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DE8123305U1 - Wiederverschliessbare einstueckige Folienbeutel mit ueberklappe - Google Patents

Wiederverschliessbare einstueckige Folienbeutel mit ueberklappe

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Publication number
DE8123305U1
DE8123305U1 DE8123305U DE8123305U DE8123305U1 DE 8123305 U1 DE8123305 U1 DE 8123305U1 DE 8123305 U DE8123305 U DE 8123305U DE 8123305 U DE8123305 U DE 8123305U DE 8123305 U1 DE8123305 U1 DE 8123305U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
layer
laminate
flap
piece
Prior art date
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Expired
Application number
DE8123305U
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English (en)
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Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE8123305U priority Critical patent/DE8123305U1/de
Publication of DE8123305U1 publication Critical patent/DE8123305U1/de
Expired legal-status Critical Current

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    • B32B27/00Layered products comprising a layer of synthetic resin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B32B2439/40Closed containers
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT KALLE Niederlassung der Hoechst AG
HOE 8l/K 046G
WLJ-Dr.Wa-rp 5. August 1981
Wiederverschließbare einstückige Folienbeutel mit Überklappe
Die Neuerung betrifft einen Folienbeutel, der aus einem einzigen wenigstens zweilagigen FoIienlaminatstück rechteckigen Formats besteht und eine Überklappe besitzt, durch die er verschlossen ist bzw. verschlossen werden kann.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen aus einem einzigen wenigstens zweilagigen Folienlaminatstück rechteckigem Formats aufgebauten Beutel mit überklappe vorzuschlagen, die zum Verschluß des Beutels mit seiner Außenseite durch aufziehbare Siegelung verbunden ist und bei dem die Überklappe nach Aufziehen der diese mit der Beutelwand verbindenden Siegelung bei Bedarf zum Wiederverschluß des Beutels mit dessen Wand wieder verbunden werden kann, wobei der Verbund wiederholbar gelöst und danach wiederhergestellt werden kann.
Der neuerungsgemäße Beutel eignet sich insbesondere zur Aufnahme von Süßwaren wie beispielsweise Bonbons, Pralinen oder Schokoladenriegeln oder zur Aufnahme von Tabakwaren wie beispielsweise Tabak oder Zigarren.
Das den Beutel bildende einzige Folienlaminatstück rechteckigem Formats besteht aus einem wenigstens zweilagig aufgebauten Laminat. Die erste Laminatlage besteht aus biaxial streckorientierter Folie aus thermoplastischem Kunststoff, ihre freie Oberfläche bildet die erste
HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT KALLE Niederlassung der Hoechst AG
Außenseite des Laminats; diese ist nicht siegelfähig jedoch siegelbar. Die zweite Laminatlage besteht aus thermoplastischem Copolymerisat, ihre freie Oberfläche bildet die zweite Außenseite des Laminats; sie ist siegelfähig.
bezeichnet, wenn sie gegen sich selbst gesiegelt eine feste Siegelnaht bildet, die nicht ohne Zerstörung der Folie aufreißbar ist.
Definitionsgemäß wird als nicht siegelfähige jedoch siegelbare Lage des Laminats eine solche bezeichnet, bei der keine Siegelung eintritt, wenn man sie gegen sich selbst siegelt. Wenn man diese Lage des Laminats mit derjenigen, welche die zweite Außenseite desselben bildet, versiegelt, ergibt sich eine ruckfrei aufziehbare Siegelnaht.
Das den Beutel bildende Folienlaminat hat vorteilhaft eine Gesamtdicke im Bereich von 15 bis 50 /um, insbesondere bevorzugt eine Gesamtdicke im Bereich von 30 bis 40 /um.
Eine Lage des Laminats, deren freie Oberfläche eine Außenseite desselben bildet, besteht aus biaxial streckorientierter Folie aus Polypropylen oder Polyethylenterephthalat. Die Außenseite der bezeichneten Lage ist nicht siegelfähig, jedoch siegelbar.
Als "siegelfähig" wird definitionsgemaß eine Laminatlage y
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Bei Folienlaminaten, deren erste Laminatlage aus biaxial streckorientierter Folie aus Polypropylen besteht, ist deren freie Oberfläche, welche die eine Außenseite des Laminats bildet, vorteilhaft druckvorbehandelt. 5
Die erste Laminatlage hat eine Dicke vorteilhaft im Bereich von 15 bis 50 /um, bevorzugt eine solche im Bereich von 30 bis 40 /um.
Ein besonderes Laminat, dessen erste Lage aus biaxial streckorientierter Folie aus Polyethylenterephthalat besteht, umfaßt als zweite Lage, deren freie Oberfläche die zweite Außenseite des Laminats bildet, eine solche, die aus Copolymerisat besteht, das zu 75 bis 85 Gew.% 15 aus sich wiederholenden Ehtylenterephthalateinheiten und zu 15 bis 25 Gew.% aus sich wiederholenden Ehtylenisophthalateinheiten aufgebaut ist.
Die gewichtsprozentualen Angaben beziehen sich jeweils auf das Gesamtgewicht des Polymerisats. Die zweite
Außenseite des Laminats bzw. die freie Oberfläche der zweiten Laminatlage ist siegelfähig.
Die zweite Laminatlage besitzt eine Dicke im Bereich von 0,5 bis 10 /um, vorzugsweise eine solche im Bereich von 1 bis 5 /um.
Bei einem anderen besonderen Laminat, dessen erste Lage aus biaxial streckorientierter Folie aus Polypropylen 30
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besteht, deren freie Oberfläche die eine Außenseite des Laminats bildet, ist die zweite Laminatlage, deren freie Oberfläche die zweite Laminataußenseite bildet, aufgebaut aus synthetischem thermoplastischen Werkstoff, ausgewählt aus einer Gruppe umfassend
a) statistisches Copolymerisat, das zu 95 bis 97 Gew.% aus sich wiederholenden Propylenstruktureinheiten und zu 3 bis 5 Gew.% aus sich wiederholenden Ethylen- oder Butylenstruktureinheiten besteht,
b) statistisches Copolymerisat, das zu 93,2 bis 99 Gew.% aus sich wiederholenden Propylenstruktureinheiten, zu 0,5 bis 1 Gew.% aus sich wiederholenden Ethylen-Struktureinheiten und zu 0,5 bis 4,9 Gew.% aus sich wiederholenden Struktureinheiten besteht, die aus
C bis C <c£. -Olefineinheiten besteht, 4 10
c) statistisches Copolymerisat, das zu wenigstsens 80
Gew.% aus sich wiederholenden Ethylenstruktureinheiten und bis zu 20 Gew.% aus sich wiederholenden Acrylsäurestruktureinheiten aufgebaut ist, beispielsweise ein solches, das zu 89 Gew.% aus sich wiederholenden Ethylenstruktureinheiten und zu 7 Gew.% aus sich wiederholenden Acrylsäurebutylesterstruktureinheiten und zu 4 Gew.% aus sich wiederholenden Acrylsäurestruktureinheiten besteht; ein anderes Copolymersat dieser Gattung besteht zu 80 Gew.% aus sich wiederholenden Ethylenstruktureinheiten und zu 20 Gew.% aus
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sich wiederholenden Methacrylsäureethylesterstruktureinheiten.
Die gewichtsprozentualen Angaben beziehen sich jeweils auf das Gesamtgewicht der jeweils angegebenen Copolymerisate.
Die durch die zweite Lage gebildete zweite Außenseite des Laminats ist siegelfähig.
10
Die zweite Laminatlage hat eine Dicke im Bereich von 0,5 bis 10 /um, vorteilhaft eine solche im Bereich von 1 bis 5 /um.
Der Hohlraum des neuerungsgemäßen Beutels wird durch zwei jeweils gleich lange und praktisch gleich breite rechteckige Wandteile gebildet, die jeweils integraler Bestandteil des den Beutel insgesamt bildenden einzigen rechteckigen Folienlaminatstücks genannten Aufbaus sind«
Die Innenseiten der Beatelwände werden durch Lagen des Folienlaminats gebildet, deren freie Oberflächen siegelfähig sind, die Außenseiten der Beutelwände bestehen jeweils aus Lagen des Folienlaminats, deren freie Oberflächen nicht siegelfähig jedoch siegelbar sind.
Neuerungsgemäße Beutel können auch aus einem einzigen rechteckigen Folienlaminatstück bestehen, das beispielsweise vier Lagen umfaßt und beispielsweise wie folgt aufgebaut ist:
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Lage aus thermoplatischen Copolymerisat des genannten chemischen Aufbaus,
Lage aus biaxial streckorientierter Folie aus Polyester, 5
Lage aus Aluminiumfolie,
Lage aus biaxial streckorientierter Folie beispielsweise biaxial streckorientierter Polyesterfolie.
Die erstgenannte Lage bildet die erste Außenseite des Laminats, die letztgenannte seine zweite Außenseite. Die Außenseite der erstgenannten Lage des Laminats ist siegelfähig, die Außenseite der Laminatlage, welche die zweite Laminataußenseite bildet, ist nicht siegelfähig jedoch siegelbar.
Die Verbindung zwischen der Aluminiumlage des Laminats und den an sie jeweils angrenzenden Lagen desselben wird jeweils durch eine jeweils zwischen den genannten Lagen liegende Klebemittelschicht bewirkt; die Klebemittelschicht kann beispielsweise aus Klebemitteln auf Polyurethanbasis bestehen.
Die Dicke der Klebemittelschichten ist im Vergleich zu den Dicken der Laminatlagen vernachlässigbar gering.
Die beiden Beutelwandungen gehen im Bereich einer Faltkante, die als Beutelfaltkante bezeichnet wird, integral 30
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ineinander über. Die Beutelfaltkante liegt der Beutel-Öffnung gegenüber. An die der Beutelfaltkante am Beutelboden gegenüberliegende obere Begrenzungskante der einen Beutelwand schließt sich integral die Beutelüberklappe an. Diejenige Beutelwand, an deren oberen Ende sich die Überklappe anschließt, wird definitionsgemäß als Beutelrückwand die andere Beutelwand, die an ihrem der Beutelfaltkante entgegengesetzten Ende durch einen freien Rand begrenzt ist, als Beutelvorderwand bezeichnet. Der linienförmige Bereich, in welchem die Beutelrückwand integral in die Beutelüberklappe übergeht, wird als Überklappenfaltkante des Beutels bezeichnet; die Längsachse der über-klappenfaltkante verläuft parallel zur Beutelbodenfaltkante; der Abstand beider Kanten entspricht der Breite der Beutelwand.
Die Beutelüberklappe überdeckt im geschlossenen Zustand des Beutels die Mündungsöffnung seines Hohlraums.
Der freie Rand der Beutelvorderwand verläuft in geschlossenem Zustand des Beutels, vorzugsweise nahe der Innenseite der Beuteluberklappenfaltkante.
Das freie Ende der Beutelüberklappe wird durch einen vorzugsweise geraden Rand begrenzt, der parallel zur Beuteluberklappenf altkante verläuft.
Die Beutelüberklappe grenzt mit ihrer Innenseite, die aus der Laminatlage mit siegelfähiger freier Oberfläche besteht, unmittelbar an die nicht-siegelfähige jedoch
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HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT
KALLE Niederlassung der Hoechst AG
siegelbare Außenseite der Beutelvorderwand an, die aus
streckorientierter Kunststoffolie des genannten Aufbaus
besteht.
Die Breite der Beutelüberklappe ist derart bemessen, daß der Abstand ihres freien Randes zur Beutelfaltkante geringer ist, als der Abstand ihres freien Randes zur Überklappenfaltkante.
Jeweils im Bereich ihrer Seitenränder ist die Innenseite der Beutelüberklappe mit der nicht-siegelfähigen, jedoch siegelbaren Außenseite der Beutelvorderwand durch Siegelung verbunden; diese ist ruckfrei aufziehbar.
Die Kanten der Seitenränder der Beutelüberklappen
fluchten jeweils mit den Beutelseitenkanten.
Die Beutelüberklappe ist ferner im Bereich einer
streifenförmigen, bevorzugt geraden Zone, die im
Vergleich zur Breite der Überklappe schmal ist und die
sich von einer Beutelüberklappenseitenrandsiegelnaht derselben zur anderen erstreckt, mit der nicht-siegelfähigen jedoch siegelbaren Außenseite der Beutelvorderwand durch Siegelung verbunden; diese ist ruckfrei aufziehbar.
Die bezeichnete ruckfrei aufziehbare Siegelnaht verläuft vorteilhaft parallel und im Abstand zur überklappenfaltkante.
Die Beutelüberklappe ist im Bereich einer streifenför-
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migen, bevorzugt geraden Klebezone, die schmal im Vergleich der Breite der Überklappe ist und die sich parallel zum freien Rand derselben und im nahen Abstand zu dieser erstreckt, mit der Außenseite der Beutelvorderwand verklebt.
Die Klebezone wird beispielsweise durch eine Schicht auf Neoprenbasis gebildet. Die genannte Zone wird auch als Haftkleberzone bezeichnet.
Die Haftklebe- bzw. -kleberzone kann beispielsweise aus einem doppelseitigen Haftklebeband bestehen, das mit seiner einen Oberfläche an die Außenseite der Beutelvorderwand und mit seiner anderen Oberfläche an die Innenseite der Beutelüberklappe angrenzt.
Der einstückige neuerungsgemäße Beutel aus Folienlaminat des genannten Aufbaus ist demnach wie folgt ausgebildet, wobei die Ausbildung für das Eintreten der neuerungsgemäß angestrebten Effekte wesentlich ist:
1) Die Außenseiten der Beutelwandungen sind jeweils nicht siegelfähig jedoch siegelbar.
2) Die Innenseiten der Beutelwandungen sind jeweils siegelfähig.
3) Die beiden gleich langen sowie praktisch gleich breiten Beutelwandungen sind jeweils im Bereich ihrer aufeinanderliegenden Ränder, deren Kanten
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jeweils fluchten, fest miteinander versiegelt; die Siegelnähte sind nicht ohne Zerstörung der Beutelwände trennbar.
4) Die Innenseite der Beutelüberklappe ist siegelfähig.
5) a) Die Seitenränder der Überklappe sind jeweils mit
der an ihre Unterseite angrenzenden Außenseiten der Beutelvorderwand durch Siegelnähte verbunden, die ohne Zerstörung der Beutelwand oder der Beutelklappe ruckfrei aufziehbar sind.
b) Die Innenseite der überklappe ist entlang einer schmalen streifenförmigen bevorzugt geraden Zone, die sich von einer überklappenseitenrandsiegelnaht zur anderen erstreckt und dabei parallelabständig zur Überklappenfaltkante und vorteilhaft nahe benachbart zu dieser verläuft, mit der Außenseite der Beutelvorderwand durch Siegelung verbunden; die Siegelnaht ist ohne Zerstörung der Beutelwand oder der Beutelüberklappe ruckfrei aufziehbar.
6) Entlang einer bevorzugt geraden streifenförmigen Zone, die schmal ist im Verhältnis zur Breite der Überklappe und die sich parallel zum freien Rand derselben und im nahen Abstand zu diesem und parallelabständig zur aufziehbaren Überklappenlängsnaht erstreckt, ist die Überklappe mit der Außenseite der Beutelvorderwand durch Verklebung
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verbunden; die Verklebung erfolgt durch ein Haftklebemittel. Die Verklebung ist ruckfrei aufziehbar, ohne daß dabei die Wand des Beutels oder die Überklappe beschädigt oder zerstört wird. Nach Aufziehen der Verklebung kann bei Bedarf der Klebeverbund wieder hergestellt werden. Das Aufziehen des Klebeverbunds und seine Wiederherstellung ist beliebig oft wiederholbar.
10 7) Die Festigkeit von Siegelnähten, die durch Versiegelung von Folienlaminatlagen mit siegelfähiger
is Oberfläche gegeneinander gesiegelt werden, beträgt
bei Spaltbeanspruchung der Naht gleich bzw. mehr
w als 6 N/15 mm Streifenbreite bzw. führt zum Abriss.
15
8) Die Festigkeit einer durch Siegelung einer Laminatlage mit siegelfähiger Oberfläche gegen eine solche mit siegelbarer entsteht, ist gleich bzw. kleiner als 5 N/15 mm Streifenbreite. Bevorzugt liegt sie zwischen 1 und 4 N/15 mm Streifenbreite. Die Scherfestigkeit einer derartigen Naht beträgt jedoch bei einer Nahtbreite von 5 mm mehr als 50 N/15 mm Streifenbreite.
öffnen und Wiederverschließen des Beutels:
Durch Hochziehen der freien Grifflasche der Beutelüberklappe wird diese von der Außenseite der Behältervorderwand unter ruckfreiem Aufziehen der Siegelnähte, die die Beutelüberklappe mit der Außenseite
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der Außenvorderwand verbinden und unter Aufziehen der Klebezone zwischen Beutelüberklappe und Außenseiten der Beutelvorderwand gelöst, so daß die Beutelöffnung zugänglich wird.
Nach Entnahme von Füllgut aus dem Beutelhohlraum kann man den Beutel zur sicheren Aufbewahrung des im Beutelhohlraum verbliebenen Teils des Füllgutes wieder derart verschließen, daß das Füllgut aus diesem nicht herausfallen kann.
Man klappt dazu die Beutelüberklappe wieder in ihre ursprüngliche Lage, bei der ihre Innenseite an die Außenseite der Beutelvorderwand angrenzt und man preßt die Beutelüberklappe von Hand mit leichtem Druck gegen ihre Unterlage; dadurch wird die selbstklebende Zone wieder wirksam und die Überklappe durch erneute Verklebung an der Beutelwand befestigt.
Danach kann die Beutelüberklappe beliebig oft wiederverschlossen werden.
Der Beutel ist in einfacher Weise beispielsweise wie nachfolgend erläutert, herstellbar:
1. Zur Herstellung benutzt man beispielsweise ein zweilagiges Laminat, dessen erste Lage aus streckorientierter Folie aus Polyethylenterephthalat besteht und dessen zweite Lage aus dem angegeben Copolyester aufgebaut ist.
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Man geht von einem rechteckigen Folienlaminatzuschnitt aus, und formt diesen durch überlappende Faltung derart zu einem flachliegenden Schlauch, daß die nicht siegelfähige, jedoch siegelbare Lage aus biaxial streckorientierter Polyesterfolie csur Außenseite des geformten Bildes wird.
2. Die sich.gegenüberliegenden Lagen der Innenseiten des Formgebildes werden dann an den Randkanten des Gebildes durch Siegeln fest miteinander verbunden.
3. Danach wird auf die Außenseite des überlappten Schlauchteils, beispielsweise ein Klebeband mit beidseitiger Kontaktkleberbeschichtung derart aufgelegt, daß es sich von einer Seitenkante des gefalteten Schlauchs und dabei nahe benachbart der unteren Schlauchfaltkante und parallel zu dieser verläuft.
4. Die Faltung der überklappe erfolgt in der Weise, daß man den Folienlaminatzuschnitt um eine Faltachse, die jeweils einen rechten Winkel mit parallelverlaufenden Seitenkanten desselben derart faltet, daß das überlappte Stück des flachliegenden Schlauches mit seiner freien Längskante an die Faltkante des überlappenden Teils angrenzt. Die Faltung wird dabei in der Weise durchgeführt, daß das überlappende Teil nur wenig schmaler ist als das von ihm überlappte.
5. Die Überklappe wird mit der Außenseite der Beutelvorderwand durch aufziehbare Siegelnähte an den Beutel-
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seitenrandkanten und parallel zur Beuteloberkante gesiegelt.
6. Durch den Kontakt mit dem Haftkleber entsteht dabei
gleichzeitig eine aufziehbare sowie wiederverschließbare Klebenaht.
7. Zwischen dem Vorgang 3 und dem Vorgang 4 erfolgt die Befüllung des Beutelhohlraums mit Füllgut.
Die Siegelungen werden in an sich bekannter Weise mittels bekannter Vorrichtungen beispielsweise mittels beheizbarer sowie beheizter Siegelbacken vorgenommen.
Die Neuerung wird anhand einer zwei Figuren umfassenden Zeichnung erläutert. Die Figur 1 zeigt in Draufsicht in schematischer Darstellung die Vorderseite eines neuerungsgemäßen Beutels. In Figur 2 ist ein neuerungsgemäßer Beutel gemäß Fig. 1 im Querschnitt dargestellt. Der Schnitt des Beutels ist entlang der Linie 2-2 aus Figur 1 erfolgt.
In Figur 1 bedeutet 1 die Beutelvorderwand mit ihrer sichtbaren Außenseite, 2 ist die Beutelbodenfaltkante, ist der Beutelboden , 4 die Beutelseitenrandsiegelnaht, ist der freie Rand der Beutelvorderwand 1, es ist 6 die Beutelüberklappe, 7 die Beutelüberklappenfaltkante, 8 der freie Rand der Beutelüberklappenfaltkante, 9 eine aufziehbare Beutelklappenlängssiegelnaht, 10 eine aufziehbare Beutelüberklappenseitenrandsiegelnaht, 11 ist die
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die wiederholbar durch Aufziehen trennbare sowie wiederholbar wiederverbindbare uberklappenklebezone und 12 die frei zugängliche Zuglasche an der Beutelüberklappe.
In Figur 2 haben die Ziffer 1 - 3, 5 - 9 sowie 11 und dieselbe Bedeutung wie in Figur 1, 13 ist die Beutelrückwand, 14 der Beutelhohlraum, 15 ist die erste Lage des den Beutel bildenden zweilagigen Folienlaminatstücks, bei der die freie Oberfläche nicht siegelfähig, jedoch siegelbar istf 16 ist die zweite Lage des Folienlaminatstücks deren freie Oberfläche siegelfähig ist.

Claims (4)

• I » · I HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT KALLE Niederlassung der Hoechst AG HOE 81/K 0 46G WLJ-Dr.Wa-rp 5. August 1981 Schutzansprüche
1. Wiederverschließbarer Beutel mit Überklappe, der aus einem einzigen rechteckigen Folienstück besteht, das die Seitenwandungen und die Beutelüberklappe bildet, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem wenigstens zweilagigen Laminat besteht, dessen erste Lage eine biaxial streckorientierte Folie aus Polyester oder eine biaxial streck-■*·0 orientierte Folie aus Polypropylen ist und dessen zweite Lage aus synthetischem Copolymerisat besteht, wobei die freie Oberfläche der ersten Lage die eine Außenseite und die freie Oberfläche der zweiten Lage die zweite Außenseite des Laminats bildet und wobei die Innenseiten der aus dem Folienlaminatzuschnitt gebildeten beiden Beutelwandungen jeweils aus zweiter und deren Außenseiten jeweils aus erster Lage desselben besteht und die an die Außenseiten der Beutelvorderwand angrenzende Innenseite der integralen Beutelüberklappe aus zweiter Laminatlage des Folienstücks besteht und wobei zwei sich gegenüberliegende Seitenränder der Beutelwandungen fest miteinander versiegelt sind und die Siegelverbindung der Beutelüberklappenränder mit der Außenseite der Beutelvorderwand aufziehbar ist und die Beutelüberklappe durch eine sich parallel zur ihrer Faltkante und nahe benachbart zu dieser erstreckenden aufziehbaren Siegelnaht mit der Außenseite der Beutelvorderwandung verbunden ist und der Beutel eine parallel und im nahen Abstand zum freien Rand der überklappe verlaufende und sich von einer Randsiegelnaht der überklappe zur anderen erstreckenden
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Haftklebenaht besitzt, welche die Beutelüberklappe mit der Außenseite der Beutelvorderwand verbindet.
2. Beutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Folienlaminatstück besteht, dessen erste Lage aus streckorientierter Polyethylenterephthalatfolie und deren zweite Lage aus Polyestercopolymerisat besteht.
3. Beutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er -*·0 aus einem Folienlaminatstück besteht, dessen erste Lage, deren freie Oberfläche die eine Außenseite des Laminats bildet, aus streckorientierter Folie aus Polypropylen und dessen zweite Lage, deren freie Oberfläche die andere Außenseite des Laminats bildet, aus statistischem Copolymerisat mit überwiegenden Anteil aus copolymerisierten Ethylen besteht.
4. Beutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das er aus einem Folienlaminatstück besteht, dessen erste
iU Lage, deren freie Oberfläche die eine Außenseite des Laminatstücks bildet, aus streckorientierter Folie aus Polypropylen und dessen zweite Lage, deren freie Oberfläche die zweite Außenseite des Laminatstücks bildet aus statistischem Copolymerisat mit überwiegendem Anteil aus copolymerisierten Propylen besteht.
DE8123305U 1981-08-07 1981-08-07 Wiederverschliessbare einstueckige Folienbeutel mit ueberklappe Expired DE8123305U1 (de)

Priority Applications (1)

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DE8123305U DE8123305U1 (de) 1981-08-07 1981-08-07 Wiederverschliessbare einstueckige Folienbeutel mit ueberklappe

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DE8123305U DE8123305U1 (de) 1981-08-07 1981-08-07 Wiederverschliessbare einstueckige Folienbeutel mit ueberklappe

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Publication Number Publication Date
DE8123305U1 true DE8123305U1 (de) 1981-10-22

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8123305U Expired DE8123305U1 (de) 1981-08-07 1981-08-07 Wiederverschliessbare einstueckige Folienbeutel mit ueberklappe

Country Status (1)

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DE (1) DE8123305U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0215400A3 (de) * 1985-09-14 1988-08-31 Hoechst Aktiengesellschaft Wiederverschliessbarer Beutel mit Überklappe
DE3839143A1 (de) * 1988-11-19 1990-05-23 Ebert Folienwerk Gmbh & Co Kg Beutel fuer bonbons u. dgl.
EP1629967A1 (de) * 2004-06-28 2006-03-01 Wipak Walsrode GmbH &amp; Co. KG Siegelbare Verbundfolie und deren Verwendung zur Herstellung eines Schlauchbeutels

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0215400A3 (de) * 1985-09-14 1988-08-31 Hoechst Aktiengesellschaft Wiederverschliessbarer Beutel mit Überklappe
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