-
GEBIET DER
ERFINDUNG
-
Diese
Erfindung betrifft ein neues, in hohem Maße effizientes und allgemeines
Verfahren zur Herstellung der Klasse der 2-(2-Oxyaryl)-4,6-bisaryl-1,3,5-triazine
von Trisaryl-1,3,5-Triazin-UV-Absorbern und deren Vorläufern, 2-Halogen-4,6-bisaryl-1,3,5-triazinen,
aus Cyanurchlorid. In genaueren Worten betrifft die Erfindung ein
neues Verfahren für
die Synthese von Triazinverbindungen in der Gegenwart eines Reaktionserleichterers,
der mindestens eine Lewis-Säure
und mindestens einen Reaktionspromoter umfasst. Das Verfahren umfasst
die Reaktion eines Cyanurhalogenids mit substituierten oder unsubstituierten
aromatischen Verbindungen, um 2-Halogen-4,6-bisaryl-1,3,5-triazinverbindungen
herzustellen. Dieses Verfahren erzeugt Halogen-bisaryl-1,3,5-triazinverbindungen
in höheren
Ausbeuten als es unter Verwendung derzeitiger Verfahren möglich ist.
Die Triazinverbindungen, die hergestellt werden, sind Vorläufer von
Triazin-UV-Absorbern, welche zur Stabilisierung von organischen
Materialien gegen eine Schädigung
durch Licht, Hitze, Sauerstoff oder andere Umweltbelastungen verwendet
werden. Das Verfahren zur Herstellung derartiger UV-Absorber kann schrittweise
oder kontinuierlich in einem Eintopf-Reaktionsverfahren durchgeführt werden.
-
HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
-
Triazin-UV-Absorber
sind eine wichtige Klasse von organischen Verbindungen, die ein
breites Anwendungsspektrum haben. Eines der wichtigsten Anwendungsgebiete
ist es, organische Materialien, wie etwa Kunststoffe, Polymere,
Beschichtungsmaterialien und photographisches Aufzeichnungsmaterial,
gegen eine Schädigung
durch Licht, Hitze, Sauerstoff oder Umweltbelastungen zu schützen und
zu stabilisieren. Andere Anwendungsgebiete umfassen Kosmetika, Fasern,
Farbstoff, etc.
-
Von
Triazinen abgeleitete UV-Absorber sind eine Klasse von Verbindungen,
die typischerweise mindestens einen 2-Oxyarylsubstituenten an dem 1,3,5-Triazinring
umfassen. Auf Trrazin basierende UV-Absorberverbindungen mit aromatischen
Substituenten an den 2-, 4- und 6-Positionen des 1,3,5-Triazinrings und
bei denen mindestens einer der aromatischen Ringe an der ortho-Position
mit einer Hydroxylgruppe oder eine blockierten Hydroxylgruppe substituiert
ist, sind im Allgemeinen bevorzugte Verbindungen.
2-(2-Oxyaryl)-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin-UV-Absorber R
1 = H oder eine Blockiergruppe
-
Im
Allgemeinen ist diese Klasse von Triazin-UV-Absorberverbindungen in der Technik
gut bekannt. Offenbarungen einer Reihe derartiger Trisaryl-1,3,5-triazine können in
den nachstehend genannten U.S. Patenten gefunden werden, die alle
durch Bezugnahme hierin aufgenommen sind, als ob vollständig hierin
angegeben: 3,118,887, 3,242,175, 3,244,708, 3,249,608, 3,268,474,
3,423,360, 3,444,164, 3,843,371, 4,619,956, 4,740,542, 4,775,707,
4,826,978, 4,831,068, 4,962,142, 5,030,731, 5,059,647, 5,071,981,
5,084,570, 5,106,891, 5,185,445, 5,189,084, 5,198,498, 5,288,778,
5,298,067, 5,300,414, 5,323,868, 5,354,794, 5,364,749, 5,369,140,
5,410,048, 5,412,008, 5,420,008, 5,420,204, 5,461,151, 5,476,937,
5,478,935, 5,489,503, 5,543,518, 5,538,840, 5,545,836, 5,563,224,
5,575,958, 5,591,850, 5,597,854, 5,612,084, 5,637,706, 5,648,488,
5,672,704, 5,675,004, 5,681,955, 5,686,233, 5,705,643, 5,726,309,
5,726,310, 5,741,905 und 5,760,111.
-
Eine
bevorzugte Klasse von Trisaryltriazin-UV-Absorbern (UVA) basiert
auf 2-(2,4-Dihydroxyaryl)-4,6-bisaryl-1,3,5-triazinen, d.h. Verbindungen mit 2 nicht-phenolischen
aromatischen Gruppen und einer phenolischen aromatischen Gruppe,
die vorteilhaft von Resorcin abgeleitet ist. Die 4-Hydroxylgruppe der Stammverbindungen,
2-(2,4-Dihydroxyaryl)-4,6-bisaryl-1,3,5-triazine,
werden im Allgemeinen funktionalisiert, um 2-(2-Hydroxy-4-alkoxyaryl)-4,6-bisaryl-1,3,5-triazinverbindungen
für den
Endgebrauch herzustellen.
-
Es
gibt eine Reihe von kommerziellen Produkten, bei denen die para-Hydroxylgruppe
des Phenolrings funktionalisiert ist und die nicht-phenolischen
aromatischen Ringe entweder unsubstituiertes Phenyl (z.B. TINUVIN® 1577)
oder meta-Xylyl
(z.B. CYASORB® UV-1164,
CYASORB® UV-1164L,
TINUVIN® 400
und CGL-1545) sind. Diese UV-Absorber sind bevorzugt, da sie im
Vergleich zu anderen Klassen von UV-Absorbern, wie etwa Benzotriazol-
und Benzophenon-Verbindungen, eine hohe inhärente Lichtstabilität und Permanenz
zeigen.
-
In
der Literatur sind verschiedene Verfahren für die Herstellung von UV-Absorbern
auf Basis von Triazinen bekannt (siehe H. Brunetti und C. E. Luethi,
Helvetica Chimica Acta, 1972, 55, 1566–1595, S. Tanimoto et al.,
Senryo to Yakahin, 1995, 40 (120), 325–339).
-
Eine
Mehrzahl der Ansätze
besteht aus drei Stufen. Die erste Stufe, die Synthese des Schlüsselintermediats,
2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin,
aus kommerziell erhältlichen
Materialien kann Einschritt- oder Mehrschrittverfahren beinhalten.
Danach wird in der zweiten Stufe 2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin
anschließend
mit 1,3-Dihydroxybenzol (Resorcin) oder einem substituierten 1,3-Dihydroxybenzol
in der Gegenwart einer Lewis-Säure
aryliert, wobei die Stammverbindung 2-(2,4-Dihydroxyaryl)-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin
gebildet wird. Die Stammverbindung 2-(2,4-Dihydroxyaryl)-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin kann, wie
vorstehend erwähnt,
weiter funktionalisiert, z.B. alkyliert, werden, um ein Endprodukt
2-(2-Hydroxy-4-alkoxyaryl)-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin herzustellen.
-
Verschiedene
Ansätze
für die
Synthese des Schlüsselintermediats
2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin wurden in der Literatur veröffentlicht.
Viele dieser Ansätze
verwenden Cyanurchlorid, ein leicht erhältliches und kostengünstiges
Ausgangsmaterial. Beispielsweise wird Cyanurchlorid mit Aromaten
(ArH, wie etwa m-Xylol) in der Gegenwart von Aluminiumchlorid (Friedel-Crafts-Reaktion)
reagieren gelassen, wobei 2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin gebildet
wird, das danach in einem nachfolgenden Schritt mit Resorcin reagieren
gelassen wird, um 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin
zu bilden (siehe US Patent Nr. 3,244,708). Es gibt mehrere Einschränkungen
bei diesem Verfahren, nämlich,
dass die Reaktion von Cyanurchlorid mit Aromaten nicht selektiv
ist und zu einem Gemisch von mono-, bis- und trisarylierten Produkten
plus nicht abreagiertem Cyanurchlorid führt (siehe Schema 1). Das gewünschte Produkt,
2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin, muss vor weiterer Reaktion durch
Kristallisation oder andere Reinigungsverfahren isoliert werden.
-
-
-
Ein
weiterer massiver Nachteil des vorstehend genannten Verfahrens besteht
darin, dass die Reaktion von Cyanurchlorid mit Aromaten nicht allgemein
auf alle Aromaten anwendbar ist. Es ist in der Literatur gut bekannt,
dass das Verfahren nur dann eine geeignete Ausbeute des gewünschten
Intermediats, 2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin, liefert, wenn m-Xylol
das aromatische Reagenz ist (
GB
884802 ). Mit anderen Aromaten wird ein nicht auftrennbares
Gemisch von mono-, bis- und tris-Arylprodukten
gebildet, ohne Selektivität
für das
gewünschte
2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin (siehe H. Brunetti und C. E. Luethi,
Helvetica Chimica Acta, 1972, 55, 1575, und S. Tanimoto und M. Yamagata,
Senryo to Yakahin, 1995, 40 (12), 325–339). US Patent Nr. 5,726,310
beschreibt die Synthese von Produkten auf Basis von m-Xylol. 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
wird zunächst
synthetisiert und ohne Isolation in einem Eintopfverfahren mit zwei Schritten
reagieren gelassen, wobei 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
gebildet wird, das anschließend
durch Kristallisation gereinigt wird. Ein Eintopfverfahren zur Herstellung
von asymmetrischen Trisaryl-1,3,5-triazinen aus Cyanurchlorid sowie
von Monoaryldichlortriazinen wurde früher in US Patent Nr. 3,268,474
beschrieben.
-
In
einem Versuch, die vorstehend genannten Probleme, welche mit der
Bildung des Schlüsselintermediats
2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin
aus Cyanurchlorid in Zusammenhang stehen, zu lösen, wurden verschiedene Ansätze entwickelt.
Beispielsweise wird Cyanurchlorid mit einem Arylmagnesiumhalogenid
(Grignard-Reagenz) reagieren gelassen, um 2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin
herzustellen (siehe Ostrogovich, Chemiker-Zeitung, 1912, 78, 738;
Von R. Hirt, H. Nidecker und R. Berchtold, Helvetica Chimica Acta,
1950, 33, 365; US Patent Nr. 4,092,466). Nach Isolation kann dieses
Intermediat anschließend
im zweiten Schritt mit Resorcin umgesetzt werden, um ein 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin
herzustellen (siehe Schema 2). Dieser Ansatz synthetisiert nicht
selektiv 2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin,
die mono- und trisarylierten Produkte werden in signifikanten Mengen
gebildet (siehe H. Brunetti und C. E. Luethi, Helvetica Chimica Acta,
1972, 55, 1575). Modifikationen mit besseren Ergebnissen wurden
veröffentlicht
(siehe US Patent Nr. 5,438,138). Zusätzlich ist das modifizierte
Verfahren nicht geeignet für
eine Produktion im industriellen Maßstab und ist wirtschaftlich
nicht attraktiv).
-
-
-
Es
wurden alternative Ansätze
entwickelt um das Selektivitätsproblem
bei der Synthese von 2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin
unter Verwendung entweder einer Friedel-Crafts-Reaktion oder von
Grignard-Reagenzien zu lösen,
alle Lösungen
erfordern jedoch zusätzliche
Syntheseschritte. Ein Ansatz ist in Schema 3 dargestellt. Im ersten
Schritt wird Cyanurchlorid mit einem Äquivalent eines aliphatischen
Alkohols reagieren gelassen, um ein Monoalkoxybischlortriazin in
hoher Selektivität
herzustellen. Im zweiten Schritt wurde Monoalkoxybischlortriazin
in der Gegenwart von Aluminiumchlorid mit Aromaten reagieren gelassen, um
Monoalkoxy/Hydroxy-Bisaryltriazin-Intermediate herzustellen. Diese
Intermediate wurden danach im dritten Schritt zu 2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazinen
umgesetzt, durch Reaktion mit Thionylchlorid oder PCl5.
Im vierten Schritt wurden 2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazine mit
Resorcin reagieren gelassen, um 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bisaryl-1,3,5-triazine
zu synthetisieren. In dem vorstehenden Verfahren wurde das gewünschte Produkt
mit hoher Selektivität
gebildet. Die zwei zusätzlichen erforderlichen
Schritte machen das Verfahren jedoch als ein industrielles Verfahren
wirtschaftlich weniger attraktiv.
-
-
Ein ähnlicher
Ansatz ist in Schema 4 dargestellt (siehe die US Patente Nr. 5,106,972
und 5,084,570). Der Hauptunterschied besteht darin, dass Cyanurchlorid
zunächst
mit 1 Äquivalent
eines Alkanthiols anstelle eines Alkohols reagieren gelassen wird.
Wie bei dem in Schema 3 gezeigten Verfahren waren zusätzliche Schritte
erforderlich, was das Verfahren weder effizient noch wirtschaftlich
machbar machte.
-
-
Neuere
Verbesserungen sind in der europäischen
Patentanmeldung 0 779 280 A1 und der japanischen Patentanmeldung
09-059263 offenbart.
-
Andere
Ansätze
verwenden nicht Cyanurchlorid als ein Ausgangsmaterial. Beispielsweise
die Synthese von 2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin,
wie in
EP 0 497 734
A1 offenbart und in Schema 5 dargestellt. In diesem Verfahren
wird Benzamidin Hydrochlorid zunächst
mit einem Chlorformiat reagieren gelassen, und das resultierende
Produkt wird danach dimerisiert. Das resultierende 2-Hydroxy-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin
wird durch Behandlung mit Thionylchlorid zu 2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin
umgesetzt, welches anschließend
mit Resorcin reagieren gelassen wird, um 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin zu
synthetisieren, wie in Schema 5 gezeigt.
-
-
Ein
alternativer Ansatz für
die Herstellung von 2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazinen
beruht auf der Reaktion von Arylnitrilen mit Phosgen in der Gegenwart
von HCl in einem verschlossenen Röhrchen (S. Yanagida, H. Hayama,
M. Yokoe und S. Komori, J. Org. Chem., 1969, 34, 4125). Ein weiterer
Ansatz ist die Reaktion von N,N-Dimethylbenzamid mit einem Phosphorylchlorid-Komplex,
was danach mit N-Cyanobenzamidin reagieren gelassen wird, wobei
2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin
gebildet wird (R. L. N. Harris, Synthesis, 1990, 841). Ein nochmals
weiterer Ansatz beinhaltet die Reaktion von Polychlorazalkenen,
erhalten aus der Hochtemperatur-Chlorierung
von Aminen, mit Amidinen, wobei 2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazine gebildet werden
(H. G. Schmelzer, E. Degener und H. Holtschmidt, Angew. Chem. Internat.
Ed., 1966, 5, 960;
DE 1178437 ).
Keiner dieser Ansätze
ist wirtschaftlich attraktiv, und somit sind sie kommerziell nicht
machbar.
-
Schließlich gibt
es mindestens drei Ansätze,
welche die Gegenwart des Intermediats 2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin für die Herstellung
der Stammverbindung, 2-(2,4-Dihydroxyaryl)-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin,
nicht erfordern.
-
Diese
Ansätze
verwenden Benzonitrile oder Benzamidine als Ausgangsmaterialien
(siehe die US Patente Nr. 5,705,643 und 5,478,935; WO 96/28431).
Die Benzamidine werden mit 2,4-Dihydroxybenzaldehyd kondensiert,
gefolgt von Aromatisierung (Schema 6), oder werden mit Phenyl/Alkyl-2,4-dihydroxybenzoaten (Schema
7), oder 2-Aryl-1,3-benzoxazin-4-onen
(Schema 8) kondensiert, wobei 2-(2,4-Dihydroxyaryl)-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin
gebildet wird. Diese Ansätze
haben den Nachteil, dass die Ausgangsmaterialien teuer sind, und
dass sie zusätzliche
Schritte für
die Herstellung erfordern können.
Darüber
hinaus sind die Gesamtausbeuten nicht zufrieden stellend, und die
Verfahren sind nicht wirtschaftlich attraktiv.
-
-
-
-
Zusammenfassend
hat, obwohl die direkte, durch Lewis-Säure katalysierte Bisarylierung
von Cyanurchlorid der wirtschaftlich attraktivste Ansatz ist, um
das gewünschte
Intermediat 2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin zu bilden, dieses
Verfahren nur eine eingeschränkte
Verwendung gefunden, aufgrund der nachfolgenden Probleme:
- 1. Geringe Selektivität: Ein beinahe vollständiges Fehlen
von Selektivität
für die
Bisarylierung (mit der Ausnahme vom m-Xylol, für das eine gewisse Selektivität beobachtet
wird). Mono- und trisarylierte Produkte sind die hauptsächlichen
Nebenprodukte.
- 2. Geringe Reaktivität:
Typische Reaktionsbedingungen erfordern hohe Temperaturen, lange
Reaktionszeiträume
und variable Temperaturen während
des Reaktionsverlaufs. Aromaten mit Elektronen-abziehenden Gruppen
(wie etwa Chlorbenzol) zeigen sogar bei erhöhten Temperaturen und langen
Reaktionszeiträumen
keine Reaktion über
die Monosubstitution hinaus.
- 3. Sicherheitsrisiken: Temperatur und Zugaberate müssen sorgfältig überwacht
werden, um eine unkontrollierbare Exotherme zu vermeiden, welche
zu Sicherheitsrisiken führen
kann.
- 4. Ungünstige
Verfahrensbedingungen: Der Reaktionsschlamm ist entweder dick und
schwierig zu rühren, oder
ist ein Feststoff, wodurch Rühren
unmöglich
wird. Das Verfahren erfordert verschiedene Reaktionstemperaturen
und eine Zugabe von Reaktanten in Teilmengen über mehrere Stunden.
- 5. Isolierungsproblem/geringe isolierte Ausbeute: Die Abtrennung
und Reinigung des erwünschten
Produkts ist schwierig, und die isolierten Ausbeuten sind im Allgemeinen
gering und kommerziell nicht akzeptabel.
- 6. Kein allgemeines Verfahren: Die Reaktion kann nicht mit anderen,
von m-Xylol verschiedenen Aromaten verwendet werden.
-
Es
verbleibt somit ein Bedarf an verbesserten Verfahren zur Synthese
von Triazin-UV-Absorbern,
-
ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
-
Es
wurde nunmehr nach umfassender Forschung überraschenderweise entdeckt,
dass 2-Halogen-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin
mit noch nie da gewesener Selektivität, Effizienz, milden Bedingungen,
und in hoher Ausbeute hergestellt werden kann durch die Reaktion
von Cyanurhalogenid mit Aromaten in der Gegenwart eines Reaktionserleichterers,
der mindestens eine Lewis-Säure
und mindestens einen Reaktionspromoter umfasst. Diese Reaktion ist
auch in nie da gewesener Weise allgemein, da eine Reihe von Aromaten
verwendet werden kann, um ein breites Spektrum an 2-Halogen-4,6-bisaryl-1,3,5-triazinen
herzustellen. Der neue Ansatz beinhaltet die Verwendung des Reaktionspromoters
in Kombination mit mindestens einer Lewis-Säure unter bestimmten Reaktionsbedingungen,
um die Bildung von 2-Halogen-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin-Verbindungen aus
Cyanurhalogenid zu fördern.
Bevorzugt werden die Lewis-Säuren
und Reaktionspromotoren kombiniert, so dass sie einen Reaktionserleichterer
in der Form eines Komplexes bilden.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zum Synthetisieren einer
Triazinverbindung bereit, umfassend:
- (i) Umsetzen
eines Cyanurhalogenids nach Formel V: Formel
V worin jedes X unabhängig voneinander Halogen ist,
mit mindestens einer Verbindung nach Formel II: Formel
II worin R6, R7,
R8, R9 und R10 gleich oder verschieden sind, und jeweils
Wasserstoff, Halogen, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl
mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen, Alkenyl
mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aracyl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
OR, NRR', CONRR', OCOR, CN, SR, SO2R, SO3H, SO3M sind, worin M ein Alkalimetall ist, R
und R' gleich oder
verschieden sind und jeweils Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Halogenalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen oder Aracyl
mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen sind, und wobei gegebenenfalls entweder
R6 und R7, R7 und R8, R8 und R9 oder R9 und R10 zusammen
genommen ein Teil eines gesättigten
oder ungesättigten
kondensierten carbozyklischen Rings sind, der gegebenenfalls O-,
N- oder S-Atome im Ring enthalten kann, um eine Verbindung nach
Formel III zu ergeben: Formel
III worin X ein Halogen ist und Ar1 und
Ar2 gleich oder verschieden sind und jeweils
ein Rest einer Verbindung nach Formel II sind; wobei die Reaktion
in der Gegenwart mindestens eines Lösungsmittels und mindestens
einer Lewis-Säure durchgeführt wird,
bei einer geeigneten Temperatur und einem geeigneten Druck während eines
Zeitraums, welcher ausreichend ist um die Triazinverbindung nach
Formel III zu erzeugen, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass
die Reaktion in der Gegenwart eines Reaktionspromoters durchgeführt wird,
der vom Lösungsmittel
und der Verbindung nach Formel II verschieden ist, und eine anorganische
oder organische Säure,
welche mindestens ein saures Proton enthält, Wasser, ein Alkohol oder
Gemische davon ist, und in einer Menge von 0,01 bis 5 Moläquivalenten
zu dem Cyanurhalogenid vorhanden ist.
Eine weitere Ausführungsform
umfasst den zusätzlichen
Schritt
- (ii) Umsetzen der Verbindung nach Formel III mit einer Verbindung
nach Formel IV: Formel
IV worin R1, R2,
R3, R4 und R5 gleich oder verschieden sind, und jeweils
Wasserstoff, Halogen, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl
mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 5 bis 25 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aracyl mit
6 bis 24 Kohlenstoffatomen, OR, NRR', CONRR', OCOR, CN, SR, SO2R,
SO3H, SO3M sind,
worin M ein Alkalimetall ist, R und R' gleich oder verschieden sind und jeweils
Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl
mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen oder Aracyl
mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen sind, und wobei gegebenenfalls R3 und R4 oder R4 und R5 zusammen
genommen ein Teil eines gesättigten
oder ungesättigten
kondensierten carbozyklischen Rings sind, der gegebenenfalls O-,
N- oder S-Atome im Ring enthalten kann, und worin Y eine direkte
Bindung, O, NR'' oder SR'' ist, worin R'' Wasserstoff,
Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl mit 1 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen, Alkenyl
mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl
mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen oder Aracyl mit 6 bis 24
Kohlenstoffatomen ist, während
eines ausreichenden Zeitraums, bei einer geeigneten Temperatur und
einem geeigneten Druck, gegebenenfalls in der Gegenwart einer zweiten
Lewis-Säure,
eines zweiten Reaktionspromoters, um die Verbindung nach Formel
I zu bilden: Formel
I mit der Maßgabe,
dass
- (1) der Reaktionspromoter von jedem Lösungsmittel und dem Reaktanten,
der in diesem Schritt (ii) reagiert, verschieden ist, und
- (2) die Verbindung nach Formel II von der Verbindung nach Formel
IV verschieden ist, und eine anorganische oder organische Säure, welche
mindestens ein saures Proton enthält, Wasser, ein Alkohol oder
Gemische davon ist.
-
Die
Erfindung stellt weiterhin ein Verfahren zum Synthetisieren einer
Triazinverbindung nach Formel III bereit:
Formel
III worin X ein Halogen ist und Ar
1 und
Ar
2 gleich oder verschieden sind und jeweils
ein Rest einer Verbindung nach Formel II sind:
Formel
II worin R
6, R
7,
R
8, R
9 und R
10 gleich oder verschieden sind, und jeweils
Wasserstoff, Halogen, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl
mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aracyl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
OR, NRR', CONRR', OCOR, CN, SR, SO
2R, SO
3H, SO
3M sind, worin M ein Alkalimetall ist, R
und R' gleich oder
verschieden sind und jeweils Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Halogenalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen oder Aracyl
mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen sind, und wobei gegebenenfalls entweder
R
6 und R
7, R
7 und R
8, R
8 und R
9 oder R
9 und R
10 zusammen
genommen ein Teil eines gesättigten
oder ungesättigten
kondensierten carbozyklischen Rings sind, der gegebenenfalls O-,
N- oder S-Atome im Ring enthalten kann, wobei das Verfahren umfasst:
Umsetzen
eines Cyanurhalogenids nach Formel V:
Formel
V worin jedes X unabhängig voneinander Halogen ist,
mit mindestens einer Verbindung nach Formel II, wobei die Reaktion
in der Gegenwart eines Reaktionserleichterers durchgeführt wird,
welcher ausreichende Mengen mindestens einer Lewis-Säure und
mindestens eines Reaktionspromoters umfasst, der in einer Menge
von 0,01 bis 5 Moläquivalenten
zu dem Cyanurhalogenid nach Formel V vorhanden ist, mit der Maßgabe, dass
der Reaktionspromoter von der Verbindung nach Formel II verschieden
ist, und eine anorganische oder organische Säure, welche mindestens ein
saures Proton enthält,
Wasser, ein Alkohol oder Gemische davon ist.
-
Die
Reaktion, um die Verbindung nach Formel III zu bilden, und die Reaktion,
um die Verbindung nach Formel I zu bilden, können durchgeführt werden,
ohne die Verbindung nach Formel III zu isolieren.
-
Eine
weitere Ausführungsform
betrifft ein Verfahren zum Synthetisieren einer Triazinverbindung
nach Formel I:
Formel
I worin Ar
1 und Ar
2 gleich oder verschieden sind, und unabhängig voneinander
jeweils ein Rest einer Verbindung nach Formel II sind:
Formel
II worin R
6, R
7,
R
8, R
9 und R
10 gleich oder verschieden sind, und jeweils
Wasserstoff, Halogen, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl
mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aracyl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
umfassend substituiertes oder unsubstituiertes Biphenylen, OR, NRR', CONRR', OCOR, CN, SR, SO
2R, SO
3H, SO
3M sind, worin M ein Alkalimetall ist, R
und R' gleich oder
verschieden sind und jeweils Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl
mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen oder Aracyl
mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen sind, und wobei gegebenenfalls entweder
R
6 und R
7, R
7 und R
8, R
8 und R
9 oder R
9 und R
10 zusammen
genommen ein Teil eines gesättigten oder
ungesättigten
kondensierten carbozyklischen Rings sind, der gegebenenfalls O-,
N- oder S-Atome im Ring enthalten kann, wobei das Verfahren umfasst:
gleichzeitiges
Umsetzen in der Gegenwart eines Reaktionserleichterers, welcher
mindestens eine Lewis-Säure
und mindestens einen Reaktionspromoter umfasst, von ausreichenden
Mengen eines Cyanurhalogenids nach Formel V:
Formel
V worin jedes X unabhängig voneinander ein Halogen
wie etwa Fluor, Chlor, Brom oder Iod ist, mit einer Verbindung nach
Formel IV:
Formel
IV worin R
1, R
2,
R
3, R
4 und R
5 gleich oder verschieden sind, und jeweils
Wasserstoff, Halogen, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl
mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 5 bis 25 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aracyl
mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen, substituiertes oder unsubstituiertes
Biphenylen, substituiertes oder unsubstituiertes Naphthalin, OR,
NRR', CONRR', OCOR, CN, SR, SO
2R, SO
3H, SO
3M sind, worin M ein Alkalimetall ist, R
und R' gleich oder
verschieden sind und jeweils Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Halogenalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen oder Aracyl
mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen sind, und wobei gegebenenfalls R
3 und R
4 oder R
4 und R
5 zusammen
genommen ein Teil eines gesättigten
oder ungesättigten
kondensierten carbozyklischen Rings sind, der gegebenenfalls O-,
N- oder S-Atome im Ring enthalten kann, und worin Y eine direkte
Bindung, O, NR'' oder SR'' ist, worin R'' Wasserstoff,
Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl mit 1 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen, Alkenyl
mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen oder Aracyl
mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen ist, und einer Verbindung nach Formel
II:
Formel
II während
eines ausreichenden Zeitraums, bei einer geeigneten Temperatur und
einem geeigneten Druck, um die Verbindung nach Formel I zu bilden.
-
Eine
weitere Ausführungsform
betrifft ein Verfahren zum Synthetisieren einer Triazinverbindung
nach Formel I:
Formel
I worin Ar
1 und Ar
2 gleich oder verschieden sind, und unabhängig voneinander
jeweils ein Rest einer Verbindung nach Formel II sind:
Formel
II worin R
6, R
7,
R
8, R
9 und R
10 gleich oder verschieden sind, und jeweils
Wasserstoff, Halogen, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl
mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aracyl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
umfassend substituiertes oder unsubstituiertes Biphenylen, OR, NRR', CONRR', OCOR, CN, SR, SO
2R, SO
3H, SO
3M sind, worin M ein Alkalimetall ist, R
und R' gleich oder
verschieden sind und jeweils Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Halogenalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen oder Aracyl
mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen sind, und wobei gegebenenfalls entweder
R
6 und R
7, R
7 und R
8, R
8 und R
9 oder R
9 und R
10 zusammen
genommen ein Teil eines gesättigten oder
ungesättigten
kondensierten carbozyklischen Rings sind, der gegebenenfalls O-,
N- oder S-Atome im Ring enthalten kann, wobei das Verfahren umfasst:
Umsetzen
in der Gegenwart eines Reaktionserleichterers, welcher mindestens
eine Lewis-Säure
und mindestens einen Reaktionspromoter umfasst, von ausreichenden
Mengen einer Verbindung nach Formel III:
Formel
III worin X unabhängig
voneinander ein Halogen wie etwa Fluor, Chlor, Brom oder Iod ist
und Ar
1 und Ar
2 gleich oder
verschieden sind und jeweils ein Rest einer Verbindung nach Formel
II sind, mit einer Verbindung nach Formel IV:
Formel
IV worin R
1, R
2,
R
3, R
4 und R
5 gleich oder verschieden sind, und jeweils
Wasserstoff, Halogen, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl
mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 5 bis 25 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aracyl
mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen, substituiertes oder unsubstituiertes
Biphenylen, substituiertes oder unsubstituiertes Naphthalin, OR,
NRR', CONRR', OCOR, CN, SR, SO
2R, SO
3H, SO
3M sind, worin M ein Alkalimetall ist, R und
R' gleich oder verschieden
sind und jeweils Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Halogenalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen oder Aracyl
mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen sind, und wobei gegebenenfalls R
3 und R
4 oder R
4 und R
5 zusammen
genommen ein Teil eines gesättigten
oder ungesättigten
kondensierten carbozyklischen Rings sind, der gegebenenfalls O-,
N- oder S-Atome im Ring enthalten kann, und worin Y eine direkte
Bindung, O, NR'' oder SR'' ist, worin R'' Wasserstoff,
Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl mit 1 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen, Alkenyl
mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen oder Aracyl
mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen ist, während eines ausreichenden Zeitraums,
bei einer geeigneten Temperatur und einem geeigneten Druck, um die
Verbindung nach Formel I zu bilden.
-
AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
-
Die
jetzigen Erfinder haben herausgefunden, dass durch die Verwendung
einer Kombination, umfassend mindestens eine Lewis-Säure und
mindestens einen Reaktionspromoter, bevorzugt kombiniert um einen Reaktionserleichterer
zu bilden, die Reaktion eines Cyanurhalogenids mit substituierten
oder unsubstituierten aromatischen Verbindungen in höherer Ausbeute,
mit höherer
Selektivität,
bei einer niedrigeren Reaktionstemperatur und/oder in kürzeren Reaktionszeiträumen als
bisher bekannt, von Triazinen abgeleitete 2-Halogen-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin-Verbindungen herstellen
kann.
-
Sogar
noch überraschender
ist die Tatsache, dass der Reaktionserleichterer mit hervorragenden
Ergebnissen verwendet wurde. Dieser Ansatz steht in krassem Gegensatz
zum bekannten Stand der Technik, bei dem für diesen Reaktionsschritt immer
die Verwendung einer wasserfreien Lewis-Säure alleine befürwortet wurde.
Es wurde auch entdeckt, dass 2-Halogen-4,6-bisaryl-1,3,5-triazine
dieser Erfindung ohne Isolierung mit einer Reihe von phenolischen
Derivaten weiter umgesetzt werden können, um 2-(2-Oxyaryl)-4,6-bisaryl-1,3,5-triazine
zu bilden. Weiterhin kann die Reaktion auf eine Reihe von aromatischen
Verbindungen angewandt werden. Es ist gezeigt worden, dass die entscheidenden
Gründe
für die
Erhöhung
der Selektivität
und der Reaktivität
die Verwendung des Reaktionspromoters ist.
-
Wie
hierin verwendet ist das Cyanurhalogenid eine Verbindung nach Formel
V:
Formel
V worin X unabhängig
voneinander jeweils ein Halogen wie etwa Fluor, Chlor, Brom oder
Iod ist.
-
Der
Begriff aromatische Verbindung soll Verbindungen nach Formel II
umfassen:
Formel
II worin R
6, R
7,
R
8, R
9 und R
10 gleich oder verschieden sind, und jeweils
Wasserstoff, Halogen, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl
mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aracyl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
umfassend substituiertes oder unsubstituiertes Biphenylen, OR, NRR', CONRR', OCOR, CN, SR, SO
2R, SO
3H, SO
3M sind, worin M ein Alkalimetall ist, R
und R' gleich oder
verschieden sind und jeweils Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Halogenalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen oder Aracyl
mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen sind, und wobei gegebenenfalls entweder
R
6 und R
7, R
7 und R
8, R
8 und R
9 oder R
9 und R
10 zusammen
genommen ein Teil eines gesättigten oder
ungesättigten
kondensierten carbozyklischen Rings sind, der gegebenenfalls O-,
N- oder S-Atome im Ring enthalten kann.
-
Bevorzugte
aromatische Verbindungen umfassen Benzol, Toluol, Ethylbenzol, m-Xylol,
o-Xylol, p-Xylol, Chlorbenzol, Dichlorbenzol, Mesytilen, Isobutylbenzol,
Isopropylbenzol, m-Diisopropylbenzol, Tetralin, Biphenyl, Naphthalin,
Acetophenon, Benzophenon, Acetanilid, Anisol, Thioanisol, Resorcin,
Bishexyloxyresorcin, Bisoctyloxyresorcin, m-Hexyloxyphenol, m-Octyloxyphenol,
oder ein Gemisch davon.
-
Der
Begriff "phenolische
Verbindung" soll
Verbindungen nach Formel IV umfassen:
Formel
IV worin R
1, R
2,
R
3, R
4 und R
5 gleich oder verschieden sind, und jeweils
Wasserstoff, Halogen, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl
mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 5 bis 25 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aracyl
mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen, substituiertes oder unsubstituiertes
Biphenylen, substituiertes oder unsubstituiertes Naphthalin, OR,
NRR', CONRR', OCOR, CN, SR, SO
2R, SO
3H, SO
3M sind, worin M ein Alkalimetall ist, R
und R' gleich oder
verschieden sind und jeweils Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Halogenalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Alkenyl mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen oder Aracyl
mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen sind, und wobei gegebenenfalls R
3 und R
4 oder R
4 und R
5 zusammen
genommen ein Teil eines gesättigten
oder ungesättigten
kondensierten carbozyklischen Rings sind, der gegebenenfalls O-,
N- oder S-Atome im Ring enthalten kann, und worin Y eine direkte
Bindung, O, NR'' oder SR'' ist, worin R'' Wasserstoff,
Alkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl mit 1 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen, Alkenyl
mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen, Acyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, Cycloacyl mit 5 bis 24
Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen oder Aracyl
mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen ist.
-
Bevorzugte
phenolische Verbindungen sind substituiertes oder unsubstituiertes
Monohydroxybenzol, Monoalkoxybenzol, Dihydroxybenzol, Dialkoxybenzol,
Hydroxyalkoxybenzol, Trihydroxybenzol, Trialkoxybenzol, Hydroxybisalkoxybenzol
und Bishydroxyalkoxybenzol. Stärker
bevorzugte phenolische Verbindungen sind: Resorcin (1,3-Dihydroxybenzol);
C-alkylierte Resorcine,
z.B. 4-Hexylresorcin; mono-O-alkylierte
Resorcine, z.B. 3-Methoxyphenol, 3-Octyloxyphenol, 3-Hexyloxyphenol, etc.;
di-O-alkylierte Resorcine, z.B. 1,3-Dimethoxybenzol, 1,3-Dioctylbenzol,
1,3-Dihexyloxybenzol; C-alkylierte-di-O-alkylierte Resorcine, z.B.
4-Hexyl-l,3-Dimethoxybenzol; andere Polyhydroxy-, Polyalkoxy-, Hydroxy-alkoxy-Aromaten,
z.B. 1,3,5-Trihydroxybenzol, 1,3,5-Trialkoxybenzol, 1,4-Dihydroxybenzol,
1-Hydroxy-4-alkoxybenzol oder Gemische davon.
-
Der
Begriff "Lewis-Säure" soll Aluminiumhalogenide,
Alkylaluminiumhalogenide, Borhalogenide, Zinnhalogenide, Titanhalogenide,
Bleihalogenide, Zinkhalogenide, Eisenhalogenide, Galliumhalogenide,
Arsenhalogenid, Kupferhalogenide, Cadmiumhalogenide, Quecksilberhalogenide, Antimonhalogenide,
Thalliumhalogenide, Zirkoniumhalogenide, Wolframhalogenide, Molybdänhalogenide,
Niobhalogenide und dergleichen umfassen. Bevorzugte Lewis-Säuren umfassen
Aluminiumtrichlorid, Aluminiumtribromid, Trimethylaluminium, Bortrifluorid,
Bortrichlorid, Zinkdichlorid, Titantetrachlorid, Zinndichlorid,
Zinntetrachlorid, Eisenchlorid, oder ein Gemisch davon.
-
Wie
hierin verwendet wird der Begriff "Reaktionspromoter" derart verstanden, dass er eine Verbindung umfasst,
welche in Kombination mit der Lewis-Säure verwendet wird, um die
Reaktion zu erleichtern. Somit werden Triazinverbindungen bei niedrigeren
Reaktionstemperaturen, in höheren
Ausbeuten oder in höheren Selektivitäten erzeugt,
im Vergleich zu der Verwendung der Lewis-Säure alleine. Geeignete Reaktionspromotoren
umfassen Säuren,
Wasser und Alkohole.
-
Geeignete
Alkoholverbindungen umfassen geradkettige oder verzweigte, gesättigte oder
ungesättigte, zyklische
oder nicht-zyklische, aromatische und nicht-aromatische C1-C20 Kohlenstoffverbindungen,
die mindestens eine Hydroxylgruppe aufweisen und gegebenenfalls
mindestens ein Halogen, Thiol, Thiolether, Amine, Carbonyl, Ester,
Carbonsäuren,
Amid, etc. enthalten. Geeignete Alkohole umfassen Methanol, Ethanol, Propanol,
Butanol, Isobutanol, t-Butanol, 1,2-Ethandiol, 3-Chlor-1-propanol, 2-Hydroxyessigsäure, 1-Hydroxyl-3-pentanon,
Cyclohexanol, Cyclohexenol, Glycerin, Phenol, m-Hydroxyanisol, p-Hydroxybenzylamin,
Benzylalkohol, etc.
-
Geeignete
saure Verbindungen umfassen jede anorganische oder organische Säure, die
mindestens ein saures Proton enthält, die in einer wässrigen
oder organischen Lösung
aufgelöst
sein kann oder auch nicht. Die organischen Säuren umfassen jede organische
Verbindung, die mindestens eine säurefunktionelle Gruppe enthält, umfassend
RCO2H, RSO3H, RSO2H, RSH, ROH, RPO3H,
RPO2H, wobei R wie vorstehend definiert ist.
Bevorzugte protische Säuren
umfassen HCl, HBr, HI, HNO3, HNO2, H2S, H2SO4, H3PO4, H2CO3,
Essigsäure,
Ameisensäure,
Propionsäure,
Butansäure,
Benzoesäure,
Phthalsäure,
Oxalsäure,
Malonsäure,
Succinsäure,
Glutarsäure,
Adipinsäure,
Methansulfonsäure
und p-Toluolsulfonsäure, oder
Gemische davon.
-
Der
Reaktionspromoter kann auch Wasser alleine sein, oder eine wässrige Lösung oder
eine wässrige Suspension,
die andere Komponenten darin enthält, wie einen oder mehrere
der vorstehend genannten Promotoren.
-
Gegebenenfalls
wird vor der Zugabe zu den Reaktanten eine Kombination aus mindestens
einer Lewis-Säure
und mindestens einem Reaktionspromoter gebildet, d.h. ein Reaktionserleichterer.
-
Der
Begriff "Lösungsmittel" umfasst gesättigte oder
ungesättigte,
zyklische oder nicht-zyklische, aromatische oder nicht-aromatische
C1-C24 Kohlenwasserstoffverbindungen,
die die gegebenenfalls mit mindestens einer Halogen-, Nitro- oder
Sulfidgruppe substituiert sind. Bevorzugte Lösungsmittel sind gesättigte oder ungesättigte C1-C8 Kohlenwasserstoffe,
wie etwa Nitroalkane, Heptan, Cyclohexan, Benzol, Nitrobenzol, Dinitrobenzol,
Toluol, Xylol, 1,1,2,2-Tetrachlorethan, Dichlormethan, Dichlorethan,
Ether, Dioxan, Tetrahydrofuran, Benzonitrile, Dimethylsulfoxid,
Tetramethylensulfon, Kohlenstoffdisulfid und Benzolringe, welche
mit mindestens einem Halogen substituiert sind, wie etwa Chlorbenzol,
Dichlorbenzol, Trichlorbenzol, Fluorbenzol, Difluorbenzol, Trifluorbenzol,
Brombenzol, Dibrombenzol, Tribrombenzol oder Gemische davon.
-
Die
Produkte des erfindungsgemäßen Verfahrens
umfassen Halogenbisaryl-1,3,5-triazinverbindungen oder Trisaryl-1,3,5-triazinverbindungen,
wobei die aromatischen Verbindungen einen ungesättigten C5-C24 Ring enthalten, wie etwa Cyclopentadien,
Phenyl, Biphenyl, Inden, Naphthalin, Tetralin, Anthracen, Phenantren,
Benzonaphthen, Fluoren, welcher an einer oder mehreren Positionen
substituiert sein kann mit einem Halogen, einem Hydroxyl, einem
Ether, einem Polyether, einem Thiol, einem Thioether, einem Amin,
wie etwa -NHR, -NR2, -NRR', einer Carbonsäure, einem
Ester, einem Amid, oder einer C1-C12 Gruppe, welche gesättigt oder ungesättigt und
zyklisch oder nicht-zyklisch sein kann, und die gegebenenfalls mit
jeder der vorstehend genannten Gruppen substituiert sein kann. Eine
allgemeine Formel von geeigneten Verbindungen ist vorstehend in
den Formeln I und III gezeigt.
-
Bevorzugte
Produkte umfassen Chlorbisaryl-1,3,5-triazinverbindungen oder Trisaryl-1,3,5-triazinverbindungen,
bei denen die aromatischen Substituenten Phenyl, einen ortho-, meta-
und/oder parasubstituierten Phenylring, einen an einer oder mehreren
Positionen substituierten Naphthalinring, substituiertes oder unsubstituiertes
Biphenyl, oder einen an einer oder mehreren Positionen substituierten
Tetralinring umfassen, wobei die Substitutionsgruppe ein niederes
Alkyl wie etwa Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Isobutyl, t-Butyl,
Pentyl, Hexyl, Heptyl, Octyl, Nonyl, Hydroxy, eine Ethergruppe wie
etwa Methoxy, Ethoxy, Propyloxy, Octyloxy, Nonoxy, oder ein Halogen,
wie etwa Fluorid, Chlorid, Bromid oder Iodid ist.
-
Andere
geeignete Produkte umfassen Chlorbisaryl-1,3,5-triazinverbindungen, Trisaryl-1,3,5-triazinverbindungen,
oder 2-(2-Oxyaryl)-4,6-bisaryl-1,3,5-triazinverbindungen, wobei
die aromatisch substituierten Verbindungen o-Xylol, m-Xylol, p-Xylol,
o-Kresol, m-Kresol, p-Kresol, Mesitylen, Trimethylbenzol, Cumol,
Anisol, Ethoxybenzol, Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Biphenyl, tert-Butylbenzol,
Propoxybenzol, Butoxybenzol, o-Methoxyphenol, m-Methoxyphenol, p-Methoxyphenol, o-Ethoxyphenol,
m-Ethoxyphenol,
p-Ethoxyphenol, o-Nonoxyphenol, m-Nonoxyphenol, Tetralin, 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
2-(4-Alkoxy-2-hydroxyphenyl)-4,6,-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
2-Chlor-4,6-bisphenyl-1,3,5-triazin, 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bisphenyl-1,3,5-triazin, 2-(4-Alkoxy-2-hydroxyphenyl)-4,6-bisphenyl-1,3,5-triazin,
2-(2-Hydroxy-4-octyloxyphenyl)-4,6,-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2-(2-Hydroxy-4-hexyloxyphenyl)-4,6,-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
und 2-(2-Hydroxy-4-isooctyloxyphenyl)-4,6,-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin umfassen.
-
Der
Begriff "schrittweise" bezeichnet eine
Reaktionsabfolge, wobei eine Reihe von Reaktionen durchgeführt wird,
wobei die erste Reaktion eine Verbindung nach Formel III erzeugt
und bis zu etwa 50% bis etwa 100% Vollendung durchgeführt wird,
bevor eine Verbindung nach Formel IV zugegeben wird, um eine Verbindung
nach Formel I herzustellen. Bevorzugt wird die Reaktion vor der
Zugabe der Verbindung nach Formel IV bis zu etwa 70% bis etwa 100%
Vollendung durchgeführt,
stärker
bevorzugt bis zu etwa 75% bis etwa 100% Vollendung.
-
Der
Begriff "kontinuierlich" bezeichnet eine
Reaktionsabfolge, die nicht als "schrittweise" definiert ist.
-
Die
relativen Mengen der Reaktanten sind wie folgt. Die Menge eines
Cyanurhalogenids sollte eine Menge sein, welche ausreichend ist,
damit eine Reaktion mit aromatischen Verbindungen nach Formel II
stattfindet, um entweder 2-Halogen-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin
oder 2,4,6-Trisaryl-1,3,5-triazin
herzustellen. Die Menge der aromatischen Verbindung nach Formel
II ist wichtig, um sicherzustellen, dass eine ausreichende Menge an
Monohalogenbisaryltriazin synthetisiert wird, ohne übermäßige Mengen
an unerwünschten
Nebenprodukten, wie etwa 2,4-Dihalogen-6-aryl-1,3,5-triazin oder
Trisaryltriazin. Darüber
hinaus können übermäßige Mengen
an aromatischen Verbindungen zu unerwünschten Produktverteilungen
führen,
angereichert an Mono- und Trisaryltriazinen, wodurch somit die Abtrennung
und Reinigung des Produkts schwierig und arbeitsaufwendig werden.
-
Die
Menge an aromatischen Verbindungen sollte eine Menge sein, die ausreichend
ist um 2-Halogen-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin, 2,4,6-Trisaryl-1,3,5-triazin
zu synthetisieren, oder um 2-Halogen-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin zu
2,4,6-Trisaryl-1,3,5-triazin
umzusetzen. Bevorzugt sollten etwa 1 bis etwa 5 Moläquivalente aromatische
Verbindung nach Formel II zu Cyanurhalogenid vorhanden sein. Stärker bevorzugt
sollte die Menge der aromatischen Verbindung nach Formel IV zwischen
etwa 0,5 bis etwa 2,5 Moläquivalente
aromatische Verbindung nach Formel IV zu Cyanurhalogenid betragen.
In manchen Fällen
können
aromatische Verbindungen nach Formel II sowohl als ein Reaktant
als auch als ein Lösungsmittel
verwendet werden.
-
Die
Menge der im Reaktionserleichterer verwendeten Lewis-Säure sollte eine Menge sein,
welche ausreicht, um 2,4,6-Trihalogen-1,3,5-triazin
zu dem bevorzugten 2-Halogen-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin
oder 2,4,6-Trisaryl-1,3,5-triazin umzusetzen Die Menge an Lewis-Säure sollte
zwischen etwa 0,5 bis etwa 500 Moläquivalente betragen. Bevorzugt
sollte die. Menge an Lewis-Säure
zwischen etwa 1 bis etwa 10 Moläquivalente
zu Cyanurhalogenid betragen.
-
Die
Menge des im Reaktionserleichterer verwendeten Reaktionspromoters
sollte eine Menge sein, welche ausreicht, um 2,4,6-Trihalogen-1,3,5-triazin
zu dem bevorzugten 2-Halogen-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin umzusetzen,
oder um 2-Halogen-4,6-bisaryl-1,3,5-triazin zu der Verbindung nach
Formel I umzusetzen. Bevorzugt sollte die Menge an Reaktionspromoter
zwischen etwa 0,01 bis etwa 5 Moläquivalente zu Cyanurhalogenid
betragen.
-
Die
Lewis-Säure
und der Reaktionspromoter kombinieren bevorzugt, um einen Reaktionserleichtererkomplex
zu bilden, der in situ hergestellt werden kann oder vor der Zugabe
zu den Reagenzien vorgebildet werden kann. Die Lewis-Säure und/oder
der Reaktionspromoter oder der Reaktionserleichterer können mit entweder
einer Verbindung nach Formel II oder einer Verbindung nach Formel
IV oder beiden in jeder beliebigen Weise kombiniert werden. Die
Herstellung des Reaktionserleichterers in situ umfasst die Zugabe
mindestens einer Lewis-Säure
und mindestens eines Reaktionspromoters zu einem Gemisch aus Cyanurhalogenid, mindestens
einer aromatischen Verbindung nach Formel II und gegebenenfalls
einem Lösungsmittel
in beliebiger Zugabereihenfolge. Um den Reaktionserleichterer vor
der Zugabe zu den Reagenzien zu bilden, d.h. das Vorbildungsverfahren,
werden Lewis-Säure
und Reaktionspromoter vor der Zugabe kombiniert und mischen gelassen,
gegebenenfalls in einem inerten Lösungsmittel. Danach wird der
Reaktionserleichterer zu den Reagenzien zugegeben, oder umgekehrt,
je nach Wunsch und in jeder beliebigen Zugabereihenfolge. Wie hierin verwendet
können
eine oder mehrere Lewis-Säuren
verwendet werden, wobei die Lewis-Säure des ersten Schritts und
die Lewis-Säure
des zweiten Schritts gleich oder verschieden sein können. Zusätzlich können ein oder
mehrere Reaktionspromoter verwendet werden, wobei der Reaktionspromoter
des ersten Schritts und des zweiten Schritts gleich oder verschieden sein
kann. Im "kontinuierlichen" Verfahren ist die
Verwendung einer zusätzlichen
Lewis-Säure
und eines zusätzlichen
Reaktionspromoters optional.
-
Wenn
der Reaktionserleichterer unter Verwendung des Vorbildungsverfahrens
hergestellt wird, beträgt der
bevorzugte Mischzeitraum der Lewis-Säure und des Reaktionspromoters
vor der Zugabe zu den Reagenzien zwischen etwa 1 Minute bis etwa
10 Stunden, stärker
bevorzugt beträgt
er zwischen etwa 10 Minuten bis etwa 5 Stunden. Die bevorzugte Mischtemperatur
der Kombination von Lewis-Säure
und Reaktionspromoter vor der Zugabe zu den Reagenzien beträgt zwischen
etwa –50°C bis etwa
100°C, stärker bevorzugt
beträgt sie
zwischen etwa –10°C bis etwa
50°C.
-
Die
Reaktion sollte während
eines ausreichenden Zeitraums, bei einer geeigneten Temperatur und
einem geeigneten Druck laufen, um die gewünschte Triazinverbindung zu
synthetisieren. Der bevorzugte Reaktionszeitraum für die Synthese
von Verbindungen nach Formel III, d.h. der erste Schritt, beträgt zwischen
etwa 5 Minuten und etwa 48 Stunden, stärker bevorzugt zwischen etwa
15 Minuten und etwa 24 Stunden. Der bevorzugte Reaktionszeitraum
für die
Synthese von Verbindungen nach Formel 2, d.h. der zweite Schritt,
beträgt zwischen
etwa 10 Minuten und etwa 24 Stunden, stärker bevorzugt zwischen etwa
30 Minuten und etwa 12 Stunden. Die Verwendung des Reaktionserleichterers
verringert die Reaktionsdauer, während
die Selektivität für Monohalogenbisarylprodukte
im ersten Schritt verbessert wird. Die bevorzugte Reaktionstemperatur
für den
ersten Schritt beträgt
zwischen etwa –50°C bis etwa
150°C, stärker bevorzugt
zwischen etwa –30°C bis etwa
50°C. Ein
Vorteil der Verwendung des Reaktionserleichterers ist die Beseitigung
des Erfordernisses, das Reaktionsgemisch zu erwärmen, um die Reaktionsrate
zu erhöhen.
Zusätzlich
kann aufgrund der Verwendung des Reaktionserleichterers die Reaktionstemperatur
bei etwa Umgebungstemperatur oder niedrigeren Temperaturen gehalten
werden, womit die Produktselektivität erhöht wird. Der Reaktionsdruck
ist nicht kritisch und kann, falls gewünscht, etwa 1 atm oder darüber betragen.
Ein Inertgas wie etwa Stickstoff oder Argon ist bevorzugt. Die bevorzugte
Reaktionstemperatur für
den zweiten Schritt beträgt
zwischen etwa 0°C
bis etwa 120°C,
stärker
bevorzugt zwischen etwa 20°C
bis etwa 100°C.
-
Das
schrittweise Verfahren umfasst das Mischen von Cyanurhalogenid und
dem Reaktionserleichterer mit einer oder mehreren der gewünschten
aromatischen Verbindungen, bevorzugt bis die Reaktion bis zu etwa 70%
bis etwa 100% vollständig
abgelaufen ist. Danach wird das Produkt nach Formel III isoliert.
Die zweite aromatische Verbindung nach Formel IV wird zu dem isolierten
Produkt nach Formel III zugegeben, zusammen mit Lewis-Säure und
gegebenenfalls Reaktionspromoter oder Reaktionserleichterer, um
das Trisaryltriazin zu synthetisieren. Die schrittweise Abfolge
ermöglicht
Isolierung, Reinigung und Lagerung eines Produkts nach Formel III
vor einer nachfolgenden Reaktion mit Verbindungen nach Formel IV.
-
Die
kontinuierliche Reaktion umfasst, ein Cyanurhalogenid mit einer
oder mehreren aromatischen Verbindungen nach Formel II reagieren
zu lassen, in der Gegenwart des Reaktionserleichterers, bevorzugt
bis die Reaktion bis zu etwa 70% bis etwa 100% vollständig abgelaufen
ist. Danach wird, ohne das Produkt nach Formel III zu isolieren,
die zweite aromatische Verbindung nach Formel IV mit dem Produkt
nach Formel III reagieren gelassen, in der Gegenwart von optional
mindestens einer zweiten Lewis-Säure
und optional mindestens einem zweiten Reaktionspromoter, oder Reaktionserleichterer,
bevorzugt bis die Reaktion bis zu etwa 70% bis etwa 100% vollständig abgelaufen
ist. Die kontinuierliche Reaktion beseitigt das Erfordernis, das
Intermediatprodukt nach Formel III zu isolieren, oder zusätzliche
Reagenzien wie etwa Lösungsmittel,
und optionale Lewis-Säuren,
Reaktionspromotoren oder Reaktionserleichterer zu verwenden. Darüber hinaus
vereinfacht das Einschritt-Verfahren den Ablauf der synthetischen
Reaktion, so dass kein unnotwendiges Handhaben oder Verarbeiten
des Reaktionsgemisches erforderlich ist, bis die Reaktion vollständig abgelaufen
ist.
-
Um
Verbindungen nach Formel III unter Verwendung des Verfahrens unter
Vorbildung des Reaktionserleichterers zu synthetisieren, beträgt der bevorzugte
Zugabezeitraum des Reaktionserleichterers zu einem Reagenziengemisch
zwischen etwa 5 Minuten bis etwa 5 Stunden, stärker bevorzugt beträgt er zwischen
etwa 15 Minuten bis etwa 3 Stunden. Die Zugabetemperatur des Reaktionserleichterers
zu einem Reagenziengemisch beträgt
zwischen etwa –50°C bis etwa
150°C, eine
bevorzugte Zugabetemperatur beträgt
zwischen etwa –30°C bis etwa
50°C, und
eine stärker
bevorzugte Zugabetemperatur beträgt
zwischen etwa –20°C bis etwa
30°C.
-
Um
Verbindungen nach Formel I unter Verwendung des vorgebildeten Reaktionserleichterers
zu synthetisieren, beträgt
die bevorzugte Zugabetemperatur des Reaktionserleichterers zu einem
Reagenziengemisch zwischen etwa 0°C
bis etwa 100°C,
eine bevorzugte Zugabetemperatur beträgt zwischen etwa 20°C bis etwa
80°C.
-
Um
Verbindungen nach Formel I zu synthetisieren, beträgt der bevorzugte
Zugabezeitraum der Verbindung nach Formel IV zu dem Reaktionsgemisch
zwischen etwa 5 Minuten bis etwa 10 Stunden, ein bevorzugter Zugabezeitraum
beträgt
zwischen etwa 10 Minuten bis etwa 5 Stunden, und der am meisten
bevorzugte Zugabezeitraum beträgt
zwischen etwa 15 Minuten bis etwa 2 Stunden. Die Zugabetemperatur
der Verbindung nach Formel IV zu dem Reaktionsgemisch beträgt zwischen
etwa 0°C
bis etwa 150°C,
eine bevorzugte Zugabetemperatur beträgt zwischen etwa 20°C bis etwa
100°C.
-
Der
Reaktionserleichterer sollte in Mengen vorhanden sein, welche ausreichend
sind, damit er mit der Anzahl an Halogenen, die auf der Triazinverbindung
substituiert sind, reagiert. Ein Bereich zwischen etwa 1 bis etwa
10 Moläquivalenten
an Lewis-Säure
und ein Bereich zwischen etwa 0,01 bis etwa 5 Moläquivalenten an
Reaktionspromoter können
verwendet werden. Die bevorzugte Lewis-Säure ist ein Aluminiumhalogenid, am
meisten bevorzugt Aluminiumchlorid. Eine bevorzugte Menge an Lewis-Säure beträgt zwischen
etwa 2 bis etwa 4 Moläquivalenten
zu Halogentriazin. Eine bevorzugte Menge an Reaktionspromoter beträgt zwischen etwa
0,05 bis etwa 2 Moläquivalenten
zu Triazin oder von Triazin abgeleiteten Verbindungen.
-
Die
Erfindung stellt mehrere Vorteile gegenüber den Verfahren aus dem bekannten
Stand der Technik bereit, wie etwa höhere Ausbeuten, eine größere Selektivität von Reaktionsprodukten,
höhere
Reaktionsraten und/oder eine Anwendbarkeit von Reaktionsbedingungen
auf verschiedene aromatische Verbindungen. Die vorliegende Erfindung
lieferte konsistent Ausbeuten im Bereich von etwa 70% bis etwa 98%,
bezogen auf den Umsatz von Cyanurhalogenid, wie mittels HPLC-Analyse
bestimmt. Zusätzlich
lag das Verhältnis
des gewünschten
2-Halogen-4,6-bisaryl-1,3,5-triazins
zu Trisaryl-1,3,5-triazin im Mittel konsistent bei 70:30 oder darüber. Der
Reaktionserleichterer erhöhte
die Reaktionsraten signifikant, im Vergleich zum bekannten Stand
der Technik mit Lewis-Säure
alleine. Darüber
hinaus lieferten die Reaktionsbedingungen hohe Ausbeute und Selektivität für eine Reihe
von aromatischen Verbindungen, unabhängig von den aromatischen Substituenten.
-
Die
Triazinverbindungen, die unter Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens
synthetisiert wurden, können
für eine
Reihe von Anwendungen verwendet werden, wie etwa diejenigen, welche
in den Spalten 10–19
des US Patents Nr. 5,543,518 von Stevenson et al. beschrieben sind,
dessen Inhalt, wie vorstehend angemerkt, durch Bezugnahme ausdrücklich hierin
aufgenommen ist.
-
Die
2-Chlor-4,6-bisaryl-1,3,5-triazine sind nicht nur wichtige Intermediate
für die
Herstellung von Trisaryltriazin-UV-Absorbern, sondern sie sind auch
wertvolle Intermediate für
eine Reihe von anderen kommerziell wichtigen Produkten, wie etwa
Küpenfarbstoffe
(
GB 884,802 ), photographisches
Material (
JP 09152701
A2 ), optische Materialien (
JP 06065217 A2 ) und Polymere (
US 706424 ,
DE 2053414 ,
DE 1246238 ). Diese Verbindungen sind
auch von Interesse für
medizinische Anwendungen (siehe z.B. R. L. N. Harris, Aust. J. Chem., 1981,
34, 623–634;
G. S. Trivedi, A. J. Cowper, R. R. Astik und K. A. Thaker, J. Inst.
Chem., 1981, 53(3), 135–138
und 141–144).
-
BEISPIELE
-
Bestimmte
Ausführungsformen
und Merkmale der Erfindung werden durch die nachfolgenden Arbeitsbeispiele
veranschaulicht und nicht eingeschränkt.
-
Der
Reaktionsfortschritt kann mittels HPLC oder TLC überwacht werden. Eine weitere
Charakterisierung des Produkts kann gemacht werden mittels LCMS,
MS, NMR, UV, direktem Vergleich mit authentischen Beispielen, oder
analytischen Techniken, die in der Technik gut bekannt sind. Eine
typische HPLC-Analyse der Proben wird wie folgt durchgeführt. Das
Reaktionsgemisch kann manchmal ein Zweiphasensystem sein, mit einer
unteren viskosen Flüssigphase,
welche den Großteil
der Reaktionsprodukte (als AlCl3 Komplexe)
enthalten kann, und einem Überstand,
der sehr wenig Material enthalten kann. Dieser Überstand kann oftmals an nicht
abreagiertem Cyanurchlorid angereichert sein. Bei einem Zweiphasensystem
ist es wichtig, dass beide Phasen in einer repräsentativen Weise in der Probe
vorhanden sind. Beispielsweise kann das Gemisch heftig gerührt werden,
und eine Probe aus der Mitte des Gemisches entnommen werden, unter
Verwendung einer Polyethylenpipette, deren Spitze abgeschnitten
wurde. Wenn die Probe zur Aufarbeitung in ein Fläschchen pipettiert wird, ist
es wichtig, dass der Inhalt der Pipette vollständig entleert wird. Da die
zwei Phasen sich in eine obere und eine untere Phase auftrennen,
kann eine partielle Entleerung zu einer Probe führen, welche an der unteren
Phase angereichert ist.
-
Die
Reaktionsprobe wird in ein 4-Dram-Fläschchen entleert. das entweder
eiskalte 5% HCl oder ein Gemisch aus 5% HCl und Eis enthält. Das
Präzipitat
kann mit Ethylacetat extrahiert werden, und die wässrige Phase
kann abpipettiert werden. Die Ethylacetatphase wird danach mit Wasser
gewaschen. Schließlich
wird eine annähernd
10% Lösung
der Ethylacetatphase in Acetonitril für die HPLC-Analyse hergestellt.
-
Bestimmte
Ausführungsformen
und Merkmale der Erfindung werden durch die nachfolgenden Arbeitsbeispiele
veranschaulicht und nicht eingeschränkt.
-
Vergleichsbeispiel 1:
Synthese von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
ohne einen Reaktionspromoter
-
Cyanurchlorid
(1,84 g) wurde 0,5 h bei 5°C
und danach 3 h bei Raumtemperatur mit 1,9 Äq. m-Xylol und 2,5 Äq. (3,35
g) AlCl3 in 25 ml Chlorbenzol reagieren
gelassen. Analyse mittels HPLC nach 2,5 h zeigte, dass weniger als
8% Cyanurchlorid reagiert hatten, wobei lediglich 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
gebildet worden war. Kein 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
oder 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin waren vorhanden.
Die Reaktion wurde bei Raumtemperatur weiter laufen gelassen. Nach
24 h zeigte HPLC-Analyse eine etwa 51% Umsetzung von Cyanurchlorid,
und die Bildung von 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
bzw. 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 95:5. Es wurde kein 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin nachgewiesen.
-
Vergleichsbeispiel 2:
Synthese von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
ohne einen Reaktionspromoter
-
Cyanurchlorid
(1,84 g) wurde 2 h bei 5°C
und danach 5 h bei 15°C
mit 2,05 Äq.
m-Xylol und 2,5 Äq. (3,35
g) AlCl3 in Chlorbenzol reagieren gelassen.
Analyse mittels HPLC zeigte eine etwa 5% Umsetzung von Cyanurchlorid
zu 2,4-Bischlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
und kein 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
oder 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
Die Reaktion wurde bei Raumtemperatur weiter laufen gelassen. Nach
22 Stunden zeigte HPLC-Analyse eine etwa 55% Umsetzung von Cyanurchlorid, und
die Bildung von 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin bzw. 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 96:4. Die Reaktion wurde weiter laufen gelassen. Nach 72 Stunden bei
Raumtemperatur zeigte eine abschließende HPLC-Analyse eine 99%
Umsetzung von Cyanurchlorid, die Bildung von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin im
Verhältnis
von 78:22, und kein 2,4-Bischlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin wurde nachgewiesen.
-
Beispiel 3: Synthese von
2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,1 Äq.
Resorcin und 2,5 Äq.
AlCl3
-
Cyanurchlorid
wurde in der Gegenwart von 2,5 Äq.
AlCl3 und 0,1 Äq. Resorcin mit 2,05 Äq, m-Xylol
in Chlorbenzol reagieren gelassen. Die Reaktion wurde 2 h bei etwa
5°C und
danach 5 h bei Raumtemperatur durchgeführt. Analyse mittels HPLC zeigte
eine etwa 10% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
Nach etwa 40 Stunden bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse eine
99% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
bzw. 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 78:22 vorhanden waren, kein 2,4-Bischlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
wurde nachgewiesen.
-
Beispiel 4: Synthese von
2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,2 Äq.
Resorcin und 2,5 Äq.
AlCl3, und Umsetzung zum 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Cyanurchlorid
(1,84 g) wurde 0,5 h bei etwa 5°C
und danach 3 h bei Raumtemperatur in der Gegenwart von 2,5 Äq. AlCl3 (3,35 g) und 0,2 Äq. Resorcin mit 1,9 Äq. m-Xylol
in 25 ml Chlorbenzol reagieren gelassen. Analyse mittels HPLC zeigte
eine etwa 14% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
Nach etwa 13 h bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse eine 99% Umsetzung
von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin bzw. 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 82:18. Es wurden kein 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
oder Resorcin-enthaltende
Produkte nachgewiesen.
-
Zu
dem Reaktionsgemisch wurden zusätzliche
0,9 Äq.
Resorcin zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde 1 h bei 80°C erwärmt. HPLC-Analyse
zeigte die Bildung von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin in einem Verhältnis von
79:21, mit etwa 1% nicht abreagiertem 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
Das Verfahren zur Herstellung von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
war innerhalb von 15 Stunden abgeschlossen.
-
Das
Erwärmen
wurde nicht weiter geführt,
und das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abkühlen gelassen.
2% eiskalte wässrige
HCL wurde unter Rühren
zugegeben um die Aluminiumkomplexe aufzubrechen. Es bildete sich
ein gelbes Präzipitat.
Das Reaktionsgemisch wurde filtriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet,
wobei 3,65 g rohes 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
erhalten wurden.
-
Beispiel 5: Synthese von
2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 1 Äq.
Resorcin und 2,5 Äq.
AlCl3
-
Cyanurchlorid
(1,84 g) wurde 2 h bei etwa 5°C
und danach 4 h bei 15°C
in der Gegenwart von 2,5 Äq. AlCl3 (3,35 g) und 1 Äq. Resorcin mit 2,05 Äq. m-Xylol
in 25 ml Chlorbenzol reagieren gelassen. Analyse mittels HPLC zeigte
eine 70% Umsetzung von Cyanurchlorid, hauptsächlich zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 59:41. Es waren auch zwei Nebenkomponenten vorhanden, 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
(5%) und 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin (3%). Das
Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmen gelassen, und nach etwa
16 h bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse ein 99% Umsetzung von
Cyanurchlorid, hauptsächlich
zu 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin (66%), 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
(25%), 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
(4,5%) und 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2-Chlor-4-(2,4-dihydroxyphenyl)-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
(3%).
-
Beispiel 6: Synthese von
2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,5 Äq.
Resorcin und 2,5 Äq.
AlCl3
-
Cyanurchlorid
wurde etwa 22 h bei Raumtemperatur in der Gegenwart von 2,5 Äq. AlCl3 und 0,5 Äq. Resorcin mit 2 Äq. m-Xylol
in Chlorbenzol reagieren gelassen. Analyse des Reaktionsgemisches
mittels HPLC zeigte eine etwa 94% Umsetzung von Cyanurchlorid, hauptsächlich zu
2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 69:27:4.
-
Beispiel 7: Synthese von
Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin unter Verwendung von 3 Äq. AlCl3
-
A. Abwesenheit eines Reaktionspromoters
-
Cyanurchlorid
wurde 0,5 h bei 5°C
und danach 3 h bei Raumtemperatur in der Gegenwart von 3 Äq. AlCl3 mit 2,05 Äq. m-Xylol in Chlorbenzol reagieren
gelassen. Eine HPLC-Analyse
zeigte eine etwa 3% Umsetzung von Cyanurchlorid, zu 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
kein 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
oder 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
wurde nachgewiesen. Nach 24 h bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse
etwa 33% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
bzw. 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 96:4 gebildet worden waren.
-
B. Wirkung von 0,2 Äq. Resorcin
-
Danach
wurden 0,2 Äq.
Resorcin zu dem obigen Reaktionsgemisch zugegeben, und das Reaktionsgemisch
wurde 16 h bei Raumtemperatur weiter gerührt. HPLC-Analyse zeigte eine
97% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
bzw. 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 80:20 gebildet worden waren, kein 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
wurde nachgewiesen.
-
Beispiel 8: Synthese von
2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,2 Äq.
Resorcin und 3 Äq.
AlCl3
-
Cyanurchlorid
wurde 0,5 h bei 5°C
und danach 3 h bei Raumtemperatur in der Gegenwart von 3 Äq. AlCl3 und 0,2 Äq. Resorcin mit 1,9 Äq. m-Xylol
in Chlorbenzol reagieren gelassen. Eine HPLC-Analyse nach 3 h bei
Raumtemperatur zeigte eine etwa 20% Umsetzung von Cyanurchlorid,
zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
Das Reaktionsgemisch wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Nach 18 h zeigte eine HPLC-Analyse eine 97% Umsetzung von Cyanurchlorid
zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
bzw. 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 81:19 gebildet worden waren, kein 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
wurde nachgewiesen.
-
Zu
dem Reaktionsgemisch wurden danach 0,9 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde in einem Ölbad
auf 60°C (Ölbadtemperatur)
erwärmt.
Nach 5 h zeigte Analyse mittels HPLC die Bildung von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
(73%) und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
(21%), mit 3% nicht abreagiertem 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 9: Synthese von
2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,2 Äq.
Resorcin und 2,75 Äq.
AlCl3
-
Cyanurchlorid
wurde 0,5 h bei 5°C
in der Gegenwart von 2,75 Äq.
AlCl3 und 0,2 Äq. Resorcin mit 2,05 Äq. m-Xylol
in Chlorbenzol reagieren gelassen, und danach auf Raumtemperatur
erwärmen
gelassen. Nach insgesamt 18 h bei Raumtemperatur zeigte Analyse
mittels HPLC eine 98% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
bzw. 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 81:19, kein 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin wurde nachgewiesen.
Das Reaktionsgemisch wurde danach 5 h bei 60°C mit 0,9 Äq. Resorcin reagieren gelassen.
HPLC-Analyse zeigte die Bildung von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin in einem Verhältnis von
77:21, mit 1% nicht abreagiertem 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 10: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,2 Äq.
Resorcin und 1,8 Äq.
AlCl3
-
Cyanurchlorid
wurde 0,5 h bei 5°C
in der Gegenwart von 1,8 Äq.
AlCl3 und 0,2 Äq. Resorcin mit 2,05 Äq. m-Xylol
in Chlorbenzol reagieren gelassen, und danach auf Raumtemperatur
erwärmen
gelassen. Nach 18 h bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse eine
84% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 46:54 gebildet worden waren. 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
war das Hauptprodukt, und es waren auch etwa 3% 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
vorhanden.
-
Die
Reaktion wurde bei Raumtemperatur weiter laufen gelassen. Nach 4
Tagen zeigte HPLC-Analyse eine 93% Umsetzung von Cyanurchlorid,
mit der nachfolgenden Produktverteilung: 75% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 17%
2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 4% 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
und andere Resorcin-enthaltende
Komponenten als Nebenprodukte.
-
Beispiel 11: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,144 Äq.
Resorcin und 1,8 Äq.
AlCl3
-
Cyanurchlorid
wurde 0,5 h bei 5°C
und danach 3 h bei Raumtemperatur in der Gegenwart von 1,8 Äq. AlCl3 und 0,144 Äq. Resorcin mit 2,05 Äq. m-Xylol
in Chlorbenzol reagieren gelassen. Das Verhältnis von AlCl3 zu
Resorcin betrug somit 12,5:1. Eine HPLC-Analyse nach 65 h bei Raumtemperatur
zeigte eine 91% Umsetzung von Cyanurchlorid, mit der nachfolgenden
Produktverteilung: 79% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 10% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
8% 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
und andere Resorcin-enthaltende
Komponenten als Nebenprodukte.
-
Beispiel 12% Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,15 Äq.
Resorcin und 2,5 Äq.
AlCl3 in einem Tetrachlorethan-Lösungsmittel
-
Cyanurchlorid
wurde etwa 26 h bei Raumtemperatur in der Gegenwart von 0,15 Äq. Resorcin
und 2,5 Äq.
AlCl3 mit 1,9 Äq. m-Xylol in 1,1,2,2-Tetrachlorethan
reagieren gelassen. HPLC-Analyse zeigte eine etwa 95% Umsetzung
von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 87:13 gebildet worden waren. Das Reaktionsgemisch wurde 4 h
bei 90°C
mit zusätzlichen
0,9 Äq.
Resorcin reagieren gelassen. HPLC-Analyse zeigte eine 98,3% Umsetzung
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
und das Verhältnis
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin zu 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
betrug 84:16.
-
Beispiel 13: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,2 Äq.
Resorcin und 3 Äq.
AlCl3 in einem Tetrachlorethan-Lösungsmittel
-
Cyanurchlorid
wurde 0,5 h bei 5°C
und danach 3 h bei Raumtemperatur in der Gegenwart von 3 Äq. AlCl3 und 0,2 Äq. Resorcin mit 2,05 Äq. m-Xylol
in Chlorbenzol reagieren gelassen. Der erste Schritt (Umsetzung
zum 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin)
war in weniger als 16 h vollständig
abgelaufen, mit einer Umsetzung von Cyanurchlorid von mehr als 98%,
wie mittels HPLC-Analyse bestimmt. 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin waren in einem
Verhältnis
von 86:14 gebildet worden, es wurden keine anderen Produkte nachgewiesen.
Das Reaktionsgemisch wurde 1,5 h bei 110°C mit zusätzlichem Resorcin reagieren
gelassen. HPLC-Analyse zeigte ein Produktgemisch von 82% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 14% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
2% 2,4,6-Tris(2,4-dihydroxyphenyl)-1,3,5-triazin, mit nur 1,5% nicht
abreagiertem 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 14: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von Methylalkohol mit 3 Äq. AlCl3
-
Ein
Zweihals-Rundkolben wurde mit einem Rückflusskühler, einem Argoneinlass, einem
Magnetrührfisch
und einem Glasstopfen ausgestattet. Cyanurchlorid (3,7 g) und 50
ml Chlorbenzol wurden zugegeben. Danach wurden 3 Äq. AlCl3 (8 g) bei Eisbadtemperatur zugegeben, gefolgt
von 0,4 ml Methylalkohol. Nach 5 min wurden 1,9 Äq. m-Xylol zugegeben. Die Kühlung wurde
entfernt, und das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur gerührt. Die
Reaktion war innerhalb von 20 h bei Raumtemperatur vollständig abgelaufen, wie
mittels HPLC gezeigt, welche die Abwesenheit von m-Xylol und eine
97% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 83:17 auf zeigte.
-
Zu
dem Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq.
Resorcin zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde 4,5 h bei 85°C erwärmt. HPLC-Analyse
zeigte die Bildung von 78% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
19% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 1,6% nicht abreagiertem 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und
1,4% 2,4,6-Tris(2,4-dihydroxyphenyl)-1,3,5-triazin. Die Reaktion wurde auf
Raumtemperatur abkühlen
gelassen, und 2% eiskalte wässrige
HCL wurde zugegeben. Es bildete sich ein gelbes Präzipitat,
das mittels Filtration abgetrennt, mit Wasser gewaschen und getrocknet wurde,
wobei 7,7 g rohes 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
erhalten wurden.
-
Beispiel 15: Synthese
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,2 Äq.
Resorcin und 2,5 Äq.
AlCl3 bei 45°C
-
Cyanurchlorid
wurde bei 45°C
in der Gegenwart von 2,5 Äq.
AlCl3 und 0,2 Äq. Resorcin mit 1,9 Äq. m-Xylol
in Chlorbenzol reagieren gelassen. HPLC-Analyse der Reaktion nach
4 h zeigte eine 95% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
bzw. 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 67:33 gebildet worden waren.
-
Beispiel 16: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,2 Äq.
Resorcin und 2,5 Äq.
AlCl3 in einem Dichlorbenzol-Lösungsmittel
-
Cyanurchlorid
wurde bei 24°C
in der Gegenwart von 2,5 Äq.
AlCl3 und 0,2 Äq. Resorcin mit 2 Äq. m-Xylol
in ortho-Dichlorbenzol
reagieren gelassen. Nach etwa 21 h wurde eine Exotherme beobachtet.
Es wurde sofort eine Probe entnommen. HPLC-Analyse der Probe zeigte
eine 94% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 81:19. Nachdem die Exotherme abgeklungen war, war die Umsetzung
von Cyanurchlorid auf 97,5% angestiegen, und das Verhältnis von
2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
zu 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
betrug 79:21.
-
Zu
diesem Gemisch wurden 0,9 Äq.
zusätzliches
Resorcin zugegeben, und das Gemisch wurde 1 h auf 80°C erwärmt. HPLC-Analyse
der Reaktion zeigte 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
mit einem Verhältnis
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin zu 2,4,6-Tris(xylyl)-1,3,5-triazin von 77:23,
und etwa 2% nicht abreagiertes Bisarylchlortriazin.
-
Beispiel 17: Synthese
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,2 Äq.
Resorcin und 2,5 Äq.
AlCl3 in einem Dichlorbenzol-Lösungsmittel
-
A. Kein Kühlen während der
Exotherme
-
Cyanurchlorid
wurde bei 40°C
in der Gegenwart von 2,5 Äq.
AlCl3 und 0,2 Äq. Resorcin mit 2 Äq. m-Xylol
in ortho-Dichlorbenzol
reagieren gelassen. Nach 4–5
h wurde eine 4°C
Exotherme beobachtet. HPLC-Analyse der Probe zu diesem Zeitpunkt
zeigte eine 96% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 78:22 gebildet worden waren.
-
B. Mit Kühlung auf
10°C nach
4 h
-
Die
Reaktion von Abschnitt (A) wurde wiederholt. Die Exotherme setzte
nach 4 h ein. Es wurde sofort eine Probe entnommen, und die Reaktion
wurde auf 10°C
gekühlt.
HPLC-Analyse der
Probe zeigte eine 96% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 78:22 gebildet worden waren. Zu diesem Zeitpunkt war auch etwas
nicht abreagiertes 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
vorhanden.
-
Nach
1 h bei 10°C
betrug die Umsetzung von Cyanurchlorid 97%, kein 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
wurde nachgewiesen, und das Verhältnis
von 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin zu
2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
betrug 83:17.
-
Beispiel 18: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,2 Äq.
Resorcin und 3 Äq.
AlCl3 mit 6,5% konzentrierter HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 3 Äq.
AlCl3 und 0,2 Äq. Resorcin in Chlorbenzol wurden
6,5% (bezogen auf das Gewicht von Cyanurchlorid) konzentrierte HCl
bei Eisbadtemperatur zugegeben. Es wurde eine unmittelbare Reaktion
mit AlCl3 beobachtet, die zur beinahe vollständigen Solvatisierung von
AlCl3 führte.
Danach wurden 1,9 Äq.
m-Xylol zugegeben. Innerhalb von 5 min änderte sich die Farbe von hellgelb
zu dunkelgelb, orange, und schließlich zu dunkelrot. Das Kühlbad wurde
entfernt, und das Reaktionsgemisch wurde an diesem Stadium mittels
HPLC analysiert. Die HPLC-Analyse zeigte eine 99% Umsetzung von
Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und
2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, die in einem Verhältnis von
92:8 gebildet worden waren. Danach wurde das Reaktionsgemisch mit
1,1 Äq.
Resorcin reagieren gelassen, und anschließend 1 h zwischen 85–90°C erwärmt. HPLC-Analyse
des Reaktionsgemisches zeigte 85,3% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 12,8%
2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und 1,7% nicht abreagiertes
2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 19: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 3 Äq.
AlCl3 mit 6,5% konzentrierter HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 3 Äq.
AlCl3 in Chlorbenzol wurden 6,5% (bezogen
auf das Gewicht von Cyanurchlorid) konzentrierte HCl bei Eisbadtemperatur
zugegeben. Innerhalb von 1,5 h zeigte HPLC-Analyse eine beinahe
vollständige
Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 91:9 gebildet worden waren. Danach wurde das Reaktionsgemisch
mit 1,1 Äq.
Resorcin reagieren gelassen, und anschließend 1 h bei 85°C erwärmt. HPLC-Analyse
zeigte die Bildung von 83,2% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
14,9% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 1,7% nicht abreagiertes 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
Es wurden keine Trisresorcintriazin- oder Bisresorcintriazin-Produkte nachgewiesen.
-
Beispiel 20: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 3 Äq.
AlCl3 mit 13% konzentrierter HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 3 Äq.
AlCl3 und 1,9 Äq. m-Xylol in Chlorbenzol wurden
13% (bezogen auf das Gewicht von Cyanurchlorid) konzentrierte HCl
bei Eisbadtemperatur zugegeben. Innerhalb von 30 min bei Raumtemperatur
hatten 97% des Cyanurchlorids reagiert, wobei 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin in einem Verhältnis von
96:4 erzeugt worden waren, es wurden keine Nebenprodukte nachgewiesen.
Weiteres Rühren
ergab eine 99,5% Umsetzung von Cyanurchlorid, mit einem unveränderten
Verhältnis
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5- triazin zu 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
und es wurden keine anderen Produkte nachgewiesen. Danach wurde
das Reaktionsgemisch 1,5 h bei 85°C
mit 1,1 Äq.
Resorcin reagieren gelassen. HPLC-Analyse des Reaktionsgemisches
zeigte die Bildung von 92,7% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
5% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, und 2,3% nicht abreagiertes
2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Das
Produkt wurde isoliert, indem das Reaktionsgemisch mit kalter 2%
wässriger
HCL behandelt wurde. Präzipitat
wurde mittels Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet,
wobei eine 92% Ausbeute an rohem 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
erhalten wurde. Die tatsächliche
Ausbeute sollte sogar mehr als 92% betragen, da etwas Produkt während der
Probenentnahme für
eine Reihe von HPLC-Analysen, die während des Reaktionsverlaufes
durchgeführt
worden waren, verloren ging. HPLC-Analyse des isolierten rohen 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazins
zeigte 92,4% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 5% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
2,35% nicht abreagiertes 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
und 0,25% 2,4,6-Tris(2,4-dihydroxyphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 21: Synthese
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 3 Äq.
AlCl3 mit 13% konzentrierter HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 3 Äq.
AlCl3 in Chlorbenzol wurden 13% (bezogen
auf das Gewicht von Cyanurchlorid) konzentrierte HCl bei Eisbadtemperatur
zugegeben. Nach Zugabe von 1,9 Äq.
m-Xylol, und nachdem die Reaktion von Cyanurchlorid mit m-Xylol
vollständig
abgelaufen war, wie durch die Abwesenheit von m-Xylol mittels HPLC-Analyse
angezeigt, wurde das Reaktionsgemisch mit eiskalter 2% wässriger
HCl bei etwa 5°C
abgelöscht.
Das Reaktionsgemisch wurde danach mit Methylenchlorid extrahiert.
Die organische Phase wurde mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet, und das Lösungsmittel unter Unterdruck
entfernt, wobei ein weißer
Feststoff erhalten wurde (quantitative Ausbeute, bezogen auf m-Xylol,
und 95% Ausbeute, bezogen auf Cyanurchlorid). HPLC-Analyse zeigte
an, dass der isolierte weiße
Feststoff aus > 96%
reinem 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
bestand.
-
Beispiel 22: Synthese
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 2,5 Äq. AlCl3 mit 13% konzentrierter HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 2,5 Äq.
AlCl3 in Chlorbenzol wurden 13% (bezogen
auf das Gewicht von Cyanurchlorid) konzentrierte HCl bei Eisbadtemperatur
zugegeben. HPLC-Analyse nach 1 h bei Raumtemperatur zeigte eine
89% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 82:18. Das Reaktionsgemisch wurde über Nacht bei Raumtemperatur
rühren
gelassen, wonach die vollständige
Umsetzung von Cyanurchlorid nachgewiesen wurde. Die nächste mittels
HPLC analysierte Probe, nach 22 h bei Raumtemperatur, zeigte eine
94% Umsetzung von Cyanurchlorid, und dass das Verhältnis von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
zu 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
43:57 betrug.
-
Beispiel 23: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 2,5 Äq.
AlCl3 mit 6,5% konzentrierter HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 2,5 Äq.
AlCl3 in Chlorbenzol wurden 6,5% (bezogen
auf das Gewicht von Cyanurchlorid) konzentrierte HCl bei Eisbadtemperatur
zugegeben. Nach 22 h bei Raumtemperatur hatten 98% des Cyanurchlorids
reagiert, wobei 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
erzeugt worden waren, die in einem Verhältnis von 90:10 vorhanden waren.
Das Reaktionsgemisch wurde mit 1,1 Äq. Resorcin reagieren gelassen
und danach 1,5 h auf 85°C
erwärmt.
HPLC-Analyse des Reaktionsgemisches zeigte 85,4% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
11,4 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2,6% nicht abreagiertes
2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, und 0,6% 2,4,6-Tris(2,4-dihydroxyphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 24: Synthese
von 2-Chlor-4,6-bistetralin-1,3,5-triazin
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid (5 g, 0,027 Mol) in Chlorbenzol, das unter Stickstoff
bei Eisbadtemperatur gehalten wurde, wurden 3 Äq. AlCl3 (10,87
g, 0,081 Mol) über
5–10 min
zugegeben, gefolgt von der Zugabe von konzentrierter HCl (0,54 ml,
0,0065 Mol) über
5–10 min,
wobei sorgfältig
darauf geachtet wurde, dass die Reaktionstemperatur 5°C nicht überstieg.
Der Reaktionsschlamm wurde weitere 10 min bei 0–5°C gerührt. Die Reaktion wurde auf –10°C gekühlt, und über 2 h
wurde Tetralin (7,01 ml, 0,0516 Mol) bei –10°C zugegeben. Nach Vollendung
der Zugabe von Tetralin wurde das Reaktionsgemisch 2 h bei –10°C gerührt. Die
Reaktion wurde auf 0°C
erwärmt
und 1 h gerührt.
HPLC-Analyse des Reaktionsgemisches zeigte eine 98,5 Umsetzung von
Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bistetralin-1,3,5-triazin und 2,4,6-Tristetralin-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 92:8. Der Schlamm wurde auf 40°C erwärmt und Resorcin (3,29 g, 0,0298
Mol) wurde zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde 2 h bei 80°C gerührt. HPLC-Analyse
zeigte eine 100% Umsetzung von 2-Chlor-4,6-bistetralin-1,3,5-triazin
zu 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bistetralin-1,3,5-triazin.
-
Vergleichsbeispiel 24:
Synthese von 2-Chlor-4,6-bistetralin-1,3,5-triazin
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid (5 g, 0,027 Mol) in Chlorbenzol (50 ml), das unter
Stickstoff bei Eisbadtemperatur gehalten wurde, wurden 3 Äq. AlCl3 (10,87 g, 0,081 Mol) über 5–10 min zugegeben. Der Reaktionsschlamm
wurde weitere 10 min bei 0–5°C gerührt. Die
Reaktion wurde auf –10°C gekühlt, und über 2 h
wurde Tetralin (7,01 ml, 0,0516 Mol) bei –10°C zugegeben. Nach Vollendung
der Zugabe von Tetralin wurde das Reaktionsgemisch 2 h bei –10°C gerührt. Die
Reaktion wurde auf 0°C
erwärmt
und 1 h gerührt.
HPLC-Analyse des Reaktionsgemisches zeigte keine Reaktion von Cyanurchlorid,
und keine Bildung von 2-Chlor-4,6-bistetralin-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 25: Synthese
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 3 Äq.
AlCl3 mit konzentrierter Schwefelsäure
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 3 Äq.
AlCl3 in Chlorbenzol wurden 0,24 Äq. konzentrierte
Schwefelsäure
bei Eisbadtemperatur zugegeben. Nach 5-minütigem
Rühren
wurden 2 Äq.
m-Xylol zugegeben. Nach weiteren 5 min wurde das Kühlbad entfernt
und das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur gerührt. HPLC-Analyse nach 2 h
bei Raumtemperatur zeigte, dass 100% des Cyanurchlorids reagiert hatten,
wobei 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin erzeugt
worden waren, die in einem Verhältnis
von 86:14 vorhanden waren.
-
Beispiel 26: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 3,5 Äq.
AlCl3 mit 10% wässriger Schwefelsäure
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 3,5 Äq.
AlCl3 in Chlorbenzol wurden 0,036 Äq. Schwefelsäure als
eine 10% wässrige
Lösung
bei Eisbadtemperatur zugegeben. Nach 10-minütigem Rühren wurden 1,9 Äq. m-Xylol
zugegeben. Nach 5 min bei Eisbadtemperatur wurde das Reaktionsgemisch
auf 10°C erwärmen gelassen.
Nach 1 h 20 min zeigte HPLC-Analyse,
dass 89% des Cyanurchlorids reagiert hatten, wobei 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin erzeugt worden
waren, die in einem Verhältnis
von 89:11 vorhanden waren. Nach 3 h bei 9–11°C zeigte HPLC-Analyse, dass
94% des Cyanurchlorids reagiert hatten, wobei 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
erzeugt worden waren, die in einem Verhältnis von 95:5 vorhanden waren.
Nach 5 h bei 9–11°C und 17
h bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse, dass 98,5% des Cyanurchlorids
reagiert hatten, wobei 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
erzeugt worden waren, die in einem Verhältnis von 97:3 vorhanden waren.
-
Das
Reaktionsgemisch wurde mit 1,1 Äq.
Resorcin reagieren gelassen, und danach 3 h auf 85°C erwärmt. HPLC-Analyse
des Reaktionsgemisches zeigte 92,7% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
4% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
2,4% nicht abreagiertes 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, und 0,9%
2,4,6-Tris(2,4-dihydroxyphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 27: Synthese
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 3 Äq.
AlCl3 mit Benzoesäure
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 3 Äq.
AlCl3 in Chlorbenzol wurden 0,24 Äq. Benzoesäure als
eine 4% Lösung
in Chlorbenzol bei Eisbadtemperatur zugegeben. Danach wurde m-Xylol (1,95 Äq). zugegeben.
Nach 5 min bei Eisbadtemperatur wurde das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur erwärmen gelassen.
HPLC-Analyse nach 22 h bei Raumtemperatur zeigte, dass 99,5% des
Cyanurchlorids reagiert hatten, wobei 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und
2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin erzeugt worden waren, die in
einem Verhältnis
von 82:18 vorhanden waren.
-
Beispiel 28: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 3 Äq.
AlCl3 und 6,5% konzentrierter HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 3 Äq.
AlCl3 in Chlorbenzol wurden 0,24 Äq. konzentrierte
HCl bei Eisbadtemperatur zugegeben. Nach 45 min wurden 0,95 Äq. m-Xylol und 0,95 Äq. Toluol zugegeben.
Nach 45 min bei Eisbadtemperatur wurde das Reaktionsgemisch 1 h
bei 9°C
und danach 2 h bei Raumtemperatur gerührt. HPLC-Analyse zeigte 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
als das Hauptprodukt, mit kleineren Mengen an 2-Chlor-4,6-bis(4- methylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2-Chlor-4-(4-methylphenyl)-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Das
Reaktionsgemisch wurde mit 1,1 Äq.
Resorcin reagieren gelassen, und danach 2 h auf 85°C erwärmt. HPLC-Analyse
des Reaktionsgemisches` zeigte 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
als das Hauptprodukt, mit kleineren Mengen an 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(4-methylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4-(4-methylphenyl)-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 29: Synthese
von 2-(2,4-Dimethoxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 3 Äq.
AlCl3 mit konzentrierter HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 3 Äq.
AlCl3 in Chlorbenzol wurden 0,24 Äq. konzentrierte
HCl bei Eisbadtemperatur zugegeben. Nach 10 min wurden 1,9 Äq. m-Xylol zugegeben.
Die Reaktion wurde 2 h bei Eisbadtemperatur und danach 5 h bei Raumtemperatur
gerührt.
HPLC-Analyse zeigte die Bildung von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
als das Hauptprodukt und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
in einem Verhältnis
von 91:9. Das Reaktionsgemisch wurde mit 1,1 Äq. Dimethoxybenzol reagieren
gelassen. Das Gemisch wurde auf 59–61°C erwärmt und 2 h gerührt, danach
auf 85°C
erwärmt
und 5 h gerührt.
HPLC-Rnalyse des Reaktionsgemisches zeigte 76% 2-(2,4-Dimethoxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und
24% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin (prozentuale HPLC-Fläche bei
290 nm) als die einzigen Produkte.
-
Beispiel 30: Synthese
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 2,5 Äq. AlCl3 und 0,12 Äq. wasserfreier HCl
-
Zu
einem auf 5°C
gekühlten
Gemisch von Cyanurchlorid in Chlorbenzol wurden 2,5 Äq. AlCl3, 0,12 Äq. wasserfreie
HCl (als eine 0,28 N Lösung
in Chlorbenzol), und 1,9 Äq.
m-Xylol zugegeben.
Dieses Gemisch wurde unter Rühren
auf 23°C
erwärmt,
und der Reaktionsfortschritt wurde mittels HPLC überwacht. Die Daten sind nachstehend
in Tabelle I angegeben.
-
Tabelle
I: Reaktionsprofil für
wasserfreie HCl
-
Die
Umsetzung von Cyanurchlorid beruht auf der prozentualen Fläche bei
210 nm. Die Mengen der anderen Komponenten beruhen auf der prozentualen
Fläche
bei 290 nm.
-
Beispiel 31: Synthese
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin unter Verwendung
von 3 Äq.
AlCl3 und 0,2 Äq. wasserfreier HCl
-
Zu
einem auf 5°C
gekühlten
Gemisch von Cyanurchlorid in Chlorbenzol wurden 3 Äq. AlCl
3, 0,2 Äq. wasserfreie
HCl (als eine 0,156 N Lösung
in Chlorbenzol), und 1,9 Äq.
m-Xylol zugegeben.
Dieses Gemisch wurde unter Rühren
auf 23°C
erwärmt,
und der Reaktionsfortschritt wurde mittels HPLC überwacht. Die Daten sind nachstehend
in Tabelle II angegeben. Tabelle
II: Reaktionsprofil für
wasserfreie HCl (0,20 Äq.)
- * korrigiertes Verhältnis
-
Beispiel 32: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,2 Äq.
Resorcin und 3 Äq.
AlCl3 mit 0,55 Äq. H2O
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 3 Äq.
AlCl3 und 0,2 Äq. Resorcin in Chlorbenzol wurden
0,55 Äq.
Wasser bei Eisbadtemperatur zugegeben. Es wurde eine unmittelbare
Reaktion mit AlCl3 beobachtet. Nach 10-minütigem Rühren wurden
1,9 Äq.
m-Xylol zugegeben. Nach weiteren 10 min wurde das Kühlbad entfernt,
und das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur gerührt. HPLC-Analyse des Reaktionsgemisches
nach 1,5 h bei Raumtemperatur zeigte eine 84% Umsetzung von Cyanurchlorid
zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin bzw. 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
in einem Verhältnis
von 95:5. Nach 2,5 h bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse eine
95% Umsetzung von Cyanurchlorid, und ein Verhältnis von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin zu 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
von 94:6. Danach wurde 1 Äq.
Resorcin zugegeben, und das Gemisch wurde 1 h bei 85°C gerührt. HPLC-Analyse
des Reaktionsgemisches zeigte 89,4% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)- 4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
7,7% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
1,6% nicht abreagiertes 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, und 1,3%
2,4,6-Tris(2,4-dihydroxyphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 33: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 3 Äq.
AlCl3 mit 0,55 Äq. Wasser
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 3 Äq.
AlCl3 in Chlorbenzol wurden 0,55 Äq. Wasser
bei Eisbadtemperatur zugegeben. Nach 10 min wurden 1,9 Äq. m-Xylol zugegeben.
HPLC-Analyse nach 30 min bei Raumtemperatur zeigte eine 93% Umsetzung
von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
bzw. 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, in einem Verhältnis von
94:6. Nach 1 h bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse eine 98% Umsetzung
von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
in einem Verhältnis
von 92:8. Nach 4,5 h bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse, dass die
Umsetzung von Cyanurchlorid auf 99% gestiegen war, und das Verhältnis von
2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
zu 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
betrug 93:7.
-
Danach
wurden 1,1 Äq.
Resorcin zugegeben, und das Gemisch wurde 2 h bei 85°C gerührt. HPLC-Analyse
des Reaktionsgemisches zeigte 91,1% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
6,3% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
1,8% nicht abreagiertes 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, und 0,75%
2,4,6-Tris(2,4-dihydroxyphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 34: Synthese
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 2,5 Äq. AlCl3 mit 0,55 Äq. Wasser
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 2,5 Äq.
AlCl3 in Chlorbenzol wurden 0,55 Äq. Wasser
bei Eisbadtemperatur zugegeben. HPLC-Analyse nach 30 min bei Raumtemperatur
zeigte eine 92% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, in einem Verhältnis von
94:6. Nach 1 h bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse des Reaktionsgemisches
eine 96% Umsetzung von Cyanurchlorid, und ein Verhältnis von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
zu 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
von 88:12. Nach 4,5 h bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse ein
97% Umsetzung von Cyanurchlorid, und ein Verhältnis von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
zu 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin von
77:23.
-
Beispiel 35: Synthese
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 3,25 Äq. AlCl3 mit 0,55 Äq. Wasser
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 3,25 Äq.
AlCl3 in Chlorbenzol wurden 0,55 Äq. Wasser
bei Eisbadtemperatur zugegeben. Nach 10 min wurden 1,9 Äq. m-Xylol zugegeben.
Eine 98% Umsetzung von Cyanurchlorid innerhalb von 1 h wurde auf
Basis einer HPLC-Analyse nachgewiesen. Das Verhältnis von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
zu 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
betrug 92:8. Eine abschließende
Probenanalyse nach dem vollständigen
Verschwinden von m-Xylol zeigte eine 99% Umsetzung von Cyanurchlorid,
und das Verhältnis
der Produkte 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
zu 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
betrug 89:11.
-
Vergleichsbeispiel 36:
Synthese von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 3,25 Äq.
AlCl3 ohne Promoter
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid wurden 3 Äq.
AlCl3 in Chlorbenzol zugegeben. Nach 10
min wurden 1,9 Äq.
m-Xylol zugegeben. HPLC-Analyse nach 2 h zeigte eine 5% Umsetzung
von Cyanurchlorid zu 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin. Nach
24 h bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse eine 46% Umsetzung von
Cyanurchlorid zu 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und
2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 96:4.
-
Vergleichsbeispiel 37:
Synthese von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 3,25 Äq.
AlCl3 ohne Promoter
-
Das
Cyanurchlorid wurde 0,5 h bei 5°C
und danach 3 h bei Raumtemperatur in der Gegenwart von 3,25 Äq. AlCl3 mit 2 Äq.
m-Xylol reagieren gelassen. Nach 4 h zeigte HPLC-Analyse eine etwa 15% Umsetzung von
Cyanurchlorid zu 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
kein 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
oder 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
wurde nachgewiesen. Nach 24 h bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse
eine etwa 51% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 91:9 gebildet worden waren.
-
Vergleichsbeispiel 38:
Synthese von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 3,5 Äq.
AlCl3 ohne Promoter
-
Das
Cyanurchlorid wurde 0,5 h bei 5°C
und danach 3 h bei Raumtemperatur in der Gegenwart von 3,5 Äq. AlCl3 mit 2 Äq.
m-Xylol reagieren gelassen. Nach 4 h zeigte HPLC-Analyse eine etwa
6% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
kein 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
oder 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
wurde nachgewiesen. Nach 24 h bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse
eine etwa 38% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 96:4 gebildet worden waren.
-
Vergleichsbeispiel 39:
Herstellung von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
mit Dichlormethan und 2,5 Äq.
AlCl3
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 0,4 Äq.
Dichlormethan in Chlorbenzol wurden 2,5 Äq. Aluminiumchlorid bei Eisbadtemperatur
zugegeben, das Kühlbad
wurde entfernt, und das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur
gerührt.
Die HPLC-Analyse nach 3 h bei Raumtemperatur zeigte eine 14% Umsetzung
von Cyanurchlorid zu 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 93:7 gebildet worden waren. Nach etwa 14 h bei Raumtemperatur
zeigte HPLC-Analyse eine 98,56 Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4- dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 87:13.
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurde 1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde 1 h bei 80–85°C gerührt. HPLC-Analyse
des Reaktionsgemisches zeigte 76% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 14% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 40: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
mit Dichlormethan, Resorcin und 2,5 Äq. Aluminiumchlorid
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 0,4 Äq.
Dichlormethan und 0,2 Äq.
Resorcin in Chlorbenzol wurden 2,5 Äq. Aluminiumchlorid bei Eisbadtemperatur
zugegeben, das Kühlbad
wurde entfernt, und das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur
gerührt.
Nach 15 min wurden 1,9 Äq.
m-Xylol zugegeben,
und nach 15 min Rühren
bei Eisbadtemperatur wurde das Kühlbad
entfernt und das Reaktionsgemisch bei Raumtemperatur gerührt. HPLC-Analyse
nach 3 h bei Raumtemperatur zeigte eine 95% Umsetzung von Cyanurchlorid
zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 92:8 gebildet worden waren.
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurde 1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde 1,5 h bei 80–85°C gerührt. HPLC-Analyse
des Reaktionsgemisches zeigte 80,5% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 9,9% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Referenzbeispiel 41: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
mit 2,3 Äq.
tert-Butylchlorid und 2,5 Äq.
Aluminiumchlorid
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 2,5 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol bei Eisbadtemperatur wurden über 1 h
2,3 Äq.
tert-Butylchlorid zugegeben. Nach 5 min Rühren wurden über 5 min
1,95 Äq.
m-Xylol zugegeben. Das Eisbad wurde durch ein Wasserbad ersetzt,
und das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmen gelassen.
Nach 5 min bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse eine 97% Umsetzung
von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 98:2 vorhanden waren.
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde 3 h bei 80°C
gerührt.
HPLC-Analyse des Reaktionsgemisches zeigte 94% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 3,5% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
und 2,5% nicht abreagiertes 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Referenzbeispiel 42: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
mit 0,46 Äq.
tert-Butylchlorid und 2,5 Äq.
Aluminiumchlorid
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 2,5 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol bei Eisbadtemperatur wurden über 10 min
0,46 Äq.
tert-Butylchlorid zugegeben. Nach 5 min Rühren wurden über 5 min
1,95 Äq.
m-Xylol zugegeben. Nach 5 min wurde das Eisbad durch ein Wasserbad
ersetzt, und das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmt. Nach
22 h Rühren
bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse
eine 98% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor- 4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und
2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 84:16 vorhanden waren.
-
Beispiel 43: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
mit 0,5 Äq. tert-Butylchlorid,
0,2 Äq.
Resorcin und 2,5 Äq.
Aluminiumchlorid
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 0,2 Äq.
Resorcin und 2,5 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol bei Eisbadtemperatur wurden über 10 min
0,5 Äq.
tert-Butylchlorid
zugegeben. Nach 5 min Rühren
wurden 1,95 Äq.
m-Xylol zugegeben. Das Eisbad wurde durch ein Wasserbad ersetzt,
und das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmen gelassen.
Nach 2-stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse eine 97% Umsetzung von Cyanurchlorid
zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 91:9 vorhanden waren.
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurde 1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde 3 h bei 78–82°C gerührt. HPLC-Analyse
des Reaktionsgemisches zeigte 86% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
12% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2% nicht abreagiertes
2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 44: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von Natriumhydroxid und 3 Äq. Aluminiumchlorid
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 3,7 g (1 Äq.)
Cyanurchlorid, 8 g (3 Äq.)
Aluminiumchlorid in 50 ml Chlorbenzol wurden bei Eisbadtemperatur
0,4 ml wässrige
Natriumhydroxidlösung
(50%) zugegeben. Nach 10 min Rühren
wurden 1,9 Äq.
m-Xylol zugegeben. Das Kühlbad
wurde entfernt, und das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur
gerührt.
HPLC-Analyse nach
30 min bei Raumtemperatur zeigte eine 91% Umsetzung von Cyanurchlorid
zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 96:4 gebildet worden waren. Eine zweite Probe, analysiert nach 1
h bei Raumtemperatur, zeigte eine 94% Umsetzung von Cyanurchlorid
zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
in einem Verhältnis
von 92:8. Nach insgesamt 4 h bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse
eine 95% Umsetzung von Cyanurchlorid, und ein Verhältnis von
2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
zu 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
von 89:11.
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde 2 h unter Rühren
bei 80°C
erwärmt.
HPLC-Analyse des Reaktionsgemisches zeigte 80% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
16% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
1,5% nicht abreagiertes 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
und 2,2% 2,4,6-Tris(2,4-dihydroxyphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 45: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von Aluminiumhydroxid mit 3 Äq. Aluminiumchlorid
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 3,7 g (1 Äq.)
Cyanurchlorid, 8 g (3 Äq.)
Aluminiumchlorid in 50 ml Chlorbenzol wurden bei Eisbadtemperatur
0,39 g (0,5 Äq.)
Aluminiumhydroxid zugegeben. Nach 10 min Rühren wurden 1,9 Äq. m-Xylol zugegeben.
Das Kühlbad
wurde nach 10 min entfernt, und das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur
gerührt.
HPLC-Analyse nach
20 h bei Raumtemperatur zeigte eine 98% Umsetzung von Cyanurchlorid
zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 80:20 gebildet worden waren.
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde 2 h unter Rühren
bei 80°C
erwärmt.
HPLC-Analyse des Reaktionsgemisches zeigte 74% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
22% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
1,5% nicht abreagiertes 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
und 1,4% 2,4,6-Tris(2,4-dihydroxyphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 46: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von Ammoniumhydroxid mit 3 Äq. Aluminiumchlorid
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol bei Eisbadtemperatur wurden über 15 min
0,38 Äq.
wässriges
Ammoniumhydroxid zugegeben. Nach 15 min Rühren wurden 1,95 Äq. m-Xylol
zugegeben. Das Eisbad wurde durch ein Wasserbad ersetzt, und das
Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmen gelassen. HPLC-Analyse
nach 4 h bei Raumtemperatur zeigte eine 97% Umsetzung von Cyanurchlorid
zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 89:11 vorhanden waren. Nach einer weiteren 1 h bei Raumtemperatur
betrug die Umsetzung von Cyanurchlorid > 99%, und das Verhältnis von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)- 1,3,5-triazin zu
2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin betrug 89:11.
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde 3 h bei 78–82°C gerührt. HPLC-Analyse
des Reaktionsgemisches zeigte 84% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 12% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
und 2% nicht abreagiertes 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 47: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von Natriummethoxid und 3 Äq. Aluminiumchlorid
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 3 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol bei Eisbadtemperatur wurden über 15 min
0,5 Äq.
Natriummethoxid zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 0,5 h auf
Raumtemperatur erwärmt,
und danach wieder auf Eisbadtemperatur abgekühlt. Zu dem Reaktionsgemisch
wurden 1 Äq.
Cyanurchlorid und 1,95 Äq.
m-Xylol zugegeben. Das Eisbad wurde durch ein Wasserbad ersetzt,
und das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmt. Nach
7,5 h bei Raumtemperatur zeigte HPLC-Analyse eine 98% Umsetzung
von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und
2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, die in einem Verhältnis von
75:25 vorhanden waren.
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde 4 h bei 85°C
gerührt.
HPLC-Analyse des Reaktionsgemisches zeigte 80% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 18% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
und 2% nicht abreagiertes 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Referenzbeispiel 48: Synthese
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von α-Methylstyrol
mit 3 Äq.
Aluminiumchlorid
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 3 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol wurden bei Eisbadtemperatur 0,5 Äq. α-Methylstyrol
zugegeben. Nach 10 min Rühren
wurden 1,9 Äq.
m-Xylol zugegeben. Nach weiteren 10 min wurde das Kühlbad entfernt,
und das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur gerührt. HPLC-Analyse
nach 16 h bei Raumtemperatur zeigte eine 96% Umsetzung von Cyanurchlorid zu
2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
(Trisxylyltriazin), die in einem Verhältnis von 73:27 gebildet worden
waren.
-
Vergleichsbeispiel 49:
Synthese von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
mit 3 Äq.
Aluminiumchlorid ohne Promoter
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid wurden bei Eisbadtemperatur 3 Äq. Aluminiumchlorid in Chlorbenzol
zugegeben. Nach der Zugabe von m-Xylol wurde das Reaktionsgemisch
insgesamt 24 h bei Raumtemperatur rühren gelassen. HPLC-Analyse
des Reaktionsgemisches zeigte eine etwa 46% Umsetzung von Cyanurchlorid
zu 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 96:4 gebildet worden waren.
-
Referenzbeispiel 50: Synthese
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
mit Butyrylchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 3 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol wurden bei Eisbadtemperatur 0,5 Äq. Butyrylchlorid
zugegeben. Nach 10 min Rühren
wurden 1,9 Äq.
m-Xylol zugegeben. Nach weiteren 10 min wurde das Kühlbad entfernt,
und das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur gerührt. HPLC-Analyse
nach 16 h bei Raumtemperatur zeigte eine 92% Umsetzung von Cyanurchlorid
zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 78:22 gebildet worden waren.
-
Beispiel 51: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von Pyridin-Hydrochlorid mit 3,5 Äq. Aluminiumchlorid
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3,5 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol wurden bei Eisbadtemperatur 0,5 Äq. Pyridin-Hydrochlorid
zugegeben. Nach 10 min Rühren
wurden 1,9 Äq. m-Xylol
zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 1 h bei Eisbadtemperatur,
3,5 h bei 10°C
und 6,5 h bei 15–20°C gerührt. HPLC-Rnalyse
zeigte eine 98% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
die in einem Verhältnis
von 88:12 gebildet worden waren.
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde 3 h bei 85°C
gerührt.
HPLC-Analyse des Reaktionsgemisches zeigte 86% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 13% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 1% nicht abreagiertes 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Vergleichsbeispiel 52:
Synthese von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
mit 3,5 Äq.
Aluminiumchlorid
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3,5 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol wurden nach 10-minütigem
Rühren
1,9 Äq.
m-Xylol zugegeben. HPLC-Analyse nach 4 h bei Raumtemperatur zeigte
eine 6% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, ohne Bildung
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
Das Reaktionsgemisch wurde 24 h bei Raumtemperatur gerührt. HPLC-Analyse
zeigte eine etwa 38% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2,4-Dichlor-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
in einem Verhältnis
von 96:4.
-
Beispiel 53: Synthese
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von Benzyltriethylammoniumchlorid und Resorcin
und 2,5 Äq.
Aluminiumchlorid
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid, 0,2 Äq.
Benzyltriethylammoniumchlorid und 0,2 Äq. Resorcin in Chlorbenzol
wurden bei Eisbadtemperatur 2,5 Äq.
Aluminiumchlorid zugegeben. Nach 10 min Rühren wurden 1,9 Äq. m-Xylol
zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 1 h bei Eisbadtemperatur,
und 3 h bei 18–20°C gerührt. HPLC-Analyse
zeigte eine 72% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 86:14.
-
Referenzbeispiel 54: Synthese
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin unter Verwendung
von Lithiumchlorid mit 3 Äq.
Aluminiumchlorid
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol wurden bei Eisbadtemperatur 0,5 Äq. Lithiumchlorid
zugegeben. Nach 10 min Rühren
wurden 1,9 Äq.
m-Xylol zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur
rühren
gelassen. HPLC-Analyse nach 44 h Rühren bei Raumtemperatur zeigte
eine 97% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 81:19.
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde 3 Stunden bei 70°C gerührt. HPLC-Analyse des Reaktionsgemisches
zeigte 76% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 20%
2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 1% nicht abreagiertes 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
und 2% 2,4,6-Tris(2,4-dihydroxyphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Referenzbeispiel 55: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Abschnitt A: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,5 Äq. Allylbromid
als Promoter
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol bei Eisbadtemperatur wurden über 20 min
0,5 Äq.
Allylbromid zugegeben. Während
der Zugabe wurde eine unmittelbare Reaktion mit Aluminiumchlorid
beobachtet. Nach 10 min bei 0–1°C wurden
1,9 Äq.
m-Xylol über
5 min zugegeben. Nach 30 min bei 0–1°C wurde das Eisbad durch ein
kaltes Wasserbad ersetzt, und das Reaktionsgemisch wurde 25,5 h
bei 17–19°C gerührt. HPLC-Analyse
zeigte eine 95% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, die in einem Verhältnis von
86:14 vorhanden waren. Eine kleine Menge an Nebenprodukt wurde nachgewiesen,
das vermutlich aus der Reaktion von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin (CDMPT) mit
Allylbromid hervorgegangen war. Wenn dieses Produkt zu dem eigentlichen
CDMPT dazugezählt
wird, steigt das Verhältnis
von Bisxylylmonochlortriazin zu Trisxylyltriazin auf 89:11.
-
Abschnitt B: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde 17 h bei 85°C
gerührt.
HPLC-Analyse des Reaktionsgemisches zeigte 87% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und 13% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 56: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Abschnitt A: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,4 Äq. 3-Methyl-2-buten-1-ol
als Promoter
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol bei –13°C bis –15°C wurden über 15 min 0,4 Äq. 3-Methyl-2-buten-1-ol
zugegeben.
-
Während der
Zugabe wurde eine unmittelbare Reaktion mit Aluminiumchlorid beobachtet.
Das Gemisch wurde auf 0–1°C erwärmen gelassen,
und nach 10-minütigem
Rühren
wurden 1,9 Äq.
m-Xylol über
10 min zugegeben. Nach 2 h Rühren
bei 0–1°C wurde das
Eisbad durch ein kaltes Wasserbad ersetzt, und das Reaktionsgemisch
wurde 18 h bei 15–16°C gerührt. HPLC-Analyse
zeigte eine 94% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin in einem Verhältnis von
86:14.
-
Abschnitt B: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde 2 h bei 85°C
gerührt.
HPLC-Analyse des Reaktionsgemisches zeigte 84% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 14% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
und 2% nicht abreagiertes 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Referenzbeispiel 57: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Abschnitt A: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,5 Äq. Benzoylchlorid
als Promoter
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol bei 1–2°C wurden über 10 min 0,5 Äq. Benzoylchlorid
zugegeben. Nach 10-minütigem
Rühren
wurden 1,9 Äq. m-Xylol über 6 min
zugegeben. Nach 2 h Rühren
bei 0–1°C wurde das
Eisbad durch ein kaltes Wasserbad ersetzt, und das Reaktionsgemisch
wurde auf 15–16°C erwärmen gelassen
und 19 h gerührt.
HPLC-Analyse zeigte eine 84% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 86:14.
-
Abschnitt B: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde 2 h bei 85°C
gerührt.
HPLC-Analyse des Reaktionsgemisches zeigte 80% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und 20% 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Referenzbeispiel 58: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,5 Äq.
Propansulfonylchlorid als Promoter
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol bei 0–1°C wurden über 10 min 0,5 Äq. Propansulfonylchlorid
zugegeben. Während
der Zugabe wurde eine unmittelbare Reaktion mit Aluminiumchlorid
beobachtet. Nach 10-minütigem
Rühren
bei 1–2°C wurden
1,9 Äq. m-Xylol über 6 min
zugegeben. Nach 2 h Rühren
bei 0–2°C wurde das
Eisbad durch ein kaltes Wasserbad ersetzt, die Reaktion wurde auf
16–18°C erwärmen gelassen
und wurde 20 h gerührt.
HPLC-Analyse zeigte eine 92% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 90:10.
-
Beispiel 59: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,5 Äq. p-Toluolsulfonylchlorid
als Promoter
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol bei 0–2°C wurden über 10 min 0,5 Äq. p-Toluolsulfonylchlorid
zugegeben. Nach 10-minütigem Rühren wurden
1,9 Äq.
m-Xylol über
6 min zugegeben. Nach Rühren
bei 0–1°C wurde das
Eisbad durch ein kaltes Wasserbad ersetzt, die Reaktion wurde auf
16–17°C erwärmen gelassen
und wurde 21 h gerührt.
Das Wasserbad wurde entfernt, und die Temperatur wurde auf 23°C erwärmen gelassen.
HPLC-Analyse zeigte die Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 79:21.
-
Beispiel 60: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von 0,5 Äq. Essigsäureanhydrid
als Promoter
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol bei 1–2°C wurde über 10 min eine Lösung von
0,5 Äq.
Essigsäureanhydrid
in Chlorbenzol zugegeben. Während der
Zugabe wurde eine unmittelbare Reaktion mit Aluminiumchlorid (Exotherme)
beobachtet. Nach 10-minütigem
Rühren
wurden 1,9 Äq.
m-Xylol über
6 min zugegeben. Nach 2 h Rühren
bei 0–1°C wurden
1,9 Äq.
m-Xylol über
6 min zugegeben. Nach 2 h Rühren
bei 0–1°C wurde das
Eisbad durch ein kaltes Wasserbad ersetzt, die Reaktion wurde auf
16°C erwärmen gelassen
und wurde 19 h gerührt.
HPLC-Analyse zeigte die vollständige
Umsetzung von m-Xylol, aber nur 72% Umsetzung von Cyanurchlorid
zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 2,4,6- Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in einem Verhältnis
von 84:16.
-
Beispiel 61: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bisphenyl-1,3,5-triazin
-
Abschnitt A: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bisphenyl-1,3,5-triazin
unter Verwendung von konzentrierter HCl als einen Reaktionspromoter
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in o-Dichlorbenzol bei Eisbadtemperatur wurde konzentrierte
HCl (13 Gew.-%, bezogen auf Cyanurchlorid) zugegeben. Nach 10 min
wurden 1,9 Äq.
Benzol zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde 10 Minuten bei
Eisbadtemperatur gerührt.
Das Kühlbad
wurde entfernt, die Reaktion wurde auf Raumtemperatur erwärmen gelassen
und gerührt.
Nach 26 h bei Raumtemperatur zeigte eine HPLC-Analyse eine etwa
86% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bisphenyl-1,3,5-triazin.
Das Rühren
wurde 24 h bei Raumtemperatur fortgesetzt. Die HPLC-Analyse zeigte
eine 92% Umsetzung von Cyanurchlorid, wobei > 96% 2-Chlor-4,6-bisphenyl-1,3,5-triazin und weniger
als 2% 2,4,6-Trisphenyl-1,3,5-triazin
waren. Das Ergebnis wurde mittels LCMS bestätigt.
-
Abschnitt B: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bisphenyl-1,3,5-triazin
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde auf 80°C
erwärmt.
Innerhalb von 2 h zeigte HPLC-Rnalyse eine Umsetzung von 2-Chlor-4,6-bisphenyl-1,3,5-triazin
von etwa 80% zu 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bisphenyl-1,3,5-triazin.
-
Vergleichsbeispiel 61:
Herstellung von 2-Chlor-4,6-bisphenyl-1,3,5-triazin
ohne konzentrierte HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in o-Dichlorbenzol bei Eisbadtemperatur wurden
1,95 Äq.
Benzol zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde 10 Minuten bei Eisbadtemperatur
gerührt.
Das Kühlbad
wurde entfernt, das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmen gelassen
und gerührt.
Nach etwa 26 h zeigte eine HPLC-Analyse, dass beinahe kein Cyanurchlorid umgesetzt
worden war, und kein 2-Chlor-4,6-bisphenyl-1,3,5-triazin
vorhanden war. Das Rühren
wurde weitere 24 h bei Raumtemperatur fortgesetzt. Eine HPLC-Analyse, dass beinahe
kein Cyanurchlorid umgesetzt worden war, und kein 2-Chlor-4,6-bisphenyl-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 62: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(4-methylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Abschnitt A: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bis(4-methylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von konzentrierter HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in o-Dichlorbenzol bei Eisbadtemperatur wurde konzentrierte
HCl (13 Gew.-%, bezogen auf Cyanurchlorid) zugegeben. Nach 10 min
wurden 1,9 Äq.
Toluol zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde 30 Minuten bei
Eisbadtemperatur gerührt.
Das Kühlbad
wurde entfernt, das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmen gelassen
und 21 h gerührt.
HPLC-Analyse zeigte eine etwa 95% Umsetzung von Cyanurchlorid zu
2-Chlor-4,6-bis(4-methylphenyl)-1,3,5-triazin
und dem Isomer 2-Chlor-4-(4-methylphenyl)-6-(2-methylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Abschnitt B: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(4-methylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde auf 80°C
erwärmt.
Innerhalb von 3 h zeigte eine HPLC-Analyse, dass 2-Chlor-4,6-bis(4-methylphenyl)-1,3,5-triazin
zu 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(4-methylphenyl)-1,3,5-triazin
umgesetzt worden war. HPLC-Analyse des Rohprodukts zeigte 78% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(4-methylphenyl)-1,3,5-triazin, 11% des
Isomers mit der mutmaßlichen
Struktur 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4-(4-methylphenyl)-6-(2-methylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Vergleichsbeispiel 62:
Herstellung von 2-Chlor-4,6-bis(4-methylphenyl)-1,3,5-triazin ohne konzentrierte
HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in o-Dichlorbenzol bei Eisbadtemperatur wurden
1,9 Äq.
Toluol zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde 10 Minuten bei
Eisbadtemperatur gerührt.
Das Kühlbad
wurde entfernt, das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmen gelassen.
Nach etwa 2 h zeigte eine HPLC-Analyse keine Reaktion von Cyanurchlorid.
Das Rühren wurde
etwa 20 h bei Raumtemperatur fortgesetzt. HPLC-Analyse zeigte beinahe
keine Reaktion von Cyanurchlorid, und dass kein 2-Chlor-4,6-bis(4-methylphenyl)-1,3,5-triazin
vorhanden war.
-
Beispiel 63: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(3,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Abschnitt A: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bis(3,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von konzentrierter HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in o-Dichlorbenzol bei Eisbadtemperatur wurde konzentrierte
HCl (13 Gew.-%, bezogen auf Cyanurchlorid) zugegeben. Nach 30 Minuten
wurde die Reaktion weiter auf etwa –5°C gekühlt, und 1,9 Äq. Xylol
wurden zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 2 h bei etwa 0°C und danach
4 h bei Raumtemperatur gerührt.
HPLC-Analyse zeigte
eine > 95% Umsetzung
von Cyanurchlorid zu 82% 2-Chlor-4,6-bis(3,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 6% seines Isomers.
-
Abschnitt B: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(3,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde auf 80°C
erwärmt.
Innerhalb von 2 h zeigte eine HPLC-Analyse, dass 2-Chlor-4,6-bis(3,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und sein Isomer vollständig
reagiert hatten, wobei 83% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(3,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 6% seines Isomers gebildet worden waren.
-
Vergleichsbeispiel 63:
Herstellung von 2-Chlor-4,6-bis(3,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin ohne konzentrierte HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in o-Dichlorbenzol bei Eisbadtemperatur wurden
1,9 Äq.
o-Xylol zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde 1 h bei Eisbadtemperatur
gerührt.
Das Kühlbad
wurde entfernt und das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur
erwärmen
gelassen. Nach etwa 2 h zeigte eine HPLC-Analyse keine Reaktion
von Cyanurchlorid. Das Rühren
wurde etwa 20 h bei Raumtemperatur fortgesetzt. HPLC-Analyse zeigte
keine signifikante Umsetzung von Cyanurchlorid und die Abwesenheit
von 2-Chlor-4,6-bis(3,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 64: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(4-biphenyl)-1,3,5-triazin
-
Abschnitt A: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bis (4-biphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von konzentrierter HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in o-Dichlorbenzol bei Eisbadtemperatur wurde konzentrierte
HCl (13 Gew.-%, bezogen auf Cyanurchlorid) zugegeben. Nach 10 Minuten
wurden 2 Äq.
Biphenyl zugegeben, und die Reaktion wurde 1 h bei Eisbadtemperatur
gerührt. HPLC-Analyse
zeigte eine 88% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis (4-biphenyl)-1,3,5-triazin als das
Hauptprodukt. Das Kühlbad
wurde entfernt, das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmen gelassen
und gerührt.
HPLC-Analyse nach 3 h bei Raumtemperatur zeigte eine etwa 93% Umsetzung
von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis (4-biphenyl)-1,3,5-triazin
als das Hauptprodukt, und wurde durch MS bestätigt.
-
Abschnitt B: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(4-biphenyl)-1,3,5-triazin
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde 2 h auf 85°C
erwärmt.
HPLC- und MS-Analyse zeigten die Bildung von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis (4-biphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Vergleichsbeispiel 64:
Herstellung von 2-Chlor-4,6-bis(4-biphenyl)-1,3,5-triazin ohne konzentrierte
HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in o-Dichlorbenzol bei Eisbadtemperatur wurden
2 Äq. Biphenyl
zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde 1 h bei Eisbadtemperatur
gerührt.
HPLC-Analyse zeigte beinahe keine Umsetzung von Cyanurchlorid und
die Abwesenheit von 2-Chlor-4,6-bis(4-biphenyl)-1,3,5-triazin. Das Kühlbad wurde
entfernt, und das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmen gelassen.
Nach etwa 3 h zeigte eine HPLC-Analyse keine Reaktion von Cyanurchlorid,
und keine Bildung von 2-Chlor-4,6-bis
(4-biphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 65: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(4-tert-butylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Abschnitt A: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bis (4-tert-butylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von konzentrierter HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in o-Dichlorbenzol bei Eisbadtemperatur wurde konzentrierte
HCl (13 Gew.-%, bezogen auf Cyanurchlorid) zugegeben. Nach 10 Minuten
wurden 1,95 Äq.
tert-Butylbenzol zugegeben, und die Reaktion wurde 10 min bei Eisbadtemperatur gerührt. Das
Kühlbad
wurde entfernt, das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmen gelassen und
gerührt.
Nach 2 h zeigte HPLC-Analyse eine 62% Umsetzung von Cyanurchlorid
zu 2-Chlor-4,6-bis(4-tert-butylphenyl)-1,3,5-triazin als das Hauptprodukt
(> 78%). Das Reaktionsgemisch
wurde weitere 24 h bei Raumtemperatur gerührt. HPLC-Analyse eine 83%
Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis (4-tert-butylphenyl)-1,3,5-triazin
als das Hauptprodukt (> 72%),
mit dem Isomer.
-
Abschnitt B: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(4-tert-butylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde 2 h auf 80°C
erwärmt.
HPLC-Analyse zeigte eine 63% Bildung von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(4-tert-butylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Vergleichsbeispiel 65:
Herstellung von 2-Chlor-4,6-bis(4-tert-butylphenyl)-1,3,5-triazin ohne
konzentrierte HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in o-Dichlorbenzol bei Eisbadtemperatur wurden
1,95 Äq.
tert-Butylbenzol zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 10 Minuten bei
Eisbadtemperatur gerührt.
Das Kühlbad
wurde entfernt, das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmen gelassen
und gerührt.
Nach etwa 2 h zeigte eine HPLC-Analyse keine Reaktion von Cyanurchlorid, und
keine Bildung von 2-Chlor-4,6-bis(4-tert-butylphenyl)-1,3,5-triazin.
Das Rühren
wurde etwa 24 h bei Raumtemperatur fortgesetzt. HPLC-Analyse zeigte
keine Bildung von 2-Chlor-4,6-bis (4-tert-butylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 66: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxy-5-hexylphenyl)-4,6-bis(4-tert-butylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Abschnitt A: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bis (4-tert-butylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von konzentrierter HCl
-
2-Chlor-4,6-bis(4-tert-butylphenyl)-1,3,5-triazin
wurde hergestellt, indem im Wesentlichen die in Beispiel 67 beschriebene
Vorgehensweise befolgt wurde.
-
Abschnitt B: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxy-5-hexylphenyl)-4,6-bis
(4-tert-butylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. 4-Hexylresorcin zugegeben, und das Gemisch
wurde 3 h auf 80°C
erwärmt.
HPLC-Analyse zeigte die Umsetzung von 2-Chlor-4,6-bis(4-tert-butylphenyl)-1,3,5-triazin
zu 2-(2,4-Dihydroxy-5-hexylphenyl)-4,6-bis(4-tert-butylphenyl)-1,3,5-triazin
als das Hauptprodukt.
-
Beispiel 67: Herstellung
von 2-(2-Hydroxy-4-octyloxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Abschnitt A: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
-
2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
wurde hergestellt, indem 1 Äq.
Cyanurchlorid mit 1,9 Äq.
m-Xylol in der Gegenwart von 3 Äq.
Aluminiumchlorid und konzentrierter HCl in Chlorbenzol reagieren
gelassen wurden, wie vorstehend diskutiert.
-
Abschnitt B: Herstellung
von 2-(2-Hydroxy-4-octyloxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcinmonooctylether zugegeben,
und das Gemisch wurde etwa 20 h bei Raumtemperatur gerührt. TLC-Analyse
zeigte die Bildung von 2-(2-Hydroxy-4-octyloxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
als das Hauptprodukt, durch einen direkten Vergleich mit einer kommerziellen
Probe von 2-(2-Hydroxy-4-octyloxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 68: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Abschnitt A: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin;
Gleichzeitige Zugabe von Cyanurchlorid und m-Xylol zu einem aus
Aluminiumchlorid und konzentrierter HCl hergestellten Reaktionserleichterer
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 3 Äq.
Aluminiumchlorid in Chlorbenzol bei 0°C bis 5°C wurde konzentrierte HCl (6
Gew.-%, bezogen auf Aluminiumchlorid) zugegeben, und das Reaktionsgemisch
wurde 10 Minuten gerührt
um den Reaktionserleichterer zu bilden. Zu dem Gemisch wurde eine
Lösung
von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 1,9 Äq.
m-Xylol in Chlorbenzol bei 0°C
bis 5°C
zugegeben, und die Reaktion wurde 10 Minuten gerührt. HPLC-Analyse zeigte eine
95% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
(99%). Das Reaktionsgemisch wurde 2 h bei 0°C bis 5°C rühren gelassen. HPLC-Analyse zeigte
eine 99% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
(98%).
-
Abschnitt B: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Zu
dem vorstehenden Reaktionsgemisch wurden 1,1 Äq. Resorcin zugegeben, und
das Gemisch wurde 2 h auf 80°C
erwärmt.
HPLC-Analyse zeigte 95% 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
-
Beispiel 69: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
in Benzol als Lösungsmittel
und konzentrierter HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in Benzol bei 7°C wurde
konzentrierte HCl (13 Gew.-%, bezogen auf Cyanurchlorid) zugegeben,
und das Gemisch wurde 10 Minuten gerührt. Zu dem Reaktionsgemisch
wurden 1,9 Äq.
m-Xylol zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde 30–35 Minuten
bei 0°C
gerührt.
Das Kühlbad
wurde entfernt, das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmen gelassen
und 3 h gerührt.
HPLC-Analyse zeigte
eine > 97% Umsetzung
von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
(85%).
-
Beispiel 70: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxy-6-methylphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Abschnitt A: Herstellung
eines Komplexes von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
mit einem aus Aluminiumchlorid und konzentrierter HCl hergestellten
Reaktionserleichterer
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 3 Äq. Aluminiumchlorid
in o-Dichlorbenzol wurde konzentrierte HCl (5,9 Gew.-%, bezogen
auf Aluminiumchlorid) zugegeben. Nach Rühren während etwa 5–6 h bei
Raumtemperatur schlug die Reaktion nach orange-rot um, was auf einen
neuen Komplex hinweist, der zwischen dem aus Aluminiumchlorid und
konzentrierter HCl bestehenden Reaktionserleichterer und 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
gebildet worden war.
-
Abschnitt B: Herstellung
von 2-(2,4-Dihydroxy-6-methylphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
-
Das
vorstehende Komplexgemisch wurde auf etwa 60°C erwärmt. Zu dem Gemisch wurde 1 Äq. Orcin (5-Methylresorcin) zugegeben,
und das Reaktionsgemisch wurde 8 h auf 80°C bis 85°C erwärmt. HPLC-Analyse zeigte eine
beinahe vollständige
Umsetzung von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, was zu der
Bildung von 2-(2,4-Dihydroxy-6-methylphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
geführt
hatte.
-
Vergleichsbeispiel 70:
Herstellung eines Komplexes von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin mit Aluminiumchlorid
ohne konzentrierte HCl
-
Ein
Gemisch von 1 Äq.
isoliertem 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in o-Dichlorbenzol wurde etwa 5–6 h bei Raumtemperatur gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde leicht gelblich, und war nicht orange-rot
wie im vorangehenden Beispiel, was auf das Fehlen der Bildung eines neuen
Komplexes von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
hinweist.
-
Beispiel 71: Herstellung
eines Reaktionserleichterers aus Aluminiumchlorid und konzentrierter
HCl
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 3 Äq.
Aluminiumchlorid in o-Dichlorbenzol
wurde konzentrierte HCl (6 Gew.-%, bezogen auf Aluminiumchlorid)
zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur gerührt. Die
Bildung eines neuen, schmutzig-weißen Gemisches des Reaktionserleichterers
wurde beobachtet, welches auch nach Rühren bei Raumtemperatur während 2
h seine Farbe nicht änderte.
-
Beispiel 72: Herstellung
eines Komplexes von 2,4,6-Trichlor-1,3,5-triazin
(Cyanurchlorid) mit einem aus Aluminiumchlorid und konzentrierter
HCl hergestellten Reaktionserleichterer
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in o-Dichlorbenzol wurde konzentrierte HCl (13
Gew.-%, bezogen auf Cyanurchlorid) zugegeben. Nach 30-minütigem Rühren bei Raumtemperatur
schlug das Reaktionsgemisch nach bräunlich-rot um. Nach weiterem
einstündigem
Rühren bei
Raumtemperatur wurde die Reaktion dunkelbraun. Die Farbe des Reaktionsgemisches
wies auf die Bildung eines neuen Komplexes zwischen Cyanurchlorid
und dem aus Aluminiumchlorid und konzentrierter HCl hergestellten
Reaktionserleichterer hin.
-
Vergleichsbeispiel 72:
Herstellung eines Komplexes von 2,4,6-Trichlor-1,3,5-triazin (Cyanurchlorid)
mit einem aus Aluminiumchlorid hergestellten Reaktionserleichterer,
ohne konzentrierte HCl
-
Ein
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in o-Dichlorbenzol wurde 3 h bei Raumtemperatur
gerührt.
Es wurde keine Änderung
der Farbe von dem ursprünglichen
schmutzig-weiß beobachtet,
was auf das Fehlen einer ähnlichen
Komplexbildung von Cyanurchlorid wie im vorangehenden Beispiel,
in dem Cyanurchlorid mit dem aus Aluminiumchlorid und konzentrierter
HCl bestehenden Reaktionserleichterer behandelt worden war, hinweist.
-
Beispiel 73: Herstellung
von 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
unter Verwendung von Aliquat-336
-
Zu
einem gerührten
Gemisch von 1 Äq.
Cyanurchlorid und 3 Äq.
Aluminiumchlorid in Benzol bei etwa 0°C wurde Aliquat-336 (Tricaprylmethylammoniumchlorid)
(50 Gew.-%, bezogen auf Aluminiumchlorid) zugegeben. Bei Temperaturerhöhung wurde
eine Reaktion mit Aluminiumchlorid beobachtet. Das Reaktionsgemisch
wurde 30 Minuten bei Raumtemperatur gerührt, was zu der Bildung einer
klaren, orange-roten Lösung führte. Zu
dem resultierenden Komplex aus Cyanurchlorid mit Reaktionserleichterer
wurden 1,9 Äq.
m-Xylol zugegeben,
und das Reaktionsgemisch wurde 1 h bei Raumtemperatur gerührt. HPLC-Analyse
zeigte eine beinahe 90% Umsetzung von Cyanurchlorid zu 2-Chlor-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
als das Hauptprodukt und 2,4,6-Tris(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin
als das Nebenprodukt, die in einem Verhältnis von 3:1 gebildet worden
waren.
-
Der
Schutzumfang der hierin beschriebenen und beanspruchten Erfindung
ist durch die spezifischen, hierin offenbarten Ausführungsformen
nicht einzuschränken,
da diese Ausführungsformen
als Erläuterungen von
mehreren Aspekten der Erfindung vorgesehen sind. Es ist beabsichtigt,
dass jegliche äquivalenten
Ausführungsformen
unter den Schutzumfang dieser Erfindung fallen. In der Tat werden
aus der vorangehenden Beschreibung für den Fachmann eine Reihe von
Modifikationen der Erfindung, zusätzlich zu den hierin gezeigten
und beschriebenen, offensichtlich sein. Derartige Modifikationen
sollen ebenfalls unter den Schutzumfang der beigefügten Ansprüche fallen.