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DE69926763T2 - Airbag mit umlenkwand - Google Patents

Airbag mit umlenkwand Download PDF

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Description

  • Die Erfindung betrifft im allgemeinen einen Airbag und spezieller einen Airbag, der sich anfangs seitlich relativ zu dem zu schützenden Fahrzeuginsassen aufbläst, um so die anfängliche Vorwärtsgeschwindigkeit des sich aufblasenden Airbags zu verringern.
  • Wie im Fachgebiet bekannt ist, kann ein Airbag im wesentlichen an jedem Teil des Fahrzeuges angeordnet werden. Airbags, die den Fahrer schützen, werden typischerweise innerhalb des Lenkrades angeordnet. Airbags, die den Fahrgast schützen, werden oftmals in der Instrumententafel oder in der Rückseite des Vordersitzes angeordnet. Airbags, die einen Fahrzeuginsassen während einer Seitenaufprallkollision oder eines Überschlagens schützen, können innerhalb einer Seitentürverkleidung oder innerhalb eines Seitenflügels des Fahrzeugsitzes angeordnet werden.
  • Die Bewegungsbahn, die von einem sich entfaltenden Airbag eingenommen wird, und seine Aufblasgeschwindigkeit mit Bezugnahme auf den Fahrzeuginsassen sind relativ wichtig. Airbags werden in einer kompakten, gefalteten Ausrichtung vor dem Aufblasen gehalten und danach in Richtung des Fahrzeuginsassen als Reaktion auf das Aufblasgas beschleunigt, das durch einen Gasgenerator erzeugt wird. In bestimmten Situationen wird der teilweise aufgeblasene Airbag nach außen zu dicht an den Fahrzeuginsassen und zu schnell aus seinem Aufbewahrungsort angetrieben, wodurch eine Abschürfung und vielleicht eine Verletzung beim Fahrzeuginsassen hervorgerufen werden. Diese Verletzungen werden heraufbeschworen, wenn der Fahrzeuginsasse in einer Out-of-Position(OOP)-Ausrichtung sitzt, d.h., typischerweise in Richtung der Montagestelle des Airbags geneigt ist. Ein Verfahren zum Steuern der Bewegungsbahn eines Airbags ist das Einbauen von verschiedenen Materialbahnen darin, die als Gurte wirken, die das Maß begrenzen, in dem der Airbag in Richtung des Fahrzeuginsassen angetrieben werden kann. Der Vorteil eines Gurtes wird in Beziehung zu einem teilweise aufgeblasenen Airbag gesehen, da der Airbag zu einer übermäßigen Vorwärtsbewegung in der Lage ist. Während der Airbag vollständig aufgeblasen wird, wird seine Ausdehnung nach vorn verringert und die Notwendigkeit für einen Gurt vermindert.
  • Das US 5494314 offenbart eine Airbaganordnung entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches 1, die eine Pralleinrichtung aufweist, die innerhalb des Kissens mit der Absicht montiert ist, die anfängliche Vorwärtsbewegung des gleichen zu verringern. Ein derartiger Airbag ist mit einer Pralleinrichtung in seinem Eintritt versehen, so konstruiert, daß sich der Gasstrom vom Gasgenerator durch Lenken des Stromes in Richtung eines Durchganges zerstreut, der zwischen der Pralleinrichtung und dem Airbagkissen definiert wird. Vorteilhafterweise stellt dieser Typ von Airbag nicht eine Einrichtung zum Vermeiden eines unerwünschten Verkeilens des Kissens durch die Pralleinrichtung zur Verfügung.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Airbag bereitzustellen, bei dem Ausblasgas darin in einer Weise eingeführt wird, die den Airbag dazu treibt, sich anfangs seitlich aufzublasen, wodurch die Notwendigkeit für einen Gurt eliminiert wird, und was die Geschwindigkeit des Abschweifens des Kissens in Richtung des Fahrzeuginsassen verringert. Dieses Ziel wird durch den Airbag erfüllt, der im Patentanspruch 1 beschrieben wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Es zeigen:
  • 1 im allgemeinen einen aufgeblasenen Airbag entsprechend der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine Schnittdarstellung eines Airbags;
  • 3 eine Pralleinrichtung, die bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann;
  • 4 eine Schnittdarstellung längs des Schnittes 4-4 in 2;
  • 5 alternative Ausführungen der Pralleinrichtung, die bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden können;
  • 6 eine Ausrichtung der Pralleinrichtung für eine Anwendung bei einem Fahrgastseitenairbag.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Die Fig. zeigen einen Airbag 20, der ein aufblasbares Kissen 22 mit einem Eintritts- oder Halsabschnitt 24 aufweist, durch den das Aufblasgas empfangen wird. Der Airbag wird durch einen Gasgenerator 26 aufgeblasen, der angrenzend am oder innerhalb des Airbags oder entfernt dazu positioniert werden kann. Bei einer derartigen entfernten Konfiguration wird das Aufblasgas vom Gasgenerator zum Eintritt 24 des Airbags 20 über eine Sammelleitung oder ein Rohr geführt oder geleitet. Der Airbag 20 umfaßt außerdem eine Pralleinrichtung 30, die, wie es nachfolgend beschrieben wird, den Airbag unterstützt, daß er anfangs seitlich aufgeblasen wird, wodurch das Ausmaß und die Abschweifgeschwindigkeit verringert werden, in dem bzw. mit der sich der Airbag in Richtung des zu schützenden Fahrzeuginsassen 32 bewegt. Der exemplarische Airbag umfaßt eine Hauptbahn 40, die eine erste Lasche 42 und eine zweite Lasche 44 definiert. Die Hauptbahn erstreckt sich von der Lasche 42 über den oberen Abschnitt 46 des Airbags und definiert ebenfalls eine vordere Fläche 48 und einen Boden 50 des Airbags. Die Seiten des Airbags 20 oder Kissens werden durch separate Seitenbahnen 60a, 60b konfiguriert, die auf die Hauptbahn längs der Nähte in einer bekannten Weise genäht werden. Jede der Seitenbahnen in der Nähe des Halses 24 umfaßt eine schmale Lasche, wie beispielsweise 64a, 64b. Der Gasgenerator 26 kann eine Vielzahl von Montagebolzen 66a66c einschließen, die sich vom Gehäuse 68 des Gasgenerators erstrecken. Alternativ und, wie es im Fachgebiet bekannt ist, kann der Gasgenerator innerhalb eines hohlen Halteelementes oder Sammelleitung aufgenommen werden, das selbst die Montagebolzen 66a66c umfaßt. Der Gasgenerator umfaßt eine oder mehrere Austrittsöffungen 67 (wenn eine Sammelleitung verwendet würde, würde die Sammelleitung auch Gasöffnungen ebensogut einschließen). Der Gasgenerator wird innerhalb des Halses 24 eingesetzt, und die verschiedenen Laschen 42, 44, 64a und b werden darübergefaltet, um die verschiedenen Montagebolzen 66a–c aufzunehmen. Wie aus 1 ersehen werden kann, enthalten die verschiedenen Laschen eine oder mehrere Öffnungen 72, durch die ein entsprechendes Montagebefestigungselement 66a, 66b und/oder 66c eingesetzt wird.
  • Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung sind das Verfahren zur Herstellung und die Materialien unwesentlich, die für das Konstruieren des Kissens und des Eintrittes zur Anwendung kommen. Der Airbag kann aus einem Gewebe hergestellt werden, das beschichtet oder unbeschichtet sein kann. Alternativ können das Kissen und der Eintritt aus einem Materialstück oder einer oder mehreren Materialbahnen hergestellt werden, wie veranschaulicht wird. Außerdem können das Kissen und der Eintritt aus einer Kunststofffolie hergestellt werden.
  • Wie es vorangehend erwähnt wird, ist eines der Ziele der vorliegenden Erfindung das Unterstützen des Airbags, um sich anfangs seitlich aus seiner Aufbewahrungs- oder gefalteten Position aufzublasen. Wenn es auch nicht vorangehend erwähnt wird, wird das Kissen 22 vor dem Aufblasen zu einer kompakten Konfiguration gefaltet und gerollt und benachbart dem Gasgenerator 26 (der innerhalb des Halses 24 angeordnet ist) positioniert. Der gefaltete Airbag kann innerhalb eines Gehäuses oder eines anderen Behälters aufbewahrt und durch einen Schutzdeckel oder eine Entfaltungstür bedeckt werden, wie es im Fachgebiet bekannt ist. Beim Aufblasen des Airbags klappt der Airbag in die in 1 und 2 gezeigte aufgeblasene Konfiguration auseinander (oder rollt sich auf), und indem das geschieht, wird die Entfaltungstür oder der Deckel oder ein anderes Abdeckungsmaterial aufgedrückt.
  • Wie es vorangehend erwähnt wird, um das seitliche Aufblasen des Airbags zu unterstützen, umfaßt der Airbag 20 außerdem eine Pralleinrichtung 30, die stromabwärts vom Hals 24 und innerhalb des Kissens 22 installiert ist. Der Zweck der Pralleinrichtung ist das Aufnehmen und Umlenken des Aufblasgasstromes und das Verhindern, daß der größte Teil des Gasstromes, wenn nicht der gesamte, direkt (axial) nach außen strömt (in Richtung des Fahrzeuginsassen). Wie zu sehen ist, vermindert die Pralleinrichtung die Geschwindigkeit, mit der Gas in den Kissenabschnitt 22 des Airbags eintreten darf, wodurch die Anfangsgeschwindigkeit verringert wird, mit der sich der Airbag entfaltet, und folglich das Maß der axialen Dehnung verringert wird, das der Airbag zeigt. Die Pralleinrichtung lenkt das Gas um sich selbst herum ab und leitet es um, was zu einem Kissen führt, das sich peripher oder seitlich entfaltet. Die Pralleinrichtung bildet eine anfängliche Kammer mit niedrigem Druck, die sich dahinter (stromabwärts) befindet, was für einen Out-of-Position-Fahrzeuginsassen vorteilhaft ist. Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Niederdruckkammer gestattet, daß sich das Kissen radial um den Kopf des Fahrzeuginsassen und den oberen Torso entfaltet, wodurch Verletzungen in diesen Bereichen begrenzt werden. Wir beziehen uns kurz auf 3, die die Einzelheiten der Pralleinrichtung 30 zeigt. Die Pralleinrichtung umfaßt eine erste Reihe von Seiten 88a, 88b. Eine entsprechende punktierte Linie 82a, 82b, die die Nähte verkörpern, mittels denen die Pralleinrichtung auf den oberen und unteren Abschnitt des Kissens genäht wird, wurde in der Nähe der Enden dieser Seiten hinzugefügt. Die Nähte werden ebenfalls in 2 gezeigt. Die Pralleinrichtung umfaßt außerdem eine zweite Reihe von Seiten 88a, 88b, die in der Ausführung in 3 radial profiliert sind, um sich an die aufgeblasene Kontur der Seiten des Kissens anzupassen. 4 veranschaulicht die Beziehung zwischen der Pralleinrichtung 30 und den Seitenbahnen 60a, 60b des aufgeblasenen Airbags 20. Wie ersehen werden kann, sind die Innenflächen 84a, 84b der Seitenbahnen des Kissens relativ zu den Innenflächen 88a, 88b der Kissenseiten eng beabstandet (der durch die Zahl 86 gezeigte Zwischenraum), wobei eine Strömungsöffnung 86 (auf beiden Seiten der Pralleinrichtung) definiert wird, durch die das Aufblasgas strömt. Der Hauptabschnitt der Pralleinrichtung lenkt den Aufblasgasstrom seitlich in das Kissen, wodurch bewirkt wird, daß sich das Kissen seitlich aufbläst und das Aufblasgas peripher um die Pralleinrichtung strömt, wodurch das Maß begrenzt wird, in dem sich der Airbag in einer Richtung zum Fahrzeuginsassen hin entfalten kann.
  • Bei der bevorzugten Ausführung der Erfindung wird die Größe der Pralleinrichtung 30 von der Naht 82a bis zur Naht 82b so ausgewählt, daß die Pralleinrichtung im aufgeblasenen Zustand des Airbags, wie er in entweder 1 oder 2 veranschaulicht wird, in Verbindung mit Abschnitten des Kissens eine Verschiebung von etwa 18 Prozent der gesamten Länge des Kissens vorn hinten gestattet. Die optimale Stelle der Pralleinrichtung relativ zum Kisseneintrittsabschnitt ist von der Fahrzeugumgebung abhängig. Als Faustregel sollte die Pralleinrichtung jedoch an der Stelle der Abschweifung (im Verhältnis zur Geometrie der Seiten des Airbags) positioniert werden, wo eine periphere Entfaltung gewünscht wird.
  • Es ist nicht notwendig, die Pralleinrichtung an das Kissen und/oder den Eintritt anzunähen. Erstens, wenn es aus dem Vorangehenden nicht ersichtlich ist, ist die Art und Weise, wie der Gasgenerator mit dem Airbag verbunden ist, für die grundlegende Erfindung nicht wesentlich. Wenn der Gasgenerator 26 (oder seine Sammelleitung) jedoch die Montagebolzen enthält, wie beispielsweise 66a66c, kann die Pralleinrichtung eher an den Bolzen als am Kissen befestigt werden. 5 zeigt eine alternative Konstruktion einer Pralleinrichtung 30a. Diese Pralleinrichtung 30a ist im wesentlichen mit der anderen Pralleinrichtung 30 mit der Ausnahme identisch, daß diese Pralleinrichtung 30a direkt am Gasgenerator (oder der Sammelleitung) montiert wird. Genauer gesagt, diese Pralleinrichtung 30a umfaßt Montageöffnungen 90, die zuerst über den Montagebolzen 66a–c vor der Befestigung des Kissens und des Eintrittes angebracht werden. 5 zeigt ebenfalls eine weitere Abwandlung der Erfindung. Die Pralleinrichtung 30a wird mit zusätzlichen Strömungsöffnungen 92 gezeigt, die gestatten, daß ein Prozentwert des Aufblasgases direkt über die Pralleinrichtung 30a strömt (diese Öffnungen könnten ebenfalls in die Pralleinrichtung 30 eingeschlossen werden). Dieses zusätzliche Merkmal gestattet, daß der Konstrukteur des Airbags mehr Konstruktionsoptionen hat, um die Leistung des Airbags abzustimmen. Unter bestimmten Umständen, wie beispielsweise, wenn ein größerer Grad an Abschweifung des Kissens erforderlich ist (d.h., um ein früheres Herunterrutschen des Fahrzeuginsassen einzuleiten), könnte es wünschenswert sein, einen derartigen direkten Strom über die Pralleinrichtung zu gestatten. Das „Herunterrutschen", wie es hierin verwendet wird, betrifft die Situation, in der der Fahrzeuginsasse anfangs mit dem aufgeblasenen Airbag in Berührung ist und weiter im allgemeinen mit dem Airbag in Berührung bleibt, während er die Luft abläßt.
  • Schließlich umfaßt die Pralleinrichtung 30 oder 30a eine Reihe von Perforationen 96, die gestatten, daß die Pralleinrichtung unter dem Einfluß des darüber hinweg erzeugten Druckunterschiedes zerreißt. Die durch dieses Merkmal bewirkten Vorteile gestatten, daß die Pralleinrichtung so konstruiert wird, daß sie die periphere Entfaltung des Kissens über eine vorgegebene Zeitdauer fördert und danach aufreißt, wodurch gestattet wird, daß das Gas direkt vom Gasgenerator weg strömt.
  • Wir beziehen uns kurz auf 6, die die Anwendung der vorliegenden Erfindung bei einem Airbag 20a veranschaulicht, der benutzt wird, um den Fahrzeuginsassen bei seitlichen Aufprall- oder Überschlagunfällen zu schützen. Die Konstruktion des Airbags 20a gleicht dem Airbag 20. Wenn auch die Abmessungen des Airbags 20a nicht gezeigt werden, ist er im wesentlichen kleiner als ein Airbag, der verwendet wird, um einen Fahrzeuginsassen zu schützen, bei dem es sich nicht um den Fahrer handelt. 6 zeigt ebenfalls die Ausrichtung der Pralleinrichtung 30 mit Bezugnahme auf die aufgeblasene Länge (x) des Airbags 20a. Diese Positionierung ist beim Airbag 20 anwendbar.

Claims (5)

  1. Airbag (20), der aufweist: einen aufblasbaren Kissenabschnitt (22) und einen Eintrittsabschnitt (24), durch den Aufblasgas empfangen wird; und eine Luftstrompralleinrichtung (30; 30a), die innerhalb des Kissenabschnittes im Airbag stromabwärts vom Eintrittsabschnitt (24) eingesetzt wird, um mindestens einen Teil des Aufblasgases zwischen einen Rand (84a, 84b) der Pralleinrichtung (30; 30a) und einer benachbarten Innenfläche (88a, 88b) des Kissens (22) umzulenken, dadurch gekennzeichnet, daß die Pralleinrichtung (30; 30a) mit einer Reihe von Perforationen (96) versehen ist, was gestattet, daß die Pralleinrichtung (30; 30a) die Entfaltung des peripheren Kissens (22) über eine vorgeschriebene Zeitdauer gestattet und danach unter dem darüber hinweg erzeugten Druckunterschied aufreißt.
  2. Airbag nach Anspruch 1, bei dem die Pralleinrichtung (30; 30a) mindestens eine erste Reihe von zwei im allgemeinen gegenüberliegenden Seiten (80a, 80b), die relativ zu einem benachbarten Abschnitt des Kissens gesichert sind, und eine zweite Reihe von gegenüberliegenden Seiten (84a, 84b) umfaßt, die lose von der benachbarten entsprechenden Innenfläche (88) des Kissenabschnittes (22) beabstandet sind.
  3. Airbag nach Anspruch 1, bei dem die Pralleinrichtung (30; 30a) außerdem eine Strömungseinrichtung (92) für das Antreiben eines Teils des Aufblasgases umfaßt, damit es direkt über die Pralleinrichtung (30; 30a) strömt, um das Aufblasen des Airbags (20) in einer Richtung eines Fahrzeuginsassen (32) zu bewirken.
  4. Airbag nach Anspruch 2, bei dem eine jede Seite (80a, 80b) der ersten Reihe von Seiten der Pralleinrichtung auf das Kissen (22) genäht ist.
  5. Airbag nach Anspruch 2, bei dem jede Seite (80a, 80b) der ersten Reihe von Seiten an einer Einrichtung (26) für das Aufblasen des Airbags (20) gesichert ist.
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