführt ist.
- 5. Rotationskolbenmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bei der die Zwangsführungsanordnung für jeden Schieber (28) einen diesen axial durchsetzenden Lagerstift (38) enthält, dessen Enden durch Schlitze (78) in den Stirnseiten des Rotors aus diesen herausreichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Lagerstifte-A-(38) dort, wo sie sich durch die Schlitze (78) im Rotor hindurcherstrecken, zwei einander entgegengesetzte ebene Flächen (80) bilden und durch diese im zugehörigen Schlitz (78) geführt sind. 5
- 6. Rotationskolbenmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, gekennzeichnet durch einen Druckausgleichskanal (18) zwischen einer Druckseite des Gehäuses (10) und einem Innenraum des Rotors (22).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838313036 DE8313036U1 (de) | 1983-05-03 | 1983-05-03 | Rotationskolbenmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838313036 DE8313036U1 (de) | 1983-05-03 | 1983-05-03 | Rotationskolbenmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8313036U1 true DE8313036U1 (de) | 1985-09-26 |
Family
ID=6752942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19838313036 Expired DE8313036U1 (de) | 1983-05-03 | 1983-05-03 | Rotationskolbenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8313036U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010000947A1 (de) * | 2010-01-15 | 2011-07-21 | Joma-Polytec GmbH, 72411 | Flügelzellenpumpe |
-
1983
- 1983-05-03 DE DE19838313036 patent/DE8313036U1/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010000947A1 (de) * | 2010-01-15 | 2011-07-21 | Joma-Polytec GmbH, 72411 | Flügelzellenpumpe |
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