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DE8030209U1 - Elektronisches Taschengerät - Google Patents

Elektronisches Taschengerät

Info

Publication number
DE8030209U1
DE8030209U1 DE19808030209 DE8030209U DE8030209U1 DE 8030209 U1 DE8030209 U1 DE 8030209U1 DE 19808030209 DE19808030209 DE 19808030209 DE 8030209 U DE8030209 U DE 8030209U DE 8030209 U1 DE8030209 U1 DE 8030209U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
electronic
bar
electronic pocket
pocket device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19808030209
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE19808030209 priority Critical patent/DE8030209U1/de
Publication of DE8030209U1 publication Critical patent/DE8030209U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K5/00Casings, cabinets or drawers for electric apparatus
    • H05K5/0086Casings, cabinets or drawers for electric apparatus portable, e.g. battery operated apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

VON KREISLER"* SCHÜNWÄlD" EISHOLD FUES VON KREISLER KELLER SELTING WERNER I
PATENTANWÄLTE f
Dr.-Ing. von Kreisler t 1973 ^
Helmut Esser Dr,lng. K. Schönwald, Köln $
Brambachstraße 59 Dr.-Ing. K. W. Eishold, Bad Soden ?
Dr. J. F. Fues, Köln
5000 Köln 80 Dipl.-Chem. Alek von Kreisler, Köln #
Dipl.-Chem. Carola Keller, Köln :|
Dipl.-Ing. G. Selting, Köln ;t|
Dr. H.-K. Werner, Köln S
DEICHMANNHAUS AM HAUPTBAHNHOF D-5000 KÖLN 1
11. November 1980 Sg/rk
Elektronisches Taschengerät |
Die Erfindung betrifft ein elektronisches Taschengerät |
mit einem die elektronischen Komponenten enthaltenden K
Gerätegehäuse, das ein Anzeigefeld aufweist, und einem ψ
das Gerätegehäuse aufnehmenden Schutzgehäuse, das zwei ; aufklappbare Gehäusehälften aufweist.
Für Taschenrechner und ähnliche elektronische Taschengeräte sind Schutzgehäuse bekannt, die dazu dienen, das \ Gerätegehäuse vor Beschädigungen zu schützen. Eine weitere ~-i Funktion kommt derartigen Schutzgehäusen jedoch nicht zu. |; Ferner sind Stützsockel und andere Aufstellvorrichtungen ;.::: bekannt, um elektronische Taschengeräte schräg auf einen % Tisch o.dgl. aufstellen zu können, um eine bequeme Ablesung und Bedienung zu ermöglichen. Schließlich ist es bekannt, das Anzeigefeld eines elektronischen Gerätes mit einer Beleuchtung zu versehen, die wahlweise einschaltbar ist, um eine Ablesung auch im Dunkeln zu ermöglichen. Die
T*1i-fon:·(Β??1/·13JO41 t Telwi 888O807 dnpa d ■ Telegramm: Oompalenl Köln
I Beleuchtungseinrichtungen sind dabei innerhalb des Geräte-
fi gehäuses angeordnet. Sie erfordern Platz und im Falle des
« Ausfalls der Lichtquelle muß zum Zwecke des Ersetzens das
t* Gerätegehäuse geöffnet werden.
I 5 Die bekannten Taschengeräte erlauben, sofern sie eine
[| elektronische Uhr enthalten, nicht das senkrechte Auf-
I stellen des Gerätegehäuses, sondern allenfalls eine Schräg-
I stellung. Bei Schrägstellung wird aber das Ablesen, ins-
% besondere dann, wenn es sich bei der Anzeigeeinrichtung um
10 eine Flüssigkristallanzeige handelt, erschwert.
1 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektroni-
If sches Taschengerät der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei dem das Schutzgehäuse als Aufstellvorrichtung zum
sicheren und vertikalen Aufstellen des Gerätegehäuses be-15 nutzt werden kann.
!ϊ Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen,
I daß das Schutzgehäuse in der Nähe der Außenkanten der
ij Gehäusehälften den Rändern des Gerätegehäuses angepaßte
p Halteelemente aufweist und mit einer Verriegelungsvor-1 20 richtung versehen ist, die die beiden Gehäusehälften in
I einem Aufklappzustand arretiert, in dem die Halteelemente
ρ einen etwa der Breite des Gerätegehäuses entsprechenden
I Abstand voneinander haben.
Hierbei ist das Schutzgehäuse in teil-geöffnetem Zustand 25 als Ständer für das Gerätegehäuse verwendbar, wobei das
Gerätegehäuse in aufrechtem Zustand derart in das Schutzgehäuse eingesetzt ist, daß seine Vorderseite voll sichtbar ist und eine Bedienung des Tastenfeldes des Gerätegehäuses
sowie das Ablesen des Anzeigefeldes nicht behindert werden. Das Schutzgehäuse bildet einen in Draufsicht dreieckförmigen Ständer, der das Gerätegehäuse an einer nach vorne hin wenigstens teilweise offenen Seite einschließt. Damit wird nicht nur eine große Standsicherheit erreicht, sondern auch die Möglichkeit des Eingehens von Daten bzw, des Ablesens des Anzeigefeldes.
Das Gerätegehäuse enthält vorzugsweise eine elektronische Uhr und es weist ein Tastenfeld auf, an dem eine oder mehrere Weckzeiten einstellbar sind. Ein solches Gerät kann beispielsweise mit dem als Ständer dienenden geöffneten Schutzgehäuse auf einen Büroschreibtisch gestellt werden, wobei die Weckuhr jeweils zu bestimmten Zeiten, an denen Besprechungen oder Telefonate geführt werden sollen, einen akustischen Weckton erzeugt. Besonders vorteilhaft ist hierbei, daß die Eingabe der gewünschten Weckzeiten an dem Tastenfeld ausschließlich von Hand erfolgen kann, ohne daß besondere Hilfsmittel benötigt würden. Wenn die betreffende Person den Arbeitsraum verläßt, kann die Weckuhr ohne Schutzgehäuse in die Tasche gesteckt und mitgenommen werden. Vorteilhafterweise ist das Gerätegehäuse auf seiner Rückseite mit einem nach außen umgebogenen Haltebügel versehen, um in die Reverstasche eines Jacketts eingesteckt zu werden. Der Besitzer des Gerätes kann dann das Gerätegehäuse entweder ohne Schutzgehäuse in die Tasche stecken oder es in das Schutzgehäuse einsetzen und in aufrechtstehendem Zustand auf einen Tisch oder eine andere Unterlage stellen.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind die Halteelemente als längslaufende Nuten in den gegeneinanderlegbaren Flächen der aufklappbaren Ränder der Gehäusehälften ausgebildet. In diesem Falle umgreifen die Nuten die Ränder des Gerätegehäuses, das dann fest in dem als Ständer dienenden Schutzgehäuse eingefaßt ist, wenn die Verriegelungsvorrichtung einrastet. Die Verriegelungsvorrichtung verhindert das Auseinanderklappen der Gehäusehälften bei eingesetztem Gerätegehäuse. Die längslaufenden Nuten sind vorzugsweise nach unten hin begrenzt, so daß das Gerätegehäuse auch bei von der Tischplatte abgehobenem Ständer nicht aus diesem herausgleiten kann.
Das elektronische Taschengerät kann mit dem Schutzgehäuse als Ständer auch auf einen Nachttisch gestellt werden, wobei das an dem im wesentlichen senkrecht stehenden Gerätegehäuse vorgesehene Anzeigefeld auch im Liegen gut sichtbar ist.
Zweckmäßigerweise ist die Verriegelungsvorrichtung ein auf der oberen Stirnseite der einen Gehäusehälfte schwenkbar angebrachter Balken, dessen freies Ende ein Verriegelungselement trägt, das mit der anderen Gehäusehälfte zusammenwirkt. Zur Aufstellung des Schutzgehäuses als Ständer wird der Balken vor den halb geöffneten Gehäusehälften quergestellt und mit seinem freien Ende mit dem freien Ende der zweiten Gehäusehälfte verbunden, so daß eine in Draufsicht dreieckförmige Stützstruktur entsteht, die unterhalb des Balkens das flach ausgebildete Gerätegehäuse aufrechtstehend enthält.
Vorzugsweise entspricht die Breite des Balkens etwa der Summe der Stärken der beiden Gehäusehälften und die Länge des Balkens entspricht der Breite der beiden Gehäusehälften. Im zusammengelegten Zustand des Tastengerätes bildet der Balken dann den oberen Abschluß des rechteckigen Schutzgehäuses, an dessen Kontur er sich weitgehend anpaßt.
Im Falle des hochkant aufgestellten halb geöffneten Schutzgehäuses als Ständer liegt der Balken oberhalb des eingesetzten Gerätegehäuses quer. Dies ermöglicht es, in den Balken eine Lichtquelle einzusetzen, die, wenn sie eingeschaltet ist, das Anzeigefeld des Gerätegehäuses und ggf. auch das Tastenfeld, beleuchtet. Der Balken kann auch die Batterie für den Betrieb der Lichtquelle enthalten, so daß die im Gerätegehäuse enthaltene Batterie, die die elektronischen Komponenten speist, von der Belastung durch die Lichtquelle befreit ist.
In zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung weist der Balken einen Schalter auf, der durch Niederdrücken des Balkens in Richtung auf die Gehäusehälften betätigbar ist. Auf diese Weise ist die Lichtquelle auch im Dunkeln sehr leicht einschaltbar, in dem lediglich von oben her auf den Balken gedrückt wird. Es ist also nicht erforderlich, erst einen bestimmten Schalter zu suchen, sondern zum Einschalten der Lichtquelle wird einfach der Balken, der den obersten Teil des Ständers bildet, niedergedrückt.
Der Balken kann mit einer vertikalen Achse an der einen Gehäusehälfte des Schutzgehäuses gelagert sein, die gegen die Wirkung einer Feder in Achsrichtung verschiebbar ist.
Die vertikale Achse ermöglicht sowohl die Drehung des Balkens als auch ein begrenztes axiales Abziehen des Balkens von der ihn tragenden Gehäusehälfte. Vorzugsweise ist an dem freien Ende des Balkens ein nach unten vorstehender Stift angeordnet, der in ein an der oberen Stirnseite der anderen Gehäusehälfte vorgesehenes Loch eingreift. Zum Herausziehen des Stiftes aus dem Loch wird der Balken entgegen der Wirkung der Feder von beiden Gehäusehälften ein Stück abgehoben. Zweckmäßigerweise ist der von dem Balken nach unten hin abstehende Stift,der der Arretierung des Balkens sowohl im Schließzustand des Schutzgehäuses als auch bei der Benutzung als Ständer dient, gleichzeitig das Betätigungsorgan des Schalters.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht des geschlossenen Schutzgehäuses,
Figur 2 einen Querschnitt durch das das Gerätegehäuse enthaltende Schutzgehäuse nach Figur 1 ,
Figur 3 eine perspektivische Ansicht des geöffneten Schutzgehäuses mit dem in das Schutzgehäuse einlegbaren Gerätegehäuse,
Figur 4 eine Rückansicht des Gerätegehäuses mit dem auf der Rückwand befestigten Haltebügel,
Figur 5 eine perspektivische Ansicht des als Ständer benutzten Schutzgehäuses,
Figur 6 eine Draufsicht von Figur 5,
Figur 7 eine perspektivische Ansicht des geöffneten Schutzgehäuses, schräg von unten gesehen, beim Einsetzen des Gerätegehäuses zum vertikalen Aufstellen.
Das Schutzgehäuse 10 besteht aus zwei plattenförmigen gegeneinandergesetzten Gehäusehälften 11, 12, die entlang einer Längskante durch ein Scharnier 13 miteinander verbunden sind. Die beiden Gehäusehälften 11. 12 weisen an ihren gegeneinanderlegbaren Innenflächen jeweils eine Ausnehmung 14, 15 auf. Die Ausnehmungen 14, 15 bilden bei geschlossenem Schutzgehäuse 10 einen allseitig geschlossenen Hohlraum (Figur 2) zur Aufnahme des Gerätegehäuses Das Gerätegehäuse 16 ist ein in Frontansicht rechteckiger Körper von geringer Dicke, der die elektronischen Komponenten einer Weckuhr enthält. An der Frontseite des Gerätegehäuses 16 befinden sich das Anzeigefeld 17, ein Schalter 18, ein Tastenfeld 19 sowie einige Druckknöpfe
zur Durchführung bestimmter Schaltungen durch Einstecken eines spitzen Gegenstandes. Durch Betätigen der Tasten 19 bei bestimmter Stellung des Schalters 18 können verschiedene Weckzeiten in das Gerät eingegeben werden, zu denen dann später die Weckuhr anspricht und ein Weckgeräusch erzeugt. Das in dem Gerätegehäuse 16 enthaltene
elektronische Gerät ist mit einer eigenen Batterie ausgestattet und somit völlig unabhängig von dem Schutzgehäuse 10 verwendbar.
An der Rückseite des Gerätegehäuses 16 befindet sich ein umgekehrt-U-förmiger Haltebügel 21 in der Nähe der Oberkante des Gerätegehäuses. Der Haltebügel 21 dient zum Befestigen des Gerätegehäuses 16 an einem Kleidungsstück, so daß das Gerätegehäuse 16 auch ohne das Schutzgehäuse 10 in einer Tasche,oder angesteckt an ein Kleidungsstück, mitgeführt werden kann.
Die flachen Gehäusehälften 11, 12, die jeweils entlang einer Längskante durch das Scharnier 13 verbunden sind, können um die Achse des Scharnieres 13 herum relativ zueinander verschwenkt werden. Wenn sie gegeneinandergelegt sind, greifen druckknopfähnliche Zapfen 22, die an der Innenwand der Gehäusehälfte 12 vorgesehen sind, in Druckknopflöcher 23 an entsprechenden Stel2en der Innenwand der Gehäusehälfte 11, so daß die Gehäusehälften im Schließzustand einrasten. Zum öffnen des Schutzgehäuses 10 durch Auseinanderziehen der Rastelemente 22, 23 dienen Greifmulden 25, 26, die an der dem Scharnier 13 abgewandten Außenkante einer jeden Gehäusehälfte 11, 12 vorgesehen sind.
Oberhalb der beiden Gehäusehälften 11, 12 befindet sich der Balken 27, der - in Draufsicht - die gleiche Form und die gleichen Abmessungen hat, wie die gegeneinandergelegten Gehäusehälften 11, 12 zusammengenommen. Der
( t Il I *
Balken 27 ist mit einer schaftförmigen vertikalen Achse 28, die in die obere Stirnseite der Gehäusehälfte 11 hineinragt, mit der Gehäusehälfte 11 schwenkbar verbunden, Die Achse 28 wird durch eine im Innern der Gehäusehälfte 11 angeordnete Feder 28' nach unten gedrückt, so daß der Balken 27 normalerweise fest an der oberen Stirnseite der Gehäusehälfte 11 anliegt. Der Balken 27 kann jedoch entgegen der Kraft der Feder 28 ' in Richtung des Pfeiles 30 (Figur 7) hochgezogen werden.
An dem der Achse 28 abgewandten Ende des Balkens 27 befindet sich ein Stift 29, der parallel zu der Achse 28 ebenfalls von der Unterseite des Balkens 27 aus nach unten vorsteht. Der Stift 29 kann alternativ in ein erstes Loch 31, das sich in der oberen Stirnseite der Gehäusehälfte 11 in der Nähe des Scharnieres 13 befindet, oder in ein zweites Loch 32 eingesteckt werden, das sich in der oberen Stirnseite der Gehäusehälfte 12 an dem dem Scharnier 13 abgewandten Ende befindet. Zum Einstecken des Stiftes 29 in eines der Löcher 31 oder 32 wird der Balken 27 kurzzeitig gegen die Wirkung der Feder 28' angehoben. Das Loch 31 nimmt den Stift 29 auf, wenn der Balken 27 mit seiner Außenseite fluchtend über der Gehäusehälfte 11 liegt (Figuren 1 und 3), während das Loch 32 den Stift 29 aufnimmt, wenn der Balken 27 im halb aufgeklappten Zustand des Schutzgehäuses 10 die freien Enden der Gehäusehälften 11, 12 miteinander verbindet (Figuren 5, 6).
-ιο-
if Der Balken 27 enthält eine Lichtquelle 33, die aus der
Unterseite des Balkens herausstrahlt, sowie eine (nicht i| dargestellte) Batterie zur Speisung der Lichtquelle 33.
H Die Batterie befindet sich in einem Batteriefach, das
·§ 5 durch eine Verschlußschraube 34 an der Unterseite des
Balkens 27 verschlossen ist.
ψ Die Einschaltung der Lichtquelle 33 erfolgt durch einen
Schalter 35, der ebenfalls in dem Balken 27 angeordnet ist und der durch axialen Druck gegen den Stift 29 be-
tätigt wird. Die Betätigung des Schalters 35 erfolgt durch Niederdrücken des Balkens 27 in der in Figur 5 dargestellten Position in Richtung des Pfeiles 36, wobei der Stift 29 gegen den Boden des Loches 32 stößt und die Lichtquelle 33 einschaltet. Die Lichtquelle 33
bleibt solange eingeschaltet, bis der Druck auf den Balken 27 beendet wird.
Das nach Art einer Karte flach ausgebildete Gerätegehäuse 16 wird mit seinen seitlichen Längskanten in Nuten 37, 38 eingesetzt, die parallel zu den freien Längskanten der Gehäusehälften 11, 12 an den Innenseiten der Gehäusehälften verlaufen. Diese Nuten 37, 38 sind, wie Figur 2 zeigt, im Querschnitt schräg ausgebildet, so daß sie bei gegeneinandergesetzten Gehäusehälften 11, 12 einen pfeilförmiaen Hohlraum bilden.
Im Verpackungszustand befindet sich das Gerätegehäuse im Innern der Ausnehmungen 14, 15 der Gehäusehälften 11, 12, die gegeneinandergelegt sind. Da das Schutzgehäuse 10 aus einem steifen Material besteht, ist das Geräte-
gehäuse 16 in ihm gegen Stoß und Schlag geschützt.
Zum Aufstellen des Gerätegehäuses 16 wird das Schutzgehäuse 10 gemäß Figur 5 auseinandergeklappt, so daß die Gehäusehälften 11, 12 einen spitzen Winkel zueinander bilden. Der Balken 27 wird in Richtung des Pfeiles 30 angehoben, so daß der Stift 29 aus dem Loch 31 befreit wird. Der Balken 27 wird dann um die Achse 28 herum verschwenkt und in das Loch 32 eingesetzt, nachdem zuvor das Gerätegehäuse 16 mit seinen vertikalen Rändern in die Nuten 37, 38 eingesetzt worden ist. Wenn der Balken 27 sich in der in Figur 5 dargestellten Stellung befindet, kann das Gerätegehäuse 16 nicht aus dem als Ständer wirkenden Schutzgehäuse entnommen werden, ohne daß der Balken 27 abgehoben und verschwenkt wird.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel besteht das Scharnier 13 aus miteinander fluchtenden ösen, durch die ein Stift hindurchgesteckt ist. Die beiden Gehäusehälften 11, 12 des Schutzgehäuses können auch einstückig hergestellt werden, wobei das Scharnier aus einem flexiblen dünnwandigen Materialstreifen besteht, der die Gehäusehälften verbindet.

Claims (12)

ANSPRÜCHE
1. Elektronisches Taschengerät mit einem die elektronischen Komponenten enthaltenden Gerätegehäuse, das ein Anzeigefeld aufweist, und einem das Gerätegehäuse aufnehmenden Schutzgehäuse, das zwei aufklappbare Gehäusehälften aufweist, dadurch gekennzeichnet , daß das Schutzgehäuse (10) in der Nähe der Außenkanten der Gehäusehälften (11, 12) den Rändern des Gerätegehäuses (16) angepaßte Halteelemente (Nuten 37, 38) aufweist und mit einer Verriegelungsvorrichtung versehen ist, die die beiden Gehäusehälften (11, 12) in einem Aufklappzustand arretiert, in dem die Halteelemente einen etwa der Breite des Gerätegehäuses (16) entsprechenden Abstand voneinander haben.
2. Elektronisches Taschengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltelemente als längslaufende Nuten (37, 38) in den gegeneinanderlegbaren Flächen der aufklappbaren Ränder der Gehäusehälften (11, 12) ausgebildet sind.
3. Elektronisches Taschengerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die längslaufenden Nuten (37, 38) nach unten hin begrenzt sind.
4. Elektronisches Taschengerät nach einem der Ansprüche bis 3j dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung ein auf der oberen Stirnseite der einen Gehäusehälfte (11) schwenkbar angebrachter Balken (27) ist, dessen freies Ende ein Verriegelungselement (Stift 29) trägt, das mit der anderen Gehäusehälfte (12) zusammenwirkt.
5. Elektronisches Taschengerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Balkens (27) etwa der Summe der Stärken der beiden Gehäusehälften (117 12) entspricht.
6. Elektronisches Taschengerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Balken (27) eine Lichtquelle (33) enthält.
7. Elektronisches Taschengerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Balken (27) einen Schalter (35) aufweist, der durch Niederdrücken des Balkens (27) in Richtung auf die Gehäusehälften (11, 12) betätigbär ist.
8. Elektronisches Taschengerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Balken (27) mit einer vertikalen Achse (28) an der einen Gehäusehälfte (11) des Schutzgehäuses (10) gelagert ist, die gegen die Wirkung einer Feder (28') in Achsrichtung verschiebbar ist.
9. Elektronisches Taschengerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem freien Ende des Balkens (27) ein nach unten vorstehender Stift (29) angeordnet ist, der in ein an der oberen Stirnseite der anderen Gehäuse hälfte (12) vorgesehenes Loch (32) eingreift.
10. Elektronisches Taschengerät nach den Ansprüchen 7 und 9 dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (29) das Betätigungsorgan des Schalters (35) ist.
11. Elektronisches Taschengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerätegehäuse (16) auf seiner Rückseite einen U-förmig nach außen umgebogenen Haltebügel (21) aufweist.
12. Elektronisches Taschengerät nach einem der vorhergehnden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerätegehäuse (16) eine elektronische Weckuhr enthält.
DE19808030209 1980-11-12 1980-11-12 Elektronisches Taschengerät Expired DE8030209U1 (de)

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DE8030209U1 true DE8030209U1 (de) 1981-03-12

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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WO2010037471A1 (en) * 2008-10-01 2010-04-08 Cardiola Ltd. An apparatus for use on a person's lap

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