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DE8031188U1 - Siegelrandfolienbeutel - Google Patents

Siegelrandfolienbeutel

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Publication number
DE8031188U1
DE8031188U1 DE19808031188 DE8031188U DE8031188U1 DE 8031188 U1 DE8031188 U1 DE 8031188U1 DE 19808031188 DE19808031188 DE 19808031188 DE 8031188 U DE8031188 U DE 8031188U DE 8031188 U1 DE8031188 U1 DE 8031188U1
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DE
Germany
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layer
bag
fragrances
bag wall
film
Prior art date
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Expired
Application number
DE19808031188
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE19808031188 priority Critical patent/DE8031188U1/de
Publication of DE8031188U1 publication Critical patent/DE8031188U1/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D75/00Packages comprising articles or materials partially or wholly enclosed in strips, sheets, blanks, tubes or webs of flexible sheet material, e.g. in folded wrappers
    • B65D75/26Articles or materials wholly enclosed in laminated sheets or wrapper blanks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)
  • Disinfection, Sterilisation Or Deodorisation Of Air (AREA)

Description

HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT KALLE Niederlassung der Hoechst AG
Hoe 80/K 077G
21. November WLJ-Dr.Wa.-rw
Siegelrandfolien beutel
Die Neuerung betrifft einen Siegelrandbeutel zur Aufnähme von Duftstoffen oder Insektiziden.
Bekannte Siegelrandfölienbeutel zur Verpackung von Duftstoffen oder Insektizideibesitzen für diese undurchlässige Wände; der Beutel muß geöffnet werden, um bei Bedarf den Duftstoff oderdas Insektizid zur Wirkung zu bringen.
Andere handelsübliche Beutelpackungen für Duftstoffe haben für diese praktisch durchlässige Wandungen. Der in diesen Packungen verpackte Duftstoff wird bereits bei noch geschlossenem Beutel wirksam.
Aus diesem Grunde werden diese Beutel in einen zweiten, für Duftstoff undurchlässigen Beutel verpackt und bei Bedarf aus diesem entnommen. Um diesen Aufwand zu vermeiden, sind Folienbeutel zur Verpackung von Duftstoffen vorgeschlagen worden, deren erste Wand aus für Duftstoff praktisch undurchlässigem Werkstoff besteht, während die zweite Beutelwand derart ausgebildet ist, daß sie aus zwei Folienlagen besteht, die im Randbereich miteinander verschweißt sind, wobei die Folie, welche die Außenseite der zweilagigen Wand bildet, für Duftstoffe undurchlässig ist.
Dieser Beutel kann bei Bedarf für Duftstoff dadurch durchlässig gemacht werden, daß man die für Duftstoff undurch-
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lässige Schicht, welche eine Außenseite der zweiten Beutelwand bildet, von ihrer Unterlage abtrennt, so daß danach Duftstoff durch den für diesen durchlässigen Teil derselben diffundieren und aus dem Beutel austreten kann.
Bei dem bezeichneten Beutel besteht jedoch die Gefahr, daß die für Duftstoffe praktisch undurchlässige Deckfolie auf der Außenseite der für Duftstoff durchlässigen Beutelwand im Bereich der Schweißnaht entweder so fest mit dieser verbunden ist, daß ein Abtrennen von Hand praktisch nicht möglich ist und dabei die Gefahr besteht, daß diese Beutelwand im Bereich der Siegelnähte beschädigt wird oder daß die Verbindung der beiden miteinander verbundenen Folien nicht hinreichend fest und der Beutel deshalb schon vor dem gewollten Zeitpunkt seiner bestimmungsgemäßen Verwendung in unerwünschter Weise durchlässig für Duftstoff ist.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Beutel der genannten Gattung vorzuschlagen, der eine Sperrschicht umfaßt, durch die praktisch keine Diffusion von Duftstoffen oder Insektiziden stattfindet und die bei Bedarf von Hand leicht mit geringem und gleichmäßigem Kraftaufwand sicher vom Beutel derart ablösbar ist, daß dieser danach, ohne geöffnet zu werden, Duftstoff oder Insektizid an die Umgebung abzugeben vermag.
Die der Neuerung zugrunde liegende Aufgabe wird gelöst & durch einen Beutel der in Anspruch 1 angegebenen Ausbildung
• ·
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Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Bezeichnung, daß eine Folie oder die Schicht eines Laminates bzw. dieses selbst für Duftstoffe oder Insektizide praktisch durchlässig ist, bedeutet definitionsgemäii, daß durch die bezeichneten Flächengebilde gleichbleibende Diffusion von Duftstoffen oder Insektiziden stattfindet.
Unter einer für Duftstoffe praktisch undurchlässigen Folie oder Schicht eines Laminats soll definitionsgemäß verstanden werden, daß die bezeichneten Flächengebilde aufgrund ihres chemischen Aufbaus und ihrer Wanddicke Diffusion von Duftstoffen oder Insektiziden praktisch verhindern.
Unter der Bezeichnung FoIienlaminät mit latenter Durchlässigkeit für Duftstoffe oder Insektizide soll definitionsgemäß ein solches verstanden werden, das aus einer ersten, seine eine Außenseite bildenden Schicht, die für Duftstoffe oder Insektizide praktisch durchlässig und siegelfähig ist, einer zweiten, die andere Außenseite des Laminats bildenden, für Duftstoffe praktisch undurchlässigen Schicht sowie einer zwischen den beiden genannten Schichten angeordneten, für Duftstoffe durchlässigen, spaltbaren Schicht aus oL-Olefin umfaßt, wobei das dreischichtige Laminat für Duftstoffe praktisch undurchlässig, nach Abspaltung der für Duftstoffe praktisch undurchlässigen Schicht des Folienlaminats durch Spaltung seiner
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spaltbaren Schicht aus oC-01efin in für Duftstoffe praktisch durchlässigen Zustand überführbar ist.
Die Bezeichnung, daß die Schicht aus polymerisiertem OC-Olefin des die zweite Beutelwand bildenden Folienlaminats "spaltbar" ist, soll definitionsgemäß bedeuten, daß sie unter Überwindung der ihr innewohnenden Kohäsionskraft in einer Ebene, die sich praktisch jeweils parallel abständig zu den Schichtoberflächen erstreckt, von Hand leicht und mit praktisch gleichmäßigem Kraftaufwand vollflächig derart spalten läßt, daß dabei die Adhäsionskraft zwischen ihr und den jeweils an sie angrenzenden Schichten des Laminats nicht überwunden wird, d.h., daß ihre feste Verbindung mit den an ihre Ober-IS flächen jeweils angrenzenden Schichten erhalten bleibt.
Die Siegelnähte des Beutels sind geschichtet aufgebaut und umfassen Zonen unterschiedlicher stofflicher Ausbildung. Die Siegelnähte haben eine baulich strukturelle Ausbildung, die sich ergibt, wenn man ein die erste Beutelwand bildendes Folienlaminat mit einem die zweite Beutelwand bildenden, derart übereinander anordnet, daß ihre siegelfähigen Schichtenaus Polyolefin aneinander grenzen und dann die Laminate im Bereich ihrer aneinander grenzenden Schichten miteinander versiegelt.
Die Schichten der die Wände des Beutels bildenden Folienlaminate finden - in der Aufeinanderfolge, die sich aus der angegebenen übereinanderliegenden Ausbildung der ersten und zweiten Beutelwand ergibt - in den Zonen, an
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die sie angrenzen, jeweils ihr chemisch-stoffliches Gegenstück und räumlich ihre Fortsetzung. Dabei bildet die spaltbare Schicht aus polymerisiertem <X-01efin des die zweite Beutelwand bildenden Folienlaminats und die ihr chemisch-stofflich sowie bezüglich ihrer Eigenschaft entsprechenden spaltbaren Zonen der Beutelsiegelnähte eine integrale, unterbrechungsfrei durchgehend ausgebildete stoff- sowie eigenschaftsidentische flächige Einheit.
Die aus polymerisiertem oC-Olefin bestehenden Zonen der Siegelnähte sind unter Überwindung der ihnen jeweils inne wohnenden Kohäsionskräfte in einer Ebene, die sich praktisch jeweils parallel abständig zu ihren Oberflächen erstreckt, von Hand und mit praktisch gleichbleibendem Kraftaufwand vollflächig spaltbar, wobei die Adhäsionskraft zwischen ihnen und den an sie jeweils angrenzenden Zonen der Siegelnaht nicht überwunden wird.
Die erste, für Duftstoffe oder Insektizide praktisch undurchlässige Beutelwand besteht aus einem wenigstens zweischichtigen Folienlaminat, umfassend eine für Duftstoffe oder Insektizide praktisch undurchlässigen Schicht und einer, eine Oberfläche des Laminats bildende siegelfähige Schicht aus Polyolefin.
Die für Duftstoffe oder Insektizide praktisch undurchlässige Schicht besteht beispielsweise aus Aluminium oder Kunststoff, wie beispielsweise Polyester oder Polyamid. Die eine Oberfläche des Laminats bildende Schicht besteht beispielsweise aus Polyäthylen.
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Das Laminat kann weitere Schichten umfassen.
Die zweite Beutelwand, die aus einem Folienlaminat mit latenter Durchlässigkeit für .Duftstoffe oder Insektizide besteht, ist dreischichtig ausgebildet und umfaßt eine für Insektizide oder Duftstoffe praktisch undurchlässige Schicht, beispielsweise eine solche aus Polyamid, eine siegelfähige Schicht aus Polyolefin sowie eine zwischen diesen beiden Schichten angeordnete spaltbare Schicht aus polymerisiertem oC-Olefin.
Die zweite Beutelwand des für Duftstoffe latent durchlässigen Folienlaminats besteht beispielsweise aus einer für Duftstoffe praktisch undurchlässigen Schicht aus Polyamid, einer für Duftstoffe praktisch durchlässigen siegelfähigen Schicht, vorteilhaft aus Polyolefin, insbesondere Polyäthylen und einer zwischen diesen beiden Schichten angeordneten spaltbaren Schicht aus OO -Olefin. Die zweite Beutelwand ist dabei zur ersten derart angeordnet, daß die für Duftstoffe praktisch undurchlässige Laminatschicht die eine Außenseite des Beutels bildet.
Die spaltbare Schicht des die zweite Beutelwand bildenden Folienlaminats bzw. die spaltbare Schicht der Siegelnähte des Beutels ist sowohl chemisch stofflich als auch physikalisch inhomogen aufgebaut. Die Schichten bestehen aus polymerisiertem o6 -Olefin und sind jeweils streckorientiert. Feste anorganische Teilchen sind jeweils in Hohlräume eingelagert, die in der streckorientierten Schicht aus polymerisiertem OC-Olefin vorhanden sind.
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Die bezeichnete Schicht aus Oc-Olefin ist beispielsweise aus polymerisiertem Ethylen oder polymerisiertem Propylen aufgebaut; sofern die Schicht aus polymerisiertem Propylen besteht, besitzt dieses einen isotaktischen Anteil von wenigstens 90 %.
Die streckorientierte Schicht aus polymerisiertem OC-Olefin enthält feinverteilt feste anorganische oder organische, in Hohlräumen der Schicht eingelagerte Teilchen einer Größe im Bereich von 0,2 bis 20 ,um, vorteilhaft eine Größe von 2 bis 8 ,um, in einer Menge im Bereich von 1 bis 25 Gew.-%, vorteilhaft 5 bis 15 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Schicht.
Die Teilchen bestehen beispielsweise aus Glas, Siliciumdioxid, Titandioxid und Calziumcarbonat.
Als Festpartikel sind auch solche aus organisch chemischen Verbindungen geeignet, die hinreichend fest sind, beispielsweise Partikel aus vernetztem Kunststoff. Der Schmelz- bzw. Zersetzungspunkt derartiger Partikel muß dabei oberhalb der während der Herstellung der Folie auftretenden Temperatur liegen, die Löslichkeit des die Partikel bildenden chemischen Werkstoffes an dem Polymeren, das die spaltbare Schicht bildet, muß möglichst gering sein. Die Schicht hat eine Dicke im Bereich von 5 bis 100 ,um, bevorzugt eine Dicke von 10 bis 50 ,
um.
Die für Duftstoffe praktisch durchlässige Schicht des die zweite Folienwandung bildenden Folienlaminats ist
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siegelfähig. Die Schicht besteht aus Polyolefin, bevorzugt aus Polyäthylen oder aus Copolymerisat, das zu überwiegendem Anteil aus copolymerisiertem Ethylen und zu mengenmäßig geringerem Anteil aus copolymerisiertem Vinylacetat besteht. Bevorzugt hat die durchlässige siegelfähige Schicht eine Dicke von 50 bis 150 ,um.
Mit Hilfe des als Zuglasche bezeichneten Stückes des Beutelüberstandes erfolgt die Abtrennung der für Duftstoffe praktisch undurchlässigen Schicht des die zweite Beutelwandung bildenden Folienlaminats von seiner Unterlage in der Weise, daß man an der Zuglasche in Richtung auf den Beutel zu zieht, dabei wird zunächst die an die Zuglasche angrenzende Beutel siegelnaht, wie angegeben, im Bereich ihrer spaltbaren Zone beginnend an der Siegelnahtaußenseite und fortschreitend bis zu ihrer Innenseite unter Überwindung ihrer Kohäsionskraft über ihre gesamte Länge gespalten; bei weiterem Zug an der Lasche erfolgt Spaltung des die zweite Beutelwand bildenden Folienlaminats im Bereich ihrer spaltbaren Schicht in der angegebenen Weise; die Spaltung erfolgt dabei von der einen Beutelwand in Richtung auf die ihr gegenüber liegende zu und gegebenenfalls bis zu dieser hin. Bei weiterem Zug an der Lasche wird auch die spaltbare Zone der zweiten Siegelnaht über ihre gesamte Länge, wie angegeben, gespalten und die die ursprüngliche Außenseite der zweiten Beutelwand bildende Schicht von ihrer Unterlage völlig durch Spaltung unter Überwindung der Kohäsionskraft der Schicht abgetrennt. Die durch den Abspaltvorgang gebildete Beutelwand ist durchlässig für Duftstoffe.
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Die für Duftstoffe oder Insektizide praktisch undurchlässige Schicht des Laminats bildet die Außenseite der zweiten Beutelwand, die siegelfähige Schicht aus Polyolefin ihre Innenseite.
5
Die beiden Beutelwandungen haben gleiches Format, bevorzugtrechteckiges. Im Beutel hohlraum befindet sich Duftstoff in flüssiger oder fester Form.
Unter einem Beutelüberstand ist derjenige Bereich bzw. sind diejenigen Bereiche des erfindungsgemäßen Beutels zu verstehen, die sich jeweils über eine den Hohlraum begrenzende spaltbare Siegelnaht hinaus nach außen gerichtet verlaufend erstrecken. Der neuerungsgemäße Beutel kann auch zwei Beutelüberstände aufweisen, die bevorzugt jeweils an sich gegenüber liegenden Siegelkanten des Beutels beginnen.
Der Beutelüberstand ist zweiteilig ausgebildet, wobei die beiden Teile gleiche Form und Abmessung besitzen; sie sind übereinander liegend, bevorzugt kongruent, angeordnet. Das eine Beutelüberstandstei 1 bildet eine Zuglasche, das andere eine Haltelasche.
Der die Zuglasche bildende Teil des Beutelüberstandes besteht entweder aus Folie, die aus gleichem Werkstoff aufgebaut ist, aus dem die Schicht besteht, welche die Außenseite der zweiten Beutelwand bildet, beziehungsweise, die aus der Zone der Beutelnaht besteht, an die die Zuglasche angrenzt.
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Die Zuglasche genannter Ausbildung besteht beispielsweise aus Polyamidfolie oder die Zuglasche ist derart aufgebaut, daß sie aus der genannten Folie besteht, die auf ihrer, der Haltelasche zugewandten Seite eine Schicht besitzt, die chemisch-stofflich der spaltbaren Schicht der zweiten Beutelwand entspricht.
Der die Haltelasche bildende Teil des Beutelüberstandes besteht - bei der erstgenannten Ausbildung der Zuglasche ■ aus einem zweilagigen Schichtverbund, umfassend eine erste Folie, die der entspricht, welche die Innenseite der zweiten Beutelwand bildet und eine zweite Folie, die in ihrem chemischen Aufbau dem der spaltbaren Schicht der zweiten Beutelwand entspricht und auf der der Zuglasche zugewandten Seite der ersten Folie angeordnet ist. Die erste Folie des zweilagigen Schichtenverbundes besteht beispielsweise aus Copolymerisat aus copolymerisiertem Polyäthylen und copolymerisiertem Vinylacetat mit überwiegendem Anteil an copolymerisiertem Polyäthylen und die zweite aus polymerisiertem (X-Olefin.
Bei der angegebenen zweiten Ausbildungsform der Zuglasche besteht die Haltelasche aus Folie, die in ihrem chemischen Aufbau dem der Schicht entspricht, die die Innenseite der zweiten Beutelwand bildet, beispielsweise besteht sie aus Copolymerisat aus Polyäthylen und Vinylacetat mit überwiegendem Anteil an copolymerisiertem Polyäthylen.
Zur Herstellung des neuerungsgemäßen Beutels geht man von einem ersten, beispielsweise rechteckigen Zuschnitt
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des für Duftstoffe oder Insektizide praktisch undurchlässigen Folienlaminats aus, beispielsweise einem solchen, bestehend aus einer streckorientierten Polyesterfolie,einer Polyäthylenschicht und einer zwischen den beiden Schichten angeordneten Aluminiumschicht und einem gleich breiten, jedoch längeren, ebenfalls rechteckigen dreischichtigen, definitionsgemäß als Folienlaminat bezeichneten Zuschnitt aus, bei dem die erste, für Duftstoffe oder Insektizide praktisch undurchlässige Schicht, beispielsweise aus Polyamid besteht und die zweite eine siegelfähige Schicht ist und aus Polyolefin, beispielsweise eine solche aus einem Copolymerisat aus copolymerisiertem Äthylen mit copolymerisiertem Vinylacetat mit überwiegendem Anteil an copolymerisiertem Äthylen be-
!5 steht und die zwischen der ersten und zweiten angeordnete dritte Schicht aus polymerisiertem oC-Olefin besteht und spaltbar gemäß Definition ist.
Definitionsgemäß sollen Polymerisate aus copolymerisiertem Äthylen und copolymerisiertem Vinylacetat, die einen überwiegenden Anteil an copolymerisiertem Äthylen enthalten, als Polyolefine bezeichnet werden.
f Die beiden Zuschnitte werden derart übereinander gelegt,
p 25 daß ihre siegelfähigen Schichten aus Polyolefin aneinander grenzen und der zweite Zuschnitt den ersten unter
& Bildung eines rechteckigen Überstandes, dessen Breite
der Breite derjenigen Kante des ersten Zuschnitts ent-
§ spricht, über die er hinaussteht, überragt. Die beiden
übereinander liegend angeordneten Zuschnitte werden dann
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im Bereich ihrer fluchtenden Kanten miteinander versiegelt. Die Versiegelung erfolgt in bekannter Weise und mittels bekannter Vorrichtungen.
Das den zweiten Zuschnitt bildende zweischichtig aufgebaute, definitionsgemäß als Folienlaminat bezeichnete Flächengebilde ist derart ausgebildet, daß sein potentieller Überstandsbereich aus zwei nicht miteinander in Verbindung stehenden Folienstücken besteht, die jeweils integraler Bestandteil des Zuschnitts sind.
Dabei kann das bezeichnete Folienlaminat derart ausgebildet sein, daß der eine ieil seines potentiellen Überstands beispielsweise aus Polyamidfolie und der zweite Teil zweischichtig aufgebaut ist und aus einer Schicht aus o6-Olefin und einer solchen aus Polyolefin, beispielsweise Copolymerisat aus copolymerisiertem Äthylen mit copolymerisiertem Vinylacetat mit überwiegendem Teil an copolymerisiertem Äthylen besteht.
Eine weitere mögliche Ausbildung des Folienlaminatzuschnitts im Bereich seines potentiellen Überstandes besteht darin, daß ein Teil desselben aus zweischichtigem Folienlaminat, beispielsweise einem solchen aus Polyamidfolie und einer mit dieser verbundenen Schicht aus polymerisiertem OC -Olefin besteht, während der andere Teil aus Polyulefinfolie, beispielsweise Folie aus Copolymerisat aus copolymerisiertem Äthylen mit copolymerisiertem Vinylacetat überwiegendem Anteil an copolymerisiertem Äthylen besteht.
Zur Herstellung des bezeichneten Folienlaminats geht man
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von drei FoIienstücken rechteckigen Formats gleicher Abmessung aus. Das erste Folienstück besteht beispielsweise aus Polyamid, das zweite beispielsweise aus einer spaltbaren Folie aus polymerisiertem Q>C -Olefin und das dritte Folienstück beispielsweise aus Copolymerisat aus copoiymerisiertem Äthylen mit copoiymerisiertem Vinylacetat mit überwiegendem Anteil an copoiymerisiertem Äthylen.
Oe nachdem, welche der wie vorstehend angegebenen Ausbildungen des Beutel Überstandes gewünscht wird, geht man bei der Herstellung der zweiten Beutelwand desselben von den bezeichneten Zuschnitten aus:
1. Version:
Man verbindet das erste Folienstück mit dem zweiten Folienstück vollflächig, befestigt dann auf der durch das zweite Folienstück gebildeten Oberfläche des gebildeten Laminats das dritte Folienstück derart, daß dieses nur teilweise mit seiner Unterlage fest verbunden ist.
2. Version:
Man verbindet das zweite und dritte Folienstück vollflächig miteinander und befestigt dann auf der Oberfläche des Laminats, die durch das zweite Folienstück gebildet wird, das erste Folienstück in der Weise, daß dieses nur teilweise mit der Unterlage fest verbunden ist.
Bei den angegebenen Herstellungsvarianten sind die Folienstücke jeweils kongruent zueinander angeordnet.
HOECHST AKTIENGE3ELLSC
KALLE Niederlassung der Hoechst AG
HAFT
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Unter teilweiser Verbindung der Folienstücke ist zu
verstehen., daß sie innerhalb eines ersten, rechteckigen Teils vollflächig miteinander verbunden sind, während
in einem sich an den ersten unmittelbar anschließenden zweiten rechteckigen Teil gleicher Breite jedoch geringerer Länge keine feste Verbindung zwischen den Folienstücken besteht.
Die Befestigung der Folienzuschnitte miteinander kann
durch Verklebung mit Hilfe geeigneter Klebstoffe erfolgen. Die im letzten Fall gebildeten Klebeschichten zwischen den aneinander grenzenden Folienstücken sind vernachlässigbar dünn; sie bewirken nur feste Verbindung
der zugeklebten Zuschnitte miteinander, darüber hinaus beeinflussen sie die Eigenschaften der Zuschnitte praktisch nicht.
Durch die verbleibende Öffnung des Beutels wird Duftstoff in den Beutel hohlraum gefüllt, danach wird eine zweite Siegelnaht gelegt, die parallel zu der einen Beutelschmalseite verläuft und der Beutel dadurch verschlossen.
Die Siegelnaht wird derart gelegt, daß dabei der vorstehend konkretisierte ausgebildete zweistückige Beutelüberstand entsteht.
Die Neuerung wird durch die 3 Figuren umfassende Zeichnung erläutert.
In Figur 1 der Zeichnung ist der neuerungsgemäße Beutel schematisch und in Draufsicht dargestellt.
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Figur 2 zeigt in schematischer Darstellung und im Querschnitt den neuerungsgemäßen Beutel, wobei der Schnitt im Bereich der Linie A/B der Figur 1 erfolgt. In Figur 3 ist im Querschnitt und in schematischer Darstellung ein neuerungsgemäßer Beutel gezeigt, bei der die für Duftstoffe undurchlässige Schicht des die zweite Beutelwand bildenden Folienlaminats angegebenerAusbi ldung durch teilweise Spaltung ihrer Schicht aus polymerisiertem <X-01efin in teilweise abgezogenem Zustand befindet.
In Figur 1 bedeutet 1 die zweite Beutelwand mit ihrer dem Beschauer zugewandten Außenseite, die durch die für Duftstoffe praktisch undurchlässige Schicht gebildet wird, die das Folienlaminat aufbaut, 2 sind Siegelnähte, 3 ist das Zuglaschenstück des Beutelüberstandes.
In Figur 2 bedeutet 5 die erste Beutelwand, die beispielsweise aus Polyesterfolie und Polyäthylenfolie besteht und eine Außenseite des Beutels bildet, 6 ist die zweite Beutelwand aus Folienlaminat, wobei 7 eine für Duftstoffe praktisch undurchlässige Schicht aus Polyamid, 8 die spaltbare Schicht aus polymerisiertem oC-Olefin gemäß Definition und 9 die für Duftstoffe praktisch durchlässige Schicht aus Polyäthylen ist. 10 sind die Siegelnähte des Beutels, 11 ist die in diesem innenliegende spaltbare Zone aus polymerisiertem oC-Olefin, 12 ist der Beutel überstand in seiner Gesamtheit, 13 die Zuglasche aus Polyamid und 14 das Haltestück aus Polyäthylenfol-ie mit Schicht aus polymerisiertem OL-Olefin.
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- 16 ·■
In Figur 3 haben 5 bis 14 dieselbe Bedeutung wie in Figur 2. Es bedeutet 15 die teilweise gespaltene Schicht aus polymerisiertom oL-01efin, mit ihren Teilen 15a und 15b.
5
Die Pfeile geben die Richtung an, in der die Zuglasche beziehungsweise die Haltelasche des Beutelüberstands jeweils gezogen wird, um zunächst die spaltbare Zone der an den Beutelüberstand angrenzenden Siegelnaht und danach die spaltbare Schicht der zweiten Beutelwand zu spalten.
Sofern in der Beschreibung die Bezeichnung "Schicht aus OC-Olefin" gebraucht wird, soll diese definitionsgemaß technisch bedeutungsgleich mit dem Ausdruck "Schicht aus polymerisiertem OC -Olefin" sein.
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Hoe 80/K 077G WLJ-Dr.Wa.-rw
21. November 1980
ZUSAMMENFASSUNG
Die Erfindung betrifft einen Siegelrandbeutel für Duftstoffe, umfassend eine für Duftstoffe undurchlässige erste Beutelwand und eine mit dieser durch Siegelnähte verbundenen zweiten Beutelwand, die aus für Duftstoffe latent-durchlässigem Folienlaminat, aus einer für Duftstoffe undurchlässigen, eine Beutelaußenseite bildenden Schicht, einer für Duftstoffe durchlässigen siegelfähigen Schicht und einer zwischen diesen beiden Schichten angeordneten und mit diesen jeweils fest verbundenen spaltbaren Schicht aus polymerisiertem ÖL -Olefin besteht und die Siegelnähte eine spaltbare Zone aus polymerisiertem OC -Olefin umfassen und der Beutel einen zweiteiligen, aus Zuglasche und Haltelasche bestehenden Folienüberstand besitzt.

Claims (2)

HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT KALLE Niederlassung der Hoechst AG Hoe80/K 077G , 21. November 1980 " ' " WLJ-Dr.Wa.-rw Schutzansprüche
1. Siegelrandbeutel zur Aufnahme von Duftstoffen, umfassend eine erste für Duftstoffe praktisch undurchlässige Beutelwand und einer mit dieser durch Siegelnähte verbundenen) gemeinsam einen Beutelhohlraum umschließenden zweiten Beutelwand mit latenter Durchlässigkeit für Duftstoffe, wobei die zweite Beutelwand zur ersten derart angeordnet ist, daß die für Duftstoffe praktisch undurchlässige Schicht die eine Beutelaußenseite bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Beutelwand aus einem dreilagig geschichtet aufgebauten, für Duftstoffe latent-durchlässigen Folienlaminat besteht, dessen Schichtaufbau dadurch charakterisiert ist, daß es aus einer für Duftstoffe praktisch undurchlässigen Schicht, einer für Duftstoffe praktisch durchlässigen siegelfähigen Schicht und einer zwischen diesen beiden Schichten angeordneten und mit diesen jeweils fest verbundenen vollflächig spaltbaren Schicht aus polymerisiertem c\-01efin besteht, die in ihr fein verteilt, feste, jeweils in Hohlräume der Schicht eingelagerte Partikel enthält, wobei die für Duftstoffe praktisch undurchlässige Schicht der zweiten Beutelwand die Beutelaußenseite bildet und die Siegelnähte jeweils eine in diesen innenliegende spaltbare Zone umfassen, an die die spaltbare Schicht der zweiten Beutelwand angrenzt und 25 in diese übergeht und der Beutel einen zweiteilig ausgebildeten FoIienüberstand umfaßt, ein Teil eine Zuglasche und das andere eine Haltelasche bildet und diese derart übereinander-
$. liegend angeordnet und mit dem Beutel im Bereich einer Siegel-
;·■' naht verbunden sind, daß die Zuglasche und die Außenseite
° der Beutelwand bildende Schicht in einer gemeinsamen Ebene verlaufen.
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2. Beutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Beutelwand aus einem Laminat aus Polyäthylenfolie, Alu-Folie und Polyesterfolie, wobei letztere die Außenseite bildet und die zweite Beutelwand aus einem Folienlaminat besteht, dessen für Duftstoffe praktisch undurchlässige Schicht aus einer Folie aus Polyamid, deren für Duftstoffe durchlässige Schicht aus Polyolefin und deren spaltbare Schicht aus polymerisiertem CC-Olefin besteht. 10
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2018007902A1 (en) * 2016-07-06 2018-01-11 Nestec S.A. Recyclable package comprising a flexible pouch

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