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DE8030574U1 - Zur erstellung einer installationswand dienendes wandelement - Google Patents

Zur erstellung einer installationswand dienendes wandelement

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DE8030574U1
DE8030574U1 DE19808030574 DE8030574U DE8030574U1 DE 8030574 U1 DE8030574 U1 DE 8030574U1 DE 19808030574 DE19808030574 DE 19808030574 DE 8030574 U DE8030574 U DE 8030574U DE 8030574 U1 DE8030574 U1 DE 8030574U1
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DE
Germany
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thermal insulation
wall element
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support plate
insulation panels
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DE19808030574
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Description

DIPL-ING. HORST ROSE DIPL-ING. PETER KOSEL PATENTANWÄLTE
Unsere Akt en-Nr. 2149/220 Bad Gandersheim, .14. Nov. 1980 Karl Heinz Vahlbrauk
Zur Erstellung einer Installationswand dienendes Wandelement
Die Erfindung bezieht sich auf ein zur Erstellung einer Installationswand für sanitäre Einrichtungen dienendes, geschoßhohes Wandelement mit Installationsleitungen und -bauteilen.
In der modernen Bautechnik ist es zur Erstellung von Installationswänden, an denen die verschiedenen sanitären Ausstattungsgegenstände angebracht werden sollen, bekannt, geschoßhohe Wandelemente zu verwenden, die auch bereits Installationsleitungen und -bauteile enthalten können. Der haustechnischen Ver- und Entsorgungstechnik sind durch erweiterte Anforderungen im Bereich der Schall- und Wärmedämmung sowie der Haltbarkeitserwartung und Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Raumnutzungen Aufgaben gestellt, die mit der noch sehr verbreiteten herkömmlichen Installationsweise nur unzureichend oder nicht mehr zu erfüllen sind. Ein wesentlicher Grund für dieses Hindernis und damit für den installationstechnischen Fortschritt sind die herkömmlichen Bauarten für entsprechende Wandelemente. Entweder sind solche Wände oder Wandelemente, z.B. bei ihrer vollständigen Herstellung aus Beton, zu hart, um
-25 Installationsleitungen und -bauteile mit vertretbarem Aufwand bauseits einzubringen, z.B. einzufrasen, oder es sind die verwendeten Bauteile nicht oder nur schwierig bearbeitbar, z.B. im'Fall von Leichtbau- wie Porotonziegeln. In anderen Fällen fehlt es den Wandelementen an der erforderlichen Eigensteifigkeit oder eigenen Tragfähigkeit, oder sie dürfen durch nachträgliche Einarbeitung von Ausnehmungen oder dergleichen statisch
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nicht geschwächt werden. Andere Wandelemente, z.B. aus Polyesterbeton, sind an sich für solche Arbeiten geeignet, genügen aber nicht den Anforderungen an die Feuerbeständigkeit .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wandelement der eingangs angegebenen Art zu schaffen, bei dem einerseits die Forderungen nach der erforderlichen Schall- und Wärmedämmung sowie Feuerfestigkeit erfüllt werden, andererseits eine nachträgliche Bearbeitung zur Aufnahme von Installationsleitungen und -bauteilen sowohl bei der industriellen Vorfertigung wie auch bauseits ermöglicht wird, ohne die erforderliche Festigkeit des Wandelements nennenswert zu schwächen. Dabei soll eine industrielle Vorfertigung ermöglicht werden, die zugleich eine hohe Anpassungsfähigkeit an die jeweiligen Gegebenheiten der individuellen Raumnutzung ermöglicht, also insbesondere eine Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichen AnschlußVerhältnisse der Baustelle.
Dies wird nach der Erfindung bei einem Wandelement der eingangs angegebenen Art vor allem dadurch erreicht, daß eine tragfähige Stützplatte wenigstens auf einer ihrer Seitenflächen über ihre gesamte Höhenerstreckung mit einer oder mehreren aufeinandergesetzten Wärmedämmplatten aus einem anorganischen hydraulisch oder keramisch gebundenen Schaumwerkstoff fest verbunden ist und in der oder den Wärmedämmplattsn Ausnehmungen zur Aufnahme von Installationsleitungen und/oder -bauteilen geformt sind und daß die Wärmedämmplatten außen mit Abdeckplatten höherer Dichte als die des Schaumwerkstoffs verbunden
3C sind. Hierdurch wird ein optimum an Abstimmung von industrieller Vorfertigung und handwerklich-bauseitiger Installation erzielt, das trotz industrieller Vorfertigung eine individuelle Anpassungsfähigkeit an die jeweiligen Anschlußverhältnisse ermöglicht. Die Stützplatte übernimmt len wesentlichen Anteil an der erforderlichen
Festigkeit des Wandelements. Zu dieser Festigkeit und zur gesamten Tragfähigkeit des Wandelements tragen ferner bei die aufeinandergesetzten und mit der Stützplatte verbundenen Wärmedämmplatten. Avchdie Abdeckplatten tragen weiterhin zur Festigkeit und Steifigkeit des Wandelements bei, so daß insgesamt eine Art Sandwichkonstruktion geschaffen wird, die allen statischen Erfordernissen gewachsen ist. Da die Stützplatte den wesentlichen Anteil an der erforderlichen Festigkeit übernimmt oder auch zur vollen Erstellung der Festigkeit bemessen werden kann, können die Wärmedämmplatten aus dem Schaumwerkstoff sowohl bei der industriellen Vorfertigung als auch bauseits mit den jeweils gewünschten Ausnehmungen für die zu verlegenden Installationsleitungen oder die einzubringenden Installationsbauteile versehen werden. Dies ist auch bauseits unter vollständiger Anpassung an die jeweiligen Anschlußverhältnisse möglich, da sich der Schaumwerkstoff der Wärmedämmplatten leicht bauseits mit einfachen Mitteln bearbeiten läßt, z.B. fräsen und bohren läßt. Mit den erfindungsgemäß außen aufgebrachten Außenplatten können dann diese Ausnehmungen abgedeckt werden, wobei diese Abdeckplatten die jeweils erforderlichen Luft- und Wasseranschlüsse nach außen freigeben. Ferner wird erreicht, daß die erfindungsgemäß eingesetzten Wärmedämmplatten bereits selbst die erforderliche Wärmedämmung mit sich bringen. Der verwendete Schaumwerkstoff ist schließlich ebenfalls schalldämmend. Werden die Ausnehmungen im Schaumwerkstoff der Wärmedämmplatten den jeweiligen Installationsleitungen und -bauteilen entsprechend bemessen, so übernehmen diese Wärmedämmplatten bereits die erforderliche Isolierung, so daß eine gesonderte Isolierung entfällt. Die Ausnehmungen können natürlich auch mit geeignetem Isoliermaterial verfüllt werden. Alle diese Arbeiten sind sowohl in der industriellen Vorfertigung als auch höchst anpassungsfähig bauseits ausführbar. Die tragfähige Stützplatte nach der
Erfindung kann nach den jeweiligen Gegebenheiten auch auf beiden Seitenflächen erfindungsgemäß durch die Wärmedämm- h platten und Abdeckplatten belegt sein. |
Besonders vorteilhaft ist es sowohl hinsichtlich der f Wärmedämmung wie hinsichtlich der Schalldämmung wie hin- ; sichtlich der Feuerfestigkeit, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Wärmedämmplatten aus keramischem Schaumwerkstoff, vorzugsweise aus keramisch gebundenem Blähton, bestehen. Hier können Wärmedämmplatten aus einem solchen Blähton verwendet werden, wie sie in
der DE-PS 19 14 372 beschrieben sind. ν
Werden besonders hohe Festigkeiten gefordert, so kann die Stützplatte aus Stahlbeton bestehen. Werden jedoch besonders hohe Anforderungen an die Wärmedämmung, die Schalldämmung und insbesondere die Feuerfestigkeit gestellt, so ist es vorteilhaft, wenn in weiterer Ausbildung der Erfindung die Stützplatte ebenfalls aus keramischem Schaumwerkstoff der angegebenen Art besteht, jedoch mit höherer Dichte als die der Wärmedämmplatten. Eine solche Stützplatte kann bei entsprechender Bemessung in vollem Umfang die Tragfähigkeit des Wandelements gewährleisten, zumindest in Verbindung mit den Wärmedämmplatten und den Abdeckplatten. Dabei kann diese Stützplatte zur Erhöhung ; der Festigkeit bewehrt sein, insbesondere faserverstärkt. :;
Für die gewünschten Eigenschaften des Wandelements ist es vorteilhaft, wenn ferner die Abdeckplatten aus, insbesondere faserverstärktem, Hydrosol-Colloid-Zement bestehen. Dieser Werkstoff eigent sich sowohl für die feste Verbindung mit der Gesamtkonstruktion wie auch für die lösbare Abdeckung etwaiger Ausnehmungen in den Wärmedämmplatten für Montage- und Wartungszwecke und bietet zugleich eine in jeder Hinsicht günstige Wandoberfläche. Die Stützplatte, die Wärmedämmplatte oder -platten und wenigstens abschnittweise die Abdeckplatten sind zweckmäßig durch hydraulische Bindung innig miteinander ver-
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bunden. Hierdurch wird eine besonders günstige und feste Sandwichkonstruktion des Wandelements erzielt. Lediglich im Bereich der Lösbarkeit können die Abdeckplatten ohne eine solche innige hydraulische Bindung verbleiben bzw. lösbar oder auch bedingt lösbar mit der jeweiligen Wärmedämmplatte verbunden sein, nämlich insbesondere im Bereich der jeweiligen Ausnehmungen, die für die jeweiligen Arbeiten zugänglich bleiben sollen.
Zur Einsparung jeder weiteren zusätzlichen, sonst sehr aufwendigen Wärme- und Schallisolation der Installationsleitungen und -bauteile ist es weiterhin von Vorteil, wenn wenigstens die die Installationsleitungen aufnehmenden Ausnehmungen in den Wärmedämmplatten mit einem kompressiblen wärmedämmenden Schaumstoff ausgefüllt sind. Hier kann z.B. besonders günstig vernetzter Polyäthylenschaum verwendet werden. Dabei ist es zweckmäßig, wenn der kompressible wärmedämmende Schaumwerkstoff wenigstens teilweise durch eine innere Belegung der zugehörigen Abdeckplatte gebildet ist. Hierdurch ist es möglich, die Installationsleitungen und -bauteile vollständig in den Schaumwerkstoff einzubetten, wenn die lösbare Abdeckplatte auf diese Ausnehmung aufgesetzt wird. Ist die Ausnehmung bereits mit dem kompressiblen Schaumwerkstoff ausgefüllt und wird die Leitung bzw. der Bauteil eingebracht, so bildet sich durch die Verpressung eine erste Halbschale aus Isoliermaterial. Wird nun die mit dem Schaumwerkstoff belegte Abdeckplatte aufgesetzt, so schließt deren Belegung mit dem kompressiblen Schaumwerkstoff die bereits vorhandene Halbschale aus Isoliermaterial, so daß eine vollständige, sichere Isolation erzielt wird ohne jeden weiteren Isolationsaufwand, z.B. ohne die sonst so kostenaufwendige Bewicklung der Leitung.
Als bauliche Lösung für ein derartiges Wandelement hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Stützplatte auf beiden
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Seitenflächen mit Wärmedämmplatten und Abdeckplatten verbunden ist und die Stützplatte an ihrem Fuß im Querschnitt T-förmig ausgebildet ist und die Abdeckplatten sich an ihren unteren Kanten an oder in den Schenkeln dieses T-förmigen Fußes abstützen. Hierdurch läßt sich die Stützplatte besonders günstig im jeweiligen Boden aufnehmen und bietet zugleich die erforderliche Auflage für die Wäriaedämmplatten und die Abdeckplatten.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Stützplatte an ihrem oberen Ende mit geringerer Höhe als die Wärmedämmplatten derart ausgebildet, daß zwischen den Wärmedämmplatten ein Aufnahmekanal gebildet ist. Es endet somit bei dem geschoßhohen Wandelement die Stützplatte in einem Abstand unterhalb der jeweiligen Decke und bildet mit den beiderseitigen Wärmedämmplatten und der Decke einen feuerwiderstandsfähigen, schall- und wärmegedämmten Aufnahmeraum, hinter dem Leitungen, ins- " besondere AbflußSammelleitungen und/oder Lüftungsleitungen geführt werden können.
Vorteilhaft ist es ferner, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Wandungen der Ausnehmungen in den Wärmedämmplatten mit faserverstärktem Zement, vorzugsweise Hydrosol-Colloid-Zement, beschichtet sind. Hierdurch wird eine Art Konsolenwirkung innerhalb der Wärmedämmplatte für die Ausnehmung erzielt, so daß die gesamte Ausnehmung auch bei größeren Abmessungen vollständig stützenfrei ausgebildet sein kann.
Auch ist es möglich, in das Wandelement einen integrierten Fußbodenablauf einzuformen, der dann direkt mit dem jeweiligen Schmutzwasserfallstrang verbunden ist und einen Zulauf sowohl für das Oberflächenwasser wie für die Abwässer aus einem Sanitärobjekt aufweist. Gerade die Konstruktion nach der Erfindung ermöglicht eine derartige Integration von weiteren Installationsleitungen und -bauteilen sowie möglicn^eise auch Sanitärobjekten
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selbst, und zwar stets bei industrieller Vorfertigung einerseits und bauseitiger Anpassungsfähigkeit andererseits.
Wird eine Raumzelle für Naßräume aus Wandelementen
nach der Erfindung gestaltet, so ist es baulich und funktionsmäßig von besonderem Vorteil, wenn
zwei Wandelemente parallel
zueinander und in einem vorgegebenen Abstand voneinander angeordnet und an ihren oberen Stirnflächen durch aufge setzte, waagerecht verlaufende plattenförmige Decken elemente aus keramischem Schaumwerkstoff der eingangs geschilderten Art miteinander verbunden sind. Hierdurch wird unter Ausnutzung aller geschilderten Vorteile des Wandelements eine Raumzelle geschaffen, die vorgefertigt und als Naßraum in ein Bauwerk eingefügt werden kann, wobei die Wandelemente auf ihren Innenseiten und/oder, je nach erfindungsgemäßer Ausgestaltung, auf der Innen- und Außenseite mit den jeweils gewünschten Santitärobjekten ausgerüstet werden kann. Die durch die Wandelemente und die Deckenelemente umschlossene Raumzelle bildet einen weiteren Naßraum, z.B. für einen besonderen Intimbereich innerhalb des Gebäudes, insbesondere der Wohnung. So können beidseitig dieser Raumzelle die üblichen sanitären Einrichtungen installiert werden, während innerhalb des umschlossenen Naßraums sowohl Sanitärobjekte wie auch weitere Wohnungseinrichtungen, insbesondere Schrankwände oder dergleichen untergebracht werden können. So kann z.B. die gebildete Raumzelle einen Umkleideraum mit Wasch- und Bademöglichkeiten bilden. Natürlich ist es möglich, auch wenigstens eine der Querseiten dieser Raumzelle mit einem Wandelement nach der Erfindung abzuschließen.
Merkmale, weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich auo den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der
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Erfindung anhand der Zeichnung. Es zeigen
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung eines entsprechend der Erfindung gestalteten geschoßhohen Wandelements zur Erstellung einer Installationswand für sanitäre Einrichtungen mit teilweise gebrochener Darstellung einer Abdeckplatte,
Fig. 2 schaubildlich und schematisch als weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung eine mit Wandelementen nach der Erfindung erstellte Raumzelle für Naßräume.
Das geschoßhohe Wandelement gemäß Fig. 1 weist eine tragfähige Stützplatte 1 auf, die an ihrem Fuß 1a im Querschnitt T-förmig ausgebildet ist und aus Stahlbeton oder auch aus keramischem Schaumwerkstoff mit für die Tragfähigkeit bemessener Dichte besteht. Beidseitig ist diese tragfähige Stützplatte 1 über ihre gesamte Höhenerstreckung mit mehreren aufeinandergesetzten Wärmedämmplatten 2 aus einem anorganischen hydraulisch oder keramisch gebundenen Schaumwerkstoff, insbesondere keramisch gebundenem Blähton, fest verbunden, und zwar durch hydraulische Bindung. Diese Wärmedämmplatten 2 weisen zur Aufnahme von Installationsleitungen, die im einzelnen noch beschrieben werden, sowie von geeigneten Installationsbauteilen Ausnehmungen 3a, 3b, 3c, 3d und 3e auf. Außen sind diese Wärmedämmplatten 2 abgedeckt durch Abdeckplatten 4 höherer Dichte als die des Schaumwerkstoffs der Wärmedämmplatten 2. Die Wärmedämmplatten 2 weisen, wenn sie aus keramisch gebundenem Blähton bestehen, zweckmäßig eine Dichte von 0,3g/cm3 auf. Auch die Abdeckplatten 4 sind zweckmäßig durch hydraulische Bindung mit den Wärmedämmplatten 2 verbunden, soweit sie nicht aus Wartungs- oder Montagegründen lösbar, z.B. durch geeignete Verschraubung, angeschlossen sind.
In der Ausnehmung 3a verläuft beispielsweise ein waagerechtes Installationsrohr 5. In der Ausnehmung 3b verläuft z.B. ein waagerechtes Abwasserrohr 6, an das ein senkrechtes Abwasserrohr 7 angeschlossen ist,
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in der Ausnehmung 3c verläuft, die zweckmäßig der Gestalt dieses Rohres 7 entsprechend als Halbschale ausgebildet ist.
Wie bei 8 angedeutet, ist die Ausnehmung 3c in dem Raum, der nicht durch das Rohr 7 ausgefüllt ist, mit einem kompressiblen wärmedämmenden Schaumwerkstoff ausgefüllt. Dieser kompressible wärmedämmende Schaumwerkstoff 8 kann auch als innere Belegung der zugehörigen Abdeckplatte 4 in diesem Bereich ausgebildet sein und legt sich somit unter Anpassung an die Rohrkontur 7 beim Aufsetzen der Abdeckplatte 4 gegen dieses Rohr. Auch die Ausnehmungen 3a und 3b können mit dem wärmedämmenden Schaumwerkstoff, z.B. vernetztem Polyäthylenschaum, ausgefüllt sein.
Zweckmäßig sind die den Ausnehmungen 3a und 3b zugekehrten Innenwandungen der zugeordneten Wärmedämmplatten 4 mit faserverstärktem Zement, insbesondere Hydrosol-Colloid-Zement beschichtet, so daß sich eine feste konsolenartige Abstützung ergibt. Diese Beschichtungen sind mit 9 bezeichnet. Die unteren Abdeckplatten 4 sind beidseitig in den Schenkeln des Fußes 1a der Stützplatte 1 abgestützt, wie Fig. 1 zeigt. Mit dem Fuß 1a ist die Stützplatte 1 ferner in geeigneter Weise in den Boden 10 des Bauwerks eingelassen und ruht dort auf.
Im übrigen erstreckt sich das Wandelement bis zur Decke 11 des jeweiligen Bauwerks.
In den jeweiligen Wärmedämmplatten 2 können weitere Ausnehmungen zur Aufnahme von Installationsbauteilen vorgesehen sein, z.B. die Ausnehmung 3d und die Ausnehmung 3e, z.B. zur Aufnahme eines Toiletten- oder Spiegelschranks oder dergleichen. Sämtliche Ausnehmungen 3a bis 3e können entweder bei der industriellen Vorfertigung des Wandelements eingebracht oder bauseits entsprechend den jeweiligen Anschlußverhältnissen eingearbeitet werden, z.B. eingefräst und/oder gebohrt. In die Wärmedämm-
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platten oder frei innerhalb der jeweiligen Ausnehmungen können Führungs- oder Halterungsschienen aus Metall eingesetzt sein, an denen mit geeigneten, insbesondere schallisolierten Befestigungselementen die Leitungen und Bauteile befestigt werden können. Εε wird aus der vorstehenden Beschreibung und der Zeichnung deutlich, daß auch an anderen Stellen geeignete Ausnehmungen in den Wärmedämmplatten 2 vorgesehen und auch die Abdeckplatten 4 mit den jeweils geeigneten Luft- und Wasserdurchtrittsoffnungen versehen werden können.
Wie ferner aus Fig. 1 ersichtlich ist, kann es zweckmäßig sein, die Stützplatte an ihrem oberen, der Decke 11 zugewandten Ende mit geringerer Höhe als die Wärmedämmplatten 4 derart auszubilden, daß zwischen den Wärme- dämmplatten 4 ein Aufnahmekanal 12 gebildet ist, in den geeignete Installationsleitungen, insbesondere Sammelleitungen oder dergleichen, eingebracht werden können. Wie bei 13 angedeutet, können die Wärmedämmplatten 4 durch Zwischenschaltung geeigneter Verbindungsmassen oder Verbindungsplatten miteinander innig verbunden werden.
Fig. 2 zeigt als weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung eine mit den Wandelementen nach der Erfindung aufgebaute Raumzelle für Naßräume. Diese Raumzelle weist zunächst zwei Wandelemente 14 und 15 auf, die gemäß der Erfindung, z.B. nach Fig. 1, gestaltet sind. Diese Wandelemente 14 und 15 verlaufen parallel zueinander und sind in einem vorgegebenen Abstand voneinander angeordnet. An ihren oberen Stirnflächen sind diese Wandelemente 14 und 15 durch aufgesetzte, waagerecht verlaufende plattenförmige Deckenelemente 16 aus keramischem Schaumwerkstoff, insbesondere keramisch gebundenem Blähton der eingangs angegebenen Art, miteinander verbunden, so daß sich ein mit der Basis nach oben gerichteter U-förmiger Querschnitt der Raumzelle ergibt. Wie Fig. 2 als Beispiel auch für die Anschlußmöglichkeiten des Wandelements
nach Fig. 1 zeigt, können ein- oder beidseitig die Wandelemente 14 und 15 mit den verschiedensten Sanitärobjekten 17 ausgerüstet werden. Es ergibt sich innerhalb der Raumzelle 14, 15, 16 ein Naßraum, während beidseitig dieser Raumzelle einerseits, nämlich in Fig. 2 vorn, eine Badezimmereinrichtung und andererseits, nämlich in Fig. 2 hinten, eine Kücheneinrichtung angeschlossen werden kann. Innerhalb der gebildeten Naßzelle können Umkleideschränke 18 oder dergleichen vorgesehen sein, so daß sich ein Raum "z,B. für den Intimbereich ergibt, insbesondere eine Umkleide- mit Wasch- und Bademöglichkeiten.
Patentanwälte DIpl.-Ing. Horst Rose Dipl.-Ing. Peter KoseJ
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Claims (12)

I (HI « · I« ·* • )<> t ft»··· DIPL-ING. HORST RUSE DIPL-ING. PETER KOSEL PATENTANWXtTE Unsere Akten-Nr. 2149/220 Bad Gandersheim, H. Nov. 1980 Karl Heinz Vahlbrauk ■ρ -fi-N-g ANSPRl)CHE
1. Zur Erstellung einer Installationswand für sanitäre Einrichtungen dienendes, geschoßhohes Wandelement mit Installationsleitungen und -bauteilen," dadurch gekennzeichnet, daß eine tragfähige Stützplatte (1) wenigstens auf einer ihrer Seitenflächen über ihre gesamte Höhenerstreckung mit einer oder mehreren aufeinandergesetzten Wärmedämmplatten (2) aus einem anorganischen hydraulisch oder keramisch gebundenen Schaumwerkstoff fest verbunden ist und in der oder den Wärmedämmplatten (2) Ausnehmungen (3a bis 3e) zur Aufnahme von Installationsleitungen und/oder -bauteilen geformt sind und daß die Värmedämmplatten (2) außen mit Abdeckplatten (4) höherer Dichte als die des Schaumwerkstoffs verbunden sind.
2. Wandelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmedämmplatten (2) aus keramischem Schaumwerkstoff, vorzugsweise aus keramisch gebundenem Blähton, bestehen.
3. Wandelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (1) aus Stahlbeton besteht.
4. Wandelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (1) ebenfalls aus anorganischem hydraulisch oder keramisch gebundenem Schäumwerkstoff, vorzugsweise aus keramisch gebundenem Blähton höherer Dichte als die der Wärmedämmplatten (2) besteht.
5. Wandelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (1) bewehrt, insbesondere faserverstärkt, ist. -13-
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6. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatten (4) aus, insbesondere faserverstärktem, Hydrosol-Colloid-Zement bestehen.
7. Wandelement nach' einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (1), die Wärmedämmplatte oder -platten (2) und wenigstens abschnittweise die Abdeckplatten (4) durch hydraulische Bindung innig miteinander verbunden sind.
8. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich der Ausnehmungen (3a bis 3d) verlaufenden Abdeckplatten (4) lösbar mit der Wärmedämmplatte (Z) verbunden sind.
9. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die die Installationsleitungen (5,6,7) aufnehmenden Ausnehmungen (3a bis 3c) mit einem kompressiblen wärmedämmenden Schaumwerkstoff ausgefüllt sind.
10. Wandelement nach Anspruch 9, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der kompressible wärmedämmende Schaumwerkstoff wenigstens teilweise durch eine innere Belegung (8) der zugehörigen Abdeckplatte (4) gebildet ist.
11. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (1) auf beiden Seitenflächen mit Wärmedämmplatten (2) und Abdeckplatten (4) verbunden ist und die Stützplatte an ihrem Fuß (1a) im Querschnitt I-förmig ausgebildet ist und die Abdeckplatten (4) sich an ihren unteren Kanten an oder in den Schenkeln dieses T-förmigen Fußes (1a) abstützen.
12. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (1) an ihrem oberen Ende mit geringerer Höhe als die Wärmedämmplatten (4) derart ausgebildet ist, daß zwischen den Wärmedämmplatten ein Aufnahmekanal (12) gebildet ist.
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13· Wandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der Ausnehmungen (3a,3b) in den Wärmedämmplatte« (2) mit faserverstärktem Zement (9)» vorzugsweise Hydrosol-Colloid-Zement, beschichtet sind.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3426831A1 (de) * 1984-07-20 1986-01-23 Blohm + Voss Ag, 2000 Hamburg Aus vorgefertigten wand- und deckentafeln bestehendes raumbausystem fuer schiffe und aehnliche baukoerper
DE4100914A1 (de) * 1990-01-31 1991-08-08 Karl Heinz Vahlbrauk Wandelement
DE4015342A1 (de) * 1990-05-12 1991-11-14 Karl Heinz Vahlbrauk Installationswand
DE4108644A1 (de) * 1991-03-16 1992-09-17 Karl Heinz Vahlbrauk Wandelement fuer zwecke des hochbaus

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