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DE69933453T2 - Verfahren zur anzeige des energiegrades in einem paketvermittelten kommunikationssystem - Google Patents

Verfahren zur anzeige des energiegrades in einem paketvermittelten kommunikationssystem Download PDF

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DE69933453T2
DE69933453T2 DE69933453T DE69933453T DE69933453T2 DE 69933453 T2 DE69933453 T2 DE 69933453T2 DE 69933453 T DE69933453 T DE 69933453T DE 69933453 T DE69933453 T DE 69933453T DE 69933453 T2 DE69933453 T2 DE 69933453T2
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DE
Germany
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base station
transmission power
data transmission
Prior art date
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Application number
DE69933453T
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Riku Rimpelä
Jarkko Oksala
Petri JÄRVINEN
Jari Ruohonen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nokia Inc
Original Assignee
Nokia Inc
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Publication date
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des beiliegenden Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft ein Kommunikationssystem gemäß dem Oberbegriff des beiliegenden Anspruchs 8. Die Erfindung betrifft ein drahtloses Kommunikationsgerät gemäß dem Oberbegriff des beiliegenden Anspruchs 9.
  • Der Begriff „drahtloses Kommunikationsgerät" bezieht sich im Allgemeinen auf jegliches Kommunikationssystem, das drahtlose Kommunikation zwischen einem drahtlosen Kommunikationsgerät (MS, Mobilstation) und den festen Teilen des Systems ermöglicht, wenn sich der Benutzer innerhalb des Versorgungsbereichs des Systems bewegt. Ein typisches drahtloses Kommunikationssystem ist ein öffentliches, terrestrisches Mobilfunknetz PLMN. Die Mehrheit der drahtlosen Kommunikationssysteme, die zum Anmeldungsdatum dieser Anmeldung in Gebrauch sind, gehören zu so genannten Mobilkommunikationssystemen der zweiten Generation, für die das allgemein bekannte, leitungsvermittelte GSM-Mobilkommunikationssystem (Global System for Mobile Communications) als Beispiel genannt werden kann. Die vorliegende Erfindung ist besonders gut auf die gegenwärtig unter Entwicklung stehenden Mobilkommunikationssysteme anwendbar. In dieser Schrift wird ein GPRS-System (General Packet Radio Service), das derzeit standardisiert wird, als Beispiel eines derartigen Mobilkommunikationssystems benutzt. Es ist offensichtlich, dass die Erfindung außerdem bei anderen Kommunikationssystemen (UTMS, 3G) Anwendung finden kann.
  • Wie allgemein bekannt, setzt sich das System bei modernen öffentlichen, terrestrischen Mobilfunknetzen (PLMN), die auf einem zellularen Netz basieren, aus mehreren Mobilstationen (MS), die das System nutzen, wie etwa Mobiltelefonen, und einem festen Basisstationssystem (BSS) zusammen. Dieses Basisstationssystem umfasst typischerweise mehrere Basisfunkstationen (BTS), die in einem geografischen Bereich verteilt sind, wobei jede Basisstation eine Zelle versorgt, die zumindest einen Teil dieses geografischen Bereichs umfasst.
  • IM GSM-System beispielsweise findet die Datenübertragung zwischen Kommunikationsgeräten, wie etwa einer Mobilstation und einer Basisstation, über einen logischen Funkkanal auf der Geschwindigkeit von 9,6 Kbit/s statt. Das paketvermittelte GSM-GPRS-System (General Packet Radio Service), das auf dem GSM-System basiert, steigert die Datenübertragung, da derselbe logische Funkkanal von mehreren verschiedenen Mobilfunkteilnehmern benutzt werden kann. Zwischen der Mobilstation und der Basisstation beispielsweise findet Datenübertragung nur statt, wenn sie notwendig ist, und der logische Funkkanal ist nicht nur für Kommunikation zwischen einer Mobilstation und einer Basisstation reserviert. Bei dem System überwiegt eine virtuelle Datenübertragungsverbindung zwischen der Mobilstation und dem GPRS-System.
  • Der General Packet Radio Service GPRS ist ein neuer Dienst in Entwicklung für das GSM-Mobilkommunikationssystem. Die funktionale Umgebung des GPRS-Systems umfasst einen oder mehrere Teilnetzversorgungsbereiche, die zum Ausbilden eines GPRS-Backbone-Netzes verbunden sind. Das Teilnetz umfasst mehrere Support Nodes (SN), von denen Serving GPRS Support Nodes (SGSN) als Beispiel in dieser Schrift benutzt sind. Die Serving GPRS Support Nodes sind derart mit dem Mobilkommunikationsnetz verbunden (typischerweise mit der Basisstation über eine Schnittstelleneinheit), dass sie paketvermittelte Dienste für drahtlose Kommunikationsgeräte über Basisstationen (Zellen) vorsehen können. Das Mobilkommunikationsnetz sieht paketvermittelte Datenübertragung zwischen dem Support Node und dem drahtlosen Kommunikationsgerät vor. Verschiedene Teilnetze sind wiederum über GPRS Gateway Support Nodes (GGSN) mit einem externen Datennetz, beispielsweise einem Festnetz (PSDN), verbunden. Somit ermöglicht der GPRS-Dienst Paketformatdatenübertragung zwischen einem drahtlosen Kommunikationsgerät und einem externen Datennetz, wobei bestimmte Teile des Mobilnetzes ein Zugangsnetz ausbilden.
  • Zum Benutzen der GPRS-Dienste führt das drahtlose Kommunikationsgerät zunächst einen GPRS-Attach durch, mit dem das drahtlose Kommunikationsgerät dem Netz anzeigt, dass es zur Paketdatenübertragung bereit ist. Der GPRS-Attach bildet eine logische Verbindung zwischen dem drahtlosen Kommunikationsgerät und dem Support Node SGSN und ermöglicht dadurch Kurzmitteilungsdienst (SMS) über das GPRS-Netz, Funkrufdienste über den Support Node und Meldungen an das drahtlose Kommunikationsgerät von ankommenden Paketdaten. Zudem sieht der Support Node in Verbindung mit dem GPRS-Attach des drahtlosen Kommunikationsgeräts eine Mobility Management-Funktion (MM) vor und führt Benutzeridentifikation aus. Zum Übertragen und Empfangen von Information wird eine Paketdatenprotokoll-(PDP-)Aktivierung ausgeführt, womit eine in der Paketdatenverbindung zu benutzende Paketdatenadresse definiert ist, wobei die Adresse des drahtlosen Kommunikationsgeräts am Gateway Support Node bekannt ist. Somit ist beim GPRS-Attach eine Datenübertragungsverbindung mit dem drahtlosen Kommunikationsgerät, dem Support Node und dem Gateway Support Node aufgebaut und ein Protokoll (z.B. X.25 oder qIP), eine Verbindungsadresse (z.B. X.121-Adresse), eine Dienstgüteebene und eine Netzdienstzugangskennung (NSAPI) für diese Verbindung definiert. Das drahtlose Kommunikationsgerät aktiviert die Paketdatenverbindung mit einer „Activate PDP context"-Anfrage, in der das drahtlose Kommunikationsgerät die temporäre Verbindungskennung (TLLI), die Art der Paketdatenverbindung, die Adresse, die erforderliche Dienstgüteebene, die Netzdienstzugangskennung und möglicherweise außerdem den Access Point Name (APN) überträgt.
  • Die interferenzfreie Funktion eines Kommunikationsnetzes an erster Stelle und zweitens die effiziente Nutzung der verfügbaren Ressourcen sind nur dann möglich, wenn beispielsweise bei der Übertragung von Basisstationen die benutzten Leistungspegel möglichst optimal sind. Weitere Anforderungen sind durch den ausgedehnten Betrieb, Standby- und Sprechzeiten von Mobilstationen zwischen Stromzufuhrladungen bestimmt, besonders beim Stromverbrauch von Mobilstationen, die ihren eigenen Betrieb steuern sollen. Der Übergang zur Benutzung von Kommunikationsdiensten neuer Generation, besonders paketvermittelter Kommunikationsnetze, erfordert jedoch, dass die dem Benutzer gebotenen Dienste im Vergleich mit herkömmlichen leitungsvermittelten Kommunikationsnetzen nicht beeinträchtigt werden. Bei paketvermittelten Kommunikationsnetzen beispielsweise ist es jedoch aus mehreren Gründen, die im Folgenden beschrieben sind, ziemlich problematisch, dieses Ziel zu erreichen.
  • Der Grundgedanke des GPRS-Systems ist, paketvermittelte Ressourcenzuteilung zu benutzen, wobei Ressourcen, beispielsweise ein logischer Funkkanal für die Kommunikation, zugeteilt werden, wenn es notwendig ist, Information zu übertragen und zu empfangen. Damit ist die Benutzung des Netzes und verfügbarer Ressourcen im Vergleich mit beispielsweise der GSM-Technik optimiert und so effektiv wie möglich genutzt. GPRS ist zum Unterstützen von Anwendungen unter Benutzung intermittierender Datenübertragung ausgelegt, die gelegentlich große Datenmengen umfassen. Im GPRS-System erfolgt die Kanalzuteilung sehr rasch, typischerweise innerhalb von 0,5 bis 1,0 Sekunden, und die Kanalzuteilung ist sehr flexibel; es ist beispielsweise für jedes drahtlose Kommunikationsgerät möglich, 1 bis 8 Zeiträume zuzuteilen, d.h. Timeslots auf einem Kanal innerhalb des Umfangs von einem TDMA-Frame, anders gesagt, von 1 bis 8 logische Kanäle zur selben Zeit. Dieselben Ressourcen können unter mehrere aktive, drahtlose Kommunikationsgeräte aufgeteilt sein, und eine Uplink-Datenübertragung (d.h. eine Datenübertragung von der Mobilstation an die Basisstation) und eine Downlink-Datenübertragung (d.h. eine Datenübertragung von der Basisstation an die Mobilstation) kann separat für die Benutzer zugeteilt sein. Das GPRS-System unterstützt außerdem herkömmlicherweise benutzte Datentransferprotokolle, wie etwa das TCP/IP-Protokoll. In jedem Timeslot wird ein Datenpaket in einem Hochfrequenz-Burst mit einer begrenzten Dauer übertragen, der aus einer Reihe modulierter Bits zusammengesetzt ist. Die Timeslots sind hauptsächlich als Steuerkanäle und Kommunikationskanäle benutzt. Die Kommunikationskanäle sind zum Übertragen von Sprache und Daten benutzt, und die Steuerkanäle sind zum Signalisieren zwischen einer Basisstation BTS und drahtlosen Kommunikationsgeräten MS benutzt.
  • Der bedeutendste Unterschied zwischen dem GSM-System und dem GPRS-System ist die paketbasierte Datenübertragung, wobei Funkkanäle nicht für ein einzelnes drahtloses Kommunikationsgerät reserviert sind. Beim auf einem zellulären System basierenden GPRS-System beinhalten Ressourcen Funkkanäle, die zur Datenübertragung benutzt werden (PDCH, Paketdatenkanäle). Die Signalisierung zur Steuerung im Allgemeinen erfolgt auf einem PCCCH-Steuerkanal (Packet Common Control Channel), der zur Benutzung für diesen Zweck zugeteilt ist.
  • Insbesondere sind die PDCH-Kanäle mithilfe einer Frame-Struktur (Multiframe) in logische Kanäle aufgeteilt, die 52 TDMA-Frames umfasst, welche wiederholt gesendet werden und ferner in 12 Funkblöcke, die jeweils in 4 Frames aufgeteilt sind, und 4 Idle-Frames. Gemäß 4 sind die Blöcke der Reihe nach als B0 bis B11 bezeichnet.
  • Ferner sind in 4 die Idle-Frames mit einem Bezugszeichen X markiert. Bei der Downlink-Datenübertragung können diese zum Signalisieren benutzt werden, und bei der Uplink-Datenübertragung bezieht sich der USF-Wert auf diese Timeslots, wobei beispielsweise eine Mobilstation Information (Access Burst) übertragen kann. Der Begriff TDMA (Time Division Multiple Access) bezeichnet das Aufteilen eines physikalischen Funkkanals in logische Funkkanäle innerhalb eines Zeitbereichs, das an sich bekannt ist. Im Einzelnen werden die Blöcke außerdem in die folgenden Teile aufgeteilt: MAC-Header (Media Access Control), RLC-Datenblock (Radio Link Control) oder RLC/MAC-Steuerblock und BCS-Block (Block Check Sequence). Mehrere RLC-Datenblöcke des RLC Radio Link Layer bilden eine LLC-Ebene (Logical Link Control) des LLC Data Link Layer. Der RLC-Datenblock enthält einen RLC-Header und RLC-Daten. Der MAC-Header wird im Folgenden detaillierter beschrieben, er umfasst beispielsweise ein USF-Feld (Uplink State Flag).
  • Die Begriffe LLC, RLC und MAC beziehen sich außerdem auf Protokollschichten einer Protokollstruktur gemäß einem bei der Kommunikation benutzten OSI-Modells (Open Structured Interface). Die Funktionen der bekannten RLC/MAC- (Radio Link Control/Media Access Control-) Schicht sind zwischen der LLC-Schicht und dem drahtlosen Kommunikationsgerät notwendig. Die Schnittstelle zwischen der LLC-Schicht und der RLC-Schicht wird RR-Schnittstelle genannt. Über der LLC-Schicht liegen bekannte GPRS Mobility Management-Funktionen, SNDCP-Funktionen und Kurzmitteilungsdienstfunktionen. Die RLC/MAC- (Media Access Control-) Schicht ist detaillierter in der GSM-Standardspezifizierung spezifiziert. Dementsprechend sind die SNDCP-Schicht und die LLC-Schicht detaillierter in der GSM-Standardspezifizierung spezifiziert. MAC wird zum Zuordnen von Funkkanälen für drahtlose Kommunikationsgeräte und zum Zuteilen eines physikalischen Funkkanals zu einem drahtlosen Kommunikationsgerät zur Übertragung und zum Empfang, je nach Bedarf, benutzt. Der RLC-Block ist beispielsweise zum Anfordern von Ressourcenbereitstellung für die Pakete, die an das Mobilkommunikationsnetz übertragen werden sollen, zuständig.
  • Zum Multiple Access wird eine TFI-Kennung (Temporary Flow Identifier) in der Header-Information der bei der Downlink-Datenübertragung übertragenen Daten benutzt. Jeder RLC-Header umfasst eine TFI-Kennung, und dieselbe Kennung wird benutzt, um die zu der Mobilstation gehörenden Blöcke anzuzeigen, die für die Kommunikation vorgesehen sind. Gemäß dem GPRS-System empfangen alle drahtlosen Kommunikationsgeräte, die auf Daten warten, die von einem Kanal an sie übertragen werden sollen, der ihnen gemeinsam zugeteilt ist, außerdem alle die Blöcke der Frame-Struktur, einschließlich RLC-Blöcke, decodieren die empfangene Information zusammen mit der TFI-Kennung und filtern danach zunächst die Blöcke mit der falschen TFI-Kennung heraus. Für die Funktion des gesamten GPRS-System ist es von höchster Bedeutung, dass die Daten der Steuerblöcke bei der Downlink-Datenübertragung so exakt wie möglich empfangen werden. Andernfalls wird die Kapazität des Systems unnötig zum erneuten Übertragen von Daten benutzt, und inexakter Empfang der Steuerblöcke verursacht Probleme beim Ressourcenmanagement. Gemäß dem Stand der Technik kann die TFI-Kennung 128 verschiedene Werte aufweisen, d.h. 128 verschiedene Mobilstationen können einen Funkkanal abhören, wenn sie sich in einem Übertragungszustand befinden und auf an sie gerichtete Information warten.
  • Bei der Uplink-Datenübertragung wird der Multiple Access derart implementiert, dass das drahtlose Kommunikationsgerät eine Erlaubnis zur Datenübertragung unter Benutzung eines bestimmten Datenblocks benötigt. Diese Erlaubnis kann auf vielerlei Art und Weise erteilt werden, beispielsweise durch Überwachen der entsprechenden Blöcke, die jedoch bei der Downlink-Datenübertragung benutzt werden, um die Datenübertragung zu aktivieren, sobald die Erlaubnis eintrifft, oder die Blöcke, die für eine Mobilstation vorgesehen sind, werden dieser Mobilstation am Anfang der Datenübertragungsverbindung angezeigt. Im GPRS-System können Ressourcen außerdem für ein drahtloses Kommunikationsgerät zugeteilt werden (feste Zuteilung), wobei diese feste Ressource jedoch außerdem zur Datenübertragung, die für eine andere Mobilstation vorgesehen ist, zugeteilt werden kann, ohne dies der anfänglichen Mobilstation anzuzeigen.
  • Das Problem bei der oben beschriebenen Situation des Stands der Technik ist jedoch, dass das Kommunikationsgerät unnötigerweise eine große Menge Leistung in einer Situation verbraucht, in der sie Leistung nicht hauptsächlich für die Datenübertragung nutzt, sondern die Downlink-Datenübertragung überwacht. Diese Überwachung wird unter der Berücksichtigung ausgeführt, dass die Information, die übertragen werden soll, Blöcke umfasst, die zu den Daten gehören, welche für die betreffende Mobilstation vorgesehen sind.
  • Bei der Kanalzuteilung am Anfang der Datenübertragung wird die Mobilstation mithilfe einer Bitmap der bestimmten Blöcke, während deren Übertragung und Empfang möglich ist, benachrichtigt. Dadurch bedingt die Datenübertragung eine Datenübertragungsverbindung zwischen einer Basisstation und einem bestimmten drahtlosen Kommunikationsgerät. Das drahtlose Kommunikationsgerät fragt die Basisstation beispielsweise auf einem PRACH-Kanal (Packet Random Access Channel) mithilfe einer PCR-Nachricht (Packet Channel Request) auf Ressourcen ab, und die Ressourcen, die für die Mobilstation zur Uplink-Datenübertragung zugeteilt werden, werden in einer PIA-Nachricht (Packet Immediate Assignment) angezeigt. Die PIA-Nachricht enthält eine Liste der verfügbaren PDCH-Kanäle und des Werts des zu benutzenden USF-Felds. Eine individuelle TFI-Kennung wird bestimmt und an jeden RLC-Datenblock angehängt, der bei der Datenübertragung benutzt wird. Wenn ein SDCCH-Codierschema benutzt wird, enthält das USF-Feld 3 Bits am Anfang eines jeden Funkblocks, der bei der Downlink-Datenübertragung benutzt wird. Beim Multiplexing der Uplink-Datenübertragung ist es daher möglich, 8 verschiedene USF-Feldwerte zu benutzen. Auf einem PCCCH-Kanal (Packet Common Control Channel) kann ein USF-Wert zum Anzeigen des PRACH-Kanals benutzt werden, der bei der Uplink-Datenübertragung benutzt ist (USF=FREE), und andere USF-Werte können zum Zuteilen von Uplink-Datenübertragung für 7 verschiedene Mobilstationen benutzt werden. Der USF-Wert zeigt zum nächsten Uplink-Datenübertragungsblock, und der USF-Wert wird in Verbindung mit Downlink-Datenübertragung ständig übertragen.
  • Bei digitalen TDMA-Systemen, wie etwa dem GPRS-System, misst die Mobilstation ständig die Stärke des Signals auf den Funkkanälen der versorgenden Basisstation und der benachbarten Basisstationen. Die Mobilstation misst ständig die Stärke der Signale und überträgt einen Messbericht über den Signalpegel der Funkkanäle an die versorgende Basisstation. Dieser Messbericht wird von der Mobilstation über einen logischen Steuerkanal SACCH (Slow Associated Control Channel) übertragen. Gemäß dem GSM-Standard enthält der Messbericht beispielsweise Information über den Signalpegel der versorgenden Basisstation und von bis zu sechs benachbarten Basisstationen. Der Netzbetreiber trifft eine Entscheidung über einen Kanalwechsel und die Zellenauswahl, beispielsweise auf Grundlage des Messberichts, aber Messungen zur Signalstärke werden ebenfalls in der Basisstation ausgeführt. Außerdem ist es möglich, wenn die versorgende Basisstation erkennt, dass die Signalstärke des zur Datenübertragung benutzten Funkkanals unter einem eingestellten Schwellenwert liegt, den Kanal zu wechseln und eine neue Zelle auszuwählen, wobei bei diesem Vorgang der Messbericht genutzt wird, der von der Mobilstation übertragen wird. Kommunikation wird beispielsweise auf den Basisstationsfunkkanal derjenigen neuen Zelle übertragen, die den höchsten Signalpegel aufweist. Somit wird die Datenübertragung in Verbindung mit dem Kanalwechsel überführt, sodass sie zwischen der Mobilstation und dieser neuen Basisstation auf einem neuen Funkkanal stattfindet. Mithilfe des von der Mobilstation übertragenen Messberichts ist es außerdem möglich, in der versorgenden Basisstation zu erkennen, ob der Signalpegel einer der benachbarten Zellen höher als der Signalpegel der versorgenden Basisstation ist, wobei eine Entscheidung zum Auswählen einer neuen Zelle außerdem einzig auf Grundlage dieser Information getroffen werden kann. Die Entscheidungen zum Auswählen einer neuen Zelle sind außerdem zum Leiten einer durch die Datenübertragung verursachten Belastung an eine andere Basisstation notwendig.
  • Typischerweise betreffen die von der Basisstation durchgeführten Messungen bei der Uplink-Datenübertragung benutzte Leistungssteuerung, die Einplanung der Benutzung von Frequenzen und die Zuordnung von Ressourcenprioritäten. Die von der Mobilstation durchgeführten Messungen betreffen typischerweise die bei der Downlink-Datenübertragung benutzte Leistungssteuerung, die Auswahl der Zelle oder Zellenwechsel (Handover). Leistungssteuerung bezeichnet beispielsweise die von der Mobilstation zum Übertragen eines Funksignals an die Basisstation benutzte Übertragungsleistung.
  • Beim GPRS-System müssen Mobilstationen ständig zur Oktettformatdatenübertragung von typischerweise sehr kurzer Dauer bereit sein. Daher muss die Mobilstation schnell von einem so genannten Ruhemodus in einen so genannten Übertragungsmodus schalten. Gemäß dem Stand der Technik dauert das Vornehmen von Messungen und Übertragen eines Messberichts typischerweise 1 Sekunde. Die Basisstation berechnet typischerweise einen Mittelwert verschiedener Messungen und benötigt ungefähr 2 Sekunden. Ferner dauert es ungefähr 0,5 Sekunden, um die Messergebnisse an die Mobilstation zu übertragen, wobei die kumulative Verzögerung mehrere Sekunden beträgt. Bei der Datenübertragung im GPRS-System (TBF, Temporary Block Flow) dauert die Übertragung von IP-Paketen (Internet Protocol), d.h. von Paketen, die Adressdaten und Information enthalten, typischerweise von ungefähr 8 bis 40 Frames an. Gemäß dem Stand der Technik werden Berichte in Intervallen von 104 TDMR-Frames (Report Period) übertragen, was somit ungefähr 480 ms dauert. Dies führt dazu, dass bereits beim Starten der Datenübertragung der benutzte Leistungspegel bezüglich erfolgreicher Datenübertragung und gewünschter Dienstgüte (QoS) so vorteilhaft wie möglich sein muss.
  • Das Problem ist jedoch, dass die Mobilstationen im GPRS-System wegen der begrenzten Kapazität der dabei benutzten Batterien nicht zu hohe Leistungspegel benutzen sollten. Der Gebrauch zu hoher Leistungspegel führt zu einer verkürzten Lebensdauer der Batterie sowie zu verkürzten Sprechzeiten. In Verbindung mit modernen, aus dem GSM-Standard bekannten GSM-Telefonen sind lange Standby-Zeiten bekannt, die zwischen Aufladungen mehrere Tage andauern.
  • Zum Zweck des Auswählens einer Zelle benutzt die Mobilstation einen Mittelwert zum Erhalten der Daten auf dem empfangenen Signalpegel des benutzten physikalischen Funkkanals. Der Signalpegel wird in dBm-Einheiten gemessen. Der Mittelwert basiert auf zumindest fünf Proben, die diesem Funkkanal während 3 bis 5 Sekunden entnommen werden. In Verbindung mit dem Multiple Access, der vom GPRS-System implementiert ist, wirft dies das Problem auf, dass die Mobilstation zunächst auf die oben beschriebene Art und Weise prüfen muss, ob der in der Downlink-Datenübertragung übertragene Datenblock zu ihr gehört, und erst danach können die Messdaten in dem Mittelwert enthalten sein. Da die Mobilstation zunächst den Datenblock korrekt interpretieren muss, hat dies den Effekt, dass die Messergebnisse besser als die tatsächliche Situation ausfallen. Die Mobilstation führt ständig Messungen aus, beispielsweise auf dem von ihr benutzten PDCH-Kanal oder BCCH-Kanal.
  • Wenn zwei verschiedene Basisstationen einen oder mehrere Funkkanäle benutzen, die im selben Frequenzbereich zur Datenübertragung arbeiten, muss die geografische Entfernung zwischen diesen Basisstationen und zwischen den Zellen gleichzeitig genügend sein, sodass sie einander nicht stören. Der Signalpegel der weit von der Basisstation entfernten Basisstation ist typischerweise aufgrund von Fading und die Auswirkung der Umgebung so niedrig, dass Datenübertragung nicht möglich ist. Damit das Mobilkommunikationsnetz seine Mobilfunkteilnehmer wirksam versorgen kann, ist es möglich, eine oder mehrere Basisstationen, die eine neue Zelle versorgen, zwischen den oben angeführten Basisstationen, die dieselben Funkkanäle benutzen, anzuordnen, um sie zu trennen, wobei diese Basisstation andere Funkkanäle als die oben angeführten Basisstationen benutzt. Bei analogen FDMA-Systemen (Frequency Division Multiple Access) des Stands der Technik, wie etwa AMPS (Advanced Mobile Phone Service) und NMT (Nordic Mobile Telephone), wird ein Verfahren der oben angeführten Art benutzt, wobei ein separates Frequenzband für jeden Funkkanal zugeteilt wird, d.h. ein so genannter physikalischer Funkkanal erzeugt wird. Bei TDMA-Systemen (Time Division Multiple Access), wie etwa D-AMPS, GSM und JDC/PDC, wird ein Verfahren der oben beschriebenen Art zum Aufteilen der physikalischen Funkkanäle in logische Funkkanäle in der Zeitebene benutzt. Im digitalen GSM-System beispielsweise ist der physikalische Funkkanal in acht logische Funkkanäle aufgeteilt.
  • Aufgrund der immer weiter zunehmenden Benutzung von Mobilstationen müssen die verfügbaren Ressourcen effizient genutzt werden. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die genutzte Leistung, besonders die zur Übertragung genutzte Leistung zu steuern. Um die Aufteilung verschiedener physikalischer Funkkanalfrequenzen unter verschiedene Zellen (Frequenzwiederverwendung) so effizient wie möglich zu machen, muss die Interferenz, die vom selben Funkkanal auf dem entsprechenden Funkkanal einer anderen Zelle verursacht ist, so gering wie möglich sein, was mit einem C/I-Parameter (Trägersignal-zu-Interferenzsignal-Verhältnis) beschrieben wird. Wenn die Benutzung des GPRS-Systems auf Grundlage des GSM-Systems in hochgradig optimierten GSM-Netzen zunimmt, wird die Leistungssteuerung sogar noch wichtiger, damit die Neuaufteilung der Frequenzen unter die verschiedenen Zellen infolge erhöhter Interferenz vermieden sein kann. In diesem Zusammenhang ist es offensichtlich, dass niedrigere Leistungspegel die Interferenz reduzieren und gleichzeitig die Größe der Zelle reduziert sein kann. Infolgedessen kann die verfügbare Kapazität erhöht sein, um die Mobilfunkteilnehmer zu versorgen. In der Praxis bezieht sich die Interferenzminimierung auf die Benutzung von möglichst niedrigen Leistungspegeln in allen Situationen. Für jede Zelle wird eine Dienstgüte definiert, und auf Grundlage der Messungen wird der erforderliche Leistungspegel definiert, um die Güte zu erhalten.
  • Leistungssteuerung kann erfolgreich angewendet werden, besonders dann, wenn Frequency Hopping in dem System benutzt wird. Im GPRS-System wird Leistungssteuerung bei der Downlink-Datenübertragung nur auf PDCH-Kanälen verwendet, die nicht als PBCCH- und PCCCH-Kanäle benutzt werden und die keiner BCCH-Kanalfrequenz zugeordnet sind. Frequency Hopping ermöglicht autonome Leistungssteuerung benachbarter Zellen, und daher kann die genutzte Leistung so niedrig wie möglich eingestellt werden. Wenn eine einzelne Frequenz benutzt wird, ist es nicht möglich, den Wert der in dem Bereich der Zellen zur Datenübertragung benutzten Leistungen herabzusetzen, ohne gleichzeitig die von den benachbarten Zellen benutzten Leistungspegel herabzusetzen. Dies resultiert aus der Tatsache, dass in Verbindung mit Datenübertragung einer Mobilstation ein bestimmter Mindestwert für den C/I-Parameter gewährleistet sein muss.
  • Im GPRS-System stellt die Tatsache, dass alle Datenblöcke in einigen Situationen Information enthalten können, die an zwei verschiedene Mobilstationen gerichtet ist, Anforderungen an die Leistungssteuerung, die bei der Downlink-Datenübertragung der Basisstation benutzt ist. Neben dem eigentlichen Datenblock, der an die erste Mobilstation gerichtet ist, enthält diese Information außerdem USF-Information, die für die zweite Mobilstation bestimmt ist. Daher entsteht das Erfordernis, den Wert der Übertragungsleistung für die zweite Mobilstation mitten im Verlauf einer Downlink-Datenübertragung (TBF) zu ändern. Dies verursachte Probleme, da die Änderung der Leistungspegel unvorhersehbar war. Ferner könnte eine Gruppe anderer Mobilstationen auf Datenblöcke der Downlink-Datenübertragung warten, die insbesondere an sie gerichtet sind, wodurch sie unnötigerweise die Kapazität ihrer eigenen Leistungsquelle verbrauchen. Ferner verfügen Mobilstationen über keine Daten, ob eine Änderung des Pegels des empfangenen Signals durch eine Änderung der Umgebung der sich bewegenden Mobilstation verursacht ist oder durch eine Änderung der Übertragungsleistung, die von der Basisstation verursacht ist.
  • Im GPRS-Netz ist der Grundgedanke des Multiple Access, dass es für die Mobilstation möglich ist, die ganze Information zu empfangen, die von der versorgenden Basisstation übertragen wird. Aus den empfangenen RLC-Blöcken decodiert die Mobilstation die Daten, die ihr zugeordnet sind. Bei bekannten Mobilstationen ist eine bekannte Technik, die angeführt werden kann, das so genannte AGC-Verfahren (Adaptive Gain Control) zum Zweck der Überwachung der Wirkungen der Umgebung auf die drahtlose Kommunikation. Diese Wirkungen beinhalten beispielsweise jene, die durch Reflexion, Ausfälle und Fadings verursacht sind. Bei dem prädiktiven AGC-Verfahren werden zum Ausführen der Steuerung sowohl langsame Änderungen, beispielsweise Änderungen aufgrund der Bewegung der Mobilstation, als auch rasche Änderungen, die beispielsweise durch Ausfälle verursacht sind, welche durch die Umgebung bewirkt sind, überwacht. Bei dem prädiktiven AGC-Verfahren ist es das Ziel, den Pegel des empfangenen Signals zur Eingabe in den Empfänger der Mobilstation auf einen Bezugspegel zu setzen, der dem geeigneten Bezugspegel des in der Mobilstation benutzten Verstärkers entspricht. Ferner wird vorausgesetzt, dass sich der Pegel des empfangenen Signals während der Übertragung nicht sehr ändert und die Änderung hauptsächlich aufgrund des Signalausfalls vorkommt. Deswegen ist der Dynamikbereich des Empfängers typischerweise derart definiert, dass er ungefähr 15 dB über dem Bezugspegel und 20 dB unter dem Bezugspegel liegt. In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass im GPRS-System die Differenz zwischen den Frames (Burst) in der Stärke des empfangenen Signals 30 dB betragen kann, abhängig davon, an welche Mobilstation die Datenübertragung gerichtet ist. Dies kommt besonders dann vor, wenn laufende Downlink-Datenübertragung aufgrund von Datenübertragung mit höherer Priorität unterbrochen wird, die an eine andere Mobilstation gerichtet ist. Andere Alternativen beinhalten beispielsweise das Übertragen verschiedener Steuernachrichten, wie etwa einer Bestätigungsnachricht, an eine andere Mobilstation zur Uplink-Datenübertragung.
  • Eine andere Tatsache, die sich auf den Empfang. auswirkt, ist, dass gemäß den gültigen GPRS-Systemspezifizierungen ein RLC-Block, dessen Lage nicht detailliert definiert ist, in einer Multiframe-Struktur an die Mobilstationen übertragen werden muss, die sich in einem Paketübertragungsmodus befinden. Dies verursacht insbesondere das Problem, dass die Mobilstation nicht weiß, welcher Block für sie bestimmt ist. Daher ist wegen der fehlenden Daten die Leistungssteuerung zum Einstellen einer Verstärkung des Bezugspegels schwierig.
  • Bei Nutzung des AGC-Verfahrens und Leistungssteuerung für die Downlink-Datenübertragung, während die Datenübertragung ständig unterbrochen wird, ist es daher nicht möglich, alle Datenblöcke fehlerfrei an der Mobilstation zu empfangen. Infolgedessen gehen einige der an die Mobilstation gerichteten Datenblöcke verloren.
  • Beim Wechseln in einen Zustand, in dem Pakete in der Datenübertragung übertragen werden, weist das Kommunikationsnetz keine Mittel zum Auswählen einer geeigneten Übertragungsleistung auf. Die Übertragungsleistungen sollten so niedrig wie möglich sein, um Gleichkanalstörung zu vermeiden und den Leistungsverbrauch zu optimieren. Gemäß dem Stand der Technik wird die Leistungssteuerung derart ausgeführt, dass die Datenübertragung mit der höchsten Übertragungsleistung stattfindet, die in der betreffenden Zelle gestattet ist, wonach die Leistung mithilfe der in empfangenen Messberichten gelieferten Daten rasch herabgesetzt wird. Änderungen der Übertragungsleistung bedingen jedoch eine maximal erlaubte Änderung der Übertragungsleistung, die beispielsweise 2 dB beträgt. Dies kommt zum Vermeiden unnötiger Oszillation der Übertragungsleistung zur Anwendung, wodurch wiederum Gleichkanal- und Nachbarkanalinterferenz reduziert wird. Im leitungsvermittelten GPRS-System findet die Übertragungsleistungssteuerung in Schritten von 2 dB in Intervallen von 60 ms statt, wenn der Steuerbereich 30 dB beträgt. Im GPRS-System kann der Schritt außerdem 2 dB betragen. Da die Länge der Pakete, die übertragen werden sollen, von einem Block bis zu Hunderten von Blöcken schwanken kann, sollte in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen sein, dass die zum Datentransfer aufgewendete Zeit 18,46 ms im kürzesten Fall und über eine Sekunde im längsten Fall beträgt. Die Messergebnisse werden jedoch auf die oben beschriebene Art und Weise verarbeitet, und die durch Verzögerungen verursachten Probleme sind ebenfalls oben dargestellt.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine erhebliche Verbesserung des Stands der Technik vorzulegen, um einen zuverlässigen Empfang für ein Kommunikationsnetz und Mobilstationen zu gewährleisten. Die Erfindung gründet auf dem Gedanken, dass Mobilstationen über Änderungen von Leistungspegeln informiert werden, die durch das Kommunikationsnetz verursacht sind. Die Erfindung gründet außerdem auf dem Gedanken, dass Information, die für eine Mobilstation bestimmt ist, dieser im Voraus angezeigt wird. Ferner gründet die Erfindung auf dem Gedanken, dass ein Informationsblock, der empfangen werden soll, außerdem einen Informationsblock enthält, der auf einem festen Leistungspegel und zu einem festen Zeitpunkt übertragen wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist durch die Ausführungen im kennzeichnenden Teil des beiliegenden Anspruches 1 gekennzeichnet. Das erfindungsgemäße Kommunikationssystem ist durch die Ausführungen im kennzeichnenden Teil des beiliegenden Anspruchs 8 gekennzeichnet. Das erfindungsgemäße drahtlose Kommunikationsgerät ist durch die Ausführungen im kennzeichnenden Teil des beiliegenden Anspruchs 9 gekennzeichnet.
  • Mit der vorliegenden Erfindung sind erhebliche Vorteile im Vergleich zu Verfahren und Systemen des Stands der Technik erzielt.
  • Ferner ist es ein besonderer Vorteil der Erfindung, dass das prädiktive AGC-Verfahren zuverlässiger und wirksamer zur Anwendung kommen kann. Dies ist besonders eine Folge der Tatsache, dass die Mobilstation den bei der Datenübertragung benutzten Übertragungspegel kennt, da er der Mobilstation beispielsweise mithilfe eines Versatzwerts angezeigt wird. Mithilfe der Erfindung wird die Datenübertragung vorhersehbarer, wodurch außerdem der Gebrauch von Empfängerarchitekturstrukturen ermöglicht ist, die in Verbindung mit dem leitungsvermittelten GSM-System bekannt sind. Herkömmlicherweise war es beim Gestalten von Empfängern, die im GSM-System arbeiten, möglich vorauszusetzen, dass die Signalquelle, d.h. die Basisstation, gleich bleibend ist. Daher war es die einzige Funktion, die Wirkungen der Umgebung auf das Signal (Fading, Frequenzverschiebung, Verzögerungsverbreitung) vorherzusehen, um das Signal zu empfangen. Gemäß der Erfindung ist es bei der Datenübertragung des GPRS-Systems nun möglich, in der Mobilstation zu unterscheiden, ob eine Änderung des empfangenen Signals durch die Basisstation oder durch Änderungen der Umgebung verursacht wurde.
  • Wie allgemein bekannt, muss gemäß den gegenwärtigen GPRS-Spezifizierungen bei der Datenübertragung der Frame-Struktur (Multiframe) zumindest ein Block mit einer genügenden Übertragungsleistung an eine jede Mobilstation in einem Übertragungsmodus übertragen werden, was jedoch den Betrieb des Kommunikationsnetzes erschwert. Der Zweck ist, die verschiedenen Parameter (Timing, Frequenz, Verstärkung) der Mobilstation mithilfe eines Bezugs fein abzustimmen. Die Benutzung dieser Bezugsübertragung ist jedoch nicht möglich, weil die Mobilstationen Übertragungszeitpunkt und -ort und die benutzte Übertragungsleistung nicht kennen. Gemäß einer anderen Ausführungsform ist dies derart eingerichtet, dass in der aus Blöcken zusammengesetzten Frame-Struktur bei der Kommunikation ein Block, günstigerweise der erste Funkblock (B0, 4), mit derselben Leistung wie der PBCCH-Kanal oder BCCH-Kanal übertragen wird, wenn der PBCCH-Kanal nicht verfügbar ist. Auf diese Art und Weise ist es möglich, einen Bezugspegel zu finden, auf dem das Abhören durchgeführt werden muss, um einen zuverlässigen Empfang zu gewährleisten.
  • Wenn der PDCH-Kanal 12 Blöcke umfasst, kann ein Block an höchstens 96 Mobilstationen während des Frames übertragen werden (Single Slot). Dies würde jedoch bedeuten, dass ungefähr 92% der von der Mobilstation zum Empfang benutzten Leistung verschwendet ist. In der Praxis ist der Wert (96) jedoch noch erheblich kleiner, weil Blöcke und Kapazität außerdem für andere Datenübertragung benutzt werden, wie etwa Signalisierung, und weil die meisten der GPRS-Mobilstationen Multislot-Datenübertragung unterstützen. Die Folge ist, wie oben angeführt, dass die Mobilstationen unnötigerweise die Kapazität ihrer Leistungsquelle verbrauchen, um wenige Blöcke während eines Frames zu empfangen.
  • Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren detaillierter beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 einen Protokollstapel des Stands der Technik, insbesondere einen Protokollstapel des GPRS-Systems,
  • 2 die Struktur eines Blocks gemäß dem Stand der Technik, insbesondere die Struktur eines Funkblocks des GPRS-Systems,
  • 3 die Struktur eines Blocks gemäß der Erfindung, insbesondere die Struktur eines RLC/MAC-Blocks, der bei der Downlink-Datenübertragung im GPRS-System benutzt ist,
  • 4 eine Frame-Struktur des Stands der Technik, insbesondere die Frame-Struktur des GPRS-Systems,
  • 5 ein bevorzugtes System, in dem die Erfindung angewendet sein kann, und
  • 6a bis 6c die Strukturen von Blöcken gemäß anderer bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung, insbesondere die Struktur von RLC/MAC-Blöcken, die bei der Downlink-Datenübertragung im GPRS-System benutzt sind.
  • Der Protokollstapel des GPRS-Systems, der in 1 gezeigt ist, und die Struktur des Funkblocks des GPRS-Systems sind detaillierter in der GSM-Standardspezifizierung beschrieben.
  • 5 zeigt Kommunikationsnetzverbindungen in einem paketvermittelten GPRS-Dienst. Das Hauptelement der Infrastruktur des Netzes für die GPRS-Dienste ist ein GPRS Support Node, GSN. Er ist ein Mobility-Router zum Implementieren der Kopplung und Zusammenwirkung zwischen verschiedenen Datennetzen, beispielsweise zu einem öffentlichen, paketvermittelten Datennetz PSPDN über eine Verbindung Gi oder zu einem GPRS-Netz eines anderen Betreibers über eine Verbindung Gp, Mobility Management mit GPRS-Registern über eine Verbindung Gr und Übertragung von Datenpaketen an drahtlose Kommunikationsgeräte MS, ungeachtet ihres Standorts. Physikalisch ist es möglich, den GPRS Support Node GSN in eine Mobilfunkvermittlungsstelle MSC einzugliedern, oder es kann ein separates Netzelement auf Grundlage der Architektur von Datennetzroutern bilden. Die Benutzerdaten werden direkt zwischen dem Support Node GSN und einem Basisstationssystem BSS, das aus Basisfunkstationen BTS und Basisstationssteuerungen BSC gebildet ist, über eine Verbindung Gb übertragen, wobei zwischen dem Support Node GSN und der Mobilfunkvermittlungsstelle MSC eine Signalverbindung Gs besteht. In 5 stellen durchgezogene Linien zwischen den Blöcken Datenkommunikation (d.h. Übertragung von Sprache oder Daten in digitalem Format) dar, während gestrichelte Linien Signalisierung darstellen. Physikalisch können Daten transparent über die Mobilfunkvermittlungsstelle MSC übertragen werden. Die Funkschnittstelle zwischen dem drahtlosen Kommunikationsgerät MS und einem Festnetz läuft über die Basisfunkstation BTS und ist mit dem Bezugszeichen Um angegeben. Die Bezugszeichen Abis und A bezeichnen eine Schnittstelle zwischen der Basisfunkstation BTS und der Basisstationssteuerung BSC und entsprechend zwischen der Basisstationssteuerung BSC und der Mobilfunkvermittlungsstelle MSC, die eine Signalverbindung ist. Das Bezugszeichen Gn bezeichnet die Verbindung zwischen verschiedenen Support Nodes desselben Betreibers. Wie in 5 dargestellt, sind die Support Nodes typischerweise in Gateway Support Nodes GGSN (Gateway GSN) und Serving, d.h. Home Support Nodes SGSN (Serving GSN) aufgeteilt. Das GSM-System ist ein Time Division Multiplex Access-(TDMA-)System, bei dem Kommunikation auf dem Funkkanal zeitlich aufgeteilt ist und in aufeinander folgend wiederholten TDMA-Frames stattfindet, die jeweils aus mehreren (acht) Timeslots gebildet sind. In jedem Timeslot wird ein Informationspaket in einem Funkfrequenzburst übertragen, der eine endliche Dauer aufweist und aus einer Gruppe modulierter Bits gebildet ist. Die Timeslots sind hauptsächlich als Steuerkanäle und Kommunikationskanäle benutzt. Die Kommunikationskanäle werden zum Übertragen von Sprache und Daten genutzt, und die Steuerkanäle werden zum Signalisieren zwischen der Basisstation BTS und drahtlosen Kommunikationsgeräten MS benutzt.
  • Die Ausgangsleistung der Basisstation (BTS-Ausgangsleistung) wird folgendermaßen gesteuert. Bei Blöcken, die Daten eines PPCH-Kanals oder eines PAGCH-Kanals und Daten eines PBCCH-Kanals oder PTCCH-Kanals enthalten, benutzt die Basisstation eine feststehende Ausgangsleistung, die niedriger als die Ausgangsleistung eines BCCH-Kanals (Broadcast Control Channel) sein kann. Der BCCH-Kanal überträgt allgemeine Information, die die Paketdatenübertragung betrifft. Gemäß dem Stand der Technik wird die Änderung der Leistung des PCCCH-Kanals bezüglich des BCCH-Kanals angezeigt (Pb-Parameter) und auf dem PBCCH-Kanal übertragen. Da der PBCCH-Kanal nun fehlt, wird Pb auf Null gesetzt.
  • In anderen Fällen kann die Leistungssteuerung bei der Downlink-Datenübertragung benutzt werden. Gemäß der Erfindung werden Mobilstationen, die den PDCH-Kanal abhören, über eine Änderung der Übertragungsleistung des PDCH-Kanals mithilfe eines PR-Felds (Power Reduction) informiert, das im MAC-Header des Blocks einzurichten ist. Es ist jedoch zu beachten, dass die Übertragungsleistung der Basisstation nur nach dem Übertragen von Datenblöcken geändert werden kann, da das PR-Feld nur im RLC-Datenblock des MAC-Headers definiert ist.
  • Ferner zeigt 3 detaillierter den RLC-Datenblock der Downlink-Datenübertragung gemäß der GSM-Spezifizierung, durch das PR-Feld ergänzt, das durch Unterstreichen markiert ist. Die Bitmap eines RRBP-Felds (Relative Reserved Block Period) zeigt den individuellen Uplink-Block an, den die Mobilstation zum Übertragen eines PACKET CONTROL ACKNOWLEDGEMENT-Blocks oder eines PACCH-Blocks an das Kommunikationsnetz benutzt. Wenn das RRBP-Feld als Teil des RLC/MAC-Blocks übertragen wird, der einen RLC/MAC-Steuerblock umfasst, überträgt die Mobilstation den PACKET CONTROL ACKNOWLEDGEMENT-Block in einem gegebenen Uplink-Datenübertragungsblock.
  • Das PT-Feld (Payload-Typ) zeigt an, ob der betreffende RLC/MAC-Block ein RLC/MAC-Steuerblock oder ein RLC-Datenblock ist. Ein FBI-Feld (Final Block Indicator) zeigt den letzten RLC-Block der TBF-Datenübertragung an. Das TFI-Feld fungiert als Identifizierung, die die TBF-Datenübertragung anzeigt, zu der der RLC-Block gehört. Es wurde oben in dieser Schrift angeführt, dass die Anzahl der versorgten Mobilstationen gewöhnlich weniger als 96 ist. Bezüglich des Leistungsverbrauchs der Mobilstationen sollte die Zuteilung von Ressourcen und der verfügbaren Kapazität eher für 1 bis 3 Mobilstationen pro PDCH-Kanal bei der Downlink-Datenübertragung ausgeführt werden, was zu einem Maximum von 8 bis 24 Mobilstationen pro Trägerwelle (physikalischer Funkkanal) führt. Da die meisten der Mobilstationen Multislot-Zuteilung unterstützen, bedeutet dies, dass eine genügende Anzahl von TFI-Feldwerten 32 wäre, was gleichzeitig bezüglich der effizienten Benutzung der Ressourcen des Funkkanals genügend wäre und die Mobilstationen andererseits während der meisten Zeit, die sie zum Abhören des Funkkanals nutzen, Information empfangen würden. Infolgedessen kann die Länge des TFI-Felds von den bekannten 7 Bit auf 5 innerhalb der Erfindung herabgesetzt sein, da mithilfe eines Bitmusters, das 5 Bit umfasst, 32 Werte zwischen 0 und 31 angezeigt werden können. Die 2 freien Bit können nun für das PR-Feld gemäß der Erfindung benutzt werden. Entsprechend kann das TFI-Feld des RLC-Datenblocks derart reduziert sein, dass es 5 Bit enthält.
  • Eine andere Alternative ist ferner, die Bits der S/P-(Supplementary/Polling-) oder RRBP-Felder zu benutzen, wobei jedoch bezüglich der Leistungssteuerung der Downlink-Datenübertragung der Nachteil bestünde, dass Änderungen bei Benutzung dieser Felder zum Anzeigen der Polling-Funktion nicht möglich wären. 6a bis 6c stellen andere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung zum Anordnen des PR-Felds dar. Verschiedene Ausführungsformen ermöglichen 32, 64 oder 128 TFI-Werte. In der Alternative, die in 6c dargestellt ist, sind die Felder derart angeordnet, dass 32 verschiedene TFI-Werte, 2 dB Leistungspegelanzeige für die Downlink-Datenübertragung gestattet ist und auf das RRBP-Feld verzichtet ist. Dadurch ist die Bestätigung derart eingerichtet, dass sie günstigerweise stets 2 Blöcke nach der Polling-Funktion stattfindet, d.h. auf eine festgesetzte Art und Weise und so schnell wie möglich. Dies ist zum Optimieren der Datenübertragung sinnvoll und würde die Funktionalität des Systems nicht beeinträchtigen. Im Header ist es möglich, nur ein Bit zum Anzeigen zu benutzen, ob die Polling-Funktion angefordert ist oder nicht.
  • Günstigerweise sind die Leistungspegel bezüglich des bekannten Leistungspegels angezeigt, wobei in Verbindung mit dem GPRS-System ein BCCH-Kanal benutzt ist. Eine PBCCH-Trägerwelle ist nicht ständig verfügbar, aber eine BCCH-Trägerwelle kann fortlaufend überwacht werden. Somit könnte eine Reduzierung der Leistung des PDCH-Kanals auf dieselbe Art und Weise wie auf dem PBCCH-Kanal mithilfe eines Pb-Parameters angezeigt werden. Das PR-Feld (Power Reduction) zeigt eine Reduzierung der zum Übertragen des nächsten RLC-Blocks auf dem PDCH-Kanal im Vergleich mit dem PBCCH-Kanal an. Die Reduzierung wird beispielsweise gemäß der folgenden Tabelle 1 angezeigt.
  • Figure 00240001
    Tabelle 1
  • Ein E-Bit (Extension) zeigt an, dass der RLC-Header außerdem Information enthält, die ein zusätzliches Oktett (Bit 1 – 8) umfasst. Ein BSN-Feld (Block Sequence Number) zeigt die Reihenfolge jeden RLC-Datenblocks in jeder TBF-Datenübertragung in 7 Bits an. Ein M-Bit (More) zusammen mit dem E-Bit und einem LI-Feld (Längenindikator) ist zum Einschränken der LLC-Frames der TBF-Datenübertragung benutzt. Wenn das M-Bit und das E-Bit im selben Oktett vorkommen, ist es möglich, sie zusammen zu benutzen (Bitmuster 00), um anzuzeigen, dass die Mobilstation alle Felder des RLC/MAC-Blocks außer dem USF-Feld zu ignorieren hat. Bei der vorliegenden Erfindung ist dies außerdem zum Anzeigen benutzt, dass PT-, RRBP- und S/P-Felder zu berücksichtigen sind. Das S/P-Feld zeigt an, ob das RRBP-Feld gültig ist oder nicht.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht einzig auf die oben dargestellten Ausführungen beschränkt, sondern kann innerhalb des Anwendungsgebiets der beiliegenden Ansprüche modifiziert werden. Die Erfindung kann außerdem beispielsweise im UMTS-System (Universal Mobile Telecommunication System) Anwendung finden.

Claims (9)

  1. Verfahren zum Steuern des Betriebs einer Mobilstation (MS) in einem paketvermittelten Kommunikationsnetz (20) auf Grundlage eines zellularen Netzes, wobei das Kommunikationsnetz (20) zum Übertragen von Information zwischen einer Basisstation (BTS) und zumindest einer Mobilstation (MS) mithilfe eines Funkkanals angeordnet ist, wobei zum Übertragen der Information eine Übertragungsleistung auf einem eingestellten Pegel auf dem Funkkanal benutzt wird, und wobei Information, die in aufeinander folgende Blöcke (10, B0 bis B11) aufgeteilt wird, von der Basisstation (BTS) auf dem Funkkanal an die Mobilstation (MS) übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Block (10, B0 bis B11) Information (PR) über den Übertragungsleistungspegel eines jeden Blocks (10, B0 bis B11) umfasst.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Block (10, B0 bis B11) Information (PR) über den Übertragungsleistungspegel eines anderen Blocks (10, B0 bis B11) umfasst, der als nächster übertragen werden soll.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Block (10, B0 bis B11) Information (PR) über den Übertragungsleistungspegel des Blocks (10, B0 bis B11) umfasst.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein RLC-Block (10, B0 bis B11) gemäß dem GPRS-System als der Block (10, B0 bis B11) benutzt wird, und dass Information (PR) über den Übertragungsleistungspegel mithilfe eines MAC-Headers in dem RLC-Block (10, B0 bis B11) übertragen wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Übertragungsleistungspegel mithilfe von Bits (1 bis 8), die in einem Oktett (Oktett 1 bis M) enthalten sind, angezeigt wird, wobei zumindest einige der Bits auf eine an sich bekannte Art und Weise für ein TFI-Feld (TFI) vorgesehen sind.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Übertragungsleistungspegel als Unterschied (PR) zu einem bekannten Bezugspegel angezeigt wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der benutzte Bezugspegel ein BCCH-Kanal gemäß dem GPRS-System ist.
  8. Kommunikationssystem zum Einsetzen von paketvermittelter Datenübertragung auf Grundlage eines zellularen Netzes, wobei das Kommunikationsnetz (20) zum Übertragen von Information zwischen einer Basisstation (BTS) und zumindest einer Mobilstation (MS) mithilfe eines Funkkanals angeordnet ist, wobei die Datenübertragung auf dem Funkkanal derart eingerichtet ist, dass sie mit einer Übertragungsleistung auf einem eingestellten Pegel stattfindet, und wobei der Funkkanal zum Übertragen von Information, die in aufeinander folgende Blöcke (10, B0 bis B11) aufgeteilt ist, von der Basisstation (BTS) an die Mobilstation (MS) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Kommunikationssystem (20) außerdem zum Übertragen des Blocks (10, B0 bis B11), der Information (PR) über den Übertragungsleistungspegel eines jeden Blocks (10, B0 bis B11) enthält, über einen Funkkanal angeordnet ist.
  9. Drahtloses Kommunikationsgerät, das zum Arbeiten in einem Kommunikationssystem angeordnet ist, wobei das Kommunikationssystem zum Einsetzen von paketvermittelter Datenübertragung auf Grundlage eines zellularen Netzes angeordnet ist, und wobei das Kommunikationsnetz (20) zum Übertragen von Information zwischen einer Basisstation (BTS) und zumindest einem drahtlosen Kommunikationsgerät (MS) mithilfe eines Funkkanals angeordnet ist, wobei die Datenübertragung auf dem Funkkanal derart eingerichtet ist, dass sie mit einer Übertragungsleistung auf einem eingestellten Pegel stattfindet, und wobei der Funkkanal zum Übertragen von Information, die in aufeinander folgende Blöcke (10, B0 bis B11) aufgeteilt ist, von der Basisstation (BTS) an das drahtlose Kommunikationsgerät (MS) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das drahtlose Kommunikationsgerät (MS) außerdem zum Empfangen des Blocks (10, B0 bis B11) angeordnet ist, der von der Basisstation (BTS) auf dem Funkkanal übertragen ist, wobei der Block (10, B0 bis B11) Information (PR) über den Übertragungsleistungspegel eines jeden Blocks (10, B0 bis B11) enthält.
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