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DE69113629T2 - Verfahren zur Herstellung von löslichem Instant-Kaffeepulver. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von löslichem Instant-Kaffeepulver.

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DE69113629T2
DE69113629T2 DE69113629T DE69113629T DE69113629T2 DE 69113629 T2 DE69113629 T2 DE 69113629T2 DE 69113629 T DE69113629 T DE 69113629T DE 69113629 T DE69113629 T DE 69113629T DE 69113629 T2 DE69113629 T2 DE 69113629T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von pulverförmigem Instant-Löskaffee.
  • Löskaffeepulver wird klassisch durch Gefriertrocknung oder Zerstäubung nach Verdampfung eines Kaffeeextraktes hergestellt, das durch Perkolieren einer Extraktionsflüssigkeit über mit gemahlenem, geröstetem Kaffee gefüllte Zellen erhalten wird (Sivetz - Coffee Processing Technology - Band 1, Seiten 262, 263 - AVI - 1963).
  • Die Extraktion wird im Gegenstromverfahren durchgeführt, d.h. daß das Wasser unter Druck und auf einer Temperatur, die zwischen 150ºC und 180ºC liegen kann, in die Zelle eingebracht wird, welche jene Charge gemahlenen, gerösteten Kaffees enthält, die am meisten ausgelaugt ist, weil sie N Extraktionen unterzogen worden ist, und zwar an deren Basis. Das flüssige Extrakt dieser Extraktionszelle wird anschließend über die Extraktionszelle geführt, welche jene Kaffeecharge enthält, die (N-1)-mal gedient hat, usw., bis das flüssige Extrakt jene Zelle durchsetzt, welche soeben mit frischem, gemahlenem, geröstetem Kaffee gefüllt worden ist.
  • Das Endextrakt tritt aus dieser letzten Zelle mit einer Temperatur in der Größenordnung von 100ºC aus.
  • Somit wird der am stärksten ausgelaugte Kaffee der höchsten Temperatur unterworfen, wogegen der frische Kaffee der niedrigsten Temperatur unterworfen wird.
  • Man unterscheidet klassisch die unter Druck stehende Stufe, auch Autoklavabschnitt genannt und von den Zellen gebildet, welche den am stärksten ausgelaugten Kaffee enthalten, von der unter atmosphärischem Druck stehenden Stufe, die durch jene Zellen gebildet wird, welche den am wenigsten ausgelaugten Kaffee enthalten.
  • Am Ende jedes Extraktionszyklus wird die den am stärksten ausgelaugten Kaffee enthaltende Zelle geleert, mit frischem Kaffee gefüllt, und, nachdem die Zellen entsprechend wieder miteinander verbunden worden sind, beginnt ein neuer Extraktionszyklus.
  • Somit wird bei diesem klassischen Extraktionsverfahren eine einzige Extraktionsflüssigkeit verwendet.
  • Bei einem anderen, unter dem Namen "Split-Extraktion" bekannten Verfahren, welches in der folgenden Beschreibung "getrennte Extraktion" genannt wird, werden zwei Extraktionsflüssigkeiten verwendet, wobei die Extraktionszellen in eine unter Druck stehende Stufe und eine atmosphärische Stufe unterteilt werden, wobei jede Stufe mit ihrer eigenen Extraktionsflüssigkeit extrahiert wird.
  • Der in der atmosphärischen Stufe enthaltene Kaffee wird mit einer ersten Extraktionsflüssigkeit unter gemäßigten Temperatur- und Druckbedingungen extrahiert, wogegen der in der unter Druck stehenden Stufe enthaltene Kaffee mit einer zweiten Extraktionsflüssigkeit bei wesentlich höheren Druck- und Temperaturbedingungen extrahiert wird.
  • Die EP 0 352 842 beschreibt ein Verfahren dieser Art, bei welchem das von der atmosphärischen Stufe abgegebene Extrakt bis auf einen Gehalt an Trockenmaterial von ungefähr 40% durch Kryokonzentration oder inverse Osmose konzentriert wird, oder durch Verdampfung nach einem Überführen in Dampf und einer Kondensation der flüchtigen Aromastoffe, welche anschließend in das konzentrierte Extrakt wieder eingebracht werden, wobei das von der unter Druck stehenden Stufe abgegebene Extrakt durch Verdampfung bis auf einen Gehalt an Trockenmaterial von ungefähr 40% konzentriert wird, die beiden Extrakte gemischt werden, und die Mischung eingefroren und/oder gefriergetrocknet wird.
  • Ein derartiges Verfahren ist auch in "Pintauro - Coffee Solubilization", Seiten 41, 42, Noyes Data Corporation, 1975, sowie in dem Dokument US 3 790 689 beschrieben.
  • Es werden auf diese Weise zwei verschiedene flüssige Extrakte erzeugt, welche nach einer teilweisen Verdampfung des aus der Druckstufe kommenden Extraktes miteinander kombiniert und anschließend mit Hilfe klassischer Verfahren in Pulverform übergeführt werden können, beispielsweise durch Zerstäubung oder Gefriertrocknung.
  • Mit Hilfe dieses Verfahrens ist es möglich, einen Kaffee herzustellen, der klar verbesserte organoleptische Eigenschaften besitzt, insbesondere auf Grund der Tatsache, daß die Extraktionsflüssigkeit der atmosphärischen Stufe frei von chemischen Verbindungen ist, welche in der Druckstufe extrahiert worden sind.
  • Bei dem in der US 3 790 689 beschriebenen Verfahren wird das Extrakt aus der atmosphärischen Stufe keiner gesonderten Verdampfung unterzogen, wogegen das Extrakt aus der Druckstufe einer Verdampfung unterworfen wird, welche seinen Gehalt an Trockenmaterialien auf ungefähr 50% erhöht. Die beiden Extrakte werden anschließend vermischt und bilden so ein Endextrakt mit einem Trockenmaterialgehalt von ungefähr 25%. Das erhaltene Extrakt wird anschließend durch Verdampfung konzentriert, bevor es in Pulverform übergeführt wird. Während dieser Verdampfung gehen die flüchtigen Verbindungen, welche gleichzeitig aus dem Extrakt aus der atmosphärischen Stufe und dem Extrakt aus der Druckstufe kommen, verloren. Dies ist günstig Insoferne, als es die flüchtigen Verbindungen aus der Druckstufe betrifft, welche dafür bekannt sind, unangenehme anorganoleptische Eigenschaften des Endproduktes hervorzurufen. Umgekehrt ist es ungünstig, soweit es die flüchtigen Verbindungen betrifft, welche im Extrakt aus der atmosphärischen Stufe enthalten sind und wiederum für die angenehmen anorganoleptischen Eigenschaften verantwortlich sind.
  • Verschiedene Bemühungen wurden unternommen, um ein Endextrakt nach der Vermischung herstellen zu können, das einen Trockenmaterialgehalt aufweist, welcher 30% erreichen oder sogar überschreiten kann, um insbesondere die Energie reduzieren zu können, welche für die letzte Verdampfungsstufe vor der Gefriertrocknung oder Zerstäubung erforderlich ist, um das Extrakt auf einen Trockenmaterialgehalt in der Nähe von oder über 40 Gew.-% zu bringen.
  • Unglücklicherweise sahen sich derartige Bemühungen einem Problem gegenüber, welches im übrigen bereits bei dem in der US 3 790 689 beschriebenen Verfahren vorhanden war.
  • In der Tat ist es, um eine Endmischung erhalten zu können, welche die höchstmögliche Konzentration besitzt, offensichtlich erforderlich, jedes der beiden erzeugten Extrakte einer Verdampfungsbehandlung zu unterwerfen.
  • Unglücklicherweise zeigen sich somit zwei entgegengesetzte Erfordernisse. An erster Stelle hat eine zu starke Verdampfung des Extraktes aus der Druckstufe eine Blockierung der Verdampfer auf Grund der speziellen Zusammensetzung dieses Extraktes zur Folge. Tatsächlich treten, sobald man eine Konzentration dieses Extraktes von über 25 Gew.-% erreichen will, unlösliche Verbindungen in beträchtlicher Menge auf, eine Menge, welche sehr stark mit der Konzentration ansteigt, den Verdampfer blokkiert und das Verfahren industriell undurchführbar macht.
  • An zweiter Stelle kann man diese Beschränkung der Verdampfung des Extraktes aus der Druckstufe nicht durch eine Erhöhung der Verdampfung des Extraktes aus der atmosphärischen Stufe kompensieren. Tatsächlich kann dieses Extrakt auf Grund der Verluste an Aromastoffen, welche eine Verdampfung abführt, keiner zu starken Verdampfung unterworfen werden, Aromastoffe, die im Unterschied zu den im Extrakt aus der Druckstufe enthaltenen um jeden Preis beibehalten werden müssen.
  • Aus diesem Grund hat das Verfahren der getrennten Extraktion bis heute keine wirklichen industriellen Entwicklungen erfahren.
  • Die vorliegende Erfindung hat daher zum Ziel, dieses Problem zu lösen.
  • So wurde gefunden, daß es unter bestimmten Bedingungen möglich ist, das Extrakt aus der atmosphärischen Stufe bis auf eine Trockenmaterialkonzentration von 40 Gew.-% zu verdampfen, und dabei das Extrakt aus der Druckstufe nur bis auf eine Trockenmaterialkonzentration In der Nähe von 20 Gew.-% zu verdampfen, wodurch eine Mischung mit einer Trockenmaterialkonzentration hergestellt werden kann, die 30 Gew.-% überschreiten kann, welche Mischung anschließend durch Verdampfung konzentriert und dann mit Hilfe jedes bekannten Verfahrens in Pulverform übergeführt werden kann.
  • Es Ist In der Tat möglich, die Dämpfe wiederzugewinnen, welche mit Aromastoffen beladen sind, die durch die Verdampfung des Extraktes aus der atmosphärischen Stufe erzeugt worden sind, diese Dämpfe zu kondensieren und das Kondensat mittels jedweden bekannten Verfahrens zu konzentrieren, beispielsweise durch Kryrokonzentration oder Inverse Osmose.
  • Das erhaltene Konzentrat wird anschließend wieder In das Verfahren eingebracht, beispielsweise in das flüssge Extrakt gerade vor seiner Überführung in Pulverform. Es kann auch mit einem Öl in Kontakt gebracht werden, welches die Aromastoffe fixiert, wobei dieses Öl anschließend über dem Kaffeepulver gemäß einem bekannten Verfahren zerstäubt wird.
  • Die vorliegende Erfindung hat somit ein Verfahren zur Herstellung von pulverförmigem Instant-Löskaffee durch getrennte Extraktion von in Perkolationszellen enthaltenem gemahlenem gerösteten Kaffee zum Ziel, indem ein erstes flüssiges Extrakt aus der atmosphärischen Stufe und ein zweites flüssiges Extrakt aus der Druckstufe erzeugt werden, das erste flüssige Extrakt bis auf eine Trockenmaterialkonzentration von über 35 Gew.-% und das zweite flüssige Extrakt bis auf eine Trockenmaterialkonzentration von unter 25 Gew.-% verdampft wird, die beiden flüssigen Extrakte anschließend vermischt werden, die Mischung der beiden flüssigen Extrakte durch Verdampfung konzentriert wird, um ihren Trockenmaterialgehalt auf über 40 Gew.-% zu bringen, wobei die Dämpfe der Verdampfung des ersten flüssigen Extraktes kondensiert und konzentriert werden und das erhaltene Konzentrat in die Mischung aus den beiden flüssigen Extrakten vor der Verdampfung der Mischung wieder eingebracht wird.
  • Weitere Merkmale und Vorteile werden aus der folgenden Beschreibung hervorgehen, welche auf Fig. 1 Bezug nimmt, die ausschließlich als nicht einschränkendes Beispiel gegeben wird und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zeigt.
  • Wie in Fig. 1 dargestellt ist, ist eine Extraktionsvorrichtung aus mehreren Perkolationszellen aufgebaut, die mit gemahlenem gerösteten Kaffee beladen sind, bevorzugt in einer Anzahl von sechs Stück, und die untereinander durch ein entsprechendes Leitungssystem verbunden sind. Die Extraktionsvorrichtung ist in eine erste Gruppe von Zellen unterteilt, welche die atmosphärische Stufe 1 bilden, und eine zweite Gruppe von Zellen, die die Druckstufe 2 bilden, wobei die atmosphärische Stufe 1 mit einer Extraktionsflüssigkeit über eine Leitung 11 gespeist und das erzeugte flüssige Extrakt über eine Leitung 12 abgezogen wird. In gleicher Weise weist die Druckstufe 2 eine Speiseleitung 21 und eine Abzugleitung 22 auf.
  • Am Ausgang der atmosphärischen Stufe 1 kann ein Wiedererhitzer 3 vorgesehen werden, In dem das flüssige Extrakt auf eine Temperatur zwischen 95ºC und 98ºC wiedererhitzt wird. Dieses wiedererhitzte flüssige Extrakt kann anschließend einem mit Dampf durchgeführten Mitreißvorgang in einer Vorrichtung 4 unterworfen werden, die beispielsweise durch eine Bodenkolonne gebildet wird.
  • Während dieses mit Dampf durchgeführten Mitreißvorganges fließt das flüssige Extrakt nach unten im Gegenstrom zu einem aufsteigenden Dampfstrom. Die flüchtigen Verbindungen werden vom Dampfstrom mitgerissen und durch Kondensation dieses Dampfes wiedergewonnen, wobei sie nicht den thermischen Beanspruchungen unterworfen werden, die von den Endverdampfungsbehandlungen hervorgerufen werden.
  • Anschließend gelangt das flüssige Extrakt in einen Verdampfer 5, der mit einer Vorrichtung 6 zur Kondensation und Konzentration der erzeugten Verdämpfe ausgestattet ist, beispielsweise durch Kryokonzentration oder inverse Osmose.
  • Im Verlauf dieser Verdampfung steigt der Trockenmaterialgehalt des Extraktes auf über 35 Gew.-%. In der Tat gibt es keine echte Beschränkung bei diesem Konzentrationsvorgang durch Verdampfung. Trotz allem hat sich gezeigt, daß, wenn der Trockenmaterialgehalt 50 Gew.-% erreicht, das Extrakt zu viskos wird, um anschließend einfach mit dem Extrakt aus der Druckstufe 2 vermischt werden zu können.
  • In gleicher Weise gelangt am Ausgang der Druckstufe 2 das flüssige Extrakt in einen Verdampfer 7.
  • Während dieses Schrittes wird der Trockenmaterialgehalt des Extraktes aus der Druckstufe 2 auf 15 bis 25 Gew.-% gebracht, bevorzugt in die Nähe von 20 Gew.-%.
  • Anschließend werden die aus den Verdampfern 5 und 7 austretenden flüssigen Extrakte in einem Mischer 8 gemischt, und die erhaltene Mischung wird neuerlich In einem Verdampfer 9 verdampft, um ihren Trockenmaterialgehalt in die Nähe von 40 bis 45 Gew.-% zu bringen. Es gibt tatsächlich keine echte Grenze bei dieser Verdampfung, diese wird vielmehr durch die Betriebsparameter der Anlage zur Überführung dieses Extraktes in Pulverform vorgegeben.
  • Bevorzugt wird der Trockenmaterialgehalt des Extraktes aus der atmosphärischen Stufe in die Nähe von 40 Gew.-% gebracht. In der Tat ist es nicht nützlich, das flüssige Extrakt aus der atmosphärischen Stufe einer Verdampfungsbehandlung zu unterziehen, welche seinen Trockenmaterialgehalt in die Nähe des Trockenmaterialgehaltes der Endmischung bringen würde, welcher für die Überführung dieser Mischung in Pulverform erforderlich ist. Genauer gesagt ist es, weil das konzentrierte flüssige Extrakt aus der atmosphärischen Stufe 1 in dem konzentrierten flüssigen Extrakt aus der Druckstufe 2 verdünnt wird, vorzuziehen, dieses flüssige Extrakt aus der atmosphärischen Stufe nicht zwei Verdampfungsbehandlungen zu unterziehen, welche seinen Trockenmaterialgehalt über 40 Gew.-% führen würden.
  • Es ist erstaunlich, daß, obwohl es aus den oben genannten Gründen nicht möglich ist, das Extrakt aus der Druckstufe 2 durch Verdampfung auf einen Trockenmaterialgehalt von über 25 Gew.-% zu konzentrieren, es sehr wohl möglich ist, die Mischung der Extrakte aus der atmosphärischen Stufe und der Druckstufe auf mehr als 40% zu konzentrieren. Ohne jetzt auf eine Erklärung festgelegt werden zu wollen, scheint es, daß dies auf die speziellen Verbindungen zurückzuführen ist, die in dem Extrakt aus der atmosphärischen Stufe enthalten sind und welche die Bildung von unlöslichen Stoffen aus den im Extrakt aus der Druckstufe enthaltenen Verbindungen verhindern.
  • Genau am Ausgang dieses Verdampfers 9 werden das von der Vorrichtung 6 erzeugte konzentrierte Verdampfungskondensat sowie das in der Vorrichtung 4 erzeugte Produkt des Mitreißens im Dampf in das flüssige Endextrakt eingebracht, bevor dieses Extrakt in Pulverform durch eine Vorrichtung 10 übergeführt wird, welche eine Gefriertrocknungsanlage oder ein Zerstäubungsturm sein kann.
  • Die nachstehende Tabelle veranschaulicht die Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Bei diesen Versuchen wurde der Einfluß des Verhältnisses R (Extraktgewicht pro Zyklus/Kaffeegewicht pro Zelle), auch "draw off" genannt, jeweils für das aus der atmosphärischen Stufe und das aus der Druckstufe erhaltene Extrakt getestet. Ebenso wurden der Trockenmaterialgehalt Tc der Extrakte vor und nach der Verdampfung gemessen sowie der Trockenmaterialgehalt der Endmischung vor der Verdampfung und nach der Verdampfung vor ihrer Überführung in Pulverform gemessen.
  • In dieser Tabelle ist das Extrakt aus der atmosphärischen Stufe mit EF und das Extrakt aus der Druckstufe mit EC bezeichnet. TC nach Verdampfung (%) Tc der Mischung (%) TC der Mischung nach Verdampfung
  • Es ist klar ersichtlich, daß es mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens möglich ist, ein Endextrakt zu erzielen, welches einen Trockenmaterialgehalt von über 40 Gew.-% aufweist und das durch getrennte Extraktion erhalten wird, wobei das Extrakt aus der Druckstufe nur auf einen Trockenmaterialgehalt in der Nähe von 20 Gew.- und das Extrakt aus der atmosphärischen Stufe auf einen Trockenmaterialgehalt in der Nähe von 40 Gew.-%) konzentriert wird, und dies alles ohne das Extrakt aus der atmosphärischen Stufe zu denaturieren, dessen flüchtige Verbindungen vor den Verdampfungsbehandlungen wiedergewonnen und nach diesen wieder in das Verfahren eingeführt worden sind, wogegen die im Extrakt aus der Druckstufe enthaltenen flüchtigen Verbindungen beseitigt sind.

Claims (3)

1. Verfahren zur Herstellung von pulverförmigem Instant-Löskaffee durch getrennte Extraktion von in Perkolationszellen enthaltenem gemahlenem geröstetem Kaffee, indem ein erstes flüssiges Extrakt, das aus der atmosphärischen Stufe hervorgeht, und ein zweites flüssiges Extrakt, das aus der unter Druck stehenden Stufe hervorgeht, erzeugt werden, das erste flüssige Extrakt bis auf eine Trockenmaterialkonzentration von mehr als 35 Gew.-% und das zweite flüssige Extrakt bis auf eine Trockenmaterialkonzentration von weniger als 25 Gew.-% verdampft wird, die beiden flüssigen Extrakte anschließend vermischt werden, die Mischung aus den beiden flüssigen Extrakten durch Verdampfung konzentriert wird, um ihren Trockenmaterialgehalt auf mehr als 40 Gew.-% zu bringen, die Dämpfe der Verdampfung des ersten flüssigen Extraktes kondensiert und konzentriert werden, und das erhaltene Konzentrat in die Mischung aus den beiden flüssigen Extrakten nach der Verdampfung dieser Mischung wiedereingebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das erste flüssige Extrakt auf einen Trockenmaterialgehalt von 40 Gew.-% konzentriert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das erste flüssige Extrakt am Ausgang der Gruppe der atmosphärischen Stufe und vor seiner Verdampfungs-Konzentration einem Mitreißen in Dampf unterworfen wird, wobei der erhaltene Dampf kondensiert und in die Mischung aus den beiden flüssigen Extrakten nach der Verdampfung dieser Mischung wiedereingebracht wird.
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