[go: up one dir, main page]

DE806353C - Verteilungsvorrichtung fuer Schuettgut - Google Patents

Verteilungsvorrichtung fuer Schuettgut

Info

Publication number
DE806353C
DE806353C DEP12079D DEP0012079D DE806353C DE 806353 C DE806353 C DE 806353C DE P12079 D DEP12079 D DE P12079D DE P0012079 D DEP0012079 D DE P0012079D DE 806353 C DE806353 C DE 806353C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screws
container
conveyor
distribution device
screw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP12079D
Other languages
English (en)
Inventor
Gilbert John White
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CECIL HENRY KNAPMAN
Original Assignee
CECIL HENRY KNAPMAN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CECIL HENRY KNAPMAN filed Critical CECIL HENRY KNAPMAN
Application granted granted Critical
Publication of DE806353C publication Critical patent/DE806353C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/40Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using screw conveyors thereon

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

  • Verteilungsvorrichtung für Schüttgut Die Erfindung l>ezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entladen oder Abladen von Schüttgut aus einem Behälter o. dgl. und insbesondere auf eine Vorrichtung, um dieses Entladen mit einer gleichmäßigen und regelharen Geschwindigkeit durchzuführen.
  • Die Erfindung findet insbesondere Anwendung auf das Ahladen von Düngemittel, also auch für klebriges Schüttgut aus landwirtschaftlichen Fahrzeugen, ist jedoch auch für viele andere Zwecke verxvendbar, z. B. für das Abladen von Straßensteinen, Kies, Seesand, Düngekalk o.dgl.
  • Es ist bereits eine Vorrichtung der ol>engenannten Art vorgeschlagen worden, welche auf einem Fahrzeug angeordnet ist und aus einer Zuführvorrichtung besteht, welche mit dem Behälter zusammen arbeitet und darin gehoben oder gesenkt werden kann. Bei einem dieser älteren Vorschläge besteht die Zuführvorrichtung aus einer Iteihe endloser Ketten, welche in Abständen Zähne. Zacken oder Gabeln tragen. wobei die endlosen Ketten auf Wellen angeordnet sind, welche sich in der Nähe der Enden des Behälters l)efinden Diese Wellen werden von den Rädern des Fahrzeuges angetrieben und sind auf- und abgleitl)ar in kurvenförmigen Führungen angeordnet, wodurch die Gesamtheit der Ketten im Behälter gehoben und gesenkt werden kann, wobei dieses Heben und Senken durch Vorrichtungen erfolgt. welche von den Fahrzeugrädern angetrieben werden. Die Zähne, Zacken oder Gaheln sind bei Berührung mit der obersten Schicht des Materials in dem Behälter geeignet, das Material durch das offene rückwärtige Ilnde des Behälters auf den Erdl)oden abzuladen.
  • Bei anderen älteren Vorschlägen umfaßt die Zuführ- einrichtung endlose Bänder, welche aus Stäben, Latten o. dgl. bestehen, die in einem gewissen Abstand voneinander angeordnet sind und die sich quer zu dem Behälter erstrecken und in dessen Längsrichtung fortbewegen.
  • Einem dieser Vorschläge zufolge wird eine solche Fördervorrichtung am Behälter in der senkrechten Ebene schwingend angelenkt, wobei die Einrichtung zum Heben und Senken dieser Fördervorrichtung kraftschlüssig mit den Fahrzeugrädern bzw. deren Antrieb verbunden ist, so daß also die Senkbewegung unter positivem Antrieb erfolgt.
  • Das Ziel der Erfindung ist eine Verbesserung der vorstehend beschriebenen Vorrichtungen.
  • Gemäß der Erfindung wird auf einem Fahrzeug eine Verteilungsvorrichtung für Schüttgut angebracht, die eine in einem Behälter des Fahrzeuges hebbar und senkbar angeordnete Fördervorrichtung verwendet, derart, daß die Fördervorrichtung die Oberfläche des im Behälter enthaltenen Gutes angreift, um es einer oder mehreren Entladeöffnungen des Behälters zuzuführen, und daß die Fördervorrichtung sich beim Entladen senkt, um mit der sich gleichfalls senkenden Oberfläche des Gutes in ständiger Berührung zu bleiben, wobei die Senkbewegung der Fördervorrichtung in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit gesteuert wird. Das Neue besteht darin, daß die Fördervorrichtung aus einer oder mehreren am Fahrzeug schwingend angelenkten Förderschrauben besteht, deren Senken beim Entladen an sich durch ihr Schwergewicht erfolgt, jedoch unter ständiger Steuerung der Senkbewegung dadurch, daß Tragseile oder ähnliche ein Ausweichen der Schraube (oder Schrauben) nach oben ermöglichende Mittel die Schraube (oder Schrauben) unterstützen und in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit herabgelassen werden.
  • Diese Ausführung hat gegenüber den oben erwähnten, bereits bekannten Ausführungen den zweifachen Vorteil, daß sich - eine Förderschraube als wirksamer als die bekannten Fördervorrichtungen erwiesen hat, weil sie u. a. kontinuierlich wirkt, und daß es sich ferner herausgestellt hat, daß bei den bekannten Verteilungsmaschinen, besonders beim Verteilen von klebrigem Kunstdüngemittel auf unebenen Boden, ein allzu tiefes Eindringen der Fördervorrichtung in das im Behälter enthaltene Gut leicht vorkommt und dann häufig ein mit Unterbrechung des Verteilungsvorganges und unter Umständen auch mit Beschädigung der Antriebs- und Förderteile verbundenes Steckenbleiben der Fördervorrichtung zur Folge hat, was durch die Ausweichmöglichkeit gemäß der Erfindung vermieden wird.
  • Um aber auch bei etwa vorkommendem Eindringen der Förderschraube z. B. bis zu ihrer Drehachse, was ja bei besonderen ungünstigen Verhältnissen hauptsächlich beim Beginn des Verteilungsvorganges gelegentlich nicht zu vermeiden ist, die Schraube und ihren Antrieb nicht einer übermäßigen Belastung auszusetzen, kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Schraube aus einer Antriebswelle und darauf sitzenden, aber im Abstand dazu gehaltenen Schraubenblättern bestehen.
  • Zweckmäßig geschieht das Anheben der Förderschraube zum Laden des Behälters auch durch die Tragseile, wobei eine Kupplung dafür sorgt, daß die Windentrommel, an der die Seile befestigt sind, entweder auf den Hebeantrieb, z. B. einen Handkurbelantrieb geschaltet wird, oder aber mit den Fathrzeugrädern oder deren Antrieb zur Steuerung des Herablassens verbunden wird.
  • Bei Verwendung von mehreren Förderschrauben werden diese vorzugsweise von einem gemeinsamen Arm getragen, der seinerseits von den Tragseilen angegriffen wird. Dabei empfiehlt es sich, den unteren Teil des Behälters in mehrere, den einzelnen Schrauben entsprechende Abteilungen zu trennen, und jede Abteilung mit ihrer eigenen Entladeöffnung zu versehen. Bei Verwendung von zwei Schrauben ist es vorteilhaft, die beiden Schrauben in einander entgegengesetzter Drehrichtung anzutreiben. Da die Entladeöffnungen gewöhnlich am selben Ende des Behälters vorgesehen sind, wird die Förderrichtung der Schrauben dabei dieselbe sein müssen, wozu sie mit einander entgegengesetzten Windungen versehen werden.
  • Um eine möglichst vollständige Entleerung des Behälters zu erzielen, ist der Boden desselben in seiner Form dem Umriß der Schraube angepaßt, und zwar auch, wenn mehrere Schrauben verwendet werden, wobei dann der Boden die Gestalt einer entsprechenden Anzahl von flachen, wannenartigen Abteilungen erhält.
  • Die Entladeöffnungen können in an sich bekannter Weise mit rotierenden Scheiben oder ähnlichen Streuern in Verbindung stehen, die unterhalb des Behälters angeordnet sind und das Schüttgut auf eine weitere Fläche ausstreuen.
  • Um die Druckfläche des durch die rotierenden Streuer ausgeworfenen Materials einstellen zu können, kann eine Ummantelung in Form einer Ellipse angeordnet werden, und zwar um die Seiten und das Ende der Streuer. Diese Ummantelung wird mit dem Fahrzeuguntergestell in der richtigen Höhe vom Boden verbunden und ragt in der Höhe über die Ebene des Streuers hinaus. Aus Gründen der Zweckmäßigkeit kann beim Einfahren oderVerlassen einer Durchfahrt oder bei der Fahrt auf der Landstraße die Ummantelung so ausgeführt sein, daß die Seiten derselben aufwärts oder rückwärts über oder längs des Behälters gefaltet werden können, wodurch die Gesamtbreite der Vorrichtung verringert wird.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung wird nun mit Hinblick auf die Zeichnungen beschrieben, in denen Fig. 1 eine schematische Längsaufsicht der Ausführungsform einer beweglichen Entladevorrichtung gemäß der Erfindung darstellt,- Fig. 2 eine schematische Endansicht gemäß Fig. I; Fig. 3 und 4 sind Aufrisse ähnlich Fig. I bzw. 2, stellen aber in vergrößertem Maßstab Einzelheiten der Vorrichtung dar, und Fig. 5 ist ein Grundriß eines Teiles der Vorrichtung.
  • Die Vorrichtung ist geeignet für das Abladen von Düngekalk, Seesand oder Kunstdünger. Sie umfaßt ein zweirädriges Fahrzeug, welches als An- hänger ausgel)ildet ist und von einem landwirtschaftlichenTraktor gezogen werden kann. Auf dem Untergestell 1 des Fahrzeuges ist ein oben offener Behälter oder Trichter 2 montiert, welcher auf einem einzigen Paar Straßenräder 3 ruht.
  • Die Entleerungseinrichtung umfaßt zwei in Längsrichtung angeordnete Zuführschrauben gleicher Steigung, aber entgegengesetzter Drehrichtung, welche durch Rohrwellen 8 gebildet werden, auf welchen sich Arme g befinden, welche aus zusammengeschweißten Teilen gebildete Schrauben Io tragen.
  • Die Wellen 8 werden in entgegengesetzter Richtung angetrieben. An dem Antriebsende trägt jede Welle ein Glied einesUniversalgelenkes ii, während das entsprechende Glied desselben von einer kurzen Welle 12 getragen wird, die in Lager I3 gelagert ist, und zwar am rückwärtigen Ende 14 des Behälters 2. Ein Kegelrad 15 ist am anderen Ende der Welle 12 befestigt und greift in Kegelräder I6 ein, welche auf einer Querwelle I7 vorgesehen sind.
  • Das andere Ende jeder Rohrwelle 8 ist drehbar auf Zapfen I8 angeordnet, die ihrerseits in einem Gabelrahmen oder Platte Ig gelagert sind. Diese Platte wird von einem Ende eines Armes 20 aus Holz getragen, dessen anderes Ende schwenkbar mit einem Lagerbock am Ende 14 des Behälters 2 verbunden ist, wobei die Achse seines Drehzapfens durch die Mittelpunkte der Universalgelenke geht. Ein Tragseil 21 läuft über die Rollen 22 eines Dreischeibenflaschenzuges, welche von dem schwenkbaren Arm 20 getragen werden, zu den Rollen 22, welche auf dem Oberbau 24 angeordnet sind, und von da über die Rolle 25 zu der Windentrommel 26 am Ende des Untergestelles. Das freie Ende des drehbaren Armes 20 wird in einem gekrümmten rohrförmigen Teil 27 aus Metall geführt. Die Flaschenzüge 22 und 23 sind auf dem Arm 20 bzw. auf dem Oberbau 24 versetzbar, so daß die Geschwindigkeit des Senkens des Armes 20 durch Änderung des Abstandes dieser Flaschenzugrollen vom Schwenkzapfen des Armes 20 geändert werden kann.
  • Die Windentrommel 26 wird von einer Welle 30 getragen. die in einem Gehäuse oder einem Getriebekasten 31 gelagert ist. Die Welle 30 trägt ein Schneckenrad 32 eines Schneckengetriebes, welches frei darauf rotieren kann und welches Sperrzähne 33 besitzt (s. Fig. 3), welche mit entsprechenden Zähnen auf einem Teil 34 in Eingriff kommen, der auf einem Keil einer Welle 30 gleitet und von einer Feder 36 zum Eingriff mit den Zähnen 33 gebracht wird. Das Schneckenrad 32 steht im Eingriff mit einer Schnecke 38, welche auf der Querwelle 17 festgekeilt ist, deren Lager auch auf dem Gehäuse 3I vorgesehen sind. Am Ende der Windenwelle 30 ist ein Kurbelhandgriff 39 für den Antrieb von Hand vorgesehen. Die Windentrommel 26 kann verjüngt sein, um ein schnelleres Ablaufen des Seiles 21 beim Beginn des Abrollens sicherzustellen. Die Querwelle 17 trägt ein Zahnrad40, welches im Eingriff mit einem Zahnrad 41 auf einer zweiten Querwelle 42 steht, welche ihrerseits ein Zahnrad 43 trägt, welches mit einem Zahnrad 44 auf einer dritten Querwelle 45 in Eingriff steht. die sich hinter der Querwelle 42 befindet, wobei die beiden zuletzt genannten Querwellen von Lagern getragen werden, die sich in dem Gehäuse 3I befinden.
  • Die Querwelle 45 wird ihrerseits durch Kegelräder 46, 47 von einer Kardanwelle 48 getrieben, welche von den Straßenrädern 3 durch ein übliches Differentialgetriebe getrieben wird, welches schematisch bei 49 angedeutet ist.
  • Am Boden des Gehäuses 3I sind auf beiden Seiten Lager für kurze vertikale Wellen 60 vorgesehen, welche an einem Ende Kegelgetriebe 6I tragen, welche mit Kegelrädern 62 auf der Querwelle 45 im Eingriff stehen und am anderen Ende Scheibenstreuer oder Spinner 63 tragen.
  • In Fig. 4 ist nur eine Seite des Getriebes gezeigt, und es ist zu berücksichtigen, daß die Teile I2, I5, I6, 60, 61, 62 sich entsprechend auch auf der anderen Seite desselben befinden.
  • Auf jeder Seite des Untergestelles I ist ein rohrförmiger hletallarm 64 drehbar angeordnet, welcher an seinem freien Ende eine Ummantelung 65 aus Kattun, Segeltuch oder anderem Material trägt, deren Zweck es ist, die Fläche der Verteilung des gegen die Ummantelung durch die Scheibenstreuer 63 geworfenen Materials zu begrenzen. DieArme64 werden vom Oberbau durch nicht dargestellte Ketten getragen und können in eine vertikale Stellung gehoben werden (punktiert gezeichnet in Fig. 2), wenn sie nicht gebraucht werden.
  • Fig. 5 zeigt nur den Behälter 2 selbst und die darin befindlichen Förderschrauben, jedoch nicht die Arme 64 und die Ummantelungen 65, auch nicht die Räder 3 oder das Gehäuse 3I und die damit verbundenen Teile. Sie zeigt die Förderschrauben 10 in ihrer untersten Stellung (vgl. die punktierte Linie in Fig. I) und das Ende 14, welches horizontal abgeschnitten ist, gerade unterhalh der Verbindungsstellen mit dem Oberbau 24, während die entgegengesetzte Schlußwand des Behälters 2 etwa in gleicher Höhe mit den Gelenken abgeschnitten dargestellt ist.
  • Der Boden 70 des Behälters 2 ist punktiert in Fig. 2 dargestellt und hat die Form von zwei parallelen Wannen mit einer dazwischenliegenden Rippe 71, so daß das Material in dem Behälter in eine der Wannen fallen muß und durch die eine oder andere der Förderschrauben bewegt wird.
  • Eine nicht gezeigte Klauenkupplung wird in den Hauptantrieb von der Kardanwelle 48 eingeschaltet, um den Antrieb von den Straßenrädern her zu unterbrechen wenn das Fahrzeug an einen anderen Arl>eitsplatz gd>racht werden soll.
  • Das dem Gehäuse 31 anliegende Ende des Behälters ist geschlossen. Senkrechte Förderrutschen 80 sind vorgesehen, welche von Offnungen in dem Boden 70 des Behälters 2 abgehen. Diese Öffnungen können durch Schiebetüren 81 geschlossen werden, welche durch Verbindungsstangen 82 von Hebeln 83 bervegt werden. Die Förderrutschen 8o entleeren auf die Scheibenstreuer 63.
  • Die Förderschrauben werden im Betrieb in einer solchen Richtung gedreht, daß sie den Inhalt des lSehziltet s gegen die Förderrutschen schaffen.
  • Wenn der Behältergefüllt werden soll, wird mittels eines nicht gezeigten Kupplungshebels der Teil 34 gegen den Druck der Feder 36 verschoben, so daß die Klauen 33, 34 außer Eingriff gebracht werden.
  • Die Handkurbel 39 wird dann gedreht, um die Förderschrauben in ihre höchste Stellung zu hehen (punktiert gezeichnet in Fig. I). Der Behälter 2 ist dann bereit zur Füllung. Nach dem Füllen wird die Handkurbel 39 in entgegengesetzter Richtung gedreht, und die Förderschrauben IO werden bis zur Berührung mit dem Material in dem Behälter 2 gesenkt. Wenn die Klauenkupplung (nicht gezeigt) im Hauptantrieb außer Eingriff steht, so wird das Fahrzeug zu dem Arbeitsplatz gebracht, wo die Kupplung in Eingriff gebracht wird und mittels der Hebel 83 die Offnungen im Boden 70 bis zur gewünschten Größe freigegeben werden.
  • Sobald sich das Fahrzeug bewegt, werden die Förderschrauben IO von den Straßenrädern 3 über die Getriebe 49, 48, 47, 46, 45, 44, 43, 42, 41, 40, I7, i6, 15, 12 angetrieben, derart, daß das Material durch die Förderrutschen 80 auf die Spinner 63 gelangt, welche gleichfalls von den Straßenrädern 3 durch die Getriebe 46, 45, 62, 6I, 60 angetrieben werden und welche das Material durch zentrifugale Kräfte verstreuen. Die Klauen 33, 34 stehen nun im Eingriff, die Straßenräder 3 treiben die Trommel 26 durch die Übersetzung 40, I7, 38, 32, 30 an, um das Seil 21 abzurollen, wobei die Förderschrauben IO sell>sttätig gesenkt werden, um in Berührung mit dem im Behälter 2 befindlichen Material, welches durch Förderrutschen 80 entladen wird, zu bleiben.
  • PATENTANSPROCHE: I. Auf einem Fahrzeug angebrachte Verteilungsvorrichtung für Schüttgut, die eine in einem Behälter des Fahrzeuges hebbar und senkbar angeordnete Fördervorrichtung verwendet, derart, daß die Fördervorrichtung die Oberfläche des im Behälter enthaltenden Gutes angreift, um es einer oder mehreren Entladeöffnungen des Behälters zuzuführen, und daß dieFördervorrichtung sich beim Entladen senkt, um mit der sich gleichfalls senkenden Oberfläche des Gutes in ständiger Berührung zu bleiben, wobei die Senkbewegung der Fördervorrichtung in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung aus einer oder mehreren am Fahrzeug schwingend angelenkten Förderschrauben besteht, deren Senken beim Entladen durch ihr Schwergewicht erfolgt, jedoch unter ständiger Steuerung der Senkbewegung dadurch, daß Tragseile oder ähnliche ein Ausweichen der Schraube (oder Schrauben) nach oben ermöglichende Mittel die Schraube (oder Schrauben) unterstützen und in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit herabgelassen werden.

Claims (1)

  1. 2. Verteilungsvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Tragseile (2I) auf einer Windentrommel (26) befestigt sind, die durch eine Kupplung (33, 34) entweder mit einem Antrieb (39) zum Anheben der Förderschraube (oder Schrauben) ( I O) oder mit dem Fahrzeugrad (3) zur Steuerung des Senkens der Förderschraube (oder Schrauben) verbunden werden kann.
    3. Verteilungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Behälters (2) in seiner Form dem Umriß der Förderschraube (oder Schrauben) (IO) entspricht, um bei der niedrigsten Stellung der letzteren die völlige Entleerung des Behälters zu gewährleisten.
    4. Verteilungsvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Förderschraui,en(Io) nebeneinander im Behälter (2) vorgesehen sind, die in einander entgegengesetzter Drehrichtung angetrieben werden und deren Windungen entsprechend einander entgegengesetzt sind, so daß die Förderrichtung der beiden Schrauben dieselbe ist.
    5. Verteilungsvorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Behälters (2) durch eine zwischen den beiden Förderschraul>en (IO) liegende Rippe (71) in zwei wannenartige Abteilungen getrennt ist, von denen jede ihre eigene verschließbare Entladeöffnung (80) besitzt, wobei die beiden Entladeöffnungen an demselben Ende des Behälters (2) vorgesehen sind.
    6. Verteilungsvorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Förderschrauben (IO) von einem gemeinsamen Arm (20) getragen werden, welcher an einem Ende in der senkrechten Ebene schwingend am Fahrzeug angelenkt ist und an Tragseilen (2I) aufgehängt ist, wobei die beiden Förderschrauben mit ihrem Drehantrieb (12) durch Universalgelenke (11) verwunden sind, die mit dem Gelenk des Armes (20) gleichachsig sind.
    7. Verteilungsvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß dieFörderschraube bzw. jede der Förderschrauben aus einer Antriebswelle (8) und darauf im Abstand dazu sitzenden Schrauhenhlättern (zo) besteht.
DEP12079D 1945-02-01 1948-10-02 Verteilungsvorrichtung fuer Schuettgut Expired DE806353C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB806353X 1945-02-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE806353C true DE806353C (de) 1951-06-14

Family

ID=10518447

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP12079D Expired DE806353C (de) 1945-02-01 1948-10-02 Verteilungsvorrichtung fuer Schuettgut

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE806353C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1457816A1 (de) Anhaengerwagen mit Vorrichtungen zur Handhabung von Material
DE3807738A1 (de) Vorrichtung zum aufnehmen, transportieren, zerkleinern und ausbringen von futtermittelbloecken
DE3313892C2 (de) Düngerstreuer
DE3840826C2 (de)
DE4431038C1 (de) Verfahrbare Misch- und Verteilvorrichtung für Viehfutter
DE806353C (de) Verteilungsvorrichtung fuer Schuettgut
DE1162282B (de) Anordnung zum Abbau schuettfaehigen Materials
DE2358817A1 (de) Fahrbarer duengerstreuer
DE19704457B4 (de) Entladeeinrichtung für landwirtschaftliche Fahrzeuge
DE2217508A1 (de) Vorrichtung zum Ausstreuen von Material, z.B. Stalldünger, Abfallstoffen und dgl
DE1948187A1 (de) Vorrichtung zum Aufnehmen von Material,insbesondere Futter
EP0403780B1 (de) Vorrichtung zum Streuen von körnigem Gut, insbesondere Dünger
DE2936145C2 (de) Vorrichtung zur Entnahme von Bodenproben für die Landwirtschaft
DE2500787A1 (de) Huehnermiststreuer
DE2912306C2 (de) Streuer für insbesondere Stalldung
DE323460C (de) Fahrbarer Verlader fuer Kohlen, Erze u. dgl.
DE68904708T2 (de) Strassenfertigsteller mit unterbrochenen scheiben zum transportieren von im fertigsteller enthaltenen aggregaten.
DE2647469B2 (de) Antriebsanordnung für die Fräswalze an sog. Silofräsen
DE872285C (de) Fahrzeug, damit versehene Ruebenerntemaschine und Hackfruchternteverfahren
DE2919174C2 (de) Verteilereinrichtung für landwirtschaftliche Massengüter in Rundbehältern
DE2709850A1 (de) Vorrichtung zur obenentnahme von silogut
DE4103042C2 (de) Transport- und Austragvorrichtung für einen Futtermittelblock
DE287463C (de)
DE2518895C3 (de) Aufbereitungsvorrichtung zum Räumen von Lagerstätten
DE1507218C (de) Rubenerntemaschine