DE8227023U1 - Präzisions-Messlineal - Google Patents
Präzisions-MesslinealInfo
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Description
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Präsizions - Messlineal
Die Erfindung "betrifft ein Präzisions-Messlineal gemäss
dem Oberbegriff des.Anspruchs 1.
Mit üblichen Linealen können Strecken nur relativ grob in kleinen Längeneinheiten z.B. mm oder halben Längeneinheiten
genau abgelesen werden. Kleinere Bruchteile der Längeneinheiten können in jedem Pail noch geschätzt werden.
Die dabei erreichbare Genauigkeit reicht für eine Seihe
von Anwendungszwecken z.B. für graphische Berechnungen
oder im Vermessungswesen häufig nicht aus.
Dm Bruchteile der Längeneinheit einer Strecke, z.B. 1/iOmm,
messen zu können, ist ein Lineal im Handel bei welchem entlang der Skala des Lineals ein Schieber verschiebbar ist,
an welchem eine Noniusskala angebracht ist, so dass 1/10 mm abgelesen werden können. Derartige Präzisions-Messlineale
sind jedoch sehr teuer und umständlich in der Anwendung. Eine weitere Schwierigkeit bei diesen bekannten
Messlinealen besteht darin, dass Fehler beim Einzeichnen des Endpunktes der gemessenen Strecke auftreten können, da
es schwierig ist, auf der Zeichenebene mit dem von Hand geführten Bleistift einen Strich mit der entsprechenden
Genauigkeit und geringen Stärke zu ziehen.
Es ist auch ein Präzisions-Hesslineal bekannt (DE-PS
9 60 93T), bei dem parallel zu den Lämgskanten im Lineal
ein Schlitz mit verhältnismässig geringer Breite vorgesehen
ist, der in mindestens eine Ausnehmung mündet, welche wenigstens eine Karrte aufweist, die in der Eullmarke der
Skala liegt, wobei über dem Schlitz einmit einem Bonius
versehener Schieber geführt ist, der in der Mittellinie
des Nonius über dem Schlitz in Lineal ein Kreisloch zum
Einstecken einer Bleistiftspitze aufweist, und auf dem den Längeneinheiten entsprechende Noniusskalenstriche bis
zu den Schlitzkanten durchgezogen sind.
Dieses bekannte Präzisions-Messlineal ist relativ kompliziert im Aufbau und in der Bedienung. Es arbeitet auch
nicht narrensicher, da das genaue Endmass in Bruchteilen
einer Längeneinheit durch die Schieberstellung, d.h. durch den Punkt, bestimmt ist, an dem die Schieberbewegung beendet
wird. Dadurch ist die Gefahr von üngenauigkeiten durch unbeabsichtigtes Verschieben gegeben. Ausserdem ist
nur eine Punktmarkierung entsprechend der zufälligen Spitze des Bleistifts möglich.
Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, ein Präzisions-Messlineal zu schaffen, bei dem auf einfache und
narrensichere Weise eine genaue, fehlerfreie Messung auf Bruchteile der Längeneinheit, z.B. 1/10 mm und darunter
möglich ist, wobei der Endpunkt der Messtrecke fehlerfrei eingezeichnet werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung durch die im kenn—
zeichnenden Teil des Anspruchs 1 enthaltenen Merkmale gelöst.
Beim Messen mit dem erfindungs gemäss en Lineal kann also
der Anfangspunkt der zu messenden Strecke an der noch in der gewünschten Streckenlänge enthaltenen ganzen Längeneinheit
ggf. unter Zuhilfenahme -einer Lupe genau eingestellt werden, worauf die Messplatte gegen die Zeichenebene
angedrückt und festgelegt wird, und dann das Lineal durch Verschiebung entlang der Messtrecke gegen die
Messplatte um die gewünschte Anzahl der Bruchteile der Längeneinheit verschoben wird, bis der Anfangspunkt der .
Skala auf dem genauen Endpunkt der abzumessenden Strecke liegt und angezeichnet werden kann.
Dabei kann die Messplatte mit einer noniusskala versehen
sein, die gegen eine Längeneinheitsskala am Liaeal verschiebbar
ist und so Bruchteile der Längeneinheit abgelesen werden können. Die Längeneinheit der Längeneinheitsskala
kann ein mehrfaches der Längeneinheit der Messkala "betragen, so dass eine genauere Ablesung z.B. bis zu
1/20 mm möglich ist, wie dies z.B. bei Schieblehren bekannt ist.
TJm Messfehler beim Verschieben des Lineals gegen die Messplatte weitgehend auszuschliessen, können, wie im Anspruch
4 gekennzeichnet, Längs öffnungen im Lineal in einer Anzahl vorgesehen sein, die um eine weniger als die Anzahl
der zu messenden Bruchteile der Längeneinheit beträgt, z.B. wenn 1/10 mm gemessen werden sollen, neun Längs öffnungen.
In jeder der Längsöffnung liegt eine Messplatte, wobei der Verschiebeweg jeder Messplatte, ausgehend von 1, um einen
zu messenden Bruchteil grosser als der Verschiebeweg der vorhergehenden Messplatte begrenzt ist. Um das Lineal um
eine bestimmte Anzahl von 3ruchteilen über die eingestellte G-rundmesstrecke hinaus zur Einstelluiig der genauen Länge
zu verschieben, muss nur die der entsprechenden Anzahl von Bruchteilen entsprechende Messplatte gegen die Messebene
festgedrückt werden, und das Lineal über den ganzen Verschiebeweg dieser Messplatte verschoben werden.
Die Messplatten können mit ihrer oberen Fläche zur Erleichterung des Andrückens auf die Messfläche über die
Oberfläche des Lineals vorstehen und/ oder mit einer Riffelung od.dgl. versehen sein.
Um ein genaues Anzeichnen des Endpunktes der gemessenen Strecke entsprechend den Bruchteilen der Längeneinheit
zu ermöglichen, wird vorzugsweise der im Anspruch 5 gekennzeichnete
durch Schneiden gebildete Schlitz am Anfang der Messkala des Lineals angeordnet. Es braucht dann nur
nach Verschieben des Lineals gegen die Messplatte auf die
genaue Länge die Bleistiftspitze entlang der Sehneide gezogen
werden, so dass ein entsprechend dünner -und damit genau anzeigender Strich genau an die gewünschte Stelle
gezeichnet wird.
Ss ist zwar "bei einem Kombinations-Messgerät, das sowohl
als Lineal als auch als Anschlagwinkel verwendbar ist, bekannt (US-PS 16 36 637), zum Anzeichnen der Messtrecke
einen rombenartigen Schlitz mit schneidenförmigen Kanten vorzusehen, durch den unabhängig von der Schärfe der Bleistiftspitze
eine genaue Anzeichnung möglich ist. Bei diesem bekannten Messgerät muss jedoch die gemessene Länge
an einer normalen Skale festgestellt werden, so dass die Präzisionsanzeichnung keine wesentliche Verbesserung der
Genauigkeit bringt, sondern lediglich Fehler ausschliesst. Dabei ist der bekannte Schlitz nicht am Ende der Skala,
sondern in einem gewissen Abstand vom Ende angeordnet, so dass der Abstand zwischen der Mittellinie des Schlitzes
und dem Ende der Skala bei der Ablesung zugezählt werden muss, was zu weiteren Fehlern führen kann.
Um das erfindungsgemässa Lineal einfach und billig herstellen
zu können, kann es, wie im Anspruch 6 gekennzeichnet aus Schichtplatten aufgebaut sein, so dass schwierige Bearbeitungen
für die Führungen der Messplatten in den Längsöffnungen des Lineals entfallen. In gleicher Weise können
auch die Messplatten aus Schichten aufgebaut sein. Um eine Verlagerung der Messplatten nach dem Andrücken auf der
Messebene beim Verschieben des Lineals und dadurch Fehler zu vermeiden, kann, wie im Anspruch 7 gekennzeichnet, die
Unterseite der bzw. jeder Messplatte mit einer Ausbildung zur Erhöhung der Reibung gegen die Ober-
fläche der Messe"bene nach, dem Anpressen verseilen sein,
S..B. einem aus !kleinen Pyramiden "bestellenden Easter oder
einem die Eeibung erhöhenden Belag.
TJm zu verhindern, dass insbesondere "bei dem mit Endanschlag
arbeitenden Messplatten gemäss Anspruch 4 durch Ansammlungen von Verunreinigungen in den Ecken der Längsöffnungen
im Lineal Ungenauigkeiten der Messung entstehen,
Minnen, wie im Anspruch 8 gekennzeichnet, die Ecken der Ilessplatten abgeschrägt "bzw. die Ecken der Längs öffnungen
hinterschnitten sein, so dass der Endanschlag auschliesslieh
durch den mittleren Bereich der entsprechenden Endflächen der Hessplatten "bzw. Längsöffnungen gebildet wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen an
Ausführungsbeispielen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Pig. 1 eine Draufsicht auf ein Präzisions-Messlineal ge-20
mass einer Ausführungsform,
Pig. 2 eine Draufsicht ähnlich Pig. 1 auf eine Abv/andlungsform
des Präzisions-rMesslineals,
Pig. 3 in vergrössertem Hasstab eine Draufsicht auf den
Anfangspunkt der Liesskala des Lineals,
Pig. 4 einen Schnitt entlang der IY-IV in Pig. 3, und
Pig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Pig. 1.
Das in Pig. 1 dargestellte Präzisions-Uesslineal 1 entspricht
in seiner Grundausbildung einem üblichen Zeichenlineal aus Kunststoff oder Metall. An seiner in Pig. 1
oberen Kante ist es, 7/ie in Pig. 5 auf der rechten Seite au sehen, schneidenartig auf die Liessebene zu abgeschrägt
und nit einer mm-Skala von 30 cn Länge versehen. Etwa in
der Lütte des Lineals 1 ist eine rechteckige Längsöffnung
·*« ■ Β» asi33*S i) 3 5
2 ausgebildet, dei'en Längsflächen Hut en 3 (Bag. 5) aufweisen.
In der Längsöffnung ist eine Hessplatte 4 in Längsrichtung verschiebbar, die durcii federart-ige Fippeji
5 an ihren Längsseiten in Hüten 5 der Längs öffnung 2 geführt
ist. An der in Big 1 oberen Kante der Längs öffnung
ist auf den Lineal eine Ea-Slcala 6 angebracht, während
auf der angrenzenden Längskante der Liessplatte 4 eine Sioniusskala 7 angebracht ist. Bei der dargestellten Aus-
^q führungsfom ist die nni-Skala 6 auf die doppelte otreeke
verlängert, d.h. die die Längeneinheit "1 mn" anzeigenden Striche haoen einen Abstand von 2 ra. Entsprechend ist
auch die IToniusskala vergrössert. üadurch ist eine genauere
Ablesung möglich, und es können ggf. Zyiischenstriohe
zY/ischen den ms-Strichen und !."onius-Strichen angebracht
7/erden, die eine Ablesung auf 1/20 eh ermöglichen.
Am Anfangspunkt Z der lies skala des Lineals 1 ist ein in
51Xg. 3 und 4 in grösseren Masstab dargestellter durch
Schneiden gebildeter Schlitz Z zum Einzeichnen des Enc-
punktes der gemessenen strecke angebracht. Dieser schlitz v/ird durch z~/ei Schneiden 10 gebildet, die in einer
schlitzartigen Ausnehmung 11 im Lineal rechtwinklig zur
Skalenkante befestigt sind, und die mit ihren Schneiden
12 an der Unterseite des Lineals auf der Llessebene auf-25
liegen. Der Abstand 3Z zwischen den Schneidenkanten 12,
d.h. die Breite des Schlitzes Z, entspricht dem zu messenden Bruchteil der Längeneinheit, d.h. beim AusfUhrungsbeispiel
1/10 bzw. 1/20 mm.
um eine bestiznmte Strecke z.B. 2S4,3 mm auf der -lessebene
abzumessen und einzuzeichnen, v;ird das Lineal mit der
Skala am Aufanrspunkt A der zu messenden Strecke bsi
2S4 mm angelegt. Dieses Anlegen muss auf den zu messenden
Bruchteil, d.h. 1/10 mm rer.au erfolgen, wozu i'gf. eir.e
Lu.pe zu Hilfe jenonrien v/erden kann. Zz -.virä darm die
i-Iessplatte 4 mit auf 0 eir.geotellter ITo^iusskala gegen
die !,.essebene angedrückt ·αηα cuf diener fesxgeiegt und
darauf das lineal um 3/10 nun nach links in Fig. 1 verschoben,
v/ob ei diese 2 ei !messt recke von 35/10 mm über die
noniusskala 6,7 abgelesen v/erden kann. Dann wird das Lineal
v/i ed er gegen die Liessebene angedrückt und ein spitzer Bleistift entlang dem Schlitz Z geführt, und damit das
Ende der Uesstrecke mit der entsprechenden Genauigkeit
eingezeichnet»
^q um Ablesefehler bei der Verschiebung des Lineals entlang
der noniusskala zu vermeiden, kann die in Fig. 2 dargestellte Ausfuhrungsform verwendet werden. Bei dieser sind
anstelle einer Längsöffnung 2 und einer liessplatte 4 bei
der vorgesehenen 1/10 rna Genauigkeit, 9 Längsöffnungen
2-j bis 2q und entsprechend 9 Hessplatten 4-j bis 4o vorgesehen.
Je eine der lIessplattS2?/£-'1 ^er zugeordneten Längsöffnung
um 1/10, 2/10, 35/10 usw. bis 9/10 mm ansteigend verschiebbar. 7/"enn also die gleiche lies sung erfolgen soll
wie vorstehend in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben, ~±rd
2Q nach Anlegen des 284 nm-Striches der Skala am Anfangspunkt
A der Liesstrecke die gewünschte liessplatte, hier die nicht dargestellte ganz nach links verschobene Uessplatte 4^5
gegen die Zeichenebene angedrückt. Dann v/ira das -ineal
nach links verschoben bis die rechte Stirnfläche der Uessplatte an die rechte kurse Seite der Ausnehmung 2™
anschlägt, und dann der Strich in Schlitz Z gesogen.
Entsprechend ?/erden bei anderen Βτ-achteilen der L-ängseinheit
eine der anderen LIessplatxen gegen die Seichenebene
gepresst, und das Lineal bis sun Anschlag verschoben.
Dadurch ist es möglich, das Lineal narrensieiier um den
schten 3ruchteil eines mm zu verschieben.
in Jrig. 0 ist ein einfach her^-asteilender Aufbau des ^ine-2.1s
1 in 3 Schichten, einer "JrLterschxcht 15, einer Z^?ischenschichi;
16 und einer -^sckschichi; 17 ös-rgestellt. Dabei
ist äie LZLngsöffinnig 2 in der S^xseheziseiiielrt 4 breiter
ausgebildet;, so dass nach dem Zusammenbau Lä.ngsnu"tezi
in der öffnung 2 gebildet werden, in die die ±iängsrippen
5 der Hessplatte 4 eingreifen. Auf diese Weise entfällt eine komplizierte Bearbeitung der Längsnuten in der Längsöffnung
2 und der Zusammenbau ist wesentlich vereinfacht. Auf gleiche 7/eise kann auch die ^essplatte 4 aus Schichten
aufgebaut sein. Die ilessplatte 4 ist jedoch z.B. auch einfach
aus stranggepresstem Profil herstellbar.
■j_q Anstelle des in J?ig. 3 und 4 dargestellten Schlitzes kann
auch eine schlitzartige Öffnung vorgesehen sein, und ein Presstempel mit einem rechtwinklig zur Liesskala verlaufenden
strichartigen Vorsprung mit einer Breite an der Schneide geringer, als der zu messende Bruchteil der 1-ängeneinheit
durch den Schlitz auf die Zeichenfläche anpressbar sein. Dabei ist auf den Lineal eine Anordnung
zum ?ühren eines Farbbandes oder Kohlepapiers über den
Schlitz vorgesehen.
Um eine Verschiebung des Lineals entlang: der Kante der
~"
Skala zu erleichtern, kann im Linal 1 in Abstand von den
die ilessplatten 4 bzw. 4-]-4q aufnehmenden Öffnung 2;2.]-2o
eine weitere Ausnehmung vorgesehen sein, in der eine Pührungsplatte, ähnlich der Ilessplatte 4 in Pig. 1 und 5
"02.r2.liel zur Skalenkante ve rs cip °Dba.Ti i=** 7}±&
_
platte kann aus einem gering elastischen ;/erks"Coff bestehen
und an der Unterseite mit einer entsprechenden Ausbildung versehen sein, die die 5-eibung gegen die Zeichenfläche
erhöht. Bei der Verschiebung des Lineals wird dann mit
einem J'inser die entsprechende Ilessplatte 4 bzw. 4-i-4o und
nit einem linger die j;1ihrung3p-Lax"öe gegen axe -^eicnenlXaehe
angedrückt, so dass eine Zielpunktführung des Lineals
genau entlang der Skalenkante möglich Trird.
I I
« ■ ι « j a
Ij 3 , ] ■>
Susaainenf as suns;:
Fräzisions-ilesslinsal rait einer relativ sur iiängeneinheitsskala
verschiebbaren Liesskala zun. Hessen von Strekken mit einer Genauigkeit entsprechend einem. Bruchteil
der Längeneinheit,· wobei in wenigstens einer Längsöffnung (2 des Lineals (1) jeweils eine Liessplatte (4
angeordnet ist, die gegen die die zu nessende Strecke (A-Z) enthaltene Liessfläche so anpressbar ist, dass das Lineal
(1) gegen die Platte (4' auf der fläche um Bruchteile
der Längeneinheit parallel zur ilesstrecke verschieboar ist;. ri<J·
:■ Λ-Ίΐ ~
Claims (10)
1. Präzisions-*· Messlineal mit einer relativ sur Länganeinheitsskala
verschiebbaren Hesskala zum dessen yon
Strecken mit einer Genauigkeit entsprechend einem
Bruchteil der Längeneinheit,
dadurch gekennzeichnet , dass in wenigstens einer Längsöffnung (2;21-2q) des Lineals
O) jeweils eine Uessplatte (4; ·4-|-4η) angeordnet istj
die gegen die die zu nessende Strecke (A-S) enthaltene ilessfläche so anpressbar ist, dass das Lineal (1) gegen
die Platte (4;4..|-4g) auf der Fläche um Bruchteile
' ' der Längeneinheit parallel zur Messtrecke verschiebbar
ist.
2. Präzisions-Messlineal nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , dass das Lineal (1) eine Längsöffnung (2) aufweist und an
einer Längskante der Messplatte (4) eine Noniusskala
30
(7) angeordnet ist, gegen die eine Längeneinheitsskala (6) an der angrenzenden Längskante der Längs öffnung
(2) mit den Lineal verschiebbar ist.
3. Präzisions-Messlineal nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet , dass
die Längeneinheiten der Skala (6) an der Längsöffnung
(2) des Lineals (1), "und entsprechend die Noniusskala (7) an der· Messplatxe (4) in "bekannter Weise ua ein
mehrfaches der zu messenden Längeneinheiten vergrössert
sind.
4. Präzisions-Hesslineal nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet , dass eine um. eine weniger als die Anzahl der zu messenden
Bruchteile der Längeneinheit entsprechende Anzahl von Längs öffnungen (2.,-2g) im Lineal (1) vorgesehen sind,
und in jeder Längsöffnung (2-,-2q) eine Messplatte (4-J-4q) in Längsrichtung des Lineals verschiebbar angeordnet
ist, wobei die Verschiebestreeke (S1-S7) jeder
der Platten um jeweils einen zil messenden Längen—
einheitsbruchteil ansteigend begrenzt ist.
5. Präzisions-Messlineal nach einen der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , dass der Messpunkt (Z) der Liesstrecke an Anfang der Linealskala
liegt und am Anfangspunkt der Skala ein rechtwinklig zur Messtrecke verlaufender Schlitz (Z) mit
einer Breite (S7) gleich oder kleiner als der zu mes ü
sende Bruchteil der Längeneinheit angeordnet ist, der durch zwei mit ihren parallel in Abstand (S2) liegenden
Kanten (12) auf der die Messtrecke enthaltenden Ebene aufliegenden Schneiden (10) begrenzt ist.
6. Präzisions-Messlineal nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekenn zeich η ex , dass das Lineal (1) aus drei Schichtplatten (15,16,1?) gebildet
ist, und die Längsöffnung (2;21-2q) in der
mittleren Schichtplatte (16) mit einer grösseren Breite
quer zur Längsachse des Lineals (1) ausgebildet iat,
und dass die Liessplatte (4;4-|-4g) mit Rippen (5) an
ihren Längskanten nach Art einer ITut-IPeäer-Verbindung
in die zwischen den äusseren Schichtplatten (15,17) gebildeten Hüten (3) an den Längskanten der Öffnung
(4j41-4 ) eingreift.
7. Präzisions-Messlineal nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , dass
-Q an der Unterseite der Messplatte (4) bzw. Messplatten
(4-]-4g) eine Anordnung zur Erhöhung der Reibung gegen
die Oberfläche der Messebene nach dem Anpressen angebracht ist.
S. Präzisions-LIesslineal nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennze ir.c h η e t , dass die LängsÖffnung (2) bzw.Öffnungen (2^-2q) und die
llesspiatte (4) bzw. Messplatten (4^-4«) rechtwinklig
ausgebildet sind, und die Ecken an den euer zur Längs-
achse des Lineals (1) verlaufenden Endflächen abgeschrägt bzw. hinterschnitten sind.
9. Präzisions-Uesslineal nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , dass
in einer in Abstand von der oder den eine Messplatte (4;41_4O) aufnehmenden Längs Öffnung (2;2^-2g) eine
■weitere Längsöffnung im Lineal ausgebildet ist, in wel cher eine parallel zur Längeneinheitsskala versehiebba
xe Eühruiigsplatte über eine Strecke verschiebbar ist,
die grosser als die grösste Tersehiebestrecke der Hess
platten (4;4.j-4Q} ist.
10. Präzisions-Messlineal nach einem der vorhergehenden
ge Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , dass
an Anfangspunkt (2) der lies skala ein von der Läneenein—
C · i 1 I <
• I ·
heitsskala ausgehender Schlitz im Lineal (1) vorgesehen
ist, und ein Strichstempel mit einer Breite, kleiner als der zu messende Bruchteil der Längeneinheit
gegen eine Federkraft auf die Zeichenfläche andrückbar
ist, wobei ein über den Schlitz verlaufendes Farbband
vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3235575 | 1982-09-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8227023U1 true DE8227023U1 (de) | 1983-10-06 |
Family
ID=1330822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8227023U Expired DE8227023U1 (de) | 1982-09-25 | Präzisions-Messlineal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8227023U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3334698A1 (de) * | 1982-09-25 | 1984-04-19 | Franz 8214 Bernau Prassberger | Praezisions-messgeraet |
-
0
- DE DE8227023U patent/DE8227023U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3334698A1 (de) * | 1982-09-25 | 1984-04-19 | Franz 8214 Bernau Prassberger | Praezisions-messgeraet |
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