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DE69211661T2 - Tragbare Empfängereinheit eines Rufsystems - Google Patents

Tragbare Empfängereinheit eines Rufsystems

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Publication number
DE69211661T2
DE69211661T2 DE1992611661 DE69211661T DE69211661T2 DE 69211661 T2 DE69211661 T2 DE 69211661T2 DE 1992611661 DE1992611661 DE 1992611661 DE 69211661 T DE69211661 T DE 69211661T DE 69211661 T2 DE69211661 T2 DE 69211661T2
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DE
Germany
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screen
data
receiver unit
portable receiver
housing
Prior art date
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Application number
DE1992611661
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English (en)
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DE69211661D1 (de
Inventor
Ardenne Arnold Van
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Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Original Assignee
Ericsson Radio Systems BV
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Filing date
Publication date
Application filed by Ericsson Radio Systems BV filed Critical Ericsson Radio Systems BV
Publication of DE69211661D1 publication Critical patent/DE69211661D1/de
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B3/00Audible signalling systems; Audible personal calling systems
    • G08B3/10Audible signalling systems; Audible personal calling systems using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B3/1008Personal calling arrangements or devices, i.e. paging systems
    • G08B3/1016Personal calling arrangements or devices, i.e. paging systems using wireless transmission
    • G08B3/1025Paging receivers with audible signalling details
    • G08B3/1058Pager holders or housings
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B5/222Personal calling arrangements or devices, i.e. paging systems
    • G08B5/223Personal calling arrangements or devices, i.e. paging systems using wireless transmission
    • G08B5/224Paging receivers with visible signalling details
    • G08B5/225Display details

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description

  • s
  • Die Erfindung betrifft eine tragbare Empfängereinheit einer Personenrufanlage, wobei die Empfängereinheit ein Gehäuse aufweist, in dem eine elektronische Schaltung aufgenommen ist, die eine Displayeinrichtung mit einem Bildschirm hat, der in eine Wand des Gehäuses eingesetzt ist, um in einem Speicher der Schaltung gespeicherte Daten anzuzeigen, wobei diese Daten gemeinsam mit einem der Einheit zugeordneten Kennungscode von der Schaltung als Teil einer übermittelten Nachricht, die von einem Sender der Anlage gesendet wurde, empfangen worden sein können.
  • Eine tragbare Empfängereinheit der vorstehend angegebenen Art ist in der Praxis bekannt. Die bekannte Empfängereinheit hat einen einzigen Bildschirm. Der Bildschirm ist in eine Seitenwand des Gehäuses eingesetzt, die eine relativ kleine Oberfläche hat. Das hat den Nachteil, daß relativ wenige Daten auf dem Bildschirm angezeigt werden können. Eine Alternative dazu ist die Anordnung des Bildschirms in einer Vorderwand des Gehäuses mit einer relativ großen Oberfläche. Auf diese Weise können zwar mehr Daten angezeigt werden, aber der Bildschirm kann vom Benutzer, wenn er gerufen wird, häufig nicht direkt gelesen werden, und zwar speziell dann, wenn die Einheit an den Rand eines Kleidungsstticks einschließlich eines Gürtels angeklemmt ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Beseitigung der Nachteile der beiden verschiedenen Ausführungsformen der bekannten Empfängereinheit und die Erweiterung ihrer Display-Möglichkeiten.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei der Empfängereinheit der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Anzeigeeinrichtung zwei Bildschirme aufweist, von denen der eine Bildschirm in einer Seitenwand des Gehäuses angeordnet ist, während der andere Bildschirm in einer Vorderwand mit einer größeren Oberfläche als die Seite des Gehäuses angeordnet ist.
  • GB-A-2 216 703 zeigt die Verwendung einer einzigen Frontanzeige, die über einen Spiegel von einer Seite betrachtet werden kann. US-A-4 534 063 zeigt ein einziges Display, das durch Drehen des Gehäuses betrachtet werden kann.
  • Ein Vorteil der Einheit gemäß der Erfindung ist es, daß die Daten auf beiden Bildschirmen gleichzeitig angezeigt werden können, und in diesem Fall kann vorgesehen sein, daß die wichtigsten Daten auf dem Bildschirm angezeigt werden, den der Benutzer am leichtesten direkt lesen kann.
  • Als Alternative kann der Bildschirm, auf dem die mittels der zuletzt gesendeten Nachricht empfangenen Daten angezeigt werden, durch ein Datenelement bestimmt werden, das in der übermittelten Nachricht enthalten ist. Insbesondere ist das letztgenannte Datenelement ein Typ-Datenelement, das den Datentyp einer Datengruppe der gesendeten Nachricht bezeichnet. Auf diese Weise können die beiden Bildschirme entweder getrennt oder gleichzeitig vom Sender adressiert werden, um Daten anzuzeigen.
  • Die Verwendung der beiden Bildschirme ermöglicht es außerdem, einen oder beide Bildschirme unabhängig voneinander auf solche Weise zu steuern, daß die Datenanzeige auf ihnen um ein Vielfaches von 90º gedreht werden kann. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn an der Rückwand des Gehäuses entgegengesetzt zu der Vorderwand ein Clip vorgesehen ist, um die Einheit an einem Kleidungsstück zu befestigen, und wenn die Seitenwand mit dem Bildschirm eine obere Seitenwand ist. Unabhängig davon, ob die Vorderwand oder die Rückwand des Gehäuses dem Körper gegenüberliegt, wenn die Einheit vom Benutzer getragen wird, kann die Einheit auf solche Weise gesteuert werden, daß es für den Benutzer jederzeit leicht ist, den letztgenannten Bildschirm direkt zu lesen, und zwar speziell, wenn die Anzeige auf dem Bildschirm um 180º gedreht wird. Das gilt auch für den anderen Bildschirm in der Vorderwand, und zwar insbesondere, wenn die Vorderwand nicht von einem Kleidungsstück bedeckt ist.
  • Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1 eine Perspektivansicht einer Ausführungsform einer tragbaren Empfängereinheit gemäß der Erfindung;
  • Fig. 2 die tragbare Empfängereinheit von Fig. 1 im zerlegten Zustand;
  • Fig. 3 eine Ausführungsform einer elektronischen Schaltung einer tragbaren Empfängereinheit gemäß der Erfindung;
  • Fig. 4 ein Schaltbild für den Betrieb einer elektronischen Schaltung einer tragbaren Empfängereinheit gemäß der Erfindung; und
  • Fig. 5 ein Schaltbild einer weiteren Betriebsart einer tragbaren Empfängereinheit gemäß der Erfindung.
  • Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer tragbaren Empfängereinheit 1 einer Personenrufanlage gemäß der Erfindung. Die Empfängereinheit 1 weist ein Gehäuse 2 mit einer oberen Seitenwand 3 und einer Vorderwand 4 auf. Die Empfängereinheit 1 weist eine elektronische Schaltung auf, die in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist Die elektronische Schaltung weist eine Displayeinrichtung auf, die einen ersten Bildschirm 5, der in der oberen Seitenwand 3 angeordnet ist, und einen zweiten Bildschirm 6 hat der in der Vorderwand angeordnet ist.
  • Leuchtanzeigen 7 und 8 sind ebenfalls in die obere Seitenwand 3 eingesetzt. Die Leuchtanzeige 7 dient zum Anzeigen des Empfangs einer von einem Sender der Personenrufanlage übermittelten Nachricht. Die Leuchtanzeige 8 zeigt an, ob die Spannung einer Batterie der elektronischen Schaltung ausreichend ist, und zeigt die richtige Positionierung der Empfängereinheit in einem Gestell an.
  • Die Empfängereinheit 1 weist ferner eine Reihe von Schaltern, beispielsweise zwei, insbesondere Drucktastenschalter 9 auf, die von einem Benutzer der Empfängereinheit betätigt werden können, um eine Betriebsart der Einheit mit Anzeige von Daten zu wählen, die zu der gewählten Betriebsart gehören.
  • Fig. 2 zeigt die Empfängereinheit 1 von Fig. 1 im demontierten Zustand. Wie Fig. 2 zeigt, weist das Gehäuse 2 der Einheit 1 zwei längliche Schalen 10, 11 auf. Die Schale 10 umfaßt die obere Seitenwand 31 die Vorderwand 4 und Teile der anderen Seitenwände. Die Schale 11 umfaßt die Rückwand 12 und Teile der letztgenannten anderen Seitenwände.
  • Ein Clip 13 kann an der Rückwand 11 angebracht werden. Der Clip 13 umfaßt einen Haltebügel 14, dessen Enden durch Öffnungen 15 in der Rückwand 11 einsetzbar und dort auf eine geeignete Weise festlegbar sind, beispielsweise durch eine Rastverbindung oder eine haftende Verbindung. Der Clip 13 weist ferner einen Hebel 15 auf, der an dem Haltebügel 14 mittels eines Scharniers befestigt ist, wobei ein Stift parallel zu der Basis des Haltebügels 14 verläuft. Der Clip 13 weist eine Feder (nicht gezeigt) auf, mit deren Hilfe ein unterer Clipteil 16 des Hebels 15 gegen die Rückwand 11 gedrückt wird. Druck auf das andere Ende 17 des Hebels 15 führt zur Bildung eines Zwischenraums zwischen dem Clipteil 16 und der Rückwand 11 mit dem Ergebnis, daß die Einheit 1 über den Rand eines Kleidungsstücks geschoben werden kann.
  • Eine elektronische Schaltung, die eine Leiterplatte 18 aufweist, ist in dem Gehäuse 2 angebracht. Eine Reihe von Bauelementen der Schaltung ist auf der Leiterplatte 18 angeordnet, beispielsweise eine Antenne 19 und ein Substrat 20, auf dem ein Mikroprozessor 21 und Komponenten zur Steuerung der Bildschirme 5 und 6, der Leuchtanzeigen 7, 8 und von Hintergrundbeleuchtungselementen (nicht gezeigt) zum Beleuchten der Bildschirme 5 und 6 angebracht sind. Die Leuchtanzeigen 7, 8 weisen jeweils eine lichtemittierende Diode (LED) 7a bzw. 8a auf, die jeweils von einer lichtdurchlässigen Abdeckung 7b bzw. 8b abgedeckt sind.
  • Die Bildschirme 5, 6 sind durch biegsame Flachleiterstreifen 22, 23, 24 mit der Leiterplatte 18 und dem Substrat 20 verbunden.
  • Die Leiterplatte 18 hat einen Ausschnitt 25, in dem eine Batterie (nicht gezeigt) angeordnet werden kann. Die Batterie kann in das Gehäuse 2 durch einen Durchgang 26 in der Rückwand 11 eingesetzt werden, wonach der Durchgang von einem Schieber 27 abgedeckt werden kann.
  • Fig. 3 zeigt ein Schema einer Ausführungsform einer elektronischen Schaltung der tragbaren Empfängereinheit gemäß der Erfindung. Das Schema zeigt eine obere Anzeigeeinrichtung 30 und eine Frontanzeigeeinrichtung. Die obere Anzeigeeinrichtung 30 umfaßt den oberen Bildschirm 5 und einen Bildschirmtreiber 32, der sämtliche von dem Bildschirm 5 benötigten Steuersignale liefert. Der Bildschirmtreiber 32 selbst empfängt geeignete Steuerspannungssignale von einem Spannungsgenerator 33. Auf ähnliche Weise umfaßt die Frontanzeigeeinrichtung 31 den Bildschirm 6, einen Bildschirmtreiber 34, der alle erforderlichen Steuersignale an den Bildschirm 6 liefert, und einen Spannungsgenerator 35, der geeignete Steuerspannungen an den Bildschirmtreiber 34 liefert.
  • Die Bildschirmtreiber 32 und 34 empfangen Daten aus einem Speicher 37 auf einem Übertragungsbus 36. Die Bildschirmtreiber 32 und 34 können Pufferspeicher (nicht gezeigt) aufweisen, um darin Information zu speichern, die auf den Bildschirmen 5 bzw. 6 angezeigt werden muß. Das heißt, daß die anzuzeigenden Daten nur einmal aus dem Speicher 37 auf dem Bus 36 zu den Bildschirmtreibern 32, 34 übertragen werden müssen. Der Bus 36 ist mit dem Mikroprozessor 21 verbunden, der außerdem mit einer Tastatur 9 verbunden ist.
  • Ebenfalls mit dem Bus 36 verbunden sind ein Decodierer 38, ein Treiber 39 für die LED 7a, ein Treiber 40 für die LED 8a, ein Treiber 41 für eine Hintergrund-LED 42 für den Bildschirm 5, ein Treiber 43 für eine Hintergrund-LED 44 für den Bildschirm 6 und ein elektromechanischer Treiber 45. Eine lichtempfindliche Diode 46, die in geeigneter Weise angeordnet ist, so daß sie Umgebungslicht von der Empfängereinheit 1 empfängt, ist ebenfalls mit den Treibern 41 und 43 verbunden. Wenn die lichtempfindliche Diode 46 mehr Licht empfängt, steuern die Treiber 41, 43 die Hintergrund-LED 42, 44 so, daß diese weniger Licht aussenden. Ein Tonsignalelement 47, beispielsweise ein Lautsprecher, und ein Schwinger 48 sind mit dem elektromechanischen Treiber 45 verbunden.
  • Die elektronische Schaltung weist außerdem einen Empfangsteil oder Empfänger 49 auf, von dem ein Eingang mit der Antenne 19 und ein Ausgang mit dem Decodierer 38 verbunden sind.
  • Der Empfänger 49 ist geeignet zum Empfang eines Signals, das von einem Sender der Personenrufanlage gesendet wird und das mit einer Nachricht moduliert ist, die einen der Empfängereinheit zugeordneten Kennungscode und Daten zur Anzeige auf den Bildschirmen 5 und/oder 6 und/oder zur Steuerung des Tonsignalsenders oder Schwingers 48 enthält. Der Empfänger 49 liefert dann einen Bitstrom an den Decodierer 38, der das in der Personenrufanlage verwendete Format einer Nachricht in dem Bitstrom detektiert und erforderlichenfalls den Bitstrom korrigiert. Der Decodierer 38 führt die detektierten und erforderlichenfalls korrigierten Daten auf dem Bus 36 dem Mikroprozessor 21 zu.. Der Mikroprozessor prüft, ob die empfangenen Daten einen der Empfängereinheit zugewiesenen Kennungscode enthalten. Bei diesem Vorgang vergleicht der Mikroprozessor 21 den empfangenen Kennungscode mit ein oder mehr Kennungscodes, die der Empfängereinheit 1 zugewiesen sind und die in einem bevorzugt überschreibbaren lesbaren Abschnitt des Speichers 37 gespeichert sein können. Wenn dort die Identität festgestellt wird, verarbeitet der Mikroprozessor 21 die übrigen empfangenen Daten. Der Mikroprozessor 21 speichert empfangene Daten, die auf einem oder beiden Bildschirmen 5, 6 anzuzeigen sind, in einem Direktzugriffs teil des Speichers 37. Danach kann der Mikroprozessor 21 die letztgenannten Daten den Bildschirmtreibern 32, 34 zyklisch aus dem Speicher 37 zuführen, so daß sie auf dem Bildschirm bzw. 6 angezeigt werden. Als Alternative können, wie bereits gesagt, die Bildschirmtreiber 32, 34 Puffer aufweisen, in denen die anzuzeigenden Daten gespeichert werden können, so daß diese Daten nur einmal aus dem Speicher 37 über den Bus 36 zu den Bildschirmtreibern 32, 34 übertragen werden müssen. Als eine weitere Alternative kann der Mikroprozessor 21 die zur Anzeige empfangenen Daten direkt in Puffern der Bildschirmtreiber 32, 34 speichern.
  • Die Verwendung von zwei Bildschirmen 5, 6 gemäß der Erfindung anstelle nur eines einzigen Bildschirms bedeutet, daß die empfangenen Daten auf verschiedene Weise angezeigt werden können. Das wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5 erläutert, die Flußdiagramme einer Reihe von Betriebsarten einer Empfängereinheit 1 gemäß der Erfindung zeigen. In den Flußdiagrammen bezeichnen "Y" und "N" die Antwort "JA" bzw. "NEIN" auf die in einem benachbarten Block jeweils gestellte Frage.
  • Der Betrieb der Empfängereinheit wird, wie an sich bekannt ist, durch ein Programm bestimmt, das in einem Speicher gespeichert ist, der insbesondere ein Festwertspeicherteil des Speichers 37 ist.
  • Das Flußdiagramm von Fig 4 zeigt einen Programmteil, auf den der Mikroprozessor 21 immer zurückgreifen kann, wenn Daten vom Decodierer 38 empfangen werden.
  • Das Flußdiagramm von Fig 5 zeigt einen Programmteil, der im Zeitmultiplexbetrieb ständig aktiv sein und von dem Mikroprozessor 21 abgearbeitet werden kann. Jeder dieser Programmteile weist einen Initialisierungsschritt auf, der in Fig. 4 durch Block 50 und in Fig. 5 durch Block 51 bezeichnet ist. Fig. 4 zeigt außerdem einen Ende-Block 52, dessen einzige Bedeutung darin besteht, daß der Mikroprozessor 21 mit einem Programmteil fortfährt, der außerhalb des Diagramms von Fig. 4 liegt.
  • Gemäß der Erfindung kann eine von einem Sender der Anlage gesendete Nachricht, die von einer tragbaren Empfängereinheit 1 empfangen wird, ein oder mehr Gruppen von Daten aufweisen, und jede Gruppe kann ein Datenelement, das als Typ- Datenelement bezeichnet wird, enthalten, das den Datentyp in der Gruppe bezeichnet. Gemäß der Erfindung ist die Anzeige einer empfangenen Gruppe von Daten von ihrem Typ-Datenelement abhängig.
  • Wenn gemäß Block 53 von Fig. 4 der empfangene Datentyp ein erster Datentyp ist, fährt das System mit Block 54 fort, andernfalls mit Block 55 Entsprechend Block 55 werden die zur Anzeige empfangenen Daten auf einem ersten Bildschirm der beiden Bildschirme 5 und 6 angezeigt.
  • Wenn entsprechend Block 55 das empfangene Typ-Datenelement ein zweites Typ-Datenelement ist, fährt das System mit Block 56 und andernfalls mit Block 57 fort. Entsprechend Block 56 werden die zur Anzeige empfangenen Daten auf dem zweiten Bildschirm der beiden Bildschirme 5 und 6 angezeigt.
  • Wenn gemäß Block 57 das empfangene Typ-Datenelement ein drittes Typ-Datenelement ist, fährt das System mit Block 58 und andernfalls mit Block 59 fort. Gemäß Block 58 werden die zur Anzeige empfangenen Daten in Abhängigkeit von ihrer Nummer auf dem ersten oder dem zweiten Bildschirm angezeigt.
  • Gemäß Block 59 werden die empfangenen Daten sowohl auf dem ersten als auch auf dem zweiten Bildschirm angezeigt.
  • Auf die Blöcke 54, 56, 58 und 59 folgt der Ende-Block 52. Ein Flußdiagramm wie das in Fig. 4 gezeigte ist besonders dann anwendbar, wenn die Bildschirmtreiber 32 und 34 Puffer haben, in denen die anzuzeigenden Daten gespeichert werden können. Wenn die anzuzeigenden Daten immer periodisch aus dem Speicher 37 ausgelesen und zu den Bildschirmtreibern 32 und 34 übertragen werden müssen, könnte der Ende-Block 52 in Fig. 4 entfallen, der Programmteil wird im Zeitmultiplexverfahren abgearbeitet, und nach den Blöcken 54, 56, 58 und 59 erfolgt entweder Rücksprung zur Eingangsseite des Blocks 53, oder die Blöcke 54, 56, 58 und 59 sind selbst Subroutinen, die von dem Mikroprozessor unterbrochen werden können, wenn neue Daten empfangen werden.
  • Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, mehr Typen von empfangenen Daten auf eine von Fig. 4 verschiedene Weise zur Anzeige zu bringen.
  • Ein viertes Typ-Datenelement kann beispielsweise bedeuten, daß die empfangenen Daten auf dem ersten Bildschirm angezeigt werden müssen und die vorher auf dem ersten Bildschirm angezeigten Daten verschoben werden.
  • Ein fünftes Typ-Datenelement kann bedeuten, daß die zuletzt empfangenen Daten auf dem ersten Bildschirm anzuzeigen sind und daß die vorher auf dem ersten Bildschirm angezeigten Daten die zuvor auf dem zweiten Bildschirm angezeigten Daten ersetzen.
  • Daten vom sechsten und siebten Typ können mit den Daten vom vierten und fünften Typ identisch sein, und in der Erläuterung der beiden vorhergehenden Absätze sind "erster" und "zweiter" austauschbar.
  • Ein achtes Typ-Datenelement kann bedeuten, daß bei einer Anzeige entsprechend Block 58 die vorher angezeigten Daten verschoben werden.
  • Ein neuntes Typ-Datenelement kann bedeuten, daß nur der Tonsignalsender 47 oder der Schwinger 48 angesteuert werden müssen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß eine von dem Sender der Personenrufanlage übermittelte Nachricht gleichzeitig Daten, die auf einem Bildschirm 5 und/ oder 6 anzuzeigen sind, und ein Datenelement zur Ansteuerung der Signalsender 47, 48 enthalten kann.
  • Zusätzlich oder als Alternative können von einem Benutzer der Empfängereinheit 1 die vorstehend erläuterten Möglichkeiten der Datenanzeige auf den Bildschirmen 5 und 6 durch Betätigen der Tastatur 9 gewählt werden.
  • Gemäß der Erfindung kann ein Benutzer der Empfängereinheit 1 die Orientierung der auf den Bildschirmen 5 und 6 angezeigten Daten für jeden Bildschirm 5, 6 separat wählen. Das kann nützlich sein, wenn an der Rückwand des Gehäuses entgegengesetzt zu der Vorderwand ein Clip vorgesehen ist, um die Einheit an einem Kleidungsstück zu befestigen, und die Seitenwand mit dem Bildschirm eine obere Seitenwand ist. Unabhängig davon, ob sich die Vorderwand oder die Rückwand des Gehäuses dem Körper des Benutzers gegenüber befindet, während er die Einheit trägt, kann die Einheit dann auf solche Weise gesteuert werden, daß der Benutzer jederzeit den letztgenannten Bildschirm ohne weiteres ablesen kann, und zwar insbesondere, wenn die Anzeige auf dem Bildschirm um 180º gedreht ist. Das gilt auch für den anderen Bildschirm in der Vorderwand, und zwar speziell, wenn die Vorderwand nicht von einem Kleidungsstück bedeckt ist. Fig. 5 zeigt ein Flußdiagramm, um diese Betriebsart zu erhalten.
  • Wenn gemäß Block 60 von Fig. 5 eine "Bildschirm-Taste" gedrückt wird, fährt das System mit Block 61 und ansonsten mit Block 62 fort. Gemäß Block 61 bezieht der Mikroprozessor 21 einen danach empfangenen Befehl auf einen anderen Bildschirm oder 6 oder auf beide Bildschirme 5 und 6. Wenn beispielsweise die Bildschirm-Taste einmal betätigt wird, wird der erste Bildschirm, nach zweimaligem Betätigen der zweite Bildschirm, nach dreimaligem Betätigen beide Bildschirme, nach dem viertenmal erneut der erste Bildschirm usw. gewählt. Auf Block 61 folgt Block 62.
  • Wenn gemäß Block 62 eine "Dreh-Taste" betätigt wird, fährt das System mit Block 63 fort, andernfalls erfolgt Rücksprung zum Eingang von Block 60. Gemäß Block 63 wird jedesmal, wenn die Dreh-Taste betätigt wird, die Anzeige von Daten auf dem gewählten Bildschirm oder auf den beiden gewählten Bildschirmen um 90º gedreht. Als Alternative kann der Schritt immer 180º anstatt 90º betragen.
  • Wenn die Tastatur 9 Multifunktionstasten hat, brauchen die "Bildschirm-Taste" und die "Dreh-Taste" keine gesonderten Tasten zu sein, sondern ihre Funktionen können ausgeübt werden, indem Tasten der Tastatur 9 entweder gleichzeitig oder in einer bestimmten Folge betätigt werden.
  • Der Betrieb gemäß Fig. 5 zum Drehen der Datenanzeige auf einem Bildschirm oder beiden Bildschirmen kann im Rahmen der Erfindung auch dadurch erfolgen, daß der Sender veranlaßt wird, geeignete Steuersignale dafür mit der Nachricht auszusenden. Diese Stueersignale können durch Daten der Nachricht dargestellt sein.
  • Drehen der Datenanzeige auf einem Bildschirm wird als im Rahmen fachmännischen Könnens liegend angesehen. Wenn beispielsweise ein Bildschirm aus einer Matrix aus lichtemittierenden oder lichtdurchlässigen/nicht-lichtdurchlässigen Elementen besteht, die separat ansteuerbar sind, und wenn diese Matrix in Spalten und Zeilen unterteilt ist, brauchen die Spalten und/oder Zeilen nur Informationen zu empfangen, die in bezug auf ihre Mittelspalte oder Mittelzeile umgeklappt sind, oder sie werden in umgekehrter Folge abgetastet, und die Daten werden erforderlichenfalls in umgekehrter Folge aus dem Speicher 37 zu den Bildschirmtreibern 32, 34 überführt.

Claims (9)

1. Tragbare Empfängereinheit einer Personenrufanlage, wobei die Empfängereinheit ein Gehäuse aufweist, in dem eine elektronische Schaltung aufgenommen ist, die eine Displayeinrichtung mit einem Bildschirm hat, der in eine Wand des Gehäuses eingesetzt ist, um in einem Speicher der Schaltung gespeicherte Daten anzuzeigen, wobei diese Daten gemeinsam mit einem der Einheit zugeordneten Kennungscode von der Schaltung als Teil einer übermittelten Nachricht, die von einem Sender der Anlage gesendet wurde, empfangen worden sein können, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung zwei Bildschirme aufweist, von denen der eine Bildschirm in einer Seitenwand des Gehäuses angeordnet ist, während der andere Bildschirm in einer Vorderwand mit einer größeren Oberfläche als die Seite des Gehäuses angeordnet ist.
2. Tragbare Empfängereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung verschiedene anzuzeigende Datentypen detektiert, und daß in Abhängigkeit von einem detektierten Typ die Schaltung die Anzeigeeinrichtung so steuert, daß die Daten des detektierten Typs auf einem oder auf beiden der Bildschirme, die dem Typ zugeordnet sind, angezeigt werden.
3. Tragbare Empfängereinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Typ einer Gruppe von Daten der übermittelten Nachricht durch ein Typ-Datenelement der Gruppe bestimmt ist.
4. Tragbare Empfängereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Empfang einer übermittelten Nachricht die Schaltung die Anzeigeeinrichtung derart steuert, daß die Daten der Nachricht auf dem einen Bildschirm und vorher auf diesem Bildschirm angezeigte Daten auf dem anderen Bildschirm angezeigt werden.
5. Tragbare Empfängereinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bildschirm ein in einer Seitenwand des Gehäuses angeordneter Bildschirm ist.
6. Tragbare Empfängereinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einer ihrer Betriebsarten die Schaltung die Anzeigeeinrichtung so steuert, daß die Anzeige von Daten auf einem Bildschirm um ein Vielfaches von 90º gedreht ist.
7. Tragbare Empfängereinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildschirm, auf dem die Anzeige der Daten gedreht ist, ein Bildschirm ist, der in einer Seitenwand des Gehäuses angeordnet ist, und daß der Rotations winkel 180º ist.
8. Tragbare Empfängereinheit nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsart zum Drehen des Displays durch einen Schalter der Schaltung bestimmt ist, der von außerhalb des Gehäuses betätigbar ist.
9. Tragbare Empfängereinheit nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsart zum Drehen des Displays durch ein Steuer-Datenelement der übermittelten Nachricht bestimmt ist.
DE1992611661 1991-11-29 1992-11-17 Tragbare Empfängereinheit eines Rufsystems Expired - Fee Related DE69211661T2 (de)

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DE69211661D1 DE69211661D1 (de) 1996-07-25
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