Verfahren zur Herstellung von Lack- öder Lackfarbenentfernern
-- Lack-- und Lackfärbenentferner auf-rurid-
lüge orgiLnischer - Lösungsmittel enthielten
früher als Mittel- zur Verdickung und zur
Verhinderung der vorzeitigen Verdunsturg
der angewandten Lösungsmittel Wachse,
Paraffine, in organischen. Lösüngsmitteln-lös-
-liche Cellüloseester oder- -äther, - Harze, -öle
usw. Da ihre schwer zu entfernenden, Rück-
stände von .den. abzubeizenden Gegenständen
für deren- spätere - Lackierung nachteilige
Wirkungen haben, suchte man neüke -Mittel,
die diese :Übelstände nicht- aufzeigen.. Man
fand diese in -wasserquellbaren.bzw. -löslichen
Cellü.1osederiva,,fen.-= Ihre-=Wassezquellbarkeit
bzw. -löslichkeit verbürgt später eine restlose
Entfernung - von- -der Oberfläche der - äbzu-
beizenden Unterlägen. Da, sie auch als als-
gezeichnete Emulgätoren zur Herstellung von
Emulsionen, von ölen;- Harzen :aller Art öder
organischen Lösungsmitteln- usw. - bekannt
sind, ging -man dazu über, an -Stelle reiner
Lösun@gsmittelkompositionen- wäßrige Lö-
sungsmitteleinuls:ionen als--Lack- und- Lack-
färbenentferner anzuwenden.
- Solche mit Hilfe von Emülgatoren herge-
stelltenEmülsionen von organischenLösungs-
mitteln in Wasser oder.'von Wasser in-örgä-
nischen Lösungsmitteln besitzen jedoch STiel-
faoh-nicht die Lösegeschwindigkeit und Löse-, kraft, um alis-Lack-
und Lackfarbenentferner
in -der Praxis zu - genügen;- denn _ durch den
Wasseranteil- ist eine tl@rartige Verzögerung
der Lösegeschwindigkeit und eine so -starke
Herabsetzung der Lösekraft gegeben, daß
eine =Verminderung des Arbeitswertes- ent-
steht. Sollen aber--solche Emulsionen, die in-
folge. ihres: Wassergehaltes 'eine bedeutende
Erspärnls an teuren oder mangelnden Organ-
schen-Lösungsmitteln ergeben; ihre praktische
Verwertbarkeit beibehalten, .muß ein- Weg ge-
funden werden, .der ,die angeführten Nachteile
beseitigt. : - - .
- -Es wurde nun gefunden, elaß durch. Zugabe
von- konzentrierter Essigsäure (Eisessig) odie
Lösekraft -des Lösergemisches einer- solchen
Emulsion sosehr erhöht und ihre Löse-
geschwindigkeit so- weit gesteigert wird, daß
gegenüber reinen Lösergemischen von Abbeiz-
mitteln nach alten Verfahren kein Unterschied
mehr besteht trotz hohen. Wassergehaltes. Im ;
Gegenteil, es zeigte sich; d@aß :die abbeizende
Wirkung -von Lösungsmittelemulsionen unter
Zugabe von -Eisessig vielrascher und durch-
schlagender ist.- Stark gealterte -und ver- ,
witterte -Lackfilme bedurften bisher zu ihrer ;
Entfernung eines zwei- oder mehrmaligen
Auftrages von Abbeizmitteln nach seitherigem Verfahren, ehe eine
Loslösung .vom Untergrund möglich war. Nun genügt ein einmaliger Auftrag. Besonders
schwierig erwies es sich bisher, Filme von Celluloseesterlacken, Phenolharzlacken
und überhaupt solchen, die im Laufe der Zeit eine weitgehende chemische oder physikalische
Veränderung ihrer Struktur erfuhren und dadurch ihre ursprüngliche gute Löslichkeit
in Lösungsmitteln verloren durch Abbeizmittel auf Lösungsmittel- oder Lösungsmittelernulsionsgrundlage
zu entfernen. Nach vorliegendem Verfahren ist dies nun leicht und einfach möglich,
Künstlich gealterte Lackfilme (Einbrennlacke) erfahren durch den Vorgang des Einbrennens
eine solche Zustandsänderung, daß sie nicht mehr in organischen Lösungsmitteln löslich
sind. Daher sind solche damit hergestellten Abbeizer auf sie völlig unwirksam. Man
benutzte zu ihrer Entfernung bisher Laugen. Nach vorliegendem Verfahren ist das
Entfernen eingebrannter Filmae nach einer gewissen Einwirkungszeit durchaus möglich.
Man ist damit in die Lage versetzt, Laugen, die in den meisten Fällen für die Unterlagen
von schädlichem Einfluß sind, auszuschalten. a Die gute Lösekraft des Eisessigs
ist in der-, organischen Chemie wohl weidlich bekannt und z. B. auch von amerikanischer
Seite bei der Herstellung von Abbeizmitteln sowohl auf reiner Lösungsmittelgrundlage
als auch bei solchen auf Emulsionsgrundlage für die Präparation yon Emulgatoren
benutzt worden. Es handelt sich hierbei jedoch um Emulgatoren, die zu ihrem Aufschlu
anorganischer oder organischer Säurea bedürfen, also nicht um an sich wasserlösliche
Celluloseabkömmlinge. Durch den Aufschluß aber ist die angewandte Menge Säure bis
auf einen geringen Überschuß verbraucht. Der verbleibende minimale Rest ist nicht
imstande, eine Erhöhung der Lösekraft oder Lösegeschwindigkeit von Lösumgsmittelgemischen
zu bringen, denn es zeigte sich, daß das Wirkungsoptimum der Essigsäure bei Lösungsmittelemulsionen
mit hohen Mengen Wasser, wie sie vorliegendes Verfahren darstellt, gerade bei einer
Zugabe von 5 bis 8 °% Eisessig liegt. Geringere oder höhere Mengen bringen nicht
die Besserung, wie sie oben angeführt wurde. Zudem war die Anwendung von Eisessig
zu Abbeizzwecken wegen der stark ätzenden Wirkung auf die Haut der Verarbeiter,
auf das Arbeitsgerät und -material bisher unmöglich. Organische Lösungsmittel vermögen
diese schädliche Einwirkung nicht zu mindern, nur allein die Verdünnung mit Wasser.
In diesen geringen Mengen von 5 bis 8 % ist konzentrierte Essigäure in Verbindung
mit großen Mengen Wasser unschädlich für den Verarbeiter. Wohl findet hierbei bei
metallischen Unterlagen ein gewisser Angriff der Oberfläche statt unter Bildung
von neutralen oder basischen Acetaten. Bei dem Überschuß von Wasser zerfallen jedoch
diese hydrolytisch unter Bildung von Metalloxyden. Damit ist zugleich durch Passivierung
der Oberfläche eine korrosionsbeständige Schutzschicht der Metalle gegeben, ein
Erfolg, der durchaus erwünscht ist und bisher von keinem Abbeizmittel erreicht wurde.
Auch andere Unterlagen, wie Holz, Textilien, erleiden vorliegend durch Eisessig
keine unliebsamen und unerwünschten Einwirkungen, wie z. B. Verfärbung bei Anwendung
von Laugen, Quellung der Faser.Process for the production of paint or paint removers - Paint and paint stain remover on-rurid-
lie organic - contained solvents
earlier than means to thicken and to
Prevention of premature evaporation
the solvent waxes used,
Paraffins, in organic. Solvent-solvent
-all cellulose esters or -ethers, - resins, - oils
etc. Since their difficult to remove, reverse
stands of .den. objects to be stripped
disadvantageous for their - later - painting
Have effects, one was looking for new remedies,
which these: do not point out evils .. Man
found this in -wasserquellbaren.bzw. -soluble
Cellü.1osederiva ,, fen .- = your- = water swellability
or solubility guarantees a complete later
Distance - from - - the surface of -
corrosive pads. There, they also as-
Drawn emulsifiers for the production of
Emulsions, of oils; - resins: of all kinds, desolate
organic solvents - etc. - known
are, one went on to, instead of being purer
Solvent compositions - aqueous solvents
solvent emulsions: ions as - lacquer and lacquer
stain remover to apply.
- Such produced with the help of emulsifiers
provided emulsions of organic solution
averaging in water or 'of water in-örgä-
niche solvents, however, have stem-
faoh-not the dissolving speed and dissolving power to alis paint and paint remover
in - to - suffice; - because _ by the
Water percentage is a tl @ r-like delay
the dissolving speed and such a strong one
Reduction of the dissolving power given that
a = decrease in labor value-
stands. But should - such emulsions that
episode. its: water content 'a significant
Saving of expensive or lacking organ
chemical solvents result; their practical
Maintain usability, must be a way
are found,. der, the listed disadvantages
eliminated. : - -.
- -It has now been found, let through. Encore
of concentrated acetic acid (glacial acetic acid) or the
Solventing power - of the solvent mixture - such
Emulsion is increased and its solubility
speed is increased so far that
compared to pure solvent mixtures of stripping
average no difference according to the old methods
there is more despite high. Water content. In the ;
On the contrary, it turned out; d @ ate: the pickling one
Effect -of solvent emulsions under
Addition of ice vinegar much faster and
- Heavily aged and worn,
smelt-lacquer films were previously required for theirs;
Removal of a two or more times
Applying paint remover according to the previous process, before detachment from the substrate was possible. Now a one-time order is sufficient. So far it has proven particularly difficult to remove films from cellulose ester lacquers, phenolic resin lacquers and generally those that have undergone extensive chemical or physical changes in their structure over time and thus lost their original good solubility in solvents by means of paint strippers based on solvent or solvent emulsions. According to the present method, this is now easily and simply possible. Artificially aged paint films (stoving varnishes) experience such a change in state as a result of the baking process that they are no longer soluble in organic solvents. Therefore, such paint strippers made with it are completely ineffective on them. So far, alkalis have been used to remove them. With the present method, it is entirely possible to remove burned-in films after a certain exposure time. This enables you to switch off alkalis, which in most cases have a detrimental effect on the documents. a The good dissolving power of glacial acetic acid is well known in organic chemistry. B. has also been used by the American side in the production of paint strippers both on a pure solvent basis and in those on an emulsion basis for the preparation of emulsifiers. However, these are emulsifiers which require inorganic or organic acids to break down, i.e. not inherently water-soluble cellulose derivatives. The amount of acid used is consumed by the digestion, apart from a slight excess. The remaining minimal remainder is not able to bring about an increase in the dissolving power or dissolving speed of solvent mixtures, because it has been shown that the optimum effect of acetic acid in solvent emulsions with high amounts of water, as represented by the present process, just with an addition of 5 to 8 % Glacial acetic acid. Lower or higher amounts do not bring the improvement as mentioned above. In addition, the use of glacial acetic acid for stripping purposes has so far been impossible because of its highly caustic effect on the skin of the processor, on the equipment and material. Organic solvents cannot reduce this harmful effect, only dilution with water alone. In these small amounts of 5 to 8% concentrated acetic acid in connection with large amounts of water is harmless for the processor. In the case of metallic substrates, there is a certain attack on the surface with the formation of neutral or basic acetates. In the case of an excess of water, however, these decompose hydrolytically with the formation of metal oxides. At the same time, the passivation of the surface creates a corrosion-resistant protective layer for the metals, a success that is quite desirable and has not yet been achieved by any paint stripper. Also other documents, such as wood, textiles, do not suffer from unpleasant and undesirable effects from glacial acetic acid, such as B. Discoloration when using alkalis, swelling of the fibers.
Eine ähnliche Wirkung wie Eisessig zeigen ihr homologe niedere aliphatische
Säuren, wie Ameisensäure, Propionsäure. Ausführungsbeispiel 45o Teile einer 6%igen
wäßrigen Lösung von Methylcellulose werden mit 5o Teilen Wasser verdünnt unter Beifügung
von 5 Teilen Netzmittel Dazu werden im Schnellrührer 495 Teile eines Lösungsmittelgemisehes
hinzugefügt, das aus Ioo Tei@en Amylacetat, Ioo Teilen eines höhersiedenden, wasserunlöslichen
Mischesters, 9o Teilen eines niedersiedenden Mischesters, 7o Teilen Butanol, 75
Teilen Methylenchlorid und 6o Teilen Eisessig besteht, und so lange gerührt, bis
völlige Emulsion eingetreten ist. PATENTANSPRÜCHE:Their homologous lower aliphatic acids have a similar effect to glacial acetic acid
Acids such as formic acid, propionic acid. Embodiment 45o parts of a 6%
aqueous solution of methyl cellulose are diluted with 50 parts of water with the addition
of 5 parts of wetting agent 495 parts of a solvent mixture are added in the high-speed stirrer
added that from Ioo Tei @ en amyl acetate, Ioo parts of a higher-boiling, water-insoluble
Mixed ester, 90 parts of a low-boiling mixed ester, 70 parts of butanol, 75
Parts of methylene chloride and 6o parts of glacial acetic acid and stirred until
complete emulsion has occurred. PATENT CLAIMS: