[go: up one dir, main page]

DE72481C - Luftbefeuchter mit Schleuderkessel - Google Patents

Luftbefeuchter mit Schleuderkessel

Info

Publication number
DE72481C
DE72481C DENDAT72481D DE72481DA DE72481C DE 72481 C DE72481 C DE 72481C DE NDAT72481 D DENDAT72481 D DE NDAT72481D DE 72481D A DE72481D A DE 72481DA DE 72481 C DE72481 C DE 72481C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
dust
room
centrifugal
driven
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72481D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. JOSEPHYS ERBEN in Bielitz, Oesterr. Schles
Publication of DE72481C publication Critical patent/DE72481C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F6/00Air-humidification, e.g. cooling by humidification
    • F24F6/02Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air
    • F24F6/06Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air using moving unheated wet elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Humidification (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 27: Gebläse und Lüftungsvorrichtungen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1893 ab.
Den Haupttheil des Apparates bildet der leichte Schleuderkessel a, der mit einer grofsen Zahl feiner Löcher versehen ist. Derselbe ist innen mit mehreren Lagen Wollfilz b ausgelegt. Dieser lose eingelegte Filz ist sehr leicht und kann ohne jede Schwierigkeit herausgenommen werden. Er dient dazu, das zu zerstäubende Wasser aufzusaugen und zu vertheilen. Gleichzeitig dient er als Filter für die Reinigung des Wassers.
Am unteren Theil des Schleudertellers c sind Flügel d vorgesehen, welche einen Ventilator bilden, der die Raumluft kräftig aufsaugt und durch den Apparat treibt.
Schleuderteller und Ventilator haben eine nach oben und unten vorstehende lange Nabe, welche als Lagerung dient und am unteren Theil die Schnurscheibe e trägt, mittelst der die Schleudertrommel um die stehende Welle k getrieben wird.
Um die Schleudertrommel α ist das Gehäuse_/ angeordnet. In diesem und über der Trommel α ist das innere Gehäuse g angebracht. Beide sitzen auf der Welle k.
Innerhalb des Schleuderkessels ist der kegelförmige und mit stärkeren Löchern versehene Vertheilungstrichter h auf der Nabe desselben befestigt und nimmt also an der Drehung theil. Das Wasser wird durch ein Zuflufsrohr / dem Apparat zugeführt, die nöthige Menge jenes durch den vom Fufsboden des Saales aus zu regelnden Hahn m regulirt und mittelst des Rohres η in den Vertheilungstrichter h geleitet.
Dieser vertheilt das Wasser auf die ganze Kesselhöhe der Schleuder, indem er es auf den darin liegenden Filz führt, den es durchdringt und aus dem es durch die feinen Löcher des Kessels α in Staubform ausgeschleudert und in der Richtung gegen das äufsere Gehäuse f getrieben wird. Gleichzeitig wird mittelst des Ventilators d die Luft durch die Gehäuseöffnung ο angesaugt und längs der äufseren Gehäusewand kräftig nach oben getrieben. Dieselbe nimmt den feinen Wasserstaub mit und führt denselben längs der äufseren und sodann längs der inneren Gehäusewand nach aufsen in den zu befeuchtenden Raum.
Befinden sich in dem feinen Wasserstaub, den die Trommel α ausschleudert, noch gröfsere tropfenförmige Staubtheile, so werden dieselben, da sie schwerer sind, gegen die Gehäusewand f geschleudert; sollten sich in dem von dem Luftstrom mitgeführten Wassernebel noch gröfsere Staubtheile befinden, so werden dieselben gegen den Innenmantel g geschleudert und fliefsen an diesem ab. Es gelangt mithin nur der ganz feine, nebeiförmige Wasserstaub in das zu befeuchtende Zimmer und ist jedes Nässen des Apparates ausgeschlossen.
Die Leistung des Apparates läfst sich durch die Stärke des Wasserzuflusses mittelst des Regulirhahnes m beliebig erhöhen oder vermindern. Wenn der Hahn ganz geschlossen wird, wirkt der Apparat, ohne zu befeuchten, wie ein Ventilator, indem er die Luft einfach durchsaugt. Natürlich ist es auch möglich, die Oeffnung 0 mit der Aufsenluft durch ein Rohr in Verbindung zu bringen und so Aufsen-
luft befeuchtet oder unbefeuchtet, je nach den Witterungsverhältnissen, in den Raum zu befördern.
Der Schleuderteller ist derart geformt, dafs, wenn die Schleudertrommel und der Apparat aufser Betrieb gestellt sind, der Wasserzuflufs aber nicht abgesperrt wird, das Wasser sich im Korb nicht ansammeln kann, sondern durch mehrere Abflufsöffnungen q den Ablauf nach dem Boden des Gehäuses f und von da mittelst des Ablaufstutzens ρ . noch nach dem Abflufsrohr r findet.
In dem ganzen Apparat befindet sich also ein einziger bewegter Theil, der infolge seiner Bauart nahezu keiner Abnutzung unterliegt und sehr wenig Wartung und Kraft zum Betrieb erfordert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Luftbefeuchter (Wasserzerstäuber), welcher zwecks Ausschliefsung jeder Tropfenbildung und jedes Nässens mittelst eines mit Filz oder einem ähnlichen Stoff ausgelegten Schleuderkessels fa), der mit Windflügeln (d) versehen ist, das Wasser gereinigt, sowie weiterhin dadurch in ganz feinem nebeiförmigen Staub nach dem betreffenden Raum (Saal, Zimmer) führt, dafs der zuerst gegen ein äufseres Gehäuse ff) getriebene Wasserstaub hier etwaige gröbere Staubtheile verliert, während in dem vom Luftstrom mitgerissenen Wassernebel etwa noch zurückbleibende Tropfen mit der gleichen (verfeinernden) Wirkung schliefslich gegen ein inneres Gehäuse fg) getrieben werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT72481D Luftbefeuchter mit Schleuderkessel Expired - Lifetime DE72481C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE72481C true DE72481C (de)

Family

ID=345702

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT72481D Expired - Lifetime DE72481C (de) Luftbefeuchter mit Schleuderkessel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE72481C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1454601B1 (de) Raumluftbefeuchtungsgeraet
DE3603112A1 (de) Geraet zum befeuchten und reinigen von raumluft
DE3122026A1 (de) Vorrichtung zum abscheiden von fluessigkeiten und feststoffen aus gasen
DE72481C (de) Luftbefeuchter mit Schleuderkessel
DE1199872B (de) Saugaggregat, insbesondere fuer Reinigungsapparate
DE19900042A1 (de) Fliehkraft-Entfeuchter
CH357034A (de) Flüssigkeitszerstäuber
CH267334A (de) Luftkonditionierungsvorrichtung.
DE1778610A1 (de) Raumluftbefeuchter
DE72180C (de) Saugend oder drückend wirkende Ventilationsvorrichtung mittelst eines durch Wasserdruck betriebenen Ventilators
DE1510825B1 (de) Vorrichtung zum Sauberhalten des Filtersiebs im Lufteinlass der Blasvorrichtung einer an bzw. ueber Textilmaschinen fahrenden Reinigungsvorrichtung
DE444157C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Feinzerkleinern von Kohle und anderen Stoffen
DE685138C (de) Putzen von Werkstuecken mittels Schleudergutes
DE613183C (de) Befeuchtungseinrichtung fuer Luft oder Gas durch Oberflaechenverdunstung
LU102590B1 (de) Staubentfernungsvorrichtung für Bauarbeiten
DE422177C (de) Schaumdaempfer
DE692499C (de) Reinigungsvorrichtung fuer Getreide
DE694906C (de) Luftbefeuchter
DE31162C (de) Centrifugal - Sortirmaschine für Holz- und Papierstoff. (Abhängig vom Patente Nr. 23621.)
DE1301456B (de) Geblaese zum gleichzeitigen Be- und Entlueften von Raeumen
DE1191089B (de) Vorrichtung zur Befeuchtung eines Gases
DE242577C (de)
DE566380C (de) Um eine lotrechte Achse drehbarer Luftbefeuchter
DE29731C (de) Turbinen-Ventilator
DE672405C (de) Schlagmaschine o. dgl. fuer Baumwolle