DE8138571U1 - Gittertraeger - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/01—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
- E04C5/06—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional extent, e.g. lattice girders
- E04C5/065—Light-weight girders, e.g. with precast parts
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- Structural Engineering (AREA)
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Description
' Gitterträger
Die Neuerung bezieht sich auf einen Gitterträger für die Herstellung von Stahlbetondecken, mit mindestens
einem Läng&stab als Obergurt, mindestens einem Längsstab als Untergurt, und mit diese verbindenden
Querstäben, wobei jeder Längsstab des Untergurtes dvrch mindestens einen kürzeren, in der gesamten Länge
anliegenden Zusatzstab verstärkt ist, der in Länge und Anordnung dem Momentenverlauf angepaßt ist und mit dem
Längsstab in einer Weise kraftüberleitend verbunden ist, daß die auf jeden Zusatzstnb einwirkenden Zugkräfte jeweils
vollständig in den nächstlängeren Stab übergeleitet werden, und wobei alle Längs- und Zusatzstäbe des
Untergurtes in einer Horizontalebene liegen.
Charakteristik des nächstkommenden Standes der Technik
Der derzeitige Stand der Stahlbetonwissenschaft sieht in der klassischen Bemessungstheorie für auf Biegung
beanspruchte Bauteile eine Wechselbeziehung zwischen Zug- und Druckkräften über die Schubaufnahmefähigkeit
des Betons vor. Diese Annahme setzt voraus, daß der in der Zugzone des auf Biegung beanspruchten
Bauteiles in der tiefstmöglichen Anordnung die Zugkräfte
übernehmende Bewehrungsstahl verankernde Haftfähigkeit besitzt. Erst dann, wenn diese Haftfähigkeit
gewährleistet ist, gibt der Bewehrungsstahl seine Kräfte an den ihn umschließenden Beton ab, der sie über seine
Schubbeanspruchbarkeit an die Betondruckzone weiterleitet.
Die Verankerungsfähigkeit der auf Zug beanspruchten Bewehrungsstäbe im Beton ist ein wesentlicher, kostenintensiver
Schwachpunkt, dessen zumindest teilweise Lösung durch verschweißte leiterartige Zwischenstücke
(DE-C- 907.587), aufgeschweißte Knotenpunktstücke, Auf-Stauchungen,
aufgesetzte Manschetten (DE-A- 1 609 910) versucht wurde. Dadurch ist es gelungen, die Haftlänge
zu verkürzen. Diese Lösungen sind jedoch nicht bei Bewehrungsstäben anwendbar, die einander über die gesamte
Länge berühren, also gebündelt sind, da dadurch die Bewehrungsstäbe zu weit voneinander distanziert wären.
Eine erste Lösung, bei der bei den kürzeren Zusatzstäben
auf die Haftlänge verzichtet werden kann, und die die aneinanderliegende Anordnung der Bewehrungsstäbe gestattet,
zeigt die AT-B- 309.757, nach der an den Enden der Zusatzstäbe kurze Bewehrungsstäbe angeschweißt werden,
die die Ableitung der Zugkräfte in die Druckzone des Betons ermöglichen.
In weiterer Folge ist ein Bewehrungselement, das auch einen Bestandteil eines Gitterträgers der ein- |
gangs genannten Art bilden kann, bekannt geworden (AT-B-359.253), bei dem die in gestaffelten Längen vorgesehenen
Bewehrungsstäbe der Zugzone, also des Untergurtes, unmittelbar
miteinander in einer Weise verschweißt sind, daß über die Schweißverbindungen eine vollständige
Kraftüberleitung von den kürzeren auf die längeren Bewehrungsstäbe erfolgen kann, sodaß in den Endpunkten der
Zusatzstäbe die Zugkraft jeweils abgebaut ist. Die Bewehrungsstäbe des Untergurtes liegen dadurch in einer
tiefstmöglichen Ebene unmittelbar aneinander, wodurch
eine übermäßige Breite des Gitterträgers im Untergurt
vermieden wird. Die unmittelbare Verschweißung, die bei Stabbündeln eine nahezu optimale Lösung des Problems
darstellt, bedeutet jedoch bei der Herstellung von Gitterträgern einen zusätzlichen Arbeitsschritt, in automatischen
Fertigungsanlagen zusätzliche Einrichtungen, die in wirtschaftlicher Hinsicht durch die größtmögliche
Bewehrungsstahleinsparung nicht vollständig wettgemacht werden können.
Aufgabe der Neuerung
Die Neuerunq hat es sich daher zur Aufgabe gestellt, bei einem Gitterträger, dessen an den Momentenverlauf
angepaßte Zusatzstäbe der Zugbewehrung keine Haftlänge benötigen, und dessen gesamte Untergurtbewehrung
in einer Ebene liegt, alle kürzeren Stäbe mit zu~ mindest einem durchgehenden Längsstab vollständig kraftüberleitend
so zu verbinden, daß für die Herstellung ^1
des Gitterträgers keine zusätzlichen Arbeitsschritte bzw. keine besonderen Zusatzeinrichtungen erforderlich
sind. ' B
Darlegung des Wesens der Neuerunq
Neuerungsgemäß wird dies bei einem Gitterträger der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß die
dem Untergurt zugeordneten Teile der Querstäbe, die in an sich bekannter Weise prallel zur Ebene der Untergurtstäbe
abgewinkelt und paarweise entgegengesetzt schräg zu den Untergurtstäben ausgerichtet sind, an
jeder Berührungsstelle mit einem Längsstab und mit einem Zusatzstab mit diesen verwindungsfest verschweißt
sind.
Die abgewinkelten Teile der Querstäbe liegen dabei bevorzugt in derselben Ebene und sind insbesondere
durch Schlaufen von Bügelschlangen gebildet.
Die kraftüberleitende Verbindung jedes Zusatzstabes mit dem Längsbewehrungsstab erfolgt daher nicht durch
dixekte Verschweißung der Bewehrungsstäbe, sondern über die abgewinkelten Teile der Querstäbe. Es hat sich dabei überraschenderweise gezeigt, daß auch dann eine den gestellten Anforderungen entsprechende Kraftüberleitung
möglich ist, wenn die abgewinkelten Teile der Querstäbe in einer zu der durch die Bewehrungsstäbe gebildeten
Horizontalebene parallelen Ebene, insbesondere oberhalb der Bewehrungsstäbe, angeordnet sind, da die vertikalen Komponenten im Weg des Kraftflusses vom Zusatzstab über die Schweißstelle nach oben in den abgewinkelten Teil
eines Querstabes und von dort über die nächste Schweißstelle nach unten in den nächstlängeren Bewehrungsstab
dixekte Verschweißung der Bewehrungsstäbe, sondern über die abgewinkelten Teile der Querstäbe. Es hat sich dabei überraschenderweise gezeigt, daß auch dann eine den gestellten Anforderungen entsprechende Kraftüberleitung
möglich ist, wenn die abgewinkelten Teile der Querstäbe in einer zu der durch die Bewehrungsstäbe gebildeten
Horizontalebene parallelen Ebene, insbesondere oberhalb der Bewehrungsstäbe, angeordnet sind, da die vertikalen Komponenten im Weg des Kraftflusses vom Zusatzstab über die Schweißstelle nach oben in den abgewinkelten Teil
eines Querstabes und von dort über die nächste Schweißstelle nach unten in den nächstlängeren Bewehrungsstab
vernachlässigbar ist. Voraussetzung für die Kraftüberleitung
ist dabei einerseits die unmittelbare Berührung zwischen den Bewehrungsstäben, da die in der Bewehrungsebene liegende Querkomponente auf das mögliche Mindestmaß,
nämlich die Summe der Halbmesser zweier Bewehrungsstäbe reduziert ist, und andererseits die in Bezug auf
die Bewehrungsstäbe entgegengesetzt schräg verlaufenden, abgewinkelten Teile der Querstäbe, sodaß der Kraftfluß
in der Horizontalen beide Male stumpfwinkelig umgele.-kt
die Bewehrungsstäbe entgegengesetzt schräg verlaufenden, abgewinkelten Teile der Querstäbe, sodaß der Kraftfluß
in der Horizontalen beide Male stumpfwinkelig umgele.-kt
« wird. Daraus ergibt sich die verwindungsfreie Schweiß
verbindung mit Schweißstellen an den Eckpunkten eines
Dreieckes, insbesondere an den Eckpunkten eines aufgrund der Berührung der Stäbe verwindungsfesten Trapezes. Durch die Ausbildung von verwindungsfesten Schweißverbindungen wird das sonst in jeder Schweißstelle gegebene
Dreieckes, insbesondere an den Eckpunkten eines aufgrund der Berührung der Stäbe verwindungsfesten Trapezes. Durch die Ausbildung von verwindungsfesten Schweißverbindungen wird das sonst in jeder Schweißstelle gegebene
Drehmoment praktisch ausgeschaltet und der abgewinkelte Teil des Querstabes ist lediglich auf Zug oder Druck zu
dimensionieren. Das Kräfteverhältnis wird eindeutig definiert und die gewünschte wirtschaftliche Herstellung
erreicht. Derartige Schweißstellen wiederholen sich entlang der Bewehrungsstäbe in relativ geringen Abständen
(etwa alle 20 - 25 cm) - entsprechend der Anordnung der Querstäbe. Hieraus ergibt &j.ch noch der zusätzliche Vor-
(etwa alle 20 - 25 cm) - entsprechend der Anordnung der Querstäbe. Hieraus ergibt &j.ch noch der zusätzliche Vor-
- erdaß die abgewinkelten Teile der Querstäbe die
Verbundwirkung zwischen den Bewehrungsstäben und dem Schwerbeton sicherstellen, und so glatte Bewehrungsdrähte
anstelle der sonst erforderlichen gerippten bzw. profilierten Drähte einsetzbar sein können. Bei
einem Vergleich mit dem eingangs genannten Gitterträger überwiegt die Gesamtheit der vorstehenden Vorteile
.bei der Herstellung von Gitterträgern den durch die Abbiegung der Querstäbe parallel zur Bewehrungs-
10. ebene etwas erhöhten Materialbedarf für die abgewinkelten Teile sowie den gegebenenfalls sich dann ergebenden
Materialbedarf bei den Zusatzstäben, wenn das Ende des Zusatzstabes nicht an der tatsächlich erforderlichen
Stelle, sondern erst an der nächsten Schlaufe der Bügelschlange angeordnet sein kann.
Diese Kombination der genannten Merkmale kann auch aus anderen bekannten Gitterträgern nicht abgeleitet werden.
Die Verwendung abgebogener Bügelschlangen bei Gitterträgern ist natürlich bekannt. Gemäß der CH-A- 543.410
werden sie an einem einzigen Untergurtstab angeschweißt. Gitterträger, an deren Schlaufen zwei Bewehrungsstäbe mit
Abstand zueinander vorgesehen sind, beschreiben die AT-B-279.864, 286.582 und 348.217, die DE-A- 2 065 433 und
die FR-A- 1 374 389. Je nach Größe der Schlaufe verl^'jfen
dabei die abgebogenen Stabteile parallel oder auch entgegengesetzt schräg zueinander. Durch den Abstand
zwischen den Bewehrungsstäben, durch den die größtmögliche Einbindungsfläche für den Beton erzielt wird, sind
die Schweißverbindungen nicht verwindungssteif, und die Bewehrungsstäbe müssen daher eine Haftlänge aufweisen,
wenn sie gekürzt würden.
Es ist weiters bekannt, Einzelbügel vorzusehen, die vertikal oder schräg geneigt eingebaut werden, und parallel
zur Bewehrungsebene abgebogene Teile aufweisen. Beispiele mit beabstandeten Stäben, bei denen die abgebogenen
Teile auch parallel zueinander verlaufen, zeigen die
AT-B- 241.079 und 297.452, 340.650, 357.313 und 360.722. Die Schweißverbindungen werden bei diesen Ausführungen
durch nicht verwindungssteife Schweißstellen an den Eckpunkten von Rechtecken gebildet, und der Kraftfluß
wird im Gegensatz zur erfindungsqemäßen Lösung zweimal
im rechten Winkel umgekehrt. Bei einer vollständigen Zugkraftüberleitung
wäre in jeder Schweißstelle ein beträchtliches Drehmoment gegeben. Einen weiteren Gitterträger
mit abgewinkelten Einzelbügeln zeigt die DE-A-2 329 943, wobei in einer Ausführung Zulagestäbe in unmittelbarer
Berührung der Untergur'cstäbe eingelegt und
stellenweise verrödelt oder verschweißt werden. Diese Zulagestäbe weisen eine durchgehende Länge auf, sodaß
ihre Verschweißung der bloßen Fix? eruiig, nicht jedoch
einer vollständigen Kraftüberleitung genügen muß. Eine ähnliche Anordnung mit berührenden Doppelstäben gleicher
Länge zeigt die DE-A-' 2 75O 032. Auch für den Gitterträger nach der CH-A- 488.07 4, bei dem die abgebogenen
Teile der Bügel schräg zueinander verlaufen und jeweils an zwei mit Abstand zueinander verlaufenden
Untergurtstäben angeschweißt sind, gelten dieselben Nachteileϊ das hier durch je vier Schweißstellen gebildete
Trapez ist nicht verwindungsfrei und daher für die verläßliche Kraftüberleitung nicht geeignet.
Weitere bekannte Gitterträger mit Bügelschlangen und an den Momentenverlauf angepaßten, einander nicht
berührenden Bewehrungsstäben (AT-B- 360.722) weisen keine abgebogenen Schlaufen auf. Neben der Drehrnomentbelastung
der Verschweißung kommt bei dieser Ausführung noch hinzu, daß die Untergurtbewehrung nicht in der günstigen Horizontalebene
angeordnet ist, und daher alle oberhalb der untersten Stäbe angeordneten Zusatzstäbe nicht mir ihrer vollen
Querschnittsfläche als Zugbewehrung berechenbar sind, was eine überdimensionierung bedeutet. Bei dieser Ausführung
ist das Problem der vollständigen Kraftüberleitung über die Querstäbe durch die Ausbildung eines Fachwerkes gelöst, wobei
in jeden Knotenpunkt eine Teilkraft übergeleitet wird.
Beschreibung der Zeichnungsfiguren
Nachstehend wird nun die Neuerung in mehreren Ausführungsbeispielen anhand der Figuren der Zeichnungen
näher erläutert, ohne darauf beschränkt zu sein.
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
Fig. 1 zeigt eine Schrägansicht eines Teiles eines aeuerungsgemäßen Gitterträgers, Fig. 2 eine Stirnansicht
eines Ausführungsbeispieles, Fig. 3 und 4 Stirnansichten
weiterer Ausführungsbeispiele, Fig. 5 und 6 Draufsichten auf je einen Abschnitt der Untergurtbewehrung
zweier Ausführungsbeispiele, und Fig. 7 eine Stirnansi oht eines weiteren Ausführungsbeispieles.
Ein neuerungsgemäßer Gitterträger 1 weist einen
durch mindestens einen Längsstab 4 gebildeten Quergurt, einen durch mindestens zwei Bewehrungsstäbe 2, 5 gebildeten
Untergurt und eine Reihe von diese verbindenden Querstäbe 3 auf. Die Untergurtbewehrung weist zumindest
einen über dxe gesamte Länge des Gitterträgers 1 durchgehenden Bewehrungsstab 2 auf, der durch zumindest einen
kürzeren Zusatzstab 6 verstärkt ist. Dabei sind die Länge und die Anordnung jedes Zusatzstabes 6 so gewählt,
daß eine dem Momentenverlauf angepaßte Untergurtbewehrung gebildet wird. Die Zusatzstäbe weisen keine Haftlänge
auf, sie sind höchstens dann geringfügig länger, als zur Momentenabdeckung erforderlich, wenn sie nicht
an einem Querstab 3 enden. Alle Bewehrungsstäbe 2, 6 liegen in einer Horizontalebene und sind bevorzugt unterhalb
der abgewinkelten Teile 5 vorgesehen, sodaß die Bewehrungsstäbe 2, 6 im Betonbauteil an tiefstmöglicher
Stelle angeordnet werden können. Die Bewehrungsstäbe 2, 6 berühren einander über die gesamte Länge und bilden
daher ein flaches Bündel. Die Querstäbe 3, die bevorzugt als Bügelschlangen ausgebildet sind (Fig. 1, 5), weisen
t · ■
horizontal abgewinkelte Teile 5 auf, an denen die Bewehrungsstäbe 2, 6 verschweißt sind. Die abgewinkelten Teile
5 verlaufen paarweise entgegengesetzt schräg zu den Bewehrungsstäben. Dadurch liegen die Berührungsstellen 7,
die verschweißt sind (Fig. 5,- 6), an den Eckpunktes eines Trapezes, das aufgrund der Berührung der Bewehrungsstäbe
2, 6 verwindungsfest ist. Bevorzugt sind die Querstäbe 3 durch Bügelschlangen gebildet, deren untere Schlaufen abgewinkelt
sind und die Teile 5 darstellen. In diesem Fall kann auch die nicht gezeigte Anordnung der verschweißten
Berührungsstellen 7 im Dreieck vorgesehen sein, über die
abgewinkelten Teile 5 werden die Zugkräfte aus den Zusatzstäben 6 über die Längsbewehrungsstäbe 2 übergeleitet,
wobei der Kraftfluß in der Horizontalen stumpfwinkelig
umgelenkt wird.
Der Gitterträger 1 nach Fig. 1 weist zwei mit abgewinkelten
Schlaufen versehene Bügelschlangen als Querstäbe 3 auf, cie die zv/eigeteilte Untergurtbewehrung mit
dem Obergurt ve rbinden. Dessen Stirnansicht zeigt Fig. 2, wobei die Querstäbe 3 auch durch einzelne Bügel gebildet
sein können. In der Ausführung nach Fig. 3, in der die Querstäbe 3 ebenfalls wieder Einzelbügel oder Bügelschlangen
sind, sind in der Untergurtbewehrung drei Bewehrungsstäbe 2, 6, 6, davon zwei Zusatzstäbe 6, zusammengefaßt.
In der Auführung nach Fig. 4 sind vorzugsweise ebenfalls
zwei zueinander versetzte Bügelschlangen als Querstäbe 3 vorgesehen, deren abgewinkelten Teile 5 zueinander
weisen. Der Längsbewehrungsstab 2 ist an den abgewinkelten Teilen 5 aller Querstäbe 3 angeschweißt, die Zusatzstäbe
6 sind hingegen jeweils nur an den Teilen 5 der Querstäbe 3 einer Seite befestigt.
Die Fig. 5 zeigt die Draufsicht auf abgewinkelte Schlaufen einer Bügelschlange, in Fig. 6 sind abgewinkelte
Teile von Ein.zelbügeln als Querstäbe dargestellt,
die paarweise entgegengesetzt schräg angeordnet sind, Fig. 7 zeigt schließlich ein Ausführungsbeispiel,
bei dem die Querstäbe 3 (Bügelschlangen oder Einzelbügel} in zwei parallele Ebenen abgewinkelte Teile 5
aufweisen, wobei die Bewehrungsstäbe 2, 6 zwischen diesen beiden Ebenen angeordnet sind und ober- bzw,
unterhalb der Teile 5 verlaufen.
I I I I 111
1)1 1
Claims (2)
1. Gitterträger für die Herstellung von Stahlbetondecken, mit mindestens einem Längsstab (4) als Ober gurt, mii.-
<Iestens einem Längsstab (2) als Untergurt, und mit
diese verbindenden Querstäben (3), wobei jeder Längsstab (2) des Untergurtes durch mindestens einen kürzeren,
in der gesamten Länge anliegenden Zusatzstab (6) verstärkt ist, der in Länge und Anordnung dem Momentenverlauf
angepaßt ist, und mit dem Längsstab (2) in einer Weise kraftüberleitend verbunden ist, daß
die auf jeden Zusatzstab (6) einwirkenden Zugkräfte jeweils vollständig in den nächstlängeren Stab übergeleitet
werden, und wobei alle Längs- und Zusatzstäbe (2, 6) des Untergurtes in einer Horizontalebene
liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Untergurt !.ugeordneten Teile (5) der Querstäbe (3) , die in an
sich bekannter Weise parallel zur Ebene der Untergurtstäbe ctjgewinkelt und paarweise entgegengesetzt
schräg zu den Untergurtstäben ausgerichtet sind, an jeder Berührungsstelle (7) mit einem Längsstab (2)
und mit einem Zusatzstab (4) mit diesen ■'•'erwindungsfest
verschweißt sind.
2. Gitterträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß, wie an sich bekannt, alle abgewinkelten Teile
(5) der Querstäbe (3) in derselben Ebene liegen und vorzugsweise Schlaufen von Bügelschlangen sind.
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