DE8117741U1 - Siebmaschine mit schwingendem sieb - Google Patents
Siebmaschine mit schwingendem siebInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
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-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description
Bisher hat man Siebmaschinen mit Siebschirmen benutzt, die
im wesentlichen horizontal angeordnet waren und einer Kreiselbewegung ausgesetzt wurden, um das Produkt über die
gesamte Siebschirmoberfläche zu verteilen. Bei gewissen Siebmaschinen wurden Kugeln oder dergleichen vorgesehen,
die ein Zusetzen des Siebschirmes verhindern sollten. Diese Kugeln wurden veranlaßt gegen die Siebfläche zu stoßen, indem
sich die Maschine bewegte. Die Wirkung dieser Maschinen beruhte im wesentlichen auf der Orientierungskraft, und infolgedessen
hatten diese bekannten Maschinen einen hohen Energiebedarf und waren kostspielig zu betreiben.
Um den "Hub" derartiger bekannter Maschinen, zu ändern war
es erforderlich, die Maschine abzuschalten und die sich drehenden Exzentergewichte auszutauschen, um den Hub zu
ändern. Es besteht jedoch das dringende Bedürfnis nach Maschinen mit flachem schwingenden Sieb, das leicht hinsichtlich
des Hubes und der Frequenz einstellbar ist und nur eine geringe Antriebsenergie benötigt. Die herkömmlichen Siebmaschinen
benutzten einen einzigen Antrieb und der Hub war daher immer entsprechend.
Die vorliegende Erfindung sieht eine Siebmaschine mit einem
flachen Schwingsieb vor, das durch einen Kurzschlußläufermotor
angetrieben wird, so daß der Hub und die Frequenz des Siebes einfach dadurch eingestellt werden können, daß
die den Motor speisende Spannung geändert wird. Der Siebschlrmaufbau
wiest Antriebsfedern auf, die einen großen Teil der Antriebsenergie zurückliefern, während die Erreger-Energi^
durch den Antriebsmotor über Exzenter geliefert wird. Der |
Motor und der Vibrationserzeuger sind in der Nähe des Einlaß- | endes des Siebschirms angeordnet, und die Antriebsfedern |
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benachbart zum Austragsende, wodurch eine allgemein kreisförmige oder elliptische Bewegung des Siebschirms am EInlaufende erhalten wird, wobei jedoch diese Bewegung in eine
reine hin- und hergehende Bewegung längs der Längsmittellinie des Siebschirms in der Nähe des Austragsendes übertragen wird, und diese "Hub"-Wirkung der Maschine erfolgt in
wesentlichen horizontal oder flach.
Die Antriebsfedern bestehen aus Stahlschraubenfedern und weisen einen Erreger auf, der daran befestigt ist und im
Betrieb als Gegengewicht-Masse für die Schraubenfedern dient Es ist wichtig, daß die Antriebsfedern und der Erregeraufbau
Stabilisatoren in Form von Blattfederpaketen aufweist, die vertikal angeordnet sind und am unteren Ende am 3asisaufbau angreifen, auf dem die Siebmaschine montiert ist. Die
Stabilisierungsfedern sind mit ihrem oberen Enden an dem Antriebsfeder-Erregeraufbau befestigt und bewirken eine
Führung der Erregermasse, die sonst in den freien Raum einstehen würde, der vor den Federn liegt. Außerdem dienen die
Stabilisierungsfedern zur Steuerung oder Stabilisierung^der Wirkung des Antriebsfederaufbaus und des Siebes als Einheit,
wodurch die erwünschte Hubwirkung zustande kommt, bei der eine elliptische Bewegung benachbart zum Einlaßende und eine
axiale Bewegung am Auslaßende des Siebes vorhanden ist.
Der Siebschirmaufbau ist auf einem Basisrahmen montiert, voi
dem er durch vier Stützfedern getragen wird, die aus Stahlschraubenfedern bestehen. Diese Stutzfedern sind jeweils
paarweise in der Nähe des Auslaßendes bzw. Im Mittelbereich des Siebes derart angeordnet, daß das Sieb frei schwebend
seitlich und in Längsrichtung schwingen kann.
mit einem schwingenden Flachsieb zu schaffen, bei dem am Einlaßende eine elliptische Bewegung vorhanden ist und am
Auslaßende eine in Axialrichtung verlaufende Hubbewegung.
Weiter bezweckt die Erfindung die Schaffung einer Siebmaschi;
bei der das schwingende Sieb von Stützfedern getragen wird, die es frei seitlich und in Längsrichtung beweglich tragen,
wobei ein Erregerantrieb benachbart zum Einlaßende des Siebe vorgesehen ist und Antriebsfedern in der Nähe des Auslaßendes«
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der rotierende Erregereingang am Einlaßende angeordnet ist und
dem Schirm eine im wesentlichen kreisförmige Beweung in Horizontalrichtung in diesem Bereich erteilt, während der
Antriebsfederaufbau benachbart zum Auslaßende diese Drehbewegung in eine Axialbewegung in Längsrichtung des Siebes
im Bereich des Auslasses umformt.
Ein weiteres wichtiges Merkmal der Erfindung besteht dasin,
einen Antriebsfederaufbau zu schaffen, bei der ein Erreger-Ausgleichsgewicht vorhanden ist und die Federn und die
vertikalen Stabilisierungsfedern derart angeordnet sind, daß die Erregermasse geführt und gesteuert wird, um den erwünsch
Linearhub durchzuführen.
Weiter sieht die Erfindung die Schaffung einer Siebmaschine vor, die eine Vibrationsvorrichtung an einem Ende besitzt,
durch die eine seitliche und eine Längsbewegung dem Sieb aufgeprägt wird« während am gegenüberliegenden Ende des
Siebes nur noch die Längsbewegung vorhanden ist, während die seitliche Bewegung von dem Einlaßende nach dem Auslaßende
sich ständig vermindert.
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Nachstehend wird ein- Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
ausgebildeten Siebmaschine mit schwingendem Sieb;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Siebmaschine gemäß
Fig. Ii
Fig. 3 eine Stirnansicht der Siebmaschine gemäß Fig. 1 und 2.
Die Siebmaschine ruht auf einem rechteckigen Grundrahmen 10, der auf jedem seiner Seitenschienen im Mittelbereich
Stützträger 11 und zwei im seitlichen Abstand zueinander
angeordnete nach oben vorstehende Stützen 12 an einem Ende aufweist, die Stützkissen 13 an diesem Ende des Rahmens tragen
Die Träger 12 sind mit den Seitenschienen des Grundrahmens über diagonal angeordnete Schienen 14 verbunden. All diese
Teile sind zusammen mit den stirnseitig verlaufenden Endschienen 15 durch Schweißen miteinander verbunden, und sie
bilden einen starren Rahmenaufbau, der über Winkeleisen 16 und Bolzen am Boden verankert werden kann. Dieser Grundrahmen
bildet einen fertigen Träger für den Siebrahmenaufbau mit
einem vorbestimmten Winkel, der die gewünschte Förderneigung aufweist.
Der Siebrahmenaufbau 20 ist mit Stutzlagern I9 versehen, die
im Abstand zueinander angeordnet an jenen Stellen befindlich sind, die über den Stutzlagern 11 und I3 des Basisrahmens
liegen. Zwischen den Traglagern 11 und 13 und den zugeordneter
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Stützlagern 19 sind Schraubenfedern 18 angeordnet. Die Schr-aubenfedem 18 aus Stahl tragen den Siebaufbau und
gewährleisten, daß dieser Aufbau frei auf dem Grundrahmen schwimmend beweglich ist, ohne daß der Schwimmbewegung Wider·
stände entgegengesetzt werden, so daß der Siebrahmen, wenn er in Vibration versetzt wird, sich völlig frei in der Weise
bewegen kann,- wie dies durch die nachstehend beschriebenen Vorrichtungen, bewirkt wird.
Der Siebrahmenaufbau 20 weist ein Sieb 21 auf, das Seitenwände 22, Stirnwände 23 und 24, einen Siebboden 26 und
einen Deckel 25 aufweist. Der Deckel 25 ist abnehmbar und besitzt eine Einlaßöffnung 27 und Kontrollfenster 28, die
geöffnet werden könnei, um das Innere des Siebes· zugänglich
zu machen. Der Siebboden 26 ist mit Auslässen 29 und 34 versehen. Das Innere des Siebes kann zwei übereinanderliegende
Siebplatten aufweisen, wobei die obere Siebplatte eine größere Maschenweite besitzt als die untere Siebplatte, damit zunächst auf der oberen Platte Probeteilchen abgesiebt
werden können, die durch den Auslaß 34 abgezogen werdenound
es können dann die feineren Teilchen auf die untere Siebplatte gelangen, von der das Enderzeugnis auf den Siebboden
des Fördertroges fällt, um durch die Abzugsöffnung 29 abgeleitet zu werden. Der Siebaufbau ist nicht im einzelnen dargestellt, da dieses Flachsieb selbst nicht Gegenstand der
Erfindung ist. Das Sieb ist demgemäß voll gekapselt und deshalb im Betrieb staubfrei.
Die beiden Siebdecks können aus rostfreiem Stahl oder Gummi bestehen, oder sie können aus beheizten Siebplatten bestehen|
je nach dem zu sichtenden Produkt. Typisch unter den verschiedenen Produkten, die hiermit behandelt werden können,
sind Asbestfasern, Polyvinylchlorid, Phosphat-Düngemittel, Pellets, Zucker, Sojabohnenflocken, Waschmittel, Getreide,
Fleischbrocken, Sägespäne (auch mit Splitterreinigung), Kleb| mehl, Baumwollsaatmehl, Brauereitanks, Korn, Mais, Salz, Hac
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fleisch, Nahrungsbrei, Geflügelbrei oder Jedes andere Produkt, welches eine Trennung durch Absieben erfordert.
Wenn es die Verhältnisse erfordern, können einige Hartgummikugeln auf der Unterseite des unteren Siebschirms an»
geordnet werdenrf um eine kontinuierliche SiebVerstopfung
zu vermeiden, die sonst auftreten könnte.
An der Stirnwand 23 benachbart zum Einlaß 27 ist ein Schwingungserzeuger 30 starr über Konsole 31 befestigt,
der einen Kurzschlußläuferraotor 32 mit einem Exzenter 33
auf beiden Enden der Antriebswelle aufweist, die vertikal angeordnet ist, so daß die Exzenter 33 sich in Horizontalebenen drehen. Die Exzentergewichte sind von einem Gehäuse
34 umschlossen, um eine Verletzung der Bedienungspersonen
im Betrieb zu vermeiden. Wenn die Exzentergewichte 33 durch den Motor 32 gedreht werden, dann bewegen sie sich
in einer Richtung tangential zum Einlaß, so daß das Einlaßende des Siebes veranlaßt wird, sich seitlich zu bewegen. Wenn die Gewichte 33 jedoch axial in Längsrichtung
des Siebaufbaus gerichtet werden, dann wird das Sieb veranlaßt, sich in axialer Richtung zu bewegen.
Die Längsbewegung des Siebaufbaus hat zur Folge, daß eine
Antriebsfederanordnung 35 am Austragsende des Siebes erregt wird, wodurch die Wirkung des Schwingungserregers 30
im Hinblick auf die Axialbewegung des Siebes vervollständig wird. Der Antriebsaufbau 35 weist eine Batterie von Stahlschraubenfedern 36 auf, die direkt an der Stirnwand 34 des
der eine Stirnplatte 38 besitzt, an der die Federn direkt
befestigt 3ind, wobei außerdem eine Widerlagerplatte 39
vorgesehen ist, die an der Stirnwand 24 befestigt ist und
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außerdem sind Aussteifstege 40 vorgesehen. Die Federbatterie 36 steht von der Platte 38 nach außen vor, und
ist mit den entgegengesetzten Enden an einem schweren Erregerplattenaufbau 41 befestigt, der eine Abstandsplatte
42 und Abschlußplatten 43 aufweist, durch die Bolzen 44
geführt sind, um den Aufbau massiv als Einheit zu sichern. Diese Masse, die durch die Erregerplatten 41, 42 und 43
gebildet wird, wirkt im Betrieb als Gegengewicht zur Masse des Siebaufbaus über die Federn 36.
Die Federn 36 und der Erregerplattenaufbau stehen von der
Stirnplatte 38 des Siebes nach außen vor. Jedoch sind Führungsglieder für diesen Aufbau in Form vertikal angeordneter Blattfedern 45, die in Gruppen zu Je drei Federn
zusammengefaßt und an den gegenüberliegenden Rändern der Platte 42 angeordnet sind.
Diese Blattfedern können einzeln oder als Blattfederpakete angeordnet sein, und sie können an der Platte 42 über Ausleger 46 befestigt sein, an denen sie mit ihren oberen °-
Enden über Bolzen befestigt sind. Am unteren Ende sind die Blattfederpakete 45 am Grundrahmen I5 über ähnliche Ausleger
47 und Bolzen verbunden. Auf diese Weise werden Erregeraufbau und Federaufbau sowie Siebaufbau durch die Blattfedern
45 geführt, die als Stabilisatoren wirken und wirksam die
Wirkung der Federbatterien, bestehend aus Schraubenfedern, steuern, wodurch der Siebaufbau eine hin- und hergehende
Bewegung in Förderrichtung ausführt, die an diesem Abgabeende der Siebmaschine erwünscht ist.
Durch Benutzung eines Kurzschlußläufermotors 32 mit einem Spannungs-Stellglied I7 läßt sich die Siebmaschine sowohl
hinsichtlich des Hubes als auch hinsichtlich der Frequenz
einfach durch Veränderung der Spannung einstellen,und
diese veränderbare Spannung kann leicht durch einen manuell einstellbaren Autotransformator 17 gewonnen
werden, und auf diese Weise kann eine Einstellung leicht vorgenommen werden.
Durch diese Art der Einstellung des Hubes und der Frequenz kann der Schwingungserzeuger 30 mit relativ hoher Spannung
gepulst werden, um das Sieb zu veranlassen, kurzzeitig mit hoher Geschwindigkeit und Amplitude zu schwingen, und
dann kann eine niedrigere. Spannung an die Erregervorrichtung 30 angelegt werden, um einen geringeren Hub und eine
niedrigere Drehzahl für das Sieb zu erreichen. Dieser geringere Hub und die geringere Drehzahl kann die"normalerweise
benutzte Betriebsdrehzahl bzw. Frequenz sein.
Diese spezielle Schwingwirkung des Siebes ist wichtig im Hinblick auf den demonstrierten erfolgreichen Einsatz
dieser Filtermaschine, und diese Wirkung wird erhalten durch die Kombination von Merkmalen, von denen die Führung und
Steuerung durch die Blattfedern 45 nicht die geringsten sind
Durch die Blattfedern wird eine starre Verankerung des Bodenendes am Basisrahmen 10 gewährleistet und eine feste
Verbindung befindet sich am oberen Ende des Antriebsfederauf
baus 35 und im Hinblick auf die Erregermasse 41, 42, 43,
wodurch eine seitliche Bewegung des Abgabeendes des Siebes 20 verhindert oder begrenzt wird, während die Vertikalstellung
an diesem Ende der Einheit fixiert ist. Auf diese Weise wird die gewünschte Axialbewegung des Siebes an diesen
Ende gewährleistet.
Die Doppelmassenausbildung der Vibrationseinheit bewirken.
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daß der Siebaufbau 20 und der Erregeraufbau 41, 42, 43 |
das Sieb sehr leicht gegenüber den Federn 18 isoliert und |
es wird natürlich erreicht, daß der Erregeraufbau als Gegen-g
gewicht zu dem Hauptsiebaufbau 21 wirkt, da diese Erreger- | masse in den freien Raum von dem Stahlfederantrlebsfederaufbau 35 hineinragt. Bei Erregung des Schwingungsantriebs
30 erfolgt die Vibrationswirkung mit einer allgemeinen seitlichen Bewegung, die durch die Drehbewegung verursacht ist,
und dies führt zu einer kreisförmigen oder elliptischen
Schwingungsbewegung am Einlaßende des Siebes.
Durch die komplementäre Wirkung der Antriebsfedern 36, die |
durch die Wirkung des Schwingungsantriebes. 30 erregt werden,!
erfolgt eine graduelle Abschwächung der seitlichen Bewegung 1
über die Länge des Siebes 21, und am Auslaufende des Siebes |
ist nur eine hin- und hergehende Bewegung festzustellen, | die durch die Stabilisierungsblattfedern 45 zustande kommt
Die Schwingungsbewegung ist flach, jedoch ist der Siebschirm nach unten hin vom Einlaßende nach dem Auslaßende
geneigt, so daß das abzusiebende Produkt auf den einzelnen | Siebdecks in einer solchen Art und Weise abfließt, daß sich
eine optimale Wirkung im Hinblick auf die Trennung des
Produktes von den abzusiebenden Teilen ergibt. Beispielsweise kann Stroh von Staubpartikeln getrennt werden, wenn
das Stroh, wie es bei herkömmlichen Fördervorrichtungen
der Fall war, nach oben abgegeben wird, dann können sich
die Strohhalme vertikal orientieren und in dieser Lage durcl die Sieböffnungen hindurchfallen. Die erfindungsgemäße
Anordnung ergibt jedoch den Vorteil, daß eine solche Aufstellung der Strohhalme verhindert wird.
Die Stabilisierungsfedern 45 stabilisieren die Erregermasse 1
41, 42, 43 und bewirken so eine elliptische Schwingung am
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Einlaßende der Siebmaschine und einen linearen Hub am Auslaßende. Weil die Antriebsfedern 36 den größten Teil
der Antriebskraft erzeugen, braucht der Schwingungsantrieb 30 nur die Erregerenergie zu liefern, wodurch der Energieverbrauch
zum Antrieb auf ein Miniraum reduziert wird.
Das Sieb der erfindungsgemäßen Siebmaschine ist etwa 1 m
breit und 3 m lang und es ist in einem Winkel von 10° gegenüber der Vertikalen angestellt. Die elliptische Hublänge
am Einlaß beträgt etwa 9,5 mm bei 855 u/min, und diese
9*5 mm/Schwingung in Linearrichtung findet sich auch am Abgabeende. Die Vorrichtung kann -Jedoch auch mit ganz andere
Abmessungen gebaut werden, und sie kann 30 cm bis 3#60 m
breit sein und bis zu 9 m lang. All diese Einheiten können mit einstellbarem Hub und einstellbarer Frequenz hergestellt
werden, indem ein Kurzschlußläufermotor 32 Anwendung findet,
der über einen Autotransformator I7 gespeist wird.
Im Betrieb verstreut die seitliche elliptische Bewegung am Einlaßende das Produktmaterial über die Breite des Schirm
und wie dies bei Vibrationssieben dieser Bauart normal ist, wird das Material anfänglich stratifizlert, wobei die kleine
Partikel nach unten gelangen und die größeren Partikel nach oben. Dies führt zu einer sehr wirksamen Absiebung der klein
Partikel benachbart zum Sieb, und wie erwähnt, ist diese Absiebwirkung sehr zweckmäßig zum Trennen von Elementen, die
eine größere Länge als Breite besitzen, von Partikeln, die normalerweise rund sind oder eine ähnliche Gestalt haben.
Aus der vorstehenden Beschreibung 1st ersichtlich, daß durch die Erfindung eine Siebmaschine geschaffen wird, deren Sieb
am Einlaßende auch seitlich schwingt und am Auslaßende eine lineare Schwingung vollführt. Dies wird durch einen sich
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drehenden Schwingungsantrieb bewirkt, der am Einlaßende angeordnet ist und Federn am Auslaßende erregt, die mit
einer Erregermasse zusammenwirken, die als Gegengewicht
wirkt, wobei Stabilisierungsfedern zwischen einem Basisrahmen und der Erregermasse vorgesehen sind, um die Antriebsfedern
und die Erregermasse zu steuern und eine
lineare Bewegung am Auslaßende des Siebes gewährleisten.
lineare Bewegung am Auslaßende des Siebes gewährleisten.
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ZUSAMMENPASSUNG
Siebmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Siebmaschine mit einem schwingenden Sieb, das durch eine Vibrationserregungsvorrichtung
am Einlaßende in Schwingungen versetzt wird, wobei Antriebsfedern am Ausgangsende angeordnet sind und
ein Ausgleichsglied mit einer Abstimmplatte und Stabilisatoren für das Gegengewicht vorgesehen sind. Dadurch wird
die seitliche Vibrationsbewegung des Siebes, d.h. die elliptische Bewegung am Einlaßende in eine hin- und hergehende
axiale Bewegung am Ablaßende umgeformt.
Claims (1)
- .17 j?26 ,. K/.ßei .. ,,Schützen. Sprüche1. Siebmaschine mit einem schwingenden Siebschirra, der federnd gegenüber einem Basisaufbau abgestutzt ist» dadurch gekennzeichnet« daß ein Schwingungserzeuger (32) am Einlaufende dea Siebschirms angreift und an diesem Ende eine seitliche Schwingungsbewegung aufprägt, und daß ein Antriebsfederaufbau und sin Gegengewicht am Austragsende des Siebes angeordnet sind..r -2. Siebmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,daß der Antriebsfederaufbau eine Batterie von Federn aufweist, und daß das Gegengewicht eine Erregermasse aufweist, die an den Federn befestigt ist, wobei die Federn und die Erregermasse nach außen vom Ende des Siebschirms vorstehen.3. Siebmaschine nach Anspruch.8, dadurch gekennzeichnet,daß die Antriebsfedern und die Erregermasse durch vertikale Stabilisierungsfedern geführt und gesteuert werden, die an der- Masse befestigt und am Basisaufbau verankert sind.4. Siebmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,daß die Stabilisierungsfedern aus Blattfedern oder Blattfederpaketen bestehen, die seitlich benachbart zu der Masse angeordnet sind.I) Il «■ ■· I > · I■111 .··» Ill '~7_ Τ) "" 11111··· ···'Siebmaschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungsfedern Blattfederpakete an beiden Selten der Erregermasse aufweisen, und daß das Sieb durch vertikal angeordnete Schraubenfedern abgestützt wird, die den Siebschirmaufbau frei schwimmend tragen .6. Siebmaschine nach Anspruch 5»
dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungserzeuger am Einlaßende einen. Kurzschlußläufermotor aufweist, und daß die Antriebsfedern am Austragsende aus Schraubenfedern bestehen.7. Siebmaschine nach Anspruch 5, odadurch gekennzeichnet« dad die Erregermasse eine schwere Platte aufweist» die an den Antriebsfedern festgelegt ist« dafl eine schwere Abstandsplatte parallel zu der ersten Platte angeordnet ist« und dafl zwei Endabsohluflplatten an den beiden gegenüberliegenden Selten der schweren Platten angeordnet sind« wobei Bolzen durch die Endabschlußplatten zwischen den schweren Platten hindurchgeführt sind.8. Siebmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,daß die Antriebsfedern an dem schweren Plattenaufbau befestigt sind, der am Austragsende des Siebschirms angeordnet ist./9. Siebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,daß der Schwingungsantrieb von einem Kurzschlußläufermotor angetrieben wird, welcher von einem Spartransformator gespeist wird, und daß eine Stabilisatorfeder die Bewegung, des Siebschirms führt und steuert, daß die Stabilisatorfeder aus einem vertikalen Blattfederpaket besteht, und daß eine Antriebsfeder mit einer Gegengewichtsmasse zwischen der Stabilisatorfeder und dem Siebschirm angeordnet ist. /
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