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DE720168C - Schornstein mit Flugascheabscheidevorrichtung - Google Patents

Schornstein mit Flugascheabscheidevorrichtung

Info

Publication number
DE720168C
DE720168C DEE51079D DEE0051079D DE720168C DE 720168 C DE720168 C DE 720168C DE E51079 D DEE51079 D DE E51079D DE E0051079 D DEE0051079 D DE E0051079D DE 720168 C DE720168 C DE 720168C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chimney
fly ash
column
annular space
approximately
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE51079D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Richter & Co Dr
Original Assignee
Richter & Co Dr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richter & Co Dr filed Critical Richter & Co Dr
Priority to DEE51079D priority Critical patent/DE720168C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE720168C publication Critical patent/DE720168C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J15/00Arrangements of devices for treating smoke or fumes
    • F23J15/02Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material
    • F23J15/022Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow
    • F23J15/027Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow using cyclone separators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)
  • Cyclones (AREA)

Description

  • Schornstein mit Flugascheabscheidevorrichtung Zur Vermeidung von Flugaschebelästigungen durch Heizgase, besonders durch die Rauchgase bei mit festen Brennstoffen be- triebenen Kessel- und Ofenainlagen, sind infolge der derzeitigen hohen Belastungen dieser Anlagen besondere Vorrichtungen zum Entstauhen bzw. Reinigen von mitgerissenen Flugaschetellen #erf orderlich.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Schornstein mit Flugascheabscheidevorrichtung, bestehend aus einem um den unteren Teil einer runden Schc>rnsteinsiä.til,e angeordneten, etwa zylindrischen Umbau.
  • Um den unteren Teil eines Schornsteins herumgebaute Rauchgaskammern sind an sich bekannt. Bei einer Ausführung sollen ineinem rechteckigen ioder quadratischen Umbau die Staubteile durch Geischwindigkeitsverminderung und Richtungsänderung der Gase ausgeschieden werden, wobei infolge Wirbelbildung eüi erheblicher Zugverlust eintritt und auch die Staubteile wieder mitgerissen werden. Die bekannten zylindrisch ausgeführten Umbauten sind konzentrisch zur Scho-rnsteinsäule angeordnet, wobei der Zwischenraum einen gleichbleibenden Ringraum bildet. Bei einer dieser Ausführungen wird die Gasgeschwindigkeit infolge ansteigender Decke des breitengleich verlauf-enden Ringraumes und bei gleichzeitigem Abzug durch am Schornsteinumfang angeordnete Sauglöcher gleichmäßig vermindert. Bei anderen Umbauten umkreisen die Gase der Schornsteinsäule mit gleichbleibender Geschwindigkeit, wobei die schweren Bestandteile infolge ihrer Zentrifugalkraft durch besondere öffnungen in der äußeren Wandun- des Umbaues in hier angeordnete Sammelraume gelangen sollen. Bei wieder anderen derartigen Ausführungen sollen die Staubteil#e mittels Fangblechen, Umlenkblechen oder Wänden abgefangen werden. Bei allen diesen Umbauten müssen die leichten Flugaschenteile mittels ihrer verhältnismäßig geringen Flichkraft einen gleichmäßig e el breiten Gasstrom durchdringen und bei den init Fang- oder Ümlenkblechen versehenen Ausführungen treten erhebliche Zugwiderstälide,oderWirbelbildungen mit gleichzeitiger Erhöhung des Zugwiderstandes auf. Einegut#e ib II Abscheidung der Staubteile ist deshalb bei den bekannten Staubabscheidern, die als Schornsteinumbauten ausgeführt sind, bei dem ])reiten Gasstrom bzw. infolge der Wirbelbildung nicht möglich.
  • Bei -einem bekannten Fliehkraftstaubabscheider mit tangential#em Gaseintritt durch einen oder mehrere Kanäle und axialem Gasaustritt enden die äußeren Wandungen der Kanäle etwa in der Icleinen Achse einer achsgleich zum Ausströmstutzen verlaufenden ellipsenförmigen oberen Begrenzung des Absinkraunies. Hierbei "verden die tangential eintretenden Gase beirn Eintritt in den erweiterten, jeweils balbellipsenförmigen Raum ihre Geschwindi-keit verrincern und nach str,*3-mungstechnischer Erfahrun- Wirbel innerhalb des halbellipsenförmigen Raunies bilden, wobei die Staubteile teilweise gegen das zentris#ch in den -Absinkraum. tauchende Ausströmrohr ,>el%"irbelt werden und so von dien hier über den Absinkrauni in den Ausströmstutzen übertretenden Gasen mitgerissen werden.
  • Bei den mit Ausnutzung des Gewichtsunterschiedes arbeitenden Vorrichtungen werden die Gase in -roße Kammern geführt, in denen die Flugaschenteile infolge bedeutend verminderbor, Gasgeschwindigkeit absinken sollen. Hierbei sind auch in den Kammern an der dem Gas-Strom zugekehrten Seit,- offene, in zwei oder mehreren Reihen hintereinander versetzt gegeneinander angeordnete Fang-körper eingebaut, zwischen denen die Gase hindurchstrünien.
  • Diese bekannten Fliehkraftabscheider sind nur für verhältnismäßig geringe Gasinengen verwendbar, beispielsweise bei den heuti,-4#n 1,7-esselgröflen jeweils nur für den einzelnen Kessel. Außerdem haben dieselben einen -roßen Widerstand und benötigen deshalb große Gebläse bzw. Saugzuganlagen. Die mit Gewichtsunterschied arbeitenden Kammern erfordeyn sehr große Abmessungen und zur Vermeidung von Wirbelbildungen lange Eintritts-und Austrittskanäle mit allmählichem über-,#an# zu der erweiterten Kaminen Die Kamb mern mit eingebauten Fangkörpern benötigen infolge des -rolien Widerstandes wiederum Gebläse.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß bei Ausscheidung von mitgerissenen Flugascheteilen aus Abgasen durch Fliellkraft die Flugaschenteile nur einen schmaleil bzw. verengten Gasstrorn mittels ihrer Flielikraft bei z# ',leichzeitiger E rhöhung ihrer Geschwindigkeit 11 Z, durchdringen können und bei nachfolgender -leichmäßiger Verminderung der Gasgeschwindigkeit wirksam ausgeschieden werden. Eine möglichst wirbelfreie Strömung mit z# -leichmäßig ansteigender Geschwindigkeit Lind nachfolgender, gleichmäßig abklingender Ge- schwindigkeitsverminderung wird hierbei die Ausscheidung der Unreinigkeiten -wirksam Z> begünstigen und den geringsten Zugbedarf benötigen.
  • Die Nachteil#e aller bekannten Schornstein-Ilugascheabscheider sollen gernäl:') der Erfindun- dadurch vermieden werden, daß die be- reits in kreisende Bewegung versetzten Gase durch gleichmäßige Verengung mit nachfolgender -leichmäßiger Erweiterung des G#tsstroines eineallmählicheErhöhungmit nachfolgender abklingender Verminderung ihrer Geschwindigkeit erhalten. Hierbei können die Fluggaschenteile den schmal-en Gasstrom mit iiii#er,er114hten Geschwindigkeit gut durchdringun und gelangen an die Außenwand, wo sie lwi der ailmählichen Geschm-iiidigl-,eitsvürminderung an der Auf.)enivand absinken. Die Wirbelbildurg soll dadurch herabgesetzt WC]` den. Eine Erhöhung des Zugwiderstandes tritt katim ein, da bei der gleichmäßigen Geschwindiakeitserhöhung statischer Druck in Geschwindigkeit und bei der stetigen Ge- schwindigkeitsverminderung Geschwindi it gke in statischen Druck, umgeformt werden.
  • Die Vorrichtung besteht erfindtings,-emäl:', z# darin, daß der zylindriscbe Umbau exzentrisch angeordnet ist und der hierdurch ge- bildete Ringraum etwa an seiner weitesten, Stelle durch eine zwischen Schornsteinsäule und Umbau angeordnete Wand -eteilt ist, auf deren einer Seite die Eintrittsöffnun- zum Ringrauin und auf deren anderer Seite die übertrittsöffnung zum Innern der Schornsteinsäule liegen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Abb. 1 einen Querschnitt durch einen Schorilstein init'Flugascheabscheidevorrichtung, Abb. II einen Querschnitt durch einen Schornstein mit anderer Ausführungsform dur Abscheidevorrichtulig, Abb. III einen senkrechten Schnitt durch eine Abscheidevorrichtung mit oberem Rauchgaseintritt und Z iM. IV einen senkrechten Schnitt durch viiie Abscheidevorrichtung mit unterem Rauch--as#eintritt.
  • Um den unteren Teil einer runden Schornsteinsäule i ist ein im Beispiel zylindrischür Umbau 2 exzentrisch angeordnet. Die Schornsteinsäule ist durcheine Trennwand 3 mit dein Umbau verbunden. Durch die Eintrittsöffnun- 4 treten die Rauchgase in den erweiterteil Teil 5 eines durch die Schornsteinsäule i und den Umbau 2 gebildeten zylindrischen Ringrauilies auf der einen Seite der Trennwand3 ein, umlreisen durch den verengten Tei16 des-Ringraunies die Schornsteinsäule bis in den wieder erweiterten Tei17 auf der anderen Seite der Trerinwand 3- Hier sind vor der Trennwand winkelförmige KämineS zum Auffangen der infolge der Z entrifugalkraft all die Außenwand des Ringraumes gedrängten Aschenteile, angeordnet. Von hier aus werden die Rauchgase in einem Winkel zu ihrer Ströinungsrichtung abgelenkt und durch eineÜbertrittsöffnung 9 in die Schornst.einsäule abgeführt. Der nach oben abgeschlossene zyliiidrische Ringraum 5 bis 7 ist nach unten, durch einen in der Strömuligsrichtung der C, Gase schraubenförmig abfallenden Boden io ebenfalls abgeschlossen, wobei dieser Boden in einen Trichter i i unterhalb der öffnung 9 enden kann. Unter und hinter den Kämmen 8 ist ein weiterer Trichter 12 zur Aufnahme der hier abgeschiedenen Flugaschenteile angeordn,et. Aus diesen Trichtern kann die ausgeschiedene Flugasche mittels Schleusen oder durch eine Saugzuganlage abgezogen werden. Im Innern der Schornsteinsäule ist ein weiterer Trichter 13 angebracht, der etwa noch hier ausgeschiedene Flugaschenteile aufnehmen kann.
  • Nach Abb. III treten die Rauchgase durch die Eintrittsöffnung 4 oben in den zylindrischen Ringraum -ein. Nach Abb. IV werden die unten am Fuße des Umbaues durch die Eintrittsöffnung 4 -eintretenden Rauchgase innerhalb des erweiterten Teiles 5 des Ringraumes durch eine zweite, etwa senk.,recht stehende Wand 14 hochgeführt Lind umkreisen oberhalb des abfallenden Bodens io die Schornsteinsäule i in gleicher Weise, wie vorstehend beschrieben.
  • Die Kämine 8 können gemauert oder aus winkelförmig gebogenen Eisen hergestellt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schornstein mit Flugascheabscheidevorrichtung mit um den unteren Teil einer etwa runden Schornsteinsäule angeordnetem,etwa zylindrischem Umbau, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Umbau exzentrisch angeordnet ist und der hierdurch gebildete Ringraum etwa an seiner weitesten Stelle durch -eine zwischen Schornsteinsäule und Umbau angeordnete Wand geteilt ist, auf deren einer Seite die Eintrittsöffnung zum Ringraxim und auf deren anderer Seite die übertrittsöffnung züm Innern der Schornsteinsäule liegen.
  2. 2. Schornstein mit Flugascheabscheidevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Trenn%vand auf #lem, Rücken der Rauchgasumkehrung zur Eintrittsöffnung der Schornsteinsäule winkelförmige Kämme angeordnet sind, wobei sich unter und hinter den Kämmen ein Aschentrichter befindet. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Ringraumes in der Strömungsrichtung der Rauchgase schraubenfürmig abfällt, wobei der Boden in einen Aschentrichter enden kann. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, -- und:3, dadurch gekennzeichnet, daß bei tiefliegendem Rauchkanal die Eintrittsöffnung zum Ringraum am Fuße des Umbaues angeordnet ist und durch eine zweite, etwa senkrechtoder geneigt stehende, Wand zwischen Schornsteinsäule und Umbau ein nach oberhalb des schraubenförmig abfallenden Bodens des Ringraumes führender Schacht gebildet wird.
DEE51079D 1938-04-26 1938-04-26 Schornstein mit Flugascheabscheidevorrichtung Expired DE720168C (de)

Priority Applications (1)

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DEE51079D DE720168C (de) 1938-04-26 1938-04-26 Schornstein mit Flugascheabscheidevorrichtung

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DEE51079D DE720168C (de) 1938-04-26 1938-04-26 Schornstein mit Flugascheabscheidevorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE720168C true DE720168C (de) 1942-04-25

Family

ID=7081302

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DEE51079D Expired DE720168C (de) 1938-04-26 1938-04-26 Schornstein mit Flugascheabscheidevorrichtung

Country Status (1)

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DE (1) DE720168C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919965C (de) * 1950-02-01 1954-11-08 Bernhard Telgmann Flugstaubabscheider fuer Schornsteine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919965C (de) * 1950-02-01 1954-11-08 Bernhard Telgmann Flugstaubabscheider fuer Schornsteine

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