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DE834728C - Rucksack - Google Patents

Rucksack

Info

Publication number
DE834728C
DE834728C DE1951P0005102 DEP0005102D DE834728C DE 834728 C DE834728 C DE 834728C DE 1951P0005102 DE1951P0005102 DE 1951P0005102 DE P0005102 D DEP0005102 D DE P0005102D DE 834728 C DE834728 C DE 834728C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
backpack
rucksack
wall
walls
strap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1951P0005102
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Peters
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1951P0005102 priority Critical patent/DE834728C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE834728C publication Critical patent/DE834728C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F3/00Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
    • A45F3/04Sacks or packs carried on the body by means of two straps passing over the two shoulders

Landscapes

  • Portable Outdoor Equipment (AREA)

Description

  • Rucksack Der Rucksack dient in erster Linie der Beförderung mehr oder minder schwerer Lasten. Je näher der Schwerpunkt der Last am Körper liegt, desto aufrechter kann clie Körperhaltung sein, desto leichter ist ferner die Atmung und desto besser läßt sich Gier Rucksack tragen. Die bekannten Arten nehmen iin gepackten Zustand entweder die Form einer Kugel oder (mit Traggestell) einer Halbkugel an. Der Schwerpunkt liegt dabei ~-erhältnismäßig \\eit außen. als Gegengewicht muß der Oberkörper orgeheugt werden. was anstrengend und beschwerlich ist sowie die Atmung beeinträchtigt.
  • Der erfindungsgemäße Rucksack erhält durch den Riemenzug eine, Spannriemens eine maximal flache Form, die den Schwerpunkt dicht an den Körper verlegt. Er erfüllt damit restlos die Forderung nach aufrechtem Gang und freier Atmung. , Die nächstwichtigc Forderung geht dahin, den Schwerpunkt &r Last so hoch wie möglich zu legen. Die hochliegende Last ergibt eine bessere Balancemöglichkeit, was sich in unebenere und schwierigem Gelände besonders auffallend bemerkbar macht. Deshalb tragen die Hüttenträger in den Alpen ihre Last auf Kraxen, d. i. auf Holzgestellen, die bis über den Kopf hinauf ragen. .
  • Die, bekannten Rucksäcke dagegen weisen einen' sehr tief liegenden Schwerpunkt auf. Erliegt im alilgemeinen wenig oberhalb des Gesäßes, was dadurch bedingt ist, daß der Tragriemen stets am obersten Rand des Rucksackes befestigt ist.
  • Der erfindungsgemäße Rucksack verlegt den Schwerpunkt erheblich höher, dadurch, daß der Rucksack über die obere Befestigung der Tragriemen hinaus noch um ein gutes Stück verlängert ist und außerdem seine größte Breite, d. h. zugleich sein Hauptfassungsvermögen oben hat. Der erfinckingsgemäße Spannriemen, welcher die Vorder-und hückwand (los Rucksackes zusammenpreßt, erlaubt diese Vorm, denn der Inhalt des Rucksackes kann nicht nach unten gleiten, was bei den bekannten Arten unweigerlich der Fall wäre.
  • Damit der Rucksackinhalt auch dann noch fixiert werden kann, wenn der Rucksack nur teilweise oder wenig gefüllt ist, ist an beiden Seitenwänden ein.: bereits bekannte Schnürung vorgesehen, die es erlaubt, (las Rucksackvolumen bis auf die Hälfte zu i-cduzieren.
  • Die bekannten Arten haben den Nachteil, daß, sofern sie nicht ganz prall gefüllt sind, bei heftigen Bewegungen (Laufen) die Gegenstände des Inhalts durcheinanderfallen und unliebsame Geräusche (Scheppern) erzeugen.
  • Der erfindungsgemäße Rucksack hat diesen Nachteil nicht, da (furch das Zusammenpressen der Vorder- und Rückwand sämtliche Gegenstände dazwischen fixiert sind.
  • Die Praxis hei der Beförderung schwerer Lasten im Rucksack hat ergeben, daß man heute dazu nicht einen Rucksack mit Traggestell, sondern eine ganz einfache sackartige Ausführung ohne Traggestell bevorzugt.
  • Der Traggestellrucksack hat zwar den Vorteil einer bedingten Rückenfreiheit, dafür hängt aber die gesamte Last in den Schulterriemen und zieht nach außen (vom Körper weg), während der Rucksack an der unteren Auflagestelle des Traggurt, -s nach innen auf die Hüften drückt, was mitunter eine lähmende Wirkung auf die Hüft- und Gesäß-.ntiskulatur ausübt.
  • D::i einfache traggestellose Rucksack verteilt die Belastung besser auf Schulterriemen und Rückenfläche. Dabei wird ,infolge der Adfhä-sion der Rucksackfläche ein Großteil der Last auf der Fläche (lxs Rückens getragen. Die dadurch etwas verminderte Ti anspirationsmöglichkeit der Haut an der Auflagestelle fällt den Vorteilen der besseren Gewichtsverteilung gegenüber kaum ins Gewicht und wird z. B. von Bergsteigern und berufsmäßig schwer tragenden Personen gern in Kauf genommen.
  • Der erfindungsgemäße Rucksack kann ohne Schwierigkeit mit einem Traggestell kombiniert werden, hauptsächlich wird er jedoch ohne Traggestell verwendet werden. Er bittet dadurch den Vorteil, daß man ihm durch eingebaute Versteifungen. von denen die innere kleiner ist als die äußere, in Verbindung mit dem Spannriemen eine schalenartig gewölbte Form geben kann, die eine maximal große und bequeme Auflagestelle für den Rücken bildet. Zugleich wird damit der Schwerpunkt noch mehr im günstigen Sinne zum Körper hin verlegt.
  • Die, bekannten Rucksäcke ohne Traggestell bieten dagegen eine unbequemere, kugel- bis birnenförmige Auflagestelle von geringerer Ausdehnung.
  • Um zu erreichen, daß der Rucksack bei heftigen Bewegungen (Skischwung) nicht selbständig ausschwingt und dadurch eine genaue Berechnung des Schwunges beeinträchtigt, wurden die bekannten Arten meist mit einem eigenen Ilalteriemen, der vorne über den Leib ;geschnallt wurde. am Rucken fixiert.
  • Der erfindungsgemäße Rucksack bleibt auch beim Schwingen usw. fest in Fühlung mit dein Rücken, was durch seine schalenföi-inige Gestalt und die für den Rücken ge'bil@deteEiiibuclituii,g gewährleistet ist.
  • Während bei den liel;annteti Rucksäcken die Schulterriemen nur an einer Seite (Rückenseite) des Rucksackes befestigt sind. wird lief dem:ifindungsgemäßen Rucksack auch die :iußere Seite des Rucksackes durch den Spannriemen erfaßt, gelia!lten und über die innere Versteiftnig fest finit dein Tragriemen verbunden. Das erhöht die Stabilität des Rucksackes beim ScliN@-ingen usw. erheblich.
  • DieZeichnttng zeigtscheinatisch dieSeitenansicht d( erfindungsgemäßen Rucksackes. An der inneren Rucksackwand E ist die innere Versteifung 2 mit dem Haken 3, an der ätiß:°ren Rückwand 4 die äußere Versteifung5 mit dem Ring6 befestigt. Der Spannriemen 7, der am Ring li dauernd befestigt ist, läuft durch einen losen Ring 8, finit welchem er am 1-laken 3 eingehängt werden kann, sodann zurück (Pfeilrichtung), durch die Wand des Rucksackes hindurch und wird mit Dornschnalle y fixiert.
  • Zieht man den Spannriemen au, so lircßt man die beiden Versteifungen und damit zugleich die entsprechenden Rucksackwinde gegciieiiiander.
  • Eine Variante der Erfindung besteht in der Anliringung mehrerer Spannri;mcn an verschiedenen Stellen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:: i. Rucksack, gekenlizeichnet durch in die Vorder- und Rückseite eingearbeitete Verste,ifizngen, die es in Verbindung mit einem doppelten Spannriemen mit Flaschenzugwirkung ermöglichen, die Vorder- und Rückwand des Rucksackes einander zu nähern und in der gewünschten Entfernung voneinander zu fixieren.
  2. 2. Rucksack nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch entsprechende Gestaltung der Versteifungen in Vorder- und Rückwand dem Rucksack eine beidseitig gewölbte oder ähnliche Form gegeben werden kann.
  3. 3. Rucksack nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorder- und lZückwand oben breiter als unten ist. :4. Rucksack nach Anspruch i bis 3. dadurch gekennzeichnet. (laß die äußere Rückwand :lies Rucksackes (lunch einen Spannriemen Tiber die Versteifung der inneren Rucksackwand mit den Tragriemen in fester Verbindung steht.
DE1951P0005102 1951-02-15 1951-02-15 Rucksack Expired DE834728C (de)

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DE1951P0005102 DE834728C (de) 1951-02-15 1951-02-15 Rucksack

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE834728C true DE834728C (de) 1952-03-24

Family

ID=579439

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1951P0005102 Expired DE834728C (de) 1951-02-15 1951-02-15 Rucksack

Country Status (1)

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DE (1) DE834728C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4111510A1 (de) * 1991-04-09 1992-10-15 Deuter Sport & Leder Rucksack mit wenigstens einem, den packraum unterteilenden fach
WO1997042851A1 (en) * 1996-05-10 1997-11-20 Lowe Alpine Holdings Limited A rucksack

Cited By (3)

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DE4111510A1 (de) * 1991-04-09 1992-10-15 Deuter Sport & Leder Rucksack mit wenigstens einem, den packraum unterteilenden fach
WO1997042851A1 (en) * 1996-05-10 1997-11-20 Lowe Alpine Holdings Limited A rucksack
US6024265A (en) * 1996-05-10 2000-02-15 Lowe Alpine Holdings Limited Rucksack

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