DE7034624U - Kaeltemaschine fuer motorfahrzeuge - Google Patents
Kaeltemaschine fuer motorfahrzeugeInfo
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Description
ADELPHI MOBILE AIR CONDITIONING, INC,
New York, N.Y., V.St'.A.
New York, N.Y., V.St'.A.
Kältemaschine für Motorfahrzeuge
Priorität: 17. September 1969 / V.St.A.
Anmelde-Nr.: 858 754
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kältemaschine für Motorfahrzeuge, insbesondere eine Kältemaschine, deren Kompressor
mit zeitlich gleichbleibender Abgabemenge betrieben wird. . .
In den letzten Jahren haben Kältemaschinen für Motorfahrzeuge immer weitere Verbreitung gefunden. Nahezu alle derartigen
Maschinen oder Anlagen umfassen einen Kompressor, welcher das gasförmige Kältemittel in starkem Maß verdichtet..,-,I)as
komprimierte Gas wird dann an einen Kondensator oder Verflüssiger weitergeleitet und gekühlt, so daß es in Flüssigkeit
übergeht. Die Flüssigkeit wird daraufhin zu einem Verdampfer weitergeleitet, so daß sie aus der den Verdampfer umströmenden
v'armen Luft Wärme entziehen kann, wodurch die Flüssigkeit wieder
in gasförmigen Zustand übergeht. Der Kompressor derartiger Kältemaschinen oder Anlagen kann von der Antriebskraft des Motorfahrzeugs
angetrieben werden, so daß die Kältemaschine so wirtschaftlich wie möglich arbeitet. Allerdings wird in diesem
Fall der Kompressor mit unterschiedlicher Drehzahl angetrieben, wodurch sich große Schwankungen in der resultierenden Kühlwirkung
der Kältemaschine ergeben. Wird der Fahrzeugmotor mit hoher Drehzahl angetrieben, so ist die Kühlung zu stark, während
sie nicht ausreicht, wenn der Motor mit niedriger Drehzahl läuft. Außerdem ergeber, sich durch diesen Unterschiedlichen
Betrieb des Kompressors und weiterer Bauteile der Kälteanlage außergewöhnlich starke Belastungen der !bauteile, was
häufige Reparaturen und den Ersatz von Teilen notwendig macht. Die im Kompressor erzeugten, übermäßig hohen Drücke erhöhen
außerdem die Wahrscheinlichkeit, daß der Kompressor explodiert und den Fahrer verletzt. Folglich hat man Kälteanlagen konstruiert,
bei denen der Kompressorbetrieb konstant ist. All diese bekannten Anordnungen verwenden jedoch komplizierte hydrauliche
Bauteile, wie hydraulische Pumpen mit veränderbarer Förderleistung, Servoventile und dergl., um den Kompressor mit
zeitlich gleichbleibender Abgabemenge betreiben zu können. Außerdem erfordern die bekannten Anordnungen außerordentlich
komplizierte Einrichtungen, um den Betrieb des Kompressors im Fall von überstarkem Druckaufbau oder dergl. stillsetzen zu
können.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Kältemaschine für Motorfahrzeuge zu schaffen, bei der durch .
Verwendung eines Hydraulikmotors mit konstantem Hydraulik-, schub und einer hydraulischen Pumpe mit veränderbarer Drehzahl
der Kompressor mit zeitlich gleichbleibender Abgaberaenge betrieben wird.
7® 346 24
Die Kältemaschine nach der Erfindung hat den Vorteil,
daß durch Anordnung einer einfachen Ventil- und Uinwegeinrichtung
die Förderleistung einer mit veränderlicher Drehzahl arbeitenden hydraulischen Pumpe verhältnismäßig gleichbleibend
gehalten v/erden kann. Die Kältemaschine nach der Erfindung hat ferner den Vorteil, daß ein Ventil in der hydraulischen Anlage
angeordnet ist, so daß beim Öffnen des Ventils der mit gleichbleibendem Hydraulikschub arbeitende hydraulische Motor, welcher
den Kompressor antreibt, außer Betrieb gesetzt wird. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß zum wirksamen Antrieb einer
j hydraulischen Pumpe mit veränderlicher Drehzahl.ein Zahnriemen
vorgesehen ist, mittels dem der Antrieb vom Hauptgebläseriemen der Antriebseinrichtung des Motorfahrzeugs erfolgt.
Zur Lösung der obengenannten Aufgabe sieht die Erfindung eine Kältemaschine mit einem Kompressor vor, mitteis dem
einem Kondensator ein verdichtetes, gasförmiges Kältemittel zugeführt wird. Das Kältemittel wird verflüssigt, und die entstehende
Flüssigkeit an einen Verdampfer weitergeleitet, welcher
die warme Luft kühlt. Der Kompressor wird von einem Hydraulikmotor
mit gleichbleibender Förderleistung angetrieben, welcher seinerseits durch hydraulische Flüssigkeit betätigt
wird, die mit Hilfe einer mit veränderlicher Drehzahl arbeitenden hydraulischen Pumpe aus einem Behälter gepumpt wird.
Die hydraulische Pumpe wird direkt von der Antriebseinrichtung des Motorfahrzeugs angetrieben. Eine erste Umwegleitung mit
darin angeordnetem, druckempfindlichem Ventil ist zwischen der Saugseite und der Druckseite der- Pumpe vorgesehen. Wenn der
Druck an der Druckseite der Pumpe einen vorherbestimmten Wert übersteigt, öffnet sich das Ventil allmählich, so daß Fluid
j von der Druckseite zur Abgabeseite der Pumpe im Umweg zurückströmen
kann, wodurch die Nettoströmungsabgabe der Pumpe auf im wesentlichen gleichbleibendem Niveau gehalten wird. Ferner
ist eine zweite Umwegleitung mit Solenoidventil darin zwischen der Saug- und Druckseite des Hydraulikmotor vorgesehen. Wenn
-A-
-A-
das Snlenoidventil geöffnet wir.;·., strömt das Fluid von der hydraulischen
Pumpe äiä Kydräul.ilciiiötop vorbei und fließt m rlen
Behälter zurück:, so daß der Hydraulikmotor stillgesetzt wird.
Druckempfindliche Einrichtungen können ferner in der hydraulischen Leitung vorgesehen sein, die die Druckseite der hydraulischen
Pumpe mit der Eingangsseite des hydraulischen Motors verbindet. Ferner können druckempfindliche Einrichtungen an
der Abgabeseite des Kompressors vorgesehen sein. Wenn der Fluiddruck an diesen Punkten einen gewissen vorherbestimmten
Wert übersteigt, öffnet sich das Solenoidventil,um den Hydraulikmotor stillzusetzen.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand von schematischen Zeichnungen
eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Motorfahrzeugs mit daran angebrachter Kältemaschine nach der Erfindung;
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung des Hauptgebläseriemenantriebs
des Motorfahrzeugs und zeigt die hydraulische Pumpe und den Pumpenantrieb;
Fig. 3 ist ein Blockschaltbild der hydraulischen Anlage
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
Fig. 4 ist ein Blockschaltbild der elektrischen Schaltung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch einen Teil der Kältemaschine n&ch der Erfindung.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, sind die Hauptbauteile der Kältemaschine in einem Rahmenkasten 10 angeordnet, welcher auf
dem Dach 12 eines Motorfahrzeugs 14 angebracht ist. Die hydraulische Anlage, die die im Kasten 10 angeordneten Elemente antreibt,
ist auf dem Fahrzeugrahmen angebracht, wie insgesamt bei 16 gezeigt. Wie Fig. 2 zeigt, treibt die Hauptantriebswelle 18 der Antriebskrafteinrichtung des Motorfahrzeugs einen
Ill
■ 1 «
Gebläseriemen 20 über eine Keilriemenscheibe 22. Durch den Geblaserie*nen 20 werden eine leerlaufende Riemenscheibe 24..
eine Gebläseriemenscheibe 26 und eine Liohtrrus^hinenrieiiienscheibe
28 angetrieben, um das Motorkühlgebiäs:; 30 und die
Lichtmaschine 32 anzutreiben. Der Gebläseriemen. 20 treibt ferner eine Keilriemenscheibe 34 an, um eine Welle 36 mit darauf
angebrachter Zahnriemenscheibe 38 in Umdrehung zu versetzen. Die Zahnriemenscheibe 38 treibt ihrerseits mittels eines Zahnriemens
46 eine Zahnriemenscheibe 40 auf einer WeDIe 42 einer
hydraulischen Pumpe 66 mit veränderlicher Drehzahl. Die Zahnriemenscheiben
38 und 40 sowie der Zahnriemen 46 verhindern Schlupf im Antrieb, so daß der Gebläseriemen 20 die Welle
der Pumpe 66 mit im wesentlichen der gleichen Geschwindigkeit dreht, wie die Geschwindigkeit der Hauptantriebswelle 18,
Pig«, 3 zeigt die Kälteanlage des bevorzugten Ausführungsbeispiels
in einem schematischen Blockdiagramm, bei dem die in dem von einem Rahmen gebildeten Kasten 10 angeordneten
Bauelemente mit einer gestrichelten Linie 47 umgrenzt sind. Ein gasförmiges Kältemittel strömt durch eine Leitung 48 in
einen Kompressor 50, in dem es auf einen wesentlich höheren
Druck verdichtet wird. Das stark verdichtete Gas wird dann durch eine Leitung 54 in einen Kondensator oder Verflüssiger
52 geleitet. Kühlventilatoren 56 lassen kalte Luft um den Kondensator
strömen, um das komprimierte Gas zu einer Flüssigkeit abzukühlen und zu kondensieren. Die Flüssigkeit wird dann
durch eine Leitung 58 zu einem auf niedrigem Druck gehaltenen
Verdampfer 60 geleitet. Die in den Verdampfer 60 gelangende Flüssigkeit wird durch warme Luft verdampft, welche ein Gebläse
62 gegen den Verdampfer strömen läßt. Die warme Luft..,.·
gibt Wärme an die Flüssigkeit im Verdampfer 60 ab und wird dadurch gekühlt. Das entstehende erwärmte Kältemittel im Verdampfer
60 wird dann durch die Leitung 48 zum Kompressor 50 zurückgeleitet, und der Kühlzyklus beginnt von neuem.
I 4 t 1 · I*
'Hu Hydraulikmotor 64, bei dem es sich um einen mit
gleici ,.osnder Förderleistung arbeitenden Motor handelt, erhält
c-.., konstante Fluidzufuhr von der hydraulischen Pumpe
Folglich treibt der Motor 64 den Kompressor 50 mit konstanter
Geschwindigkeit an. Die hydraulische Pumpe 66 ist eine mit gleichbleibender Förderleistung und veränderlicher Drehzahl
arbeitende Pumpe, deren Antriebswelle 42 vorzugsweise in der in Fig. 2 gezeigten Weise angetrieben ist. Die Pumpe 66 saugt
durch eine Leitung 70 hydraulische Flüssigkeit von einem Behälter 68 an. Der Behälter 68 ist sur Umgebungsluft hin offen,
so daß die durch Verdampfen der hydraulischen Flüssigkeit gebildeten Gase entweichen können statt durch die hydraulische
Anlage gepumpt zu werden. Eine Umgehungslpitunj; 72 ist zwischen
der Saug- und Druckseite der Pumpe 66 vorgesehen. In der Leitung 72 ist ein druckempfindliches Ventil 74 in der
Nähe der Druckseite der Pumpe 66 angeordnet. Dieses Ventil 74 öffnet eich allmählich, wenn der Fluiddruck an der Druckseite
der Pumpe 66 über einen vorherbestimmten Wert ansteigt. Ein einfaches, unter Federspannung stehendes Kugelventil, wie in
der Zeichnung dargestellt, eignet sich für diesen Zweck; es sind aber auch kompliziertere und exaktere Ventile verwendbar.
Die Pumpe 66 drückt hydraulische Flüssigkbit durch Leitungen 78 und 80 zur Eingangsseite des Hydraulikmotors 64. In der
Leitung 78 ist eine druckempfindliche Vorrichtung 81, deren
Eetrieb weiter unten näher erläutert wird, vorgesehen. Ein von Hand betätigbares Ventil 82 ist in der Leitung 80 vorgesehen
und dient zum Begrenzen der Höchstmenge an Flüssigkeit, die in den Motor 64 gelangen kann. Das Ventil 82 ist nicht
nötig, wenn die Einlaßöffnung des Motors 64 so klein ist, daß sie nur die gewünschte maximale Strömungsmenge durch den Motor
aufnehmen kann. Allerdings wird eine vielseitigere Vorrichtung erhalten, wenn ein Ventil 82 zum Einstellen der maximalen
Strömungsmenge zum Motor 64 verwendet wird, wie weiter unten näher erläutert. Die hydraulische Flüssigkeit strömt
durch den Motor 64 und durch Leitungen 84 und 86 zurück zum
Behälter 68. Ein Filter 88 ist in der Leitung 86 vorgesehen, um Verunreinigungen auszufiltern, die in die hydraulische
Flüssigkeit gelangen können, während sie durch die hydraulische Anlage fließt. Durch die Anordnung dieses Filters sammeln
sich die Verunreinigungen nicht so sehr an, als daß sie den Betrieb der Anlage stören könnten. Durch eine Umwegleitung 90,
in der ein Solenoidventil 92 angeordnet ist, sind die Leitungen 78 und 86 miteinander verbunden. In der Leitung 54 ist
eine druckempfindliche Vorrichtung 94 vorgesehen. Eine Druckanzeigeeinrichtung
96 mit einer Skala ist an die Leitung 78 angeschlossen und liefert dem Fahrer des Fahrzeugs eine ständige
Druckanzeige. Der Betrieb der druckempfindlichen Vorrichtungen 81 und 94 zusammen mit dem Solenoidventil 92 wird weiter
unten näher erläutert.
Zum Betrieb der hydraulischen Anlage wird eine hydraulische Pumpe 66 vorgesehen, die pro Minute 18,925 1, 22,710
oder mehr hydraulische Flüssigkeit pumpt, wenn der Motor des Fahrzeugs auf Leerlauf eingestellt ist. Das Ventil 82 wird
dann so eingestellt, daß der maximale Strönrungsdurchfluß durch
den Motor 64 der gleiche ist wie die Abgabe der Pumpe 66 bei Leerlauf. Wie oben schon erwähnt, kann die Einlaßöffnung in
den Motor 64 so gewählt sein, daß sie nur maximale Strömungsmengen
von 18,925 1, 22,710 1 und dergl. aufnimmt. Bei dem hier beschriebenen, bevorzugten Ausführungsbeispiel ist ein
Motor 64 mit großer Einlaßöffnung verwendet und ein Ventil zum Begrenzen der maximalen Durchflußströmung durch den Motor
vorgesehen. Da der Motor 64 so eingestellt ist, daß er die maximale Menge bei Leerlauf empfängt, erfolgt bei steigender
Drehzahl de3 Fahrzeugmotors ein Druckaufbau in den Leitungen 78 und 80. Dieser Druckaufbau bewirkt, daß das Ventil 74 allmählich
geöffnet wird, so daß überschüssige hydraulische Flüssigkeit, die beispielsweise über die 18,925 1 oder 22,710 l/min
hinausgeht, durch die Umwegleitung 72 zur Saugseite der hydraulischen Pumpe 66 zurückgeleitet wird. Auf diese Weise wird
die Nettoströmungsmengenabgabe der hydraulischen Pumpe 66 auf
demjenigen Wert gehalten, der bei Leerlaufgeachwindigkeit erzeugt
wird. Wenr aus irgendeinem Grund das Ventil 74 in geschlossener Stellung klemmen sollte,, steigt der Druck in der
Leitung 78 über das erwünschte Sicherheitsmaß an. In diesem Fall wird das Solenoidver,til 92 entregt, um die Umwegleitung
90 zu öffnen, so daß die hydraulische Flüssigkeit direkt zum Behälter 68 zurückströmen kann, um auf diese Weise den Motor
64 stillzusetzen.
Der elektrische Schaltkreis, der das Solenoidventil und die druckempfindlichen Vorrichtungen 81, 94 betätigt, ist
in Fig. 4 dargestellt. Von einer Hauptbalterxeviaelle 102 kommen
elektrische Leitungen 98 und 100. Zum Unterbrechen oder Öffnen des gesamten Kreises ist- ein Handschalter 104 in der
Leitung 98 angeordnet, der in geöffneter Stellung gehalten wird, wenn das Motorfahrzeug nicht in Betrieb ist. Ein Elektromotor
106, welcher das Gebläse 62 betätigt, ist an die Leitung 98 angeschlossen. Eine Leitung 108 verbindet den Motor
106 mit der Leitung 100, um den Kreis zu vervollständigen. Ein von Hand verstellbarer Widerstand 110 ist in der Leitung 108
zum Steuern der dem Motor 106 aufführten Leistung und damit
der Geschwindigkeit des Gebläses 62 vorgesehen. Elektromotoren 111, welche die Ventilatoren 56 antreiben, sind über Leitungen
112, 114 in Parallelschaltung an die Leitungen 98 und
und damit an den Stromkreis des Gebläses 62 angeschlossen. Ferner sind die Motoren 111 über die beiden parallelen Leitungen
116 und 118 in Parallelschaltung an die Leitungen 112 und
114 angeschlossen. Eine dritte Parallelschaltung umfaßt eine.
Leitung 120, die an die Leitung 98 angeschlossen ist und zum Erregen einer Spule 121 des Solenoidventils 92 dient. Über
eine Leitung 122 ist die Spule 121 mit einem Schalter 124 in Reihe geschaltet. Die in der Pluidleitung 78 vorgesehene,
druckempfindliche Vorrichtung 81 öffnet und schließt den Schal-
ter 124. Als druckempfindliche Vorrichtung 81 kann eine beliebige Vorrichtung, beispielsweise die in Hg. 4 gezeigte verwendet
sein. Eine solche Vorrichtung kann einen unter Federspannung stehenden Stößel 126 umfassen, welcher nach oben bewegt
wird, wenn der Druck in der Leitung 78 einen gewissen vorherbestimmten Wert übersteigt, so daß der Schalter 124 und
damit der ganze Kreis geöffnet wird. Der Schalter 124 ist mittels einer Leitung 130 mit einem Schalter 128 in Reihe geschaltet.
Auf den Schalter 128 wirkt die druckempfindliche Vorrichtung 94, die in der Leitung 54 angeordnet ist. Diese
druckempfindliche Vorrichtung kann im Aufbau und Betrieb der Vorrichtung 81 ähneln. Eine an die Leitung 114 anschließende
Leitung 130a vervollständigt die Reihenschaltung zur Leitung 100. Wenn der Fahrer des Motorfahrzeugs beim Betrieb der Kältemaschine
den Hauptschalter 104 von Hand schlieSt, werden alle Kreis erregt, um das Gebläse 62 und die Ventilatoren 56
•in Betrieb zu setzen. Auch das Solenoidventil 92 wird erregt
und geschlossen, damit hydraulische Flüssigkeit durch den Hydraulikmotor 64 gepumpt wird. Sollte der Fluiddruck in den
Leitungen 78 und 54 aus irgendeinem Grund die vorherbestimmten Sicherheitsgrenzen übersteigen, so unterbrechen die druckempfindlichen
Vorrichtungen 81 und 94 den Solenoidkreis, um das Solenoidventil zu öffnen und den Motor 64 stillzusetzen.
Sollten aus irgendeinem Grund die druckempfindlichen Vorrichtungen 81 und 94 ausfallen, so kann ferner der Fahrer des
Motorfahrzeugs den Druckanstieg auf der Druckanzeigevorrichtung 96 wahrnehmen und den Schalter 104 von Hand öffnen, um
den Solenoidkreis zu unterbreche-n und damit den Motor 64 außer Betrieb zu setzen und den Druck in den Leitungen 54, 78 zu
entlasten.
Fig. 5 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines von einem Rahmen gebildeten Kastens 10, in dem die Hauptbauteile
der Kältemaschine wie oben beschrieben angeordnet sind. Insbesondere liegt die Öffnung 132 eines Einlaßkanals
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134, durch, die das Gebläse 62 die warme Luft ansaugt, vorzugsveise
mindestens 76,2 mm höher als die Öffnung 136 eines Auslaßkanals
138, aus dem die gekühlte Luft herausströmt» Aufgrund dieser Anordnung der öffnungen des Einlaß- und Auslaßkanals
134 bzw. 138 wird nur eine nicht nennenswerte Menge gekühlter Luft aus dem Kanal 138 durch die öffnung 132 zurückgezogen,
da die gekühlte Luft die Tendenz hat, sich unterhalb der warmen Luft abzusetzen.
Aus der Beschreibung geht hervor, daß die Kältemaschine nach der Erfindung viele Vorteile gegenüber anderen Kältemaschinen hat, deren Kompressor mit zeitlich gleichbleibender
Abgabemenge arbeitet. Insbesondere kann die hydraulische Anlage zum Betrieb des Kompressors nach der Erfindung aus einfachen
Teilen hergestellt werden, die im Betrieb leistungsfähiger sind. Ferner ist die elektrische Schaltung zum Steuern
der hydraulischen Anlage einfacher und billiger als die Schaltungsanordnungen vergleichbarer Kältemaschinen. Schließlich
weist die Kältemaschine nach der Erfindung alle Sicherheitsmerkmale bekannter Vorrichtungen auf, obwohl komplizierte und
unerwünschte Vorrichtungen fehlen. ·
Schutsansprüche
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%xtn
Claims (1)
- Schutzansprüche1. .Zälteniaschine für Motorfahrzeuge, die mittels der Motor antriebskraft des Fahrzeugs betrieben wird und einen Kompressor, Kondensator und Verdampfer umfaßt, welche durch entsprechende Leitungen untereinander verbunden sind, gekennzeichnet durch folgende Kombination: einen Hydraulikmotor (64) mit gleichbleibender Förderleistung zum Antrieb des Kompressors mit konstanter Geschwindigkeit, eine hydraulische Pumpe (66) mit veränderlicher Drehzahl zum Antrieb des Hydraulikmotors, eine Ventil- und Umwegeinrichtung (74*72), die die Saugseite mit der Druckseite der Pumpe (66) verbindet, um die Nettoströmungsmengenaugabe der Pumpe in wesentlichen gleichbleibend zu halten, einen Behälter (68) für hydraulische Flüssigkeit, eine erste Leitung (70), die den Behälter mit der
Saugseite der Pumpe (66) verbindet, eine zweite Leitungsanordnung (78,80), die die Druckseite der Pumpe (66) mit der Eingangsseite des Hydraulikmotors (64) verbindet, eine dritte
Leitungsanordnung (84,86), die die Abgabeseite des Hydraulikmotors (64) mit dem Behälter (68) verbindet, eine vierte Leitung (90), die die zweite Leitungsanordnung mit der dritten
Leitungeanordnung verbindet, und ein Solenoidventil (92), welches in der vierten Leitung (90) angeordnet ist, go daß bei
geschlossenem Solenoidvehtil hydraulische Flüssigkeit zum
Hydraulikmotor strömt, um denselben anzutreihen.Kältemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Ventil- und Umwegleitung eine Leitung (72)> die die Druckseite mit der Saugseite der hydraulischen Pumpe verbindet, und ein fluiddruckbetätigtes Ventil,.
(74) umfaßt, welches in der Leitung (72) in der Nähe der Druckseite der Pumpe angeordnet ist, wobei sich das Ventil bei einem Ansteigen des Drucks an der Druckseite der Pumpe über einen vorherbestimmten "tfert allmählich öffnet, damit hydrauli-- 12 -7034824 -MZ73sehe Flüssigkeit von der Druckseite zur Saugseite der Pumpe durch die Leitung (72) zurückfließen kann.3. Kältemaschine nach Anspruch .1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Filter (88) in der Leitung (86) vorgesehen ist.4. Kältemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß eine erste druckempfindliche Vorrichtung (81) in der Leitung (78) angeordnet ist, die auf hohen Druck in der Leitung so anspricht, daß das Solenoidventil (92) geöffnet wird, so daß Fluid durch die Leitung (90) strömen kann, um den Hydraulikmotor (6>4) stillzusetzen.5. Kältemaschine nach Anspruch 4, ö äaurch gekennzeichnet , daß eine zweite druckempfindliche Vorrich-I . tung (94) in einer die Ausgangsseite des Kompressors (50) mit< der Eingangsseite des Kondensators (52) verbindenden Leitung[ (54) angeordnet ist, welche auf hohen Druck in der Leitung soI anspricht, daß das Solenoidventil (92) geöffnet wird, so daßI Fluid durch die Leitung (90) strömen kann, um den Hydraulik-\ motor (64) stillzusetzen.\ 6. Kältemaschine nach Anspruch 5» dadurch g e k e η η -I zeichnet, daß das Solenoidventil (92), die erstej druckempfindliche Vorrichtung (81) und die zweite druckempfind-I liehe Vorrichtung (94) mit der Stromquelle des Fahrzeugs elek-I trisch in Reihe geschaltet sind.·I 7· Kältemaschine nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η -j zeichnet, daß der Verdampfer (60), der Kompressor (50),k der Kondensator (52) und der Hydraulikmotor (64) an einem ein-?' ' zigen Rahmenteil (10) angebracht sind, welches auf dem Dach ii (12) des Fahrzeugs anbringbar ist und ferner ein Gebläse (62)für den Verdampfer (60) und mindestens einen Ventilator (56) f-'ir den Kondensator (62) umfaßt.8. Kältemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (132) im Rahmenteil (10), durch die warme Luft am Verdampfer (60) vorbeigeleitet wird, ein erhebliches Stück oberhalb de·: öffnung (156) im Rahmenteil angeordnet ist, durch die gekühlte Luft aus dem Rahmenteil herausgedrückt wird.9. Kältemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine glatte Riemenscheibe (34) auf einer Welle (36) angeordnet ist, auf der gleichfalls eine Zahnriemenscheibe (38) angebracht ist, wobei die glatte Riemenscheibe vom Hauptgebläseriemen (20) der Antriebseinrichtung des Fahrzeugs angetrieben wird, daß eine zweite Zahnriemenscheibe (40) auf der Antriebswelle (42) der hydraulischen Pumpe (66) angebracht ist, und daß ein Zahnriemen (46) die erste und zweite Zahnriemenscheibe (38,40) verbindet.10. Kältemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß ein von Ha^d zu betätigendes Ventil (82) in der Leitung (80) vorgesehen ist, mittels dem die maximale Durchströmmenge regulierbar ist, die zum Hydraulikmotor (64) fließen kann.7834824-8.1173
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