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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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1. Gebiet
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein die Stellung bewahrendes
Material und eine Vorrichtung für
Personen, für
welche es erforderlich ist, eine Stellung oder Haltung des menschlichen
Körpers
zu bewahren oder zu halten, und spezieller auf ein die Stellung
haltendes Material für
einen individuellen Zweck, durch welches eine erforderliche Stellung
in Abhängigkeit
von der Figur oder Konfiguration eines individuellen Patienten gehalten
werden kann, und Körperdruck
effizient verteilt werden kann.
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2. Hintergrund
der Erfindung
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Es
ist nun erforderlich, die Stellung eines menschlichen Körpers zu
fixieren oder zu stützen,
um die Stellung während
einer Operation auf dem Gebiet der orthopädischen Chirurgie oder der
allgemeinen Chirurgie zu fixieren, in der Zeit nach der Operation
auf dem Gebiet der orthopädischen
Chirurgie zu fixieren, und die Sitzstellung auf dem Gebiet der Wohlfahrt
zu halten und zu stützen.
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Auf
dem Gebiet der orthopädischen
Chirurgie oder allgemeinen Chirurgie werden dann, wenn die Operation über eine
lange Zeit durchgeführt
wird, während
die konstante Position des Patienten während der Operation gehalten
wird, Chirurgie-Befestigungen
wie Sandtaschen, geschlossen-zellige Schaumblöcke verschiedener Formen und
Größen, oder
Haltegurte, Vakuumfixierer und dergleichen verwendet.
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Unter
diesen ist der Vakuumfixierer einer, in welchem kugelartige Körper wie
relativ kleine Plastikperlen mit einem Durchmesser von 1 bis 5 mm
in einer hermetisch abgedichteten Tasche gepackt sind. In die hermetisch
abgedichtete Tasche wird Luft gefüllt, und die Tasche wird auf
ein Bett oder auf einen Operationstisch gelegt. Ein Patient wird
darauf platziert, und die kugelartigen Körper werden in der Tasche verschoben
und der Patient nimmt eine erforderliche Stellung an. Durch Evakuieren
der Luft aus der hermetisch abgedichteten Tasche mittels einer Vakuumpumpe,
um das Innere in einen Vakuumzustand zu bringen, werden die kugelartigen Körper daran
gehindert, sich zu bewegen, und es kann eine konstante Stellung
gehalten werden.
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Für die Fixierer,
welche Sandtaschen, Schaumblöcke,
Haltegurte oder dergleichen verwenden, ist es jedoch erforderlich,
wenige in Form und Größe unterschiedliche
Elemente zu kombinieren. Des Weiteren bestehen solche Nachteile,
dass notwendigerweise solche, welche unterschiedliche Formen und
Größen aufweisen,
vorbereitet werden müssen,
um jederzeit mit jedem Fall zurechtzukommen. Ferner sind Fähigkeiten
erforderlich, um diese Fixierer an Patienten anzubringen, und dann,
wenn das Fixieren oder Halten über
eine lange Zeit durchgeführt
wird, lockert sich die Fixierung oder die Halterung, und die Stellung
kann sich ändern.
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Obwohl
akkurate Fixierung oder Halterung relativ einfach durch letztere
Befestigung, d.h. Vakuumfixierung, bewirkt werden kann, ist es nötig, die
Vakuumpumpe zu benutzen, und wenn der Körper von dieser entfernt wird,
verliert die Befestigung die Form, und die Form muss erneut gebildet
werden, was unangenehm ist. Des Weiteren kann es bei der Benutzung
in einem Operationsraum gelegentlich vorkommen, dass die Taschen,
für welche
eine hermetische Abdichtung erforderlich ist, beschädigt werden,
da medizinische Instrumente mit scharfer Spitze wie Spritzen oder
chirurgische Messer verwendet werden und kostspielige Fixierer oder
Halter können
zerstört
werden, wodurch solche Taschen nicht weit verbreitet verwendet werden.
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Zusätzlich weisen
beide keine Elastizität
auf und es mangelt ihnen an Luftdurchlässigkeit, was für Patienten
nicht komfortabel ist.
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Des
Weiteren ist es, insbesondere auf dem Gebiet der orthopädischen
Chirurgie, beispielsweise in der Chirurgie von Halswirbeln, Zervikalwirbeln,
Hüftgelenk,
etc. für
diejenigen, für
welche eine relativ lange Zeit Schonung nach der Operation erforderlich
ist, für
die Patienten erforderlich, eine konstante Körperhaltung für eine lange
Zeit zu halten. Für
einen solchen Zweck wird die Stellung unter Verwendung der Sandtasche,
des Schaumblocks oder des Vakuumfixierers gehalten. Da jedoch diese
hinsichtlich der Polsterungseigenschaften und der Nachfolgeeigenschaften
schwach sind, wird durch das Halten über eine lange Zeit ein Wundliegen
verursacht, und da diese keine Luftdurchlässigkeit aufweisen, wird ein
Zurückhalten
von Schweiß bewirkt,
was häufig
Hautprobleme mit sich bringt.
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Für Patienten,
welche die Stellung nicht selbst ändern können, beispielsweise Patienten,
welche behinderte Personen sind und ihren Rumpf nicht selbst stützen können, bettlägrige Patienten
(insbesondere alte Personen) und dergleichen, wurden ferner verschiedene
Arten von Druck senkenden Matten zum Verhindern von Wundliegen verwendet,
welche Luft, Wasser, Gele, Fams oder dergleichen verwenden. Obwohl
diese den Körperdruck
verteilen können,
sind diese hinsichtlich der die Stellung unterstützenden Eigenschaften schwach und
nicht stabil. Demgemäß gibt es
dahingehend Nachteile, dass diese für Patienten nicht komfortabel
sind und der Pflegebedarf seitens der die Patienten betreuenden
Personen ist erhöht.
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Insbesondere
sind diese Drucksenkungsmatten hinsichtlich des antinomischen Verhältnisses,
dass, wenn die Körperdruckdispersibilität verbessert
ist, die Fixierungsstabilität
reduziert wird, und dass, wenn versucht wird, die Fixierungsstabilität zu sichern,
die Körperdruckdispersibilität reduziert
wird, wodurch die Körperdruckdispersibilität und die
Fixierungsstabilität
nicht gleichzeitig erfüllt
werden kann.
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Darüber hinaus
wird, um die Sitzposition von ernsthaft behinderten Personen zu
halten, eine Form verwendet. Für
die Vorbereitung dieser Form wird beispielsweise die Form des betroffenen
Teils unter Verwendung von Gips abgenommen, um eine Innenform (Negativmodell)
herzustellen, eine Außenform
(Positivmodell) aus der Innenform vorbereitet, und dann eine Befestigung
aus dieser Außenform
unter Verwendung eines Zweikomponenten-Urethanharzmaterials mit
Polsterungseigenschaften erhalten. Bei einem anderen Verfahren wird
eine Befestigungsform unter Verwendung eines Materials vorbereitet,
welches fest ist und hohe Stützeigenschaften
aufweist, und auf welches ein polsterndes Material gelegt wird.
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Obwohl
diese Fixierer oder Befestiger wirksam sind, die Stellung zu unterstützen, weisen
diese keine Luftdurchlässigkeit
auf, und können
nicht für
behinderte Personen verwendet werden, denen es an hinreichender
körperlicher
Kraft fehlt, und an Neuropathie leiden. Des Weiteren ist es für die Fixierer
zum Halten der Sitzposition erforderlich, ein Negativmodell und
ein Positivmodell vorzubereiten, was zusätzliche Zeit, Arbeit und Kosten
mit sich bringt.
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GB-A-2
310 394 offenbart darüber
hinaus eine dehnbare Tasche, welche ein die physikalische Stellung haltendes
Material beinhaltet, und auf welcher der Oberbegriff von Anspruch
1 basiert. Insbesondere umfasst dieses bekannte, die physikalische
Stellung haltende Material eine vorbestimmte Menge von Granulen
und eine vorbestimmte Menge von durch Wasser abbindendem Harz, welche
hinreichend zum Abbinden der Granulen nach dem Abbinden des durch
Wasser abbindenden Harzes ist. Dieses Material bildet eine Masse
vor dem Abbinden des durch Wasser abbindenden Harzes, so dass dann,
wenn Druck auf die Masse mit Wasser durch einen menschlichen Körper ausgeübt wird,
die Granulen einander bewegen, um die Masse in eine Konfiguration
entsprechend der Form des menschlichen Körpers zu formen, um dadurch
die geformte Masse in dem abgebundenen Zustand zu bilden. Mit einem
solchen, die physikalische Stellung haltenden Material wurde es
möglich,
einfach einen Fixierer zu erhalten, welcher der gewünschten
Form des menschlichen Körpers entspricht,
wobei kein Bedarf zur Vorbereitung negativer und positiver Modelle
besteht.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die vorstehend genannte
dehnbare, ein die physikalische Stellung haltendes Material enthaltende
Tasche gemäß dem Stand
der Technik dahingehend zu verbessern, einfacher verwendbar zu werden.
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Dies
wird durch die dehnbare Tasche, wie sie in Anspruch 1 festgelegt
ist, erzielt.
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Zu
dem für
den individuellen Zweck die Stellung haltenden Material wird Wasser
hinzugefügt
und dieses wird auf die nötige
Stellung, d.h. den Anwendungsbereich, unter nötiger Sorgfalt gelegt, so dass
das Material nicht direkt auf der Haut aufliegt, um eine Form des
Bereichs herzustellen.
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Das
durch Wasser abbindende Harz wird allmählich abgebunden und bewirkt
eine Zwischenbindung der Granulen, um einen Formkörper zu
erhalten, welcher auf die Stellung angepasst ist.
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Das
durch Wasser abbindende Harz weist selbst nach dem Abbinden eine
zweckmäßige Elastizität auf, und
zusammen mit den Granulen, welche eine Elastizität aufweisen, kann dieses sicher
die Stellung fixieren oder halten, und kann wirksam den Körperdruck
verteilen, um so die Ausbildung wundgelegter Stellen zu vermeiden.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Teilschnitt-Perspektivansicht, welche ein Beispiel der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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2 ist
eine Teilschnitt-Vorderansicht von 1.
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3 ist
eine vergrößerte Teilquerschnittsansicht
von 2.
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4 ist
eine erläuternde
Ansicht, welche den Zustand der Verwendung des Stellungsrückhaltematerials
für individuellen
Zweck, wie es in 1 gezeigt ist, zeigt.
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5 ist
eine erläuternde
Ansicht, welche das Stellungsrückhaltematerial
für individuellen
Zweck zum Rückhalten
des Zustands seitlicher Stellung auf einem Operationstisch zeigt.
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6 ist
eine darstellende Ansicht, welche das Stellungsrückhaltematerial zum Rückhalten
des Zustands einer Bauchlage bzw. Unterleibsstellung zeigt.
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GENAUE BESCHREIBUNG
BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
Granulen sollten vorzugsweise solche sein, welche eine geeignete
Elastizität
aufweisen und welche inaktiv sind oder dahingehend verarbeitet sind,
gegenüber
einem nicht-abgebundenen, durch Wasser abbindenden (water-curable)
Harz inaktiv zu sein. Die Granulen sind beispielsweise durch Olefintyp-Granulen ausgebildet,
wie Polyethylen oder Polypropylen, welche eine durch einen Weichmacher
oder einen Plastifizierer verliehene Elastizität aufweisen, oder Copolymere
davon; Vinylacetat-Copolymere, Polyvinylchlorid, Polystyrol, Polyester,
Polyethylen, Polyurethan, Neopren, Polybutadien, Silikon und andere
Gummimaterialien, welche eine Elastizität aufweisen, welche ebenso
verliehen ist, oder eine Elastizität inhärent aufweisen. Ferner kann
ein elastischer Körper
und ein Geleekörper,
welche gegenüber
durch Wasser abbindendem Harz inaktiv sind, verwendet werden.
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Solche
Granulen können
beispielsweise COSMOGEL (Handelsname, hergestellt durch COSMO INSTRUMENTS
CO., LTD.), MNCS (Handelsname, hergestellt durch BRIDGESTONE CORPORATION),
ALPHAGEL (Handelsname, hergestellt durch SIGEL CO., LTD.), PEF (Handelsname,
hergestellt durch TORAY INDU-STRIES,
INC.), MITSUFUKU FORM (Handelsname, hergestellt durch MITSUFU KU
INDUSTRY CO., LTD.), EXE SEAL (Handelsname, hergestellt durch INOAC
CORPORATION), Kalsoft (Handelsname, hergestellt durch TAKIRON CO.,
LTD.), Neopren-Gummi (hergestellt durch YAMAMMOTO CHEMICAL IND.
CO., LTD.), CR Latex (hergestellt durch DAIWABO CO., LTD. und MARUSHIN
CHEMICAL INDUSTRIES CO., LTD.), SILICONE SPONGE (hergestellt durch
CHIYODA RUBBER CO., LTD., INOAC CORPORATION, und SHIN-ETSU CHEMICAL
CO., LTD.) und dergleichen sein.
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Die
Granulen können
in Kugel-, Stangen-, Würfel-,
Rechteck-Parallelopiped-, Säulen,
Scheibenform oder dergleichen sein, vorzugsweise in einer Form,
welche abgeschlagene oder abgerundete Ecken aufweist. Des Weiteren
können
die Granulen in einem Festkörper
oder Hohlkörper
ausgebildet sein, oder können
ein Schaum sein.
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In
dem Fall eines Schaums sollte dieser vorzugsweise ein Schaum mit
geschlossenen Zellen sein, so dass das durch Wasser abbindende Harz,
wie nachstehend beschrieben, nicht in die Granulen eindringt. Insbesondere
wird häufig
bevorzugt, dass dies ein solcher ist, welcher eine Hautschicht auf
der Oberfläche
aufweist.
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Die
Größe der Granulen
sollte vorzugsweise höchstens
etwa 8 cm3 sein, in Abhängigkeit von dem Bereich, an
welchem das Stellungsrückhaltematerial
für individuelle
Zwecke angewandt wird, von dem für
die Granulen verwendete Material, und von der Art des durch Wasser
abbindenden Harzes. Insbesondere sind sie vorzugsweise höchstens
0,125 cm3, wodurch ein einfach anzuwendender
Stellungsrückhalter
mit einer weiterhin glatten Oberfläche erhalten werden kann. Dasjenige,
welches eine Größe von mehr
als 8 cm3 aufweist, kann eine hohe Luftdurchlässigkeit
sicherstellen, aber kann gelegentlich hinsichtlich der Formbildungseigenschaft
und der Oberflächenglätte unterlegen
sein. Es kann manchmal bevorzugt sein, zwei oder mehr Arten der
Granulen zu verwenden, welche hinsichtlich des Materials, der Form,
Eigenschaften, Größe, etc.
unterschiedlich sind.
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Die
Härte des
die Granulen bildenden Materials ist vorzugsweise höchstens
etwa 2 kg/cm2, bevorzugter höchstens
etwa 1 kg/cm2, als eine 25 %ige Kompressionsfestigkeit
gemäss
einem Härtetest
für einen
weichen Urethanschaum zur Polsterung (JIS: Japan Industrial Standard,
K6401 5.4).
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Des
Weiteren ist dabei die Kompressionsrestspannung (JIS K6401 5.5)
vorzugsweise höchstens
etwa 15 %, bevorzugter höchstens
etwa 13 %.
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Wenn
die Kompressionsfestigkeit höher
als etwa 2 kg/cm2 und die Kompressionsrestspannung
höher als
15 % ist, neigen die Granulen dazu, übermäßig hart zu sein und erzeugen
während
der Verwendung eine Spannung, wodurch die Bequemlichkeit bei der
Verwendung verschlechtert wird.
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Das
durch Wasser abbindende Harz wird den Granulen beigemischt, und
dieses Gemisch wird in einer Masse oder einem Klumpen angeordnet.
Wenn ein durch Wasser abbindendes Urethanprepolymer als das durch
Wasser abbindende Harz verwendet wird, ist es einfach, das Harz
durch die Zugabe von Wasser abzubinden, wobei ein solches in der
Verwendung einfach und bequem ist. Es können jedoch andere härtende Harze,
beispielsweise feuchtigkeitsabbindendes Silikonharz oder dergleichen
verwendet werden.
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Als
das durch Wasser abbindende Harz werden solche bevorzugt, welche
selbst nach dem Abbinden eine geeignete Elastizität aufweisen.
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Die
Granulen können
solche sein, welche zur Ausbildung eines gebundenen Zustands mit
dem durch Wasser abbindenden Harz in der Lage sind, wenn das durch
Wasser abbindende Harz durch die Zugabe von Wasser, wie nachstehend
beschrieben, zur Reaktion gebracht wird und abbindet. Des Weiteren
können
die Granulen solche in einem umhüllten
Zustand sein, so dass die Granulen durch das durch Wasser abbindende Harz
ohne Ausbilden eines gebundenen Zustands mit dem durch Wasser abbindenden
Harz umschlossen sind.
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Die
Elastizität
des durch Wasser abbindenden Harzes nach dem Abbinden wird durch
das folgende Verfahren gemessen.
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MESSVERFAHREN
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Ein
durch Wasser abbindendes Harz wird mit einer Dicke von 100 μm unter Verwendung
einer Filmbeschichtungsmaschine FILMCOATER P1-1210 (hergestellt
durch TESTER SANGYO CO., LTD.) auf ein Freigabepapier geschichtet,
und bei Raumtemperatur für
24 Stunden zum Abbinden stehen gelassen. Nach dem Abbinden wird
das Blatt in ein Stück
mit einer Größe von 25 × 200 mm
geschnitten, um ein Teststück
vorzubereiten. Unter Verwendung der Teststücke wird unter Verwendung des
Autograph 500D-Testgeräts
(hergestellt durch Shimazu Corporation), Dehnungsfestigkeit bei
Verlängerung
um 25 % unter den Bedingungen gemessen, dass die Geschwindigkeit
der Testrate des unter-Spannung-setzens 10 mm/min ist, und wobei
die Testlänge
des Teststücks
100 mm ist, und wobei der gemessene Wert in Einheiten von cm2 umgewandelt wird.
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Mit
dem durch Wasser abbindenden Harz ist nach dem Abbinden die durch
das vorstehende Messverfahren bestimmte Dehnungsfestigkeit vorzugsweise
höchstens
etwa 15 kg/cm2, bevorzugter höchstens etwa
5 kg/cm2 (bei 25 %iger Verlängerung).
Wenn sie höher
als etwa 15 kg/cm2 ist, ist die Elastizität niedrig und
es ist häufig
schwierig, die Verteilung des Körperdrucks
effizient durchzuführen.
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Das
durch Wasser abbindende Urethanprepolymer ist ein Prepolymer, welches
Isocyanatgruppen an terminalen Enden aufweist, welche durch die
Polyol- und Polyisocyanatreaktion zu erhalten sind.
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Als
das Polyol kann ein Polyol mit niedrigem Molekulargewicht wie Polyethylenglykol,
Polypropylenglykol und Polyglycerol, ein Polyetherpolyol, welches
durch Zugabe von Alkylenoxid wie Ethylenoxid oder Propylenoxid zu
einem Polyphenol erhältlich
ist, ein Polyesterpolyol, welches durch Dehydrierungskondensation eines Polyols
mit niedrigem Molekulargewicht und einer Dicarbonsäure wie
Adipinsäure
oder Phthalsäure,
ein Polytetramethylenglykol, welches durch Ringöffnungspolymerisation eines
Lactons wie γ-Butyrolactons
oder ε-Caprolactons
erhältlich
ist, ein Polydienpolyol, welches ein Polymer einer Dienverbindung
wie Butadien oder Isopren ist und Hydroxylgruppen an terminalen
Enden aufweist, und Mischungen davon, verwendet werden.
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Das
durchschnittliche Molekulargewicht des Polyols ist vorzugsweise
von etwa 600 bis 4000, bevorzugter von etwa 1000 bis 2000. Es ist
wünschenswert,
diejenigen zu verwenden, welche ein solches Molekulargewicht einzeln
oder in Kombination aufweisen. Es wird häufig bevorzugt, Polyethylenglykol
oder Polypropylenglykol als das Polyol zu verwenden.
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Wenn
das Molekulargewicht zu klein ist, besteht eine Neigung zu schwacher
Elastizität,
und wenn sie zu groß ist,
besteht die Neigung zu starker Elastizität. Die Steigerung der Viskosität macht
es jedoch schwierig, sich mit den Granulen zu vermischen. Die Viskosität ist vorzugsweise
von etwa 10 bis 2000 ps., bevorzugter von etwa 500 bis 1000 ps bei
20 °C.
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Als
das Polyisocyanat können
bekannte organische Polyisocyanate verwendet werden. Als Beispiele können Diphenylmethandiisocyanat,
Toluoldiisocyanat, 1,5-Naphthalindiisocyanat,
Tolidindiisocyanat, Hexamethylendiisocyanat, Isophorondiisocyanat,
p-Phenylendiisocyanat, Transcyclohexan-1,4-diisocyanat, Xyloldiisocyanat,
hydriertes Xyloldiisocyanat, hydriertes Diphenylmethandiisocyanat,
Lidindiisocyanat, Triphenylmethantriisocyanat, Tris-(isocyanatphenyl)-thiophosphat,
Tetramethylxyloldiisocyanat, Lidinestertriisocyanat, 1,6,11-Undecantriisocyanat,
1,8-Diisocyanat-4-isocyanatmethyloctan, 1,3,6-Hexanmethylentriisocyanat,
Bicycloheptantriisocyanat, Trimethylhexamethylendiisocyanat, Polymethylenpolyphenylenpolyisocyanat
und 3-Isocyanatmethyl-3,5,5-trimethylcyclohexylisocyanat und Carbodiimid-modifizierte
oder Isocyanurat-modifizierte Polyisocyanate davon genannt werden.
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Diese
Polyisocyanate können
allein oder als Gemisch einer geeigneten Kombination davon verwendet werden.
Unter den vorstehend genannten Verbindungen können häufig aromatische Polyisocyanate
wie Diphenylmethandiisocyanat, p-Phenylendiisocyanat und Polymethylenpolyphenylenpolyisocyanat
und Carbodiimid-modifizierte Polyisocyanate davon einfach verwendet
werden.
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Als
Verhältnis
des Polyols zu Polyisocyanat wird Polyisocyanat üblicherweise von etwa 1,2 bis
10 Äquivalente,
vorzugsweise von etwa 1,5 bis 5 Äquivalente,
bezogen auf 1 Äquivalent
des Polyols, verwendet.
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Zu
dem durch Wasser abbindenden Harz kann zweckmäßig ein Katalysator, ein Stabilisator,
ein Entschäumungsmittel,
ein Antioxidationsmittel, ein Farbstoff, ein Thixotrophie verleihendes
Mittel, ein Füllstoff oder
dergleichen verwendet werden, wobei die Abbindezeit, die Lagerstabilität, die Beschleunigung
des Entgasens während
des Abbindens, der Farbton bei Fertigstellung oder dergleichen zu
berücksichtigen
sind. Als solche Zusätze
können
bekannte Verwendungen zweckmäßig in Abhängigkeit
von den Komponenten des durch Wasser abbindenden Harzes verwendet
werden.
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Als
Katalysator können,
im Falle des durch Wasser abbindenden Urethanprepolymers beispielsweise Bis-(2,6-dimethylmorpholin)-diethylether,
Triethylendiamin, Cyclohexylamin, Dimethylethanolamin, ein substituiertes
Morpholin, Dimethylpiperazin, Dimethylaminoethyl-3-dimethylaminopropylether,
Dimorpholinoethan, Tetraethylethylenamin, Imidazol, Triethanolamin,
1,3-Bis-(dimethylamino)-2-propanol,
Dimethylaminoethoxyethanol, Dimorpholinodiethylether, Dimethylaminodiethylether,
Bis-(morpholinodiethyl)-ether, 4-{2-[1-Methyl-2-(4-morpholinyl)-ethoxy]-ethyl}-morpholin,
und dergleichen genannt werden.
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Diese
können
allein oder als Gemisch davon verwendet werden, und können vorzugsweise
in einer Menge von etwa 0,01 bis 5 % (Gew.-%, nachfolgend gilt das
Gleiche) zu dem Urethanprepolymer verwendet werden.
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Als
Stabilisator können
organische Säuren,
organische Säurechloride,
saure Substanzen wie Azidinphosphate, Chelatbildner (Diketonverbindungen
und Hydroxycarbonsäuren)
und dergleichen genannt werden, und Adäquate können unter Beachtung der Kombination
mit dem Katalyator gewählt
werden. Üblicherweise kann
Methansulfonsäure
als organische Säure
verwendet werden. Die zugegebene Menge beträgt üblicherweise von etwa 0,01
bis 3 %.
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Als
Entschäumungsmittel
können
Silikontypen und Wachstypen genannt werden, aber üblicherweise können vorzugsweise
die Silikontyp-Entschäumungsmittel
in einer Menge von etwa 0,01 bis 2 % verwendet werden. Als Antioxidationsmittel
können
gehinderte Phenole, Phosphor-artige Verbindungen, etc. genannt werden.
Bevorzugt ist Tetrakis-[methylen-3-(3-5-di-tertiär-butyl-4-hydroxyphenyl)-propionat]-methan.
Als Farbstoff ist die Verwendung einer gesetzeskonformen färbenden
Substanz (färbende
Substanz, welche durch das japanische Pharmazie-Gesetz erlaubt wird)
bevorzugt, welche ein geringeres Risiko von Hautproblemen birgt.
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Durch
Verwendung des Thixotrophie verleihenden Mittels kann, wenn das
durch Wasser abbindendes Harz und Granulen in einem gemischten Zustand
gehalten werden, eine schlechte Verteilung des durch Wasser abbindenden
Harzes verhindert werden und der Zustand, in welchem beide gleichmäßig gemischt
werden, kann bewahrt werden.
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In
dem Fall, in welchem das durch Wasser abbindende Urethanprepolymer
als das Thixotrophie verleihende Mittel verwendet wird, kann Silica,
Titanoxid, Polyalkylen-modifizierte Verbindungen, welche durch Behandlung
termialer Hydroxylgruppen eines organischen Polyalkylenglykols mit
einem Hydroxylgruppe-Behandlungsmittel
erhalten werden, d.h. üblicherweise
durch solche, welche durch Behandlung von Polyethylenglykol, Polypropylenglykol
oder einem Copolymer davon mit Methylchlorid, Fettsäure oder
dergleichen, aromatischen Carboxylaten, Benzilidensorbitol, synthetisiert
durch eine Acetylierungsreaktion von D-Sorbitol und einem aromatischen
Aldehyd, Ditrilidensorbitolen und dergleichen, verwendet werden.
Die zugesetzte Menge beträgt üblicherweise
von etwa 0,01 bis 6 %, vorzugsweise von etwa 0,05 bis 3 %, bezogen
auf das durch Wasser abbindende Urethanprepolymer.
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Physikalische
Eigenschaften des durch Wasser abbindenden Harzes hängen von
dem anzuwendenden Gegenstand ab. Es ist jedoch ein solcher bevorzugt,
welcher eine Abbindezeit von etwa 3 bis 30 Minuten, nachdem es in
Kontakt mit Wasser gebracht wird, zeigt, und dann eine ersichtliche
Härte bei
einem solchen Niveau bereitstellt, dass ein Körpergewicht darauf gelagert
werden kann, und dessen Änderung
des Volumens durch die Reaktion gering ist, dessen gegenläufige Beeinflussung
wie Pyrexie oder Stimulation gegenüber menschlichen Körpern gering
ist, und eine hohe Lagerstabilität
aufweist.
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Bezüglich der
Menge des durch Wasser abbindenden Harzes, welches zu den Granulen
zuzumischen ist, wurde herausgefunden, dass es, anstelle des Gewichtsverhältnisses,
bevorzugt ist, die Menge des Harzes pro Volumen der Granulen zu
bestimmen. Üblicherweise
ist es bevorzugt, zumindest etwa 7,5 g des Harzes pro Liter der
Granulen zu verwenden. Bevorzugter ist es, es in einer Menge von
etwa 45 bis 420 g zu verwenden.
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Das
Mischen der Granulen kann zweckmäßig unter
den Bedingungen von 20 °C
und einer relativen Feuchte von zumindest 20 % mit einer Mischmaschine
wie einem Mehrzweckmischer, einem Betonmischer oder dergleichen
durchgeführt
werden. Ein Mischgefäß wird mit
einem trockenen Stickstoffgas gefüllt und eine vorbestimmte Menge
von Granulen wird in dieses Gefäß geschüttet. Während des
Rührens
wird eine vorbestimmte Menge eines durch Wasser abbindenden Harzes
dazugemischt, und gemischt, bis diese gleichförmig werden.
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Indem
die Granulen und das durch Wasser abbindende Harz gemischt werden,
wird die Oberfläche der
Granulen mit dem durch Wasser abbindenden Harz in ei ner Menge bedeckt,
welche zur gegenseitigen Verbindung der Granulen zweckmäßig ist.
Die Granulen werden in einer Masse mit dem nicht-abgebundenen durch
Wasser abbindenden Harz verklebt und gebunden. Jedoch sind diese
in einem Zustand, dass die jeweiligen Granulen sich gegenseitig
bewegen können.
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Sobald
die Granulen und das Harz in einem gemischten Zustand sind, kann
das Gemisch ohne Unterziehen des Abbindens aufbewahrt werden, wenn
es in einer Packtasche aufbewahrt wird, welche Aluminiumfolien oder
dergleichen enthält,
oder in einer, welche keine Flüssigkeitsdurchlässigkeit
aufweist, wie eine Box oder eine Dose.
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Wenn
dieses Material verwendet wird, wird Wasser zu dem Gemisch der Granulen
und dem durch Wasser abbindenden Harz hinzugefügt, und der gesamte Körper wird
gut in Wasser infiltriert, und überschüssiges Wasser
dann abgeleitet. Auf eine geeignete Unterlage wird eine Lage mit
guter Fähigkeit
zum Freisetzen, welche mit Silikon, Fluorid oder dergleichen; eine
Wirkware, ein gewebtes Textil, ein nicht-gewebtes Textil oder dergleichen
mit einer Dichte auf einem Niveau, das die Granulen nicht durch
dieses hindurch treten, welche an dem durch Wasser abbindenden Harz
anhaften können,
und welches durch natürliche
Fasern, halbsynthetische Fasern oder synthetische Fasern wie Baumwolle,
Hanf, Rayon, Polyester, Nylon, Acryl, Urethan- oder ein Styrol-Isopren-Styrol-Copolymer;
oder dergleichen gelegt. Das vorstehend genannte Gemisch wird dann
darauf angeordnet, und ferner wird die freisetzungsfähige Lage
oder anhaftende Strickware, gewebtes Textil oder nicht-gewebtes
Textil darauf platziert, so dass kein durch Wasser abbindendes Harz
an dem Bereich anhaftet, an welchen es anzubringen ist.
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Der
Bereich, an welchen es anzubringen ist, wie Kopf und Nacken, Schulter,
Hüfte,
untere Extremitäten,
obere Körperhälfte, untere
Körperhälfte oder
der gesamte Körper,
wird zur Anpassung darauf platziert. Die Granulen transferieren
entlang diesem Bereich und passen sich der Körperoberfläche des Bereichs an, und das
Gemisch wird von dem Seitenabschnitt aus entlang des Körpers zugegeben.
Das durch Wasser abbindende Harz wird allmählich abgebunden und ein Stellungsbewahrer,
welcher an den Patienten angepasst ist, kann erhalten werden.
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Die
Lage, die Wirkware, das gewebte Textil, das nicht-gewebte Textil
und dergleichen kann vorzugsweise von der Art sein, dass es eine
Dehnbarkeit aufweist, so dass diese auf die Unebenheit der Körperoberfläche des
Bereichs passt, an welchen es anzubringen ist.
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Das
Granulengemisch und des durch Wasser abbindenden Harzes ist weiter
verwendbar, wenn dieses zuvor in einer Tasche eingekapselt wurde,
welche durch Wirkware, gewebtes Textil, nicht-gewebtes Textil oder dergleichen
gebildet ist, welche bzw. welches gegenüber dem Harz inaktiv ist, und
welches einen niedrigen Feuchtigkeitsgehalt, niedrige Wasserdurchlässigkeit
und Luftdurchlässigkeit
aufweist.
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Durch
Verwendung einer solchen Tasche kann eine vorbestimmte Menge des
Gemisches in einer Masse platziert werden, und während der Verwendung kann der
operierende Chirurg, Patient oder dergleichen außerhalb des direkten Kontakts
mit dem Harz gehalten werden. Demgemäß kann verhindert werden, dass die
Haut durch das Harz beeinträchtigt
wird, und ferner kann die Arbeit des Ausbildens des geformten Körpers einfach
durchgeführt
werden.
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Diese
Tasche wird durch ein Material gebildet, welches weder einen chemischen
Aufbau aufweist, noch eine chemische Substanz enthält, welche
die reaktiven Gruppen des durch Wasser abbindenden Harzes aktiviert.
Die Größe, Form
und Struktur der Tasche werden unterschiedlich, in Abhängigkeit
von dem Anbringungsbereich desselben, modifiziert. In einem Fall
einer großen
Größe eines
für einen
halben Körper
oder einen ganzen Körper
kann es manchmal zweckmäßig sein,
die Innenseite der Tasche in eine Mehrzahl von Kammern zu unterteilen.
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Als
Material der Tasche können
synthetische Fasern von beispielsweise Polyester, Polypropylen,
Polyethylen, Polyacryl, Polyurethan, ein Styrol-Isopren-Styrol- Copolymer (SIS) und
Polyamid, regenerierte Fasern und natürliche Fasern wie Rayon, Stapelfasern,
Baumwolle und Hanf, und anorganische Fasern wie Glasfasern, verwendet
werden. Bei einem, welches eine Reaktivität gegenüber dem durch Wasser abbindenden Harz
aufweist oder einen hohen Flüssigkeitsgehalt
aufweist, wird es bevorzugt, dieses durch vorherige Behandlung der
Oberfläche
inaktiv zu machen, oder die Feuchtigkeit durch Trocknen zu entfernen.
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Als
das in dem Fall des durch Wasser abbindenden Urethanprepolymers
bevorzugte Material kann Polyester, Polypropylen, Polyethylen, Polyurethan,
SIS und dergleichen, welche gegenüber dem vorstehend genannten
nicht-abgebundenen Urethanprepolymer nicht reaktiv sind, genannt
werden. Insbesondere bevorzugt sind Polyester, Polypropylen, Polyethylen,
Polyurethan, SIS und dergleichen, welche eine Wärmeabdichtungseigenschaft aufweisen,
und mischgesponnene Fasern davon können genannt werden.
-
Das
vorstehend genannte Material wird für die Vorbereitung der Wirkware,
des gewebten Textils, des nicht-gewebten Textils, des Netztextils
oder dergleichen verwendet. Das Material sollte vorzugsweise derart ausgebildet
sein, dass es in der Lage ist, die Flexibilität und Elastizität bereitzustellen,
so dass es im Gebrauch auf die Unebenheit des Anwendungsbereichs
passt.
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Bezüglich der
Flexibilität
und Elastizität
ist es bevorzugt, eines zu verwenden, welches eine Dehnung von zumindest
15 % in jeder der vertikalen und horizontalen Richtungen zeigt.
Wenn es unterhalb dieses Niveaus ist, kann es gelegentlich schwierig
sein, ein Modell herzustellen, um die Körperfigur abzunehmen.
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Diese
Tasche ist vorzugsweise eine, welche eine geringe Affinität gegenüber dem
durch Wasser abbindenden Harz, wie vorstehend genannt, aufweist.
Die Anhaftung zwischen der Tasche und dem Gemisch der Granulen und
dem durch Wasser abbindenden Harz, welches dort eingearbeitet ist,
ist vorzugsweise höchstens
etwa 0,5 kg/25 mm (in Übereinstimmung
mit JIS Z0237,8). Wenn sie höher
als dieses Niveau ist, kann, während
der Aufbewahrung für
eine lange Zeit, das durch Wasser abbindende Harz in die Tasche
aufgesaugt werden, was bei der Verwendung problematisch ist.
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Wenn
die einfache Handhabung bei der praktischen Verwendung in Betracht
gezogen wird, ist der vorstehende Wert vorzugsweise höchstens
etwa 0,3 kg/25 mm, bevorzugter höchstens
etwa 0,1 kg/25 mm.
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Das
Gewirk, gewebte Textil und dergleichen, welches die Tasche bildet,
kann durch Bündeln
einer Vielzahl von dünnen
Fasern ausgebildet werden. In einem solchen Fall ist es bevorzugt,
eine Behandlung durchzuführen,
um die Affinität
mit dem Harz zu senken, um dem durch Wasser abbindenden Harz nicht
zu ermöglichen,
in die dünnen
Fasern einzudringen. Eine solche Behandlung kann durch ein Behandlungsmittel
von beispielsweise einem Fluorintyp, einem Silikontyp, einem Paraffintyp,
einem Alkylchlomicchloridtyp, einem Alkylethylenharnstofftyp und
einem Alkylmethylpyridiumchloridtyp durchgeführt werden. Das Behandlungsmittel wird
in einer solchen Menge verwendet, dass die aktiven Inhaltsstoffe
in einer Menge von etwa 0,1 bis 6 % angebracht werden. Das Behandlungsmittel
kann durch Imprägnieren,
Beschichten, Sprühen
oder dergleichen angebracht werden, dies vor oder nach der Vorbereitung
des Gewirks, gewebten Textils oder dergleichen.
-
Als
ein bevorzugtes Beispiel der vorstehenden Tasche werden unter Verwendung
von Garnen von etwa 200 Denier, welche aus Polypropylen oder Polyester
allein oder einer Mischung davon hergestellt sind, Taschen vorbereitet,
welche in einer zylindrischen Form mit einer Dichte von 22 Reihen/Zoll
in einer Laufrichtung und 22 Reihen/Zoll in einer Rippenrichtung
und mit einem Einheitsgewicht von etwa 230 g/m2 mit
einer Dehnbarkeit von 5 bis 60 % in vertikaler Richtung und von
50 bis 300 % in horizontaler Richtung vorbereitet, beispielsweise "WHITE NET" (Handelsname, hergestellt
durch ALCARE CO., LTD.).
-
Durch
eine Behandlung des Zufügens
eines Behandlungsmittels einer Fluorintyp-Emulsion auf die Oberfläche der
Tasche derart, dass der aktive Inhaltsstoff 0,7 ist, wird die Lagerstabilität weiter
verbessert und der Vorgang vereinfacht.
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Das,
was durch Packen des Gemisches der Granulen und des durch Wasser
abbindenden Harzes in die Tasche erhalten wird, kann durch Einkapseln
in eine feuchtigkeitsundurchlässige
Packtasche, welche Aluminiumfolien beinhaltet, stabil aufbewahrt
werden.
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Wenn
dies verwendet wird, können
die Granulen und das durch Wasser abbindende Harz, in diese in die
gegebenenfalls Aluminiumfolien beinhaltende Packtasche geknautscht
wird, die Granulen und das durch Wasser abbindende Harz insgesamt
gleichförmig
gemacht werden. Diese Packtasche wird dann aufgerissen und die mit
dem Gemisch der Granulen und dem durch Wasser abbindenden Harz gefüllte Tasche
wird herausgenommen.
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Wenn
die Tasche, so wie sie ist, in Wasser getaucht wird, durchdringt
das Wasser dieselbe und die Tasche wird dann aus dem Wasser herausgezogen
und leicht gequetscht, um überschüssiges Wasser
zu entfernen, und die Tasche wird auf den Bereich der Anbringung
gelegt.
-
Hierdurch
bewegen sich die Granulen in der Tasche entsprechend der Unebenheit
des Bereichs der Anbringung, und nehmen eine Form an, so dass diese
auf die Form der Oberfläche
des Bereichs passt, und in diesem Zustand bindet das durch Wasser
abbindende Harz ab. Insbesondere in dem Fall von Urethanprepolymer
wird durch die Reaktion mit Wasser ein Harznetzwerk ausgebildet
und gleichzeitig Kohlendioxidgas erzeugt. Da das Kohlendioxidgas
aus dem Harz ausströmt,
werden Entlüftungspfade
in einer netzartigen Weise in dem Harz infolge der Bildung von Kohlendioxidblasen
gebildet, und der gebildete Körper
weist nach dem Abbinden eine hohe Luftdurchlässigkeit auf.
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Der
somit ausgebildete Körper,
welcher durch Reaktion des Gemisches der Granulen des durch Wasser
abbinden Harzes mit Wasser abgebunden ist, weist eine angemessene
Härte und
Elastizität
auf und ist dahingehend eingestellt, einen Wert von höchstens
etwa 1,5 kg/cm2 bezüglich einer 25 %-Kompressionshärte aufzuweisen.
Die Kompressions-Restspannung ist ferner dahingehend eingestellt,
einen Wert von höchstens etwa
13 % anzunehmen.
-
Vorzugsweise
wird die 25 %-Kompressionshärte
dahingehend eingestellt, höchstens
etwa 0,5 kg/cm2 anzunehmen und die Kompressions-Restspannung
ist vorzugsweise dahingehend eingestellt, einen Wert von höchstens
etwa 10 % anzunehmen.
-
Die
25 %- Kompressionshärte
und die Kompressions-Restspannung werden durch die nachfolgenden Verfahren
gemessen.
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25 %-Kompressionshärte:
-
Das,
was durch gleichmäßiges Mischen
der Granulen und des durch Wasser abbindenden Harzes erhalten wird,
wird in eine Form von 5 cm × 5
cm × 5
cm geschüttet,
und 10 ml destilliertes Wasser wird von oben zugefügt und über die
gesamte Oberfläche
des Harzes verteilt, um das Harz abzubinden. Nach dem Abbinden wird
der Harzblock aus der Form entnommen, um diesen als ein Teststück zu verwenden.
-
Bei
der Messung unter Verwendung eines Autograph 500D-Testgeräts (hergestellt
durch Shimazu Corporation) in Übereinstimmung
mit JIS K6401 5.4. wird der Harzblock um 75 % bei einer Rate von
10 mm/min komprimiert und die Belastung unmittelbar entfernt, und
dann wird 25 % Kompression bei einer Rate von 10 mm/min durchgeführt, und
die Belastung zu dieser Zeit abgelesen und in Ausdrücke von
cm2 umgewandelt.
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Kompressions-Restspannung:
-
Ein
Teststück
wird in derselben Weise wie in dem Test der 25 %-Kompressionshärte vorbereitet.
-
Die
Dicke dieses Teststücks
wird genau gemessen.
-
Bei
dieser Messung wird in Übereinstimmung
mit JIS K6401 5.5. dieses Teststück
mit Aluminiumdruckplatten, deren innere Oberfläche parallel zueinander sind,
mit 50 % Kompression befestigt, und in einem Konstanttemperaturbad
von 20 °C
für 4 Stunden
gehalten. Dieses Teststück
wird aus dem Bad entnommen und die Last wird entfernt, und die Dicke
30 Minuten später
gemessen.
-
Das
Verhältnis
der Reduktion der Dicke im Vergleich mit der ursprünglichen
Dicke wird als Kompressions-Restspannung bezeichnet.
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Wenn
der Stellungsbewahrer in dem ausgebildeten Körper, welcher durch abbindendes
Harz, wie vorstehend beschrieben, erhalten wird, auf einen betroffenen
Teil an dem Anbringungsbereich gelegt wird, passt dieser gut auf
die Form des betroffenen Teils und die Stellung kann sicher fixiert
und gestützt
werden. Der Stellungsbewahrer weist insgesamt angemessene Elastizität und Polsterungseigenschaften
auf. Im Übrigen
kann der menschliche Körper
ohne ein so genanntes bottom-out-Phänomen weich getragen werden
und der Körperdruck
kann zweckmäßig verteilt
werden. Demgemäß kann selbst
während
der Operation über
eine lange Zeit oder während
Bettruhe nach der Operation die Position sicher, ohne Begleitung
von Schmerz, bewahrt werden. Wenn dieser Stellungsbewahrer für Patienten
verwendet wird, welche die Stellung nicht selbst ändern können, beispielsweise
für bettlägerige Patienten,
können
diese ohne Wundliegen im Bett gehalten werden.
-
BEISPIEL 1
-
Ein
durch Wasser abbindendes Urethanprepolymer wurde durch Mischen der
nachfolgenden Mischungsmaterialien vorbereitet.
| PPG
2000 | 780
g |
| MDI | 200
g |
| NIAX-KATALYSATOR
A-1 | 15
g |
| IRGANOX
1010 | 1
g |
| byk-A525 | 1
g |
| Benzoylchlorid | 5
g |
-
Anmerkung:
-
- PPG 2000:Polypropylenglykol mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht
von 2000
- MDI: 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat
- NIAX-KATALYSATOR A-1: Ein Gemisch von Bis-(2-dimethylaminoethyl)-ether
und Dipropylenglykol (hergestellt durch WITCO CO., LTD.)
- IRGANOX 1010: ein gehindertes Phenoltyp-Alterungsregister
- Byk-A525: ein Silikontyp-Entschäumungsmittel
-
Die
Zugfestigkeit (bei 25 % Dehnung) des durch Wasser abbindenden Urethanprepolymers
nach dem Abbinden war 2 kg/cm2 (gemessen
in Übereinstimmung
mit dem vorstehend genannten Verfahren).
-
Als
Granulen wurden Granulen von "COSMOGEL
04" von Polyethylen
mit Säulenform
mit einem Volumen von 0,05 cm3 pro Granule
(hergestellt durch COSMO INSTRUMENTS CO., LTD.) vorbereitet. Das
Material der Granulen hatte 25 % Kompressionshärte von 0,18 kg/cm2 und
eine Kompressions-Restspannung von 2,5 %.
-
Zu
den Granulen wurden 170 g des durch Wasser abbindenden Polyurethanprepolymers
pro Liter Granulen hinzugefügt,
und diese wurden gründlich
gemischt, so dass das Harz die gesamte Oberfläche der Granulen bedeckte.
-
Eines,
welches durch Zugabe von Wasser zu dem verbleibenden Material abgebunden
wurde, wies eine 25 %-Kompressionshärte von 0,15 kg/cm2 und
eine Kompressions-Restspannung von 3,5 %, und angemessene Elastizität und Steife
auf, und hatte eine hohe Luftdurchlässigkeit.
-
BEISPIELE 2 BIS 4
-
Die
nachfolgenden durch Wasser abbindenden Harze und Granulen wurden
vorbereitet, um Haltematerialien gemäß den BEISPIELEN 2 BIS 4 und
VERGLEICHSBEISPIELEN 1 UND 2 herzustellen.
HARZ A: Das durch
Wasser abbindende Urethanprepolymer von Beispiel 1.
HARZ B:
durch Wasser abbindendes Urethanprepolymer
| PPG
2000 | 660
g |
| MDI | 320
g |
| NIAX-KATALYSATOR
A-1 | 15
g |
| IRGANOX
1010 | 1
g |
| byk-A525 | 1
g |
| Benzoylchlorid | 5
g |
| GELOL
D | 0,065
g |
-
Anmerkung:
-
- GELOL D: Ein Thixotrophie-verleihendes Mittel (Benzilidensorbitol
als ein Acetylierungsprodukt von D-Sorbitol und einem aromatischen
Aldehyd: hergestellt durch NEW JAPAN CHEMICAL CO., LTD.)
- HARZ C: durch Wasser abbindendes Urethanprepolymer
| PPG
400 | 230
g |
| MDI | 420
g |
| NIAX-KATALYSATOR
A-1 | 15
g |
| IRGANOX
1010 | 1
g |
| byk-A525 | 1
g |
| Benzoylchlorid | 5
g |
-
Anmerkung:
-
- PPG 400: Polypropylenglykol mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht
von 400
- GRANULEN E: Granulen von "COSMOGEL
04", welches aus
Polyethylen mit Säulenform
mit einem Volumen von 0,05 cm3 pro Granule
hergestellt ist (hergestellt durch COSMO INSTRUMENTS CO., LTD.),
welches in Beispiel 1 verwendet wird.
- GRANULEN F: Geschlossen-zelliger Schaum Chloropren-Gummischwamm "C-4305" mit
Würfelform,
wobei jede Kante 3 mm aufweist (hergestellt durch INOAC CORPORATION).
- GRANULEN G: Geschlossen-zelliger Polyethylenschaum "MITSUFUKU FORM PF-07" mit Würfelform,
wobei jede Kante 3 mm aufweist (hergestellt durch MITSUFUKU INDUSTRY
CO., LTD.)
- GRANULEN H: 50-fach schäumungsfähiger geschlossen-zelliger
Polystyrolschaum "Eslen
Beads Beads HCM" mit
Kugelform mit einem Durchmesser von 4 mm (erkennbare spezifische
Gravitation: 0,02) (hergestellt durch SEKISUI PLASTICS CO., LTD.).
-
Unter
Verwendung der HARZE A bis C und GRANULEN E bis H wurden Haltematerialien
der BEISPIELE 2 bis 4 und VERGLEICHSBEISPIELE 1 bis 2 mit demselben
Mischungsverhältnis
wie BEISPIEL 1 vorbereitet. Charakteristische Werte der Harze und
der Granulen und charakteristische Werte der Halter nach dem Ab binden
werden in der nachfolgenden Tabelle angegeben. Jeweilige charaktenstische
Werte in der Tabelle sind wie folgt:
Charakteristischer Wert
1: Zugfestigkeit des durch Wasser abbindenden Harzes nach dem Abbinden
(bei 25 % Dehnung) (gemessen in Übereinstimmung
mit dem vorstehend genannten Verfahren)
Charakteristischer
Wert 2: 25 %-Kompressionshärte
der Granulen (in Übereinstimmung
mit JIS K6401 5.4.)
Charakteristischer Wert 3: Kompressions-Restspannung
der Granulen (in Übereinstimmung
mit JIS K6401 5.5.)
Charakteristischer Wert 4: 25 %-Kompressionshärte des
Halters (gemessen in Übereinstimmung
mit dem vorstehend genannten Verfahren)
Charakteristischer
Wert 5: Kompressions-Restspannung des Halters (gemessen in Übereinstimmung
mit dem vorstehend genannten Verfahren)
-
Beurteilung:
-
Die
Halter, welche nach dem Abbinden in den BEISPIELEN 1 bis 4 erhalten
wurden, waren hinsichtlich der 25 %-Kompressionshärte und
der Kompressions-Restspannung
geeignet, wiesen adequate Steife und Elastizität auf und waren zur Benutzung
anwendbar. Dahingegen war im VERGLEICHSBEISPIEL 1 die 25 %-Kompressionshärte hoch
und erhielten ein unangenehmes Griffgefühl, und im VERGLEICHSBEISPIEL
2 war die Kompressions-Restspannung hoch, und beide waren zur Benutzung
nicht anwendbar.
-
BEISPIEL 5
-
Granulen 1 und
durch Wasser abbindendes Polyurethanprepolymer 2, wie in
BEISPIEL 1 angegeben, wurden im vorstehend genannten Verhältnis gemischt.
Dieses Gemisch wurde in einer Tasche 3 mit einer Größe von 50
cm (horizontal) × 60
cm (vertikal) eingekapselt, welche aus einem Wirkmaterial, das aus
Polypropylenfasern gebildet wurde, und eine Dehnbarkeit von 15 %
in horizontaler Richtung aufwies. Ein Haltematerial 4 war
in einer Aluminiumlaminattasche 5 beinhaltet und hermetisch
abgedichtet.
-
Vor
der Verwendung wurde der gesamte Körper gut über die Aluminiumlaminattasche 5 geknautscht, um
die Granulen 1 und das durch Wasser abbindende Polyurethanprepolymer 2 gleichmäßig zu mischen.
Die Aluminiumlaminattasche 5 wurde dann geöffnet und
das Haltematerial 4 herausgenommen, das Haltematerial wurde
zusammen mit der Wirkmaterialtasche 3 aus Polypropylenfasern
in Wasser getaucht und herausgenommen und dann leicht gequetscht,
um überschüssiges Wasser
zu entfernen
-
Ein
Stuhl 14 mit einem Sitzabschnitt 11, einer Sitzrückenabschnitt 12 und
einem Armlehnenabschnitt 13, welche integral mit einem
Plastikmaterial ausgebildet sind, wurde vorbereitet (4-A). Die vorstehende Haltematerial 4 wurde
auf die innere Oberfläche
des Stuhls 14 derart gelegt, dass das Material die innere
Ober fläche
bedeckte (4-B). Ein Patient 15 wurde
auf das Haltematerial 4 gesetzt und das Haltematerial 4 wurde per
Hand manipuliert, so dass es auf die Körperoberfläche an einem Anbringungsbereich
passt (4-C). Das Prepolymer 2 in
dem Haltematerial 4 härtete
allmählich
aus, so dass es die Granulen 1 mit Zwischenbindungen versah,
und 5 Minuten später
erhob sich der Patient aus dem Stuhl in einem Zustand, in welchem
keine weitere Deformation bewirkt wird ( 4-D).
Als das Haltematerial 4 von dem Stuhl 14 entfernt
wurde und das Abbinden des Prepolymers weiter entwickelt wurde,
wurden Entlüftungspfade
durch das erzeugte Kohlendioxidgas ausgebildet, was in der Vervollständigung
eines Stellungshalters 16 resultierte (4-E).
Der somit ausgebildete Halter 16 hatte adequate Härte und
Elastizität
und war hinsichtlich der Luftdurchlässigkeit exzellent. Wenn dieser
Halter 16 auf einem Rollstuhl 17 oder dergleichen
angebracht wurde, konnten selbst Sitzpositionen von ernsthaft körperlich
behinderten Personen gehalten bzw. aufrecht gehalten werden, und
dies frei von teilweise unangenehmer Berührung, wobei exzellente Bequemlichkeit
bei der Verwendung vorlag, wodurch die behinderten Personen sich
leicht weiter bewegen konnten (4-F).
-
Des
Weiteren ist, da die Zeit zur Herstellung der Form, wie vorstehend
beschrieben, kurz ist, die Zeit, in welcher sich die behinderten
Personen nicht bewegen dürfen,
sehr kurz und diese haben weniger Schmerzen oder ein unangenehmes
Gefühl,
und die Vorbereitung des Halters ist extrem einfach und ohne spezielle Einrichtungen
durchzuführen.
-
BEISPIEL 6
-
In Übereinstimmung
mit BEISPIEL 5 wurde ein Halter 19 für einen individuellen Zweck
vorbereitet, welcher zum aufwärtigen
Stützen
eines Patienten 15 verwendet wird, welcher in seitlicher
Position auf einem Operationstisch 18 liegt, wie in 5 gezeigt
ist. Dieser kann wirksam für
eine Operation verwendet werden.
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BEISPIEL 7
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In Übereinstimmung
mit BEISPIEL 5 wurde ein Halter 20 vorbereitet, welcher
zum Stützen
eines großen
Bereichs von der Brust bis zu den unteren Extremitäten verwendet
wird, um einen Patienten 15 zu halten, welcher in Bauchlage
liegt. Dieser kann den Patient selbst bei einer Langzeitoperation
in stabiler Lage stützen und
festhalten.
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In Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung kann ein Stellungshalter mit einer
Form, welche auf den Anwendungsbereich der betreffenden Patienten
passt, einfach in kurzer Zeit ohne spezielle Einrichtungen oder
Fähigkeiten
vorbereitet werden. Der vorbereitete Stellungshalter für individuellen
Zweck weist adequate Härte
und Elastizität
auf, und weist eine hohe Dispersibilität von Körperdruck auf, und selbst wenn dieser
für eine
lange Zeit benutzt wird, wird der Benutzer keine stellenweise Druckberührung spüren und
kann diesen bequem mit guter Luftdurchlässigkeit benutzen. Ferner wird
dieser Halter nicht deformiert, wenn er verschoben wird oder eine
Abdeckung oder dergleichen, welche darauf gelegt ist, für Reinigungszwecke
oder dergleichen entfernt wird.
-
Der
Stellungshalter für
individuellen Zweck kann für
verschiedene Gegenstände
weiträumig
angewendet werden, um die Stellung konstant zu halten, beispielsweise
für Automobilsitze
für Rennfahrer
und dergleichen.