DE8013970U1 - Fahrzeugaschenbecher - Google Patents
FahrzeugaschenbecherInfo
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Description
Werner Feiertag Georg-Wilhelm Str. 52a
2102 Hamburg 9
Günter Borchert Lerchenweg
2105 Seevetal 2
Fahrzeugaschenbecher
Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugaschenbecher, der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
Fahrzeugaschenbecher dieser Art sind bekannt. Sie sind beispielsweise
in Kraftfahrzeugen in das Armaturenbrett eingebaut und dort üblicherweise schiebbar, klappbar und dergl.
herausziehbar versenkt, bzw. mit einem Deckel versehen. Aschenbecher dieser Art finden ferner auch in Flugzeugen,
Eisenbahnen und dergleichen Fahrzeugen Verwendung.
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Fahrzeugaschenbecher müssen in besonderer Weise gegen
das Weiterbrennen eingelegter Zigaretten bzw. Zigarren gesichert sein, um Brandgefahr und die
Irritierung der Fahrgäste und insbesondere des Fahrers durch Qualm zu vermeiden. Sie sind daher in der Regel mit
einer Löscheinrichtung versehen. Diese besteht nach dem Stand der Technik aus einer im wesentlichen waagerecht im
Aschenbecher eingebauten Querwand, auf der die Zigarette bzw. Zigarre ausgedrückt werden kann, bevor sie in den Innenraum
des Aschenbechers eingeworfen wird.
Diese bekannte Konstruktion hat den Nachteil, daß das vollständige
Ausdrücken mit restloser Beseitigung von Glutansätzen nur bei aufmerksamer Bedienung gelingt. Häufig wird eine
Zigarette nicht restlos gelöscht und glimmt unter Rauchentwicklung weiter. Dies führt insbesondere bei dem vom Fahrer
eines Kraftfahrzeuges benutzten Aschenbecher häufig zu erheblicher Verkehrsgefährdung. Der Fahrer, der durch den Rauch
irritiert wird, versucht während der Fahrt, die bereits in den Innenraum des Aschenbechers eingeworfene Zigarette erneut zu
erfassen und restlos auszudrücken. Dadurch wird seine Auf-
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merksamkeit vom Straßenverkehr abgelenkt, was bereits häufig zu Unfällen geführt hat.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, einen Fahrzeugaschenbecher der eingangs genannten Art
zu schaffen, dessen Löscheinrichtung bei einfacher Bedienung eine sichere Löschung der Zigarette bzw. Zigarre
gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des
Kennzeichnungsteils des Anspruchs 1 gelöst.
Ein einseitig geschlossenes, im Innendurchmesser die Zigarette bzw. die Zigarre eng umschließendes Röhrchen löscht eine mit
dem Glutende eingesteckte Zigarette bzw. Zigarre innerhalb weniger Sekunden, da die Sauerstoffzufuhr abgesperrt ist.
Die Zigarette bzw. Zigarre kann schon kurze Zeit später entnommen und eingeworfen werden. Sie kann jedoch auch im Röhrchen
stecken bleiben. Die Belästigung der Fahrgäste durch Weiterglimmen wird auf diese Weise mit Sicherheit vermieden. Die
Bedienung der erfindungsgemäßen Löscheinrichtung ist außerordentlich
einfach, da das Einstecken in ein Röhrchen auch
ohne größere Konzentration leicht möglich ist.
Weiterhin vorteilhaft ist der erfindungsgemäße Aschenbecher durch die Merkmale des Anspruchs 2 gekennzeichnet. Der Einführungstrichter
erleichtert das Einstecken in das Röhrchen und verringert weiter die zum Löschen der Zigarette bzw. Zigarre
erforderliche Ablenkung des Fahrers.
Schließlich ist der erfindungsgemäße Aschenbecher vorteilhaft durch die Merkmale des Anspruchs 3 gekennzeichnet. Diese
Lage des Röhrchens ergibt eine weitere Erleichterung beim Einführen der Zigarette bzw. Zigarre und ermöglicht dabei
eine ergonomisch günstige Handbewegung.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Sie zeigt einen Längsschnitt durch
einen in eine Karosseriewand einschiebbaren erfindungsgemäßen
Fahrzeugaschenbecher.
Wie die Figur zeigt, ist in einer.lotrechten Karosseriewand
1 zum Beispiel der lotrechten Wand eines Armaturenbrettes
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ein rechteckiger Ausschnitt zur Aufnahme eines im Querschnitt rechteckigen Aschenbechers 3 vorgesehen. Dieser
liegt auf einer nach innen gerichteten Abwinklung 4 der Karosseriewand 1 auf.
Der Aschenbecher ist daher in Pfeilrichtung im Ausschnitt der Karosseriewand 1 einschiebbar bzw. bis in die dargestellte
Öffnungsstellung herausziehbar.
Der Aschenbecher 5 weist eine Bodenwand 5, Seitenwände 6,
eine Rückwand 7 sowie eine als Criffplatte mit Griffmulde ausgebildete Vorderwand 9 auf.
An der Hinterwand 7 ist eine Sperrfeder 10 mit Nieten befestigt. Die Sperrfeder greift hinter den oberen Rand des
Ausschnittes 2 gegen die Karosseriewand 1 und verhindert in ihrer in der Figur dargestellten Normalstellung das unbeabsichtigte
völlige Herausziehen des Aschenbechers. Zum Entleeren kann der Aschenbecher herausgezogen werden, wenn
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die Sperrfeder 10 durch Herunterdrücken an ihrem Betätigungsende 12 gelöst wird.
Die übliche Löscheinrichtung bekannter Fahrzeugaschenbecher besteht aus einer Löschplatte 13, die als Querwand
an den Seitenwänden 6 sowie der Vorderwand 9 des Aschenbechers befestigt ist. Auf dieser können Zigaretten
bzw. Zigarren ausgedrückt werden, bevor sie in den Innenraum auf die Bodenwand 5 geworfen werden.
Erfindungsgemäß ist im Aschenbecher ein Löschröhrchen
lotrecht angeordnet. Im dargestellten■Falle ist dieses
Löschröhrchen in der Bohrung einer Löschplatte 13 befestigt. Die Befestigung kann durch Einpressen, Verlöten, Verkleben
oder dergleichen erfolgen. Das Röhrchen kann selbstverständlich auch in einer anderen Weise befestigt werden,
z.B. an der Vorderwand 9 oder an einer der Seitenwände Wesentlich ist dabei die im wesentlichen senkrechte Anordnung
in der Nähe der Vorderwand 9, wo das Röhrchen leicht mit der Hand erreicht werden kann.
Das Löschröhrchen 14 ist auf seiner Unterseite . bei 15 verschlossen.
Eine in das Röhrchen eingesteckte Zigarette 16, deren Glutende im Röhrchen steckt', wird von der in den Innenabmessungen
auf den Durchmesser der Zigarette abgestimmten Wand des Röhrchens eng umgeben, so daß der Glut nur eine
geringe rasch aufgebrauchte Sauerstoffmenge zur Verfügung steht. Die eingesteckte Zigarette erlöscht daher nach wenigen
Sekunden.
In einem Aschenbecher können selbstverständlich mehrere solcher Röhrchen angeordnet werden. Für Zigarren sind Röhrchen
größeren Durchmessers erforderlich, die auch zusätzlich zu für Zigaretten geeigneten Röhrchen vorgesehen sein können.
Am oberen Ende des Röhrchens ist ein sich nach oben erweiternder Einführungstrichter 17 vorgesehen, der das Einführen der
Zigarette bzw. Zigarre erleichtert. Dieser ist in der Zeichnung als konischer, sich im wesentlichen auf dem doppelten
Durchmesser erweiternder Trichter dargestellt. Eine geringe obere Ausrundung des Röhrchens erreicht unter Umständen
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jedoch als Ausführungstrichter bereits aus.
Löschröhrchen der erfindungsgemäßen Art können bei Kraftfahrzeugaschenbechern beliebiger Ausbildung vorgesehen
sein, also auch bei konstruktiv völlig andersartig gestalteten Aschenbechern, die nicht - wie im dargestellten
Falle - aus einer Karosseriewand herausziehbar, sondern zum Beispiel heraus schwenkbar ausgebildet sind bzw. bei Aschenbechern,
die in einer waagerechten Karosseriewand eingesenkt und mit einem Deckel versehen sind.
Das Löschröhrchen kann ebenso wie der Aschenbecher aus unterschiedlichen
Materialien gefertigt werden, also z.B. aus Blech oder auch als Spritzgußteil aus hochwarmfestem Kunststoff.
In einem Beispiel hat ein Löschröhrchen 14, das zum Löschen von Zigaretten ausgebildet ist, einen Innendurchmesser von
8 mm und eine Länge des zylindrischen Rohrteiles von 30 bis
Claims (3)
1. In die Karosserie eingebauter Fahrzeugaschenbecher mit
im Aschenbecher befestigter Löscheinrichtung für Zigaretten bzw. Zigarren, dadurch gekennzeichnet, daß die
Löscheinrichtung aus einem im Innendurchmesser dem Durchmesser von Zigaretten bzw. Zigarren (16) entsprechenden
einseitig geschlossenen (15) Röhrchen (14) besteht.
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2. Aschenbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am offenen Ende des Röhrchens (14) ein nach außen
sich erweiternder Einführungstrichter (17) angeordnet ist.
3. Aschenbecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen (14) im
wesentlichen lotrecht mit nach oben weisendem offenen Ende angeordnet ist.
wesentlichen lotrecht mit nach oben weisendem offenen Ende angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808013970 DE8013970U1 (de) | 1980-05-23 | 1980-05-23 | Fahrzeugaschenbecher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808013970 DE8013970U1 (de) | 1980-05-23 | 1980-05-23 | Fahrzeugaschenbecher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8013970U1 true DE8013970U1 (de) | 1980-08-28 |
Family
ID=6715728
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19808013970 Expired DE8013970U1 (de) | 1980-05-23 | 1980-05-23 | Fahrzeugaschenbecher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8013970U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015121242A1 (de) * | 2015-12-07 | 2017-06-08 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Aschenbecheranordnung für ein Kraftfahrzeug |
-
1980
- 1980-05-23 DE DE19808013970 patent/DE8013970U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015121242A1 (de) * | 2015-12-07 | 2017-06-08 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Aschenbecheranordnung für ein Kraftfahrzeug |
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