DE8236868U1 - Kreisförmige Wurfscheibe - Google Patents
Kreisförmige WurfscheibeInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H33/00—Other toys
- A63H33/18—Throwing or slinging toys, e.g. flying disc toys
-
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Description
Cornelia Ahlering geb. Buck
Innocentiastraße 25, 2000 Hamburg
Innocentiastraße 25, 2000 Hamburg
Kreisförmige Wurfscheibe
Die Erfindung betrifft eine kreisförmige Wurfscheibe ii
Form einer flachen, umgedrehten Schüssel.
Wurfscheiben dieser Art sind aerodynamische Spielzeuge
Sie wurden vor vielen Jahren bekannt und genossen eine große Popularität, die bis hin zur Veranstaltung von
Wettbewerben führte. Das Ausmaß ihrer Verbreitung und
die Zeitdauer seit ihrer ersten Einführung hat dazu geführt, daß das Interesse an derartigen Wurfscheiben
- zumindest regional - nachläßt.
Wettbewerben führte. Das Ausmaß ihrer Verbreitung und
die Zeitdauer seit ihrer ersten Einführung hat dazu geführt, daß das Interesse an derartigen Wurfscheiben
- zumindest regional - nachläßt.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, die bekannten
Wurfscheiben so abzuwandeln, daß die Geschicklichkeits anforderungen an ihre Handhabung zumindest partiell er weitert werden.
Wurfscheiben so abzuwandeln, daß die Geschicklichkeits anforderungen an ihre Handhabung zumindest partiell er weitert werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine kreisförmige Wurf-
DKS/iz
scheibe in Form einer flachen, umgedrehten Schüssel verwendet, bei der erfindungsgemäß vorgesehen ist, daß rotationssymmetrisch
zur Hochachse der Schüssel auf deren innenliegendem Boden eine Aufnahmevorrichtung für ein
Leuchtelement angeordnet U-,'.. Bei diesem Leuchtelement
kann es sich um eine Batterie mit mindestens einem integrierten
Glühlämpchen handeln. Bevorzugt wird ein an sich bekanntes chemisches Leuchtelement, in dem - nach
Aktivierung - zwei Flüssigkeiten unter Abgabe von Licht reagieren, das durch eine transparente Wand des Leuchtelementes
abgegeben wird.
Vorzugsweise wird die Aufnahmevorrichtung von einem ebenen, sich senkrecht zur Hochachse erstreckenden Flächenabschnitt
des Bodens gebildet, an dem das Leuchtelement klebend befestigt ist und die Form einer zumindest einseitig
transparenten Scheibe hat.
In einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist die
Aufnahmevorrichtung von einer Klemmvorrichtung gebildet, die von dem Boden in Richtung auf den Rand der
Schüssel absteht und das Leuchtelement lösbar hält. In diesem Fall besteht das Leuchtelement aus einem zumindest
teilweise durchsichtigen und an seinen Stirnseiten abgedichteten Rohr, das die beiden Flüssigkeiten enthält.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt und nachstehend unter
Bezugnahme auf die beiden in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
Die vorgeschlagene Weiterbildung der bekannten Wurfscheiben führt dazu, daß diese auch in der Dämmerung
oder bei Dunkelheit benutzt werden können, d. h. also
τ ι · *
% unter Umständen, die das mitfliegende Leuchtelement zur
f Lokalisierung der Wurfscheibe und ihrer Flugbahn erfor-
dern. Die Folge ist die gewünschte Erhöhung des Schwie
rigkeitsgrades der Handhabung. Somit ist die Aufgabe gelöst.
ί In den beigefügten Zeichnungen zeigen:
J Fig. 1 einen die Hochachse durchsetzenden Längs-
schnitt durch eine Wurfscheibe mit in
Pfeilrichtung verlaufender Hochachse; Fig. 2 in vergrößertem Maßstab eine Ansicht des
Zentrums der Wurfscheibe, gesehen in Richtung des Pfeiles von Fig. 1;
Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung eines abgewandelten Ausführungsbeispiels,
und
Fig. 4 eina der Fig. 2 entsprechende Darstellung des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 3.
In beiden Ausführungsbeispielen wird eine kreisförmige Wurfscheibe 10 verwendet. Sie ist im Grundsatz schüsselförmig
gestaltet und besteht aus einem, im wesentlichen ebenen Zentralabschnitt 12 und einem sich hieran anschließenden
gekrümmten Rand 14, welcher in einer unteren Begrenzungsebene 16 der Wurfscheibe 10 endet. Im
Fluge rotiert die Wurfscheibe 10 um ihre in Richtung des Pfeiles P (Fig. 1, 2) verlaufende Hochachse, die im
Flug - anders als in der Zeichnung - senkrecht oder zur Senkrechten leicht geneigt ausgerichtet ist. Dabei ist
die untere Begrenzungsebene 16 dem Erdboden zugekehrt.
In der Mitte des Zentralabschnitts 12 weist die Wurfscheibe 10 eine domartige Erhebung 18 auf, und die der
Begrenzungsebene 16 zugekehrte Innenfläche des Zentralabschnitts 12 ist nachstehend als Boden 20 bezeichnet.
Wurfscheiben der insoweit beschriebenen Art sind bekannt, und ihre beschriebene Gestaltung kann von den
dargestellten Ausführungsbeispielen abweichen, solange
eine zur Hochachse (Pfeil P) rotationssymmetrisch^ und
schüsselartige Ausbildung erhalten bleibt.
Rotationssymmetrisch zur Hochachse (Pfeil P) weist die Wurfscheibe 10 eine Aufnahmevorrichtung auf, die am Boden
20 des Zentralabschnitts 12 angeordnet oder von diesem gebildet sein kann und die zur Aufnahme und Halterung
eines Leuchtelementes 22 dient.
In Fig. 1 besteht die Aufnahmevorrichtung aus einem vom Boden 20 in Richtung auf die Begrenzungsebene 16 geringfügig
vorstehenden Kreisring 24 mit zentraler Ausnehmung 26, die koaxial zur Hochachse verläuft. Am Umfang
des Kreisringes 24 ist dieser mit einem über die ebene Fläche des Kreisringes weiter in Richtung auf die Begrenzungsebene
16 vorspringenden Ringflansch 28 versehen. Dieser Ringflansch 28 begrenzt eine Ringfläche mit
einem Durchmesser gleich dem Durchmesser des scheibenförmigen Leuchtelementes 22. Somit bildet dieser Ringflansch
28 ein Zentrierelement für das Leuchtelement 22.
Das Leuchtelement 22 ist mit der freiliegenden ebenen Fläche des Kreisrings 24 verklebt, und zwar vorzugsweise
mittels eines lösbaren Klebers, eines zweiseitigen Klebestreifens o. dgl., so daß das Leuchtelement 22
bequem von der Wurfscheibe 10 gelöst und ein frisches Leuchtelement zentrisch und ohne Mühe wieder an dem
Kreisring 24 befestigt werden kann.
Das Leuchtelement 22 dieses Äusführungsbeispiels besteht aus einem scheibenförmigen Hohlkörper mit einer
in Richtung der Begrenzungsebene 16 weisenden transparenten Wand 30. In dem Hohlkörper des Leuchtelementes
22 befinden sich eine in der Zeichnung nicht sichtbare Flüssigkeit sowie ein aus zerbrechlichem Material bestehendes
Behältnis 32 in Form eines beidseitig verschlossenen Röhrchens· Dieses Röhrchen enthält eine
zweite Flüssigkeit und läßt sich durch manuell auf die transparente Wand 30 ausgeübten Druck zerstören. Die
Folge der Zerstörung ist ein Austritt der Flüssigkeit aus dem Behältnis 32 und eine Mischung dieser Flüssigkeit
mit derjenigen im Hohlkörper des Leuchtelementes 22. Wie weiter oben erwähnt, reagieren die beiden Flüssigkeiten
innerhalb des Leuchtelementes 22 miteinander unter Abgabe von Licht.
Die Leuchtdauer der bekannten, mit chemischer Reaktion
von zwei Stoffen arbeitenden Leuchtelemente ist beachtlich. Sie überschreitet allerdings selten einen Zeitraum
von einigen Stunden, so daß das Leuchtelement 22 von Zeit zu Zeit in der angesprochenen Weise auszutauschen
ist und auch bequem ausgetauscht werden kann, ohne daß die Flugeigenschaften beeinträchtigt würden,
wie es bei einem unsymmetrischen Ansetzen des Leuchtelementes durchaus der Fall sein könnte.
Während in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 die Verbindung zwischen Leuchtelement und Boden 20 mittels
einer Klebstoffschicht geschieht, wird im Falle der Fig. 3 und 4 ein röhrchenförmiges Leuchtelement 22' mit
von diesem eingeschlossenen Behältnis 32 verwendet und mit Hilfe einer Klemmvorrichtung befestigt, die in diesem
Fall die Aufnahmevorrichtung bildet.
Die Klemmvorrichtung dieses Ausführungsbeispiels '-»eist
zwei identische Klemmelemente 40 auf, die entlang einer die Hochachse durchsetzenden Linie 42 mit Abstand voneinander
am Boden 20 der Wurfscheibe 10 befestigt sind.
■<-ι· 6 -»'
Jedes Klemmelement 40 besteht seinerseits aus zwei fest mit dem Boden verbundenen Zapfen 44, die das röhrchenförmige
Leuchtelement 22' im Bereich von dessen Enden unter Federvorspannung erfassen und halten. Hierbei
übergreift der Kopfbereich jedes Zapfens in der aus den Fig. 3 und 4 erkennbaren Weise das Leuchtelement 22',
so daß dieses an einem Herabfallen gehindert ist und wegen der Klemmwirkung der Zapfen 44 praktisch auch nicht
in Richtung der Linie 42 wandern kann. Ordnet man die Klemmelemente 40 in einem solchen Abstand an, wie er
aus den Fig. 3 und 4 zu entnehmen ist, so werden die verschlossenen Stirnflächen 46 des röhrchenförmigen
Leuchtelementes 22" mit den axial außenliegenden Stirnflächen der Klernmelemente 40 bündig abschließen. Auf
diese Weise ist auch in dem zweiten Ausführungsbeispiel eine einfache Zentrierung des aus der Klemmvorrichtung
herausnehmbaren Leuchtelementes 22' gesichert.
Es versteht sich im übrigen„ daß sich das Leuchtelement
22' ebenso wie das Leuchtelement 22 soweit deformieren läßt, daß das in ihm untergebrachte Behältnis 32 zerstört
wird und seine Flüssigkeit an die Flüssigkeit im Leuchtelement 22' abgibt.
Wegen der Rotation der Wurfscheibe 10 während des Fluges wird auch das Leuchtelement 22' entsprechend rotieren
und dadurch eine scheibenförmige Gestalt bekommen. Anders als bei dem Ausführungsbeispiel nach den
Fig. 1 und 2 ist es hierbei möglich, daß die Spieler eine abnehmende Drehzahl der Wurfscheibe erkennen und
sich beim Auffangen hierauf einstellen.
Claims (9)
1. Kreisförmige Wurfscheibe in Form einer flachen, umgedrehten Schüssel,
dadurch gekennzeichnet, daß rotationssymmetrisch zur Hochachse (Pfeil P) der Schüssel (12, 14) auf deren
innenliegendem Boden (20) eine Aufnahmevorrichtung (24, 28; 40) für ein Leuchtelement (22; 22') angeordnet ist.
2. Wurfscheibe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung von einem ebenen, sich senkrecht zur Hochachse (Pfeil P) erstreckenden
Flächenabschnitt des Bodens (20) gebildet und das Leuchtelement (22) klebend an dem Flächenabschnitt
befestigt ist.
3. Wurfscheibe nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Flächenabschnitt eine zur Hochachse (Pfeil P) koaxiale Ausnehmung (26) aufweist.
4. Wurfscheibe nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, -""aß der Flächenabschnitt an seinem
Umfang mindestens ein in Richtung auf den Rand der Schüssel vorstehendes Zentrierelement aufweist.
5. Wurfscheibe nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Flächenabschnitt ein Kreisring (24) und das Zentrierelement ein vom Außenumfang
des Kreisrings abstehender Ringflansch (28) ist.
6. Wurfscheibe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung von einer Klemmvorrichtung gebildet ist, die von dem Boden
(20) in Richtung auf den Rand (Begrenzungsebene 16) der
Schüssel sbsteht und das Leuchtelement (221) lösbar
hält.
7. Wurfscheibe nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung aus zwei sich beiderseits der Hochachse (Pfeil P) gegenüberliegenden
Klemmelerneηteη (40) besteht, deren lichter
Abstand kleiner als die Länge eines rohrförmigen Leuchtelementes (221) ist.
8. Wurfscheibe nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klenunvorrichtung bzw. jedes Klemmelement (40) aus zwei fest mit dem Boden
(20) verbundenen Zapfen (44) besteht, die federnd unter Vorspannung an sich gegenüberliegenden Flächenabschnitten
des Leuchtelementes (22*) anliegen und dieses mindestens
teilweise umgreifen.
9. Wurfscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtelement mindestens
eine transparente Wand (30) aufweist, die der unteren Begrenzungsebene (16) der Wurfscheibe (10) zugekehrt
ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8236868U1 true DE8236868U1 (de) | 1983-06-16 |
Family
ID=1331312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8236868U Expired DE8236868U1 (de) | Kreisförmige Wurfscheibe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8236868U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4400191A1 (de) * | 1994-01-05 | 1995-07-06 | Dirk Glenn | Wurfscheibe |
-
0
- DE DE8236868U patent/DE8236868U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4400191A1 (de) * | 1994-01-05 | 1995-07-06 | Dirk Glenn | Wurfscheibe |
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