DE8209037U1 - Doppelsitzventil - Google Patents
DoppelsitzventilInfo
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- DE8209037U1 DE8209037U1 DE19828209037 DE8209037U DE8209037U1 DE 8209037 U1 DE8209037 U1 DE 8209037U1 DE 19828209037 DE19828209037 DE 19828209037 DE 8209037 U DE8209037 U DE 8209037U DE 8209037 U1 DE8209037 U1 DE 8209037U1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/32—Details
- F16K1/34—Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
- F16K1/44—Details of seats or valve members of double-seat valves
- F16K1/443—Details of seats or valve members of double-seat valves the seats being in series
- F16K1/446—Details of seats or valve members of double-seat valves the seats being in series with additional cleaning or venting means between the two seats
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lift Valve (AREA)
Description
| iunScnreoen»! da S | Deutsche | • · · | • · · | • · * C · 46 |
Ü | \(v | J | 9(24 | |
| Patentamt, | München | V | J(V | ||||||
| S«e - 2 - | R ««. 30 |
73 . 5. |
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Die Neuerung bezieht sich auf ein Doppelsitzventil gemäß Oberbegriff
des Schutzanspruchs.
Mit der zunehmenden Automatisierung in der Getränkeindustrie wurde
auch die Forderung nach einer automatischen Reinigung der Produktfließwege gestellt. In diesem Zusammenhang sind programmgesteuerte
chemische Reinigungsverfahren entwickelt worden, deren Reinigungsablauf ferngesteuert eingeleitet werden kann. Hierzu werden Ventile
eingesetzt, die sich für die anfallenden und genau festliegenden Betriebsabläufe in Funktion setzen lassen. Bei der Verwendung derartiger
Ventile, beispielsweise in Tankbatterien, müssen die einzelne Betriebsabläufe wie Füllen, Entleeren, Reinigen und Desinfizieren,
auf einfache Weise durchführbar sein. Aufgrund der strengen Sicherheitsanforderungen
ist dabei eine einwandfreie Trennung von Produkt- und Reinigungsflüssigkeit erforderlich. Aus diesem Grunde werden insbesondere
in der Getränkeindustrie Ventile mit zwei Ventiltellern ein
gesetzt. Die gegeneinander bewegbaren Ventilteller bilden einen Hohlraum, der mit einer LeckflUssigkeitsleitung in Verbindung steht,
welche mit ihrem von den Ventilsitzen abweisenden Ende ins Freie führt. Auf diese Weise können Undichtigkeiten des Ventils infolge
der nach außen austretenden Leckflüssigkeit rasch erkannt und behoben
werden, bevor weiterer Schaden eintritt.
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des von der Leckflüssigkeit gewählten Abflußbereiches
b$rgits bekannt, ein Spritzrohr innerhalb der nach außen ge-
^flüssigkeitsleitung anzuordnen. Mit einem solchen Spritz*
des Hohlraumes werden jedoch nicht alle
f*^i*ftfNI«riitiflen in ausreichendem Maße erfüllt, weshalb sich die Erng;
I|1e Aufgabe gestellt hat, eine Vorrichtungjium Reinigen von
in Doppelsitzventilen zu schaffen, mit welcher in den von den bzw. zwischen den Ventilsitzen gebildeten Hohlräumen und
den Innen- sowie Außenmantelflächen des nach unten abgeführten Leckag
rohres eine einwandfreie Reinigung aller Mantelbereiche sicherge- '
stellt ist, wobei gezielt vorgesehene Turbulenzen auch die Bereiche mit Reinigungsflüssigkeit bestreichen sollen, die sonst nur unter
besonderen Vorkehrungen erreichbar sind.
Diese der Neuerung zugrundeliegende Aufgabe wird mit einer Vorrichtun
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß vorzugsweise im untere Bereich der Leckflüssigkeitsleitung an deren Innenmantel mindestens
drei symetrisch zueinander angeordnete Reinigungsdüsen vorgesehen
sind, wobei die Achse dieser Düsen annähernd parallel zum Innenkante!
der ,Leckflüssigkeitsleitung bis in den Bereich des Hohlräunes
gerichtet ist. ;
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Mit der neuerungsgemäß vorgeschlagenen Vorrichtung wird eine einwandfreie
Reinigung der betroffenen Innenteile eines derartigen Doppelsitzventiles
sichergestellt. Der Flüssigkeitsstrahl tritt in
Teilbereichen parallel zur Innenwandung der Leckflüssigkeitsleitung
in den von beiden Venti1tellern gebildeten Hohlraum ein und bestreic!
während dieses Vorganges bereits in ausreichender Weise die betreffei
den InnenmantelteiIe dieser Leckflüssigkeitsleitung. Im Anschluß
daran wird der Strahl umgelenkt. Dieser Leitstrahl erreicht dabei auch komplizierte Ausbildungen des Außenbereiches eines Hohlraumes
und wird dabei umgelenkt und bildet einen Kreisausschnitt, der sich mit den weiteren Kreisausschnitten benachbarter Spritzstrahlen vereint
und innerhalb eines bestimmten Bereiches ständig wandert, wodurch eine optimale Reinigungsturbulenz gewährleistet ist.
Im nachfolgenden wird die Neuerung anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung
zeigt:
von beiden Ventiltellern gebildeten Hohlraumes und Fig. 3 eine Draufsicht des Hohlraumbereiches mit den sich ergebender
Gemäß dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel für
ein Doppelsitzventil besteht dieses aus einem Doppel gehäuse 1 mit
ballig ausgebildeten Gehäusehälften 2, 3. Das Gehäuse ist als
Mehrwegeverteiler ausgebildet und weist verschiedene Anschlüsse
für ein Leitungssystem auf. Innerhalb des Doppelgehäuses 1 sind zwei voneinander unabhängig bewegbare Ventilkörper 4, 5 geführt.
Der in der Zeichnungsebene bzw. Einbaulage obere Ventilkörper 4 ist mit einer Höhlverstel1 stange 6 verbunden, die nach oben aus
dem Doppelgehäuse 1 herausgeführt ist und eine Verdickung 7 aufweist. Mit dieser Verdickung 7 ist ein Rohr 8 verbunden, welches
am oberen Ende lösbar mit der eigentlichen Kolbenstange 9 einer nich weiter dargestellten Verstelleinrichtung verbunden ist. Innerhalb
der Hohlverstellstange 6 ist eine Verstellstange 10 gelagert, die
ihrerseits aus dem Gehäuse 1 herausgeführt ist und im unteren Bereich mit dem Leckageablaufrohr bzw. der Leckflüssigkeitsleitung
verbunden ist. Die Leckflüssigkeitsleitung 11 ist wiederum Bestandteil
des in Zeichnungsebene unteren Ventiltellers 12, welcher größer
als der obere Ventilteller des Venti1 körpers 4 ausgebildet ist.
Die Hohlverstellstange 6 und die Verstellstange 10 bilden einen
Ringspalt 13, der von der Verdickung 7 bis zum unteren Bereich der Verstellstange IO verläuft. Diesem Ringspalt 13 schließt sich ein
die Reinigungsflüssigkeit nach oben umlenkender Austrittskanal
an. Am oberen Ende des Ringspaltes 13 in Höhe der Verdickung 7 befindet sich der entsprechende Anschluß 15 für die Reinigungsflüssig·=
keit. Innerhalb des sich daran anschließenden Rohres 8 befindet sich eine Druckfeder 15, die sich einerseits auf der Verdickung
und andererseits auf einem Steg 16 der inneren Verstellstange
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anlegt. Aufgabe der Druckfeder 15"ist es , den unteren größeren
Ventilteller 12 gegen den zugeordneten Ventilsitz 17 bzw. bei Abheben des oberen Ventilkörpers 4 von seinem Sitz 18 gegen diesen
anzupressen.
Sobald die Kolbenstange 9 durch Beaufschlagung des zugeordneten
Verstellkolbens nach unten bewegt wird, hebt sich der Ventilkörper 4 von seinem Sitz ab und legt sich gegen den unter Federspannung
stehenden unteren Ventilkörper 5, wodurch ein Hohlraum 19 zwischen beiden Ventiltellern geschaffen wird. Dieser Hohlraum ist mit der
nach unten aus dem Ventilgehäuse herausgeführten Leckflüssigkeitsleitung
11 verbunden. Bei Reinigung dieses Bereiches wird die Reinigungsflüssigkeit
durch den Ringspalt 13 und den zugeordneten Austrittskanal 14 entlang der Wandung 6 der verlängerten Hohlverstel1 stange
geführt und erreicht den Hohlraum 19, aus dem sie entlang der gegenüberliegenden Wandung der Leckflüssigkeitsleitung 11 abfließt.
Bei geschlossenem Ventil bzw. bei Anlage beider Ventilkörper 4, 5 an ihren Sitzen ist der dann gebildete größere Hohlraum ebenfalls mit
Reinigungsflüssigkeit beaufschlagbar.
Im Bereich des Austrittskanals 14 befindet sich ein Absatz 20 auf
der Verstell stange 10, mit dem ein Innenring 21 der Hohlverstellstange
6 korrespondiert. Aufgabe dieser Ausbildung ist es, ein Hängenbleiben des Ventilkörpers 5 in der Öffnungsstellung zu verhind
Sobald beide Ventilkörper 4, 5 aus der öffnungsstellung in die
Schließstellung bewegt werden, wird der untere Ventil körper 5 durch
Einflußnahme der Druckfeder 15" milbewegt. Sollte jedoch aus
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irgendwelchen Gründen ein Verklemmen des Ventil körpers 5 vorliegen,
so legt sich der Innenring 21 gegen den Absatz 20 und löst damit den Ventil körper 5 aus seiner Verklemmung, so daß dieser wieder unter
Einwirkung der Druckfeder 15* in seine ordnungsgemäße Position bewegt wird.
Am Ende des Austrittskanals 14 sind gemäß dem in Fig. 3 dargestellten
Ausführungsbeispiel drei Reinigungsdüsenöffnungen 22 symetrisch vorgesehen. Bei Beaufschlagung dieser Düsen wird die Reinigungsflüssigkeit
zunächst im inneren Bereich der Leckflüssigkeitsleitung 11 bzw.
an deren Innenmantel gemäß Fig. 2 bis zum oberen Stirnseitenbereich
des Hohlraumes 19 eingespritzt und dabei jeder Spritzstrahl derart um lenkt, daß dieser, wie ebenfalls aus Fig. 2 ersichtlich, einen
Leitstrahl gemäß Pfeil 23 bildet, welcher radial nach außen geführt ist und an den Außenwandungen 24 des Hohlraumes 19 umgelenkt wird.
Dieser Leitstrahl 23 bildet mit den rückströmenden Flüssigkeitsmengen einen mit 25 bezeichneten Kreisausschnitt, dessen Flüssigkeit
sich mit der Flüssigkeit der jeweils angrenzenden Kreisausschnitte 27 vermischt und im unteren Bereich des Hohlraumes 19 sowie am
Außenmantel 27 der Leckflüssigkeitsleitung 11 nach außen zurückgeführt
hzw. abgeleitet wird.
Der Leitstrahl trifft nach Umlenkung und einer entsprechenden Verdickung
gegen die Außenwandung 24 des Hohlraumes 19 und teilt sich entsprechend unter gleichzeitiger Bildung des vorerwähnten Kreisaus-
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schnittes, dessen jeweilige Randströmungen sich mit denen des benachbarten
Kreisausschnittes vermischen. Dabei findet insbesondere in den Grenzbereichen bzw. angrenzenden Bereichen der Kreisausschnitte
25 - 27 eine erhöhte Turbulenz statt, die ein einwandfreies Reinigen
des Hohlraumes sicherstellt. Infolge der Turbulenz bewegen sich die Randbereiche der Kreisausschnitte 25 - 27 innerhalb der in Zeichnung:
ebene gemäß Fig. 3 dargestellten Fläche geringfügig hin und her,
wodurch zusätzlich auch ein mechanischer Reinigungseffekt in den jeweiligen übereinander gelagerten Ebenen der Sitzstirnseiten bewirkt
wird.
Claims (1)
- R 73 PateRtaet, München «xn3ü. 7. 1985mit zwei unabhängig voneinander bewegbaren iund einen von beiden Ventiltellern gebildeten It einer von diesem nach außen geführten Leck»i#1t\ing, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise j 'ch der LeckflUssigkeitsleitung (11) an derenmindestens drei symetrisch zueinander angeordnete s«n (22) vorgesehen sind, wobei die Achse dieserparallel zum Innenmantel der Leckflüssigkeits-(11) bis in den Bereich des Hohlraumes (19) gerichtetJT: ι
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828209037 DE8209037U1 (de) | 1982-03-30 | 1982-03-30 | Doppelsitzventil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828209037 DE8209037U1 (de) | 1982-03-30 | 1982-03-30 | Doppelsitzventil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8209037U1 true DE8209037U1 (de) | 1985-09-19 |
Family
ID=6738568
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19828209037 Expired DE8209037U1 (de) | 1982-03-30 | 1982-03-30 | Doppelsitzventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8209037U1 (de) |
-
1982
- 1982-03-30 DE DE19828209037 patent/DE8209037U1/de not_active Expired
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