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DE69115883T2 - Verfahren zur herstellung von salzen von aminocarbonsäuren - Google Patents

Verfahren zur herstellung von salzen von aminocarbonsäuren

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Publication number
DE69115883T2
DE69115883T2 DE69115883T DE69115883T DE69115883T2 DE 69115883 T2 DE69115883 T2 DE 69115883T2 DE 69115883 T DE69115883 T DE 69115883T DE 69115883 T DE69115883 T DE 69115883T DE 69115883 T2 DE69115883 T2 DE 69115883T2
Authority
DE
Germany
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reaction
copper
catalyst
selectivity
sodium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69115883T
Other languages
English (en)
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DE69115883D1 (de
Inventor
Takakiyo Goto
Yukio Kadono
Yoshiaki Urano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Shokubai Co Ltd
Original Assignee
Nippon Shokubai Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Nippon Shokubai Co Ltd filed Critical Nippon Shokubai Co Ltd
Publication of DE69115883D1 publication Critical patent/DE69115883D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69115883T2 publication Critical patent/DE69115883T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J25/00Catalysts of the Raney type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J23/00Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
    • B01J23/70Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper
    • B01J23/72Copper
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C227/00Preparation of compounds containing amino and carboxyl groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C227/02Formation of carboxyl groups in compounds containing amino groups, e.g. by oxidation of amino alcohols

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

    Technologisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von Aminocarbonsäuresalzen, die als Ausgangsmaterial für landwirtschaftliche Chemikalien und Arzneimittel, Chelatbildungsmittel, Nahrungsmittelzusatzstoffe, usw. nützlich sind.
  • Technologischer Hintergrund
  • Als industrielles Verfahren zur Herstellung von Aminocarbonsäuresalzen wird allgemein das Strecker-Verfahren verwendet, bei dem Glycinsalze, Iminodiessigsäuresalze oder Nitrilotriessigsäuresalze unter Verwendung von Cyanwasserstoffsäure (Blausäure) und Formaldehyd als Ausgangsmatenahen erhalten werden. Da jedoch Cyanwasserstoffsäure ein tödlich giftiges Gas ist, ist das Verfahren hinsichtlich Produktionsvorrichtung, Handhabung, Standort usw. stark beschränkt. Da weiterhin Cyanwasserstoffsäure hauptsächlich als Nebenprodukt bei der Herstellung von Acrylnitril erhalten wird, besteht ein großes Problem im Hinblick darauf, die Sicherheit der Ausgangsmaterialien sicherzustellen.
  • Weiterhin ist ein Verfahren bekannt, bei dem Aminocarbonsäuresalze durch oxidative Dehydrierung von Aminoalkoholen in Alkalihydroxiden hergestellt werden (vergleiche U.S. Patent Nrn. 2 384 816, 2 384 817, 3 535 373, 3 842 081 und 3 739 021, usw.). In der U.S. Patentschrift Nr. 2 384 816 wird ein Verfahren beschrieben, bei dem ein Aminoalkohol mit einem Alkalimetallhydroxid in Abwesenheit eines Katalysators umgesetzt wird. Bei diesem Verfahren ist jedoch die Reaktionszeit lang, und die Ausbeute an Aminocarbonsäuresalz ist niedrig. In der U.S. Patentschrift Nr. 2 384 817 wird ein Verfahren beschrieben, bei dem Kaliumglycinat durch wasserfreie Umsetzung yon Monoethanolamin mit Kaliumhydroxid in Anwesenheit eines Kupferkatalysators erhalten wird. Bei diesem Verfahren ist jedoch nach den Kenntnissen der genannten Erfinder die Ausbeute an Glycinat nicht gut. In der U.S. Patentschrift Nr. 3 578 709 wird ein Verfahren beschrieben, bei dem ein Nitrilotriessigsäuresalz durch Umsetzung von Triethanolamin mit einem Alkalihydroxid in Anwesenheit eines zinkoxidkatalysators erhalten wird. Dieses Verfahren ist jedoch hinsichtlich der Ausbeute an Nitrilotriessigsäuresalz nicht zufriedenstellend. In der U.S. Patentschrift Nr. 3 842 081 wird beschrieben, daß Kaliumiminodiacetat in relativ hoher Ausbeute durch Umsetzung von Diethanolamin mit Kaliumhydroxid in Anwesenheit von Cadmiumoxid erhalten wird. In den U.S. Patentschriften Nrn. 3 535 373, 3 578 709 und 3 739 021 wird beschrieben, daß ein Nitrilotriessigsäuresalz durch Umsetzung von Triethanolamin mit einem Alkalihydroxid in Anwesenheit von Cadmiumoxid erhalten wird. Wegen der Gefahr der Einverleibung einer giftigen Cadmiumverbindung in das Reaktionsprodukt können diese Verfahren, bei denen Cadmiumoxid als Katalysator verwendet wird, nicht verwendet werden, abhängig von der Verwendung, und es besteht weiterhin das Problem der Abfallbeseitigung; sie sind technologisch mit dem Strecker-Verfahren nicht konkurrenzfähig.
  • Es ist weiterhin ein Verfahren bekannt, bei dem ein Aminocarbonsäuresalz durch Umsetzung eines Aminoalkohols in Anwesenheit eines Alkalihydroxids, Wasser und eines kupferenthaltenden Katalysators oder eines Katalysators, der Kupfer und Zirkonium enthält, erhalten wird (U.S. Patentschrift Nr. 4 782 183). Bei dem Verfahren ist die Selektivität zu dem Aminocarbonsäuresalz in der Tat so hoch wie 95%, aber die wiederholte Verwendung des Katalysators bewirkt eine Selektivitätsabnahme und eine Zunahme der Nebenprodukte. Die Hauptnebenprodukte sind ein Oxalsäuresalz, wenn ein Glycinsalz unter Verwendung von Monoethanolamin als Ausgangsmaterial hergestellt wird, ein Glycinsalz, wenn ein Iminodiessigsäuresalz unter Verwendung von Diethanolamin als Ausgangsmaterial hergestellt wird, und ein Iminodiessigsäuresalz und ein Glycinsalz, wenn ein Nitrilotriessigsäuresalz unter Verwendung von Triethanolamin als Ausgangsmaterial hergestellt wird. Dementsprechend muß zur Herstellung der Aminocarbonsäure mit guter Selektivität der Katalysator während kurzer Zeit ausgetauscht oder durch eine komplexe Reinigungsstufe zurückgewonnen werden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neues Verfahren zur Verfügung zu stellen, das frei ist von toxikologischen Schwierigkeiten, wenig Nebenprodukte ergibt und bei dem die Ausbeute und Selektivität hoch sind. Es soll die wiederholte Verwendung des Katalysators erlauben und das Aminocarbonsäuresalz wirtschaftlich vorteilhaft ergeben.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Die genannten Erfinder haben verschiedene Untersuchungen im Hinblick auf die zuvor erwähnten Schwierigkeiten des Verfahrens, bei dem ein Aminocarbonsäuresalz durch oxidative Dehydrierung eines Aminoalkohols in Anwesenheit eines kupferenthaltenden Katalysators gebildet wird, durchgeführt und als Folge gefunden, daß, wenn Aluminiummetall und/oder eine Aluminiumverbindung zu dem oxidativen Dehydrierungs-Reaktionssystem zugegeben wird, die Bildung von Nebenprodukten wirksam unterdrückt werden kann. Weitere ausgedehnte Untersuchungen haben zur Vervollständigung der vorliegenden Erfindung geführt. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines Aminocarbonsäuresalzes durch oxidative Dehydrierungsreaktion eines Aminoalkohols, der durch die Formel (1)
  • dargestellt wird, worin R¹ und R² unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Hydroxyethylgruppe, eine Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder eine Aminoalkylgruppe mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen bedeuten, in Anwesenheit eines Alkalimetallhydroxids und/oder eines Erdalkalimetallhydroxids, eines kupferenthaltenden Katalysators und Wasser gebildet wird, daß dadurch gekennzeichnet ist, daß die Reaktion unter Zugabe von Aluminiummetall und/oder einer Aluminiumverbindung zu dem Reaktionssystem durchgeführt wird.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird CH&sub2;OH des Aminoalkohols, der durch die Formel (1) dargestellt wird, oxidativ zu COOH dehydriert. Wenn R¹ und R² in der Formel (1) Hydroxyethylgruppen bedeuten, werden deren CH&sub2;OH-Gruppen ebensfalls oxidativ zu COOH-Gruppen dehydriert. Die Herstellung eines Aminocarbonsäuresalzes, welches eine Vielzahl von COOH-Gruppen enthält, ist ebenfalls Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
  • Beispiele von Aminoalkoholen, die durch die Formel (1) dargestellt werden, sind Monoethanolamin, Diethanolamin, Triethanolamin, N-Methylethanolamin, N-Ethylethanolamin, N-Isopropylethanolamin, N-Butylethanolamin, N-Nonylethanolamin, N-(2-Aminoethyl)ethanolamin, N-(3-Aminopropyl)- ethanolamin, N,N-Dimethylethanolamin, N,N-Diethylethanolamin, N,N-Dibutylethanolamin, N-Methyldiethanolamin, N- Ethyldiethanolamin, N-Isopropyldiethanolamin, N-Butyldiethanolamin, N-Ethyl-N-(2-aminoethyl)ethanolamin und N-Methyl-N-(3-aminopropyl)ethanolamin.
  • Unter Verwendung dieser Aminoalkohole als Ausgangsmaterialien können die entsprechenden Aminocarbonsäuresalze erhalten werden. Konkrete Beispiele von Aminocarbonsäuren sind Glycin, Iminodiessigsäure, Nitrilotriessigsäure, N- Methylglycin, N-Ethylglycin, N-Isopropylglycin, N-Butylglycin, N-Nonylglycin, N-(2-Aminoethyl)glycin, N-(3-Aminopropyl)glycin, N,N-Dimethylglycin, N,N-Diethylglycin, N,N- Dibutylglycin, N-Methyliminodiessigsäure, N-Ethyliminodiessigsäure, N-Isopropyliminodiessigsäure, N-Butyliminodiessigsäure, N-Ethyl-N-(2-aminoethyl) glycin und N-Methyl-N- (3-aminopropyl)glycin. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden diese Aminocarbonsäuren als Alkalimetallsalze und/oder als Erdalkalimetallsalze gebildet.
  • Der bei der vorliegenden Erfindung verwendete Katalysator enthält Kupfer als wesentliche Komponente. Als Kupferquelle sind metallisches Kupfer, Kupferoxid, Kupferhydroxid, anorganische Kupfersalze, wie Kupfernitrat, Kupfersulfat, Kupfercarbonat und Kupferhalogenide, organische Kupfersalze, wie Kupferformiat, Kupferacetat, Kupferpropionat und Kupferlactat, verfügbar. Die Form des Katalysators ist nicht besonders beschränkt. Beispielsweise kann ein Katalysator, der durch Oxidation einer Oberfläche von metallischem Kupfer und dann Reduktion mit Wasserstoff erhalten wird, ein Katalysator, der durch Entwicklung von Raney-Kupfer mit einer wäßrigen Alkalilösung erhalten wurde und aktiviertes Kupfer, das durch thermische Zersetzung und/oder Reduktion von Kupferformiat erhalten wurde, Kupfercarbonat oder eine ähnliche Verbindung, entweder als solcher oder auf einem alkaliresistenten Träger verwendet werden. Wenn der Katalysator als trägerhaltiger Katalysator auf einem alkaliresistenten Träger verwendet wird, kann der Katalysator leicht von dem Reaktionsgemisch nach der Reaktion abgetrennt werden, mit der Folge, daß er leicht wiedergewonnen und vorteilhaft wiederverwendet werden kann. Beispiele für Katalysatoren, die hinsichtlich der Aktivität und der Gebrauchsdauer besonders bevorzugt sind, sind entwickeltes Raney-Kupfer und ein Produkt, das durch Copräzipitation oder Imprägnierung von Kupfer auf Zirkoniumoxid oder Siliciumcarbid als Träger erhalten wird. Die Menge an verwendetem Katalysator beträgt 1 bis 70 Gew.-%, bevorzugt 10 bis 40 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Aminoalkohols.
  • Als Alkalimetallhydroxid oder Erdalkalimetallhydroxid, das bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird, sind Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid usw. besonders bevorzugt. Sie können in Form von Flocken, Pulver, Pellets oder als wäßrige Lösung verwendet werden. Die wäßrige Lösung ist hin sichtlich der Handhabung bevorzugt. Die Menge an Alkalimetallhydroxid oder Erdalkalimetallhydroxid ist äquivalent oder liegt darüber, bevorzugt 1,0 bis 2,0 Äquivalente, bezogen auf die Menge der Hydroxylgruppen des bei der Reaktion verwendeten Aminoalkohols.
  • Beispiele von Aluminiumverbindungen, die bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, sind Aluminiumhydroxid, Salze der Aluminiumsäure, wie Natriumaluminat und Kahumaluminat, und Aluminiumhalogenide, wie Aluminiumchlorid. Hinsichtlich der Handhabung und der Wirtschaftlichkeit wird Natriumaluminat oder Aluminiumhydroxid bevorzugt verwendet. Die Menge an Aluminiummetall und/oder Aluminiumverbindung beträgt 0,001 Gew.-% oder mehr als Aluminiumatom, bezogen auf das Gewicht des Aminoalkohols, wobei diese Menge für die Unterdrückung der Nebenprodukte wirksam ist. Bevorzugt beträgt sie 0,002 bis 0,5 Gew.-%. Wenn die Menge 0,5 Gew.-% überschreitet, ist dies wirtschaftlich nachteilig, obgleich die Ausbeute des Aminocarbonsäuresalzes nicht nachteilig beeinflußt wird.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann nach Beendigung der Reaktion der Katalysator von dem Reaktionssystem abgetrennt und wiedergewonnen werden und bei der nächsten Reaktion wiederverwendet werden. Damit für die Menge an Katalysator, der bei der vorherigen Reaktion verlorengegangen ist, oder für die verminderte Aktivität ein Ausgleich stattfindet, kann die erforderliche Menge an nicht verwen detem Katalysator zugegeben werden. Wenn der nicht verwendete Katalysator Aluminiummetall und/oder eine Aluminiumverbindung enthält, werden das Aluminiummetall und/oder die Aluminiumverbindung als Aluminiummetall und/oder Aluminiumverbindung, die zu dem Reaktionssystem erfindungsgemäß zugegeben werden, angesehen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird in Anwesenheit von Wasser durchgeführt. Die Verwendung von Wasser besitzt den Vorteil, daß der Aminoalkohol einheitlich mit dem Alkalimetallhydroxid und/oder dem Erdalkalimetallhydroxid umgesetzt werden kann, und es ist für die Erhaltung des Aminocarbonsäuresalzes in hoher Ausbeute unverzichtbar. Die Menge an Wasser, die bei der Reaktion verwendet wird, beträgt 10 Gew.-% oder mehr, bevorzugt 50 bis 500 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Aminoalkohols.
  • Die Reaktionstemperatur ist üblicherweise 220ºC oder liegt darunter, bevorzugt beträgt sie 120 bis 210ºC, am meisten bevorzugt 140 bis 200ºC, um eine thermische Zersetzung und/oder die Hydrogenolyse der Kohlenstoff-Stickstoff-Bindung des Aminoalkohols und der entstehenden Aminocarbonsäure zu verhindern.
  • Der Reaktionsdruck ist bevorzugt so niedrig wie möglich im Hinblick auf die Reaktionsgeschwindigkeit. Er beträgt üblicherweise mehr als der minimale Druck, damit die Reaktion in flüssiger Phase abläuft. Er beträgt bevorzugt 5 bis 50 kg/cm²G.
  • Die Reaktion kann diskontinuierlich, semikontinuierlich oder kontinuierlich durchgeführt werden.
  • Bei der Abtrennung des Katalysators durch Filtration aus dem Reaktionsgemisch nach Beendigung der Reaktion wird die wäßrige Lösung des gewünschten Aminocarbonsäuresalzes als Filtrat erhalten. Sie wird auf geeignete Weise je nach Be darf gereinigt, wobei ein Aminocarbonsäuresalz hoher Qualität als Produkt erhalten wird. Andererseits kann der durch Filtration abgetrennte Katalysator wiedergewonnen und bei der nächsten Reaktion wiederverwendet werden. Selbstverständlich kann der wiedergewonnene Katalysator nach geeigneter Regenerierungsbehandlung je nach Bedarf wiederverwendet werden.
  • Wirkungen der Erfindung
  • Erfindungsgemäß werden Aluminiummetall und/oder die Aluminiumverbindung zu dem Reaktionssystem bei der oxidativen Dehydrierung des Aminoalkohols in Anwesenheit eines Alkalimetallhydroxids und/oder eines Erdalkalimetallhydroxids, eines kupferenthaltenden Katalysators und Wasser zugegeben mit dem Ergebnis, daß das gewünschte Aminocarbonsäuresalz in hoher Ausbeute mit hoher Selektivität gebildet wird.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Bildung von Nebenprodukten bemerkenswert unterdrückt, insbesondere, wenn der Katalysator wiedergewonnen und wiederholt verwendet wird, im Vergleich mit den bekannten Verfahren, bei denen das Aluminiummetall oder die Aluminiumverbindung nicht zu dem Reaktionssystem zugegeben wird. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann der wiedergewonnene Katalysator ohne Regenerierungsbehandlung zirkuliert und wiederverwendet werden, wodurch in den meisten Fällen die Kosten des Katalysators reduziert werden, die Reinigung des gewünschten Aminocarbonsäuresalzes leicht wird, die Menge an Abfall abnimmt und ein Produkt mit hoher Qualität billig hergestellt werden kann.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann ebenfalls ausgeführt werden unter Verwendung eines kupferenthaltenden Katalysators, der aus dem Reaktionsgemisch wiedergewonnen wird, das bei dem bekannten Verfahren, bei dem Aluminiummetall oder die Aluminiumverbindung nicht dem Reaktionssystem zugegeben wird, erhalten wird. In diesem Fall kann die Bildung der Nebenprodukte ebenfalls unterdrückt werden.
  • Beste Art, die Erfindung durchzuführen
  • Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
  • Die Umwandung des Aminoalkohols und die Selektivität zu Aminocarbonsäure werden gemäß den folgenden Gleichungen berechnet.
  • Umwandlung (%) des Aminoalkohols = Zahl der Mole an umgesetztem Aminoalkohol/ Zahl der Mole an Aminoalkohol, die der Reaktion unterworfen wurden x 100
  • Selektivität (%) zu Aminocarbonsäure = Zahl der Mole an gebildeter Aminocarbonsäure/ Zahl der Mole an umgesetztem Aminoalkohol x 100
  • Beispiel 1
  • Ein 500-ml-Autoklav wurde mit 80 g Diethanolamin, 64 g Natriumhydroxid, 170 g Wasser, 8 g entwickeltem Raney-Kupfer und 0,13 g (entsprechend 0,054 Gew.-% als Aluminiumatom, bezogen auf das Gewicht des Aminoalkohols) Natriumaluminat beschickt, und dann wurde die Atmosphäre im Inneren des Autoklaven dreimal mit Wasserstoffgas ersetzt. Dann wurde die Reaktion bei einer Temperatur von 170ºC und einem Druck von 10 kg/cm²G durchgeführt, bis das Auftreten von Wasserstoff nicht länger beobachtet wurde.
  • Die Zeit, die für die Reaktion erforderlich war (die Zeit, die verging von dem Temperaturanstieg auf 170ºC bis zur Beendigung der Reaktion - dies gilt auch im folgenden) betrug 5 Stunden. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionslösung entnommen und analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, daß die Umwandlung von Diethanolamin 98,5%, die Selektivität zu Natriumiminodiacetat 99,3% und die Selektivität zu dem Nebenprodukt Natriumglycinat 0,5% betrugen.
  • Zur Messung der wiederholten Wirksamkeit des Katalysators wurde der Versuch wiederholt und bei den gleichen Reaktionsbedingungen durchgeführt. Die Reaktionszeit, die für das 10. wiederholte Experiment erforderlich war, betrug 13 Stunden. Die Analyse der Reaktionslösung zeigte, daß die Umwandlung von Diethanolamin 98,5%, die Selektivität zu Natriumiminodiacetat 98,7% und die Selektivität zu Natriumglycinat 1,0% betrugen.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Die Reaktion wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, durchgeführt, ausgenommen, daß Natriumaluminat nicht verwendet wurde.
  • Ein 500-ml-Autoklav wurde mit 80 g Diethanolamin, 64 g Natriumhydroxid, 170 g Wasser und 8 g entwickeltem Raney- Kupfer beschickt, und dann wurde die Atmosphäre im Inneren des Autoklaven dreimal mit Wasserstoffgas ersetzt. Dann wurde die Reaktion bei einer Temperatur von 170ºC und einem Druck von 10 kg/cm²G durchgeführt, bis das Auftreten von Wasserstoff nicht länger beobachtet wurde.
  • Zur Messung der wiederholten Leistung des Katalysators wurde der Versuch wiederholt bei den gleichen Reaktionsbedingungen durchgeführt. Die Reaktionszeit, die für das 10. wiederholte Experiment erforderlich war, betrug 13 Stunden. Die Analyse der Reaktionslösung zeigte, daß die Umwandlung von Diethanolamin 97,5%, die Selektivität zu Na triumiminodiacetat 93,5% und die Selektivität zu Natriumglycinat 5,8% betrugen.
  • Beispiel 2
  • Ein 500-ml-Autoklav wurde mit 80 g Diethanolamin, 64 g Natriumhydroxid, 170 g Wasser, 8 g entwickeltem Raney-Kupfer und 0,12 g (entsprechend 0,052 Gew.-% als Aluminiumatom, bezogen auf das Gewicht des Aminoalkohols) Aluminiumhydroxid beschickt. Nachdem die Atmosphäre im Inneren des Autoklaven dreimal mit Wasserstoffgas ersetzt worden war, wurde die Reaktion bei einer Temperatur von 170ºC und einem Druck von 10 kg/cm G durchgeführt, bis das Auftreten von Wasserstoff nicht länger beobachtet wurde. Die für die Reaktion erforderliche Zeit betrug 5 Stunden. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionslösung entnommen und analysiert. Als Folge wurde gefunden, daß die Umwandlung von Diethanolamin 98,5%, die Selektivität zu Natriumiminodiacetat 98,8% und die Selektivität zu Natriumglycinat 0,8% betrugen.
  • Zur Messung der wiederholten Leistung des Katalysators wurde das Experiment wiederholt bei den gleichen Reaktionsbedingungen durchgeführt. Die Reaktionszeit, die für das 10. wiederholte Experiment erforderlich war, betrug 13 Stunden. Die Analyse der Reaktionslösung zeigte, daß die Umwandlung von Diethanolamin 98,5%, die Selektivität zu Natriumiminodiacetat 98,2% und die Selektivität zu Natriumglycinat 1,0% betrugen.
  • Beispiel 3
  • Natriumhydroxid wurde zu einer Lösung zugegeben, die durch Auflösen von 24,8 g Zirkoniumoxychlorid und 4,0 g Kupfernitrat in 300 ml Wasser erhalten wurde, um ein festes unlösliches Material auszufällen. Der Niederschlag wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet, dann in Luft bei 500ºC während 3 Stunden wärmebehandelt und in einem Wasserstoffstrom bei 230ºC während 6 Stunden reduziert, wobei ein Kupfer und Zirkonium enthaltender Katalysator erhalten wurde.
  • Ein 500-ml-Autoklav wurde mit 80 g Diethanolamin, 64 g Natriumhydroxid, 170 g Wasser, 8 g des Kupfer und Zirkonium enthaltenden Katalysators, der wie oben hergestellt wurde, und 0,13 g (entsprechend 0,054 Gew.-% als Aluminiumatom, bezogen auf das Gewicht des Aminoalkohols) Natriumaluminat beschickt. Die Atmosphäre im Inneren des Autoklaven wurde dreimal mit Wasserstoffgas ersetzt, und die Reaktion wurde dann bei einer Temperatur von 170ºC und einem Druck von 10 kg/cm²G durchgeführt, bis das Auftreten von Wasserstoff nicht länger beobachtet wurde. Die für Reaktion erforder liche Zeit etrug 5 Stunden. Nachdem die Reaktion beendigt war, wurde die Reaktionslösung entnommen und analysiert. Dementsprechend betrugen die Umwandlung von Diethanolamin 99,0%, die Selektivität zu Natriumiminodiacetat 99,5% und die Selektivität zu Natriumglycinat 0,4%.
  • Zur Messung der wiederholten Leistung des Katalysators wurde das Experiment wiederholt bei den gleichen Reaktionsbedingungen durchgeführt. Die Reaktionszeit, die für das 10. wiederholte Experiment erforderlich war, betrug 10 Stunden nach dem Temperaturanstieg. Die Analyse der Reaktionslösung zeigte, daß die Umwandlung von Diethanolamin 98,5%, die Selektivität zu Natriumiminodiacetat 99,0% und Selektivität zu Natriumglycinat 0,8% betrugen.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Beispiel 3 wurde wiederholt, ausgenommen, daß Natriumaluminat nicht verwendet wurde.
  • Natriumhydroxid wurde zu einer Lösung zugegeben, die durch Auflösen von 24,8 g Zirkoniumoxychlorid und 4,0 g Kupfernitrat in 300 ml Wasser erhalten wurde, wobei ein festes unlösliches Material ausfiel. Der Niederschlag wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet, dann in Luft bei 500ºC während 3 Stunden wärmebehandelt und bei 230ºC während 6 Stunden in einem Wasserstoffstrom reduziert, wobei ein Kupfer und Zirkonium enthaltender Katalysator erhalten wurde. Acht Gramm dieses Katalysators wurden in einen 500- ml-Autoklaven zusammen mit 80 g Diethanolamin, 64 g Natriumhydroxid und 170 g Wasser gegeben, und die Atmosphare im Inneren des Autoklaven wurde dreimal mit Wasserstoffgas ersetzt. Die Reaktion wurde dann bei einer Temperatur von 170ºC und einem Druck von 10 kg/cm²G durchgeführt, bis das Auftreten von Wasserstoff nicht länger beobachtet wurde.
  • Zur Messung der wiederholten Leistung des Katalysators wurde das Experiment wiederholt bei den gleichen Reaktionsbedingungen durchgeführt. Die Reaktionszeit, die für das 10. wiederholte Experiment erforderlich war, betrug 10 Stunden nach dem Temperaturanstieg. Die Analyse der Reaktionslösung zeigte, daß die Umwandlung von Diethanolamin 97,5%, die Selektivität zu Natriumiminodiacetat 95,0% und die Selektivität zu Natriumglycinat 4,5% betrugen.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • Ein 500-ml-Autoklav wurde mit 80 g Diethanolamin, 64 g Natriumhydroxid, 170 g Wasser und 8 g entwickeltem Raney- Kupfer beschickt, und dann wurde die Atmosphäre im Inneren des Autoklaven dreimal mit Wasserstoffgas ersetzt. Dann wurde die Reaktion bei einer Temperatur von 170ºC und einem Druck von 10 kg/cm²G durchgeführt, bis das Auftreten von Wasserstoff nicht länger beobachtet wurde. Der Katalysator wurde wiederholt verwendet.
  • Die Analyse der Reaktionslösung bei dem 3. wiederholten Experiment zeigte, daß die Umwandlung von Diethanolamin 98,5%, die Selektivität zu Natriumiminodiacetat 96,5% und die Selektivität zu Natriumglycinat 3,0% betrugen.
  • Beispiel 4
  • Der Versuch wurde weiter unter Verwendung des Katalysators 10mal wie in Vergleichsbeispiel 3 durchgeführt, ausgenommen, daß das entwickelte Raney-Kupfer, das aus der Reaktionslösung bei dem 3. wiederholten Experiment bei Vergleichsbeispiel 3 gewonnen wurde, verwendet wurde und 0,10 g (entsprechend 0,025 Gew.-% als Aluminiumatom, bezogen auf das Gewicht des Aminoalkohols) an Aluminiumchlorid jedesmal zugegeben wurden. Die Reaktionszeit, die für das 10. wiederholte Experiment erforderlich war, betrug 13 Stunden. Die Analyse der Reaktionslösung zeigte, daß die Umwandlung von Diethanolamin 98,5%, die Selektivität zu Natriumiminodiacetat 98,5% und die Selektivität zu Natriumglycinat 1,3% betrugen.
  • Beispiel 5
  • Ein 500-ml-Autoklav wurde mit 80 g Diethanolamin, 64 g Natriumhydroxid, 170 g Wasser, 16 g entwickeltem Raney-Kupfer und 0,024 g (entsprechend 0,010 Gew.-% als Aluminiumatom, bezogen auf das Gewicht des Aminoalkohols) Natriumaluminat beschickt, und dann wurde die Atmosphäre im Inneren des Autoklaven dreimal mit Wasserstoffgas ersetzt. Dann wurde die Reaktion bei einer Temperatur von 160ºC und einem Druck von 10 kg/cm²G durchgeführt, bis das Auftreten von Wasserstoff nicht länger beobachtet wurde. Die für die Reaktion erforderliche Zeit betrug 5 Stunden, nachdem die Temperatur auf 160ºC erhöht worden war. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionslösung entnommen und analysiert. Als Folge war die Umwandlung von Diethanolamin 98,5%, die Selektivität zu Natriumiminodiacetat betrug 99,1% und die Selektivität zu dem Nebenprodukt Natriumglycinat betrug 0,5%.
  • Zur Messung der wiederholten Leistung des Katalysators wurde das Experiment wiederholt bei den gleichen Reaktionsbedingungen durchgeführt. Die Reaktionszeit, die für das 10. wiederholte Experiment erforderlich war, betrug 13 Stunden nach der Temperaturerhöhung.
  • Nachdem die 10. Reaktion vorbei war, wurde die Reaktionslösung entnommen und analysiert. Dementsprechend betrugen die Umwandlung von Diethanolamin 99,0%, die Selektivität zu Natriumiminodiacetat 98,4% und die Selektivität zu dem Nebenprodukt Natriumglycinat 1,4%.
  • Beispiel 6
  • In einen 500-ml-Autoklaven wurden 84 g Monoethanolamin, 61 g Natriumhydroxid, 132 g Wasser, 17 g entwickeltes Raney- Kupfer und 0,035 g (entsprechend 0,014 Gew.-% als Aluminiumatom, bezogen auf das Gewicht des Aminoalkohols) Natriumaluminat gegeben, und dann wurde die Atmosphäre im Inneren des Autoklaven dreimal mit Wasserstoffgas ersetzt. Dann wurde die Reaktion dreimal bei einer Temperatur von 160ºC und einem Druck von 10 kg/cm²G durchgeführt, bis das Auftreten von Wasserstoff nicht länger beobachtet wurde. Die Zeit, die für die Reaktion erforderlich war, betrug 4 Stunden, nachdem die Temperatur auf 160ºC erhöht worden war. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionslösung entnommen und analysiert. Als Ergebnis betrugen die die Umwandlung von Monoethanolamin 99,8%, die Selektivität zu Natriumglycinat 99,4% und die Selektivität zum Nebenprodukt Natriumoxalat 0,6%. Zur Messung der wiederholten Leistung des Katalysators wurde das Experiment wiederholt bei den gleichen Reaktionsbedingungen durchgeführt. Die Reaktionszeit, die für das 10. wiederholte Experiment erforderlich war, betrug 5 Stunden nach der Temperaturerhöhung.
  • Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionslösung entnommen und analysiert. Als Ergebnis betrugen die Umwandlung von Monoethanolamin 99,5%, die Selektivität zu Natriumglycinat 99,3% und die Selektivität zu dem Nebenprodukt Natriumoxalat 0,7%.
  • Vergleichsbeispiel 4
  • Beispiel 5 wurde wiederholt, ausgenommen, daß Natriumaluminat nicht verwendet wurde.
  • Ein 500-ml-Autoklav wurde mit 84 g Monoethanolamin, 61 g Natriumhydroxid, 132 g Wasser und 17 g entwickeltem Raney- Kupfer beschickt, und dann wurde die Atmosphäre im Inneren des Autoklaven dreimal mit Wasserstoffgas ersetzt. Dann wurde die Reaktion bei einer Temperatur von 160ºC und einem Druck von 10 kg/cm²G durchgeführt, bis das Auftreten von Wasserstoff nicht länger beobachtet wurde. Zur Messung der wiederholten Leistung des Katalysators wurde das Experiment bei den gleichen Reaktionsbedingungen wiederholt. Die Reaktionszeit, die für das 10. wiederholte Experiment erforderlich war, betrug 5 Stunden nach der Temperaturerhöhung.
  • Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionslösung entnommen und analysiert. Als Ergebnis betrugen die Umwandlung von Monoethanolamin 98,3%, die Selektivität zu Natriumglycinat 96,0% und die Selektivität zu dem Nebenprodukt Natriumoxalat 3,5%.
  • Beispiel 7
  • Ein 500-ml-Autoklav wurde mit 58 g Triethanolamin, 51 g Natriumhydroxid, 170 g Wasser, 17 g entwickeltem Raney- Kupfer und 0,035 g (entsprechend 0,020 Gew.-% als Aluminiumatom, bezogen auf das Gewicht des Aminoalkohols) Natriumaluminat beschickt, und dann wurde die Atmosphäre im Inneren des Autoklaven dreimal mit Wasserstoffgas ersetzt. Dann wurde die Reaktion bei einer Temperatur von 190ºC und einem Druck von 10 kg/cm²G durchgeführt, bis das Auftreten von Wasserstoff nicht länger beobachtet wurde. Die Zeit, die für die Reaktion erforderlich war, betrug 7 Stunden, nachdem die Temperatur auf 190ºC erhöht wurde. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionslösung entnommen und analysiert. Als Ergebnis betrugen die Umwandlung von Triethanolamin 99,8%, die Selektivität zu Natriumnitrilotriacetat 97,2% und die Selektivität zu dem Nebenprodukt Natriumiminodiacetat 1,5%. Zur Messung der wiederholten Leistung des Katalysators wurde das Experiment wiederholt bei den gleichen Reaktionsbedingungen durchgeführt. Die Reaktionszeit, die für das 10. wiederholte Experiment erforderlich war, betrug 15 Stunden nach der Temperaturerhöhung. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionslösung entnommen und analysiert.
  • Als Ergebnis betrugen die Umwandlung von Triethanolamin 99,5%, die Selektivität zu Natriumnitrilotriacetat 94,3% und die Selektivität zu dem Nebenprodukt Natriumiminodiacetat 4,0%.
  • Vergleichsbeispiel 5
  • Die Reaktion wurde, wie in Beispiel 5 beschrieben, durchgeführt, ausgenommen, daß Natriumaluminat nicht verwendet wurde.
  • Ein 500-ml-Autoklav wurde mit 58 g Triethanolamin, 51 g Natriumhydroxid, 170 g Wasser und 17 g entwickeltem Raney- Kupfer beschickt,und dann wurde die Atmosphäre im Inneren des Autoklaven dreimal mit Wasserstoffgas ersetzt. Dann wurde die Reaktion bei einer Temperatur von 190ºC und einem Druck von 10 kg/cm²G durchgeführt, bis das Auftreten von Wasserstoff nicht länger beobachtet wurde. Zur Messung der wiederholten Leistung des Katalysators wurde das Experiment wiederholt bei den gleichen Reaktionsbedingungen durchgeführt. Die Reaktionszeit, die für das 10. wiederholte Experiment erforderlich war, betrug 15 Stunden nach der Temperaturerhöhung. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionslösung entnommen und analysiert.
  • Als Ergebnis betrugen die Umwandlung von Triethanolamin 98,5%, die Selektivität zu Natriumnitrilotriacetat 90,5% und die Selektivität zu dem Nebenprodukt Natriumiminodiacetat 7,5%.

Claims (3)

1. Verfahren zur Herstellung eines Aminocarbonsäuresalzes durch oxidative Dehydrierungsreaktion eines Aminoalkohols, der durch die Formel (1)
dargestellt wird, worin R¹ und R² unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Hydroxyethylgruppe, eine Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder eine Aminoalkylgruppe mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen bedeuten, in Anwesenheit eines Alkalimetallhydroxids und/oder eines Erdalkalimetallhydroxids, eines kupferenthaltenden Katalysators und Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion unter Zugabe von Aluminiummetall und/oder einer Aluminiumverbindung zu dem Reaktionssystem durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 0,001 Gew-% oder mehr als Aluminiumatom, bezogen auf das Gewicht des Aminoalkohols, von Aluminiummetall und/oder einer Aluminiumverbindung zu dem Reaktionssystem zugegeben werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der kupferenthaltende Katalysator nach der Verwendung bei der Reaktion wiedergewonnen und bei der nächsten Reaktion wiederverwendet wird.
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