DE8118921U1 - Zündglühkopf für eine Vorrichtung zum Brennen von Grobkeramik, insbesondere von Ziegeln - Google Patents
Zündglühkopf für eine Vorrichtung zum Brennen von Grobkeramik, insbesondere von ZiegelnInfo
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Description
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Dipl.-Ing. E. Eder
Dipl.-lng. K. Schieschke
Dipl.-lng. K. Schieschke
8.Q.Q.Q, Mmcheη 40, Elisabelhstr, 34
ANDREAS FRIEDL
8263 Burghausen
8263 Burghausen
Zündglühkopf für eine Vorrichtung zum Brennen von Grobkeramik, insbesondere von Ziegeln
Die Neuerung betrifft einen Zündglühkopf für eine Vorrichtung zum Brennen von Grobkeramik, insbesondere von Ziegeln, mit
einem Anschlußrohr für die intermittierende Zufuhr von Festbrennstoff durch Druckluft, einem damit fest verbundenen zylindrischen
Rohrendstück mit größerem Durchmesser und einer Prallplatte am Austrittsende, die wenigstens zwei Austrittsöffnungen bildet.
Ein derartiger Zündglühkopf ist bereits aus der DE-PS 24 41 68C bekannt. Bei diesem bekannten Zündglühkopf ist die Verteilung
des ausgeschleuderten Festbrennstoffes nur in eine bestimmte Richtung nicht gegeben. Auch ist die Gefahr der Zerstörung
des Zündglühkopfes durch die auftretenden Explosionen nicht völlig ausgeschaltet und schließlich ist keine Anpassungsmöglichkeit
der BrennstoffVerteilung an unterschiedliche Ofengegebenheiten möglich.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten Zündglühkopf
dahingehend zu verbessern, daß die Gefahr der Zerstörung bzw. Beschädigung des Zündglühkopfes durch die auftretenden
Explosionen vermieden wird, eine bessere Brennstoff-
ausschleuderung in gewünschten Richtungen erfolgt und eine günstige Anpassung an unterschiedliche Ofenabmessungen und
Brennbedingungen auf einfachste Weise möglich ist.
Die Neuerung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen einer oder mehrerer Schutzansprüche.
Dadurch/ daß der Zündglühkopf mit Rückschlagkammern ausgestattet ist, können auch auftretende stärkere Explosionen gefahrlos
beherrscht werden. Die einander gegenüberliegenden Austrittsöffnungen
mit ihren Lenkflächen und Lenkkammern gewährleisten eine gezieltere Ausschleuderung des granulierten Festbrennstoffes.
Schließlich ermöglichen die Einlegeteile eine einfache und rasche Anpassung des Brennvorganges an unterschiedliche Brennbedingungen,
wie z.B. Ofenquerschnitte und dgl. Außerdem sind die Zündflächen für den Brennstoff erheblich vergrößert, so
daß eine wirksamere Explosion erzielbar ist.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der
Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Zündglühkopfes für eine Vorrichtung zum Brennen
von Grobkeramik, insbesondere von Ziegeln;
Fig. 2 eine Draufsicht;
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig.1;
Fig. 4 eine Unteransicht des Zündglühkopfes nach Fig.1;
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Einlegeteiles für die Prallplatte, und
Fig. 6 eine Draufsicht eines anderen Einlegeteiles.
- 5 -S
Der in Fig. 1 dargestellte Zündglühkopf 1 weist ein zylindrisches Anschlußrohr .2 auf, über welches der Zündglühkopf an eine
Zuführvorrichtung anschließbar ist, die dem im Ofeninneren befindlichen Zündglühkopf intermittierend Festbrennstoff, z.B.
in Form von gemahlener Kohle, unter Anwendung von Druckluft zuführt. Zugeführte Brennstoffmenge und Druckluft sind dabei
im Wert so bemessen, daß im Zündglühkopf eine Explosion entsteht, durch welche die Festbrennstoffteilchen aus dem Zündglühkopf
geschleudert und über den Ofenquerschnitt verteilt werde
Mit dem Anschlußrohr 2 ist ein zylindrisches Rohrendstück 3 fest verbunden, dessen Innendurchmesser größer ist als der Innendurchmesser
des Anschlußrohres 2. Am Anschlußende ist hierzu das Rohrendstück 3 mit dem Anschlußrohr 2 ggf. unter Einsetzen
eines Stirnringes 4 verschweißt.
Mit der Innenwand des Rohrendstückes 3 sind einander gegen-
überliegend zwei ebene, stegartige Platten 5, 5 fest verbunden. Hierzu sind die Längsränder 7 der Platten 5, 6 mit der Innenwand
des Rohrendstückes 3 verschweißt. Zwischen Platten 5,6 und der Innenwand des Rohrendstückes 3 bilden sich Kammern 8, äi
zum Ende des Anschlußrohres 2 hin offen sind.
Die stegartigen Platten 5, 6 stehen zum Austrittsende hin über den unteren Rand 9 des Rohrendstückes 3 vor und bilden die quer
liegende Prallplatte 10. Vorzugsweise sind Platten 5, 6 und Prallplatte 10 von einem einstückigen, U-förmigen Teil gebildet.
Die Prallplatte 10 und die Platten 5, 6 bilden zusammen mit dem
Rohrendstück 3 seitliche, einander gegenüberliegende Austrittsöffnungen 11, 12.
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Die über den Rand 9 vorstehenden Platten 5, 6 weisen einander und zur Längsmittelebene versetzte Durchlaßöffnungen 13, 14 auf.
An den vorstehenden Enden der Platten 5, 6 sind quer zur Rohrlängsachse
verlaufende, die Durchlaßöffnungen 13, 14 freilassende
Querstege 15, 16 befestigt. Die Quersteyenden 17, 18
stehen nach beiden Seiten vorzugsweise gleich weit über die Platten 5, 6 und die gleichbreite Prallplatte 10 vor. Sie bilden
damit seitliche Begrenzungen und Lenkflächen zu den Austrittsöffnungen
11, 12.
Am unteren Rand 9 des Rohrendstückes 3 sind einander gegenüberliegend
Umlenkplatten 19, 20 befestigt. Ihr bis zur Höhe der Prallplatte 10 vorstehender Teil ist gewölbt. Zueinander versetzte
Längsränder dieser Umlenkplatten sind mit den Querstegen 15, 16 verschweißt, während die anderen, im Abstand von den
Querstegen 15, 16 enden. Für die durch die Auslaßöffnungen 13,
14 eintretenden Brennstoffteilchen und Gase bzw. Druckluft sind die Umlenkkammern 21, 22 nach abwärts und nach zueinander entgegengesetzten
Seiten hin über die Austrittsöffnungen 23, 24 offen. Hierdurch kann der Brennstoff über den mittleren Ofenbereich
verteilt werden. Nach oben zu stehen diese Umlenkkammern 21, 22 mit den Kammern 8 in Verbindung.
Die Prallplatte 10 besitzt eine zentrische Öffnung 25, in die ein flacher Haltestift 26 einer Einlegeplatte 27 oder eines
U-förmigen Einlegeteiles 28 einsetzbar ist. Die Platten bzw. U-förmigen Einlegeteile 27, 28 passen zwischen die Platten 5,
6 und stehen mit ihren Enden über die Prallplatte 10 vor. Durch Einsetzen ein oder mehrerer plattenförmiger Einlegeteile
27 können die Austrittsöffnungen IJ, 12, 13 und 14 in ihrer
Höhe verändert werden. Hierdurch ist eine Anpassung der Brennstoff
verteilung an unterschiedliche Ofenabmessungen bzw. Brandbedingungen möglich. Durch das U-förmige Einlegeteil 2 8 kann
mittels der seitlich hochgezogenen Ränder 29, 30 der freie Durchlaßquerschnitt der Durchlaßöffnungen 13, 14 verändert werden.
U-förmige und plattenförmige Einlageteile können auch kombiniert werden.
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Zündglühkopf und Einlageteile bestehen aus hochhitzebeständigem
Metall, insbesondere Stahl.
Patentanwälte
Dipl.-Ing. E. Eder
Dipl.-Ing. K. Sctfieschke
800Ö. München 40, afeabethstr. 34
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Dipl.-Ing. E. Eder
Dlpl.-lng. K. Schleschke
8000 München 40, Elisabethstr. 34
ANDREAS FRIEDL
8263 Burghausen/Obb.
Zündglühkopf für eine Vorrichtung zum Brennen von Grobkeramik, insbesondere von Ziegeln
Zusammenfas sung :
Der Zündglühkopf für eine Vorrichtung zum Brennen von Grobkeramik,
insbesondere Ziegeln, dient zur intermittierenden Zufuhr von Festbrennstoff unter Anwendung von Druckluft. Im
Zündglühkopf erfolgt eine Explosion, die zur Ausschleuderung des körnigen Festbrennstoffes, insbesondere Kohle, in den Ofenraum
führt. Er besteht aus einem zylindrischen Kopfteil mit einer Prallplatte am Austrittsende unter Bildung mehrerer
Austrittsöffnungen. Durch Einsätze kann die Größe der Austrittsöffnungen an unterschiedliche Ofenbedingungen angepaßt werden.
Hauptzeichnungsfigur ist Fig.1
8000 München 40, H&ibethstr.
Claims (1)
- , 1 . Zündglühkopf für eine Vorrichtung zum Brennen von Grob-keramik, insbesondere von Ziegeln, mit einem Anschlußrohr' für die intermittierende Zufuhr von Festbrennstoff durchDruckluft,einem damit fest verbundenen zylindrischen Rohrendstück mit größerem Durchmesser und einer Prallplatte am Austrittsende, die wenigstens zwei Austrittsöffnungen bildet, dadurch gekennzeichnet, daß im Rohrendstück (3) parallel zur Längsachse, zwei einander gegenüberliegende, ebene Platten (5, 6) befestigt sind, die mit der Prallplatte (10) am Ende des Rohrendstückes verbunden sind, so daß zwischen Platten und Rohrendstück Rücksohlagkammern (8) entstehen.2. Zündglühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Platten (5, 6) und Prallplatte (10) ein einstückiges U-Stück sind.3. Zündglühkopf nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (5, 6) mit Prallplatte (10) über das Ende des Rohrendstückes (3) vorstehend ausgebildet sind, so daß einander gegenüberliegende, seitliche Austritts Öffnungen (1Ϊ, 12) sich bilden.- 21 111ι ι ι■ It _l Ol |_ · I ιIl I *f· It I » «la IBI lit·Il I ·4. Zündglühkopf nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (5, 6) überhalb der Prallplatte öffnungen (}3, 14) aufweisen, daß mit dem Rand des Rohrendstückes (3), einander gegenüberliegend, die Austrittsöffnungen freilassend, ausgewölbte Umlenkplatten (19, 20) fest verbunden sind, deren einander entgegengesetzte Längsränder mit den vorstehenden Plattenrändern verbunden sind, während die anderen Längsränder nach außen offene Austrittsöffnungen (23, 24) der Umlenkkammern (21, 22) bilden.5. Zündglühkopf nanh den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Platten (5, 6) plattenförmig^ Querstege (15, 16) befestigt sind, deren vorstehende Enden zusammen mit den Umlenkplatten (19, 20) die Umlenkkammer (21, 22)
bilden.6. Zündglühkopf nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Prallplatte (10) passend ein oder
mehrere Einlegeteile (27, 28) einsetzbar angeordnet sind.7. Zündglühkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte (10) eine zentrische Öffnung (25) besitzt und Einlegeteile (27, 28) einen Haltestift (26) besitzen.8. Zündglühkopf nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einlegeteil (28) im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist.PatentanwälteDipl.-Ing. E^derDipl.-Ing. K. Sjßßueschke8000 München 40,/Ä»ethstr. 34
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8118921U1 true DE8118921U1 (de) | 1981-12-03 |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8118921U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3222871A1 (de) * | 1982-06-18 | 1983-12-22 | FHW-Brenntechnik GmbH, 8267 Neumarkt-St Veit | Verfahren und vorrichtung zum brennen von grobkeramik, insbesondere von ziegeln |
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- DE DE8118921U patent/DE8118921U1/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3222871A1 (de) * | 1982-06-18 | 1983-12-22 | FHW-Brenntechnik GmbH, 8267 Neumarkt-St Veit | Verfahren und vorrichtung zum brennen von grobkeramik, insbesondere von ziegeln |
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