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DE732203C - Einschwenkbares Flugzeugfahrwerk - Google Patents

Einschwenkbares Flugzeugfahrwerk

Info

Publication number
DE732203C
DE732203C DEH161491D DEH0161491D DE732203C DE 732203 C DE732203 C DE 732203C DE H161491 D DEH161491 D DE H161491D DE H0161491 D DEH0161491 D DE H0161491D DE 732203 C DE732203 C DE 732203C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strut
landing gear
aircraft landing
shock absorber
swiveling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH161491D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Kuschnerus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinkel Flugzeugwerke E GmbH
Original Assignee
Heinkel Flugzeugwerke E GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinkel Flugzeugwerke E GmbH filed Critical Heinkel Flugzeugwerke E GmbH
Priority to DEH161491D priority Critical patent/DE732203C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE732203C publication Critical patent/DE732203C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/02Undercarriages
    • B64C25/08Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable
    • B64C25/10Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable retractable, foldable, or the like
    • B64C25/12Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable retractable, foldable, or the like sideways

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Einschwenkbares Flugzeugfahrwerk Die Erfindung bezieht sich auf Fahrwerke von Flugzeugen, die quer zur Flugrichtung in den Flügel einschwenkbar sind und bei denen das Laufrad von .einem Stoßdämpfer getragen wird, der in bekannter Weise als Ganzes in die hohle Fahrwerksstrebe einziehbar und mit dieser zusammen in den Flügel .einschwenkbar ist.
  • Zur axialen Verschiebungsdes Stoßdämpfers ist erfindungsgemäß innerhalb .der Fahrwerksstrebe ein Kurbeltrieb vorgesehen, der durch eine außerhalb der Fahrwerksstrebe .an ihr gelagerte, vorzugsweise hydraulische Verstellstrebe über eine größere Kurbel verstellbar ist. Eine solche Anordnung besitzt den Vorteil, daß die den Stoßdämpfer ,aufnehmenden Teile der Strebe unabhängig von der Einzugsvorrichtung ausgebildet werden können und die auftretenden Stöße über Kurbel und Lenker unmittelbar auf den oberen Strebenteil übertragen werden, die Verstellstrebe aber von den Stößen iln wesentlichen entlastet ist.
  • ° Durch Anordnung des unteren Schenkels einer die Fahrwerksstrebe in ihrer Betriebslage abstützenden Knickstrebe als Hebel auf der Kurbelwelle für die Stol3dämpferverschiebung wird dabei erreicht, daß gleichzeitig mit Einziehung des Stoßdämpfers und des von ihm getragenen Laufrades das Einschwenken der Federstrebe in den Flügel vor sich geht. Um einer nichtparallelen Lage der Achsen von Fahrwerks- und Knickstrebe Rechnung zu tragen, kann der untere Knickstrebenschenkel in einem seitlichen Ausschlag zulassenden Gelenk eines drehfest auf der Kurbelwelle sitzenden kurzen Zwischenhebels angelenkt sein.
  • Zur Sperrung der einzelnen Glieder der Einrichtung in der Betriebslage und Verhinderung eines ungewollten Einziehens werden Kurbel und Lenker des Antriebes zur Stoßdämpferverschiebiing so allgeordnet, daß sie sich in Betriebsstellung in gestreckter Lage bzw. in einer Geraden befinden, so daß, durch den auftretenden Raddruck keine Rückwirkung auf den Einziehantrieb erfolgen kann. In ähnlicher Weise wird die Knickstreben-Jage dadurch gesichert, daß, der Antrieb der Kurbelwelle durch die Verstellstrebe über ein Kniehebelpaar erfolgt, wobei zier eine Kniehebel uni eine an der Fahrwerksstrebe fest angeordnete Achse schwenkbar ist und der andere Kniehebel mit der äußeren Kurbel sowie mit der Kolbenstange der Verstellstrebe derart gelenkig verbunden ist, daf, die Kniehebel in Betriebsstellung :des Fahilverks in einer eine Sperrstellung ergebenden Geraden liegen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i und a zeigen die Seiten- und Vorderansicht der Fahrwerksstrebe.
  • Abb. 3 und .l sind Längsschnitt und Seitenabsicht des mittleren Teiles der Fahrwerksstrebe, und Abb.5 ist ein Schnitt «-h der Darstellung in Abb. ;.
  • Die im wesentlichen aus einem Rohr bestehende Fahr-,verksstrebe i trägt an ihrem unteren Errde eine Schwinge 3, die mit ihrem einen Ende an der Fahrwerksstrebe außen an:-gelenkt ist, an ihrem .anderen Ende das Laufrad trägt und sich in ihrer Mitte über den Lenker 6 und den in der hohlen Fahrwerksstrebe längs beweglich eingebauten Stoßdämpfer .-auf den oberen Teil der Fahrwerksstrebe stützt. Beim Einfahren des Fahrwerks .wird durch axiale Verschiebung des Stoßdämpfers in der hohlen Fahrwerksstrebe die Schwinge mit dem Laufrad .an die Strebe herangezogen, so daß das Fahrwerk verkürzt wird und im Flügel oder Rumpf einen entsprechend verringerten Raum in Anspruch nimmt.
  • Zur Verschiebung des Stoßdämpfers dient ein im oberen Teil der Fahrwerksstrebe vorgesehener, aus Lenkstange S, Kurbel 9 und Welle 5 bestehender Kurbeltrieb, der durch die außerhalb der Fahrwerksstrebe i an ihr gelagerte, im Falle dieses Beispiels hydraulische Verstell'strebe 7, 15 über eine äußere Kurbel i i verstellbar ist.
  • Die seitliche Abstützung des Fahrwerks geschieht durch eine Knickstrebe 12, 11 deren unterer Schenkel 12 als Hebel auf der Kurbelwelle 5 für die Stoßdämpferverschiebung angeordnet ist. Um dem seitlichen Ausschlag der Knickstrebe Rechnung zti tragen, ist der untere Knickstrebenschenkel i z in einem Gelenk eines drehfest auf der Kurbelwelle 5 sitzenden kurzen Zwischenhebels i o befestigt.
  • Die Verstellstrebe 7, 15 treibt die Kurbelwelle 5 nicht unmittelbar, sondern mittelbar Tiber ein Kniehebelpaar 14, 21 an, und zwar ist die Anordnung so getroffen, daß, der eine Kniehebel 1 4. um eine an der Fahrwerksstrebe i feste Achse 16 schwenkbar ist. Der andere Kniehebel ist einerseits mit der äußeren Kurbel I I der Kurbel-,velle 5 und andererseits mit der Kolbenstange 15 der Verstellstrebe 7 derart verbunden, daß die Kniehebel die in der Zeichnung dargestellte, der Pletriebsstellung entsprechende Lage einnehmen, d. h. in einer Geraden liegen und dadurch eine Sperrstellung einnehmen. Die für die Erhaltung der Betriebsstellung wichtige gestreckte Lage -der Kniehebel 14, 2 l wird durch eine am Hebel 14 angreifende Druckfederstrebe 18 gesichert, die die Kniehebel 1.1, 21 in Sperrstellung drückt, aber gegenüber der Bewegung dieser Hebel durch die Verstellstrebe beim Einschwenken des Fahrwerks nachgibt. Das Gehäuse der Druckfederstrebe ist mittels Bolzens i 9 am oberen Teil der Fahrcverksstrebe i befestigt und hat noch die besondere Aufgabe, die gestreckte Lae der Kniehebel auch dann herbeizuführen,` wenn der öldruck für den hydraulischen Zylinder einmal nicht genügen oder der Zylinder aus anderen Gründen ausfallen sollte.
  • In ausgefahrener Stellung es Fahrtwerks liegen der Kurbelarm 9 und der Lenker 8 sowie das Kniehebelpaar i ,l, 2 1 -in gestreckter Lage, so daß, eine Verdrehung der Achse 5 im Sinne des Einfahrens unmöglich ist. Zum Einziehen des Stoßdämpfers und Einschwenken der Fahrwerksstrebe wird die hydraulische Verstellstrebe eingeschaltet. Die sich nach aufwärts bewegende Kolbenstange 15 verdreht die Kurbelwelle und öffnet damit die Kniehebelsperre 1-., 21. Beim Weiterdrehen wird der Hebel i o mit dem unteren Knickstrebenschenkel 12 der Fahrwerksstrebe i gegenüber verdreht und die Fahrwerksstrebe an dem oberen Knickstrebenschenkel 13 hochgezogen und in den Flügel eingeschwenkt -Gleichzeitig wird -mit Beginn der Einfahrbewegung durch den innerhalb der hohlen Fahrwerksstrebe liegenden Kurbelarm 9 der Stoßdämpfer 4. in die hohle Strebe eingezogen. so daß im Augenblick des Einfahrens in den Flügel die Fahrwerksstrebe die um das Mal') der Einziehung des Stoßdämpfers verkürzte Länge besitzt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Einschwenkbares Flugzeugfahrwerk mit beim Einschwenken der hohlen Fahrwerksstrebe in die Flugzeugzelle axial in die Fahrwerksstrebe als Ganzes einziehbarem Stoßdämpfer, dadurch gekennzeichnet, daß, zur Axialverschiebung des Stol-;-dämpfers 1-,l) innerhalb der Fahrwerksstrebe (i-) ein Kurbeltrieb (5, S, 9) vorgesehen ist, der durch eine außerhalb der Fahriverksstrebe an ihr gelagerte, vorzugsi@-eise hydraulische Verstellstrebe i. ,- . 15) über eine äußere Kurbel r i i verstellbar ist. Einschwenkbares Flugzeugfahrwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Kurbelarm (9) und der ihn mit dem Stoßdämpfer verbindende Lenker (8) in Betriebslage des Stoßdämpfers in einer Geraden liegen.
  3. 3. Einschwenkbares Flugzeugfahrwerk nach den Ansprüchen i und a mit einer die Fahrwerksstrebe in ihrer Betriebslage gegen die Flugzeugzelle abstützenden Knickstrebe, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Knickstrebenschenkel (12) als Hebel auf der Kurbelwelle (5) für die Stoßd,ämpferverschiebung angeordnet ist. .1.
  4. Einschwenkbares Flugzeugfahrwerk nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Knickstrebenschenkel (1z) in :einem seitlichen Ausschlag zulassenden Gelenk eines drehfest auf der Kurbelwelle sitzenden kurzen Zwischenhebels (i o) angelenkt ist.
  5. 5. Einschwenkbares Flugzeugfahrwerk nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Kurbelwelle (5) durch die Verstellstrebe (7, 15) über ein Kniehebelpaar (1.1, 21-) erfolgt, wobei der eine Kniehebel (1:1) um eine an der Fahrwerksstrebe (i) fest angeordnete Achse (16) schwenkbar ist und der andere Kniehebel (21) mit der äußeren Kurbel (i i) sowie mit der Kolbenstange ('15) :der Verstellstrebe derart gelenkig verbunden ist, daß, die Kniehebel in Betriebsstellung des Fahrwerks in einer eine Sperrstellung ergebenden Geradei7 liegen.
  6. 6. Einschwenkbares Flugzeugfahrwerl> nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß. zwischen dem einen Kniehebel (1.1) und der Fahrwerksstrebe (1) eine Druckfederstrebe f 18) eingeschaltet ist, die die Kniehebel (14, 21) in Sperrstellung drückt, aber gegenüber der Bewegung dieser Hebel durch die Verstellstrebe beim Einschwenken des Fahrwcrks nachgibt.
DEH161491D 1940-02-02 1940-02-02 Einschwenkbares Flugzeugfahrwerk Expired DE732203C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH161491D DE732203C (de) 1940-02-02 1940-02-02 Einschwenkbares Flugzeugfahrwerk

Applications Claiming Priority (1)

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DEH161491D DE732203C (de) 1940-02-02 1940-02-02 Einschwenkbares Flugzeugfahrwerk

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE732203C true DE732203C (de) 1943-02-24

Family

ID=7183464

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH161491D Expired DE732203C (de) 1940-02-02 1940-02-02 Einschwenkbares Flugzeugfahrwerk

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE732203C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2982499A (en) * 1958-08-11 1961-05-02 Rotol Ltd Aircraft undercarriages
US4087062A (en) * 1976-04-22 1978-05-02 Messier-Hispano, S.A. Aircraft undercarriage including a safety device having a predetermined breaking load
US4392623A (en) * 1980-12-22 1983-07-12 The Boeing Company Fused connection adapted to fail under different overloads acting in different directions
US4392622A (en) * 1980-12-22 1983-07-12 The Boeing Company Combined beam support for landing gear

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US4392623A (en) * 1980-12-22 1983-07-12 The Boeing Company Fused connection adapted to fail under different overloads acting in different directions
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