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DE804056C - Verfahren zum Unterteilen laufenden Walzgutes - Google Patents

Verfahren zum Unterteilen laufenden Walzgutes

Info

Publication number
DE804056C
DE804056C DEP19241A DEP0019241A DE804056C DE 804056 C DE804056 C DE 804056C DE P19241 A DEP19241 A DE P19241A DE P0019241 A DEP0019241 A DE P0019241A DE 804056 C DE804056 C DE 804056C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scissors
rolling stock
knives
guide
knife
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP19241A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Th Kleff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH TH KLEFF
Original Assignee
HEINRICH TH KLEFF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH TH KLEFF filed Critical HEINRICH TH KLEFF
Priority to DEP19241A priority Critical patent/DE804056C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE804056C publication Critical patent/DE804056C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D33/00Accessories for shearing machines or shearing devices
    • B23D33/02Arrangements for holding, guiding, and/or feeding work during the operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Accessories And Tools For Shearing Machines (AREA)

Description

  • Verfahren zum Unterteilen laufenden Walzgutes Parallel mit der Entwicklung der Feineisenwalzstraßen und als zwingende Notwendigkeit hierzu haben sich die Schneidvorrichtungen (Scheren) zum Unterteilen des laufenden Walzgutes entwickelt. Es galt und gilt auch heute wieder, mit der Schere die Geschwindigkeit zu meistern, mit der die Walzader die Schere durchläuft.
  • Der Gedanke, laufendes Walzgut, insbesondere Feineisen und Draht, durch Ablenkung aus seiner Laufbahn in den Bereich einer Schneidvorrichtung zu bringen, um auf die Weise eine Unterteilung bzw. das Schopfen des laufenden Walzgutes durchzuführen, ist bekannt. Angewendet wurde dieses Verfahren bei Kreismesserscheren, wobei die betriebstechnischen Gegebenheiten Schrägschnitte, die im übrigen störend sind, verlangten. Von diesem Verfahren hat sich die einschlägige Technik abgewandt. Versuche, die mit maschinell betriebenen Schlagschneidern in der Weise durchgeführt wurden, daß der Schlagschneide als Unterlage eine mit der Walzgutgeschwindigkeit angetriebene Leittrommel für die Walzader zugeordnet wurde, scheiterten.
  • Eingeführt haben sich rotierende Scheren, die jeweils aus der Ruhelage heraus zur Durchführung der Schnitte angetrieben werden. Hier kommt es darauf an, die Messerträger kurzseitig, etwa auf dem Wege eines halben Umlaufes, auf die Walzgutgeschwindigkeit zu bringen, um sie nach vollzogenem Schnitt auf der gleichen Umlaufstrecke bis zur Ausgangsstellung zur Ruhe zu bringen.
  • Um einen längeren Anlaufweg für die Messer zu gewinnen, hat man Scheren gebaut, bei denen die Messer kurzstreckig hinter der Schneidebene als Ausgangsstellung in Umlauf gebracht werden. Dem hierdurch gewonnenen, wesentlich verlängerten Messeranlauf schließt sich ein ebenso langer Bremsweg an, so daß die Erzielung einer höheren Anlaufgeschwindigkeit für den Schnitt gewährleistet ist. Dabei muß allerdings die Notwendigkeit in Kauf genommen werden, die Messer nach erreichtem Stillstand durch Herbeiführen einer Rücklaufbewegung in die Ausgangsstellung zurückzubringen.
  • Besonders große Walzgeschwindigkeiten setzen der Verwendungsmöglichkeit dieser Schere eine Grenze, und zwar nicht nur wegen der großen zu beschleunigenden Massen der beiden Teile der Schere, sondern auch mit Rücksicht auf die Notwendigkeit, die jeweils abgeschnittenen Walzgutenden aus dem Bereich des nachfolgenden Walzstabes zu halten. Ein Anstoßen des laufenden Stabes an das mit verzögerter Geschwindigkeit weiterlaufende, zuvor abgeschnittene Ende bringt jenen aus der Laufbahn und hat nachteilige Betriebsstörungen im Gefolge.
  • Erfindungsgemäß wird nun in Anlehnung an den eingangs erörterten Gedanken, das laufende Walzgut zwecks Vornahme einer Unterteilung in den Wirkungsbereich einer Schneidvorrichtung zu bringen, vorgeschlagen, diese Maßnahme bei aus dem Stand schneidenden, rotierenden Scheren in der Weise durchzuführen, daß eine quer zur Bewegungsrichtung des Walzgutes bewegbare Walzgutführung gleichzeitig oder in Abhängigkeit vom Scherenantrieb mit einer zum Messerumlauf abgestimmten Geschwindigkeit in den Wirkungsbereich der Messer hinein- bzw. durch diesen Bereich hindurchbewegt wird. Auf diese Weise ist eine einfache Möglichkeit geschaffen, einen größtmöglichen Umlauf als Anlaufweg für die Messer zu gewinnen. Dabei wird gleichzeitig der Vorteil erreicht, daß der dem abgeschnittenen Ende folgende Stab außerhalb der Bewegungsbahn des ersteren bleibt.
  • Die bauliche Gestaltung dieses Ausführungsgedankens ist nicht an bestimmte Formen gebunden. Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsgedanken der Erfindung in Anwendung als Schopfschere. In Abb. i ist die Schere als Ganzes dargestellt, wozu Abb.2 eine Vorderansicht und Abb. 3 eine Draufsicht erkennen läßt; in Abb.4 ist eine andere Bauform veranschaulicht. Die Messer, in der Abb. i durch die Bezugszahlen 3 und 4 kenntlich gemacht, sind in üblicher Weise an den Armen i und 2 der Wellen 5 und 6 angebracht. Diese beiden im Gehäuse 9 gelagerten Wellen sind durch Zahnräder 7 getrieblich miteinander verbunden. Die Welle 6 erhält ihren Antrieb vom Motor 15. Zwischen der Welle 6 und dem Motor 15 sind die Kupplung 14 und die Wechselkupplung io, 11, 13 eingeschaltet. Von den zuletzt genannten Teilen ist 13 die Kupplungs- und ii die feste Bremsscheibe. 12 bezeichnet ein Lager für die antreibende Welle.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich ist, handelt es sich beim Ausführungsbeispiel um eine Doppelschere. Je zwei Messerpaare sind in einem gewissen Abstand voneinander angeordnet, wobei die Messerarme je an. einer gemeinsamen Nabe, von denen die untere mit 16 bezeichnet ist, angeordnet sind. Diesen Scherenmessern ist eine als drehbare Rillenscheibe ausgebildete Walzgutführung zugeordnet, in der der Walzstab an der Schere vorbeiläuft. Diese Führungsscheibe ist verschiebbar und mit der die beiden unteren Messerarme tragenden Nabe 16 auf Drehung gekuppelt.
  • Zu diesem Zwecke ist die Nabe 16 unrund (vierkantig) gehalten. Auf sie ist die entsprechend ausgebildete Nabe 18 der Führungsscheibe 17 aufgeschoben. Das ist dadurch ermöglicht, daß (vgl. Abb. 2) die Scheibe 17 und die Nabe 18 in Anpassung an die Messerarme aufgeschlitzt sind. Der mit i9 bezeichnete Teil ist eine Gewindemutter, in die die bei 21 gelagerte Gewindespindel eingeschraubt ist. Vermittels eines Motors 23 kann die Gewindespindel i9 über den Schneckenabtrieb 22 angetrieben werden. Mit 24 ist ein schwenkbares Führungsrohr bezeichnet, während 25 und 26 feste Führungen hinter der Schere andeuten (Abb.3). Abb.4 zeigt an Stelle der verschiebbaren Führungsscheibe eine angetriebene Führungstrommel, in die eine Führungsnut schraubenförmig verlaufend eingearbeitet ist.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung nach den Abb. i, 2 und 3 gestaltet sich wie folgt. Das Walzgut wird durch ein Führungsrohr 24 der Leitscheibe 17 zugeführt, welche dabei außerhalb der Messerbahn der Schere steht. Wird die Schere zum Schnitt geschaltet, und zwar vermittels der Wechselkupplung, so setzen sich die Messerhebel in rotierende Bewegung. Gleichzeitig damit wird auch die Führungsscheibe 17 in Bewegung gesetzt, und zwar in eine rotierende und eine verschiebende. Letztere wird durch die sich auf der Gewindespindel 20 verschraubende Mutter i9 herbeigeführt. Die Verhältnisse sind so getroffen, daß bei einer Umdrehung der Stab zwischen die Messer gebracht und bei einer weiteren Umdrehung wieder aus dem Bereich der Messer herausgeführt wird. Der Stab bzw. die Führungsscheibe 17 bewegt sich also (vgl. die Abb. i und 3) von I nach II und anschließend von II nach III. Zum Schopfen des hinteren Endes (das vordere wurde bereits durch das erste Messerpaar geschopft) wird die Schere erneut eingeschaltet, wodurch der Stab von III über IV nach V geführt wird. Das Schopfen findet in der Ebene IV statt. Vermittels des Motors 23 kann die Leitscheibe 17 in die Ausgangslage zurückgeschraubt werden, und zwar sowohl im Leerweg als auch als Arbeitsweg.
  • In Abb. 3 sind hinter der Schere Pfeillinien eingezeichnet; sie . deuten den Weg des abgeschnittenen Stabendes und des laufenden Stabes an. Man ersieht hieraus, daß die Bewegungsbahnen getrennt voneinander liegen und daß die oben erörterte Kollisionsmöglichkeit vermieden wird.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 4 erfolgt die Seitwärtsbewegung des abgelaufenen Stabes in der schraubenförmigen Nut der angetriebenen Führungstrommel, wobei die Unterteilung des Walzstabes in gleicher Weise, wie soeben mit Bezug auf die Abb. i, 2 und 3 geschildert wurde, erfolgt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Unterteilen laufenden Walzgutes vermittels einer Schere, deren Messer jeweils aus der Ruhelage heraus zur Durchführung der Trennschnitte in Bewegung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß das abseits vom Schneidbereich der Messer laufende Walzgut durch Querschübe in den Schneidbereich der Messer bzw. durch diesen Schneidbereich hindurchbewegt wird.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB der Schere eine in lotrechter Ebene drehbare, als Walzgutführung dienende Rillenscheibe (i7) zugeordnet ist, die gleichzeitig mit dem Anlauf der Schere in Querbewegung gesetzt wird.
  3. 3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der laufende Stab in einer Schraubenführung quer verschoben wird.
DEP19241A 1948-10-23 1948-10-23 Verfahren zum Unterteilen laufenden Walzgutes Expired DE804056C (de)

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DEP19241A DE804056C (de) 1948-10-23 1948-10-23 Verfahren zum Unterteilen laufenden Walzgutes

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DEP19241A DE804056C (de) 1948-10-23 1948-10-23 Verfahren zum Unterteilen laufenden Walzgutes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE804056C true DE804056C (de) 1951-04-16

Family

ID=7367385

Family Applications (1)

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DEP19241A Expired DE804056C (de) 1948-10-23 1948-10-23 Verfahren zum Unterteilen laufenden Walzgutes

Country Status (1)

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DE (1) DE804056C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2144173A5 (de) * 1971-06-28 1973-02-09 Danieli & Co
DE3113037A1 (de) * 1980-05-16 1982-03-18 VEB Schwermaschinenbau Kombinat "Ernst Thälmann" Magdeburg, DDR 3011 Magdeburg "rotierende schopfschere"
EP0297313A1 (de) * 1987-06-30 1989-01-04 DANIELI & C. OFFICINE MECCANICHE S.p.A. Fliegende Schere für sehr hohe Laufgeschwindigkeit
US4977806A (en) * 1987-07-13 1990-12-18 Danieli & C. Officine Meccaniche Spa Plant to crop head and tail and to take samples
WO1999059757A1 (en) 1998-05-19 1999-11-25 S.I.M.A.C. S.P.A. High speed cutting method for rolled sections in continuous advancement and cutting group thought for working by such method

Cited By (6)

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