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DE7034624U - Kaeltemaschine fuer motorfahrzeuge - Google Patents

Kaeltemaschine fuer motorfahrzeuge

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DE7034624U
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DE
Germany
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line
pressure
hydraulic
pump
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DE7034624U
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ADELPHI MOBILE AIR COND
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ADELPHI MOBILE AIR COND
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    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B27/00Machines, plants or systems, using particular sources of energy
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/00421Driving arrangements for parts of a vehicle air-conditioning
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    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/32Cooling devices
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Description

ADELPHI MOBILE AIR CONDITIONING, INC,
New York, N.Y., V.St'.A.
Kältemaschine für Motorfahrzeuge
Priorität: 17. September 1969 / V.St.A. Anmelde-Nr.: 858 754
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kältemaschine für Motorfahrzeuge, insbesondere eine Kältemaschine, deren Kompressor mit zeitlich gleichbleibender Abgabemenge betrieben wird. . .
In den letzten Jahren haben Kältemaschinen für Motorfahrzeuge immer weitere Verbreitung gefunden. Nahezu alle derartigen Maschinen oder Anlagen umfassen einen Kompressor, welcher das gasförmige Kältemittel in starkem Maß verdichtet..,-,I)as komprimierte Gas wird dann an einen Kondensator oder Verflüssiger weitergeleitet und gekühlt, so daß es in Flüssigkeit übergeht. Die Flüssigkeit wird daraufhin zu einem Verdampfer weitergeleitet, so daß sie aus der den Verdampfer umströmenden
v'armen Luft Wärme entziehen kann, wodurch die Flüssigkeit wieder in gasförmigen Zustand übergeht. Der Kompressor derartiger Kältemaschinen oder Anlagen kann von der Antriebskraft des Motorfahrzeugs angetrieben werden, so daß die Kältemaschine so wirtschaftlich wie möglich arbeitet. Allerdings wird in diesem Fall der Kompressor mit unterschiedlicher Drehzahl angetrieben, wodurch sich große Schwankungen in der resultierenden Kühlwirkung der Kältemaschine ergeben. Wird der Fahrzeugmotor mit hoher Drehzahl angetrieben, so ist die Kühlung zu stark, während sie nicht ausreicht, wenn der Motor mit niedriger Drehzahl läuft. Außerdem ergeber, sich durch diesen Unterschiedlichen Betrieb des Kompressors und weiterer Bauteile der Kälteanlage außergewöhnlich starke Belastungen der !bauteile, was häufige Reparaturen und den Ersatz von Teilen notwendig macht. Die im Kompressor erzeugten, übermäßig hohen Drücke erhöhen außerdem die Wahrscheinlichkeit, daß der Kompressor explodiert und den Fahrer verletzt. Folglich hat man Kälteanlagen konstruiert, bei denen der Kompressorbetrieb konstant ist. All diese bekannten Anordnungen verwenden jedoch komplizierte hydrauliche Bauteile, wie hydraulische Pumpen mit veränderbarer Förderleistung, Servoventile und dergl., um den Kompressor mit zeitlich gleichbleibender Abgabemenge betreiben zu können. Außerdem erfordern die bekannten Anordnungen außerordentlich komplizierte Einrichtungen, um den Betrieb des Kompressors im Fall von überstarkem Druckaufbau oder dergl. stillsetzen zu können.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Kältemaschine für Motorfahrzeuge zu schaffen, bei der durch . Verwendung eines Hydraulikmotors mit konstantem Hydraulik-, schub und einer hydraulischen Pumpe mit veränderbarer Drehzahl der Kompressor mit zeitlich gleichbleibender Abgaberaenge betrieben wird.
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Die Kältemaschine nach der Erfindung hat den Vorteil, daß durch Anordnung einer einfachen Ventil- und Uinwegeinrichtung die Förderleistung einer mit veränderlicher Drehzahl arbeitenden hydraulischen Pumpe verhältnismäßig gleichbleibend gehalten v/erden kann. Die Kältemaschine nach der Erfindung hat ferner den Vorteil, daß ein Ventil in der hydraulischen Anlage angeordnet ist, so daß beim Öffnen des Ventils der mit gleichbleibendem Hydraulikschub arbeitende hydraulische Motor, welcher den Kompressor antreibt, außer Betrieb gesetzt wird. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß zum wirksamen Antrieb einer j hydraulischen Pumpe mit veränderlicher Drehzahl.ein Zahnriemen
vorgesehen ist, mittels dem der Antrieb vom Hauptgebläseriemen der Antriebseinrichtung des Motorfahrzeugs erfolgt.
Zur Lösung der obengenannten Aufgabe sieht die Erfindung eine Kältemaschine mit einem Kompressor vor, mitteis dem einem Kondensator ein verdichtetes, gasförmiges Kältemittel zugeführt wird. Das Kältemittel wird verflüssigt, und die entstehende Flüssigkeit an einen Verdampfer weitergeleitet, welcher die warme Luft kühlt. Der Kompressor wird von einem Hydraulikmotor mit gleichbleibender Förderleistung angetrieben, welcher seinerseits durch hydraulische Flüssigkeit betätigt wird, die mit Hilfe einer mit veränderlicher Drehzahl arbeitenden hydraulischen Pumpe aus einem Behälter gepumpt wird. Die hydraulische Pumpe wird direkt von der Antriebseinrichtung des Motorfahrzeugs angetrieben. Eine erste Umwegleitung mit darin angeordnetem, druckempfindlichem Ventil ist zwischen der Saugseite und der Druckseite der- Pumpe vorgesehen. Wenn der Druck an der Druckseite der Pumpe einen vorherbestimmten Wert übersteigt, öffnet sich das Ventil allmählich, so daß Fluid j von der Druckseite zur Abgabeseite der Pumpe im Umweg zurückströmen kann, wodurch die Nettoströmungsabgabe der Pumpe auf im wesentlichen gleichbleibendem Niveau gehalten wird. Ferner ist eine zweite Umwegleitung mit Solenoidventil darin zwischen der Saug- und Druckseite des Hydraulikmotor vorgesehen. Wenn
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das Snlenoidventil geöffnet wir.;·., strömt das Fluid von der hydraulischen Pumpe äiä Kydräul.ilciiiötop vorbei und fließt m rlen Behälter zurück:, so daß der Hydraulikmotor stillgesetzt wird. Druckempfindliche Einrichtungen können ferner in der hydraulischen Leitung vorgesehen sein, die die Druckseite der hydraulischen Pumpe mit der Eingangsseite des hydraulischen Motors verbindet. Ferner können druckempfindliche Einrichtungen an der Abgabeseite des Kompressors vorgesehen sein. Wenn der Fluiddruck an diesen Punkten einen gewissen vorherbestimmten Wert übersteigt, öffnet sich das Solenoidventil,um den Hydraulikmotor stillzusetzen.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand von schematischen Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Motorfahrzeugs mit daran angebrachter Kältemaschine nach der Erfindung;
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung des Hauptgebläseriemenantriebs des Motorfahrzeugs und zeigt die hydraulische Pumpe und den Pumpenantrieb;
Fig. 3 ist ein Blockschaltbild der hydraulischen Anlage eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
Fig. 4 ist ein Blockschaltbild der elektrischen Schaltung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch einen Teil der Kältemaschine n&ch der Erfindung.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, sind die Hauptbauteile der Kältemaschine in einem Rahmenkasten 10 angeordnet, welcher auf dem Dach 12 eines Motorfahrzeugs 14 angebracht ist. Die hydraulische Anlage, die die im Kasten 10 angeordneten Elemente antreibt, ist auf dem Fahrzeugrahmen angebracht, wie insgesamt bei 16 gezeigt. Wie Fig. 2 zeigt, treibt die Hauptantriebswelle 18 der Antriebskrafteinrichtung des Motorfahrzeugs einen
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Gebläseriemen 20 über eine Keilriemenscheibe 22. Durch den Geblaserie*nen 20 werden eine leerlaufende Riemenscheibe 24.. eine Gebläseriemenscheibe 26 und eine Liohtrrus^hinenrieiiienscheibe 28 angetrieben, um das Motorkühlgebiäs:; 30 und die Lichtmaschine 32 anzutreiben. Der Gebläseriemen. 20 treibt ferner eine Keilriemenscheibe 34 an, um eine Welle 36 mit darauf angebrachter Zahnriemenscheibe 38 in Umdrehung zu versetzen. Die Zahnriemenscheibe 38 treibt ihrerseits mittels eines Zahnriemens 46 eine Zahnriemenscheibe 40 auf einer WeDIe 42 einer hydraulischen Pumpe 66 mit veränderlicher Drehzahl. Die Zahnriemenscheiben 38 und 40 sowie der Zahnriemen 46 verhindern Schlupf im Antrieb, so daß der Gebläseriemen 20 die Welle der Pumpe 66 mit im wesentlichen der gleichen Geschwindigkeit dreht, wie die Geschwindigkeit der Hauptantriebswelle 18,
Pig«, 3 zeigt die Kälteanlage des bevorzugten Ausführungsbeispiels in einem schematischen Blockdiagramm, bei dem die in dem von einem Rahmen gebildeten Kasten 10 angeordneten Bauelemente mit einer gestrichelten Linie 47 umgrenzt sind. Ein gasförmiges Kältemittel strömt durch eine Leitung 48 in einen Kompressor 50, in dem es auf einen wesentlich höheren Druck verdichtet wird. Das stark verdichtete Gas wird dann durch eine Leitung 54 in einen Kondensator oder Verflüssiger 52 geleitet. Kühlventilatoren 56 lassen kalte Luft um den Kondensator strömen, um das komprimierte Gas zu einer Flüssigkeit abzukühlen und zu kondensieren. Die Flüssigkeit wird dann durch eine Leitung 58 zu einem auf niedrigem Druck gehaltenen Verdampfer 60 geleitet. Die in den Verdampfer 60 gelangende Flüssigkeit wird durch warme Luft verdampft, welche ein Gebläse 62 gegen den Verdampfer strömen läßt. Die warme Luft..,.· gibt Wärme an die Flüssigkeit im Verdampfer 60 ab und wird dadurch gekühlt. Das entstehende erwärmte Kältemittel im Verdampfer 60 wird dann durch die Leitung 48 zum Kompressor 50 zurückgeleitet, und der Kühlzyklus beginnt von neuem.
I 4 t 1 · I*
'Hu Hydraulikmotor 64, bei dem es sich um einen mit gleici ,.osnder Förderleistung arbeitenden Motor handelt, erhält c-.., konstante Fluidzufuhr von der hydraulischen Pumpe Folglich treibt der Motor 64 den Kompressor 50 mit konstanter Geschwindigkeit an. Die hydraulische Pumpe 66 ist eine mit gleichbleibender Förderleistung und veränderlicher Drehzahl arbeitende Pumpe, deren Antriebswelle 42 vorzugsweise in der in Fig. 2 gezeigten Weise angetrieben ist. Die Pumpe 66 saugt durch eine Leitung 70 hydraulische Flüssigkeit von einem Behälter 68 an. Der Behälter 68 ist sur Umgebungsluft hin offen, so daß die durch Verdampfen der hydraulischen Flüssigkeit gebildeten Gase entweichen können statt durch die hydraulische Anlage gepumpt zu werden. Eine Umgehungslpitunj; 72 ist zwischen der Saug- und Druckseite der Pumpe 66 vorgesehen. In der Leitung 72 ist ein druckempfindliches Ventil 74 in der Nähe der Druckseite der Pumpe 66 angeordnet. Dieses Ventil 74 öffnet eich allmählich, wenn der Fluiddruck an der Druckseite der Pumpe 66 über einen vorherbestimmten Wert ansteigt. Ein einfaches, unter Federspannung stehendes Kugelventil, wie in der Zeichnung dargestellt, eignet sich für diesen Zweck; es sind aber auch kompliziertere und exaktere Ventile verwendbar. Die Pumpe 66 drückt hydraulische Flüssigkbit durch Leitungen 78 und 80 zur Eingangsseite des Hydraulikmotors 64. In der Leitung 78 ist eine druckempfindliche Vorrichtung 81, deren Eetrieb weiter unten näher erläutert wird, vorgesehen. Ein von Hand betätigbares Ventil 82 ist in der Leitung 80 vorgesehen und dient zum Begrenzen der Höchstmenge an Flüssigkeit, die in den Motor 64 gelangen kann. Das Ventil 82 ist nicht nötig, wenn die Einlaßöffnung des Motors 64 so klein ist, daß sie nur die gewünschte maximale Strömungsmenge durch den Motor aufnehmen kann. Allerdings wird eine vielseitigere Vorrichtung erhalten, wenn ein Ventil 82 zum Einstellen der maximalen Strömungsmenge zum Motor 64 verwendet wird, wie weiter unten näher erläutert. Die hydraulische Flüssigkeit strömt durch den Motor 64 und durch Leitungen 84 und 86 zurück zum
Behälter 68. Ein Filter 88 ist in der Leitung 86 vorgesehen, um Verunreinigungen auszufiltern, die in die hydraulische Flüssigkeit gelangen können, während sie durch die hydraulische Anlage fließt. Durch die Anordnung dieses Filters sammeln sich die Verunreinigungen nicht so sehr an, als daß sie den Betrieb der Anlage stören könnten. Durch eine Umwegleitung 90, in der ein Solenoidventil 92 angeordnet ist, sind die Leitungen 78 und 86 miteinander verbunden. In der Leitung 54 ist eine druckempfindliche Vorrichtung 94 vorgesehen. Eine Druckanzeigeeinrichtung 96 mit einer Skala ist an die Leitung 78 angeschlossen und liefert dem Fahrer des Fahrzeugs eine ständige Druckanzeige. Der Betrieb der druckempfindlichen Vorrichtungen 81 und 94 zusammen mit dem Solenoidventil 92 wird weiter unten näher erläutert.
Zum Betrieb der hydraulischen Anlage wird eine hydraulische Pumpe 66 vorgesehen, die pro Minute 18,925 1, 22,710 oder mehr hydraulische Flüssigkeit pumpt, wenn der Motor des Fahrzeugs auf Leerlauf eingestellt ist. Das Ventil 82 wird dann so eingestellt, daß der maximale Strönrungsdurchfluß durch den Motor 64 der gleiche ist wie die Abgabe der Pumpe 66 bei Leerlauf. Wie oben schon erwähnt, kann die Einlaßöffnung in den Motor 64 so gewählt sein, daß sie nur maximale Strömungsmengen von 18,925 1, 22,710 1 und dergl. aufnimmt. Bei dem hier beschriebenen, bevorzugten Ausführungsbeispiel ist ein Motor 64 mit großer Einlaßöffnung verwendet und ein Ventil zum Begrenzen der maximalen Durchflußströmung durch den Motor vorgesehen. Da der Motor 64 so eingestellt ist, daß er die maximale Menge bei Leerlauf empfängt, erfolgt bei steigender Drehzahl de3 Fahrzeugmotors ein Druckaufbau in den Leitungen 78 und 80. Dieser Druckaufbau bewirkt, daß das Ventil 74 allmählich geöffnet wird, so daß überschüssige hydraulische Flüssigkeit, die beispielsweise über die 18,925 1 oder 22,710 l/min hinausgeht, durch die Umwegleitung 72 zur Saugseite der hydraulischen Pumpe 66 zurückgeleitet wird. Auf diese Weise wird
die Nettoströmungsmengenabgabe der hydraulischen Pumpe 66 auf demjenigen Wert gehalten, der bei Leerlaufgeachwindigkeit erzeugt wird. Wenr aus irgendeinem Grund das Ventil 74 in geschlossener Stellung klemmen sollte,, steigt der Druck in der Leitung 78 über das erwünschte Sicherheitsmaß an. In diesem Fall wird das Solenoidver,til 92 entregt, um die Umwegleitung 90 zu öffnen, so daß die hydraulische Flüssigkeit direkt zum Behälter 68 zurückströmen kann, um auf diese Weise den Motor 64 stillzusetzen.
Der elektrische Schaltkreis, der das Solenoidventil und die druckempfindlichen Vorrichtungen 81, 94 betätigt, ist in Fig. 4 dargestellt. Von einer Hauptbalterxeviaelle 102 kommen elektrische Leitungen 98 und 100. Zum Unterbrechen oder Öffnen des gesamten Kreises ist- ein Handschalter 104 in der Leitung 98 angeordnet, der in geöffneter Stellung gehalten wird, wenn das Motorfahrzeug nicht in Betrieb ist. Ein Elektromotor 106, welcher das Gebläse 62 betätigt, ist an die Leitung 98 angeschlossen. Eine Leitung 108 verbindet den Motor 106 mit der Leitung 100, um den Kreis zu vervollständigen. Ein von Hand verstellbarer Widerstand 110 ist in der Leitung 108 zum Steuern der dem Motor 106 aufführten Leistung und damit der Geschwindigkeit des Gebläses 62 vorgesehen. Elektromotoren 111, welche die Ventilatoren 56 antreiben, sind über Leitungen 112, 114 in Parallelschaltung an die Leitungen 98 und und damit an den Stromkreis des Gebläses 62 angeschlossen. Ferner sind die Motoren 111 über die beiden parallelen Leitungen 116 und 118 in Parallelschaltung an die Leitungen 112 und 114 angeschlossen. Eine dritte Parallelschaltung umfaßt eine. Leitung 120, die an die Leitung 98 angeschlossen ist und zum Erregen einer Spule 121 des Solenoidventils 92 dient. Über eine Leitung 122 ist die Spule 121 mit einem Schalter 124 in Reihe geschaltet. Die in der Pluidleitung 78 vorgesehene, druckempfindliche Vorrichtung 81 öffnet und schließt den Schal-
ter 124. Als druckempfindliche Vorrichtung 81 kann eine beliebige Vorrichtung, beispielsweise die in Hg. 4 gezeigte verwendet sein. Eine solche Vorrichtung kann einen unter Federspannung stehenden Stößel 126 umfassen, welcher nach oben bewegt wird, wenn der Druck in der Leitung 78 einen gewissen vorherbestimmten Wert übersteigt, so daß der Schalter 124 und damit der ganze Kreis geöffnet wird. Der Schalter 124 ist mittels einer Leitung 130 mit einem Schalter 128 in Reihe geschaltet. Auf den Schalter 128 wirkt die druckempfindliche Vorrichtung 94, die in der Leitung 54 angeordnet ist. Diese druckempfindliche Vorrichtung kann im Aufbau und Betrieb der Vorrichtung 81 ähneln. Eine an die Leitung 114 anschließende Leitung 130a vervollständigt die Reihenschaltung zur Leitung 100. Wenn der Fahrer des Motorfahrzeugs beim Betrieb der Kältemaschine den Hauptschalter 104 von Hand schlieSt, werden alle Kreis erregt, um das Gebläse 62 und die Ventilatoren 56 •in Betrieb zu setzen. Auch das Solenoidventil 92 wird erregt und geschlossen, damit hydraulische Flüssigkeit durch den Hydraulikmotor 64 gepumpt wird. Sollte der Fluiddruck in den Leitungen 78 und 54 aus irgendeinem Grund die vorherbestimmten Sicherheitsgrenzen übersteigen, so unterbrechen die druckempfindlichen Vorrichtungen 81 und 94 den Solenoidkreis, um das Solenoidventil zu öffnen und den Motor 64 stillzusetzen. Sollten aus irgendeinem Grund die druckempfindlichen Vorrichtungen 81 und 94 ausfallen, so kann ferner der Fahrer des Motorfahrzeugs den Druckanstieg auf der Druckanzeigevorrichtung 96 wahrnehmen und den Schalter 104 von Hand öffnen, um den Solenoidkreis zu unterbreche-n und damit den Motor 64 außer Betrieb zu setzen und den Druck in den Leitungen 54, 78 zu entlasten.
Fig. 5 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines von einem Rahmen gebildeten Kastens 10, in dem die Hauptbauteile der Kältemaschine wie oben beschrieben angeordnet sind. Insbesondere liegt die Öffnung 132 eines Einlaßkanals
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134, durch, die das Gebläse 62 die warme Luft ansaugt, vorzugsveise mindestens 76,2 mm höher als die Öffnung 136 eines Auslaßkanals 138, aus dem die gekühlte Luft herausströmt» Aufgrund dieser Anordnung der öffnungen des Einlaß- und Auslaßkanals 134 bzw. 138 wird nur eine nicht nennenswerte Menge gekühlter Luft aus dem Kanal 138 durch die öffnung 132 zurückgezogen, da die gekühlte Luft die Tendenz hat, sich unterhalb der warmen Luft abzusetzen.
Aus der Beschreibung geht hervor, daß die Kältemaschine nach der Erfindung viele Vorteile gegenüber anderen Kältemaschinen hat, deren Kompressor mit zeitlich gleichbleibender Abgabemenge arbeitet. Insbesondere kann die hydraulische Anlage zum Betrieb des Kompressors nach der Erfindung aus einfachen Teilen hergestellt werden, die im Betrieb leistungsfähiger sind. Ferner ist die elektrische Schaltung zum Steuern der hydraulischen Anlage einfacher und billiger als die Schaltungsanordnungen vergleichbarer Kältemaschinen. Schließlich weist die Kältemaschine nach der Erfindung alle Sicherheitsmerkmale bekannter Vorrichtungen auf, obwohl komplizierte und unerwünschte Vorrichtungen fehlen. ·
Schutsansprüche
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Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    1. .Zälteniaschine für Motorfahrzeuge, die mittels der Motor antriebskraft des Fahrzeugs betrieben wird und einen Kompressor, Kondensator und Verdampfer umfaßt, welche durch entsprechende Leitungen untereinander verbunden sind, gekennzeichnet durch folgende Kombination: einen Hydraulikmotor (64) mit gleichbleibender Förderleistung zum Antrieb des Kompressors mit konstanter Geschwindigkeit, eine hydraulische Pumpe (66) mit veränderlicher Drehzahl zum Antrieb des Hydraulikmotors, eine Ventil- und Umwegeinrichtung (74*72), die die Saugseite mit der Druckseite der Pumpe (66) verbindet, um die Nettoströmungsmengenaugabe der Pumpe in wesentlichen gleichbleibend zu halten, einen Behälter (68) für hydraulische Flüssigkeit, eine erste Leitung (70), die den Behälter mit der
    Saugseite der Pumpe (66) verbindet, eine zweite Leitungsanordnung (78,80), die die Druckseite der Pumpe (66) mit der Eingangsseite des Hydraulikmotors (64) verbindet, eine dritte
    Leitungsanordnung (84,86), die die Abgabeseite des Hydraulikmotors (64) mit dem Behälter (68) verbindet, eine vierte Leitung (90), die die zweite Leitungsanordnung mit der dritten
    Leitungeanordnung verbindet, und ein Solenoidventil (92), welches in der vierten Leitung (90) angeordnet ist, go daß bei
    geschlossenem Solenoidvehtil hydraulische Flüssigkeit zum
    Hydraulikmotor strömt, um denselben anzutreihen.
    Kältemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Ventil- und Umwegleitung eine Leitung (72)> die die Druckseite mit der Saugseite der hydraulischen Pumpe verbindet, und ein fluiddruckbetätigtes Ventil,.
    (74) umfaßt, welches in der Leitung (72) in der Nähe der Druckseite der Pumpe angeordnet ist, wobei sich das Ventil bei einem Ansteigen des Drucks an der Druckseite der Pumpe über einen vorherbestimmten "tfert allmählich öffnet, damit hydrauli-
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    sehe Flüssigkeit von der Druckseite zur Saugseite der Pumpe durch die Leitung (72) zurückfließen kann.
    3. Kältemaschine nach Anspruch .1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Filter (88) in der Leitung (86) vorgesehen ist.
    4. Kältemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß eine erste druckempfindliche Vorrichtung (81) in der Leitung (78) angeordnet ist, die auf hohen Druck in der Leitung so anspricht, daß das Solenoidventil (92) geöffnet wird, so daß Fluid durch die Leitung (90) strömen kann, um den Hydraulikmotor (6>4) stillzusetzen.
    5. Kältemaschine nach Anspruch 4, ö äaurch gekennzeichnet , daß eine zweite druckempfindliche Vorrich-
    I . tung (94) in einer die Ausgangsseite des Kompressors (50) mit
    < der Eingangsseite des Kondensators (52) verbindenden Leitung
    [ (54) angeordnet ist, welche auf hohen Druck in der Leitung so
    I anspricht, daß das Solenoidventil (92) geöffnet wird, so daß
    I Fluid durch die Leitung (90) strömen kann, um den Hydraulik-
    \ motor (64) stillzusetzen.
    \ 6. Kältemaschine nach Anspruch 5» dadurch g e k e η η -
    I zeichnet, daß das Solenoidventil (92), die erste
    j druckempfindliche Vorrichtung (81) und die zweite druckempfind-
    I liehe Vorrichtung (94) mit der Stromquelle des Fahrzeugs elek-
    I trisch in Reihe geschaltet sind.·
    I 7· Kältemaschine nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η -
    j zeichnet, daß der Verdampfer (60), der Kompressor (50),
    k der Kondensator (52) und der Hydraulikmotor (64) an einem ein-
    ?' ' zigen Rahmenteil (10) angebracht sind, welches auf dem Dach ii (12) des Fahrzeugs anbringbar ist und ferner ein Gebläse (62)
    für den Verdampfer (60) und mindestens einen Ventilator (56) f-'ir den Kondensator (62) umfaßt.
    8. Kältemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (132) im Rahmenteil (10), durch die warme Luft am Verdampfer (60) vorbeigeleitet wird, ein erhebliches Stück oberhalb de·: öffnung (156) im Rahmenteil angeordnet ist, durch die gekühlte Luft aus dem Rahmenteil herausgedrückt wird.
    9. Kältemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine glatte Riemenscheibe (34) auf einer Welle (36) angeordnet ist, auf der gleichfalls eine Zahnriemenscheibe (38) angebracht ist, wobei die glatte Riemenscheibe vom Hauptgebläseriemen (20) der Antriebseinrichtung des Fahrzeugs angetrieben wird, daß eine zweite Zahnriemenscheibe (40) auf der Antriebswelle (42) der hydraulischen Pumpe (66) angebracht ist, und daß ein Zahnriemen (46) die erste und zweite Zahnriemenscheibe (38,40) verbindet.
    10. Kältemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß ein von Ha^d zu betätigendes Ventil (82) in der Leitung (80) vorgesehen ist, mittels dem die maximale Durchströmmenge regulierbar ist, die zum Hydraulikmotor (64) fließen kann.
    7834824-8.1173
DE7034624U 1969-09-17 1970-09-17 Kaeltemaschine fuer motorfahrzeuge Expired DE7034624U (de)

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