DE7107693U - Verbindungsmuffe - Google Patents
VerbindungsmuffeInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/06—Joints for connecting lengths of protective tubing or channels, to each other or to casings, e.g. to distribution boxes; Ensuring electrical continuity in the joint
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Description
Diplomingenieur Dr.-lng. Manfred Honke
Essen, den 25. Februar I97I Kattwiger StraB· 36
Gebrauchsmusteranraeldung der Firma
Dipl.-Ing. Dr E. Vogelsang,
4352 Herten / Westf., Industriestraße 2
Verbindungsmuffe
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindurgsmuffe für Rohrschüsse,
die insbesondere als Verbindungsmuffe für Kabelschutzrohrschüsse eingesetzt werden soll. - Verbindungsmuffen für Rohrschüsse
sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt, insbesondere sind
solche bekannt, die aus zwei Halbschalen zusammengesetzt sind. Die bekannten Ausführungsformen sind verhältnismäßig aufwendig. Beispielsweise
sind die Halbschalen über Gelenkteile aneinander angeschlossen lind mit mehr oder weniger komplizierten Schließeinrichtungen
ausgerüstet. Sie eignen sich dalier nicht oder nicht ohne weiteres zur Herstellung aus thermoplastischem Kunststoff. Diese
werkstoffmäßige Forderung wird in der Praxis bei Kabelschutzrohren
gestellt. Besondere Probleme entstehen dann, wenn die Forderung gestellt wird, derartige Verbindungsmuffen aus üblichem Halbzeug
(Rohre, Platten) aus thermoplastischem Kunststoff aufzubauen. Im
übrigen besteht häufig die Aufgabe, Verbindungsmuffen für Kabelschutzrohrschüsse
so auszubilden, daß ohne weiteres die Möglichkeit besteht, auch solche Kabelschutzrohrschüsse mit der Verbindungsmuffe
zu vereinigen, deren einer als übliches Rohr ausgeführt ist, deren anderer aus zwei Halbrohren zusammengesetzt ist,
die durch Profilleisten mit Einschubnut für die Halbuohr-Längskanten
vereinigt sind. Die Aufgabe, derartige Kabelschutzrohr- * Schüsse an ein übliches Kabelschutzrohr anzuschließen, bestehen
insbesondere dann, wenn beispielsweise im Zuge von Hausdurchführungen
und dergleichen an ein schon verlegtes Kabelschutzrohr ange-
ciucu
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindungsmuffe
für Rohrschüsse zu schaffen, die insbesondere zur Verbindung von
Kabelschutzrohrschüssen geeignet ist und ohne Schwierigkeiten aus thermoplastischem Kunststoff aufgebaut werden kann, und zwar unter
Verwendung von üblichem Halbzeug.
Die Erfindung betrifft eine Verbindungsmuffe für RohrschUsse, insbesondere
für Kabelschutzrohrschüsse, bestehend aus zwei Halbschalen,
Die Erfindung besteht darin, daß die beiden Halbschalen
an ihren Längsrändern abgebogene Plansehe aufweisen und auf die Plansche Schlitzrohre als Schließstücke aufgeschoben sind· - Die
durch die Erfindung erreOhten Vorteile liegen in der Einfachheit der erfindungsgemäßen Verbindungsmuffe, bei der die beiden Halbschalen
ohne weiteres beispielsweise aus Halbrohren gewonnen oder aus einer Platte gebogen werden können. Dabei macht es ke£ne
Schwierigkeiten, die beiden Halbschalen zur vollständigen Verbindungsmuffe zu vereinigen, wenn in der beschriebenen Weise mit
Schlitzrohren gearbeitet wird« die auf an den Halbschalen angeformte
Flansche aufgeschoben werden. Dadurch wird gleichzeitig
erreicht, daß die Verbindungsmuffe in einfacher Welse montiert
werden kann.
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Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße 36
In der Ausführungsform für Kabelschutzrohrschüsse, deren einer
als übliches Rohr ausgeführt 1st, deren anderer aus zwei Halbrohren
zusammengesetzt ist, die durch Profilleisten ihit Einschubnut
für die Halbrohr-Längskanteη vereinigt und dadurch unrund ausgeführt
sind, empfiehlt die Erfindung, die Anordnung so zu treffen,
daß die Halbschalen einerseits dem Außendruchmesser des üblichen Rohres, andererseits den über die Profilleisten vereinigten Halbrohren
angepaßt und dadurch mit einer muffenartigen Aufweitung
versehen sind. Da die Profilleisten über den Außendurchmesser der beiden vereinigten Halbxjohre auftragen, ist eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung in diesem Zusammenhang dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen zusätzlich im aufgeweiteten Teil mit
nach außen gedrückten Aufnahmen für die Profilierten versehen
sind.
Sowohl in der erstbeschriebenen gleichsam einfachen Ausführungsform
als auch in der zweitbeschriebenen Ausführungsform, bei der also mit Hilfe der erfindungsgemäßen Verbindungsmuffe Kabelsehutzrohrschüsse
vereinigt werden, deren einer als übliches Rohr ausgeführt und deren anderer in der beschriebenen Weise aus Halbrohren
aufgebaut ist, besteht ohne weiteres die Möglichkeit, die Verbindungsmuffe insgesamt aus Kunststoff aufzubauen. Dabei kann mit
üblichem Halbzeug gearbeitet werden. Mit ainderen Worten können die
Halbschalen sowohl aus einer Platte gebogen als auch ihrerseits aus Halbohren geformt sein. Die Schlitzrohre sind übliche Kunststoffrohre,
die mit dem zum Aufschieben auf die Plansche erforderlichen
Schlitz versehen worden sind. Von besonderer Bedeutung ist die Letzterwähnte Ausführungsform, die also eingerichtet ist zur
Vereinigung eines üblichen Rohres mit einem Rohrschuss, der aus
zwei Halbrohren unter Verwendung von Profilleisten zusammengesetzt
ist« Hier erhält nan nämlioh wegen der beschriebenen Anpassung an
die Halbsohalen einerseits im den Auüendurchmesser des üblichen
Rohree und andererseits an die vereinigten Halbrohre von selbst
eine Plansohorlentlerung an den Halbschalen, die dazu führt, daß
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Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße 36
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die Schlitzrohre stramm auf die Plansche aufgeschoben werden
können, um danach unter allen Beanspruchungen festzusitzen« Ohne weiteres kann hier Selbsthemmung verwirklicht werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 perspektivisch die beiden Halbschalen der erfindungsgemäßen
Verbindungsmuffe mit den zugeordneten Schlitzronren
auseinandergezogen,
Pig. 2 den Gegenstand nach Pig. I im montierten Zustand,
Fig. 3 in gegenüber der Fig. 1 verkleinertem Maßstab einen Längsschnitt
durch zwei RohrschUsse, die durch eine erfindungsgemäße Verbindungsmuffe vereinigt sind, wobei der Schnitt
in dem Trennspalt zwischen den beiden Halbschalen der Verbindungsmuffe verläuft und
Fig. 4 einen Schnitt in Richtung A-A durch den Gegenstand nach Fig. 3.
Die in den Figuren dargestellte Verbindungsmuffe ist für RohrschUsse,
und zwar insbesondere für Kabelschutzrohrechüeee bestimmt,
die beispielsweise aus Kunststoff bestehen. Die Verbindungsmuffe besteht in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus zwei Halbschalen
1, 2. Die beiden Halbschalen 1,2 besitzen an ihren Längsrändern
abgebogene Flansche 3. Auf die Flansche 3 sind Schlitzrohre
3 als Schließstücke aufgeschoben, wenn die Verbindungsmuffe montiert ist.
Die dargestellte Ausführungsform, die in montiertem Zustand anhand
der Fig. 3 und 4 erläutert worden ist, ist bestimmt für Kabelsohutzrohrschüsse,
deren einer als übliches Rohr 5 ausgeführt
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ist, während der andere aus zwei Halbrohren 6,7 zusammengesetzt
ist. Dabei ist im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter AusfUhrungsform
der Erfindung diese Zusammensetzung der Halbrohre 6,7 zu einem Rohrschuß mit Hilfe von Profilleisten 8 durchgeführt,
die eine Einschubnut 9 für die Halbrohr-Längskanten 10 aufweisen. Das hat im allgemeinen zur Folge, daß dieser aus den beiden Halbrohren
6,7 zusammengesetzte Rohrschuß ein wenig unrund ausgeführt ist. Erfindungsgemäß ist hier die Anordnung so getroffen, daß die
Halbschalen 1,2 einerseits dem Außendurchmesser des üblichen Rohres
5 angepaßt sind, andererseits den über die Profilleisten 8 vereinigten Halbrohren 6,7. Dadurch ist eine muffenartige Aufweitung
11 an den Halbschalen 1,2 vorgesehen. Außerdem tragen die
Halbschalen 1,2 im Ausführungsbeispiel zusätzlich im aufgeweiteten
Teil nach außen gedrückte Aufnahmen 12 für die Profilleisten S.
Bei der dargestellten Ausführungsforra entsteht wep.en der raiiffenartigen
Aufweitung 11 ein Verlauf der Plansche 3 zum Aufschieben
der Schlitzrohre 4, die dazu führt, daß die Schlitzrohre 4 strammschließend
auf die Flansche 3 aufgeschoben werden können und dann sicher festsitzen. Im übrigen wird die erforderliche Anpassung und
der erforderliche Dichtsitz der Verbindungsmuffe aufden zu verbindenden Rohrschüssen gewährleistet.
Man entnimmt aus den Figuren insgesamt, daß die Verbindungsmuffe ohne weiteres aus üblichem Halbzeug, nämlich Platten oder Rohren
. aus thermoplastischem Kunststoff, gefertigt werden kann·
3chutzansprüche:
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Claims (4)
1. Verbindungsmuffe für Rohrschüsse, insbesondere Kabelschutzrohrschüsse,
bestehend aus zwei Halbschalen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Halbschalen (1,2) an ihren Längsrändern abgebogene
Plansche (3) aufweisen und auf die Flansche (3) Schütz=
rohre (4) als Schließstücke aufgeschoben sind.
2. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1 in der Ausführungsform für
Kabelschutzrohrschüsse, deren einer als übliches Rohr ausgeführt,
deren anderes aus zwei Halbrohren zusammengesetzt ist, die durch Profilleisten mit Einschubnut für die Halbrohr-Längskanten vereinigt
und dadurch unrund ausgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (1,2) einerseits dem Außendurchmesser des üblichen
Rohres (5), andererseits den über die Profilleisten (8) vereinigten Halbrchren (6,7) angepaßt und dadurch mit einer muffenartigen
Aufweitung (11) vorgesehen sind.
5. Verbindungsmuffe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichent,
daß die Halbschalen (],2) zusätzlich im aufgeweiteten
Teil mit nach außen gedrückten Aufnahmen (12) für die Profilleisten (8) versehen sind.
4. Verbindungsmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Halbschalen (1,2) und die Schlitzrohre (4) aus üblichem Halbzeug (Platten oder Rohren) aus thermoplastischem
Kunststoff gefertigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19717107693 DE7107693U (de) | 1971-03-02 | 1971-03-02 | Verbindungsmuffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19717107693 DE7107693U (de) | 1971-03-02 | 1971-03-02 | Verbindungsmuffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7107693U true DE7107693U (de) | 1971-07-15 |
Family
ID=6619366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19717107693 Expired DE7107693U (de) | 1971-03-02 | 1971-03-02 | Verbindungsmuffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7107693U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2704697A1 (fr) * | 1993-04-26 | 1994-11-04 | Lebrun Marie Therese | Dispositif de réparation de conduite P.T.T.. |
-
1971
- 1971-03-02 DE DE19717107693 patent/DE7107693U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2704697A1 (fr) * | 1993-04-26 | 1994-11-04 | Lebrun Marie Therese | Dispositif de réparation de conduite P.T.T.. |
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