DE7531565U - Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine mit einer Druckluftversorgungseinrichtung für einen Wartungswagen - Google Patents
Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine mit einer Druckluftversorgungseinrichtung für einen WartungswagenInfo
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Description
RilkmtraB· 10
dr. ing. E. LIEBAU «—·» Q
.. y ·_. G.Lb/N A 9797/9798
* ^' 1^ D^»J (Bei Köckantwort bitte angeben)
Firma
Saurer-Allma GmbH Allgäuer Maschinenbau
8960 Kempten Leonhardstr. 19
Druckluftversorgungseinrichtung für einen
Wartungswagen.
Die Erfindung betrifft eine Druckluftversorgungseinrichtung
für einen 'Wartungswagen, der an der Längsseite mindestens einer eine Vielzahl von in gleichem Abstand (Spindelteilung)
angeordneten, zu wartenden Arbeitsstationen aufweisenden Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine verfahrbar ist und dessen
Druckluftsystem von einer stationären Druckluftquelle über eine Verbindungsleitung mit Druckluft versorgt wird.
Um die manuelle Arbeit bei deroBehebung von Fadenbrüchen und
beLm Anlegen des Fadens bei Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschinen zu automatisieren, sind Wartungswagen bekannt, die an den
Längsseiten der Maschinen entlangfahren. Es kann sich hierbei beispielsweise um einen Wartungswagen handelt, der mit einem
Knoter ausgerüstet ist (vgl. DT-PS 2 035 025). Es wurden jedoch auch schon Wartungswagen vorgeschlagen, die das selbsttätige
Anlegen eines Fadens ermöglichen, d. h. die den Faden von der Vorlagespule bis zu der Aufwickelspule durch die ver-
Talafon (0821)57408») Telegr.-Adr.; ElPATENT - Augsburg Postscheckkonto München 86510·809 DeuUche Bank AG Augiburg Kto.-Nr. 08/34
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schiedenen Teile der Maschine hindurchziehen und an der Aufwickelepule
anlegen. Obwohl diese Wartungev/agen einen elektrischen
Antrieb für ihre Fortbewegung an der Maschinenlängseeite
und auch andere elektrisch bewegte Teile aufweisen, enthalten
diese Wartungswagen auch eine Vielzahl von pneumatisch betriebenen Einrichtungen. Zum Suchen und Weitertransportieren
des Fadens sind Saugdüsen, Blasdüsen und Injektoren vorgesehen. Außerdem sind zur Bewegung der verschiedenen Teile Druckluftzylinder
vorhanden. Auch die Saugwirkung an den Saugdüsen wird vielfach durch druckluftbetriebene Injektoren oder dgl. erzielt,
so daß ein derartiger Wartungswagen einen hohen Druckluftverbrauch aufweist.
Prinzipiell wäre es zwar möglich die Druckluft durch einen im Wagen angeordneten, von einem Elektromotor getriebenen
Kompressor zu erzeugen. Damit jedoch die für ein rasches Arbeiten des Wartungswagens erforderliche große Druckluftmenge
jederzeit zur Verfügung steht, müßte an dem Wagen außer dem Kompressor auch noch ein großvolumiger Druckluftbehälter vorgesehen
sein. Dieser Kompressor und der ihm zugeordnete Druckluftbehälter vergrößern jedoch das Gewicht des Wartungswagens
nicht unerheblich. Diese Vergrößerung des Gewichtes steht den Bemühungen entgegen, den Wartungswagen möglichst Hein zu halten,
damit dieser rasch beschleunigt und abgebremst werden kann und die für ihn erforderlichen Führungsschienen möglichst
leicht ausgebildet werden können. Auch ist für einen großen Kompressor mit Druckluftbehälter in den meisten Fällen an dem
Wartungswagen nicht mehr genügend Platz vorhanden, da dieser ohnehin schon eine Unmenge von anderen Einrichtungen enthält.
Bei einem Wartungswagen, bei dem die Saugwirkung nur durch ein Sauggebläse erzeugt wird (vgl. DT-PS 1 685 932) treten wegen
des Platzbedarfes und des Gewichtes eines leistungsfähigen Gebläses ebenfalls Schwierigkeiten auf.
Es ist deshalb bei einer Druckluftversorgungseinrichtung
der eingangs erwähnten Art auch schon bekannt OnI. DT-AS
2 360 084) eine Druckluftquelle, d. h. einon Komprensor
stationär anzuordnen und die Druckluft dem W^rtunpr.v/nnion
über einen flexiblen, von dem Wartungswagen r.nchncrchleppten
Schlauch zuzuleiten. Dieser Schlauch kann ent'-zedor ^n das
in vielen Fabriken vorhandene Druckluftnetz nnf;er,chlossen
sein oder aber auch an einen- an der Maschine stationär angeordneten
Kompressor. Ein nachgeschleppter, unter Druck stehender Schlauch ist jedoch einer dauernden Biegebeanspruchung
und damit auch einem hohen Verschleiß unterworfen. Außerdem muß eine selbsttätig aufwickelnde Schlauchtrommel
vorgesehen sein. Trotz dieser Vorkehrung könnte der Wartungswagen sich nur entlang einer Maschine bewegen und er muß sich
durch Rückwärtsfahrt stets zu seinem Ausgangspunkt zun'ickbewegen.
Eine derartige, hin- und hergehende Bewegung hat jedoch den Nachteil, daß der Wartungswagen in der Nähe seiner Umkehrpunkte
in einem verhältnismäßig kurzen Zeitabstand wieder an
den bereits vorher gewarteten bzw. überwachten Spindeln vorbeikommt,
während es verhältnismäßig lange Zeit dauert, bis er wieder an die Spindeln des anderen Umkehrpunktes pxlsn-t. Eine
umlaufende Bewegung des Wartungswagens in einer Riehtunr: wäre
in dieser Beziehung auch günstiger.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Druckluftversorgungseinrichtung
für einen Wartungswagen der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die unter Vermeidung der oben erwähnten
Nachteile die Druckluftversorgung eines oder auch mehrerer Wartungswagen ermöglicht, wobei der oder die Wartungswagen unabhängig von der Druckluftversorgung an einer oder
mehreren Maschinen entlangfahrbar sind und die Druckluftversorgungseinrichtung an dem Wagen selbst nur einen sehr kleinen
Platzbedarf erfordert.
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Dies wird nach, der Erfindung dadurch erreicht, daß an Jeder
Maschinenlängsseite eine sich in deren Richtung erstreckende, an die Druckluftquelle angeschlossene Druckluftleitung mit
mehreren selbsttätig schließenden Zapfventilen stationär angeordnet ist, daß der Abstand der Zapfventile der Spindelteilung
oder einem ganzen Vielfachen hiervon entspricht und daß an dem Wartungswagen mindestens ein quer zu dessen Bewegungsrichtung
und senkrecht zu dem jeweiligen Zapfventil bewegbarer Kupplungskopf mit einem bei abdichtender Anlage
an den Zapfventil dessen verschlußöffnenden Öffnungsteil vorgesehen ist, das an das Druckluftsystem des Wartungswagens
angeschlossen ist.
Da bei dieser neuen Druckluftversorgungseinrichtung die Druckluftquelle außerhalb des Wartungswagens vorgesehen ist,
wird dieser von der Druckluftversorgungseinrichtung nur unwesentlich
belastet und die Druckluftversorgungseinrichtung erfordert an dem Wagen selbst auch nur ein^minimalen Platzbedarf.
Die benötigte Druckluft kann durch einen in einer der Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschinen stationär angeordneten
Kompressor erzeugt oder aus einem bereits vorhandenen Druckluftversorgungsnetz entnommen werden. Ein derartiger stationär
angeordneter Kompressor kann genügend groß ausgebildet se-in
um die benötigte Luftmenge zu erzeugen. In einem zentralen Druckluftversorgungsnetz steht eine größere Druckluftmenge
ohnehin zur Verfugung. Während der Bewegung des Wartungswagens längs der Maschine ist dieser von der stationär angeordneten
Druckluftleitung getrennt. Erst wenn der Wagen an einer zu wartenden Spindel zum Stillstand gekommen ist wird mittels
des am Wagen vorgesehenen beweglichen Kupplungskopfes eine Verbindung zwischen diesem und dem jeweiligen Zapfventil hergestellt.
Der Wartungswagen kann also, da er nicht an einen nachzuschleppenden Schlauch angeschlossen ist, sich in jeder
beliebigen Fahrtrichtung bewegen, auch über beide Maschinenlängsseiten bzw. die Längsseiten von mehreren Maschinen. Auch
können mit der neuen Druckluftversorgungseinrichtung gleich-
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zeitig mehrere Wartungswagen versorgt werden, falls diese
erforderlich sind.
Vorteilhaft sind an dem Wartungswagen mehrere, in Bewegungsrichtung
desselben hintereinander angeordnete Kupplungsköpfe vorgesehen, deren gegenseitiger Abstand der Spindelteilung
entspricht, wobei der Abstand der Zapfventile um eine Spindelteilung
größer ist als der Abstand der beiden äußeren Kupplungsköpfe voneinander. Auf diese Weise wird die Anzahl
der Zapfventile wesentlich verringert, ohne daß es erforderlich wäre die Anzahl der Kupplungsköpfe in dem Maße zu vergrößern,
wie die Anzahl der Zapfventile verringert wurde. So ist es beispielsweise vorteilhaft wenn Zapfventile nur
an jeder vierten Spindel vorgesehen sind und der Wartungswagen vier hintereinander im Abstand der Spindelteilung angeordnete
Kupplungsköpfe aufweist. Es ist nun gleichgültig, welche der vier Spindeln gewartet werden muß und vor welcher
der Wartungswagen deshalb zum Stillstand kommt. Immer fluchtet einer der Kupplungsköpfe mit dem an der vierten Spindel vorgesehenen
Zapfventil und stellt damit die Verbindung zu der in der Maschine verlegten Druckluftleitung her.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den UnteranSprücheη gekennzeichnet.
Die Erfindung wird in folgendem anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Teilquerschnitt durch eine Doppeldrahtzwirnmaschine
mit der erfindungsgemäßen Druckluftversorgungseinrichtung und einem Wartungswagen;
Fig. 2 einen horizontalen Teilschnitt nach der Linie II-II der
Fig. 1;
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Pig. 3 einen vertikalen Teilschnitt nach der Linie III-III
der Fig. 2;
Fig. 4 einen Teilschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2;
Fig. 5 eine schematische Draufsicht auf die Druckluftversorgungseinrichtung
.
In der Zeichnung ist mit 1 die eine Hälfte einer Doppeldraht-Zwirnmaschine
bezeichnet, an deren Längsseite Schienen 2 und angeordnet sind. An diesen Schienen ist in Längsrichtung der
Maschine, also senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 1 der Wartungswagen
4- verfahrbar gelagert. Dieser Wartungswagen kann über verschiedene, an sich bekannte und deshalb nicht näher
bezeichnete Einrichtungen an jeder Arbeitsstation, d. h. an
Jeder Spindel 5 zum Stillstand gebracht werden, sofern an dieser
Spindel beispielsweise ein Fadenbruch aufgetreten ist oder ein Faden neu angelegt werden soll. Zur Durchführung dieser Arbeiten
enthält der Wartungswagen eine Vielzahl von druckluftbetriebenen Einrichtungen, die insbesondere zur Erzeugung von
Vakuum mittels Injektorwirkung eine verhältnismäßig große Druckluftmenge
erfordern.
Zur Druckluftversorgung ist nach der Erfindung an jeder Maschinenlängsseite
eine sich in deren Richtung erstreckende, an die Druckluftquelle angeschlossene Druckluftleitung 6 vorgesehen.
Diese Druckluftleitung 6 ist bei dem. gezeigten Ausführungsbeispiel
in der Fahrschiene 3 angeordnet. Als Druckluftquelle kann beispielsweise ein in einer der Maschinen vorgesehener Kompressor
K dienen oder die Druckluftleitung kann auch an ein zentrales Druckluftversorgungsnetz angeschlossen sein. Die
Druckluftleitung 6 weist mehrere selbsttätig schließende Zapf ventile 7 auf. Der Abstand A der Zapfventile 7 entspricht
zweckmäßig einem Vielfachen der SpindelteilunR t, wobei es sich als vorteilhaft erwiesen hat, wenn an jeder vierten Spindel
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ein Zapfventil 7 vorgesehen ist. Der Abstand A entspricht dann fünf Spindelteilungen t. An dem Wartungswagen 4 sind
zweckmäßig mehrere in Bewegungsrichtung desselben hintereinander angeordnete Kupplungsköpfe 8 vorgesehen, deren gegenseitiger
Abstand a der Spindelteilung t entspricht. Es sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel vier Kupplungsköpfe 8 hintereinander
angeordnet. Hierbei :'st der Abstand A der Zapfventile 7 um eine Spindelteilung t größer als der Abstand A1
der beiden äußeren Kupplungsköpfe 8 voneinander. Dieses'System
hat den Vorteil, daß nicht an jeder Spindel ein Zapfventil ein gebaut zu werden braucht. Es wäre jedoch auch denkbar, jeder
Spindel ein Zapfventil zuzuordnen, wobei dann am Wartungswagen 4 nur ein einziger Kupplungskopf vorgesehen sein müßte.
Die Kupplungsköpfe 8 sind an einem gemeinsamen, sich in Bewegungsrichtung
B des Wartungswagens 4 erstreckenden, quer zu dessen Bewegungsrichtung und senkrecht zu den Zapfstellen
7 in Richtung C bewiglichen Schlitten 9 angeordnet. Zum Antrieb
des Schlittens dient ein Druckluftzylinder 10.
Jedes der Zapfventile 7 ist als selbsttätig schließendes Zapfventil
ausgebildet. Als Verschlußteil dient ein durch die Eeder 11 belasteter Kolben 12, der eine O-Ring-Dichtung 13
aufweist. Der Kolben 12 ist mit mehreren Nuten 14 versehen,
durch die Druckluft hindurchströmen kann, sobald der Kolben 12 in Richtung E in das Zapfventil 7 hineingedrückt wird und
sich dabei die 0-Ring-Dichtung 13 von dem Ventilsitz abhebt.
Jeder Kupplungskopf 8 weist fernex^ ein mit dem Kolben 12 zusammenarbeitendes
Öffnungsteil 15 auf, welches zweckmäßig als eine Platte mit mehreren Längsbohrungen 16 ausgebildet
ist. Über die se Längsbohrungen 16 steht die Platte 15 mit dem
Druckluftsystem des Wartungswagens 4 in Verbindung.
Die Platte 15 ist von einer ringförmigen Flachdichtung 17.
aus elastischem Material umgeben. Diese Flachdichtung arbeitet
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mit einem am Zapfventil 7 vorgesehenen Ringwulst 18 zusammen.
Der innere Durchmesser D1 der Flachdichtung 17 ist, wie aus Fig. 3 und 4- ersichtlich ist, erheblich kleiner und ihr äußerer
Durchmesser D2 erheblich größer als der Durchmesser des Ringwulstes 18. Die Dichtfläche der Flachdichtung 17 erstreckt
sich in Bewegungsrichtung B des Wartungswagens 4.
Die Wirkungsweise dieser Druckluftversorgungseinrichtung ist
folgende. ;
Wird der Wartungswagen 4 in bekannter Weise über ein Signal
an einer zu wartenden Spindel angehalten, so wird über ein nicht dargestelltes Ventil die Druckluftzufuhr zu dem Zylinder
10 geöffnet. Die noch im Druckluftsystem de·- Wartungswagens
vorhandene Druckluft reicht aus, um den Zylinder 10 zu füllen und den Schlitten 9 in Richtung C auf das Zapfventj I 7 hin
zu bewegen. Durch die gewählte Anordnung fluchtet immer einer der vier Kupplungsköpfe mit einem Zapfventil. Dieser Kupplungskopf
legt sich mit seiner Dichtung 17 an dem Ringwulst 13 des Zapfventiles abdichtend an. Gleichzeitig wird durch die Platte
15 der Kolben 12 in Richtung E bewegt und damit das Zapfventil
7 geöffnet. Ls ist nun die Verbindung zwischen der Druckluftleitung
6 und dem Druckluftsystem des Wartungswagens 4- hergestellt.
Damit die durch die Bohrungen 16 hindurchströmende Druckluft nicht an den übrigen drei Kupplungsköpfen wieder
ausströmt ist jedem Kupplungskopf 8 ein Rückschlagventil 19 zugeordnet. Nachdem die Verbindung hergestellt ist, können
alle pneumatischen Arbeitsabläufe funktionssicher ausgeführt werden, da der Druckluftleitung G nunmehr beliebige Druckluftmengen
entnommen werden können. Die sich in Bewegungsrichtung
B des Wartungswagens erstreckende Flachdichtun[3 17 hat weiterhin
den Vorteil, daß der Wartungswagen nicht unter Formschluß millimetergenau gegenüber der Maschine positioniert zu werden
braucht. Es genügt deshalb zum Antrieb des Vartungswagens ein
herkömm-1icher Bremsmotor. Irgendwelche Toleranzen, die bei
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der Positionierung des Wartungswagens entstehen, werden durch,
die Flachdichtung 17 ausgeglichen, denn diese kann sich gegenüber dem Ringwulst 18 um einige Millimeter in Bewegungsrichtung
des Wagens verschieben, ohne daß ihre Abdichtwirkung; in Frage
gestellt wäre.
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Claims (8)
1. Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine mit einer Druckluftversorgungseinrichtung
für einen Wartungswagen, der an ihren, eine Vielzahl von in gleichem Abstand (Spindelteilung) angeordneten,
zu wartenden Arbeitsstationen aufweisenden Längsseiten verfahrbar ist und dessen Druckluftsystem von
einer stationären Druckluftquelle über eine Verbindungsleitung mit Druckluft versorgt wird, dadurch gekennzeichnet , daß an jeder Maschinenlängsseite eine
sich in deren Richtung erstreckende, an die Druckluftquelle (K) angeschlossene Druckluftleitung (6) mit mehreren selbsttätig
schließenden Zapfventilen (7) stationär angeordnet ist,
daß der Abstand (A) der Zapfventile (7) der Spindelteilung (t) oder einem ganzen Vielfachen hiervon entspricht und daß
an dem Wartungswagen (A-) mindestens ein quer zu dessen Bewegungsrichtung
(B) und senkrecht zu dem jeweiligen Zapfventil (7) bewegbarer Kupplungskopf (8) mit einem bei abdichtender
Anlage an dem Zapfventil (7) dessen Verschluß (12) öffnenden Öffnungsteil (15) vorgesehen ist, das an das Druckluftsystem
des Wartung3wagens angeschlossen ist.
2. Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß an dem Wartungswagen (4)
mehrere in Bewegungsrichtung (B) desselben hintereinander angeordnete Kupplungsköpfe (8) vorgesehen sind, deren gegenseitiger
Abstand (a) der Spindelteilung (t) entspricht, wobei der Abstand (A) der Zapfventile (7) um eine Spindelteilung
(t) größer ist als der Abstand (A1) der beiden äußeren Kupplungsköpfe (8) voneinander.
— 2 —
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-i-
3. Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet , daß die Kupplungsköpfe (8) an einem gemeinsamen, sich in Bewegungsrichtung (B) des
Wartungswagens (4-) erstreckenden, quer zu dessen Bewegungsrichtung
und senkrecht zu den Zapfstellen (7) beweglichen Schlitten (9) angeordnet sind.
4-, Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet , daß zum Antrieb des Schlittens (9) ein Druckluftzylinder (10) vorgesehen ist.
5· Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet , daß jedem Kupplungskopf (8) ein Rückschlagventil (19) zugeordnet ist.
6. Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Kupplungskopf
(8) als Öffnungsteile eine Platte (15) mit mehreren Längsbohrungen (16) aufweist.
7· Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet , daß das Öffnungsteil
bzw. die Platte (15) von einer ringförmigen Flachdichtung (17) aus elastischem Material umgeben ist, die bei
Anlage an dem Zapfventil (7) an einem Ringwulst (18) desselben dichtend anliegt.
8. Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet , daß der innere Durchmesser (Di) der Flachdichtung (17) erheblich kleiner und ihr äußerer
Durchmesser (D2) erheblich größer als der Durchmesser (D3) des Ringwulstes (18) sind, wobei sich die Dichtfläche der
Flachdichtung (17) in Bewegungsrichtung (B) des Wartungswagens (4-) erstreckt.
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