(TECHNISCHES GEBIET)
-
Die Erfindung betrifft einen Partikelfilter zum Sammeln und
Entfernen von Partikeln, beispielsweise Kohlenstoff, die in von
einem Dieselmotor abgegebenen Abgasen enthalten sind.
(STAND DER TECHNIK)
-
Abgase aus KFZ-Motoren gelten als einer der Hauptverursacher von
Luftverschmutzung. Daher ist es wichtig, Techniken zum Entfernen
von schädlichen Bestandteilen in Abgasen zu entwickeln.
-
Hierbei ist es besonders wichtig, Partikel zu entfernen, die in
den Abgasen enthalten sind, welche aus Dieselmotoren abgegeben
werden, und zwar hauptsächlich NOx und Kohlenstoff.
-
Bisher wurden verschiedenste Anstrengungen unternommen, um
derartige Bestandteile zu entfernen, bevor das Abgas vom Motor
abgegeben wird. Hierzu zählen der Einbau eines
Abgas-Rückführungssystems (AGR) in den Motor bzw. die Verbesserung eines
Einspritzsystems und der Form eines Verbrennungsraums. Keine
dieser Maßnahmen kann jedoch eine engültige Lösung sein. Eine
andere bekannte Maßnahme ist es, zum Sammeln der in den Abgasen
enthaltenen Schwebstoffe einen Abgasfilter in der Abgasleitung
anzuordnen (wie in der ungeprüften japanischen
Patentveröffentlichung 58-51235 vorgeschlagen). Dieses Verfahren, bei dem das
Abgas behandelt wird, nachdem es vom Motor abgegeben wurde, gilt
als zweckmäßiger und wurde ausgiebig erforscht.
-
Ein derartiger Partikelfilter zum Sammeln von Schwebstoffen in
Abgasen muß in Anbetracht der Anwendungsbedingungen folgenden
Erfordernissen genügen:
-
Erstens muß er in der Lage sein, Partikel so effizient
herauszufiltern,
daß das Abgas ausreichend gereinigt wird. In jedem Land
ist eine andere Obergrenze für den Ausstoß von Schwebstoffen
gesetzlich festgelegt: So beabsichtigt beispielsweise die
japanische Regierung auflange Sicht eine Obergrenze von 0,089/km beim
10-Mode-Test für PKW, Kleinlaster und Busse; dieses Ziel soll bis
zum Jahr 2000 erreicht sein. In den USA wurde durch die
Beschränkung der Umweltschutzbehörde (EPA) von 1994 eine derartige
Obergrenze bei 3,725 x 10&supmin;¹¹ kg/J für Schwerlastkraftwagen im
Übergangsmodus und bei 0,08g/Meile für Leichtkraftfahrzeuge im LA-4-
Modus festgelegt. Diese Verordnungen sind ziemlich strikt.
-
Die Menge der im Abgas enthaltenen Partikel hängt vom Hubraum des
Dieselmotors und von der ausgeübten Last ab. Im allgemeinen geht
man jedoch davon aus, daß ein derartiger Filter im Durchschnitt
mindestens 60% der im Abgas enthaltenen Partikel sammeln können
muß, um solchen Verordnungen zu genügen.
-
Zweitens darf der Druckabfall des Abgases nicht zu groß sein.
Wenn das Abgas durch den Filter hindurchströmt und die darin
befindlichen Partikel vom Filter aufgefangen werden, steigt
dessen Widerstand gegen Gasdurchfluß. Wird der Widerstand zu
groß, so wirkt ein unerwünschter Gegendruck auf den Motor. Es ist
daher notwendig, einen derartigen Gegendruck nach dem Sammeln von
Partikeln auf einen Wert unter 30 KPa zu beschränken. Zu diesem
Zweck muß nicht nur der anfängliche Druckabfall niedrig genug
sein, sondern auch der Widerstand gegen den Durchfluß von Abgas
muß klein sein, d.h. der Druckabfall steigt nicht zu sehr an,
selbst nachdem die Partikel gesammelt wurden.
-
Darüber hinaus ist es notwendig, die gesammelten Partikel
periodisch zu entfernen, wenn eine vorherbestimmte Menge von
Partikeln gesammelt wurde, um den Filter zu regenerieren, damit dieser
seine ursprüngliche Partikelsammelkapazität wiedererlangt. Also
ist die dritte Anforderung an einen Partikelfilter, daß er wie
derholten Regenerationsbehandlungen standhalten kann. Als
vielversprechendste Regenerationsmethode gilt es, die Partikel mit
einem elektrischen Heizelement oder mit einem Brenner zu
verbrennen. In beiden Fällen müssen die gesammelten Partikel auf
eine Temperatur erwärmt werden, die höher liegt als der Zündpunkt
der Partikel (normalerweise 600ºC).
-
Die Wiederherstellungsbehandlung, d.h. das Abbrennen der
gesammelten Partikel muß vollendet sein, bevor der Gegendruck so
ansteigt, daß die Motorleistung abnimmt oder sich die
Fahrleistung verschlechtert. Nach der Regeneration werden wieder
Partikel gesammelt. Herausfiltern und Regeneration werden mehrmals
wiederholt. Folglich wird der Druckabfall immer auf einem Wert
unterhalb eines vorherbestimmten Wertes gehalten. Es ist deshalb
wichtig, daß das Filterelement aus einem Material besteht,
welches nicht nur den wiederholten Regenerationsbehandlungen
zufriedenstellend standhält, sondern auch eine ausreichend große
Korrosionsbeständigkeit gegen das im Abgas enthaltene
atmospärische Gas besitzt.
-
Den obgengenannten Anforderungen wird entsprochen, wenn ein
wabenförmiges poröses Element aus Cordierit-Keramik als
Filterelement im Partikelfilter verwendet wird. Ein derartiger Filter
gilt außerdem als am zweckmäßigsten. Bei dieser bekannten
Anordnung, bei der die durch den Cordierit-Keramikwerkstoff
gesammelten Partikel verbrannt werden, wird jedoch der Filter wiederholt
auf eine sehr hohe Temperatur erwärmt. Aus diesem Grund schmolz
häufig der Filter, oder es bildeten sich Risse aufgrund des
Wärmeschocks, wenn der Filter zum Zweck der Regeneration erwärmt
und dann wieder abgekühlt wurde.
-
Da bei dieser Art von Filterelementen das Problem besteht, daß
die Steuerung der Regeneration außerordentlich schwierig ist,
werden sie bisher nicht praktisch angewendet.
-
Selbst, wenn es Verbesserungen von Keramikfiltern gibt, wie in
der EP-A-0 481 229 offenbart, in der die Filterkörper aus einem
hochtemperaturbeständigen Keramikwerkstoff mit einer feuerfesten
Tonbindung bestehen, um einige der obengenannten Nachteile zu
beseitigen, besteht hier immer noch das Problem der Haltbarkeit
wegen der geringeren Wärmeleitfähigkeit von Keramik im Vergleich
zu Metall.
-
Die vorliegende Erfindung wurde gemacht, um die obengenannten
Probleme zu beseitigen. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Partikelfilter zum Reinigen von Abgasen aus Dieselmotoren zu
schaffen, der Partikel hochwirksam sammeln kann, ohne den
Druckabfall zu verstärken, und der Wärmeschocks beim Erwärmen und
Abkühlen zur Regeneration standhält.
-
Zu diesem Zweck müssen die Poren der Filterelemente zum Sammeln
der Partikel einen geeigneten Durchmesser haben, und die
Filterteile der Filterelemente, beispielsweise deren Fasern und Gefüge,
müssen dick genug sein, um ein leichtes Sammeln von Partikeln zu
ermöglichen. Die Partikelsammelkapazität wird auch durch die
Größe und die Oberflächenbedingungen der Partikelsammelbereiche
der Filterelemente beeinflußt.
-
Um den widersprüchlichen Erfordernissen einer größeren
Partikelsammelkapazität und eines niedrigeren Gegendrucks gerecht zu
werden, ist es notwendig, ausgehend vom Stand der Technik, wie
beispielsweise in der JP-A-5710319 offenbart, in der die
Filterkörper aus einem Metall mit einer Porosität von mindestens 90%
bestehen, einen Filter mit einer großen Filterfläche an der
Abgaseintrittsseite auszubilden und gleichzeitig den gesamten
Filter kompakt zu halten.
(OFFENBARUNG DER ERFINDUNG)
-
Um die obengenannte Aufgabe zu erfüllen, fand man bei der
vorliegenden Erfindung heraus, daß ein Filter mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 eine hohe Partikelsammelkapazität besitzt, daß bei
diesem Filter eine Steigerung des Druckabfalls weniger
wahrscheinlich ist und daß dieser Filter weniger leicht aufgrund der
Temperaturerhöhung beim Abbrennen der gesammelten Partikel zum
Zweck der Regeneration schmilzt oder zur Rißbildung neigt.
-
Das metallische, dreidimensionale, maschenartige, poröse Material
kann z.B. als poröses Metall vorliegen (hergestellt von der Fa.
Sumitomo Electric Industries unter dem Namen "Celmet"), welches
man erhält, wenn ein geschäumtes Urethan mit zusammenhängenden
Poren und mit einer dreidimensionalen, maschenartigen Struktur
einer Behandlung unterzogen wird, bei der dem Material Leitfähig
keit verliehen wird, und anschließend elektroplattiert wird.
-
Wie in Fig. 1 dargestellt, ist das dreidimensionale maschenartige
poröse Element ein poröses Gefüge oder Gerüst 3 mit
taschenartigen Poren 2. Da es eine große Porosität besitzt, können Partikel,
sobald sie in den Poren aufgenommen werden, nicht leicht
entweichen, obwohl der Widerstand gegen den Gasdurchfluß relativ klein
ist. Mit anderen Worten: Das Element hat eine hohe
Partikelsammelkapazität.
-
Bei der vorliegenden Erfindung wurde auch versucht, die
geeigneten Bereiche für den Porendurchmesser des dreidimensionalen
maschenartigen porösen Elements mit zusammenhängenden Poren zu
bestimmen, außerdem die Anzahl der Poren, gezählt in Richtung der
Dicke des Filterelements, die Volumenpackungsdichte, bei der das
Metallgefüge oder -gerüst den gesamten Filterraum einnimmt, und
das Verhältnis zwischen der Abgaseintrittsfilterfläche des
Filterelements pro Liter Hubraum des Motors, an dem der Filter
befestigt ist, und der Partikelsammelkapazität und dem
Druckabfall.
-
Zuerst soll der Zusammenhang zwischen dem Durchmesser der in dem
dreidimensionalen maschenartigen porösen Element vorhandenen
zusammenhängenden Poren und der Filterleistung beschrieben
werden. Die Porengröße des dreidimensionalen maschenartigen porösen
Elements muß so festgelegt werden, daß sowohl eine hohe
Partikelsammelkapazität als auch ein geringer Druckabfall in
ausgeglichener
Weise erzielt werden. Der hier verwendete Begriff
"Porengröße" bezeichnet den Durchmesser der in dem porösen Gefüge
gebildeten Poren und entspricht dem Durchmesser der Blasen, die
beim Herstellen des dreidimensionalen maschenartigen porösen
Elements durch Schäumen entstehen.
-
Man fand heraus, daß zum wirksamen Sammeln die durchschnittliche
Porengröße 0,1 - 1mm betragen sollte. Ist die durchschnittliche
Porengröße geringer als 0,1 mm, so verbessert sich zwar die
Partikelsammeleffizienz, doch der Widerstand gegen den Durchfluß
von Luft steigt schnell auf einen solchen Wert an, daß der
Gegendruck auf den Motor den Wert von 30 KPa übersteigt, was eine zu
große Last auf den Motor bedeutet.
-
Bei einer durchschnittlichen Porengröße von mehr als 1 mm fließt
eine erhöhte Menge von Partikeln durch das Filterelement, ohne
aufgenommen zu werden, insbesondere wenn das Filterelement neu
ist oder unmittelbar nach der Regeneration des Filters. Daher
sinkt die Partikelsammeleffizienz auf unter 60%.
-
Der zu bevorzugende Bereich der Porenanzahl in Richtung der Dicke
bei Verwendung des porösen Materials als Filter wurde ebenfalls
untersucht. Liegt die durchschnittliche Anzahl von Poren mit
einem Durchmesser von 0,1 - 1 mm, gezählt in Richtung der Dicke
des Filterelements (einschließlich jeglicher Poren, die auch nur
in geringstem Maß von einer in Richtung der Dicke verlaufenden
Linie gekreuzt werden) bei 10 oder weniger, so ist meist die
Sammelkapazität zu niedrig.
-
Wenn die Volumenpackungsdichte des Metallgerüsts des
dreidimensionalen porösen Filterelements bezüglich des gesamten
Filterbereiches 10% oder weniger ist, ist es weniger wahrscheinlich, daß
die Partikel mit dem Gefüge kollidieren und daran haften bleiben.
Die Partikelsammelkapazität ist ebenfalls niedrig. Liegt das
Verhältnis bei mehr als 40%, so ist zwar die Sammelkapazität
hoch, aber der Druckabfall steigt meist auf einen unannehmbar
hohen Wert. Also sollte das Verhältnis vorzugsweise nicht größer
sein als 40%.
-
Ist die Abgaseintrittsfilterfläche des Filterelements pro Liter
Hubraum des Motors, an dem der Filter befestigt ist, 400 cm² groß
oder kleiner, bedeutet das, daß der Einlaß des Filterelements,
durch den die Partikel hindurchfließen, zu klein ist. Deshalb
fließen die Abgase meist mit relativ hoher Geschwindigkeit durch
den Filterbereich, wodurch der Druckabfall übermäßig erhöht wird.
-
Darüber hinaus wurde bei der vorliegenden Erfindung der
Zusammenhang zwischen der vorgesehenen Sollbreite eines Teilabschnitts
des Metallgefüges, das das dreidimensionale maschenartige poröse
Element bildet (vorgesehene Länge einer Seite eines Teilab
schnitts des Metallgefüges) und der Filterleistung detailliert
untersucht. Hierbei fand man heraus, daß eine gute Filterleistung
erzielt wird, wenn die vorgesehene Breite 20 µm oder mehr ist.
Bei einem Wert unter 20 µm wird ein größerer Anteil der Partikel
durch das Metallgefüge hindurchfließen, ohne damit zu kollidie
ren, was zu einer niedrigeren Partikelsammelkapazität führt.
Deshalb sollte die vorgesehene Breite des Gefüges vorzugsweise
nicht unter 20 µm liegen.
-
Weiterhin wurde bei der vorliegenden Erfindung der Zusammenhang
zwischen der Oberflächenrauheit Rmax des Metallgefüges, welches
das dreidimensionale maschenartige poröse Element bildet, und der
Partikelsammelkapazität und dem Druckabfall untersucht. Hierbei
fand man heraus, daß durch die Verwendung eines dreidimensionalen
maschenartigen porösen Elements mit einer Oberflächenrauheit Rmax
von 0,2 µm oder mehr die Filterleistung ausreichend verbessert
wurde.
-
Liegt der Wert der Oberflächenrauheit Rmax unter 0,2 µm, so
werden die bereits gesammelten Partikel häufig durch den nachfol
genden Gasdurchfluß mitgerissen, was insgesamt zu einer
verminderten Partikelsammelkapazität führt. Je größer der Wert Rmax,
desto höher ist meist die anfängliche Partikelsammelkapazität.
Mit zunehmender Menge der gesammelten Partikel hat jedoch die
Oberflächenbeschaffenheit des Gefüges weniger Einfluß auf die
Partikelsammelkapazität. Durch die Steuerung der
Oberflächenrauheit des Gefüges ist es möglich, die anfängliche
Partikelsammelkapazität zu verbessern.
(KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG)
-
In der Zeichnung zeigen:
-
Fig. 1 eine vergrößerte Darstellung eines dreidimensionalen
maschenartigen porösen Elements mit zusammenhängenden
Poren;
-
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Filterelements,
das gebildet wird, indem eine dreidimensionale
maschenartige poröse Platte spiralförmig gewunden wird;
-
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines weiteren
Filterelements, das gebildet wird, indem eine Anzahl
dreidimensionaler maschenartiger poröser Platten
konzentrisch aufeinander angeordnet werden,
-
Fig 4(A)
- 9 (A) vertikale Vorderansichten verschiedener Auführungsfor
men des Partikelfilters im Schnitt;
-
Fig. 4(B)
- 9(B) entsprechende vertikale Seitenansichten im Schnitt;
-
Fig. 10 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform
des Partikelfilters, bei dem im Filterelement ein
ummanteltes Heizelement zum Verbrennen und Entfernen der
gesammelten Partikel eingebettet ist; und
-
Fig. 11 eine schematische Darstellung eines Filters und einer
Regenerationsgaszufuhrvorrichtung, angeordnet in der
Abgasleitung eines Dieselmotors.
(BESTE ART DER AUFÜHRUNG DER ERFINDUNG)
-
Der Partikelfilter zur Reinigung von Abgasen aus einem
Dieselmotor nach der vorliegenden Erfindung besteht aus einem
dreidimensionalen maschenartigen porösen Element, dessen Aufbau im
folgenden dargestellt ist. Ausführungsformen werden unter Bezugnahme
auf die Figuren beschrieben.
-
Fig. 2 und 3 zeigen Filterelemente verschiedener Art. Fig. 2
zeigt eine perspektivische Darstellung eines Filterelements 4 in
Form einer spiralförmig gewundenen porösen Platte 10 aus einem
wärmebeständigen Metall und mit dreidimensionaler maschenartiger
Struktur. Fig. 3 zeigt eine perspektivische Darstellung eines
Filterelements 5, bestehend aus einer Anzahl zylindrischer
Platten 10 mit einer dreidimensionalen maschenartigen Struktur, die
konzentrisch aufeinander angeordnet sind.
-
Fig. 4(A) und 4(B) zeigen eine Ausführungsform, bei der ein
einziges Filterelement 17 in einem Gehäuse 12 befestigt ist. Fig.
4(A) zeigt die vertikale Vorderansicht im Schnitt und Fig. 4(B)
zeigt die vertikale Seitenansicht im Schnitt entlang der
Längsmittelebene. Fig. 5(A) und 5(B) zeigen eine weitere Ausführungs
form, bei der eine Anzahl von Filterelementen 117 in einem
Gehäuse 112 befestigt sind. Fig. 5(A) ist die vertikale Vorderansicht
im Schnitt und Fig. 5(B) ist die vertikale Seitenansicht im
Schnitt entlang der Längsrnittelebene.
-
Der Partikelfilter zur Reinigung von Abgasen aus einem
Dieselrnotor ist in der Abgasleitung des Dieselmotors befestigt, um vom
Dieselmotor abgegebene Partikel aufzunehmen und zu entfernen. Er
weist ein Gehäuse 12 oder 112 mit einer Abgaseinlaßöffnung 13
oder 113 und einer Abgasauslaßöffnung 14 oder 114 auf, sowie ein
Filterelement 17 oder Filterelemente 117.
-
Die Filterelemente 17 und 117 liegen als dreidimensionales
maschenartiges poröses Element 11 oder 111 aus einem
wärmebeständigen Metall und mit zusammenhängenden Poren vor. Es hat die Form
eines spiralförmigen Elements 4 (Fig. 2) oder weist eine Anzahl
konzentrischer zylindrischer Schichten auf (Fig. 3). Das eine
Filterelement (Fig. 4) oder die Anzahl von Filterelementen (Fig.
5) sind jeweils im Gehäuse 12 oder 112 befestigt.
Verschlußelemente 18 oder 118 sind vorgesehen, um ein Ende der Lücke zwischen
der Außenfläche jedes zylindrischen Elements und der Innenfläche
des Gehäuses sowie die öffnung jedes zylindrischen Elements am
anderen Ende zu verschließen.
-
Nach der vorliegenden Erfindung wird ein Partikelfilter zur
Reinigung der Abgase eines Dieselmotors geschaffen, mit einem in
der Abgasleitung angeordneten Gehäuse und mit einem im Gehäuse
befestigten Filterelement oder -elementen. Das Filterelement ist
ein dreidimensionales maschenartiges poröses Element aus einem
wärmebeständigen Metall mit zusammenängenden Poren, deren
durchschnittlicher Durchmesser 0,1 - 1 mm ist, wobei die
durchschnittliche Anzahl der Poren, gezählt in Richtung der Dicke des porösen
Elements, 10 oder mehr ist, wobei die Volumenpackungsdichte des
Metallgefüges bezüglich des gesamten Filterraums größer als 10%
und bis zu 40% ist, und wobei der Filter eine
Abgaseintrittsfilterfläche von 400 cm² pro Liter Hubraum des Motors, an welchem
der Filter zu befestigen ist, besitzt.
-
Fig. 9(A) und 9(B) zeigen eine Ausführungsform zur Vergrößerung
der Abgaseintrittsfilterfläche des Filterelements und damit zur
Beschränkung des Gegendrucks während des Sammelns von Partikeln
bzw. zur Verbesserung der Partikelsammeleffizienz.
-
Fig. 9(A) ist eine vertikale Vorderansicht des Filters im Schnitt
und Fig. 9(B) ist eine vertikale Seitenansicht des Filters im
Schnitt entlang einem Längsrnittelbereich des Filters.
-
Bei dem Beispiel gemäß Fig. 9(A) und 9(B) weist der
Partikelfilter
ein Gehäuse 212 und Filterelemente 217 in Form von
dreidimensionalen maschenartigen porösen Elementen 211 aus einem
wärmebeständigen Metall mit zusammenhängenden Poren 2 auf. Die
Filterelemente 217a, 217b und 217c sind konzentrische zylindrische
Elemente, die einen unterschiedlichen Durchmesser haben und in
vorherbestimmtem Abstand voneinander entfernt angeordnet sind.
Die Lücke zwischen der Innenfläche des Gehäuses und dem äußersten
zylindrischen Element, die Lücken zwischen den
nebeneinanderliegenden zylindrischen Elementen und der Innenraum des innersten
zylindrischen Elements sind abwechselnd an einem Ende nahe der
Gaseinlaßseite 213 und am anderen Ende nahe der Gasauslaßseite
214 durch das Verschlußelement 18 verschlossen.
-
Also wird gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung
ein Partikelfilter zur Reinigung von Dieselmotor-Abgasen
geschaffen, mit einem in der Abgasleitung eines Dieselmotors
angeordneten Gehäuse und einem in diesem Gehäuse angeordneten
Filterelement, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement aus einem
dreidimensionalen maschenartigen porösen Element in Form eines
wärmebeständigen Metallgefüges besteht, das zusammenhängende
Poren mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 0,1 - 1 mm
aufweist, wobei die durchschnittliche Anzahl der Poren, gezählt
in Richtung der Dicke Filterelements, 10 oder mehr beträgt, wobei
die Volumenpackungsdichte des Metallgefüges über den gesamten
Filterraum des Filterelements größer als 10% und bis zu 40% ist,
und wobei das Filterelement eine Abgaseintrittsfilterfläche von
400 cm² oder mehr pro Liter Hubraum des Motors, an welchem der
Filter zu befestigen ist, besitzt.
-
Fig. 7(A) und 7(B) zeigen eine weitere Ausführungsform zur
Vergrößerung der Abgaseintrittsfilterfläche des Filterelements. Fig.
7(A) ist eine vertikale Vorderansicht des Filters im Schnitt und
Fig. 7(B) ist eine vertikale Seitenansicht des Filters im Schnitt
entlang seiner Längsmittelebene.
-
Der Partikelfilter 325 gemäß Fig. 7(A) und 7(B) weist ein Gehäuse
312 und ein darin angeordnetes, entlang dem Umfang gewelltes
zylindrisches Filterelement 317 auf. Das Filterelement ist ein
dreidimensionales maschenartiges poröses Element 311 aus einem
wärmebeständigen Metall mit zusammenängenden Poren 2.
Verschlußelemente 318 sind vorgesehen, um ein Ende der Lücke zwischen der
Außenfläche des zylindrischen Elements und der Innenfläche des
Gehäuses und die öffnung des zylindrischen Elements am anderen
Ende zu verschließen.
-
Daher wird nach einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung
ein Partikelfilter zur Reinigung der Abgase eines Dieselmotors
geschaffen, dadurch gekennzeichnet, daß das Filterelement ein
entlang dem Umfang gewelltes zylindrisches Element ist und daß
Verschlußelemente vorgesehen sind, um ein Ende der Lücke zwischen
der Außenfläche des zylindrischen Elements und der Innenfläche
des Gehäuses und die öffnung des zylindrischen Elements am
anderen Ende zu verschließen.
-
Fig. 8(A), 8(B) und 9(A), 9(B) zeigen eine weitere
Ausführungsform zur Vergrößerung der Abgaseintrittsfilterfläche des
Filterelements. Fig. 8(A), 8(B) und 9(A), 9(B) sind vertikale
Vorderansichten der jeweiligen Filter im Schnitt und vertikale
Seitenansichten der Filter im Schnitt entlang ihrer jeweiligen
Längsmittelebene. Die Partikelfilter dieser Ausführungsformen weisen
ein Gehäuse 412 oder 512 und ein darin befestigtes axial
gewelltes zylindrisches Filterelement 425 oder 525 auf. Das
Filterelement ist ein dreidimensionales maschenartiges poröses Element
411 oder 511 aus wärmebeständigem Metall mit zusammenhängenden
Poren 2. Verschlußelemente 418 oder 518 sind vorgesehen, um ein
Ende der Lücke zwischen der Außenfläche jedes zylindrischen
Elements und der Innenfläche des Gehäuses und die Öffnung des
zylindrischen Elements am anderen Ende zu verschließen.
-
Daher wird nach einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung
35 ein Partikelfilter zur Reinigung von Abgasen aus einem
Dieselmotor geschaffen, dadurch gekennzeichnet, daß das Filterelement ein
axial gewelltes zylindrisches Element ist und daß
Verschlußelemente vorgesehen sind, um ein Ende der Lücke zwischen der
Außenfläche des zylindrischen Elements und der Innenfläche des
Gehäuses und die Öffnung des zylindrischen Elements am anderen Ende zu
verschließen.
-
Außerdem besteht das dreidimensionale maschenartige poröse
Element, das das Filterelement der vorliegenden Erfindung bildet,
aus einer wärmebeständigen Legierung auf Ni-Basis mit
zusammenhängenden Poren. Die Legierung enthält vorzugsweise 50 - 80 Gew.%
Ni und 20 - 50 Gew.% Cr.
-
Man fand heraus, daß durch die Verwendung eines dreidimensionalen
maschenartigen porösen Elements aus einer wärmebeständigen Ni-Cr-
Legierung auf Ni-Basis als Filterelement eine wiederholte
Regeneration ermöglicht wird, ohne daß beim Abbrennen und Entfernen der
gesammelten Partikel ein Schmelzen oder eine Rißbildung zu
befürchten sind.
-
20 Dies ist darauf zurückzuführen, daß durch die Zugabe von Cr ein
stabiler Cr-Oxidfilm gebildet wird, wenn durch das Abbrennen der
gesammelten Partikel die atmosphärische Temperatur auf 800ºC oder
mehr ansteigt. Bei einem Cr-Gehalt von weniger als 20 Gew.% wird
jedoch kein derartiger stabilder Oxidfilm gebildet. Bei einem
Gehalt von mehr als 50% entsteht ebenfalls kein Oxidfilm. Deshalb
sollte der Gehalt an Cr vorzugsweise innerhalb des oben
definierten Bereiches liegen.
-
Weiterhin ist die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet,
daß das Filterelement ein dreidimensionales maschenartiges
poröses Element aus einem wärmebeständigen Metall auf Ni-Basis mit
zusammenhängenden Poren ist und daß das poröse Element
vorzugsweise 50 - 85 Gew.% Ni, 12 - 44 Gew.% Cr und 1 - 6 Gew.% Al
enthält.
-
Liegt die Zusammensetzung außerhalb dieses Bereiches, so nimmt
die Wärmebeständigkeit des Filterelements so sehr ab, daß es den
wiederholten Partikelsammel- und Regenerationsvorgängen nicht
mehr über einen ausreichend langen Zeitraum standhalten kann.
Durch die Zugabe von Al zusammen mit Cr wird die
Wärmebeständigkeit noch deutlicher verbessert als wenn nur Cr zugegeben wird.
Genauer ausgedrückt, durch die Zugabe von 1% Al oder mehr wird
ein Oxidfilm in einer oxydierenden Atmosphäre zuverlässiger
gebildet. Wird Al jedoch in einer Menge von mehr als 6%
hinzugefügt, so wird durch die Ni- und Al-Elemente eine spröde
intermetallische Verbindung gebildet. Hierdurch wird die
Verarbeitbarkeit des Filtermaterials verschlechtert. Insbesondere, wenn
versucht wird, das Filtermaterial zu verbiegen, bricht es leicht.
-
Bei einem Gehalt von 6% oder weniger bleibt die Verarbeitbarkeit
des Filtermaterials auf einem ausreichend hohen Wert, so daß es
ohne Schwierigkeiten beispielsweise zu einem zylindrischen
Filterelement geformt werden kann. Ein Al-Oxidfilm ist hochbeständig
gegen Schwefelsäure, die in den Abgasen enthalten ist. Daher
zeichnet sich das Filterelement in Form eines dreidimensionalen
maschenartigen porösen Elements aus einer wärmebeständigen Ni-Cr-
Al-Legierung auf Ni-Basis mit der obengenannten Zusammensetzung
durch eine besonders hohe Zuverlässigkeit während einer langen
Zeitspanne unter Abgasen aus.
-
Der Partikelfilter nach der vorliegenden Erfindung kann darüber
hinaus mit einem oder mehreren elektrischen Heizelementen
versehen sein, wie in Fig. 10 dargestellt. Ein derartiges
elektrisches Heizelement kann am vorderen oder hinteren Ende des Filters
oder auf der Innen- oder Außenfläche eines zylindrischen Filters
angeordnet sein. Außerdem kann es in einem zylindrischen Filter
aus einem porösen Metall eingebettet sein. Die Position, an der
es angeordnet wird, wird unter Berücksichtigung des Ausgleichs
zwischen dem Stromverbrauch und dem Wirkungsgrad der Verbrennung
bestimmt.
-
Folgende Tests wurden durchgeführt:
(Test 1)
-
Wie in Fig. 11 dargestellt, wurden der Filter nach der
vorliegenden Erfindung und eine Regenerationsgaszufuhrvorrichtung in der
Abgasleitung je eines 6- und eines 4-Liter
Sechszylinder-Dieselmotors mit Direkteinspritzung angeordnet. Der hier verwendete
Filter ist der in Fig. 5(A) und 5(B) dargestellte Partikelfilter.
Fig. 5(A) ist eine vertikale Frontansicht des Partikelfilters im
Schnitt und Fig. 5(B) ist dessen vertikale Seitenansicht im
Schnitt entlang seiner Längsmittelebene. Wie in Fig. 5(A) und
5(B) dargestellt, weist er Filterelemente 117 und ein Gehäuse 112
auf.
-
Die Regenerationsgaszufuhrvorrichtung besitzt einen Brenner für
leichtflüssiges Öl, der Warmluft mit einer Temperatur von 600
- 900ºC erzeugen kann. Das heiße Regenerationsgas kann dem Filter
zugeführt werden, indem der Fluß des Abgases so abgeändert wird,
daß es um den Filter herumgeleitet wird. In Fig. 11 bezeichnet
das Bezugszeichen 101 den Motor; 125 steht für den Filter, 102
für die Regenerationsgaszufuhrvorrichtung, 103 für den Auspuff
und 107 für die Umgehungsleitung. Der bei diesem Test verwendete
Partikelfilter 125 zur Reinigung der Abgase eines Dieselmotors
weist ein Filtergehäuse 116 mit einem Einlaß 113 und einem Auslaß
114 für die Abgase des Dieselmotors auf, sowie in dem Gehäuse
angeordnete Filterelemente 117.
-
Nachfolgend wird die Ausführungsform nach Fig. 5(A), 5(B) genauer
beschrieben. Die Filterelemente 117 in Form von dreidimensionalen
maschenartigen porösen zylindrischen Elementen sind in
gleichmäßigen Abständen im Filterelementgehäuse 112 angeordnet, und zwar
so, daß sie in Richtung des Gasdurchflusses ausgerichtet sind.
Verschlußelemente 118 sind vorgesehen, um die Lücke zwischen der
Außenfläche jedes zylindrischen Elements und der Innenfläche des
Gehäuses an einem Ende nahe dem Gasauslaß 114 und die Öffnung des
zylindrischen Elements am anderen Ende nahe dem Gaseinlaß 113 zu
verschließen. Abgas wird in jedes zylindrische Element 117
geleitet
und fließt durch dessen Wandung zu dessen Außenseite. Wenn
das Abgas durch die Wandung der Filterelemente hindurchströmt,
werden die im Abgas enthaltenen Schwebstoffe bzw. Partikel
aufgefangen. Das so gereinigte Abgas wird aus dem Filter
ausgeschieden.
-
Das Filterelement besteht aus einem dreidimensionalen
maschenartigen porösen Element aus einem wärmebeständigen Metall (z.B.
einem porösen Metall "Celmet", hergestellt von der Fa. Sumitomo
Electric Industries Ltd.). Verwendet wird ein dreidimensionales
maschenartiges poröses Element aus einer Ni-Cr-Legierung mit 65
Gew.% Ni und 35 Gew.% Cr. Es wird gebildet, indem ein geschäumtes
Urethanharz mit dreidimensionalen zusammenhängenden Poren nach
einer Behandlung zur Verleihung von Leitfähigkeit
Ni-elektroplattiert wird, dann gebrannt wird, um den Harzbestandteil zu
entfernen und damit ein Material auf Ni-Basis zu erhalten, und
schließlich durch Inchrornieren legiert wird.
-
Diese Metallplatte mit einer dreidimensionalen maschenartigen
porösen Struktur wurde spiralförmig gewunden, um ein
zylindrisches Filterelement zu bilden, wie in Fig. 3 dargestellt. Ein bis
sieben Fasern sind in einem Filtergehäuse befestigt. Ihre von der
Gaseinlaßseite entfernten Endflächen werden mit Dichtungen und
Eisenplatten abgedichtet, damit das Abgas in jedes zylindrische
Element fließt und durch dessen Wandung nach außen strömt.
-
Um zu überprüfen, bis zu welchem Grad die Abgase aus einem
Dieselmotor mit dem Filter nach der vorliegenden Erfindung gereinigt
werden können, wurden Filter mit vielen verschiedenen Strukturen
vorbereitet. Alle Filterelemente hatten eine Dicke von 10 mm.
Durch die Änderung der Anzahl der Umdrehungen und des Druckgrades
bei der Bildung der Filterelemente variierte das
Volumenverhältnis des porösen Metalls in Richtung der Dicke des Filterelements
innerhalb eines Bereiches von 5 - 45%. Die Anzahl der Poren in
Richtung der Dicke variierte ebenfalls.
-
Die Tabellen 1 - 3 zeigen den Aufbau der bei den Experimenten
verwendeten Filterelemente. Die Tabellen 4 - 6 zeigen den Aufbau
der Vergleichsobjekte. Die Tabelle 7 zeigt die Eigenschaften der
Beispiele, während die Tabelle 8 die Eigenschaften der
Vergleichsobjekte zeigt. Sowohl bei den Beispielen als auch bei den
Vergleichsobjekten wurden dreidimensionale maschenartige poröse
Elemente aus einer Ni-Cr-Legierung mit einer Oberflächenrauheit
Rmax von 0,2 µm oder mehr, hergestellt von der Fa. Sumitomo
Electric Industries Ltd., verwendet.
-
Ohne Filter betrug die Menge abgegebener Partikel 0,54 g/HP.Hr.
Im Gegensatz dazu lagen bei den Experimenten 1 bis 14 die
Partikelemissionsraten nach 20 Zyklen bei 3,725 x 10&supmin;¹¹ kg/J oder
weniger. Weiterhin fand man heraus, daß die durchschnittliche
Partikelsammelrate bei 20 Zyklen 60% oder höher war, was dem Abgas-
Grenzwert der EPA 1994 in den Vereinigten Staaten entspricht.
-
Die Vergleichsobjekte 29, 34, 36 und 41 zeichneten sich durch so
hohe Partikelsammelraten aus, daß sie innerhalb des EPA-Abgas-
Grenzwertes blieben, da ihre Poren einen eher kleinen
durchschnittlichen Durchmesser von 0,08 mm hatten. Aufgrund der
kleinen Poren stieg jedoch der Gegendruck so an, daß der Motor
hierdurch nachteilig beeinflußt wurde.
-
Obwohl die Vergleichsobjekte 22, 27, 29, 34, 36 und 41 sich nach
20 Zyklen durch einen ausreichend niedrigen Partikelausstoß
auszeichneten, war der Druckabfall unakzeptabel hoch. Nach
Beendigung eines 20-Zyklen-Betriebs wurden die Abgase aus dem Motor
in eine Umgehungsleitung geleitet, um durchschnittlich auf 700ºC
erwärmte Heißluft von der Regenerationsgaszufuhrvorrichtung dem
Filter zuzuführen, und zwar etwa 15 Minuten lang bei einer
Zufuhrgeschwindigkeit von 2m³/min.
-
Die gesammelten Partikel wurden durch die Heißluft verbrannt und
der Filter regeneriert. Nach der Regeneration des Filters nahm
der Druckabfall stark ab, auf einen Wert, der etwa dem
Ausgangsdruck entsprach, d.h. 1 - 2 KPa.
-
Dies zeigt deutlich, daß die gesammelten Partikel verbrannt und
entfernt worden waren und daß damit der Abgasfilter fast perfekt
regeneriert worden war. Nach der Regeneration trat bei dem
Partikelfilter kein Schmelzen, keine Rißbildung oder extreme Oxidation
oder Korrosion auf. In den so regenerierten Filter wurde erneut
Abgas eingeleitet. Nach 20 Zyklen wurde der Abgaskreislauf wieder
umgekehrt, um den Filter durch die Zufuhr von heißem Gas zu
regenerieren.
-
Dieser Sammel-/Regenerationstest wurde weiter durchgeführt, bis
die Regeneration 300 Mal wiederholt worden war. Selbst zu diesem
Zeitpunkt wurde bei dem Filter nach der vorliegenden Erfindung
kein nennenswerter Anstieg bzw. keine nennenswerte Veränderung
des Druckabfalls beobachtet.
-
Der Filter wurde auch nie beschädigt, selbst wenn die
Regenerationsbedingungen nicht genau gesteuert wurden. Außerdem wurde
selbst nach 3oomaliger Regeneration des Filters der Druckabfall
unmittelbar nach der Regeneration im wesentlichen auf dem
ursprünglichen Druck gehalten, d.h. 1 - 2 KPa. Nachdem der Filter
100 Mal regeneriert worden war, wurden weder ein äußerlicher
Schaden, wie z.B. Schmelzen oder Rißbildung, noch eine
mechanische Verschlechterung beobachtet.
-
Darüber hinaus wurde während der Regeneration an mehreren Punkten
des Filterelements die Temperatur gemessen. Die höchste
Temperatur erreichte einen Wert von 850ºC, doch die Temperatur fiel nach
höchstens drei Minuten wieder ab. Das bedeutet, daß die
gesammelten Partikel in drei Minuten abgebrannt worden waren.
-
Die bei den obengenannten Experimenten verwendeten Filterelemente
waren so aufgebaut, daß das Abgas von außen durch die Wandung der
Filterelemente nach innen strömte. Doch selbst bei Filtern, die
sich von den in den obengenannten Experimenten verwendeten
Filtern
nur darin unterschieden, daß das Abgas von der Innenseite
des Filterelements nach außen strömen sollte, wurden die Partikel
im Abgas in einer Rate von 60% oder mehr gesammelt, und die
Konzentration von Partikeln im Abgas lag bei 2,980 x 10&supmin;¹¹ kg/J
oder darunter, womit die Abgasgrenzwerte erfüllt werden. Außerdem
trat nach 3oomaliger Regeneration kein Schaden an den
Filterelementen auf, und die Menge der Partikel im Abgas lag innerhalb
des EPA-Grenzwertes.
-
Bei dem Test 1 wurden ein bis sieben zylindrische Filterelemente
in einem Gehäuse für Filterelemente angeordnet. Stattdessen kann
auch der Partikelfilter 225 mit dem Filterelement 217 gemäß Fig.
6(A), 6(B) verwendet werden. Das Filterelement 217 weist eine
Anzahl zylindrischer Elemente 217a, 217b und 217c mit jeweils
unterschiedlichem Durchmesser auf, die durch Winden eines
dreidimensionalen maschenartigen porösen Elements 10 aus einem
wärmebeständigen Metall mit zusammenhängenden Poren gebildet werden.
-
Die Lücke zwischen der Innenfläche des Gehäuses und dem äußersten
zylindrischen Element, die Lücken zwischen den
nebeneinanderliegenden zylindrischen Elementen und die Öffnung des innersten
zylindrischen Elements sind abwechselnd an dem Ende nahe der
Gaseinlaßseite 213 und an dem anderen Ende nahe der
Gasauslaßseite 214 verschlossen. Durch diese Anordnung ist es möglich, die
Gaseintrittsfilterfläche pro Liter Hubraum im Vergleich zu den in
Test 1 verwendeten Filtern zu erhöhen, vorausgesetzt, die
verwendeten Gehäuse sind gleich groß.
-
Weiterhin kann bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6(A), 6(B) der
Filter in entgegengesetzter Richtung als oben beschrieben
angeordnet werden, so daß sich der Bereich 213 auf der
Abgasauslaßseite und der Bereich 214 auf der Einlaßseite befindet. Bei
dieser Anordnung fließt das Abgas von der Innenseite zur
Außenseite der Filterelemente. Die Partikelsammelrate nahm in diesem
Fall zwar um etwa 10% ab, war jedoch immer noch ausreichend hoch.
(Test 2)
(Vorgesehene Breite des Teilabschnitts des porösen Gefüges)
-
Untersucht wurde der Zusammenhang zwischen der vorgesehenen
Breite des Teilabschnitts des Metallgerüsts, welches das
dreidimensionale maschenartige poröse Element bildet, und den
Eigenschaften des Filters. Bei dem Test wurde der Filter mit den
Filterelementen gemäß Fig. 5(A), 5(B) verwendet und in der
Abgasleitung eines 2,8-Liter Dieselmotors mit Wirbelkammer
angeordnet. Die Teilabschnitte des Metallgerüsts bei den Beispielen und
den Vergleichsobjekten hatten unterschiedliche vorgesehene
Breiten. Nachdem der Motor drei Stunden lang mit 1800 U/min und
5kgf.m gefahren wurde, wurden die Menge der gesammelten Partikel
und der Druckabfall gemessen. Der Abschnitt des Metallgerüsts,
das das dreidimensionale maschenartige poröse Element bildet,
hatte eine vorgesehene Breite von 17 - 250 µm, obwohl sich diese
Zahl je nach durchschnittlichem Durchmesser und Porenanzahl
ändert. Die Tabelle 9 zeigt den Aufbau der Partikelfilter der bei
diesem Test verwendeten Beispiele und Vergleichsobjekte.
-
Die Tabelle 10 zeigt die Ergebnisse von Test 2. Es wurde
bestätigt, daß die dreidimensionalen maschenartigen porösen Elemente
des Beispiels ausreichend große Mengen von Partikeln sammeln
können, ohne daß der Druckabfall übermäßig erhöht wird,
vorausgesetzt, daß die Poren in dem porösen Element einen Durchmesser von
0,1 - 1,0 µm haben, daß die durchschnittliche Anzahl der Poren,
gezählt in Richtung der Dicke des Filterelements, 10 oder mehr
ist, daß die Volumenpackungsdichte des porösen Elements im gesam
ten Filterraum größer als 10% und bis zu 40% ist, daß die
Abgaseintrittsfilterfläche des Filters 400 cm² oder größer ist, und
daß die vorgesehene Breite des Teilabschnitts des zu bildenden
Metallgerüsts 20 µm oder mehr ist. Wurde eine der obengenannten
Bedingungen nicht erfüllt, so war die Partikelsammelkapazität
nicht hoch genug und der Druckabfall war nicht niedrig genug.
(Test 3)
(Oberflächenrauheit)
-
Untersucht wurde der Zusammenhang zwischen den
Oberflächenbedingungen des dreidimensionalen maschenartigen porösen Elements und
den Filtereigenschaften.
-
Der Test wurde durchgeführt, indem der Filter in der Abgasleitung
eines 2,8-Liter Dieselmotors angeordnet wurde. Der Motor wurde
drei Stunden lang mit 1800 U/min und mit einem Drehmoment von 6
kgf.m gefahren, um Partikel zu sammeln.
-
Bei dem Test wurde ein Filter mit konzentrisch angeordneten
Filterelementen gemäß Fig. 6(A), 6(B) verwendet. Fig. 6(A) zeigt
eine vertikale Vorderansicht des Filters im Schnitt und Fig. 6(B)
zeigt eine vertikale Seitenansicht des Filters im Schnitt. Der
Partikelfilter weist Filterelemente 217 in Form von
dreidimensionalen maschenartigen porösen Elementen 211 aus einem
wärmebeständigen Metall zumindest mit Öl und zusammenhängenden Poren 2 sowie
ein Gehäuse 212 auf.
-
Die Filterelemente 217a, 217b und 217c sind konzentrische
zylindrische Elemente mit jeweils unterschiedlichem Durchmesser, die
mit einem vorherbestimmten Abstand zueinander konzentrisch im
Gehäuse 212 angeordnet sind. Die Lücke zwischen der Innenfläche
des Gehäuses und dem äußersten zylindrischen Element, die Lücken
zwischen den nebeneinanderliegenden zylindrischen Elementen und
die endseitige Öffnung des innersten zylindrischen Elements sind
abwechselnd an dem Ende nahe der Gaseinlaßseite 213 und an dem
anderen Ende nahe der Gasauslaßseite 214 verschlossen.
-
Die bei den Experimenten verwendeten Filterelemente wurden
gebildet, indem eine Platte aus dem dreidimensionalen maschenartigen
porösen Material mit einem vorhergesehenen Krümmungsradius
gerollt wurde. Die jeweilige Größe der Filterelemente wurde unter
Berücksichtigung der Gaseintrittsfläche der Filterelemente
bestimmt, wie in Test 1 dargestellt.
-
Genauer ausgedrückt, wurde eine endlose Platte aus einem
dreidimensionalen maschenartigen porösen Element mit einer
durchschnittlichen Porengröße von 0,5 mm gebildet. Diese Platte wurde
zu einem zylindrischen Element mit einem Außendurchmesser von 110
mm und einer Dicke von 10 mm und zu einem zylindrischen Element
mit einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Dicke von 10 mm
geformt.
-
Die Volumenpackungsdichte des Metallgerüsts bezüglich des
gesamten Filterraums lag bei 12,5%. Die effektive Länge der
Filterelemente betrug 150 mm. Verschlußelemente und Druckelemente
wurden dazu verwendet, die Enden des Filterelements zu sichern
und zu verschließen, damit das Abgas so fließen kann, wie in Fig.
6(A) dargestellt.
-
Das bei dem Experiment verwendete wärmebeständige poröse Element
war eine poröse Ni-Cr-Legierung, welche durch Inchromieren eines
dreidimensionalen maschenartigen porösen Elements auf Ni-Basis
der Fa. Sumitomo Electric Industries gebildet wurde.
-
Bei der Inchromierbehandlung wird durch das Pulver
Chromiumchloridgas erzeugt. Daher können durch die Steuerung der Menge
produzierten Gases oder der Geschwindigkeit, mit der es sich auf dem
Metallgerüst absetzt, die Oberflächenbedingungen des
Ni-Cr-legierten metallischen porösen Elements frei verändert werden, wie
bei einem normalen CVD-Verfahren. Eine derartige
Pulverlegierungstechnik wird auch bei der Bildung eines Ni-Cr-Al-legierten
metallischen porösen Elements angewendet.
-
Es ist bekannt, daß eine glatte Oberfläche erzielt werden kann,
wenn das materialführende Gas mit niedriger Geschwindigkeit
erzeugt und auf der Oberfläche des porösen Elements auf Ni-Basis
abgeschieden wird, und daß sich bei der Erzeugung von
materialführendem
Gas mit hoher Geschwindigkeit eine rauhe Oberfläche
ergibt. Selbst, wenn die Oberfläche unmittelbar nach dem
Abscheiden rauh ist, wird sie allmählich geglättet, indem das poröse
Element bei einer hohen Temperatur von 1000ºC oder mehr in einer
reduzierenden Atmosphäre gehalten wird, da in einer derartigen
Atmosphäre die abgeschiedenen Elemente in das Metallgerüst
dispergieren.
-
Bei diesem Test wurden die Eigenschaften verschiedener Filter
untersucht, die unter verschiedenen
Abscheidungs-/Dispersionsbedingungen gebildet wurden und damit unterschiedliche
Rauheitsgrade hatten. Zum Zweck des Vergleichs wurden auch poröse Filter
als Vergleichsobjekte vorbereitet. Sie wurden 20 Stunden lang
einer Dispersionsbehandlung bei 1050ºC unterzogen, also mehr als
fünfmal länger als die normale Zeit für eine derartige
Behandlung, um eine glatte Oberfläche mit einem Wert Rmax von 0,1 µm
oder weniger zu erzielen.
-
Die Tabelle 11 zeigt die Mengen an gesammelten Partikeln dieser
Filterelemente als Zeitfunktion. Wie in Tabelle 11 dargestellt,
können im Anfangsstadium die Filter mit rauheren Oberflächen
Partikel effizienter sammeln als die mit glatteren Oberflächen.
Aus dieser Tatsache ist ersichtlich, daß eine enge
Wechselbeziehung zwischen der Oberflächenrauheit des Filters und dessen
Partikelsammelkapazität besteht, inbesondere im Anfangsstadium
des Partikelsammelns. Man fand heraus, daß der Filter Partikel
mit einer ausreichend hohen Rate sammeln kann, wenn er eine
Oberflächenrauheit Rmax von 0,2 µm oder mehr hat. Für die Form des
Filters der vorliegenden Erfindung besteht keine Einschränkung,
solange seine Oberflächenrauheit Rmax 0,2 µm oder mehr ist. Er
kann auch aus einem Ni-Cr-Al-legierten metallischen porösen
Material bestehen, das wie ein Ni-Cr-legiertes metallisches
poröses Material oder jedes andere Material durch Pulverlegierung
hergestellt wird.
(Test 4)
(Gewellter Filter)
-
Die Figuren 7(A), 7(B) zeigen jeweils eine vertikale
Vorderansicht des bei diesem Test verwendeten Filters im Schnitt und
dessen vertikale Seitenansicht im Schnitt.
-
Wie in Fig. 7(A), 7(B) dargestellt, weist der Partikelfilter 325
ein Filterelementgehäuse 312 und ein in dem Gehäuse angeordnetes
entlang dem Umfang gewelltes zylindrisches Filterelement 317 auf.
Das Filterelement ist ein dreidimensionales maschenartiges
poröses Element 311 aus wärmebeständigem Metall mit zusammenhängenden
Poren. Verschlußelemente 318 sind vorgesehen, um ein Ende der
Lücke zwischen der Außenfläche des zylindrischen Elements 317 und
der Innenfläche des Gehäuses 312 und die Öffnung des
zylindrischen Elements am anderen Ende zu verschließen.
(Beispiele)
-
Das entlang dem Umfang gewellte zylindrische Filterelement wurde
vorbereitet, indem eine auf vorherbestimmte Größe geschnittene
Platte aus einem dreidimensionalen maschenartigen porösen Metall
mit 40 Gew.% Cr preßgeformt wurde. Das Element hatte eine
konstante Dicke von 10 mm. Um eine konstante Dicke zu erhalten,
wurde es gebildet, indem gewellte Platten unterschiedlicher Größe
schichtförmig angeordnet und miteinander verbunden wurden und die
Form nachgeformt wurde. Das Gehäuse hatte einen Innendurchmesser
von 160 mm. Das Filterelement war 350 mm lang.
-
Bei den in Tabelle 12 dargestellten Beispielen hatten die
dreidi-30 mensionalen maschenartigen porösen Elemente Poren mit
Durchmessern von 0,1, 0,5 und 1,0 µm. Ihre jeweilige Dicke wurde so
eingestellt, daß die jeweilige Volumenpackungsdichte innerhalb
eines Bereiches von mehr als 10% und bis zu 40% lagen. Die Anzahl
der Poren wurde in Richtung der Dicke an drei Punkten gemessen.
-
Das so gebildete gewellte zylindrische Filterelement 317 wurde in
dem Filterelementgehäuse 312 angeordnet. Verschlußelemente waren
vorgesehen, um ein Ende der Lücke zwischen der Außenfläche des
zylindrischen Elements 317 und der Innenfläche des Gehäuses 312
und die Öffnung des zylindrischen Elements am anderen Ende zu
verschließen.
(Vergleichsobjekte)
-
Als Vergleichsobjekte wurden ein Partikelfilter mit dem gleichen
Gehäuse wie bei den Beispielen und mit einem gewellten
Filterelement der gleichen Art wie bei den Beispielen, jedoch mit weniger,
d.h. vier Wellen, sowie ein Filter mit einem ungewellten
zylindrischen Filterelement vorbereitet. Bei beiden Filterelementen
sind die Enden verschlossen. Der jeweilige spezielle Aufbau der
Vergleichsobjekte bzw. der Beispiele ist in Tabelle 12
dargestellt.
-
Der Test wurde durchgeführt, indem die jeweiligen Filter in der
Abgasleitung eines 2,8-Liter Dieselmotors angeordnet wurden. Der
Motor wurde sechs Stunden lang mit 1600 U/min mit einem
Drehmoment von 6 kgf.m gefahren, um Partikel zu sammeln. Die
Partikelsammelkapazität und der Druckabfall wurden bei jedem der
Beispiele und der Vergleichsobjekte gemessen.
-
Wie in Tabelle 13 dargestellt, konnten die Partikelfilter der
Beispiele im wesentlichen die gleiche Menge an Partikeln in einem
vorherbestimmten Zeitraum sammeln, wobei der Druckabfall um 15
- 20% unter dem der Vergleichsobjekte gehalten werden konnte.
-
Aus den Ergebnissen des Tests 4 ergab sich, daß durch die
Verwendung eines Filters mit gewelltem Filterelement der Druckabfall
im Vergleich zu einem Filter mit vollkommen zylindrischem
Filterelement gleichen Durchmessers niedrig gehalten werden kann,
vorausgesetzt, die Gehäuse haben die gleiche
Abgaseintrittsfilterfläche und die Filterelemente haben die gleiche
Partikelsammelkapazität.
-
Wie in Fig. 7(A) dargestellt, fließt das Abgas, das in die bei
dem Test verwendeten Filterelemente eingeleitet wurde, von der
Außenseite des Filterelements zur Innenseite. Partikel können
jedoch selbst dann ausreichend effektiv gesammelt werden, wenn
die Endflächen in entgegengesetzter Weise verschlossen werden, so
daß das Abgas von innen nach außen fließt. In einem separaten
Test wurde bestätigt, daß die Sammeleffizienz eines derartigen
Filters nur um etwa 10% abnimmt, vorausgesetzt, sie haben die
gleiche Größe.
(Test 5)
-
Die Figuren 8(A), 8(B) zeigen jeweils die vertikale Vorderansicht
des bei diesem Test verwendeten Filters im Schnitt und dessen
vertikale Seitenansicht im Schnitt. Wie in Fig. 8(A), 8(B)
dargestellt, weist der Partikelfilter 425 ein Gehäuse 412 und ein
zylindrisches Filterelement 417 auf, die in axialer Richtung um
die Achse regelmäßig gewellt sind. Das Filterelement ist ein
dreidimensionales maschenartiges poröses Element 411 aus einem
wärmebeständigen Ni-Cr-Legierungsmetall mit zusammenhängenden
Poren. Verschlußelemente sind vorgesehen, um ein Ende der Lücke
zwischen der Außenfläche des zylindrischen Elements 417 und der
Innenfläche des Gehäuses 412 und die Öffnung des zylindrischen
Elements am anderen Ende zu verschließen.
(Beispiele)
-
Axial gewellte zylindrische Filterelemente wurden durch
Preßformen einer Platte mit vorherbestimmter Größe aus einem dreidimen
sionalen maschenartigen porösen Metall mit 40 Gew.% Cr
vorbereitet. Die Elemente hatten eine konstante Dicke von 10 mm. Um eine
konstante Dicke zu erhalten, wurden sie gebildet, indem gewellte
Platten unterschiedlicher Größe schichtförmig angeordnet und
miteinander verbunden wurden und die Form nachgeformt wurde. Die
Gehäuse hatten einen Innendurchmesser von 160 mm, wie die in Test
4 verwendeten Gehäuse. Die Filterelemente waren 350 mm lang. Die
Filterelemente hatten jeweils drei, vier und sieben axiale Wellen
und unterschiedliche Gaseintrittsfilterflächen. Ihre Leistung
wurde ausgewertet.
(Vergleichsobjekte)
-
Zum Zweck des Vergleiches wurden Partikelfilter mit
vollzylindrischen ungewellten Filterelementen vorbereitet. Die Größe der
Gehäuse und die Länge und Dicke der Filterelemente entsprachen
den Abmessungen der Beispiele.
-
Der jeweilige genaue Aufbau der Vergleichsobjekte sowie der
Beispiele ist in Tabelle 14 dargestellt.
-
Der Test wurde durchgeführt, indem die jeweiligen Filter in der
Abgasleitung eines 2,8-Liter Dieselmotors angeordnet wurden. Der
Motor wurde sechs Stunden lang mit 1600 U/min mit einem
Drehmoment von 6 kgf.m gefahren, um Partikel zu sammeln. Die
Partikelsammelkapazität und der Druckabfall wurden bei jedem der
Beispiele und der Vergleichsobjekte gemessen.
-
Die Tabelle 15 zeigt die Testergebnisse.
-
Man fand heraus, daß ein axial gewelltes Filterelement den
Druckabfall senken konnte, obwohl die Partikelsammelkapazität im
wesentlichen unverändert blieb. Dies liegt daran, daß die
Gaseintrittsfilterfläche des den Partikelfilter bildenden
Filterelements durch das Wellen erhöht wird.
-
Wie in Fig. 8(A) dargestellt, fließt das Abgas, das in die bei
diesem Test verwendeten Filterelemente eingeleitet wurde, von der
Außenseite des Filterelements zur Innenseite. Partikel können
jedoch selbst dann ausreichend wirksam gesammelt werden, wenn die
Endflächen in entgegengesetzter Weise verschlossen werden, so daß
das Abgas in entgegengesetzter Richtung fließt.
(Test 6)
-
Der bei dem Test 1 verwendete Filter war ein dreidimensionales
maschenartiges poröses Element aus einer Ni-Cr-Legierung. Die
Zusammensetzung einer derartigen Ni-Cr-Legierung ist jedoch nicht
auf die in Test 1 angegebene Zusammensetzung beschränkt. Filter
aus Ni-Cr-Legierungen mit unterschiedlichen Zusammensetzungen
wurden vorbereitet. Außerdem wurden dreidimensionale
maschenartige poröse Filterelemente aus Ni-Cr-Al-Legierungen vorberei
tet. Die Filter wurden regeneriert, indem die gesammelten
Partikel mit Heißluft verbrannt wurden, welche mittels eines Brenners
auf eine Durchschnittstemperatur von 800ºC erwärmt und von der
Regenerationsgaszufuhrvorrichtung mit einer Geschwindigkeit von
2m³/min. zugeführt wurde.
-
Die Tabelle 16 zeigt die Testergebnisse der Beispiele und der
Vergleichsobjekte. Wie in Tabelle 16 dargestellt, traten bei den
dreidimensionalen maschenartigen porösen Elementen aus Ni-Cr-
Legierungen mit den in der Tabelle dargestellten Zusammensetzun
gen und den dreidimensionalen maschenartigen porösen Elementen
aus Ni-Cr-Al-Legierungen mit den in der Tabelle dargestellten
Zusammensetzungen nicht einmal dann Schäden auf, nachdem sie 500
Mal regeneriert worden waren; außerdem zeichneten sie sich durch
ausreichende Haltbarkeit aus.
-
Die Filter aus Ni-Cr-Legierungen mit mindestens 15 Gew.% Cr waren
haltbar genug, um nicht einmal nach soomaliger Regeneration
größere Schäden aufzuweisen. Die Filter mit 10 Gew.% oder weniger
Cr waren spröde und bildeten poröse Oxidablagerungen. Sie waren
also nicht haltbar genug. Man fand außerdem heraus, daß durch die
Zugabe von Al die Wärmebeständigkeit der Filter nicht wesentlich
verbessert werden kann.
(Test 7)
(Heizelement)
-
Bei dem Test 1 wurde als ein Beispiel für das Verfahren zum
Entfernen der durch das Filterelement gesammelten Partikel die
vom Brenner erzeugte Wärme ohne jegliche strenge Steuerung der
Wärme zum Verbrennen der gesammelten Partikel verwendet. Bei
diesem Test wurden die vom porösen Element gesammelten Partikel
mit einem elektrischen Heizelement abgebrannt und entfernt.
-
Die Position, an der das Heizelement angeordnet ist, ist in
diesem Fall wichtig. Als Beispiel wurde, wie in Fig. 10
dargestellt, ein zylindrisches Filterelement mit ummantelten
Heizelementen aus einem dreidimensionalen maschenartigen porösen
Material verwendet. Die ummantelten Heizelemente sind in der Wandung
des Filterelements zum Sammeln von Partikeln aus
hindurchströmendem Abgas eingebettet.
-
In Fig. 10 sind die ummantelten Heizelemente 622A - 622D in dem
zylindrischen Element 617 eingebettet. Sie sind so nahe an der
Gaseinlaßseite wie möglich angeordnet. Die ummantelten
Heizelemente 622A und 6228 sind ein einstückiges Element, welches nahe
der Endfläche B gebogen ist. Der Biegebereich ist in der
Endfläche B eingebettet. Die Heizelemente 622C und 622D haben den
gleichen Aufbau wie die Heizelemente 622A und 6228. Die
Heizelemente 622A - 622D sind im Abstand von 90º angeordnet.
-
Vier derartige Filterelemente mit Heizelementen wurden in dem in
Fig. 5(A), 5(B) dargestellten Filter befestigt, wobei ihre
Endflächen verschlossen waren. Bei diesem Test wurden die
Filterelemente so in dem Filter angeordnet, daß das Abgas von der
Innenseite zur Außenseite jedes Filterelements fließt.
-
Jedes Filterelement hatte einen Außendurchmesser von 150 mm, eine
Dicke von 10 mm und eine Länge von 350 mm. Die Filterelemente
waren dreidimensionale maschenartige poröse Elemente aus einer
Ni-Cr-Legierung mit Poren mit einem durchschnittlichen Durch
messer von 0,5 mm. Die Anzahl der Poren, gezählt in Richtung der
Dicke, war 35, und ihre Volumenpackungsdichte bezüglich des
gesamten Filterraums war 20%.
-
Dieser Filter wurde in die Abgasleitung eines 2,0-Liter
Dieselmotors eingesetzt, und der Motor wurde mit 2000 U/min mit einem
Drehmoment von 5 kgf.m gefahren. Der Ausgangsdruckabfall lag bei
1 KPa. Im Verlauf des Betriebs des Motors nahmen die Menge der
gesammelten Partikel und daher auch der Druckabfall allmählich
zu. Nach fünf stündigem Betrieb des Motors stieg der Druckabfall
auf 6 KPa.
-
Es wurde nötig, die von dem Dieselmotor abgegebenen Partikel
durch Aktivierung der elektrischen Heizelemente abzubrennen und
zu entfernen, bevor der Gegendruck übermäßig ansteigen würde. Bei
diesem Test wurden die Heizelemente durch Verbindung der Enden
622A und 6228 mit dem (+) -Pol und der Enden 622C und 622D mit dem
(-)-Pol einer Stromquelle aktiviert. Als die Heizelemente sich
erwärmten, sank der Druckabfall des Filters deutlich auf den
Ursprungswert von 1 - 2 KPa ab. Dies zeigt deutlich, daß die
gesammelten Partikel abgebrannt und entfernt und die Filter
angemessen regeneriert wurden.
-
Die gesammelten Partikel werden durch die nahe der
Abgaseintrittsseite angeordneten Heizelemente zusammen mit den
metallischen dreidimensionalen maschenartigen porösen Elementen erwärmt,
so daß sich die Partikel schnell entzünden und abgebrannt werden.
Die Filter werden hierdurch schnell regeneriert.
-
Eine Untersuchung der so regenerierten Filter ergab keine
Abnormitäten. Dies zeigt, daß mit dieser Anordnung das Filtermate
rial frei von übermäßig großen Lasten gehalten wird.
-
Das bei der vorliegenden Erfindung verwendete dreidimensionale
maschenartige Material ist ein poröses Metall und hat daher im
Vergleich zu Cordieritfiltern eine niedrige Wärmekapazität und
eine niedrige Wärmeleitfähigkeit. Deshalb wird die Wärme, die in
dem Bereich entsteht, wo der Ruß verbrannt wird, schnell mit
einer großen Menge Abgas ausgeleitet.
-
Aus diesem Grund ist es weniger wahrscheinlich, daß die Filter
lokal überhitzt werden. Da die Filter nur in dem begrenzten
Bereich erwärmt werden, wo die Partikel verbrannt werden, tritt
kein abruptes Brennen bzw. kein Wärmeschock aufgrund des
Abkühlens auf. Die Filter können vielmehr in einem moderaten Maß
erwärmt werden.
-
Bei diesem Test sind die Heizelemente in dem zylindrischen
Element nahe dessen Innenfläche an der Gaseinlaßseite eingebettet.
Wenn jedoch das Abgas von der Außenseite zur Innenseite des
zylindrischen Elements eingeleitet werden soll, sollten die
Heizelemente in Anbetracht der Wärmeausnutzung vorzugsweise nahe
der Außenfläche des zylindrischen Elements angeordnet sein.
-
Bei diesem Test wurden vier Filterelemente in den in Fig. 5(B)
dargestellten Filter eingesetzt. Selbstverständlich kann die
Anzahl der Filterelemente je nach Hubraum und Aufbau des
Regenerationssystems variieren.
(GEWERBLICHE ANWENDUNG)
-
Nach der vorliegenden Erfindung wird ein Partikelfilter zur
Reinigung von Abgasen aus einem Dieselmotor geschaffen, der die
Partikel in den Abgasen hocheffizient sammeln kann und dabei den
Druckabfall nicht übermäßig erhöht, und der thermischen
Beanspruchungen während der Regenerationsbehandlung in ausreichendem Maß
standhalten kann.
[Tabelle 1]
Aufbau der in Test 1 verwendeten Partikelfilter der vorliegenden
Erfindung
[Tabelle 2]
Aufbau der in Test 1 verwendeten Partikelfilter der vorliegenden
Erfindung
[Tabelle 3]
Aufbau der in Test 1 verwendeten Partikelfilter der vorliegenden
Erfindung
[Tabelle 4]
Aufbau der in Test 1 verwendeten Partikelfilter als Vergleichsobjekte
[Tabelle 5]
Aufbau der in Test 1 verwendeten Partikelfilter als Vergleichsobjekte
[Tabelle 6]
Aufbau der in Test 1 verwendeten Partikelfilter als Vergleichsobjekte
[Tabelle 7]
Auswertungsergebnis der Beispiele in Test 1
[Tabelle 8]
Auswertungsergebnis der Vergleichsobjekte in Test 1
[Tabelle 9]
Aufbau der in Test 2 verwendeten Partikelfilter
(Vorgesehene Breite des Gerüstabschnittes)
[Tabelle 10]
Auswertungsergebnis von Test 2
[Tabelle 11]
Auswertungsergebnis der Oberfläche des Gerüsts und der
Sammelleistung der dreidimensionalen porösen Elemente in Test 3
[Tabelle 12]
Aufbau der in Test 4 verwendeten Partikelfilter der vorliegenden
Erfindung und der Vergleichsobjekte (Wellenform 1, Richtung des
Kreises)
[Tabelle 13]
Auswertungsergebnis des Tests 4
[Tabelle 14]
Aufbau der in Test 4 verwendeten Partikelfilter der vorliegenden
Erfindung und der Vergleichsobjekte (Wellenform 1, Richtung des
Kreises)
[Tabelle 15]
Auswertungsergebnis des Tests 5
[Tabelle 16]
Zusammensetzung der in Test 6 verwendeten dreidimensionalen
maschenartigen porösen Elemente und Verschlechterung des Gerüsts
nach der Regeneration