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Diese Erfindung bezieht sich auf einen Wählrad-Zeitgeber.
Im einzelnen bezieht sie sich auf einen Wählrad-Zeitgeber, der
einen Einstellring verwendet und ideal für ein wiederholtes
Einstellen der gleichen Betriebszeit geeignet ist.
Stand der Technik
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Fig. 1 zeigt einen existierenden Wählrad-zeitgeber (Omron
Wählrad-zeitgeber H3), der die Grundlage für den Oberbegriff des
Anspruchs 1 bildet. Ein ähnlicher Wählrad-zeitgeber ist aus JP-
U-1635991 bekannt. An einem oberen Teil des Wählrads 21 an der
Vorderseite des Zeitgebers 20 ragt eine Verrieglungsklaue 22 von
der Oberfläche des Wählrads ab. Die Verriegelungsklaue 22
verriegelt einen in Fig. 2 gezeigten Einstellring 23 mit dem
Wählrad 21. Sie tut dies durch Eingreifen in eine Kerbe 23a am
Außenumfang des vorgenannten Einstellrings 23. Auf diese Weise
fixiert die Klaue 22 die Lage des Einstellrings 23.
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Der Einstellring 23 wird dazu verwendet, die Einstellung
des Zeitgebers zu erleichtern, wenn ein und dieselbe
Betriebszeit wiederholt eingestellt wird. Er verhindert auch eine
unbeabsichtigte Fehleinstellung, die davon herrührt, daß
verschiedene Arbeiter die gleiche Tätigkeit ausführen. Am Außenumfang des
Einstellrings 23, wie oben diskutiert, befindet sich ein Schlitz
23a. Am Innenumfang befinden sich Klauen 23b, die in Schlitze
21a am Außenumfang des Wählrads 21 zur Einstellung der
Betriebszeit eingreifen.
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Der Einstellring 23 wird zur Einstellung einer wiederholten
Betriebszeit folgendermaßen verwendet. Das Wählrad 21 wird in
eine Stellung gesetzt, die der vorgenannten wiederholten
Betriebszeit entspricht. Der vorgenannte Einstellring 23 greift in
die Sägezähne am Außenumfang des Wählrads 21 in einer solchen
Weise ein, daß der Schlitz 23a des Einstellrings 23 mit der
Verriegelungsklaue 22 am Zeitgeberkörper 20 in Eingriff ist.
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Auf diese Weise wird bewirkt, daß sich das Wählrad 21 und
der Einstellring 23 als Einheit bewegen. Wenn das Wählrad 21
eine wiederholte Betriebszeit, wie weiter oben diskutiert,
wieder einstellen soll, wird es in die Stellung zurückgeführt, in
der der Schlitz 23a des Einstellrings 23 in die
Verriegelungsklaue 22 am Zeitgeberkörper 20 eingreift. Dies bewirkt, daß der
Zeitgeber in die vorgenannte spezifizierte Stellung
zurückgesetzt wird.
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Bei einem existierenden Wählrad-Zeitgeber dieser Art ist
die Verriegelungsklaue 22 am oberen Teil der Vorderseite des
Zeitgebers im Weg, wenn das Wählrad 21 ohne den Einstellring 23
verwendet wird, was die Betätigung schwierig macht.
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Im Lichte der oben beschriebenen Schwierigkeiten bestand
die Aufgabe der Erfindung darin, die Leichtigkeit der Betätigung
des Wählrads zu verbessern, wenn es ohne den Einstellring
verwendet wurde.
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Zur Lösung obiger Aufgaben ist die Erfindung wie im
Anspruch 1 definiert.
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Mit dem oben beschriebenen Aufbau befindet sich die
Verriegelungsklaue, die die Einstellposition des Einstellrings
fixiert, auf einer Abdeckung, die vom Zeitgeberkörper getrennt
ist. Damit besteht keine Notwendigkeit, eine Verriegelungsklaue
am Zeitgeberkörper, wie bei existierenden Zeitgebern, zu haben.
Wenn der Zeitgeber ohne den Einstellring verwendet wird, kann
der Zeitgeberkörper alleine, ohne Anbringung der Abdeckung mit
Klaue, verwendet werden. Die Verriegelungsklaue ist dann nicht
im Weg, wenn das Wählrad auf dem Zeitgeberkörper betätigt wird.
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Im folgenden Abschnitt geben wir eine detaillierte
Erläuterung einer Ausführungsform dieser Erfindung unter Bezugnahme auf
die Zeichnungen.
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Fig. 3 ist eine auseinandergezogene Schrägansicht eines
Wählrad-Zeitgebers, bei welchem die Erfindung verwirklicht ist.
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Der Wählrad-Zeitgeber 1, bei welchem diese Erfindung
verwirklicht ist, besteht aus einem Zeitgeberkörper 2, einer
Abdeckung 3, die an der Vorderseite des Zeitgeberkörpers 2
angebracht werden kann, und einem Einstellring 5, der an dem Wählrad
4 am Zeitgeberkörper 2 angebracht wird, wenn sich die
vorgenannte Abdeckung in Stellung befindet.
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Der Zeitgeberkörper 2 weist, wie oben beschrieben, ein
Wählrad 4 auf seiner Vorderseite auf. Der Außenumfang dieses
Wählrads 4 ist mit Kerben 4a ausgebildet, wie dies in der
Vorderansicht der Fig. 4A zu sehen ist. Das Wählrad 4 weist einen
Zeiger 6 sowie eine Skala längs seines Umfangs zur Einstellung
der Zeit auf. Es weist auch eine Anzahl von Fenstern 7 zur
Wiedergabe der Ziffern für die Skala sowie ein Fenster 8 zur
Wiedergabe der Zeiteinheit auf. Längs des Umfanges des Wählrads
befinden sich POWER und OUT Anzeigen 9 und 10, ein
Betriebsfunktionschalter 11 und ein Betriebsfunktionanzeigefenster 12. Fig.
48 ist eine Teil-Seitenansicht der Vorderseite des
Zeitgeberköpers 2.
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Der oben beschriebene Aufbau ist im Grundsatz der gleiche
wie der des im Beispiel beschriebenen existierenden Zeitgebers.
Der Zeitgeber gemäß der Erfindung weist jedoch keine
Verriegelungsklaue am oberen Teil der Vorderseite des Zeitgeberkörpers
2 für den Eingriff in den Schlitz des Einstellrings 5 auf. Die
Verriegelungsklaue ist dann nicht im Weg, wenn das Wählrad 4
betätigt wird, so daß sich der Zeitgeber leichter betätigen läßt
als der beschriebene existierende Zeitgeber.
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Die Abdeckung 3 wird an der Vorderseite des
Zeitgeberkörpers 2 angebracht, wenn der Einstellring 5 verwendet werden
soll. Sie weist eine runde Öffnung 13 für das Wählrad 4 sowie
Öffnungen 14 und 15 für die Anzeigen 9 und 10 des
Zeitgeberkörpers 2 auf. An der Abdeckung 3 ist eine einzelne
Verriegelungsklaue 3a an der Vorderseite an einer Stelle angeformt, die dem
oberen Teil der Vorderseite des Zeitgeberkörpers 2 entspricht,
wenn die Abdeckung am Zeitgeberkörper angebracht ist, wie dies
in der Vorderansicht in Fig. 5A und dem Querschnitt einer
Seitenansicht der Fig. 5B gezeigt ist. Diese Verriegelungsklaue
greift in den Schlitz am Außenumfang des Einstellrings 5 ein.
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Der Einstellring 5 greift in Kerben 4a am Außenumfang des
Wählrads 4 ein, das durch die Öffnung 13 der Abdeckung 3 nach
vorne herausragt, wenn die Abdeckung an der Vorderseite des
Zeitgeberkörpers 2 angebracht ist. Am Außenumfang des
Einstellrings 5 befindet sich ein Schlitz 5a, in welchen die auf der
Abdeckung 3 befindliche Verriegelungsklaue 3a eingreift, wie
dies in der Vorderansicht, seitlichen Schnittansicht und
Rückansicht der Fig. 6A, 6B und 6C gezeigt ist. An vier Stellen des
Innenumfangs des Einstellrings 5 sind Klauen 5b vorgesehen,
welche in Kerben 4a des Außenumfangs des Wählrads 4 eingreifen.
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Wenn der Einstellring 5 mit dem Wählrad-Zeitgeber 1, der
den oben beschriebenen Aufbau hat, zu verwenden ist, wird die
Abdeckung 3 mit ihrer Verriegelungsklaue 3a an der Vorderseite
des Zeitgeberkörpers 2 angebracht. Das Wählrad 4 wird dann auf
die Stellung eingestellt, die der regulären Betriebszeit
entspricht. Der vorgenannte Einstellring 5 wird mit dem Außenumfang
des Wählrads 4 in einer solchen Weise verriegelt, daß die
Verriegelungsklaue 3a der Abdeckung 3 in einen Schlitz 5a am
Außenumfang des Einstellrings eingreift. Die Vorderansicht und
Teil-Seitenansicht der Fig. 7A und 7B zeigen den auf dem Wählrad
verriegelten Einstellring.
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Auf diese Weise wird bewirkt, daß sich das Wählrad 4 und
der Einstellring 5 als Einheit drehen. Wenn das Wählrad 4 eine
wiederholte Betriebszeit, wie weiter oben diskutiert,
wiedereinstellen soll, wird es in die Stellung zurückgeführt, in der die
Verriegelungsklaue 3a der Abdeckung 3 in den Schlitz 5a des
Einstellrings 5 eingreift. Dies bewirkt, daß der Zeitgeber in
die vorgenannte spezifizierte Stellung zurückgesetzt wird.
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Die für die Abdeckung 3 und den Einstellring 5 der
Erfindung verwendeten Materialien sind in einer Vielzahl von Farben
verfügbar, so daß sie so gewählt werden können, das sie zu der
Farbe der Platte passen, auf welcher der Zeitgeberkörper 2
angebracht ist. Dies gewährleistet ein ästhetisch ansprechendes
Ergebnis.
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Bei der oben beschriebenen Erfindung wird eine Abdeckung
mit einer darauf befindlichen Klaue an dem Zeitgeber angebracht,
wenn der Einstellring verwendet werden soll. Dadurch wird es
möglich, daß der Zeitgeber in der gleichen Weise wie frühere
Zeitgeber dieser Art funktioniert. Wenn der Einstellring nicht
verwendet werden soll, wird die Abdeckung vom Zeitgeber
entfernt, so daß die Verriegelungsklaue die Betätigung des Wählrads
nicht stört. Das Ergebnis ist ein Zeitgeber mit besserer
Leichtigkeit der Bedienung.