DE7928000U1 - Vorrichtung zum portionieren und schleifen von teigstuecken - Google Patents
Vorrichtung zum portionieren und schleifen von teigstueckenInfo
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Description
Die Neuerung besieht sich auf eine Vorrichtung zum
Portionieren und Schleifen von Teigstücken, bei der der Teig von einer Portioniervorrichtung aus einem Einfüllschacht
in Aufnahmeöffnungen am Mantel einer an einem Gestell um eine horizontale Achse, insbesondere schrittweise, umlaufenden
Trommel eingefüllt und in diesen Aufnahmeöffnungen von einem eine Kreisbewegung ausführenden Scnleifwerkzeug einer
Schleifvorrichtung geschliffen wird, wobei um den Umfang der Trommel in gleichmäßigen Abständen voneinander zumindest
vier Reihen von Aufnahmeöffnungen vorgesehen sind, die der Reihe nach zunächst an der an der Auflaufseite der Trommel
angeordneten Portioniervorrichtung, dann an der im Bereich des oberen Trommelscheitels angeordneten Schleifvorrichtung,
und schließlich an einer an der Ablaufseite der Trommel angeordneten Auswerfstelle für die Teigstücke vorbeibewegt
werden, und wobei in den AufnahmeÖffnungen Kolben geführt sind, die mittels Leitkurven durch Relativbewegung zwischen
diesen und der Trommel an der Auswerfstelle vorgeschoben bzw. zumindest im Bereiche der Portioniervorrichtung zurückbewegt
werden.
Eine Vorrichtung der oben beschriebenen Art ist bekannt (AT-PS 341 97o). Sie hat den Vorteil, daß es an einer
einzigen Trommel platzsparend und wirksam möglich ist, nicht nur die Teigstücke auf genaues Sollgewicht auszuwiegen,
sondern auch zu schleifen (rundzu^irken).
Die vorliegende Neuerung bezweckt, eine derartige Vorrichtung noch weiter zu verbessern, denn bei sehr klebrigen
Teigstücksorten kann es dazu kommen, daß die Teigstücke an der Auswerf3telle an den Kolben kleben bleiben, wodurch
d""e gleichmäßige Ablage der rundgewirkten Teigstücke gestört wird. Für ein gleichmäßiges Garen der Teigstücke sowie
für ein gleichmäßiges Verhalten beim Backvorgang ist es nämlich erwünscht, daß die Teigstücke an der Auswerfstelle auf
eine der Trommel nachgeschaltete Transporteinrichtung:, insbesondere
ein Förderband, nicht nur hinsichtlich ihrer gegenseitigen Abstände gleichmäßig abgelegt werden, sondern auch
hinsichtlich der Orientierung des beim Schleifen (Rundwirken)
des Teigstückes entstehenden Schlusses. Die Neuerung bezweckt
nun, die Ablösung der Teigstücke an der Auswerfstelle, aber auch das Verhalten des Teigstückes beim Schleifvorgang
zu verbessern. Die Neuerung löst diese Aufgabe dadurch, daß zwischen der Auswerfstelle und der Portioniervorrichtung
eine Bestaubungsvorrichtung zur Bestaubung der Stirnflächen der Kolben von unten vorgesehen ist. Durch diese
Bestaubungsvorrichtung werden die Stirnflächen der Kolben mit Mehl bestaubt, so daß die Teigstücke nicht an den Kolben
klebe" bleiben. Dadurch wird die Ablage der Teigstücke an der Auswerfstelle sicherer. Aber auch beim SchleifVorgang,
bei dem Ja das Teigstück in eine annähernd kugelige Form übergeführt wird, ist die Bestaubung vorteilhaft, da sich
der Teig von der Kolbenstirnfläche, die ja den Boden der
Aufnahmeöffnung für das Teigstück bildet, leichter löst, wodurch der Übergang zur kugeligen Teigstückform begünstigt
wird.
Aus der EE-OS 1 814 147 ist es bekannt, das Auswerfen
von in mit Ausfütterungen versehenen Teigstückaufnahmeöffnungen einer Trommel befindlichen Teigstücke dadurch zu unterstützen,
daß der Boden der Ausfütterung siebartig ausgebildet ist und von innen her unter diesen Boden Druckluft
eingeblasen wird, die die Teigstücke aus den Aufnahmeöffnungen ausdrückt, wobei vor dem Einbringen der die Aufnahmeöffnungen
völlig ausfüllenden Teigstücke die Seitenwände und der Siebboden der Aufnahmeöffnung von der Seite her bestaiabt werden.
Bei dieser Konstruktion handelt es sich jedoch um das Auswerfen von ungeschliffenen (ungewirkten) Teigstücken, die
an den Seitenwänden und am Boden der Aufnahmeöffnung haften.
Demgegenüber wird beim Neuerungsgegenstand das Teigstück durch den SchleifVorgang (Wirkvorgang) in eine ballige Form
übergeführt und somit von den Seitenwänden der Aufnahmeöffnung bereits gelöst. Beim Jie*ierungsgegens*äsd hat die Bestaubung
den Sinn, die Ablösung des Teigstückes von der vom Kolben gebildeten beweglichen Bodenwand der Aufnahmeöffnung zu begünstigen.
Hiebei ist von Wichtigkeit, daß die Bestaubung von unten (d.h. etwa im Bereiche des unteren Trommelviertels)
erfolgt, wogegen bei der beschriebenen bekannten Konstriktion
die Bestaubung der Aufnahmeöffnung von der Seit« i±ar
durchgeführt wird. Die neuerungsgemäße Lösung hat den Vorteil, daß der nicht am Kolben festhaftende Mehlanteil
wieder zur Bestaubungsvorrichtung zurückfällt und daß zugleich
vermieden wird, daß dieser Mehlanteil über die nicht zu bestaubenden Trommeloberflächenteile rieselt, wie dies
bei der bekannten Konstruktion nicht zu vermeiden ist. Vor allem aber ergibt sich eine gleichmäßige Bestaubung, da
alles nicht am Kolben anhaftende Mehl wieder zurückfällt. Demgegenüber hat die Bestaubung von der Seite den Nachteil,
daß oie nachlaufende Aufnahmeöffnungsseitenwand als Schaufel
wirkt und das Zurückfallen überschüssigen Mehls verhindert. Während beim Neuerungsgegenstand die Bestaubung im wesentlichen
unabhängig von der Menge und dem Druck des gegen die Kolbenstirnfläche beförderten Mehles ist, ist dies bei der
bekannten Konstruktion nicht der Fall.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung ist die Bestaubungsvorrichtung im Bereich des unteren Scheiteis
der Trommel angeordnet. Dies hat den Vorteil, daß bei einer Trommel mit vier Reihen von Aufnahmeöffnungen die untere Leerposition,
die also der Schleifstelle gegenüber liegt, nutzbringend ausgenützt werden kann. Im Prinzip wäre es
möglich, di3 Trommel kontinuierlich zu bewegen, doch hätte dies während des SchleifVorganges ein Mitbewegen des Schleifwerkzeugträgers
mit der Trommel und nach Ende des Schleifvorganges eine Rückführung des Schleifwerkzeugträgers in seine
Ausgangsstellung zur Folge. Aus diesen Gründen ist eine schrittweise umlaufende Trommel günstiger, was auch den
Vorteil mit sich bringt, daß die für den BestaubungsVorgang
zur Verfügung stehende Zeit langer als bei kontinuierlich bewegter Trommel ist, obwohl die Bestaubungsvorrichtung ortsfest
angeordnet ist. Hiebei ist es im Rahmen der Neuerung zweckmäßig, die Bestaubungsvorrichtung an der in der Mittezwisehen
der- Auswer-fstelle und der- Portionier-vorrichtung angeordneten
Ruhestellung der schrittweise bewegten Aufnahme-
Öffnungen unterhalb der Trommel anzuordnen. Auf diese Weise wird die bisher dort angeordnete Leerposition sinn-r
voll genützt.
Die spezielle Konstruktion der Bestaubungsvorrichtung läßt zahlreiche Ausführungsvarianten zu. Besonders günstig
ist es im Rahmen der Neuerung , wenn die Bestaubungsvorrichtung zumindest eine zur Rotationsbewegung angetriebene
Bürste hat, der durch eine Transporteinrichtung, insbesondere eine Schnecke, Mehl zugeführt wird und die das Mehl
nach oben gegen die Kolbenstirnfläche schleudert. Eine solche Ausbildung ist konstruktiv einfach, wirksam und
verläßlich. Jedoch ist auch eine Ausführung neuerungsgemäß günstig, bei der die Bestaubungsvorrichtung zumindest
eine Düse hat, die ihr mittels einer Transportvorrichtung, insbesondere eine^. Schnecke, zugeführtes Mehl nach oben gegen
die Kolbenstirnflache bläst.
Um zu verhindern, daß du-ch die Bestaubung die nicht
mit Mehl zu bestaubenden Masch nenteile verschmutzt werden, ist im Rahmen der Neuerung die Bestaubungsvorrichtung in
einem unterhalb der Trommel befindlichen Gehäuse angeordnet, das nach oben ragende, bis nahe an den Umfang der Trommel
reichende seitliche Wände hat. Dieses Gehäuse kann gemäß einer Weiterbildung der Neuerung auch eine trichterartig
ausgebildete, der Trommel zugekehrte Wand haben, durch die überschüssiges Mehl wieder zur Bürste bzw. Düse zurückgeführt
wird.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Neuerungsgegenstandes schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt eine
Vorrichtung im Vertikalschnitt, Fig. 2 eine Variante hiezu.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist in einem nicht dargestellten Maschinengestell eine Portionier- und Schleiftrommel
1 um eine horizontale Achse 2 drehbar gelagert. Die Trommel 1 wird durch einen nicht dargestellten Antrieb
zu einer schrittweisen Umlaufbewegung in Richtung des Pfeiles 3 angetrieben. Um den Mantel der Trommel 1 in gleichmäßigen
Abständen verteilt sind vier Reihen von Aufnahmeöffnungen A- für die zu portionierenden bzw. zu schleifenden
Teigstücke vorgesehen. In diese Aufnahme öffnungen 4 wird
an einer Portionierstelle 5 von einer Portioniervorrichtung
6 der 2eig mittels eines Schiebers 7 eingedrückt, der an
einem Arm 8 angelenkt ist, der durch den Antrieb im Takt der schrittweisen Bewegung der Tronmiel 1 vor- und zurückgeschoben
wird. In dfe Schieberkammer 9 gelangt hiebei
der Teig von einem Ein fülltrichter 1o. Das Portioniervorrichtung
6 ist an der Auflaufseite der Trommel 1 angeordnet und gegenüber ihr um 90° versetzt ist im Bereiche
des oberen Scheitels der Trommel 1 eine Schlexfstelle 11
vorgesehen, an der eine Schleifvorrichtung 12 vorhanden ist, die eine in bekannter Weise zu einer Kreisbewegung
angetriebene und mit stufonförmig abgesetzten Schleifvertiefungen
versehene Schleifplatte 13 als Schleifwerkzeug
hat. Die Anzahl der Vertiefungen entspricht der Anzahl der Aufnahmeöffnungen 4 jeder Reihe. Auf der AblaufSeite
der Trommel 1 ist gegenüber der Schleifstelle 11 um 90° versetzt eine Auswerfstelle 14 vorgesehen, an der ein in
Richtung des Pfeiles 15 bewegtes Förderband 16 angeordnet
ist, das mit seinem die ausgeworfenen Teigstücke aufnehmenden oberen Trum höher als der Unterrand der Trommel Λ} etwas
unterhalb der Trommelmitte.liegt. Im Spalt zwischen Förderband 16 und dem Umfang der Trommel 1 ist eine drehbar gelagerte
Übergabewalze 17 angeoxvdnet, die zweckmäßig im
gleichen Sinn wie die Trommel 3 sowie die Umlenkrolle 18 zur Drehbewegung angetrieben ist und die aus den Aufnahmeöffnungen
4 ausgeworfenen Teigstücke sicher und mit orientiertem Schluß und in gleichmäßigen Abständen auf das Förderband
16 leitet. Zur Unterstützung des Teigein&rückens an
der Portionierstelle 5 sowie zur Verbesserung des SohleifVorganges
an der Schleifstelle 4 und zur Einleitung der Auswerfbewegung der Teigstücke an der Auswerfstelle 14 ist in
^eder Aufnahmeöffnung 4 ein Kolben 19 in seiner Achsrichtung
verschiebbar geführt. Die Kolben 19 werden durch Leitkurven,
die während der Bewegungspausen der Trommel 1 bewegt werden,
so beeinflußt, daß an der Portionierstelle 5 die Kolben
zurückbewegt werden, so daß das Ansaugen des mittels des
Schiebers 7 eingedrückten Teiges begünstigt wird. An der
Schleif stelle 11 werden diese Kolben 19 noch weiter suriick—
bewegt, um dem im Verlauf des Schleif Vorganges in eine annähernd kugelige Gestalt übergeführten Teigstück Platz zu
schaffen. An der Auswerfstelle 14 werden hingegen die Kolben 19 zwecks Auswerfens des fertig geschliffenen Teigstückes
Torgeschoben. Die Leitkurven können auf verschiedene Bauteile verteilt sein, es ist jedoch günstiger, sie aneinor
gemeinsamen, auf die Achse 2 der Trommel 1 aufgesetzten Kurvenscheibe 2o anzuordnen, welche Kurvenscheibe während
des schrittweisen Vorschubes der Trommel 1 mit dieser mit— gedreht und während der Bewegungspausen der Trommel 1
wieder in die Ausgangsstellung zurückgedreht wird, wodurch die oben erwähnten Bewegungen der Kolben 19 hervorgerufen
werden.
Im Bereiche des unteren Scheitels der Trommel 1 ist in der Mitte zwischen der Auswerfstelle 14 und der Portionierstelle
5» gegenüber diesen um jeweils 90 versetzt, eine Bestaubungsstelle 21 vorgesehen, an der eine Bestaubungsvorrichtung
22 angeordnet ist. Diese Bestaubungsvorrichtung hat eine um eine horizontale Achse zur Drehbewegung angetriebene,
sich über die Länge der Trommel 1 erstreckende Bürste 23, der Mehl mittels einer von einer Förderschnecke
24 gebildeten Transportvorrichtung zugeführt wird und die
das Mehl gegen die Stirnfläche 25 des Kolbens 19 schleudert.
Hiezu läuft die Bürste 23 in Richtung des Pfeiles 26 um und die Borsten der Bürste 23 streifen entlang ei^oj. gekrümmten
Bodenwand 27 des Gehäuses 28 der Bestaubungsvorrichtung Durch einen Vorsprung 29 der Bodenwand 27 werden die Borsten
der Bürste 23 etwas abgebogen und schnellen in ihre radiale Lage zurück, sobald die betreffende Borste über den Vorsprung
29 hinweggeglitten ist. Dadurch wird das von den Borsten mitgenommene Mehl nach oben gegen die Kolbenstirnfläche
25 geschleudert.
Zwischen der Förderschnecke 24 und der Bürste 23 ist ein von Hand verstellbarer Schieber 3o vorgesehen, durch den
die der Bürste 23 zugeführte Mehlmenge einstellbar ist»
Die Seitenwände 31 des Gehäuses 28 sind bis nahe an
den Umfang der Tx-ommel 1 nach oben ho ungeführt, wodurch
"vermieden wird, daß nicht zu bestaubende Maschinenteile mit Mehl verschmutzt werden. Oberhalb der Bürste 23 ist
hiebei eine zu einem Trichter 32 führende Wand 35 vorgesehen,
die das Gehäuse bis auf die Trichteröffnung nach oben abschließt. Durch den Trichter wird einerseits das
Mehl von der Bürste 23 gegen £ie Kolbenstirnfläche 25
geschleudert, anderseits fällt überschüssiges Mehl wieder zur Bürste 23 zurück. Die Bestaubung erfolgt hiebei während
des Stillstandes der Trommelbewegung, wodurch eine verhältnismäßig
lange Zeit für den Bestaubungsvorgang zur Verfügung steht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist im Gehäuse
28 pro Aufnahmeöffnung 4 jeder Reihe eine Düse 34 vorgesehen,
wobei die Düsen über Leitungen 35 mit Druckluft gespeist werden und so das über die Förderschnecke 24
zugeführte Mehl nach oben gegen die Kolbenstirnfläche
blasen. Im übripen entspricht die Vorrichtung jener nach Fig. 1.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, befindet sich während der Bestaubung des Kolbens 19 dessen Stirnfläche 25 in
der am weitersten vorgeschobenen Stellung, in der diese Stirnfläche 25 eine Fortsetzung der Umfangsfläche der
Trommel 1 bildet. Dadurch wird gesichert, daß nur die Stirnfläche 25 der Kolben 19 bestaubt wird, nicht hingegen
die Seitenwände der Aufnahmeöffnungen 4. Sollte aber auch deren Bestaubung gewünscht sein, so kann die Anordnung so
getroffen sein, daß an der Bestaubungsstelle 21 der Kolben 19 um das gewünschte Maß zurückgezogen ist, was durch entsprechende
Gestaltung der Leitkurve der Kurvenscheibe leicht möglich ist.
Claims (6)
- SCHUTZAISPEÜCHE :Λ. Vorrichtung zum Portionieren und Schleifen von Teigstücken, bei der der Teig von einer Portioniervorrichtung aus einem Einfülle chaeht in Aufnahme öffnungen am Mantel einer an einem Gestell um eine horizontale Achse, insbesondere schrittweise, umlaufenden Trommel eingefüllt und in diesen Aufnahmeöffnungen von einem eine Kreisbewegung ausführenden Schleifwerkzeug einer Schleifvorrichtung geschliffen wird, wobei um den Umfang der Trommel in gleichmäßigen Abständen voneinander zumindest vier Reihen von Aufnahmeöffnungen vorgesehen sind, die der Reihe nach zunächst an der an der Auflaufseite der Trommel angeordneten Portioniervorrichtung, dann an der im Bereich des oberen Trommelscheitels angeordneten Schleifvorrichtung und schließlieh i<n einer an der Ablaufseite der Trommel angeordneten Auswerfstelle fik die Teigstücke vorbeibewegt werden, und wobei in den Auf; ahmeöffnungen Kolben geführt sind, die mittels Leitkurven durch Relativbewegung zwischen diesen und der Trommel an der Auswerfstelle vorgeschoben bzw„ im Bereich der Portioniervorrichtung und/oder der Schieifvorrichtung zurückbewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Auswerf stelle ('W-) und der Portioniervorrichtung (6) eine Bestaubungsvorrichtung (22) zur Bestaubung der Stirnflächen (25) der Kolben (19) von unten vorgesehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestaubungsvorrichtung (22) im Bereich des unteren Scheitels der Trommel (1) angeordnet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestaubungsvorrichtung (22) an der in der Mitte zwischen der Auswerfstelle (14) und der Portioniervorrichtung (6) angeordneten Ruhestelle der schrittweise bewegten Aufnahmeöffnungen (4) unterhalb der Trommel (1) angeordnet ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Bestaubungsvorrichtung (22) zumindesteine zur Rotationsbewegung angetriebene Bürste (23) hat, der durch eine Transportvorrichtung, insbesondere eine Schnecke (24-), Mehl zugeführt wird, wobei die Bürste dss Mehl nach oben gegen die Kolbenstirnfläche (25) schleudert (lTig.1).
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestaubungsvorrichtuiig (22) zumindest eine Düse (34-) hat, die mittels einer Transportvorrichtung, insbesondere einer Schnecke (24-), zugeführtes Mehl nach oben gegen die Kolbenstirnfläche (25) bläst (Fig.2).
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestaubungsvorrichtung (22) in einem unterhalb der -Trommel (1) befindlichen Gehäuse (28) angeordnet ist, das nach oben ragende, bis nahe an den Umfang der Trommel (1) reichende seitliche Wända (31) hat.7· Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (28) der Bestaubungsvorrichtung (22) auch eine trichterartig ausgebildete, der Trommel (1) zugekehrte Wand (33) zur Rückführung von Mehl hat.
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