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TECHNISCHER
BEREICH
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Diese
Erfindung betrifft Deodorantzusammensetzungen nach Anspruch 1, umfassend
Deodorantwirkstoff und einen Träger,
der 1,2-Hexandiol umfasst. Dieser Träger ist milder zur Haut als
viele andere polyolhaltige Träger
und ist besonders wirksam als Haftverbesserer für Geliermittelsysteme, die
Silikon oder andere Träger
enthalten. Die Zusammensetzungen bieten verbesserte Klarheit und
schließen
deshalb klare oder lichtdurchlässige
Deodorantzusammensetzungen ein.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Deodorantzusammensetzungen
für Anwendung
bei der Bekämpfung übler Gerüche in Verbindung
mit Transpiration beim Menschen sind gut bekannt. Diese üblen Gerüche entwickeln
sich durch Transpiration beim Menschen, vorrangig infolge mikrobieller
Interaktion mit Schweißdrüsensekreten,
die dann stechend riechende Fettsäuren bildet. Deodorantzusammensetzungen
enthalten antimikrobielle Mittel, die dazu beitragen, die mikrobielle
Entwicklung solcher übler
Gerüche
zu bekämpfen,
und/oder sie können
desodorierende Duftstoffe enthalten, die dazu beitragen, die Sinneswahrnehmung
der üblen
Gerüche
zu maskieren.
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Gelförmige Desodorierungszusammensetzungen
sind ein besonders häufig
angewandtes Mittel, um das Auftreten von durch Perspiration verursachten üblen Gerüchen zu
verhindern oder zu überdecken.
Diese Geldeodorantzusammensetzungen haben in der Regel die Form
eines festen oder weichen festen Stifts und werden, wie andere Deodorantprodukte,
ebenfalls örtlich
auf die Achselhöhle
oder einen anderen Bereich der Haut aufgetragen. Die Geldeodorants
enthalten in der Regel ein Geliermittel oder ein anderes Strukturmittel, ein
Lösungsmittel,
um das Geliermittel oder das andere Strukturmittel löslich zu
machen, und einen Deodorantwirkstoff wie ein antimikrobielles Mittel,
geruchsverbessernden Duftstoff oder anderes geruchsmaskierendes
Material. Diese Zusammensetzungen können wässrige oder wasserfreie Systeme
sein und enthalten in der Regel ein polares Lösungsmittel, um die Löslichmachung
des Geliermittels oder des anderen Strukturmittels unterstützt. Viele
dieser Zusammensetzungen enthalten auch Diol oder andere mehrere
Hydroxylgruppen enthaltenden Lösungsmittel,
wie aliphatische Polyole mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen, wofür übliche Beispiele Propylenglycol,
Ethylenglycol, Diethylenglycol, 1,2-Propylenglycol, 1,3-Propylenglycol,
1,3-Butylenglycol (1,3-Butandiol),
Glycerin (1,2,3-Trihydroxypropan), 2-Methyl-2,4-pentandiol (Hexylenglycol),
2-Ethyl-1,3-hexandiol, 1,2,6-Hexandiol einschließen, und Kombinationen davon.
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WO-A-97
06778 offenbart eine kosmetische Gelzusammensetzung, die reduzierte
Hautreizung aufweist und ein schweißhemmendes Mittel oder einen
Deodorantwirkstoff und ein Glycol umfasst.
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WO-A-98
58624 offenbart eine wasserfreie Deodorantzusammensetzung, die 1,2-Hexandiol
umfasst.
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Viele
Deodorantzusammensetzungen verursachen jedoch Hautreizung, wenn
sie örtlich
auf die Achselhöhlen
oder andere empfindliche Hautbereiche aufgetragen werden. Diese
Reizung wird hauptsächlich dem
Diol oder den mehrere Hydroxylgruppen enthaltenden Lösungsmitteln,
die üblicherweise
in solchen Zusammensetzungen verwendet werden, zugeschrieben. Diese
Hautreizung ist besonders problematisch, wenn die aufgetragene Zusammensetzung
ein wasserfreies System ist, das höhere Konzentrationen des mehrere Hydroxylgruppen
enthaltenden Träger
enthält,
und noch problematischer bei einem kleinen Prozentsatz der Bevölkerung,
der auf örtliche
Polyolreizung ungewöhnlich
empfindlich reagiert.
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Es
hat sich nun gezeigt, dass Deodorantzusammensetzungen, die 1,2-Hexandiol
enthalten, weniger Hautreizung verursachen als viele andere Deodorantzusammensetzungen,
die Diol oder andere stark polare Polyollösungsmittel enthalten.
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Es
wurde auch gefunden, dass 1,2-Hexandiol ein hervorragender Haftverbesserer
ist, der nicht nur weniger Hautreizung verursacht, sondern auch
in geringeren Konzentration als viele andere Haftverbesserer verwendet
werden kann, was wiederum zu verringerter Hautreizung führt. Das
1,2-Hexandiollösungsmittel
ist auch bei der Formulierung klarer oder lichtdurchlässiger Deodorantzusammensetzungen
sehr nützlich.
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Es
wurde auch gefunden, dass Deodorantzusammensetzungen, die eine Kombination
aus Triclosan und Triclocarban enthalten, der Zusammensetzung eine
verbesserte Deodorantwirksamkeit verleihen. Diese Wirkstoffkombination
kann in jeder örtlich
anzuwendenden Zusammensetzung verwendet werden, einschließlich den
hierin beschriebenen Zusammensetzungen.
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Es
ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Deodorantzusammensetzung
und ein Anwendungsverfahren für
eine solche Zusammensetzung bereitzustellen, die milder zur Haut
ist als andere diolhaltige Deodorantzusammensetzungen. Es ist ein
weiteres Ziel, eine solche Zusammensetzung bereitzustellen, die
auch gute Hautgefühleigenschaften
während
und nach der örtlichen
Anwendung aufweist und/oder verbesserte Produktklarheit bereitstellt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Deodorantzusammensetzungen
nach Anspruch 1, umfassend von ungefähr 0,1 Gew.-% Deodorantwirkstoff
von ungefähr
0,1 Gew.-% einen Träger,
der 1,2-Hexandiol umfasst, und von 10 Gew.-% bis 75 Gew.-% Wasser.
Bevorzugte Ausführungsformen
umfassen ein Geliermittel oder ein anderes geeignetes Strukturmittel.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zur Bekämpfung oder
Hemmung schlechter Gerüche,
die mit menschlichem Schweiß zu
tun haben, nach Ansprüchen
5 bis 7.
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Es
ist nun herausgefunden worden, dass die Auswahl von 1,2-Hexandiol
als Lösungsmittel
oder Haftverbesserer in einer Deodorantzusammensetzung der Zusammensetzung
verbesserte Leistung im Verhältnis zu
anderen polyolhaltigen Deodorantzusammensetzungen verleiht. Insbesondere
wurde herausgefunden, dass 1,2-Hexandiol milder zur Haut ist als
viele andere ähnliche
polyolhaltige Lösungsmittel
und als Haftverbesserer wirksamer ist als viele andere gebräuchliche
Diollösungsmittel
und/oder verbessert Produktklarheit bereitstellt. Diese Zusammensetzungen
bieten auch verbesserte Hautgefühlsleistung, Ästhetik
und/oder Produktstabilität
im Vergleich zu vielen anderen polyolhaltigen Deodorantzusammensetzungen.
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Es
wurde auch gefunden, dass die Kombination von Triclosan und Triclocarban
beim örtlichen
Auftragen auf die Achselhöhle
oder einen anderen Hautbereich verbesserte Deodorantwirksamkeit
bereitstellt, die größer ist
als die zusätzlichen
Deodorantvorteile, die ansonsten von einer solchen Kombination erwartet
werden würden.
Die Kombination aus Triclosan/Triclocarban ist wirksam bei der Bereitstellung
verbesserter Deodorantleistung von der Deodorantzusammensetzung
der vorliegenden Erfindung oder bei Auftragen von einer anderen örtlich anzuwendenden
Deodorantzusammensetzung, die diese Wirkstoffkombination enthält und die anderweitig
zum Auftragen auf menschliche Haut geeignet ist.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG
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Die
Deodorantzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung schließen Deodorantzusammensetzungen
in End- oder Zwischenproduktform ein. Diese Deodorantzusammensetzungen
sind zum örtlichen
Auftragen auf die Achselhöhle
oder andere geeignete Hautbereiche vorgesehen oder sind zum Gebrauch
als Formulierungs-Zwischenverbindungen im Herstellungsverfahren
anderer Deodorant-Endproduktformen vorgesehen.
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Der
Begriff „Umgebungsbedingungen", wie hierin verwendet,
bezieht sich auf die Umgebungsbedingungen bei ungefähr einer
Atmosphäre
Druck, 50% relativer Luftfeuchtigkeit und ungefähr 25°C.
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Die
Löslichkeitsparameter
für verschiedene
Lösungsmittel
oder andere hierin beschriebene Materialien werden mit im Fachgebiet
der Chemie gut bekannten Verfahren bestimmt, um den relativen polaren
Charakter eines Lösungsmittels
oder anderen solchen Materials zu ermitteln. Eine Beschreibung der
Löslichkeitsparameter
und der Verfahren für
deren Bestimmung findet sich in C.D. Vaughan in „Solubility Effects in Product,
Package, Penetration and Preservation" 103 Cosmetics and Toiletries, 47–69, Oktober
1988; und C. D. Vaughan, „Using
Solubility Parameters in Pharmaceuticals Formulation", 36 J. Soc. Cosmetic
Chemists, 319–333,
September/Oktober, 1988, deren Beschreibungen hierin durch Bezugnahme
eingeschlossen sind.
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Der
Begriff „flüchtig", wie hierin gebraucht,
bezeichnet die Materialien, die gemessen bei 25°C einen messbaren Dampfdruck
haben. Solche Dampfdrücke
liegen in der Regel im Bereich von ungefähr 1,3 Pa (0,01 mm Hg) bis
ungefähr
800 Pa (6 mm Hg), typischer von ungefähr 2,6 Pa (0,02 mm Hg) bis
ungefähr
200 Pa (1,5 mm Hg), und haben einen durchschnittlichen Siedepunkt
bei ungefähr
101 kPa (1 atm), der in der Regel weniger als ungefähr 250°C, typischer
weniger als ungefähr
235°C bei
101 kPa (1 Atmosphäre
(atm)) Druck beträgt.
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Alle
Prozentsätze,
Anteile und Verhältnisse,
wie hierin verwendet, beziehen sich auf das Gewicht der Gesamtzusammensetzung,
wenn nicht anders angegeben. Alle Gewichte, soweit sie sich auf
aufgelistete Bestandteile beziehen, basieren auf der Wirkstoffmenge
und schließen
daher keine Lösemittel
oder Nebenprodukte ein, die in kommerziell erhältlichen Materialien enthalten
sein können,
sofern nicht anders angegeben.
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Desodorierungswirkstoffe
und Duftstoffe
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Die
Deodorantzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung umfassen einen
Deodorantwirkstoff, einen Duftstoff oder Kombinationen davon in
Konzentrationen im Bereich von ungefähr 0,001 Gew.-% bis ungefähr 50 Gew.-%,
vorzugsweise von ungefähr
0,01 Gew.-% bis ungefähr
20 Gew.-%, mehr bevorzugt von ungefähr 0,1 Gew.-% bis ungefähr 10 Gew.-%,
noch mehr bevorzugt von ungefähr
0,1 Gew.-% bis ungefähr
5 Gew.-% der Zusammensetzung. Diese Deodorantwirkstoffe und Duftstoffe
schließen
jeglichen bekannten oder anderweitig sicheren und wirksamen Deodorantwirkstoff
oder Duftstoff, der sich zur örtlichen
Auftragung auf menschliche Haut eignet, ein.
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Falls
nicht anders bestimmt, bezieht sich in diesem Dokument der Begriff „Wirkstoff" generell auf Desodorierungswirkstoffe
oder Duftstoffe, während
der Begriff „Desodorierungswirkstoff" sich spezifisch
auf topische Materialien bezieht, die üble Gerüche verhindern oder eliminieren
können,
welche durch Perspiration entstehen. Der Begriff „Duftstoff", wie in diesem Dokument
angewandt, bezieht sich spezifisch auf jedes topische Material,
das durch die Perspiration entstehende üble Gerüche überdeckt oder maskiert oder
das der Zusammensetzung anderweitig den gewünschten Parfümduft verleiht.
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A) Desodorierungswirkstoff
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Deodorantwirkstoffe,
die zum Gebrauch in der Deodorantzusammensetzung der vorliegenden
Erfindung geeignet sind, schließen
jegliches örtlich
anzuwendendes Material ein, das für die Vorbeugung oder die Eliminierung
von mit Schweiß verbundenem
schlechten Geruch bekannt oder anderweitig wirksam ist. Diese Deodorantwirkstoffe
sind in der Regel antimikrobielle Mittel (wie z. B. Bakterizide
und Fungizide), üblen
Geruch absorbierendes Material oder Kombinationen davon.
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Bevorzugte
Desodorierungswirkstoffe sind antimikrobische Mittel, einschließlich Mittel
wie z. B. Cetyltrimethylammoniumbromid, Cetylpyridiniumchlorid,
Benzethoniumchlorid, Diisobutylphenoxyethoxyethyldimethylbenzylammoniumchlorid,
Natrium-N-laurylsarcosin,
Natrium-N-palmethylsarcosin, Laurylsarcosin, N-Myristoylglycin, Kalium-N-laurylsarcosin,
Trimethylammoniumchlorid, Natriumaluminiumchlorhydroxylactat, Triethylcitrat,
Tricetylmethylammoniumchlorid, 2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydiphenylether (Triclosan), 3,4,4'-Trichlorcarbanilid
(Triclocarban), Diaminoalkylamide wie L-Lysinhexadecylamid, Schwermetallsalze
von Citrat, Salicylat, und Piroctose, insbesondere Zinksalze und
Säuren
davon, Schwermetallsalze von Pyrithion, insbesondere Zinkpyrithion,
Zinkphenolsulfat, Farnesol, und Gemische davon.
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Bevorzugte
Desodorierungswirkstoffe sind Triclosan, Triclocarban und Gemische
davon, wobei die bevorzugte Konzentration von entweder Triclosan
oder Triclocarban sich erstreckt von ca. 0,01% bis ca. 1,0%, mehr
bevorzugt von ca. 0,1% bis ca. 0,5%, noch mehr bevorzugt von ca.
0,1% bis 0,3%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung, und
wobei sich die Gesamtkonzentration für Triclosan und Triclocarban
in einer Zusammensetzung von ca. 0,01% bis ca. 2,0%, mehr bevorzugt
von ca. 0,2% bis ca. 1,0%, noch mehr bevorzugt von ca. 0,2% bis
ca. 0,6% erstreckt, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung.
Es hat sich gezeigt, dass die Kombination dieser zwei Desodorierungswirkstoffe
eine Desodorierungswirksamkeit bereitstellt, die die kumulative
Desodorierungswirksamkeit überschreitet,
die man sonst von solch einer Verbindung erwarten würde.
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Die
bevorzugte Kombination von Triclosan und Triclocarban ist wirksam
bei der Verbesserung der Desodorierungsleistung der hier beschriebenen
Desodorierungszusammensetzungen oder jeglichem Deodorant oder jeglichen örtlich anzuwendenden
Zusammensetzung, die solch eine Kombination enthält und die anderweitig für die Auftragung
auf menschliche Haut geeignet ist. Die vorliegende Erfindung ist
daher auch auf ein Verfahren gerichtet, um durch menschliche Perspiration
entstandene üble
Gerüche
zu beherrschen, indem man die oben beschriebene Kombination von
Triclosan und Triclocarban oder irgendeine andere geeignete Zusammensetzung,
die die oben beschriebene Kombination von Triclosan und Triclocarban
enthält,
topisch auf die Achselhöhle
oder eine andere Hautfläche
aufbringt. Von den meisten Deodorantzusammensetzungen, die diese
Kombination enthalten, werden von ca. 0,1 Gramm bis ca. 2,0 Gramm
Desodorierungsmittel pro Achselhöhle
aufgetragen, vorzugsweise ein- oder zweimal täglich, mehr bevorzugt einmal
täglich.
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Andere
Deodorantwirkstoffe schließen
geruchsabsorbierende Materialien ein, wie Carbonat- und Hydrogencarbonatsalze,
einschließlich
Alkalimetallcarbonaten und -hydrogencarbonaten, Ammonium und Tetraalkylammonium.
Bevorzugt sind Natrium- und Kaliumsalze solcher geruchsabsorbierender
Materialien.
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Andere
Deodorantwirkstoffe schließen
schweißhemmende
Mittel, wie adstringente Metallsalze, besonders die anorganischen
und organischen Salze von Aluminium, Zirconium und Zink, sowie Mischungen
davon ein. Besonders bevorzugt sind die Aluminium- und Zirkoniumsalze,
wie Aluminiumhalogenide, Aluminiumchlorhydrat, Aluminiumhydroxyhalogenide,
Zirkonyloxyhalogenide und Zirkonylhydroxyhalogenide, und Mischungen
davon. Nicht einschränkende
Beispiele geeigneter schweißhemmender
Mittel zum diesbezüglichen Gebrauch
sind in US-Patent Nr. 5 429 816, dessen Beschreibung durch Bezugnahme
hierin eingeschlossen ist, beschrieben.
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B) Duftstoff
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Duftstoffe,
die zum Gebrauch in der Deodorantzusammensetzung der vorliegenden
Erfindung geeignet sind, schließen örtlich anzuwendendes
Material ein, das für
das Maskieren mit Schweiß verbundener schlechter
Gerüche
bekannt oder anderweitig wirksam ist oder der Zusammensetzung anderweitig
den gewünschten
Parfümduft
verleiht. Diese Duftstoffe können
beliebige Parfüme
oder Parfümchemikalien
einschließen,
die für
die topische Auftragung auf die Haut geeignet sind.
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Die
Konzentration des Duftstoffs in der Deodorantzusammensetzung soll
wirksam sein, um die gewünschten
Aromaeigenschaften bereitzustellen oder um üble Gerüche zu maskieren, wobei der üble Geruch inhärent mit
der Zusammensetzung verbunden ist oder mit der Entwicklung eines
durch menschliche Transpiration entstandenen üblen Geruchs zusammenhängt. Ebenso
sollten der Duftstoff und welche Träger auch immer mit ihm einhergehen
bei den oben offenbarten Konzentrationen kein übermäßiges Brennen auf der Haut verursachen,
besonders bei rissiger oder gereizter Haut. Der Duftstoff liegt
in der Regel in der Form wasserunlöslicher Duftstoffe vor, die
in der Deodorantzusammensetzung hierin löslich gemacht werden.
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Duftstoffe
werden durch den Fachmann in einer großen Bandbreite von Düften und
Intensitäten
hergestellt. Typische Duftstoffe sind in Arctander, Perfume and
Flavour Chemicals (Aroma Chemicals), Bd. I und II (1969); und Arctander,
Perfume and Flavour Materials of Natural Origin (1960), beschrieben.
US-Patent Nr. 4 322 308 und US-Patent Nr. 4 304 679, beide durch
Bezugnahme hierin eingeschlossen, offenbaren Duftkomponenten, die
generell diejenigen, die flüchtige
Phenolsubstanzen (wie Isoamylsalicylat, Benzylsalicylat, und rotes
Thymianöl); ätherische Öle (wie
Geraniumöl,
Patschuliöl
und Petitgrainöl);
Citrusöle;
Extrakte und Harze (wie Benzoinsiamresinoid und Opoponaxresinoid); „synthetische" Öle (wie Bergamotte 37 und 430,
Geranium 76 und Pomeransol 314); Aldehyde und Ketone (wie B-Methylnaphthylketon,
p-t-Butyl-A-methylhydrozimtaldehyd und p-t-Amylcyclohexanon); polycyclische
Verbindungen (wie Cumarin und β-Naphthylmethylether);
Ester (wie Diethylphthalat, Phenylethylphenylacetat, Nonanolid-1:4)
einschließen,
jedoch ohne darauf beschränkt
zu sein. Duftstoffe umfassen auch Ester und ätherische Öle, die aus Blumenmaterial
und Früchten
gewonnen werden, Citrusöle,
Quintessenzen, Aldehyde, Resinoide, Moschus- und andere Tiernoten
(d. h. natürlichen Isolate
von Zibet, Bibergeil, und Moschus), Balsam usw. und Alkohole (wie
Dimyrcetol, Phenylethylalkohol und Tetrahydromuguol). Beispiele
für solche
Komponenten, die hierin in Duftstoffen nützlich sind, schließen folgende
ein: Decylaldehyd, Undecylaldehyd, undecylenischen Aldehyd, Laurinaldehyd,
Amylzimtaldehyd, Ethylmethylphenylglycidat, Methylnonylacetaldehyd,
Myristinaldehyd, Nonalacton, Nonyladehyd, Octylaldehyd, Undecalacton,
Hexylzimtaldehyd, Benzaldehyd, Vanillin, Heliotropin, Camphora,
Parahydroxyphenolbutanon, 6-Acetyl
1,1,3,4,4,6-Hexamethyltetrahydronaphthalin, alpha-Methylionon, gamma-Methylionon und Amylcyclohexanon
und Gemische dieser Komponenten.
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Andere
geeignete Duftstoffe sind diejenigen, die mit Schweiß verbundene
Gerüche
maskieren oder zu maskieren helfen (nachstehend als geruchsmaskierende
Duftstoffe bezeichnet), wofür
nicht einschränkende Beispiele
in US-Patent Nr. 5 554 588, US-Patent Nr. 4 278 658, US-Patent Nr.
5 501 805 und der EP-Patentanmeldung 684 037 A1, die alle in ihrer
Gesamtheit durch Bezugnahme hierin eingeschlossen sind, beschrieben.
Bevorzugte geruchsmaskierende Duftstoffe sind die mit einem Deodorisierungswert
von mindestens ungefähr
0,25, mehr bevorzugt von ungefähr
0,25 bis ungefähr
3,5, noch mehr bevorzugt von ungefähr 0,9 bis ungefähr 3,5,
wie mit dem in der EP-Patentanmeldung 684 037 A1 beschriebenen Deodorisierungswerttest
gemessen.
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Der
hierin zu verwendende Duftstoff kann auch noch Lösungsvermittler, Verdünnungsmittel
oder Lösemittel
enthalten, die im Fachgebiet bestens bekannt sind. Solche Materialien
sind in Arctander, Perfume and Flavour Chemicals (Aroma Chemicals),
Bd. I und II (1969) beschrieben. Diese Materialien schließen in der
Regel kleine Mengen Dipropylenglycol, Diethylenglycol, C1-C6-Alkohole und/oder
-Benzylalkohol ein.
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FLÜSSIGER TRÄGER
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Die
Deodorantzusammensetzung der vorliegenden Erfindung umfasst von
ungefähr
0,1 Gew.-% bis ungefähr
99,9 Gew.-% einen flüssigen
Träger,
der 1,2-Hexandiol umfasst, vorzugsweise einen flüssigen Träger, der eine Kombination aus
1,2-Hexandiol und einem oder mehreren anderen bekannten oder anderweitig wirksamen
flüssigen
Trägermaterialien
umfasst. Der Träger
ist eine Flüssigkeit
unter Umgebungsbedingungen und schließt deshalb Trägerflüssigkeitskombinationen
oder Kombinationen von Trägerflüssigkeiten
und gelösten
Trägerfeststoffen
ein, mit der Maßgabe,
dass jegliche solche Kombination unter Umgebungsbedingungen in flüssiger Form
vorliegt.
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Die
Deodorantzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung werden als
wässrige
Zusammensetzung formuliert und umfassen von ungefähr 10 Gew.-%
bis ungefähr
75 Gew.-% Wasser, vorzugsweise von ungefähr 10 Gew.-% bis ungefähr 60 Gew.-%
Wasser, noch mehr bevorzugt von ungefähr 15 Gew.-% bis ungefähr 50 Gew.-%
Wasser.
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Die
Konzentration von 1,2-Hexandiol in der Deodorantzusammensetzung
der vorliegenden Erfindung liegt im Bereich von ungefähr 0,1 Gew.-%
der Deodorantzusammensetzung, aber spezielle 1,2-Hexandiolkonzentrationen
können
stark schwanken, abhängig
von Variablen wie 1) der Funktion, die von dem 1,2-Hexandiol erfüllt werden
soll, 2) der gewünschten
Produktform, Viskosität
und Härte
der Deodorantzusammensetzung, 3) ob die Deodorantzusammensetzung
in endgültiger
oder vorläufiger
Form ist, und 4) anderen Formulierungsvariablen, die in der Chemie-
oder Formulierungstechnik gut bekannt sind. Für die meisten Produktformen
liegt die Konzentration von 1,2-Hexandiol in der Deodorantzusammensetzung
im Bereich von ungefähr
0,1 Gew.-% bis ungefähr
70 Gew.-%, mehr bevorzugt von ungefähr 1 Gew.-% bis ungefähr 40 Gew.-%,
noch mehr bevorzugt von ungefähr
5 Gew.-% bis ungefähr
25 Gew.-% der Deodorantzusammensetzung.
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Zusätzlich zu
dem 1,2-Hexandiol-Träger
kann die Deodorantzusammensetzung ferner ein oder mehrere fakultative
flüssige
Träger
umfassen, die zur örtlichen
Anwendung geeignet sind und für
die gewünschte Produktform
angemessen sind. Zu solchen anderen fakultativen Trägern gehört jegliches
bekanntes oder anderweitig wirksames flüssiges Trägermaterial zum Gebrauch in
Deodorants oder anderen örtlich
anzuwendenden Zusammensetzungen. In dem Fall, dass der fakulta tive
flüssige
Träger
nicht ohne weiteres in 1,2-Hexandiol oder anderen Materialien in
dem flüssigen
Trägerbestandteil
mischbar oder dispergierbar ist, können andere flüssige Träger oder
Haftverbesserer zu der Zusammensetzung gegeben werden, um das 1,2-Hexandiol und
die anderen unvermischbaren oder nicht dispergierbaren Materialien
(z. B. nichtpolare Lösungsmittel)
in eine homogene Lösung
oder Dispersion zu bringen.
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Die
Konzentration aller Trägerflüssigkeiten
in der Deodorantzusammensetzung liegt in der Regel im Bereich von
ungefähr
10 Gew.-% bis ungefähr
90 Gew.-%, vorzugsweise von ungefähr 30 Gew.-% bis ungefähr 70 Gew.-%
der Deodorantzusammensetzung. In diesem Zusammenhang bezieht sich
der Begriff „alle
Trägerflüssigkeiten" auf die Kombination
von 1,2-Hexandiol und fakultativen Trägerflüssigkeiten, einschließlich Wasser.
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Fakultative
flüssige
Träger
zum Gebrauch in Kombination mit 1,2-Hexandiol in der Deodorantzusammensetzung
schließen
alle örtlich
angewendet sicheren und wirksamen organischen, silikonhaltigen oder
fluorhaltigen, flüchtigen
oder nichtflüchtigen,
polaren oder nichtpolaren Trägerflüssigkeiten
ein, vorausgesetzt, dass die erhaltene Kombination von Trägermaterialien
eine Lösung
oder andere homogene Flüssigkeit
oder flüssige
Dispersion bei der gewählten
Verarbeitungstemperatur der Zusammensetzung bildet. Die Verarbeitungstemperaturen
für die
Deodorantzusammensetzungen liegen in der Regel im Bereich von etwa
28°C bis etwa
250°C, typischer
von etwa 28°C
bis etwa 110°C
und noch typischer von etwa 28°C
bis etwa 100°C.
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Fakultative
flüssige
Träger
schließen
mäßig ethoxylierte
Ether von Fettalkoholen mit ungefähr 8 bis ungefähr 30 Kohlenstoffatomen,
Ester von Polyolen, Ester von Fettsäuren, Polyethylenglycole mit
mindestens 8 Ethoxylatgruppen, Polypropylenglycole mit mindestens
8 Propoxylatgruppen und Kombinationen davon ein. Spezielle nicht
einschränkende
Beispiele solcher Lösungsmittel
schließen
Propylenglycolmonoisostearat; PPG-3-Myristylether; PEG-8; 1,2-Pentandiol,
PPG-14-Butylether,
Dimethylisosorbid und Kombinationen davon ein.
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Fakultative
flüssige
Träger
schließen
einwertige C1- bis C20-Alkohole, vorzugsweise einwertige C2- bis
C8-Alkohole, andere zwei- oder mehrwertige C2- bis C40-Alkohole
als 1,2-Hexandiol, vorzugsweise zwei- oder mehrwertige C2- bis C20-Alkohole;
Alkylether von allen solchen Alkoholen (vorzugsweise C1-C4-Alkylether)
und polyalkoxylierte Glycole wie Propylenglycole und Polyethylenglycole,
die von 2 bis 7 sich wiederholende Alkoxylatgruppen (z. B. Ethoxylat-
oder Propoxylatgruppen) aufweisen; Polyglycerole, die von 2 bis
16 sich wiederholende Glyceroleinheiten aufweisen; Derivate und
Kombinationen davon ein.
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Spezielle
Beispiele für
solche fakultative flüssige
Träger
schließen
Propylenglycol, Hexylenglycol, Dipropylenglycol, Tripropylenglycol,
Glycerin, Ethanol, Propylenglycolmethylether, Dipropylenglycolmethylether, Dipropylenglycol,
Tripropylenglycol, Ethanol, n-Propanol, n-Butanol, t-Butanol, 2-Methoxyethanol,
2-Ethoxyethanol,
Ethylenglycol, Isopropanol, Isbutanol, 1,4-Butylenglycol, 2,3-Butylenglycol, 2,4-Dihydroxy-2-methylpentan,
Trimethylenglycol, 1,3-Butandiol, 1,4,-Butandiol und Kombinationen
davon ein. Andere ähnliche,
aber geeignete Lösungsmittel
zum Gebrauch als fakultative flüssige
Träger
sind z. B. in US-Patent Nr. 4 781 917 (Luebbe et al.), US-Patent
Nr. 5 643 558 (Provancal et al.), US-Patent Nr. 4 816 261 (Luebbe
et al.),
EP 404 533
A1 (Smith et al.) beschrieben.
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Andere
fakultative flüssige
Träger
umfassen Benzoatlösungsvermittler,
Cinnamatester, Sekundäralkohole,
Benzylacetat, Phenylalkan und Kombinationen davon.
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Bevorzugte
fakultative flüssige
Träger
schließen
PPG-3-Myristylether, Diisopropyladipat, PPG-14-Butylether, Dimethiconcopolyole
und Kombinationen davon ein.
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Andere
fakultative flüssige
Träger
schließen
modifizierte oder organofunktionelle Silikonträger, wie Polyalkylsiloxane,
Polyalkyarylsiloxane, Polyestersiloxane, Polyether-Siloxan-Copolymere,
Polyfluorsiloxane, Polyaminosiloxane und Kombinationen davon ein.
Diese modifizierten Silikonträger
sind in der Regel unter Umgebungsbedingungen flüssig und haben eine bevorzugte
Viskosität
von weniger als ungefähr
100 000 Centistoke, mehr bevorzugt weniger als ungefähr 500 Centistoke,
noch mehr bevorzugt von ungefähr
1 Centistoke bis ungefähr
50 Centistoke und am meisten bevorzugt von ungefähr 1 Centistoke bis ungefähr 20 Centistoke. Diese
modifizierten Silikonträger
sind in den Fachgebieten der Chemie allgemein bekannt; einige Beispiele
dafür sind
in 1 Cosmetics, Science and Technology, 27 bis 104 (M. Balsam und
E. Sagarin, Hrsg. 1972), in US-Patent 4 202 879, erteilt an Shelton
am 13. Mai 1980, in US-Patent 5 069 897, erteilt an Orr am 3. Dezember 1991,
beschrieben.
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Geeignete
modifizierte Silikonträger
umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf, Verbindungen oder Materialien,
wie vorstehend definiert, und die generell folgendermaßen gekennzeichnet
sind: Silikonpolyether oder Silikonglycole (wie z. B. Dimethicon-Copolyol),
silikonalkylverknüpfte
Polyether (wie z. B. Goldschmidt EM-90 oder EM-97), Siloxantenside
mit einer anhängenden/Rechen-/Kamm-Konfiguration,
Silikontenside mit einer Trisiloxan-Konfiguration und Silikontenside
von ABA/alpha-omega-Blockcopolymeren (wie z. B. Polyoxyalkylene,
Polyoxyethylen oder ethoxyliert, Polyoxyethylen/Polyoxypropylen
oder ethoxyliert/propoxyliert), aromatisch substituierte Silikonweichmacher
(wie z. B. Phenyl, alpha-Methylstyryl, Styryl, Methylphenyl, Alkylphenyl),
Silikon-Copolymere
mit anderen funktionellen Gruppen schließen ein: Wasserstoff, Alkyl,
Methyl, Amino, Trifluorpropyl, Vinyl, Alkoxy, Arylalkyl, Aryl, Phenyl,
Styryl, Polyether, Ester, Carboxylverbindungen, Alkylmethylsiloxane
oder Silikonwachse (wie z. B. Hexyl, Octyl, Lauryl, Cetyl, Stearyl),
nichtionische funktionelle Siloxan-Copolymere mit endständigen Gruppen,
die Silanol oder Trimethylsiloxy sind, nichtionische funktionelle Siloxane
mit Grundgerüstgruppen,
die Trisiloxan- oder Methicon-verknüpft sind, nichtionische Silikontenside, Tetraethoxysilan,
Tetramethoxysilan, Hexamethoxysilikon, Oxmethoxytrisiloxan, Silikonemulgatoren,
Silikon- oder Siloxanharze, Alkylsilikonharze, Polyoxyalkylen-Silikonharze,
MQ-Harze, wie Shiseido/Shin-etsu, z. B. Japanische Patentschrift
JP 86 143 760 oder von
Walker Chem. 6MBH (beschrieben in
EP
722 970 ), Alkoxysiloxane, Alkoxysilane, Methicone (Polymethylalkylsiloxane)
und Kombinationen davon.
-
Nicht
einschränkende
Beispiele geeigneter modifizierter Silikonträger zum Gebrauch in den Deodorantzusammensetzungen
hierin schließen
die folgenden von Dow Corning erhältlichen modifizierten Silikone ein:
DC-556-Fluid kosmetischer Reinheit (Phenyltrimethicon); DC-1784-Emulsion;
DC-AF-Emulsion; DC-1520-US-Emulsion;
DC-593-Fluid (Dimethicon [und] Trimethylsiloxysilicat); DC-3225C-Fluid (Cyclomethicon
[und] Dimethiconcopolyol); DC-1401 (Cyclomethicon [und] Dimethiconol);
DC-5640-Pulver; DC-Q2-5220 (Dimethiconcopolyol); DC Q2-5324 (Dimethiconcopolyol);
kosmetischer DC-2501-Wachs (Dimethiconcopolyol); DC-2502-Fluid (Cetyldimethicon);
DC-2503-Wachs (Stearyldimethicon); flüchtiges DC-1731-Fluid (Caproyltrimethicon);
DC-1-3563 (Dimethiconal); DC-X2-1286 (Dimethiconol); DC-X2-1146A
(Cylcomethicon [und] Dimethiconol); DC-7224 (Trimethylsilylamodimethicon);
DC-X2-1318-Fluid (Cyclomethicon [und] Vinyldimethicon); DC-QF 1-3593A-Fluid
(Trimethylsiloxysilicat) und Kombinationen davon.
-
Andere
nicht einschränkende
Beispiele geeigneter modifizierter Silikonträger zum Gebrauch in den Deodorantzusammensetzungen
hierin schließen
die folgenden von General Electric erhältlichen modifizierten Silikone
ein: GE CF-1142 (Methylphenylsiloxanfluid); GE SF-1328; GE SF-1188
(Dimethiconcopolyol); GE SF-1188A und Kombinationen davon.
-
Andere
nicht einschränkende
Beispiele geeigneter modifizierter Silikonträger zum Gebrauch in den Deodorantzusammensetzungen
hierin schließen
die folgenden von Goldschmidt erhältlichen modifizierten Silikone
ein: Abil EM-90 (Silikonemulgator); Abil EM-97 (Polyethersiloxan);
Tegomer H-Si 2111, H-Si 2311, A-Si 2120, A-Si 2320, C-Si 2141, C-Si
2341, E-Si 2130, E-Si 2330, V-Si 2150, V-Si 2550, H-Si 6420, H-Si
6440, H-Si 6460 (Alpha-Omega-Dimethicon-Copolymere) und Kombinationen
davon.
-
Andere
nicht einschränkende
Beispiele geeigneter modifizierter Silikonträger zum Gebrauch in den Deodorantzusammensetzungen
hierin schließen
die folgenden ein: Masil 756 from PPG Industries (Tetrabutoxypropyltrisiloxan);
Unisil SF-R (Dimethiconol von UPI); Silicate Cluster from Olin (Tris[tributoxysiloxy]methylsilan);
Silikoncopolymer F-754 (Dimethiconcopolymer von SWS Silicones);
und Kombinationen davon.
-
Die
Deodorantzusammensetzung der vorliegenden Erfindung umfasst vorzugsweise
einen flüchtigen Silikonträger in Kombination
mit 1,2-Hexandiol. Die Konzentration des flüchtigen Silikons liegt vorzugsweise im
Bereich von etwa 10 Gew.-% bis etwa 90 Gew.-%, mehr bevorzugt von
etwa 15 Gew.-% bis etwa 65 Gew.-% der Deodorantzusammensetzung.
Diese flüchtigen
Silikonträger
können
cyclische, lineare oder verzweigtkettige Silikone sein, die die
erforderliche, hierin definierte Flüchtigkeit aufweisen. Nicht
begrenzende Beispiele für
geeignete flüchtige
Silikone sind bei Todd et al., „Volatile Silicone Fluids
for Cosmetics",
Cosmetics and Toiletries 91 (1976), 27–32, beschrieben, dessen Beschreibung
hierin durch Bezugnahme eingeschlossen ist. Bevorzugt unter diesen
flüchtigen
Silikonen sind die cyclischen Silikone mit etwa 3 bis etwa 7, besonders
bevorzugt etwa 4 bis etwa 5 Siliciumatomen. Am meisten bevorzugt
werden jene, die der folgenden Formel entsprechen:

worin n von etwa 3 bis etwa
7, vorzugsweise von etwa 4 bis etwa 5, am meisten bevorzugt 5 ist.
Diese flüchtigen
cyclischen Silikone weisen im Allgemeinen einen Viskositätswert von
weniger als etwa 10 Centistoke auf. Alle Viskositätswerte,
die hier beschrieben sind, wurden, wenn nicht anders angegeben,
unter Umgebungsbedingungen gemessen oder bestimmt. Geeignete flüchtige Silikone
zum diesbezüglichen
Gebrauch schließen ein,
sind aber nicht beschränkt
auf Cyclomethicon D-5 (im Handel erhältlich von G. E. Silicones),
Dow Corning 344 und Dow Corning 345 (im Handel erhältlich von
der Dow Corning Corp.), GE 7207, GE 7158 und Silicone Fluids SF-1202
und SF-1173 (erhältlich
von der General Electric Co.), SWS-03314, SWS-03400, F-222, F-223, F-250,
F-251 (erhältlich
von der SWS Silicones Corp.), Volatile Silicones 7158, 7207, 7349
(erhältlich
von Union Carbide), Masil SF-V (erhältlich von Mazer) und Kombinationen
davon.
-
Fakultative
flüssige
Träger
können
auch einen anderen nichtflüchtigen
Silikonträger
einschließen
als die vorstehend beschriebenen bevorzugten modifizierten Silikonträger oder
zusätzlich
dazu. Diese nichtflüchtigen
Silikonträger
sind vorzugsweise lineare Silikone, die jene einschließen, die
einer der folgenden Formeln entsprechen, ohne darauf beschränkt zu sein:
worin
n größer als
oder gleich 1 ist. Diese linearen Silikonmaterialien haben generell
Viskositätswerte
von bis zu ungefähr
0,1 m
2/s (100 000 Centistoke), vorzugsweise
weniger als ungefähr
0,0005 m
2/s (500 Centistoke), mehr bevorzugt
von ungefähr
1 × 10
–6 m
2/s (1 Centistoke) bis ungefähr 0,0002
m
2/s (200 Centistoke), noch mehr bevorzugt
von ungefähr
1 × 10
–6 m
2/s (1 Centistoke) bis ungefähr 5 × 10
–5 m
2/s (50 Centistoke), wie unter Umgebungsbedingungen
gemessen. Zu Beispielen für
nichtflüchtige
lineare Silikone, die zur Verwendung in den Deodorantzusammensetzungen
geeignet sind, gehören,
ohne darauf beschränkt
zu sein, Dow Corning 200, Hexamethyldisiloxan, Rhodorsil Oils 70
047, erhältlich von
Rhone-Poulenc, Masil SF Fluid, erhältlich von Mazer, Dow Corning
225, Dow Corning 1732, Dow Corning 5732, Dow Corning 5750 (erhältlich von
der Dow Corning Corp.), SF-96, SF-1066 und SF18(350) Silicone Fluids
(erhältlich
von G.E. Silicones), Velvasil und Viscasil (erhältlich von der General Electric
Co.) und Silicone L-45, Silicone L-530, Silicone L-531 (erhältlich von Union
Carbide) und Siloxane F-221 und Silicone Fluid SWS-101 (erhältlich von
SWS Silicones).
-
Die
Deodorantzusammensetzung umfasst vorzugsweise eine Kombination flüchtiger
und nichtflüchtiger
Silikonmaterialien, mehr bevorzugt eine Kombination flüchtiger
und nichtflüchtiger
Silikonträgerflüssigkeiten.
Nicht einschränkende
Beispiele geeigneter Kombinationen solcher Silikonmaterialien sind
in US-Patent Nr. 5 156 834 (Beckmeyer et al.) beschrieben.
-
Andere
fakultative flüssige
Träger
schließen
flüchtige
und nichtflüchtige,
nichtpolare Träger,
wie Mineralöl,
Petrolatum, Isohexadecan, Isododecan, verschiedene andere Kohlenwasserstofföle und Kombinationen davon
ein. In diesem Zusammenhang bezieht sich der Begriff „nichtpolar" auf die Lösungsmittel
mit einem Löslichkeitsparameter
von weniger als 8,0 (cal/cm3)0,5,
vorzugsweise von ungefähr
5,0 (cal/cm3)0,5 bis
weniger als 8,0 (cal/cm3)0,5,
mehr bevorzugt von 6,0 (cal/cm3)0,5 bis ungefähr 7,60 (cal/cm3)0,5.
-
Geeignete
flüchtige
nichtpolare Lösungsmittel
sind die Lösungsmittel,
die die oben beschriebenen Dampfdruck- und Löslichkeitsparameter aufweisen,
die auch Kohlenwasserstoffe, Ester, Amide und Ether, die den erforderlichen
Dampfdruck und Löslichkeitsparameter
aufweisen, einschließen
können.
Bevorzugt sind nichtpolare Kohlenwasserstofflösungsmittel, die cyclische,
verzweigte oder kettenförmige
Konfigurationen sein können,
am meisten bevorzugt verzweigtkettige Kohlenwasserstoffe.
-
Bevorzugte
flüchtige
nichtpolare Lösungsmittel
sind die verzweigtkettigen Kohlenwasserstoffe mit dem erforderlichen
Dampfdruck und Löslichkeitsparameter
und mit ungefähr
4 bis ungefähr
30 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise mit ungefähr 4 bis ungefähr 20 Kohlenstoffatomen,
mehr bevorzugt mit ungefähr
6 bis ungefähr 20
Kohlenstoffatomen. Spezielle nicht einschränkende Beispiele für diese
nichtpolaren flüchtigen
Lösungsmittel
schließen
die Isoparaffine, die als Isopar M (C13-C14-Isoparaffin), Isopar
C (C7-C8-Isoparaffin),
C8-C9-Isoparaffin (Isopar E), Isopar G (C10-11-Isoparaffin), Isopar
L (C11-C13-Isoparaffin) und Isopar H (C11-C12-Isoparaffin) von Exxon
Chemical Company, Baytown/Texas (USA) erhältlich sind, ein. Andere nicht
einschränkende
Beispiele für
geeignete verzweigtkettige Kohlenwasserstoffe schließen Permethyl
99A (Isododecan), Permethyl 102A (Isoeicosan), Permethyl 101A (Isohexadecan)
und Kombinationen davon ein. Die Permethyl-Reihen sind von Preperse,
Inc., South Plainfield/New Jersey (USA) erhältlich. Andere nicht einschränkende Beispiele
für geeignete
verzweigtkettige Kohlenwasserstoffe schließen Erdöldestillate wie die, die von
Phillips Chemical als Soltrol 130, Soltrol 170 und von Shell als
Shell Sol 70, -71 und -2033 erhältlich
sind, und Kombinationen davon ein.
-
Nicht
einschränkende
Beispiele anderer geeigneter nichtpolarer flüchtiger Lösungsmittel schließen Dibutyladipat,
Diisopropyladipat, Dodecan, Octan, Decan und Kombinationen davon
und die Norpar-Reihe von Paraffinen, die von Exxon Chemical Company
als Norpar 12, -13 und -15 erhältlich
sind, ein. Noch ein anderes Beispiel schließt C11-C15-Alkane/-Cycloalkane,
die von Exxon als Exxsol D80 erhältlich
sind, ein.
-
Andere
fakultative flüssige
Träger
zum Gebrauch in Kombination mit dem 1,2-Hexandiol schließen Fluorchemikalien, wie Fluortenside,
Fluortelemere und Perfluorpolyether ein, für die einige Beispiele in Cosmetics & Toiletries, Using
Fluorinated Compounds in Topical Preparations, Bd. 111, Seite 47
bis 62, (Okt. 1996) beschrieben sind, ein. Spezifischere Beispiele
für derartige
flüssige
Träger
schließen
Perfluorpolymethylisopropylether, Perfluorpolypropylether, fluoriertes
Acrylamidtelomer, fluorierte Amidtenside, perfluorierte Thioltenside
ein, sind aber nicht auf diese beschränkt. Zu anderen spezielleren
Beispielen gehören,
oh ne darauf beschränkt
zu sein, die Polyperfluorisopropylether, erhältlich von DuPont Performance
Chemicals unter dem Handelsnamen Fluortress® PFPE
Oils, und die Fluortensidreihe, die unter dem Handelsnamen Zonyl®-Fluortenside
von DuPont Performance Chemical erhältlich ist.
-
Gelbildner
-
Die
Deodorantzusammensetzung der vorliegenden Erfindung umfasst vorzugsweise
einen Gelbildner bzw. ein Geliermittel oder ein anderes Strukturmittel.
Die Geliermittel- oder Strukturmittelkonzentrationen liegen vorzugsweise
im Bereich von ungefähr
0,01 Gew.-% bis ungefähr
20 Gew.-%, vorzugsweise von ungefähr 0,1 Gew.-% bis ungefähr 10 Gew.-%,
mehr bevorzugt von ungefähr
1 Gew.-% bis ungefähr
8 Gew.-%, noch mehr bevorzugt von ungefähr 3 Gew.-% bis ungefähr 7 Gew.-%
der Deodorantzusammensetzung.
-
Jedes
bekannte Geliermittel oder Strukturmittel kann in der Geldeodorantzusammensetzung
der vorliegenden Erfindung verwendet werden, vorausgesetzt, dass
das ausgewählte
Geliermittel oder Strukturmittel, bei einer Verarbeitungstemperatur
von ungefähr
50°C bis
ungefähr
150°C, vorzugsweise
von ungefähr
50°C bis
ungefähr
120°C, mehr
bevorzugt von ungefähr
60°C bis
ungefähr
100°C, schmelzen
und eine Lösung
oder andere homogene Flüssigkeit
oder flüssige
Dispersion mit dem flüssigen
Träger,
wie hierin definiert, bilden kann. Das gewählte Gelbildner oder Strukturmittel
muss der Deodorantzusammensetzung auch die gewünschte Gelmatrix und Produkthärte nach
Formulierung und Abschluss der Verarbeitung bereitstellen.
-
Bevorzugte
Geliermittel oder Strukturmittel sind Salze von Fettsäuren, worin
die Fettsäureeinheit
von ungefähr
12 bis ungefähr
40 Kohlenstoffatome, vorzugsweise von ungefähr 12 bis ungefähr 22 Kohlenstoffatome,
mehr bevorzugt von ungefähr
16 bis ungefähr
20 Kohlenstoffatome, am meisten bevorzugt ungefähr 18 Kohlenstoffatome aufweist.
Geeignete salzbildende Kationen zur Verwendung mit diesen Gelbildnern
umfassen Metallsalze, wie Alkalimetalle, z. B. Natrium und Kalium, und
Erdalkalimetalle, z. B. Magnesium und Aluminium. Bevorzugt sind
Natrium- und Kaliumsalze,
mehr bevorzugt Natriumstearat, Natriumpalmitat, Kaliumstearat, Kaliumpalmitat,
Natriummyristat, Aluminiummonostearat und Kombinationen davon. Am
meisten bevorzugt ist Natriumstearat.
-
Nicht
einschränkende
Beispiele für
Fettsäuren,
die zum Herstellen der Fettsäuregeliermittel
oder -strukturmittel geeignet sind, schließen Säuren wie Myristin-, Palmitin-,
Stearin-, Olein-, Linol-, Linolen-, Margarinsäure und Kombinationen davon
ein. Diese Fettsäuren
werden vorzugsweise aus Quellen wie Kokosnussöl, Rindertalg, Lanolin, Fischöl, Bienenwachs,
Palmöl,
Erdnussöl,
Olivenöl,
Baumwollsaatöl,
Sojabohnenöl,
Maisöl,
Rapsöl,
Kolophoniumsäuren,
Fetten, und anderen natürlichen
Quellen gewonnen oder werden durch synthetische oder teilsynthetische
Methoden gewonnen, die auf dem Fachgebiet der Formulierungen wohl
bekannt sind.
-
Andere
geeignete Geliermittel oder Strukturmittel schließen Hydroxycarbonsäuren, Fettsäuren, Ester und
Amide von Fettsäuren
und Fettsäuresalzen,
Hydroxyfettsäuren,
Cholesterolmaterialien, Lanolinolmaterialien und andere Amidgeliermittel,
die zum Gebrauch als Geliermittel bekannt sind oder die anderweitig
nachstehend ausführlich
beschrieben sind, ein.
-
Nicht
einschränkende
Beispiele für
geeignete Fettsäuregeliermittel
oder -strukturmittel schließen
Fettsäure
und Hydroxy- oder alpha-Hydroxyfettsäuren mit ungefähr 10 bis
ungefähr
40 Kohlenstoffatomen ein, wofür
Beispiele 12-Hydroxystearinsäure, 12-Hydroxylaurinsäure, 16-Hydroxyhexadecansäure, Behensäure, Erucasäure, Stearinsäure, Caprylsäure, Laurinsäure, Isostearinsäure, Kombinationen
davon und Salze davon einschließen.
-
Andere
nicht einschränkende
Beispiele für
spezielle Gelbildner oder Strukturmittel, die für den Gebrauch in der Deodorantzusammensetzung
geeignet sind, schließen
die ein, die folgender Struktur entsprechen:
worin R
1 OR
2, oder NR
2R
3 oder silikonhaltig ist; und R
2 und
R
3 Wasserstoff oder ein Alkyl-, Aryl- oder
Arylalkylradikal sind, welches verzweigt, linear oder cyclisch ist
und von etwa 1 bis etwa 22 Kohlenstoffatome, vorzugsweise von etwa
1 bis etwa 18 Kohlenstoffatome aufweist. R
2 und
R
3 können
entweder gleich oder verschieden sein; mindestens eines von ihnen
ist jedoch vorzugsweise ein Wasserstoffatom. Unter diesen Gelbildnern
sind diejenigen bevorzugt, die ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend
aus 12-Hydroxystearinsäure,
12-Hydroxystearinsäuremethylester,
12-Hydroxystearinsäureethylester,
12-Hydroxystearinsäurestearylester,
12-Hydroxystearinsäurebenzylester,
12-Hydroxystearinsäureamid,
Isopropylamid von 12-Hydroxystearinsäure, Butylamid von 12-Hydroxystearinsäure, Benzylamid
von 12-Hydroxystearinsäure,
Phenylamid von 12-Hydroxystearinsäure, t-Butylamid von 12-Hydroxystearinsäure, Cyclohexylamid
von 12-Hydroxystearinsäure,
1-Adamantylamid von 12-Hydroxystearinsäure, 2-Adamantylamid von 12-Hydroxystearinsäure, Diisopropylamid
von 12-Hydroxystearinsäure
und Gemischen davon.
-
Nicht
einschränkende
Beispiele geeigneter Amidgeliermittel oder -strukturmittel zum Gebrauch
in der Deodorantzusammensetzung schließen disubstituierte oder verzweigte
Monoamidgeliermittel, einfach substituierte oder verzweigte Diamidgeliermittel,
Triamidgeliermittel und Kombinationen davon ein. Bevorzugt sind Alkylamide
von di- und/oder tribasichen Carbonsäuren oder Anhydriden, die folgender
Formel entsprechen:
worin durch die Verknüpfung von
C', C'' und X ein Grundgerüst gebildet wird, und worin
- a) R1 nicht vorhanden,
Hydroxy, Wasserstoff, Aryl, Siloxan oder gesättigtes oder ungesättigtes,
substituiertes oder unsubstituiertes, geradkettiges, verzweigtkettiges
oder zyklisches C1-C22-Alkyl,
C1-C22-Alkenyl, C1-C22-Alkoxy, C1-C22 Alkylester,
C1-C22-Alkylether
oder mit C1-C22-Alkyl substituiertes
Aryl, vorzugsweise C4-C18-Alkyl,
C4-C18-Alkenyl,
C4-C18-Alkoxy, C4-C18-Alkylester,
C4-C18-Alkylether
oder mit C4-C18-Alkyl substituiertes
Aryl, insbesondere C12-C18-Alkyl,
C12-C18-Alkenyl,
C12-C18-Alkoxy,
C12-C18-Alkylester,
C12-C18-Alkylether
oder mit C12-C18-Alkyl substituiertes
Aryl ist,
- b) R2, R4, R5 und R6 unabhängig oder
zusammen Wasserstoff, Hydroxy, Aryl, Siloxan oder gesättigtes
oder ungesättigtes,
substituiertes oder unsubstituiertes, geradkettiges, verzweigtkettiges
oder zyklisches C1-C22-Alkyl, C1-C22-Alkenyl, C1-C22-Alkoxy, C1-C22-Alkylester, C1-C22-Alkylether oder mit C1-C22-Alkyl substituiertes Aryl, vorzugsweise
C4-C10-Alkyl, C4-C10-Alkenyl, C4-C10-Alkoxy, C4-C10-Alkylester,
C4-C10-Alkylether oder
mit C4-C10-Alkyl
substituiertes Aryl, besonders bevorzugt mit C4-C8-Alkyl, C4-C8-Alkenyl, C4-C8-Alkoxy, C4-C8-Alkylester, C4-C8-Alkylether oder mit C4-C8-Alkyl substituiertes Aryl ist,
- c) R3 nicht vorhanden, Hydroxy, Wasserstoff,
gesättigtes
oder ungesättigtes,
substituiertes oder unsubstituiertes, geradkettiges, verzweigtkettiges
oder zyklisches C1-C4-Alkyl,
C1-C4-Alkenyl, C1-C4-Alkoxy, C1-C4-Alkylester oder
C1-C4-Alkylether,
vorzugsweise ein C1-C4-Alkoxy, Hydroxy
oder Wasserstoff, besonders bevorzugt ein Hydroxy oder Wasserstoff
ist,
- d) R7 und R8 unabhängig oder
gemeinsam nicht vorhanden, Wasserstoff, Hydroxy, Aryl, Siloxan oder
gesättigtes
oder ungesättigtes,
substituiertes oder unsubstituiertes, geradkettiges, verzweigtkettiges
oder zyklisches C1-C22-Alkyl,
C1-C22-Alkenyl,
C1-C22-Alkoxy, C1-C22-Alkylester,
C1-C22-Alkylether oder mit C1-C22-Alkyl substituiertes Aryl, vorzugsweise
C4-C10-Alkyl, C4-C10-Alkenyl, C4-C10-Alkoxy, C4-C10-Alkylester, C4-C10-Alkylether oder mit C4-C10-Alkyl substituiertes Aryl, besonders bevorzugt
C4-C8-Alkyl, C4-C8-Alkenyl, C4-C8-Alkoxy, C4-C8-Alkylester,
C4-C8-Alkylether
oder mit C4-C8-Alkyl
substituiertes Aryl sind,
- e) R9 nicht vorhanden oder Wasserstoff
ist;
- f) R10 und R11 unabhängig oder
gemeinsam nicht vorhanden, Wasserstoff, Hydroxy, Aryl, Siloxan oder
gesättigtes
oder ungesättigtes,
substituiertes oder unsubstituiertes, geradkettiges, verzweigtkettiges
oder zyklisches C1-C6-Alkyl,
C1-C6-Alkenyl, C1-C6-Alkoxy, C1-C6-Alkylester,
C1-C6-Alkylether oder mit
C1-C6-Alkyl substituiertes
Aryl, vorzugsweise C1-C4-Alkyl, C1-C4-Alkenyl, C1-C4-Alkoxy, C1-C4-Alkylester,
C1-C4-Alkylether,
mit C1-C4-Alkyl
substituiertes Aryl oder Wasserstoff, besonders bevorzugt Wasserstoff
sind,
- g) X nicht vorhanden, Stickstoff, Aryl oder ist,
worin n eine ganze Zahl von 1 bis 6 ist, vorzugsweise worin
n eine ganze Zahl von 1 bis 3 ist,
- h) Y nicht vorhanden, Acyl oder Carbonyl ist;
- i) Z nicht vorhanden, Wasserstoff, Hydroxy, Aryl, Siloxan, Stickstoff
oder gesättigtes
oder ungesättigtes, substituiertes
oder unsubstituiertes, geradkettiges, verzweigtkettiges oder zyklisches
C1-C22-Alkyl, C1-C22-Alkenyl, C1-C22-Alkoxy, C1-C22-Alkylester,
C1-C22-Alkylether
oder mit C1-C22-Alkyl
substituiertes Aryl, vorzugsweise C4-C10-Alkyl, C4-C10-Alkenyl,
C4-C10-Alkoxy, C4-C10-Alkylester,
C4-C10-Alkylether
oder mit C4-C10-Alkyl
substituiertes Aryl, besonders bevorzugt C4-C8-Alkyl, C4-C8-Alkenyl,
C4-C8-Alkoxy, C4-C8-Alkylester,
C4-C8-Alkylether
oder mit C4-C8-Alkyl
substituiertes Aryl ist, und
- j) „a" eine Doppel- oder
Einfachbindung ist, mit der Maßgabe,
dass:
(i) wenn X nicht vorhanden ist, Y, Z, R3,
R7 und R8 nicht
vorhanden sind, C' direkt
an C'' gebunden ist und R1 kein Wasserstoff ist;
(ii) wenn X
und Z vorhanden sind und Y nicht vorhanden ist, X direkt an Z gebunden
ist;
(iii) wenn Z nicht vorhanden, ein Wasserstoff oder ein
Hydroxy ist, R7 und R8 nicht
vorhanden sind; und
(iv) wenn „a" eine Doppelbindung ist, R3 und
R9 nicht vorhanden sind.
-
Nicht
einschränkende
Beispiele von speziellen Alkylamidgelbildnern, die für den Gebrauch
in der Deodorantzusammensetzung geeignet sind, schließen Alkylamide
von Citronensäure,
Tricarballylsäure,
Aconitsäure,
Nitrilotriessigsäure,
Bernsteinsäure
und Itakonsäure,
wie 1,2,3-Propantributylamid, 2-Hydroxy-1,2,3-propantributylamid,
1-Propen-1,2,3-trioctylamid, N,N',N''-Tri(acetodecylamid)amin, 2-Dodecyl-N,N'-dihexylsuccinamid
und 2-Dodecyl-N,N'-dibutylsuccinamid,
ein.
-
Fakultative
Bestandteile
-
Die
Deodorantzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können ferner
einen oder mehrere fakultative Bestandteile umfassen, die die physikalischen,
chemischen, kosmetischen oder ästhetischen
Eigenschaften der Zusammensetzungen modifizieren können oder
als zusätzliche „Wirkstoff"-Bestandteile dienen können, wenn
sie auf die Haut aufgetragen werden. Die Zusammensetzungen können außerdem auch
optionale inerte Bestandteile umfassen. Viele solche fakultativen
Bestandteile sind für
den Gebrauch in Deodorants, schweißhemmenden Mitteln oder in
anderen Körperpflegezusammensetzungen
bekannt und können
auch in den Deodorantzusammensetzungen hierin verwendet werden,
solange solche fakultativen Materialien mit den wesentlichen hier
beschriebenen Materialien verträglich
sind und die Produktleistung nicht anderweitig übermäßig beeinträchtigen.
-
Nicht
einschränkende
Beispiele fakultativer Bestandteile, die zum Gebrauch in den Deodorantzusammensetzungen
hierin geeignet sind, schließen
pH-Puffermittel, zusätzliche
Weichmacher, Feuchthaltemittel, Linderungsmittel, Farbstoffe und
Pigmente, Medikamente, Natriumhydrogencarbonat und verwandte Materialien,
Konservierungsmittel und Linderungsmittel wie Aloe Vera, Allantoin,
D-Panthenol, Avocadoöl und andere Pflanzenöle und Flechtenextrakt
ein.
-
Hautreizung
-
Es
hat sich gezeigt, dass die Deodorantzusammensetzungen der vorliegenden
Erfindung, die 1,2-Hexandiol enthalten, die Haut weniger reizen
als andere ähnliche
Zusammensetzungen, die flüssige
Polyole, wie Propylenglycol, enthalten. Um diesen Vorteil zu betonen,
werden die in Tabelle 1 beschriebenen Zusammensetzungen in einem
dreitägigen
Pflastertest auf Hautreizung untersucht. Das Hautreizungspotenzial
wird durch visuelle Einstufung von Hauterythem (Rötung) mit
einer Skala von 0 (keine sichtbare Hautreizung) bis 4 (schwere Hautreizung)
durch qualifizierte Hautbewerter gemessen. Die Daten werden als
kleinster Quadratdurchschnitt (mittleres LS-Ergebnis) von 22 Panelisten
mit Statistiken aufgezeichnet.
-
-
Die
in Tabelle 1 dargelegten Daten zeigen, dass Zusammensetzungen, die
Deodorant-/Schweißhemmungswirkstoff
enthalten, der in 1,2-Hexandiol löslich gemacht ist, die Haut
weniger reizt (statistisch erheblich mit einer Zuverlässigkeit
von 95%) als Zusammensetzungen, die in Propylenglycol löslich gemachten
Deodorant-/Schweißhemmungswirkstoff
enthalten.
-
Herstellungsverfahren
-
Die
Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können mit irgendeinem der Verfahren,
die in der Technik zum Formulieren von Deodorantzusammensetzungen
bekannt sind oder die beim Formulieren solcher Zusammensetzungen
anderweitig effektiv sind, hergestellt werden. Wie Fachleuten ersichtlich
sein wird hängt
das jeweilige Verfahren von der Auswahl der speziellen Arten und
Mengen der eingesetzten Bestandteile sowie der gewünschten
Endproduktform ab.
-
Im
Allgemeinen können
die Deodorantzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung durch
bloßes Mischen
des flüssigen
Trägers
mit dem Deodorantwirkstoff hergestellt werden. Dann können fakultative
Geliermittel oder Strukturmittel unter Rühren zugegeben werden, und
es wird auf eine Temperatur von ungefähr 75°C bis ungefähr 100°C erwärmt, damit das Geliermittel
oder Strukturmittel schmelzen und eine im Wesentlichen klare oder
lichtdurchlässige
Flüssigkeit
bilden kann. Die resultierende Lösung
wird gekühlt,
bevor (gegebenenfalls) Duftstoff zugegeben wird, danach wird die
gekühlte
Zusammensetzung bei etwa 70°C
in einen geeigneten Behälter
oder Spender gegossen und durch Kühlen im Behälter oder Spender zum Erstarren
gebracht, oder die abgefüllte
Zusammensetzung wird auf Raumtemperatur abkühlen gelassen.
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Anwendungsverfahren
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Die
Deodorantzusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann als Zwischenprodukt
bei der Formulierung anderer Deodorantzusammensetzungen verwendet
werden, oder sie kann in endgültiger
Form formuliert werden, um örtlich
auf die Achselhöhle
oder einen anderen Hautbereich in jedem bekannten oder anderweitig
wirksamen Verfahren zum Bekämpfen
von schlechtem Geruch, der mit Schweiß verbunden ist, aufgetragen
werden. Diese Verfahren umfassen das Auftragen einer sicheren und
wirksamen Menge der Deodorantzusammensetzung der vorliegenden Erfindung
in der Achselhöhle
oder auf einer anderen Fläche
der menschlichen Haut. In diesem Zusammenhang bezeichnet der Begriff „sichere
und wirksame Menge" eine Menge
der Deodorantzusammensetzung, die örtlich auf die Haut aufgetragen
wird und die üblen
Schweißgeruch
auf der Auftragungsstelle wirksam verhindert oder minimiert oder
maskiert und gleichzeitig auch für
den Gebrauch am Menschen bei einem angemessenen Risiko-Nutzen-Verhältnis sicher
ist. In diesem Zusammenhang liegt eine sichere und wirksame Menge
in der Regel im Bereich von etwa 0,1 g je Achselhöhle bis
etwa 2,0 g je Achselhöhle.
Die Zusammensetzungen werden vorzugsweise ein- oder mehrmals täglich in
der Achselhöhle
oder eine andere Hautfläche
aufgetragen, vorzugsweise einmal täglich.
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BEISPIELE
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Die
folgenden Beispiele 1–8
erläutern
spezielle Ausführungsformen
der Deodorantzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung, einschließlich Herstellungs-
und Anwendungsverfahren, aber sie sind nicht zur Einschränkung der
Erfindung vorgesehen.
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Jede
der erläuterten
Zusammensetzungen wird in einer Menge, die zum Hemmen, Verhindern
oder maskieren von Schweißgeruch
bei Menschen wirksam ist, örtlich
auf die Achselhöhle
aufgetragen, in der Regel in einer Menge im Bereich von ungefähr 0,1 Gramm
bis ungefähr
2 Gramm pro Achselhöhle.
Die aufgetragenen Zusammensetzungen sind wirksam bei der Hemmung
der Entwicklung schlechter Gerüche
oder bei der Maskierung der Sinneswahrnehmung solcher Schweißgerüche aus
den Bereichen, auf die sie aufgetragen wurde, und haben gute Hautgefühleigenschaften
während
und nach dem Auftragen. Die aufgetragenen Zusammensetzungen sind
schonender für
die Haut und verursachen kaum oder wenig Hautreizungen. Bei allen beispielhaften
Mengen handelt es sich um Gewichtsprozente bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, sofern nicht anders angegeben.
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Die
in Tabelle 2 beschriebenen Zusammensetzungen sind wässrige Geldeodorantstifte,
während
die in Tabelle 3 beschriebenen Zusammensetzungen wasserfreie Geldeodorantstifte
sind.
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Beispiele 1–3
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Jede
der in Tabelle 2 beschriebenen Zusammensetzungen hat die Form klarer
oder lichtdurchlässiger wässriger
Geldeodorantstifte, die mit herkömmlichen
hierin beschriebenen Formulierungsverfahren formuliert werden können.
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Beispiele 4–8 (die
keinen Teil der Erfindung bilden)
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Jede
der nachstehend beschriebenen Zusammensetzungen hat die Form klarer
oder lichtdurchlässiger
wasserfreier Geldeodorantstifte, die mit herkömmlichen hierin beschriebenen
Formulierungsverfahren formuliert werden können.
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