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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Immunologie
und insbesondere auf einen Impfvorgang zum Schutz eines Wirtes gegen
Krankheit, die durch eine Infektion mit einem Bakterium der Gattung
Chlamydiaceae, insbesondere Chlamydia trachomatis, verursacht wird.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Chlamydia
trachomatis ist eine Art der Gattung Chlamydiaceae, Ordnung Chlamydiales,
C. trachomatis infiziert die Epithelien der Bindehaut und des Genitaltrakts,
was ein Trachom verursacht sowie eine Vielfalt sexuell übertragbarer
Krankheiten (STD = sexually transmitted disease), was entsprechend
zu Blindheit oder Unfruchtbarkeit führen kann. Es gibt wenigstens
15 Serovare von C. trachomatis, von denen A, B und C Trachom hervorrufende
Wirkstoffe sind, wohingegen die Serovare D, E, F, G, H, I, J und
K die häufigsten
hervorrufenden Wirkstoffe für
STDs durch Chlamydia sind. Infektionen durch C. trachomatis sind
in der ganzen Welt endemisch. Ein Trachom ist der häufigste
Grund für
vermeidbare Blindheit in Entwicklungsländern, und es wird geschätzt, dass
600 Millionen Menschen weltweit an Trachomen leiden, von denen 10
Millionen durch die Krankheit erblinden. Es wird geschätzt, dass
in den Vereinigten Staaten 3 Millionen Fälle von STDs durch C. trachomatis
verursacht werden.
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Die
Pathogenese eines Trachoms beinhaltet wiederholte Augeninfektionen
und die Bildung einer zerstörerischen Überempfindlichkeitsreaktion
auf Antigen(e) von Chlamydia (Lit. 1 bis 4 – In dieser Beschreibung wird
in Klammern auf verschiedene Literatur Bezug genommen, um den Stand
der Technik genauer zu beschreiben, den diese Erfindung betrifft.
Vollständige
Literaturangaben für
jedes Zitat werden am Ende dieser Beschreibung gegeben.). Die verfügbaren Beweise
stützen
die Hypothese, dass sowohl sekretorische IgA als auch zellvermittelte
Immunreaktionen wichtige Bestandteile eines Schutzes sind. Augeninfektion
bei einem Primatenmodell ruft schnelle und ständige Produktion von IgA in
Tränen
hervor, wohingegen das Vorhandensein von IgG in Tränen vorübergehend
ist entsprechend der Spitzenperiode der Bindehautentzündung (Lit. 5).
Schützende
Immunität
nach experimenteller Augeninfektion bei einem subhumanen Primatenmodell
ist homotypisch, und Widerstandsfähigkeit gegen Augenreizung
korreliert mit dem Vorhandensein von Serovar-spezifischen Antikörpern in
Tränen
(Lit. 1, 2, 6). Tränen
von infizierten Menschen neutralisierten die Infektiosität von homologen,
aber nicht heterologen Trachom-Serovaren für die Augen von Nachtaffen
(Lit. 7), wohingegen passive humorale Immunisierung mit Antitrachom-Antikörpern nicht
schützend
war (Lit. 8). Mehrere Beweisreihen kennzeichnen die Bedeutung zellvermittelter
Reaktionen beim Schutz vor oder der Bekämpfung von Infektionen durch
Chlamydia. Mäuse
ohne B-Zellen können die
Infektion zum Rückgang
bringen, wohingegen nackte Mäuse
ständig
infiziert waren. Angenommener Transfer von wenigstens einigen Chlamydia-spezifischen
T-Zelllinien oder
-Klonen kann ständig
infizierte nackte Mäuse
heilen, und diese Anti-Chlamydia-Aktivität ist wahrscheinlich
eine Funktion der Fähigkeit
von T-Zellen, Interferon-γ zu sekretieren
(Lit. 9 bis 16).
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Versuche
in der Vergangenheit, Ganzzellenimpfstoffe gegen Trachome zu entwickeln,
haben die Krankheit durch Sensibilisierung von Impflingen sogar
potenziert (Lit. 1, 2). Es wurde bestimmt, dass Sensibilisierung
auf ein 57 kD Stressreaktionsprotein (SRP) (HSP60) ausgelöst wurde,
das in allen Serovaren von C. trachomatis vorhanden ist. Dem 57
kD SRP wiederholtes Ausgesetztsein kann eine verzögerte Überempfindlichkeitsreaktion
zur Folge haben, was die chronische Entzündung verursacht, die für gewöhnlich mit
Infektionen durch Chlamydia verbunden ist. Somit wäre eine
immunogene Herstellung, die geeignet ist, eine starke und andauernde
neutralisierende Antikörperreaktion
in der Schleimhaut und eine starke Zell-Immunreaktion einzuleiten, ohne den
Wirt zu sensibilisieren, nützlich
(Lit. 17).
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Ein
sehr vielversprechendes Kandidaten-Antigen für die Entwicklung eines Impfstoffes
ist das Hauptmembranprotein (MOMP = major outer membrane proteine)
von Chlamydia (Lit. 18 bis 20). Andere Oberflächenproteine und das Oberflächen-Lipopolysaccharid
sind ebenfalls immunogen, aber von den Antikörpern, die diese hervorrufen,
wurde herausgefunden, dass sie nicht schützend sind (Lit. 21, 33). Das
MOMP, welches das überwiegende
Oberflächenprotein
ist, ist ein integrales Membranprotein mit einer Masse von ungefähr 40 kDa,
welches, mit Ausnahme von vier variablen Bereichen (VDs = variable
domains), die mit I, II, III und IV gekennzeichnet sind, in hohem
Maße gegen
Serovare geschützt
ist. Die Sequenzen aller vier VDs wurden für fünfzehn Serovare bestimmt (Lit.
23, 24). Antikörper,
welche geeignet sind, die Infektiosität durch Chlamydia zu neutralisieren,
erkennen das MOMP (Lit. 25, 26, 27, 28). Epitope, an welche sich
die neutralisierenden monoklonalen Antikörper binden, wurden für mehrere
Serovare zugeordnet (Lit. 21, 22, 29, 30, 31, 32, 33) und stellen
bedeutende Ziele für
die Entwicklung synthetischer oder Untereinheiten-Impfstoffe dar.
Die Bindungsorte sind benachbarte Sequenzen von sechs bis acht Aminosäuren, die
in den VDs I oder II und IV, abhängig von
den Serovaren, angeordnet sind. Untereinheiten-Immunogene (z. B.
isoliertes MOMP oder synthetische Peptide) mit MOMP-Epitopen können Antikörper hervor rufen,
die geeignet sind, intakte Chlamydiae zu erkennen (Lit. 25). Jedoch
sind herkömmlich
verabreichte Immunogene schlechte Inducer von Schleimhaut-Immunität. Es wäre nützlich,
Chlamydia-Antigene derart zu formulieren, dass ihre Immunogenität verbessert
wird und sowohl humorale als auch zellvermittelte Immunreaktionen
ausgelöst
werden.
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Immunstimulierende
Komplexe (ISCOMs) sind käfigähnliche
Strukturen, die aus einer Mischung von Saponinen (oder Saponin-Derivaten),
Cholesterin und ungesättigten
Fettsäuren
gebildet sind. Die Bestandteile von ISCOMs werden durch hydrophobe
Wechselwirkungen zusammengehalten, und folglich können Proteine,
welche normalerweise hydrophob sind (wie beispielsweise MOMP) oder
welche behandelt wurden, um hydrophobe Reste nach außen zu stellen
oder hinzuzufügen,
wirksam in die ISCOMs, wenn sich diese bilden, eingebaut werden
(Lit. 34, 35, 36).
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C.
trachomatis infiziert normalerweise die Schleimhautflächen des
Auges und des Genitaltrakts. Lokale Antikörper und lokale Zell-Immunreaktionen
sind ein bedeutender Bestandteil des Schutzes gegen Schleimhautinfektionen.
Folglich wäre
es für
einen Chlamydia-Impfstoff nützlich,
eine Schleimhaut-Immunreaktion einschließlich sowohl Zell- als auch
Antikörperbestandteilen
hervorzurufen.
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DNA-Immunisierung
ist ein Ansatz zum Erzeugen schützender
Immunität
gegen Infektionskrankheiten (Lit. 37). Anders als protein- oder
peptidbasierte Untereinheiten-Impfstoffe bietet DNA-Immunisierung
schützende
Immunität
durch Expression fremder Proteine durch Wirtszellen, wodurch somit
die Darreichung von Antigen an das Immunsystem auf eine ähnlichere
Weise zu jener, die während
Infektion mit Viren oder intrazellularen Krankheitserregern auftritt,
ermöglicht
wird (Lit. 38). Obwohl beträchtliches
Interesse durch diese Technik erzeugt wurde, wurde eine erfolgreiche
Immunität
am zuverlässigsten
durch DNA-Immunisierung gegen Viruskrankheiten ausgelöst (Lit.
39). Ergebnisse mit nicht-viralen Krankheitserregern waren unterschiedlicher,
was die Unterschiede in der Art der Krankheitserreger, bei den gewählten immunisierenden
Antigenen und bei den Wegen der Immunisierung widerspiegeln kann
(Lit. 40). Die weitere Entwicklung der DNA-Impfung wird davon abhängen, die
zu Grunde liegenden immuologischen Mechanismen aufzuklären und
die Anwendung auf andere Infektionskrankheiten auszuweiten, für die bestehende
Strategien für
Impfstoffentwicklung versagt haben.
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Die
Verwendung abgeschwächter
Bakterien, insbesondere S. typhimurium, wurde kürzlich für das Einschleusen von Plasmid-DNA
für genetische
Immunisierung berichtet (Lit. 41, 42). Diese Art des Einschleusens bietet
den zusätzlichen
Vorteil des Einschleusens der DNA in Zelltypen, die eine spezifische
Immunreaktion hervorrufen, wie beispielsweise eine Schleimhaut-Immunreaktion.
Diese Art von Impfung bietet ebenfalls die Vorteile, sicher, da
viele sichere abgeschwächte
Stämme
von Salmonella leicht verfügbar
sind, und kostengünstig
zu sein.
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In
EP 0192033 B1 und
dem U.S. Patent 5,770,714 wird das Bereitstellen eines DNA-Konstrukts für die in
vitro-Expression von Chlamydia trachomatis MOMP-Polypeptiden mit
den folgenden operativ verbundenen Elementen beschrieben:
einem
Transkriptionspromotor,
einem DNA-Molekül, welches für ein C.
trachomatis MOMP-Polypeptid kodiert mit einem MOMP-Polynukleotid von
wenigstens 27 Basenpaaren Länge
aus einer Sequenz, die in Anhang A dazu bereitgestellt wird, und
einem
Transkriptionsterminator, wobei wenigstens eins der transkriptionsregulierenden
Elemente nicht von Chlamydia trachomatis stammt.
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Es
gibt im Stand der Technik weder eine Offenbarung noch einen Vorschlag,
DNA-Immunisierung
mit solchen Konstrukten zu bewirken.
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In
der Parallelanmeldung U.S. Patentanmeldung Nr. 08/893,381, angemeldet
am 11. Juli 1996 (WO 98/02546), übertragen
auf die University of Manitoba, wird eine immunogene Zusammensetzung
zur in vivo-Verabreichung an einen Wirt für das Erzeugen in dem Wirt
einer schützenden
Immunreaktion gegen ein Hauptmembranprotein (MOMP = major outer
membrane proteine) eines Stamms von Chlamydia mit einem nicht-replizierenden
Vektor mit einer Nukleotidsequenz beschrieben, die für ein MOMP
oder MOMP-Fragment kodiert, das eine MOMP-spezifische Immunreaktion
erzeugt, und eine Promotorsequenz, die wirksam mit der Nukleotidsequenz
verbunden ist zur Expression des MOMPs oder MOMP-Fragments in den
Wirt; sowie ein pharmazeutisch zulässiger Träger dafür.
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In
der Parallelanmeldung U.S. Patentanmeldung Nr. 08/713,236, angemeldet
am 16. September 1996 (WO 98/10789), übertragen auf Connaught Laboratories
Limited, wird eine immunogene Zusammensetzung beschrieben, welche
das Hauptmembranprotein (MOMP = major outer membrane proteine) eines
Stamms von Chlamydia, welcher Chlamydia trachomatis sein kann, und
einen immunstimulierenden Komplex (ISCOM) aufweist.
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Hayes
L. J. et al (1991), Journal of General Microbiology 137: 1557-1564,
beschreibt das Testen rekombinanter Chlamydia-LamB-Fusionsproteine
in dem Mausmodellsystem von Chlamydia-Salpingitis. Die wöchentlichen
immunogenen Fusionen wurden durch Expression in E. coli oder Salmonella
typhimurium erzeugt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung sieht die Verwendung eines abgeschwächten Bakteriums
vor, welches einen Plasmidvektor beherbergt, der ein Nukleinsäuremolekül enthält, das
für ein
MOMP (major outer membrane protein; Hauptmembranprotein) eines Chlamydia-Stammes
oder eines Fragments desselben kodiert, das eine MOMP-spezifische
Immunreaktion und einen eukaryotischen Promotor erzeugt, der wirksam
mit dem Nukleinsäuremolekül verbunden
ist, um das MOMP oder das Fragment desselben in einem Wirt zu exprimieren, aber
nicht in den abgeschwächten
Bakterien, bei der Herstellung eines Medikaments für die Immunisierung eines
Wirts gegen Infektionen, die durch einen Chlamydia-Stamm verursacht
werden.
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Die
Erfindung sieht ebenfalls einen abgeschwächten Stamm eines Bakteriums
vor, welcher einen Plasmidvektor beherbergt, der ein Nukleinsäuremolekül enthält, das
für ein
MOMP (major outer membrane protein; Hauptmembranprotein) eines Chlamydia-Stammes
oder eines Fragments desselben kodiert, das eine MOMP-spezifische
Immunreaktion und einen eukaryotischen Promotor erzeugt, der wirksam
mit dem Nukleinsäuremolekül verbunden
ist, um das MOMP oder das Fragment desselben in einen Wirt zu exprimieren,
aber nicht in die abgeschwächten
Bakterien.
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Der
Chlamydia-Stamm kann ein Stamm von Chlamydia pneumoniae oder Chlamydia
trachomatis sein.
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Der
eukaryotische Promotor ist vorzugsweise ein Zytomegalievirus-Promotor.
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Ein
bevorzugter Plasmidvektor ist pcDNA3/MOMP wie in 5 dargestellt.
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Das
abgeschwächte
Bakterium kann ein abgeschwächter
Stamm von Salmonella oder Shigella sein, vorzugsweise ein abgeschwächter Stamm
von Salmonella typhimurium.
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Die
Immunisierung wird vorzugsweise bewirkt durch:
zuerst Verabreichen
einer immunwirksamen Menge des abgeschwächten Bakteriums an den Wirt
und
anschließend
Verabreichen einer immunwirksamen Menge des MOMPs oder eines Fragments
desselben an den Wirt, welches eine MOMP-spezifische Immunreaktion
erzeugt, um eine Chlamydia-spezifische schützende Immunreaktion in dem
Wirt zu erhalten.
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Der
erste Verabreichungsschritt wird als intranasale Verabreichung durchgeführt und
der zweite Verabreichungsschritt wird als intramuskuläre Verabreichung
durchgeführt.
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Die
Erfindung erstreckt sich auf einen derartigen abgeschwächten Stamm
eines Bakteriums, wenn dieser als Immunogen verwendet wird, und
auf die Verwendung eines derartigen Stamms bei der Herstellung eines
Immunogens zur Verabreichung an einen Wirt.
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Die
vorliegende Erfindung ermöglicht
somit eine neue Immunisierungsstrategie, um einen Schutz gegen eine
Krankheit zu bieten, die durch Infektion durch Mitglieder der Chlamydia-Familie, insbesondere
Chlamydia trachomatis, verursacht wird und dabei verwendete Materialien.
Die hier vorgesehene Immunisierungsstrategie führt zu einer stärkeren schützenden
Immunreaktion als andere Strategien.
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Das
Verfahren zum Immunisieren eines Wirts gegen eine Krankheit, die
durch eine Infektion mit Chlamydia verursacht wird, weist zuerst
Verabreichen einer immunwirksamen Menge eines abgeschwächten Bakteriums
wie zuvor beschrieben auf und anschließend Verabreichen einer immunwirksamen
Menge des MOMPs oder eines Fragments desselben an den Wirt, welche
eine MOMP-spezifische Immunreaktion erzeugt, um eine Chlamydia-spezifische
Immunreaktion in dem Wirt zu erhalten.
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Der
Verabreichungsschritt kann an Schleimhautflächen bewirkt werden, wie zum
Beispiel durch intranasale Verabreichung oder zuerst durch intranasale
Verabreichung von DNA gefolgt von intramuskulärer Verabreichung des Chlamydia-Proteins.
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Die
Immunreaktion, welche in dem Wirt erhalten wird, beinhaltet vorzugsweise
das Erzeugen eines Chlamydia-spezifischen Schutzes gegen direkte
Chlamydia-Reizung und verbesserte Immunogenität mit größeren DTH- (DTH = delayed-type
hypersensitivity; verzögerte Überempfindlichkeit)
Reaktionen und höheren IgG2 und IgG1-Antikörperreaktionen,
als mit anderen Immunisierungsverfahren erhalten werden kann.
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Die
vorliegende Erfindung ermöglicht
ebenfalls ein weiteres Verfahren zum Immunisieren eines Wirts gegen
Infektion, die durch einen Chlamydia-Stamm verursacht wird, welches
Verabreichen an den Wirt einer immunwirksamen Menge eines abgeschwächten Bakteriums
wie zuvor beschrieben, welches eine MOMP-spezifische Immunreaktion
erzeugt, aufweist. Alle hier unter Bezug auf die vorbereitende Verabreichung
in dem hier beschriebenen Prime-Boost-Immunisierungsprotokoll
beschriebenen Verfahren finden ebenfalls auf dieses weitere Verfahren
der Immunisierung Anwendung.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGSFIGUREN
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1 mit Abbildungen A, B, C, D, E und F
zeigt die Schutzergebnisse des Verabreichens der MOMP-DNA entweder
intramuskulär
(Abbildungen A, B und C) oder intranasal (Abbildungen D, E und F).
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2 mit Abbildungen A, B und C zeigt die
Schutzergebnisse von Mäusen,
die mit Salmonella, transfiziert mit MOMP-DNA (pcDNA3), immunisiert
wurden.
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3 mit Abbildungen A, B und C zeigt die
Schutzergebnisse von Mäusen,
die mit Salmonella, transfiziert mit pcDNA3, dann mit in ISCOM eingebettetem
MOMP intramuskulär
geboostet, immunisiert wurden.
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4 mit Abbildungen A, B und C zeigt die
DTH-Reaktion (Abbildung A) und die IgG2a- (Abbildung B) und
IgG1- (Abbildung C) Antikörperreaktionen
von Mäusen,
die intranasal mit der durch Salmonella eingeschleusten DNA (pcDNA3)
geprimt wurden und dann intramuskulär mit dem MOMP-ISCOM-Protein
geboostet wurden. Die Daten stellen Mittelwerte ± SEM von log10-Titern
des Antikörpers
dar. * stellt p<0,05
dar, im Vergleich zur natürlichen
Gruppe und zur Gruppe, die nur mit 108 CFU
pMOMP-Salmonella immunisiert ist.
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5 zeigt
die Elemente und Konstruktion von Plasmid pcDNA3/MOMP, ungefähr 64 kb
groß.
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ALLGEMEINE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verfahren zur Immunisierung,
welche ein Hauptmembranprotein (MOMP = major outer membrane proteine)
eines Stamms von Chlamydia oder ein immunogenes Fragment davon aufweisen,
wirksam verbunden mit einem eukaryotischen Expressionselement, eingeschleust durch
abgeschwächte
Salmonella, und eine anschließende
Verabreichung wenigstens eines Proteins oder Fragments derselben
des gleichen Proteins von Chlamydia. Das MOMP-Protein kann zur Verabreichung
an den Wirt in einem ISCOM formuliert sein. Das MOMP-Protein kann
rekombinant oder von einer Chlamydia-Herstellung isoliert erzeugt werden.
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Um
die vorliegende Erfindung darzustellen, wurde Plasmid-DNA konstruiert,
welche das MOMP-Gen und MOMP-Genfragmente von dem C. trachomatis
Maus-Pneumonitis (MoPn)-Stamm,
welcher ein natürlicher Maus-Krankheitserreger
ist, enthält,
was ermöglicht,
dass Versuche an Mäusen
durchgeführt
werden. Erstinfektion bei dem Modell löst starke schüt zende Immunität gegen
Neuinfektion aus. Für
Humanimmunisierung wird ein menschlicher Krankheitserreger-Stamm
verwendet, wie zum Beispiel Serovar C von C. trachomatis.
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Jeder
geeignete Plasmidvektor kann für
das MOMP-Gen oder -Fragment verwendet werden, wie beispielsweise
pcDNA3, ein eukaryotischer Expressionsvektor (Invitrogen, San Diego,
CA, USA) mit einem geeigneten Promotor, wie beispielsweise ein Zytomegalievirus-Promotor. Das MOMP-Gen
oder MOMP-Genfragment kann in den Vektor auf jede geeignete Weise
eingesetzt werden. Das Gen oder die Genfragmente können aus
Chlamydia trachomatis genomischer DNA durch PCR unter Verwendung
geeigneter Primer amplifiziert werden und das PCR-Produkt in den
Vektor geklont werden. Das MOMP-Gen tragende Plasmid kann, zum Beispiel
durch Elektroporation, in E. coli zur Replikation darin übertragen
werden. Ein MOMP tragendes Plasmid, pcDNA3/MOMP, von ungefähr 64 kb
Größe ist in 5 dargestellt.
Plasmide können
aus E. coli auf jede geeignete Weise extrahiert werden.
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Das
Plasmid, welches das MOMP-Gen oder MOMP-Genfragment enthält, kann
verwendet werden, um ein abgeschwächtes Salmonella-Bakterium
gemäß Standardprotokollen
wie beispielsweise Elektroporation zu transformieren (Lit. 43).
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Wie
oben beschrieben, kann die erste (Priming-) Inmunisierung durch
Verabreichung eines abgeschwächten
bakteriellen Vektors, wie beispielsweise Salmonella, bewirkt werden,
wobei die transfizierte DNA nicht in dem bakteriellen Vektor exprimiert
wird. Die Expression der primären
DNA wird bewirkt, wenn der bakterielle Vektor die DNA in die geeigneten
Wirtszellen, wie beispielsweise Makrophagen oder dendritische Zellen,
freigesetzt hat. Nach Aufnahme des bakteriellen Vektors durch die
Wirtszellen sterben die auxotrophen Bakterien nach ein paar Teilungsrunden
aufgrund ihrer Unfähigkeit,
die essentiellen Nährstoffe,
wie beispielsweise Aminosäuren
oder Nukleotide, zu synthetisieren, ab. Die Plasmid-DNA wird dann
in das Zytoplasma der infizierten Wirtszellen und in das in die
Wirtszelle exprimierte kodierte Gen freigesetzt.
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Die
Boost-Immunisierung kann ein Chlamydia-Protein sein, das in einem
immunstimulierenden Komplex (ISCOM) eingebettet ist, oder ein rekombinant
erzeugtes Chlamydia-Protein. Das Chlamydia-Protein kann ebenfalls
ein isoliertes natürliches
Chlamydia-Protein sein, welches aus einem Chlamydia-Extrakt extrahiert ist.
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Einem
Durchschnittsfachmann wird offensichtlich sein, dass verschiedene
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung in den Gebieten der Impfung und der Behandlung
von Infektionen durch Chlamydia Anwendung finden können. Eine
weitere nicht-begrenzende Beschreibung solcher Verwendungen wird
nachstehend aufgezeigt.
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BEISPIELE
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Die
obenstehende Offenbarung beschreibt im Allgemeinen die vorliegende
Erfindung. Ein umfassenderes Verständnis kann unter Bezugnahme
auf die folgenden spezifischen Beispiele erhalten werden. Diese Beispiele
werden einzig zu Darstellungszwecken beschrieben und sind nicht
dazu gedacht, den Schutzbereich der Erfindung zu begrenzen. Änderungen
der Form und Ersetzungen durch Äquivalente
werden je nach Umständen
in Erwägung
zu ziehen. Obwohl spezifische Begriffe hierin verwendet wurden,
werden derartige Begriffe als beschreibend verstanden und bezwecken
keine Einschränkung.
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Beispiel 1:
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Dieses
Beispiel zeigt die Herstellung eines Plasmidvektors, welcher das
MOMP-Gen enthält.
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Ein
pMOMP wurde wie in der vorgenannten US-Patentanmeldung Nr. 08/893,381
(WO 98/02546) beschrieben hergestellt. Kurz gesagt, wurde das MOMP-Gen
aus genomischer DNA des Chlamydia trachomatis Maus-Pneumonitis (MoPn)-Stamms
durch PCR (polymerase chain reaction) mit einem 5'-Primer (GGGGATCCGCCACCATGCTGCCTGTGGG-GAATCCT) (SEQ ID
Nr:1), welcher eine BamH1-Stelle, eine ribosomale Bindungsstelle,
ein Start-Kodon und die N-terminale Sequenz des reifen MOMP von
MoPn enthält,
sowie einen 3'-Primer
(GGGGCTCGAGCTATTAACGGAACTGAGC) (SEQ ID Nr:2), welcher die C-terminale Sequenz des
MoPn MOMP, eine Xho1-Stelle und ein Stopp-Kodon enthält, amplifiziert.
Die DNA-Sequenz der MOMP-Leitpeptid-Gensequenz wurde ausgeschlossen.
Nach Verdauung mit BamH1 und Xho1 wurde das PCR-Produkt in den pcDNA3
eukaryotischen II-wählbaren
Expressionsvektor (Invitrogen, San Diego) geklont mit Transkription
unter Kontrolle des humanen Zytomegalievirus-Hauptübergangsproduktfrühverstärkungsbereichs
(CMV-Promotor). Das MOMP-Gen kodierende Plasmid wurde durch Elektroporation
in E. coli DH5αF übertragen,
welche zuvor in LB-Medium, das 100 μg/ml Ampicillin enthält, gezogen
wurde. Die Plasmide wurden extrahiert durch ein WizardTM Plus
Maxiprep DNA-Reinigungssystem
(Promega, Madison). Die Sequenz des rekombinanten MOMP-Gens wurde
durch PCR-Direktsequenzanalyse wie beschrieben (Lit. 44) überprüft. Gereinigte
Plasmid-DNA wurde
in Salzlösung
in einer Konzentration von 1 mg/ml gelöst. Die DNA-Konzentration wurde durch ein DU-62
Spektrophotometer (Beckman, Fullerton, CA) bei 260 nm bestimmt,
und die Größe des Plasmids
wurde mit DNA-Standards in Ethidiumbromidgefärbtem Agarosegel verglichen.
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Das
MOMP-Gen, welches das Plasmid pcDNA3/MOMP enthält, und seine wesentlichen
Elemente sind in 5 dargestellt.
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Beispiel 2:
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Dieses
Beispiel zeigt die DNA-Immunisierung von Mäusen.
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Ein
Modell von Maus-Pneumonia, herbeigeführt durch den C. trachomatis
Maus-Pneumonitis (MoPn)-Stamm, wurde verwendet (Lit. 45). Anders
als die meisten Stämme
von C. trachomatis, welche darauf beschränkt sind, Infektionen und Krankheit
beim Menschen zu erzeugen, ist MoPn ein natürlicher Maus-Krankheitserreger.
Es wurde zuvor aufgezeigt, dass Erstinfektion in diesem Modell starke
Schutzimmunität
gegen Neuinfektion hervorruft. Zusätzlich ist das Beseitigen der
Infektion verbunden mit CD4 Thl Lymphocytreaktionen und hängt von
einer Präsentation
des MHC-Klasse II Antigens (Lit. 45) ab.
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Drei
unterschiedliche Konzentrationen von MOMP-DNA wurden verglichen,
welche entweder intramuskulär
oder intranasal (1) verabreicht wurden.
Die Ergebnisse zeigen klar, dass die Lieferung nackter MOMP-DNA über die
Schleimhaut schützend
ist und dies offenbar mehr als intramuskulär gelieferte MOMP-DNA. Die
intranasale Lieferung von MOMP-DNA
wurde in zahlreichen Versuchen bewertet, um deren Reproduzierbarkeit
zu bestimmen. Wie in Tabelle 1 dargestellt, rief die Lieferung von
MOMP-DNA über
die Schleimhaut schützende
Immunreaktionen hervor, aber die Größenordnung des schützenden
Index war in hohem Maße
variabel, wobei er in unterschiedlichen Versuchen im Bereich von
0,5 bis 4,1 log10 Schutz lag. Die Grundlage
für solche
Schwankungen kann auf der begrenzten Immunogenität von nackter DNA-Impfung beruhen,
da das Reizen geimpfter Tiere mit einem höheren Inokulum von MoPn den
schützenden
Index merklich reduzierte. Nackte DNA, die auf einer Schleimhautfläche angewendet
wurde, kann ebenfalls ein sehr unterschiedliches Schicksal haben,
wobei ein Teil durch extrazelluläre
Nukleasen degradiert und ein Teil von den Körperzellen aufgenommen werden
kann.
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Beispiel 3:
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Dieses
Beispiel zeigt das Einschleusen von DNA mit abgeschwächter Salmonella.
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Salmonella
typhimurium-Stamm 22-4 wird in Lit. 46 beschrieben. Ein solcher
Stamm wurde mit pcDNA3/MOMP und pcDNA3 durch Elektroporation transfiziert.
Abgeschwächte
Stämme
von Salmonella, mit Plasmid-DNA transfiziert, wurden für 16 bis
25 Stunden bei 37°C
gezüchtet,
ohne Schütteln
in Luria(LB)-Medium mit 100μg/ml
Ampicillin. Bakterien wurden durch Zentrifugieren gesammelt und
in PBS resuspendiert. Unterschiedliche Konzentrationen an Salmonella
wurden mit PBS verdünnt
und das gleiche Volumen von 10% Natriumbicarbonat wurde unmittelbar
vor Immunisierung hinzugefügt.
Gruppen von 5 bis 10 weiblichen Balb/c-Mäusen, 6 bis 8 Wochen alt, wurden
für 5 bis
6 Stunden vor Immunisierung ohne Wasser gelassen. Ungefähr 105 bis 1010 CFU der
Bakterien in 100 μl
wurden durch Zufuhrnadeln zugeführt
(Ejay International Inc.). Vier Inokulationen in zweiwöchigen Intervallen
wurden verabreicht.
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Wie
in 2 dargestellt, hatten Mäuse, die
mit Salmonella immunisiert wurden, die mit MOMP-DNA transfiziert
war, Teilschutz gegen Lungenreizung mit MoPn. Immunisierung an einer
Schleimhautfläche
(dem Darm) bietet Schutz gegen Reizungsinfektion an einer entfernten
Schleimhautfläche
(der Lunge).
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Beispiel 4:
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Dieses
Beispiel stellt einen DNA-Prime- und Protein-Boost-Immunisierungsplan
bei Mäusen
dar.
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MOMP-DNA
transfizierte Salmonella, hergestellt wie in Beispiel 3 beschrieben,
verabreicht zu 108 cfu, wurde verglichen
mit MOMP-DNA transfizierter Salmonella, verabreicht zu 106 cfu, bei Gruppen von Balb/c-Mäusen, die
viermal in zweiwöchigen
Intervallen oral immunisiert wurden. Mit 106 cfu
immunisierte Mäuse
bekamen einen einzelnen Protein-Boost intramuskulär mit 1μg MoPn MOMP,
eingebettet in ISCOM (14) zum Zeitpunkt der vierten Immunisierung.
Das ISCOM-Präparat
wurde wie in der vorgenannten US-Patentanmeldung Nr. 08/718,236
(WO98/10789) hergestellt. Die Mäuse
wurden mit 5000 IFU MoPn EB intranasal zwei Wochen nach der letzten
Immunisierung gereizt. Die gereizten Mäuse wurden an Tag 10 nach Infektion
getötet.
Das Körpergewicht
wurde nach der Infektion täglich
gemessen, bis die Mäuse
getötet
wurden (3, Abbildung A). Diese Mäuse waren
wesentlich besser geschützt
als Mäuse,
denen 108 cfu Salmonella ohne einen Protein-Boost,
wie in Beispiel 3 beschrieben, gegeben wurde. Das Chlamydia EB-Wachstum
in den Lungen an Tag 10 nach Infektion wurde durch quantitative
Gewebekultur analysiert (3, Abbildung
B und C). In 3, Abbildung B, stellen
die Daten den Mittelwert ± SEM
von log10 IFU pro Lunge von 5 bis 6 Mäusen dar,
und Abbildung C stellt die bei einzelnen Mäusen beobachteten Ergebnisse
dar. Mit DNA geprimte, mit Protein geboostete Mäuse zeigten ebenfalls verbesserte
Immunogenität
mit größeren DTH-Reaktionen
(4, Abbildung A) und höheren Serum
IgG2 und IgG1-Antikörperreaktionen
(4, Abbildungen B und C). Sera wurden
von immunisierten Mäusen
2 Wochen nach der letzten Immunisierung gesammelt. MoPn-spezifische Antikörper IgG2a (Abbildung B) und IgG1-
(Abbildung C) Antikörper
wurden mit ELISA getestet.
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Beispiel 5:
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In
diesem Beispiel wird das Messen von MoPn-spezifischer DTH (delayed-type
hypersensitivity; verzögerte Überempfindlichkeit)
beschrieben.
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Um
die DTH zu bewerten, wurden 25μl
mit ultraviolettem (UV-) Licht getöteter MoPn EBs (2 × 105 IFU) in einem SPG-Puffer in den rechten
hinteren Fußballen
von Mäusen
injiziert und das gleiche Volumen von SPG-Puffer wurde in den linken
hinteren Fußballen
als Kontrolle injiziert. Die Fußballenschwellung
wurde 48 Stunden und 72 Stunden nach Infektion unter Verwendung
eines Skalenessschiebers gemessen. Der Unterschied zwischen der
Dicke der beiden Fußballen
wurde als Maß der
DTH-Reaktion verwendet.
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Tabelle
1 Intranasale (IN) Immunisierung mit MOMP-DNA bewirkt schützende Immunität gegen
Chlamydia trachomatis MoPn-Lungeninfektion
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