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DE7531565U - Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine mit einer Druckluftversorgungseinrichtung für einen Wartungswagen - Google Patents

Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine mit einer Druckluftversorgungseinrichtung für einen Wartungswagen

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DE7531565U
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DE
Germany
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compressed air
twisting
spinning
winding machine
maintenance trolley
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DE7531565U
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Saurer Allma GmbH
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Saurer Allma GmbH
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/005Service carriages travelling along the machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H15/00Piecing arrangements ; Automatic end-finding, e.g. by suction and reverse package rotation; Devices for temporarily storing yarn during piecing
    • D01H15/013Carriages travelling along the machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Coiling Of Filamentary Materials In General (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE 89 Augsburg 22, d«n 25. 9. 1975
RilkmtraB· 10
dr. ing. E. LIEBAU «—·» Q
.. y ·_. G.Lb/N A 9797/9798
I IPRAl I Un*erZeichen ' '
* ^' 1^ D^»J (Bei Köckantwort bitte angeben)
Ihr Zeichen
Firma
Saurer-Allma GmbH Allgäuer Maschinenbau
8960 Kempten Leonhardstr. 19
Druckluftversorgungseinrichtung für einen Wartungswagen.
Die Erfindung betrifft eine Druckluftversorgungseinrichtung für einen 'Wartungswagen, der an der Längsseite mindestens einer eine Vielzahl von in gleichem Abstand (Spindelteilung) angeordneten, zu wartenden Arbeitsstationen aufweisenden Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine verfahrbar ist und dessen Druckluftsystem von einer stationären Druckluftquelle über eine Verbindungsleitung mit Druckluft versorgt wird.
Um die manuelle Arbeit bei deroBehebung von Fadenbrüchen und beLm Anlegen des Fadens bei Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschinen zu automatisieren, sind Wartungswagen bekannt, die an den Längsseiten der Maschinen entlangfahren. Es kann sich hierbei beispielsweise um einen Wartungswagen handelt, der mit einem Knoter ausgerüstet ist (vgl. DT-PS 2 035 025). Es wurden jedoch auch schon Wartungswagen vorgeschlagen, die das selbsttätige Anlegen eines Fadens ermöglichen, d. h. die den Faden von der Vorlagespule bis zu der Aufwickelspule durch die ver-
Talafon (0821)57408») Telegr.-Adr.; ElPATENT - Augsburg Postscheckkonto München 86510·809 DeuUche Bank AG Augiburg Kto.-Nr. 08/34
Banklcitzahl 720 700 01
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schiedenen Teile der Maschine hindurchziehen und an der Aufwickelepule anlegen. Obwohl diese Wartungev/agen einen elektrischen Antrieb für ihre Fortbewegung an der Maschinenlängseeite und auch andere elektrisch bewegte Teile aufweisen, enthalten diese Wartungswagen auch eine Vielzahl von pneumatisch betriebenen Einrichtungen. Zum Suchen und Weitertransportieren des Fadens sind Saugdüsen, Blasdüsen und Injektoren vorgesehen. Außerdem sind zur Bewegung der verschiedenen Teile Druckluftzylinder vorhanden. Auch die Saugwirkung an den Saugdüsen wird vielfach durch druckluftbetriebene Injektoren oder dgl. erzielt, so daß ein derartiger Wartungswagen einen hohen Druckluftverbrauch aufweist.
Prinzipiell wäre es zwar möglich die Druckluft durch einen im Wagen angeordneten, von einem Elektromotor getriebenen Kompressor zu erzeugen. Damit jedoch die für ein rasches Arbeiten des Wartungswagens erforderliche große Druckluftmenge jederzeit zur Verfügung steht, müßte an dem Wagen außer dem Kompressor auch noch ein großvolumiger Druckluftbehälter vorgesehen sein. Dieser Kompressor und der ihm zugeordnete Druckluftbehälter vergrößern jedoch das Gewicht des Wartungswagens nicht unerheblich. Diese Vergrößerung des Gewichtes steht den Bemühungen entgegen, den Wartungswagen möglichst Hein zu halten, damit dieser rasch beschleunigt und abgebremst werden kann und die für ihn erforderlichen Führungsschienen möglichst leicht ausgebildet werden können. Auch ist für einen großen Kompressor mit Druckluftbehälter in den meisten Fällen an dem Wartungswagen nicht mehr genügend Platz vorhanden, da dieser ohnehin schon eine Unmenge von anderen Einrichtungen enthält. Bei einem Wartungswagen, bei dem die Saugwirkung nur durch ein Sauggebläse erzeugt wird (vgl. DT-PS 1 685 932) treten wegen des Platzbedarfes und des Gewichtes eines leistungsfähigen Gebläses ebenfalls Schwierigkeiten auf.
Es ist deshalb bei einer Druckluftversorgungseinrichtung der eingangs erwähnten Art auch schon bekannt OnI. DT-AS 2 360 084) eine Druckluftquelle, d. h. einon Komprensor stationär anzuordnen und die Druckluft dem W^rtunpr.v/nnion über einen flexiblen, von dem Wartungswagen r.nchncrchleppten Schlauch zuzuleiten. Dieser Schlauch kann ent'-zedor ^n das in vielen Fabriken vorhandene Druckluftnetz nnf;er,chlossen sein oder aber auch an einen- an der Maschine stationär angeordneten Kompressor. Ein nachgeschleppter, unter Druck stehender Schlauch ist jedoch einer dauernden Biegebeanspruchung und damit auch einem hohen Verschleiß unterworfen. Außerdem muß eine selbsttätig aufwickelnde Schlauchtrommel vorgesehen sein. Trotz dieser Vorkehrung könnte der Wartungswagen sich nur entlang einer Maschine bewegen und er muß sich durch Rückwärtsfahrt stets zu seinem Ausgangspunkt zun'ickbewegen. Eine derartige, hin- und hergehende Bewegung hat jedoch den Nachteil, daß der Wartungswagen in der Nähe seiner Umkehrpunkte in einem verhältnismäßig kurzen Zeitabstand wieder an den bereits vorher gewarteten bzw. überwachten Spindeln vorbeikommt, während es verhältnismäßig lange Zeit dauert, bis er wieder an die Spindeln des anderen Umkehrpunktes pxlsn-t. Eine umlaufende Bewegung des Wartungswagens in einer Riehtunr: wäre in dieser Beziehung auch günstiger.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Druckluftversorgungseinrichtung für einen Wartungswagen der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die unter Vermeidung der oben erwähnten Nachteile die Druckluftversorgung eines oder auch mehrerer Wartungswagen ermöglicht, wobei der oder die Wartungswagen unabhängig von der Druckluftversorgung an einer oder mehreren Maschinen entlangfahrbar sind und die Druckluftversorgungseinrichtung an dem Wagen selbst nur einen sehr kleinen Platzbedarf erfordert.
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Dies wird nach, der Erfindung dadurch erreicht, daß an Jeder Maschinenlängsseite eine sich in deren Richtung erstreckende, an die Druckluftquelle angeschlossene Druckluftleitung mit mehreren selbsttätig schließenden Zapfventilen stationär angeordnet ist, daß der Abstand der Zapfventile der Spindelteilung oder einem ganzen Vielfachen hiervon entspricht und daß an dem Wartungswagen mindestens ein quer zu dessen Bewegungsrichtung und senkrecht zu dem jeweiligen Zapfventil bewegbarer Kupplungskopf mit einem bei abdichtender Anlage an den Zapfventil dessen verschlußöffnenden Öffnungsteil vorgesehen ist, das an das Druckluftsystem des Wartungswagens angeschlossen ist.
Da bei dieser neuen Druckluftversorgungseinrichtung die Druckluftquelle außerhalb des Wartungswagens vorgesehen ist, wird dieser von der Druckluftversorgungseinrichtung nur unwesentlich belastet und die Druckluftversorgungseinrichtung erfordert an dem Wagen selbst auch nur ein^minimalen Platzbedarf. Die benötigte Druckluft kann durch einen in einer der Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschinen stationär angeordneten Kompressor erzeugt oder aus einem bereits vorhandenen Druckluftversorgungsnetz entnommen werden. Ein derartiger stationär angeordneter Kompressor kann genügend groß ausgebildet se-in um die benötigte Luftmenge zu erzeugen. In einem zentralen Druckluftversorgungsnetz steht eine größere Druckluftmenge ohnehin zur Verfugung. Während der Bewegung des Wartungswagens längs der Maschine ist dieser von der stationär angeordneten Druckluftleitung getrennt. Erst wenn der Wagen an einer zu wartenden Spindel zum Stillstand gekommen ist wird mittels des am Wagen vorgesehenen beweglichen Kupplungskopfes eine Verbindung zwischen diesem und dem jeweiligen Zapfventil hergestellt. Der Wartungswagen kann also, da er nicht an einen nachzuschleppenden Schlauch angeschlossen ist, sich in jeder beliebigen Fahrtrichtung bewegen, auch über beide Maschinenlängsseiten bzw. die Längsseiten von mehreren Maschinen. Auch können mit der neuen Druckluftversorgungseinrichtung gleich-
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zeitig mehrere Wartungswagen versorgt werden, falls diese erforderlich sind.
Vorteilhaft sind an dem Wartungswagen mehrere, in Bewegungsrichtung desselben hintereinander angeordnete Kupplungsköpfe vorgesehen, deren gegenseitiger Abstand der Spindelteilung entspricht, wobei der Abstand der Zapfventile um eine Spindelteilung größer ist als der Abstand der beiden äußeren Kupplungsköpfe voneinander. Auf diese Weise wird die Anzahl der Zapfventile wesentlich verringert, ohne daß es erforderlich wäre die Anzahl der Kupplungsköpfe in dem Maße zu vergrößern, wie die Anzahl der Zapfventile verringert wurde. So ist es beispielsweise vorteilhaft wenn Zapfventile nur an jeder vierten Spindel vorgesehen sind und der Wartungswagen vier hintereinander im Abstand der Spindelteilung angeordnete Kupplungsköpfe aufweist. Es ist nun gleichgültig, welche der vier Spindeln gewartet werden muß und vor welcher der Wartungswagen deshalb zum Stillstand kommt. Immer fluchtet einer der Kupplungsköpfe mit dem an der vierten Spindel vorgesehenen Zapfventil und stellt damit die Verbindung zu der in der Maschine verlegten Druckluftleitung her.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den UnteranSprücheη gekennzeichnet.
Die Erfindung wird in folgendem anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Teilquerschnitt durch eine Doppeldrahtzwirnmaschine mit der erfindungsgemäßen Druckluftversorgungseinrichtung und einem Wartungswagen;
Fig. 2 einen horizontalen Teilschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1;
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Pig. 3 einen vertikalen Teilschnitt nach der Linie III-III der Fig. 2;
Fig. 4 einen Teilschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2;
Fig. 5 eine schematische Draufsicht auf die Druckluftversorgungseinrichtung .
In der Zeichnung ist mit 1 die eine Hälfte einer Doppeldraht-Zwirnmaschine bezeichnet, an deren Längsseite Schienen 2 und angeordnet sind. An diesen Schienen ist in Längsrichtung der Maschine, also senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 1 der Wartungswagen 4- verfahrbar gelagert. Dieser Wartungswagen kann über verschiedene, an sich bekannte und deshalb nicht näher bezeichnete Einrichtungen an jeder Arbeitsstation, d. h. an Jeder Spindel 5 zum Stillstand gebracht werden, sofern an dieser Spindel beispielsweise ein Fadenbruch aufgetreten ist oder ein Faden neu angelegt werden soll. Zur Durchführung dieser Arbeiten enthält der Wartungswagen eine Vielzahl von druckluftbetriebenen Einrichtungen, die insbesondere zur Erzeugung von Vakuum mittels Injektorwirkung eine verhältnismäßig große Druckluftmenge erfordern.
Zur Druckluftversorgung ist nach der Erfindung an jeder Maschinenlängsseite eine sich in deren Richtung erstreckende, an die Druckluftquelle angeschlossene Druckluftleitung 6 vorgesehen. Diese Druckluftleitung 6 ist bei dem. gezeigten Ausführungsbeispiel in der Fahrschiene 3 angeordnet. Als Druckluftquelle kann beispielsweise ein in einer der Maschinen vorgesehener Kompressor K dienen oder die Druckluftleitung kann auch an ein zentrales Druckluftversorgungsnetz angeschlossen sein. Die Druckluftleitung 6 weist mehrere selbsttätig schließende Zapf ventile 7 auf. Der Abstand A der Zapfventile 7 entspricht zweckmäßig einem Vielfachen der SpindelteilunR t, wobei es sich als vorteilhaft erwiesen hat, wenn an jeder vierten Spindel
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ein Zapfventil 7 vorgesehen ist. Der Abstand A entspricht dann fünf Spindelteilungen t. An dem Wartungswagen 4 sind zweckmäßig mehrere in Bewegungsrichtung desselben hintereinander angeordnete Kupplungsköpfe 8 vorgesehen, deren gegenseitiger Abstand a der Spindelteilung t entspricht. Es sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel vier Kupplungsköpfe 8 hintereinander angeordnet. Hierbei :'st der Abstand A der Zapfventile 7 um eine Spindelteilung t größer als der Abstand A1 der beiden äußeren Kupplungsköpfe 8 voneinander. Dieses'System hat den Vorteil, daß nicht an jeder Spindel ein Zapfventil ein gebaut zu werden braucht. Es wäre jedoch auch denkbar, jeder Spindel ein Zapfventil zuzuordnen, wobei dann am Wartungswagen 4 nur ein einziger Kupplungskopf vorgesehen sein müßte.
Die Kupplungsköpfe 8 sind an einem gemeinsamen, sich in Bewegungsrichtung B des Wartungswagens 4 erstreckenden, quer zu dessen Bewegungsrichtung und senkrecht zu den Zapfstellen 7 in Richtung C bewiglichen Schlitten 9 angeordnet. Zum Antrieb des Schlittens dient ein Druckluftzylinder 10.
Jedes der Zapfventile 7 ist als selbsttätig schließendes Zapfventil ausgebildet. Als Verschlußteil dient ein durch die Eeder 11 belasteter Kolben 12, der eine O-Ring-Dichtung 13 aufweist. Der Kolben 12 ist mit mehreren Nuten 14 versehen, durch die Druckluft hindurchströmen kann, sobald der Kolben 12 in Richtung E in das Zapfventil 7 hineingedrückt wird und sich dabei die 0-Ring-Dichtung 13 von dem Ventilsitz abhebt. Jeder Kupplungskopf 8 weist fernex^ ein mit dem Kolben 12 zusammenarbeitendes Öffnungsteil 15 auf, welches zweckmäßig als eine Platte mit mehreren Längsbohrungen 16 ausgebildet ist. Über die se Längsbohrungen 16 steht die Platte 15 mit dem Druckluftsystem des Wartungswagens 4 in Verbindung.
Die Platte 15 ist von einer ringförmigen Flachdichtung 17. aus elastischem Material umgeben. Diese Flachdichtung arbeitet
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mit einem am Zapfventil 7 vorgesehenen Ringwulst 18 zusammen. Der innere Durchmesser D1 der Flachdichtung 17 ist, wie aus Fig. 3 und 4- ersichtlich ist, erheblich kleiner und ihr äußerer Durchmesser D2 erheblich größer als der Durchmesser des Ringwulstes 18. Die Dichtfläche der Flachdichtung 17 erstreckt sich in Bewegungsrichtung B des Wartungswagens 4.
Die Wirkungsweise dieser Druckluftversorgungseinrichtung ist folgende. ;
Wird der Wartungswagen 4 in bekannter Weise über ein Signal an einer zu wartenden Spindel angehalten, so wird über ein nicht dargestelltes Ventil die Druckluftzufuhr zu dem Zylinder 10 geöffnet. Die noch im Druckluftsystem de·- Wartungswagens vorhandene Druckluft reicht aus, um den Zylinder 10 zu füllen und den Schlitten 9 in Richtung C auf das Zapfventj I 7 hin zu bewegen. Durch die gewählte Anordnung fluchtet immer einer der vier Kupplungsköpfe mit einem Zapfventil. Dieser Kupplungskopf legt sich mit seiner Dichtung 17 an dem Ringwulst 13 des Zapfventiles abdichtend an. Gleichzeitig wird durch die Platte 15 der Kolben 12 in Richtung E bewegt und damit das Zapfventil 7 geöffnet. Ls ist nun die Verbindung zwischen der Druckluftleitung 6 und dem Druckluftsystem des Wartungswagens 4- hergestellt. Damit die durch die Bohrungen 16 hindurchströmende Druckluft nicht an den übrigen drei Kupplungsköpfen wieder ausströmt ist jedem Kupplungskopf 8 ein Rückschlagventil 19 zugeordnet. Nachdem die Verbindung hergestellt ist, können alle pneumatischen Arbeitsabläufe funktionssicher ausgeführt werden, da der Druckluftleitung G nunmehr beliebige Druckluftmengen entnommen werden können. Die sich in Bewegungsrichtung B des Wartungswagens erstreckende Flachdichtun[3 17 hat weiterhin den Vorteil, daß der Wartungswagen nicht unter Formschluß millimetergenau gegenüber der Maschine positioniert zu werden braucht. Es genügt deshalb zum Antrieb des Vartungswagens ein herkömm-1icher Bremsmotor. Irgendwelche Toleranzen, die bei
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der Positionierung des Wartungswagens entstehen, werden durch, die Flachdichtung 17 ausgeglichen, denn diese kann sich gegenüber dem Ringwulst 18 um einige Millimeter in Bewegungsrichtung des Wagens verschieben, ohne daß ihre Abdichtwirkung; in Frage gestellt wäre.
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Claims (8)

Ansprüche
1. Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine mit einer Druckluftversorgungseinrichtung für einen Wartungswagen, der an ihren, eine Vielzahl von in gleichem Abstand (Spindelteilung) angeordneten, zu wartenden Arbeitsstationen aufweisenden Längsseiten verfahrbar ist und dessen Druckluftsystem von einer stationären Druckluftquelle über eine Verbindungsleitung mit Druckluft versorgt wird, dadurch gekennzeichnet , daß an jeder Maschinenlängsseite eine sich in deren Richtung erstreckende, an die Druckluftquelle (K) angeschlossene Druckluftleitung (6) mit mehreren selbsttätig schließenden Zapfventilen (7) stationär angeordnet ist, daß der Abstand (A) der Zapfventile (7) der Spindelteilung (t) oder einem ganzen Vielfachen hiervon entspricht und daß an dem Wartungswagen (A-) mindestens ein quer zu dessen Bewegungsrichtung (B) und senkrecht zu dem jeweiligen Zapfventil (7) bewegbarer Kupplungskopf (8) mit einem bei abdichtender Anlage an dem Zapfventil (7) dessen Verschluß (12) öffnenden Öffnungsteil (15) vorgesehen ist, das an das Druckluftsystem des Wartung3wagens angeschlossen ist.
2. Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß an dem Wartungswagen (4) mehrere in Bewegungsrichtung (B) desselben hintereinander angeordnete Kupplungsköpfe (8) vorgesehen sind, deren gegenseitiger Abstand (a) der Spindelteilung (t) entspricht, wobei der Abstand (A) der Zapfventile (7) um eine Spindelteilung (t) größer ist als der Abstand (A1) der beiden äußeren Kupplungsköpfe (8) voneinander.
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-i-
3. Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Kupplungsköpfe (8) an einem gemeinsamen, sich in Bewegungsrichtung (B) des Wartungswagens (4-) erstreckenden, quer zu dessen Bewegungsrichtung und senkrecht zu den Zapfstellen (7) beweglichen Schlitten (9) angeordnet sind.
4-, Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß zum Antrieb des Schlittens (9) ein Druckluftzylinder (10) vorgesehen ist.
5· Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß jedem Kupplungskopf (8) ein Rückschlagventil (19) zugeordnet ist.
6. Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Kupplungskopf (8) als Öffnungsteile eine Platte (15) mit mehreren Längsbohrungen (16) aufweist.
7· Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet , daß das Öffnungsteil bzw. die Platte (15) von einer ringförmigen Flachdichtung (17) aus elastischem Material umgeben ist, die bei Anlage an dem Zapfventil (7) an einem Ringwulst (18) desselben dichtend anliegt.
8. Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß der innere Durchmesser (Di) der Flachdichtung (17) erheblich kleiner und ihr äußerer Durchmesser (D2) erheblich größer als der Durchmesser (D3) des Ringwulstes (18) sind, wobei sich die Dichtfläche der Flachdichtung (17) in Bewegungsrichtung (B) des Wartungswagens (4-) erstreckt.
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DE7531565U 1975-10-04 1975-10-04 Spinn-, Zwirn- oder Spulmaschine mit einer Druckluftversorgungseinrichtung für einen Wartungswagen Expired DE7531565U (de)

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