DE8208970U1 - Distales Zielgerät für einen Verriegelungsnagel - Google Patents
Distales Zielgerät für einen VerriegelungsnagelInfo
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Description
Die Neuerung bezieht sich auf ein distales Zielgerät für einen Verriegelungsnagel, mit einem Zielkopf, der eine Bohrung zur
Aufnahme einer Zielhülse aufweist und der an einer länglichen Zie!kopfhalterung so angebracht ist, daß er in Längsrichtung der
Halterung verstellbar ist.
Ein derartiges Zielgerät ist bekannt (DE-Gm 78 05 3d). Die
Zielkopfhalterung ist in einer Fassung angebracht, die mit einer Röntgenstrahlenquelle verbunden ist* Die Halterung ist
in der Passung verschiebbar angeordnet.
Das Zielgerät dient dazu, Verriegelungsnägel im Knochen, zum Beispiel im Femur oder in der Tibia, mit dem Knochen zu ver-
schrauben. Die Löcher im Knochen müssen so gebohrt sein, daß
sie mit den Löchern im Verriegelungsnagel ausgerichtet sind.
Derartige Verriegelungsnägel sind beispielsweise in dem DE-GM 77 12 901 beschrieben. Sie werden normalerweise vom proxiraalen Ende
in den Knochen eingebracht und anschließend durch Querschrauben im Knochen befestigt (verriegelt).
Das herkömmliche Zielgerät ist mit dem Röntgengerät verbunden und abhängig von diesem. Daher liegt der Neuerung die Aufgabe
zugrunde, ein distales Zielgerät für einen Verriegelungsnagel
zu schaffen, das unabhängig vom Typ oder Fabrikat des verwendeten Röntgengerätes ist.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß eine
Nagelhalterung zur lösbaren Aufnahme des proximalen Endes des Verriegelungsnagels annähernd parallel zur länglichen Zielkopfhalt erung vorgesehen ist, die ihrerseits an einem Haltearm angebracht ist, der um die Achse des Verriegelungsnagels in der Nagelhalterung verschiebbar ist, und der Haltearm lösbar an
der Zielkopfhalterung angebracht ist' und in einer Richtung
annähernd parallel zur Nagelachse in der Zielkopfhalterung
verschiebbar ist und zwei Justierstifte senkrecht zur Verriegelungsnagelachse vom Zielkopf aufnehmbar sind.
Nagelhalterung zur lösbaren Aufnahme des proximalen Endes des Verriegelungsnagels annähernd parallel zur länglichen Zielkopfhalt erung vorgesehen ist, die ihrerseits an einem Haltearm angebracht ist, der um die Achse des Verriegelungsnagels in der Nagelhalterung verschiebbar ist, und der Haltearm lösbar an
der Zielkopfhalterung angebracht ist' und in einer Richtung
annähernd parallel zur Nagelachse in der Zielkopfhalterung
verschiebbar ist und zwei Justierstifte senkrecht zur Verriegelungsnagelachse vom Zielkopf aufnehmbar sind.
Mit Hilfe des neuerungsgemäßen Zielgerätes kann eine Vorjustierung
des Zielkopfes relativ zum Verriegelungsnagel vor-
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genommen werden. Dieser wird fest von der Nagelhalterung aufgenommen,
so daß sich der Hauptteil des Nagels annähernd parallel zur Längsachse der Zie!kopfhalterung erstreckt. Für
die Justierung ist es notwendig, daß die Justierstifts am Zielkopf
mit den Querbohrungen am distalen Ende des Verriegelungsnagels ausgerichtet werden^u diesem Zwecke ist der Haltearm der
Nagelhalterung
1
H relativ zum Haltearm, der fest
1
H relativ zum Haltearm, der fest
$ mit der Zielkopfhalterung verbindbar ist, drehbar. Durch relative
I Längsverschiebung von Zielkopf und Nagelhalterung bzw. Verrie-
I gelungsnagel und anschließende Relativdrehung lassen sich·die
I' Justierstifte mit den Mittenachsen der Querbohrungen im Verriege-
I lungsnagel ausrichten. Wird anschließend der Verriegelungsnagel
k eingeschlagen, nachdem er von der Nagelhalterung gelöst wurde
p und wird die Nagelhalterung nach dem Implantieren des Verrie-
I gelungsnagels wieder mit diesem verbunden, fallen die Achsen der
I Bohrungen im Zielkopf erneut mit der Mittenachse der Quer-
1 bohrung im Verriegelungsnagel zusammen, falls dieser nicht
I während des Implantierens verformt worden ist. Dies läßt sich
'■ξ durch Kontrolle mit dem Röntgengerät· ermitteln, indem zum
I Beispiel eine Zielhülse vom Zielkopf aufgenommen wird, deren
'§. Achse mit der Achse eines Jtistierstiftes (der entnommen ist)
>: übereinstimmt. Läßt sich auf dem Monitor des Röntgengerätes
it kein rundes Loch abbilden, ist ein Nachjustieren des Zieles
ψ, kopfes erforderlich. Das Nachjustieren erfolgt in gleicher Weise
ψ, kopfes erforderlich. Das Nachjustieren erfolgt in gleicher Weise
wie das oben beschriebene Justieren. Ist nunmehr die Achse der -
Zielhülse mit der Querlochachse ausgerichtet, kann über die Ziel- |f
hülse die Cortikalis angekörnt bzw. gebohrt werden. Das Anbringen und Einschrauben der Querschraüben kann in der für die Verriegelungsnagelung
bekannten Weise erfolgen.
Das erfindungsgemäße Zielgerät benötigt zwar wie bei der be- · J<.
kannten Vorrichtung ebenfalls ein Röntgengerät, ist jedoch nicht |*
auf einen bestimmten Typ beschränkt, sondern von diesem völlig | unabhängig. Die "Grobjustierung" erfolgt bei der neuerungsgemäßen
Vorrichtung ohne Röntgengerät bzw. Bildwandler, wobei letztere nur zur Kontrolle dienen.
In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Nagelhalterung einen in das konische proximale Ende des Verriegelungsnagels
einsetzbaren konischen Abschnitt und eine Durchbohrung aufweist, durch die eine Schraube hindurchgeführt
ist, die mit einem Innengewindeabschnitt des Verriegelungsnagels
zusammenwirkt· Bekannte Verriegelungsnägel haben am proximalen Ende normalerweise eine konische Erweiterung und auf der Innenseite
des konischen Abschnitts einen Innengewindeabschnitt für
geeignete Werkzeuge zum Implantieren des Nagels. Dies macht sich das neuerungsgemäße Zielgerät für die Nage!halterung zu-
• ο
nutze. Über den konischen Abschnitt kann der Verriegelungsnagel |
zentriert werden, während die mit dem Innengewindeabschnitt zusammenwirkende Schraube für eine reproduzierbare Fixierung :
des Verriegelungsnagels sorgt und sichert, daß dieser während
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5 -
des Justiervorganges seine Position beibehält.
Nach, einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung ist vorgesehen,
daß mit dem Haltearm eine Hülse verbunden ist, in der ein zylindrisches Lagerbauteil der Yerriegelungsnagelhalterung drehbar,
jedoch feststellbar gelagert ist. Es versteht sich, daß die
Drehachse dieses Drehlagers mit der Achse des Verriegelungsnagels zusammenfällt, wenn dieser von der Nage!halterung aufgenommen
ist.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Zielkopfhaiterung eine Stange ist, die am Haltearm mittels
eines Kleinmklotzes befestigbar ist. Die Halte stange ist vorzugsweise
aus einem leichten Material gefertigt, beispielsweise
aus Titan. Sie trägt vorzugsweise ferner eine Skala, um eine Voreinstellung vor der genauen Justierung des Verriegelungsnagels entsprechend der jeweils zu verwendenden Nagellänge zu
ermöglichen. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung ist vorgesehen, daß der Haltearm um eine Achse senkrecht zur
Längserstreckung der Zielkopfhalterung verschwenkbar gelagert ist. Auf diese Weise ist es möglich, Zielkopf und Zielkopfhaltestange
aus dem Strahlengang des Röntgengerätes herauszuschwenken, um dieses auf das distale Nagelloch im Verriegelungsnagel
zu justieren, bis das Nagelloch auf dem Monitor rund abgebildet ist. Anschließend kann der Zielkopf wieder
in den Hauptstrahlengang geschwenkt werden. In diesem Zusammen-
hang sei ein. weiterer- Vorteil des neuerungsgemäßen Zielgerätes
angeführt, der darin liegt, daß die zu betätigenden Teile (zum Beispiel bei einer Nachjustierung) außerhalb des Strahlenbereichs
des Röntgengerätes liegen, so daß dieses bei eventuellen
Nach Justierungen eingeschaltet bleiben kann. Im übrigen ist es
für den einwandfreien Betrieb des Zielgerätes gleich, ob der , implantierte Nagel in der Markhöhle verdreht oder verbogen ist,
da das neuerungsgemäße Zielgerät universell einstellbar ist und der Zielkopf in jeder Lage mit den distalen Nagellöchern
ausgerichtet werden kann.
Zur Aufnahme eines Justierstiftes hat der Zielkopf neuerungsgemäß
vorzugsweise eine Bohrung. Der Justierstift wird in die Bohrung eingesteckt. Vorzugsweise weist der Justierstift einen,
zum Beispiel von einer Schulter gebildeten Anschlag auf, der das Einführen des Justierstiftes in die Bohrung begrenzt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind im Zielkopf zwei parallele Bohrungen zur Aufnahme von zwei Justierstiften
vorgesehen. Mit Hilfe einer derartigen Ausgestaltung des neuerungsgemäßen Zielgerätes ist es möglich, zwei distale
Löcher unmittelbar nacheinander mit dem Knochen zu verschrauben.
Nachdem ein erstes Loch in den Knochen gebohrt ist, kann mit
Hilfe eines Justierstiftes der Zielkopf bezüglich dieser Bohrung festgelegt werden,, so daß anschließend das zweite Loch in der
äußeren und inneren Cortikalis des Knochens gebohrt wird.
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7 -
Da der für die Tibia verwendete Verriegelungsnagel am proximalen Ende abgewinkelt ist, sieht eine Ausgestaltung der Neuerung vqr,
daß für einen Verriegelungsnagel für die Tibia die Nagelhalterung einen bügelartigen Abschnitt aufweist, dessen Längserstreckung
parallel zur Zielkopfhalterung verläuft. Auf diese Weise läßt sich auch der mit abgewinkeltem proximalen Ende ver-
sehene Nagel zu Jus tier zwecken um die eigene Achse drehen.
Ausführungsbeispiele der Neuerung werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch ein Zielgerät nach der Neuerung für einen tibialen Verriegelungsnagel.
Fig. 2 zeigt schematisch ein Zielgerät nach der Neuerung für einen femoralen Verriegelungsnagel.
Fig. 3 zeigt schematisch einen bei den Geräten verwendeten
Klemmklotz.
Bevor auf die in den Zeichnungen dargestellten Einzelheiten näher eingegangen wird, sei vorangestellt, daß jedes der beschriebenen
und gezeigten Merkmale für sich oder in Verbindung mit Merkmalen der Ansprüche von neuerungswesentlicher Bedeutung ist. Das in
Fig. 1 dargestellte Zielgerät besitzt eine Haltestange 10, die mit einer nicht gezeigten Skala versehen ist, zum Beispiel in
Form von ringförmigen, beabstandeten Rillen im Außenumfang der im Querschnitt kreisrunden Stange 10. Am einen Ende der Stange
10 ist ein Zielkopf 11 in Form eiues quaderiörniigen Klotzes ange-
bracht. Der" Zielkopf 11 hat zwei parallele, hier nicht gezeigte $
Bohrungen senkrecht zur Achse der Haltestange. Die Bohrungen §j
dienen zur Aufnahme von Justierstiften 12, von denen einer seitlich
herausgenommen gezeigt ist. Der Justierstift 12 besitzt einen zylindrischen Kopf 13t einen daran sich anschließenden Schaftabschnitt
lh sowie einen sich daran anschließenden dünneren Schaftabschnitt
I5 mit einer Spitze 16. Bei der Aufnahme im Zielkopf 11
liegt die durch die Durchmesserunterschiede gebildete Schulter 17 zwischen Kopf 13 und Schaftabschnitt lh gegen die zugekehrte
Außenseite des Zielkopfes an. Der Schaftabschnitt lh sitzt mit
minimaler Toleranz in der Bohrung im Zielkopf 11.
Am gegenüberliegenden Ende der Haltestange 10 ist in einer Durchbohrung
ein quer verlaufender Griffstab 17 eingesetzt.
Die Haltestange 10 ist an einem Klemmklotz 18 befestigt, der in
beiden Richtungen auf einem Hai te arm 25 verschiebbar und drehbar
ist. Mittels Schraube 20 wird die Haltestange 10 am Klemmklotz 18 über einen Klemmstein 19 festgeklemmt. Der Klemmklotz 18 ist am
unteren Ende parallel zur Haltestange 10 geschlitzt. Im Schlitz k9 befindet sich eine Klemmscheibe hf mit einer Nut, die in einen
Absatz einer Klemmschraube 23 greift.Die Klemmschraube 23 ist im
Klemmstein 19 durch eine Durchmessererweiterung 50 versenkt und
hat einen Gewindeschaft 22, der in eine Gewindebohrung 21 eingeschraubt ist, und einen Endanschlag Zh. Durch Drehen der Klemmschraube
23 kann die Scheibe hf nach oben bzw. nach unten gekippt
werden, wodurch eine Klemmung des Klotzes 18 am Haltearm 25 erreicht
wird.Durch einen Stift ^8 wird die Klemmscheibe in ihrer Position
fixiert.
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Wird die Klemmschraube 23 leicht gelöst, so kann der Klemraklotz
18 mit der Haltestange 10 um eine Achse senkrecht zur Achse der
Haltestange 10 geschwenkt, jedoch nicht axial bewegt werden.Wird
die Schraube 23 bis zum Ansehlag herausgedreht, so ist auch eine axiale Bewegung möglich.
Der Haltearm 25 gleitet in Bohrungen des Klemmsteins 19, des
Klemmklotzes 18 und der Klemmscheibe ^7.
Am anderen Ende des Haltearms 25 ist eine Hülse 26 angebracht,die
ein zylinderförmiges Lagerbauteil 27 aufnimmt. Mit Hilfe zweier Schrauben 28,die einander genau gegenüberliegen und deren Kopf ein
Innensechskant aufweist, kann die Drehlage des Lagerbauteils 27
fixiert werden.Eine Schraube 30 am gegenüberliegenden Ende der Hülse
26 und eine Scheibe 31 stellen einen axialen Anschlag für das Lagerbauteil
27 dar.
Am aus der Hülse 26 herausstehenden Ende des Lagerbauteils 27 ist
ein C-förmiger Bügel 29 angebracht, an dessen anderem Ende ein Nagelhalter 30 angebracht ist mit schräg zur Achse der Haltestange
10 verlaufender Achse 31· Der Nagelhalter 30 dient zur vorläufigen
Fixierung eines Verriegelungsnagels.32 an sich bekannter Bauart,
der am distalen Ende zwei beabstandete Querbohrungen 33 bzw. Jh aufweist,
der am proximalen Ende bei 35 abgeknickt ist und der am proximalen Ende eine konische Erweiterung 36 aufweist.Ferner enthält
der Verriegelungsnagel 32 einen Gewindeabschnitt im Anschluß an den konischen Abschnitt 36.Der Nagelhalter 30 besitzt nun einen
nicht zu sehenden konischen Abschnitt,der passend in den konischen
Abschnitt j6 des Nagels 32 eingreift,um diesen in vorgegebener Posi-
.../10
tion zu halten.Eine von hinten in eine Durchbohrung des Nagelhalters
30 eingeführte Schraube 37 greift in den Gewindeabschnitt des
Nagels 32 ein, um diesen fest gegen den Halter 39 zu spannen.
Der Nagelhalter 39 ist derart angebracht, daß der an diesem befestigte Verriegelungsnagel 32 eine Läge einnimmt, daß seine
Achse 38 mit der Drehachse des Lagerbauteils 27 zusammenfällt.
Die Handhabung des beschriebenen Zielgerätes ist wie folgte
Nach Auswahl des zu implantierenden Verriegelungsnagels 32
(nach Durchmesser und Länge) wird dieser mit Hilfe der Schraube 37 am Nagelhalter 39 fest adaptiert. Durch Lösen der Klemmschraube
20 wird nun die Haltestange 10 so verschoben, daß die entsprechende Maßlinie auf der Skala der Haltestange 10 mit
der inneren Körperkante des Klemmklotzes zur Deckung gebracht ist. Anschließend wird die Klemmschraube 20 wieder leicht angezogen·
Anschließend erfolgt die Justierung in der Rotationsebene. Zu diesem Zweck werden die Schrauben 28 in der Hülse 26 so weit gelöst,
daß der Arm 25 mit der Haltestange 10 sich leicht um die Achse
des Nagels 32 drehen läßt. Zwei Justierstifte 12 mit der Aufschrift
"T5" (tj^i Femur "F6")werden in die entsprechenden Bohrungen des Ziel'
kopfes 11 eingesteckt.Die.beschriebene Drehung wird so weit fortgesetzt,
bis die Justierstifte 12 spannungsfrei durch die distalen Bohrungen 33, Jk des Nagels 32 geschoben werden können. Ist eine
längliche Ausrichtung noch nicht gegeben, muß durch Relatiwer-
.../11
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- 11 -
Schiebung von Haltestange 10 und Klemmklotz 18 (wie oben beschrieben)
die erforderliche Nachjustierung vorgenommen werden. Anschließend werden die Schrauben 20 und 28 wieder fest angezogen·
'& Zur Implantation des Nagels 32 wird dieser aus dem vor justierten
I Zielgerät entfernt, indem die Justierstifte 12 herausgezogen
!' und die Halteschraube 31 gelöst werden. Die Implantation des
I Nagels erfolgt wie üblich. Zur distalen Verriegelung wird das
Ii vorjustierte Zielgerät wieder mittels der Halteschraube 37 mit
ti dem implantierten Nagel 32 verschraubt. Durch Lösen der Schraube
I 23 kann die Haltestange 10 mit dem Zielkopf 11 um die Achse des
I Haltearms 25 verschwenkt und wieder festgezogen werden, wodurch
κ ungehindert durch das Zielgerät ein Röntgengerät so positioniert
ii werden kann, daß die distalen Löcher 33» 3^ auf einem Monitor
; kreisrund abgebildet werden können. Ist das Röntgengerät justiert,
I wird der Zielkopf 11 durch Lösen der Schraube 23 wieder in den
I Hauptstrahlengang geschwenkt. Anschließend können nicht gezeigte
f Bohrhülsen oder Zielhülsen in die Bohrungen des Zielkopfes 11
I eingeführt werden. Durch Röntgenkontrolle kann entschieden
; werden, ob der Zielkopf, bedingt durch "Verbiegen bzw. Verdrehen
Γ. des Nagels beim Einschlagen, dieser noch nachjustiert werden
J muß. Dies ist daran erkennbar, daß sich beim Zurückschwenken
JS1 des Zielkopfes 11 mit der Zielhülse kein kreisrundes Loch auf
ja dem Monitor erzeugen läßt.
.../12
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Tr
gleiclieii Weise, wie weiter oben in Verbindung mit dem VorJu- . j|
stieren beschrieben worden ist.
Nach erfolgter Stichinzision wird die nicht gezeigte Zielhülse
so weit vorgeschoben, bis sie in Kontakt mit der medialen Cortikalis liegt. Nach erneuter Röntgenkontrolle wird die äußere :| Cortikalis mit einem Pfriem angekörnt. Anschließend werden beide 5 Cortikalis mit einem Bohrer φ 3»5 (bei Femur φ 4,5) durchbohrt.
Danach wird ein Justierstift 12 mit der Aufschrift "T3,5n (bei
Femur mf4,5m) in die Bohrung bis durch die zweite Cortikalis
so weit vorgeschoben, bis sie in Kontakt mit der medialen Cortikalis liegt. Nach erneuter Röntgenkontrolle wird die äußere :| Cortikalis mit einem Pfriem angekörnt. Anschließend werden beide 5 Cortikalis mit einem Bohrer φ 3»5 (bei Femur φ 4,5) durchbohrt.
Danach wird ein Justierstift 12 mit der Aufschrift "T3,5n (bei
Femur mf4,5m) in die Bohrung bis durch die zweite Cortikalis
hindurchgesteckt, wodurch der Zielkopf 11 in seiner Position \
fixiert ist. Anschließend erfolgt die Bohrung des zweiten Loches :
mit einem Durchmesser von 3»5 mm (bei Femur 4,5 mm),anschließend \
werden die Bohrungen auf φ 5 aufgebohrt (bei Femur 6 mm). |
Nach Herstellung der Bohrungen werden üblicherweise die Knochen- f
schrauben eingedreht. |
Das in Fig. 1 dargestellte Zielgerät dient zum Verriegeln eines S
tibialen Verriegelungsnagels. Das Zielgerät nach Fig. 2 dient |
für einen femoralen Verriegelungsnagel. Im übrigen sind alle ■!
Teile, die dem Ausführungsfreispiel nach Fig. 1 gleichen, mit %
gleichen Bezugszeichen versehen. Auf sie wird nachfolgend auch ;.
nicht mehr eingegangen. Der femorale Verriegelungsnagel kO ist ' |
gerade ausgebildet, besitzt jedoch auch einen konisch erweiterten
.../13
•III Il Il I t t ■
* It itfi ( «■ ■
proximalen'Endabschnitt 4i. Am Arm 25 ist unmittelbar ein Nagelhalter
42 befestigt, der den Bauteilen 26, 27 nach Pig. 1 gleicht.
Er ist in Form einer Hülse gebildet, die ein zylindrisches Bauteil 43 aufnimmt, das mit Hilfe zweier Schrauben 44 in seiner
Drehlage gegenüber der Hülse 42 festlegbar ist. Bin konisches Zwischenstück 4j>
ist fest mit der Hülse 43 verbunden. Das Zwischenstück 45 enthält ein konisches Endstück (nicht gezeigt),'
das passend in den konischen Abschnitt 4i des Nagels ho einsitzt·
Der Gewindeschaft der Schraube 30 erstreckt sich über den konischen
Abschnitt 41 des Nagels 4θ in dessen Gewindeabschnitt, um den
Nagel ho fest gegen das Zwischenstück h$ zu ziehen. Durch Lösen
der Schraube hh kann der Nagel 40 um seine Achse k6 gedreht werden,
um die distalen Querbohrungen des Nagels ho in der oben beschriebenen
Weise mit den Justierstiften 12 auszurichten. Die Haltestange 10 besteht zum Beispiel aus Titan.
Für das Femur-Gerät werden Justierstifte mit der Aufschrift "F6"
bzw. mf4,5" verwendet.
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Claims (1)
- A_n s ρ r ü_c Ii β_£1. OistaJ.es Zielgerät für einen Verriegelungsnagel, mit einem Zielkopf, der zwei Bohrungen zur Aufnahme zweier Zielhülsen aufweist und der an einer länglichen Zielkopfhalterung so angebracht ist, daß er in Längs erstreckung der Halterung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Nagelhalterung (30, hZ) zur lösbaren Aufnahme des proximalen Endes (36, 41) des Verriegelungsnagels (32» ^O ) annähernd parallel zur länglichen Haltestange(1O) vorgesehen ist, die ihrerseits an einem Haltearm (25) angebracht ist, der um eine Achse (38,46) des Verriegelungsnagels in der Nagelhalterung verschwenkbar ist, daß die Haltestange (1O) lösbar am Haltearm (25) angebracht und in beiden Richtungen parallel nur Nagelachse (38, ^6) in einem Klemmklotz (18) verschiebbar ist, und daß zwei Justierstifte(12) senkrecht zur Verriegelungsnagelachse vom Zielkopf (11) aufnehmbar sind.2. Zielgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nagelhalterung (30, hZ, h^) einen in das konische proximale Ende (36, 4i) einsetzbaren konischen Abschnitt und eine Durchbohrung aufweist, durch die eine Schraube (37» 3Oa) hindurchgeführt ist, die mit einem Innengewindeabschnitt des Verriegelungsnagels (32, 4θ) zusammenwirkt..../153· Zielgerät nach. Aasprucn 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Haltearm (25) eine Hülse (26) verbunden ist, in der ein zylindrisches Lagerbauteil (27) der Verriegelungsnagelungshalterung drehbar, jedoch feststellbar gelagert ist.ik. Zielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekenn-„. zeichnet, daß die Zf,elkopfhalterung eine Stange (1O) auf-% weist, die am Haltearm (25) mittels eines Klemmklotzes (18) befestigbar ist.5· Zielgerät nach Anspruch k, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestange (10) eine SksJ.a aufweist.6. Zielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltearm (25) um eine Achse parallel zur Längsachse der Zielkopfhalterung (1O) verschwenkbar gelagert ist.7. Zielgerät nach Anspruch k und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmklotz (18) drehbar, jedoch feststellbar am Haltearm (25) gelagert ist.8. Zielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zielkopf (11) eine Bohrung zur Aufnahme des Justierstiftes (12) aufweist..../16• 1 1(11/J9. Zielgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zielkopf (11) zvei parallele Bohrungen zur Aufnahme von zwei Justierstiften (12) aufweist.10. Zielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekenn- ■zeichnet, daß für einen tibialen Verriegelungsnagel (32) %die Nagelhalterung einen bügelartigen Abschnitt (29) f:aufweist, dessen Längserstreckung parallel zur Zielkopf- 'i halterung (1O) verläuft.11. Zielgerät nach einem der Ansprüche 7 "bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltearm (25) einen Stangenabschnitt mit Kreisquerschnitt aufweist, der eine Bohrung des Klemmklotzes (i8) durchsetzt, in den Klemmklotz (i8) quer zur Bohrung ein Schlitz (49) zur kippbaren Aufnahme einer Klemmscheibe (^7) geformt ist, der Stangenabschnitt eine Bohrung der Klemmscheibe (^7) durchsetzt, eine in den Klemmklotz (18) geschraubte Klemmschraube (23) mit der Klemmscheibe (47) in. Eingriff ist zur kippbaren Verstellung der Klemmscheibe und die Klemmschraube am Ende einen Anschlag (24) aufweist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8208970U DE8208970U1 (de) | 1982-03-30 | 1982-03-30 | Distales Zielgerät für einen Verriegelungsnagel |
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