-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
1. Bereich der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Befestigen eines Ultraschallwandlers. Insbesondere bezieht sich die
vorliegende Erfindung auf eine Vorrichtung zum Befestigen eines
Ultraschallwandlers in einem Gipsverband, der den Patienten und
das Wandlerkopfmodul vor nachteiligen Auswirkungen aufgrund äußerer Belastungen
schützt,
und ein Verfahren zum Installieren der Vorrichtung zum Befestigen
des Ultraschallwandlers.
-
2. Beschreibung verwandter
Techniken
-
Die
Verwendung von Ultraschall, um Knochenskelett und Muskulatur betreffende
Verletzungen therapeutisch zu behandeln, ist bekannt. Es hat sich
gezeigt, dass das Auftreffenlassen von Ultraschallimpulsen mit angemessenen
Parametern, z. B. Frequenz, Impulsfolge und Amplitude, über geeignete
Zeiträume
hinweg und an einer sachgerechten äußeren Stelle, anliegend an
eine Knochenverletzung, das natürliche
Heilen von beispielsweise Knochenrissen und -brüchen beschleunigt und Osteoporose
behandelt. Für
Patienten mit verringertem Heilungsvermögen, wie beispielsweise ältere Menschen
mit Osteoporose, kann Ultraschalltherapie die Heilung von Knochenverletzungen,
die andernfalls Prothesenersatz erfordern oder den Patienten mit
dauerhaften Behinderungen zurücklassen
würden,
fördern.
-
U.S.
Patente Nr. 5,003,965 und 5,186,162, beide an Talish und Lifshey („Talish '965" bzw. „Talish '162") und U.S. Patent
Nr. 5,520,612 an Winder et al. beschreiben ein Ultraschallverabreichungssystem,
in dem sowohl der RF-Generator als auch der Wandler Teil einer modularen
Applikatoreinheit sind, die an die Hautstelle platziert wird. Die
Signale, die die Zeitdauer der Ultraschallimpulse und die Impulsfolgefrequenz
steuern, werden getrennt von der Applikatoreinheit generiert. Talish '965 und Talish '162 beschreiben auch
eine Befestigungsvorrichtung zum Anbringen der Applikatoreinheit,
so dass die operative Fläche
anliegend an der Hautstelle ist. In Talish '965 und Talish '162 ist die Haut von einem Gipsverband
umgeben, während
in U. S. Patent Nr. 5,211,160 an Talish und Lifshey („Talish '160") eine Befestigungsvorrichtung
zum Befestigen auf unbedeckten Körperteilen
(d. h. ohne einen Gipsverband oder andere medizinische Umwicklung)
beschrieben wird.
-
US 4,947,853 zeigt eine
Sensor-Stütze
zum Stützen
eines Sensors an Stelle gegen den Abdomen eines Patienten, um die
Kontraktionen des Patienten zu überwachen.
Die Stütze
beinhaltet ein hohles, röhrenförmiges Element,
das mit einem radialen Flansch an einem Ende bereitgestellt ist,
wobei der Flansch einen peripheren Abschnitt aufweist, der im Wesentlichen
biegsamer als der Innenabschnitt des Flansches ist.
-
US 5,556,372 zeigt eine
Stütze
für ein
Ultraschallwandlerkopfmodul, wobei die Stütze einen einstellbaren Riemen
beinhaltet, um das Ultraschallwandlerkopfmodul gegen einen Arm eines
Patienten an Stelle festzumachen, so dass der Arm therapeutisch
durch Ultraschall behandelt werden kann.
-
In
vielen Fällen
ist der Patient, der die Ultraschalltherapiebehandlung erhält, mobil.
Ein Wandlerkopfmodul kann entfernt von einem stationären Ultraschallgenerator
am Patienten befestigt werden, oder eine tragbare Ultraschall generierende
Vorrichtung kann von dem Patienten, wie zum Beispiel in U.S. Patent
Nr. 5,556,372 an Talish et al. offenbart, getragen werden. Das Wandlerkopfmodul
ist daher bedeutend anfälliger
gegenüber äußeren Belastungen,
die das Modul beschädigen
oder sich nachteilig auf die Wirksamkeit der Behandlung auswirken
können.
Obwohl die auf dem Stand der Technik beschriebenen Systeme typische
therapeutische Ultraschallverfahren und -vorrichtungen offenbaren,
offenbaren sie dennoch kein Verfahren und keine Vorrichtung zum Befestigen
eines Ultraschallwandlers, der das Wandlerkopfmodul und den Patienten
schützt.
-
Ein
anderes mit der Wandlerbefestigungsvorrichtung des Stands der Technik
verbundenes Problem wird den Ärzten
während
der Installation der Vorrichtung deutlich. Typischerweise wird ein
Gipsverband vor dem Zeitpunkt, in dem die Entscheidung getroffen
wird, Ultraschalltherapie zu verabreichen, am Patienten befestigt.
Daher muss der Arzt ein Loch in den existierenden Gipsverband schneiden,
um die Platzierung eines Ultraschallwandlerkopfmoduls anliegend
an einen Körperabschnitt
eines Behandlung erfordernden Patienten unterzubringen. Da mehr Wandlerkopfmodule
kreisförmig
sind, ist ein entsprechendes kreisförmiges Loch im Gipsverband
erforderlich. Ärzte
sind jedoch im Allgemeinen mit einem Werkzeug ausgerüstet, das
eine Klinge aufweist, die eingestellt werden kann, um das Eindringen
in die Tiefe des Gipsverbands zu begrenzen, um einen quadratischen
oder rechteckigen Hohlraum in den Gipsverband zu schneiden. Des
Weiteren ist es ineffizient, von dem Arzt zu verlangen, sich um
die Genauigkeit zu sorgen, mit der der Hohlraum in dem Gipsverband
gefertigt wird. Daher besteht Bedarf an einer Vorrichtung, die innerhalb
eines Hohlraums in einem Gipsverband platziert werden kann und den quadratischen
oder rechteckigen Hohlraum in ein kreisförmiges Loch umwandeln kann,
um ein Ultraschallwandlerkopfmodul zu erhalten, das ebenfalls anpassbar
und vielseitig ist, um eine Präzision,
die mit den Dimensionen des Hohlraums verbunden ist, zu minimieren.
-
Alternativ
dazu weiss der Arzt vielleicht zu der Zeit, zu der die Verletzung
geschieht, dass eine Ultraschalltherapie wahrscheinlich eine bevorzugte spätere Behandlung
ist. Die Installation eines Abstandsstücks, das einen Hohlraum in
dem Gipsverband schafft, ist jedoch vordem verschoben worden, bis
ein Zeitraum verstrichen ist, so dass die Gefahr des Anschwellens
um die betroffene Verletzungsstelle herum abgelaufen ist, da bestimmt
worden ist, dass die Haut innerhalb des Hohlraums anfällig gegenüber Fenster-Ödemen ist
(besonders während des
Zeitraums des Anschwellens). Daher besteht Bedarf an einer Vorrichtung,
die es dem Chirurgen ermöglicht,
einen Einsatz in dem Gipsverband zum Zeitpunkt der Verletzung zu
installieren, der ein Ultraschallwandlerkopfmodul einsetzbar erhält und auch Fenster-Ödeme verhindert,
wenn sich das Modul nicht an Stelle befindet.
-
Zusätzlich ist
eine konventionelle Wandlerbefestigungsvorrichtung oft unförmig und
lästig
für den
Patienten, besonders wenn sich die Vorrichtung auf einem Abschnitt
des Körpers
des Patienten befindet, der typischerweise durch Kleidung bedeckt
ist. Folglich besteht Bedarf an einer Vorrichtung, die nicht auffällt, wenn
sie an dem Patienten befestigt wird, um die Bequemlichkeit für den Patienten
zu erleichtern, wenn die Vorrichtung an einer Stelle unter der Kleidung
befestigt wird.
-
ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
-
Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Befestigen
eines Ultraschallwandlerbehandlungskopfmoduls bereitzustellen, die diesen
und andere Nachteile des Stands der Technik beseitigt. Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird dieses Ziel durch eine Vorrichtung, wie in Anspruch
1 definiert, erreicht. In einer Ausführungsform davon umfasst die
Vorrichtung einen Einsatz, der eine axiale Bohrung darin aufweist,
und eine Vielzahl von Dornen, die sich radial davon erstrecken.
Wenn sich die Behandlungsstelle unter einem von dem Patient getragenen
Gipsverband befindet, wird ein Abstandsstück mit einem Umfang, der einem
Loch in dem Gipsverband entspricht, darin platziert. Das Abstandsstück weist
vorzugsweise ein Loch zum Erhalten des Einsatzes auf. Ein Ultraschallübertragungsverbesserungsmedium
wird innerhalb des Lochs in dem Abstandsstück und anliegend an eine Behandlungsstelle
positioniert. Nachdem das Ultraschallbehandlungskopfmodul innerhalb
des Einsatzes positioniert worden ist, wird ein Mittel zum Vorspannen
des Moduls in Richtung des Ultraschallübertragungsverbesserungsmediums
bereitgestellt.
-
Eine
weitere Ausführungsform
umfasst ein Einsatzelement mit einer axialen Bohrung darin, ein innerhalb
der Bohrung des Einsatzes und anliegend an eine Behandlungsstelle
positioniertes Ultraschallübertragungsverbesserungsmedium,
Mittel zum Vorspannen des innerhalb des Einsatz positionierten Ultraschallbehandlungskopfmoduls
in Richtung des Ultraschallübertragungsverbesserungsmediums,
und Mittel, die die Vorrichtung entfernbar in die Behandlungsstelle
eingreifen lassen.
-
Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen eines
Verfahrens zum Befestigen eines Ultraschallwandlerbehandlungskopfmoduls. Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird dieses Ziel durch ein Verfahren, wie in Anspruch
19 definiert, erreicht. Eine Ausführungsform des Verfahrens umfasst
die Schritte des Schneidens einer Öffnung in einen Gipsverband
eines Patienten anliegend an einen Behandlung erhaltenden Körperabschnitt,
des Platzierens eines Abstandsstücks
mit einem Loch darin in die Öffnung
des Gipsverbands, des Platzierens eines Einsatzes mit einer Vielzahl
von sich radial erstreckenden Dornen zumindest teilweise in das
Loch in dem Abstandsstück,
des Webens von Streifen eines Gipsmaterials zwischen die Vielzahl
von sich radial erstreckenden Dornen oder Flansch, um den Einsatz
innerhalb der Öffnung
in dem Gipsverband zu sichern, des Platzierens eines Ultraschallübertragungsverbesserungsmediums
in den Einsatz, des Platzierens eines Ultraschallwandlerkopfmoduls
in den Einsatz, des Platzierens einer Abdeckung über das Ultraschallwandlerkopfmodul
und des treibenden Vorspannens des Ultraschallwandlerkopfmoduls
in Richtung des Körperabschnitts,
um Behandlung zu erhalten.
-
Die
Vorrichtung ist vorzugsweise entworfen, um ergonomische Betrachtungen
zu berücksichtigen.
Die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung erfordert zum Beispiel
das Schneiden eines kleineren Lochs in einen Gipsverband, und sie
ragt nicht so weit aus dem Körper
des Patienten heraus wie konventionelle Vorrichtungen zum Befestigen
eines Ultraschallwandlerbehandlungskopfmoduls.
-
Diese
und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung von darstellenden Ausführungsformen
ersichtlich, die in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen
zu lesen ist.
-
KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
Für ein besseres
Verständnis
der Erfindung wird auf die folgende Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen
davon und auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen, in denen:
-
1 eine
Draufsicht eines Einsatzes innerhalb eines Hohlraums in einem Gipsverband
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
-
2 eine
Querschnittsansicht von der Seite eines teilweise innerhalb eines
Hohlraums in einem Gipsverband gesicherten Einsatzes ist;
-
3 eine
Draufsicht eines Einsatzes mit einer Vielzahl von sich radial davon
erstreckenden Dornen ist;
-
4 eine
auseinandergezogene Seitenansicht einer Vorrichtung zum Befestigen
eines Ultraschallwandlers ist;
-
5 eine
vergrößerte Seitenansicht
einer zusammengesetzten Vorrichtung zum Befestigen eines Ultraschallwandlers
ist;
-
6 eine
vergrößerte Seitenansicht
einer weiteren Ausführungsform
einer zusammengesetzten Vorrichtung zum Befestigen eines Ultraschallwandlers
ist;
-
7 eine
auseinandergezogene Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform
einer Vorrichtung zum Befestigen eines Ultraschallwandlers ist;
-
8 eine
Seitenansicht einer zusammengesetzten Vorrichtung zum Befestigen
des Ultraschallwandlers aus 7 ist;
-
9 eine
perspektivische Ansicht eines in einem Gipsverband gesicherten Einsatzes
ist, der zum Erhalten eines Ultraschallwandlerkopfs bereit ist;
-
10 eine
perspektivische Ansicht einer vollständig zusammengebauten Vorrichtung
zum Befestigen eines Ultraschallwandlers in einem Gipsverband ist;
-
11 eine
teilweise vergrößerte Seitenansicht
einer weiteren Ausführungsform
einer Vorrichtung zum Befestigen eines Ultraschallwandlers ist;
-
12A-12D verschiedene Ansichten einer
Abdeckung sind, die eine alternative Verschlussstruktur darstellt;
-
13 eine
pespektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Abdeckung
mit alternativen Verschlussstrukturen ist;
-
14 eine
Seitenansicht im Querschnitt einer Vorrichtung zur Installation
eines Einsatzes anliegend an eine Behandlungsstelle vor dem Installieren eines
Gipsverbands darauf ist;
-
15 eine
perspektivische Ansicht eines Stücks
Gipsbinde und einer versiegelten Verpackung dafür ist;
-
16A-16Cperspektivische Ansichten sind,
die ein System zum Befestigen einer Ultraschallwandler erhaltenden
Vorrichtung anliegend an eine Behandlungsstelle darstellen;
-
17A-17C perspektivische Ansichten
sind, die ein System zum Befestigen einer Ultraschallwandler erhaltenden
Vorrichtung anliegend an eine Behandlungsstelle in einem Gipsverband
darstellen;
-
18A-18C perspektivische Ansichten
sind, die ein System zum Befestigen einer Ultraschallwandler erhaltenden
Vorrichtung anliegend an eine Behandlungsstelle in einem Gipsverband
darstellen;
-
19 eine
Draufsicht einer alternativen Ausführungsform einer Gipsbinde
ist;
-
20A-20C Draufsichten alternativer Ausführungsformen
eines Riemens zum Sichern der Vorrichtung zum Befestigen eines Ultraschallwandlers
anliegend an einen Abschnitt des Behandlung erfordernden Körpers des
Patienten sind;
-
21 eine
vergrößerte Seitenansicht
im Querschnitt einer weiteren Ausführungsform einer zusammengesetzten
Vorrichtung zum Befestigen eines Ultraschallwandlers ist;
-
22 eine
auseinandergezogene Seitenansicht der Vorrichtung aus 21 ist;
-
23A-23C obere, seitliche und untere
Ansichten einer Schnappplatte sind;
-
24A-24B Seitenansichten noch einer
weiteren Ausführungsform
einer Vorrichtung zum Befestigen eines Ultraschallwandlers sind;
und
-
25 eine
auseinandergezogene Seitenansicht einer Vorrichtung zum Befestigen
eines Ultraschallwandlers mit einer Abdeckung mit äußerer Verschlussstruktur
ist.
-
DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG EINER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
-
Nun
wird Bezug auf die detaillierten Zeichnungen genommen, und anfänglich auf 1,
in der ein Einsatz 20 gezeigt wird, der innerhalb eines
in einem Abschnitt eines Gipsverbands 24 gebildeten Hohlraums 22 positioniert
ist. Der Hohlraum 22 weist eine im Wesentlichen quadratische
Form auf und ist durch die gestrichelten Linien skizziert. Der Einsatz 20 ist
mit einem im Wesentlichen kreisförmigen
Umfang und einer Vielzahl von Dornen 26, die sich radial davon
erstrecken, gezeigt. Vier Dorne 26 sind in 1 sichtbar.
Zusätzliche
Dorne 26 sind durch Gipsmaterial in einer Ebene unter den
sichtbaren Dornen verborgen, wie in 2 ersichtlich
wird. Der Einsatz 20 umfasst vorzugsweise eine axiale Bohrung
innerhalb des im Wesentlichen kreisförmigen Umfangs, um einen Ultraschallwandler
zu befestigen, um eine Behandlung zu initiieren, wie unten detaillierter
erörtert
wird. Der Einsatz 20 ist vorzugsweise aus Polypropylen
gebildet.
-
2 stellt
eine seitliche Querschnittsansicht des Einsatzes 20 innerhalb
des Gipsverbands 24 dar. Vor dem Platzieren des Einsatzes 20 in
den Hohlraum 22 wird ein Abstandsstück 30 innerhalb des
Hohlraums 22 platziert. Das Abstandsstück 30 ist konfiguriert,
um eine Form auf seinem Umfang, die der Form des Hohlraums 22 entspricht,
und ein Loch in seiner Mitte, das der Form des Einsatzes 20 entspricht,
aufzuweisen. Das Abstandsstück 30 ist
vorzugsweise aus einem Filz medizinischen Grads oder einem ähnlichen
Material gebildet, das gegenüber
einem Körperabschnitt
eines Patienten angenehme Eigenschaften aufweist, und kann in einer
Vielzahl von Schichten gefertigt sein, so dass die Dicke abhängig von
der Dicke des Gipsverbands 24 eingestellt werden kann.
-
Das
Abstandsstück 30 hält den Einsatz 20 in einem
vorbestimmten Abstand von dem Körperabschnitt 34 eines
Patienten, um Fenster-Ödeme
oder eine ähnliche
Verletzung am Patienten aufgrund von ungleichem Druck an einer gegipsten
Stelle zu verhindern. Wie gezeigt, ist der Einsatz 20 teilweise
in das Loch innerhalb des Abstandsstücks 30 eingesetzt
und ist darauf durch mindestens eine der sich radial erstreckenden
Dorne 26 gestützt.
Die Dorne 26 enthalten bewegliche Gelenke, die durch eine
Verringerung des Querschnitts der Dorne 26 an einem proximalen
Ende anliegend an die Bohrung des Einsatzes 20 ebildet
wird, was die Dorne 26 am Gelenkpunkt schwächt, wodurch
diesen ermöglicht
wird, sich frei zu beugen. Die beweglichen Gelenke sorgen für das laterale
Biegen der Dorne 26, um die Fähigkeit zu verbessern, sich
an die variierenden Winkel anzupassen, die eine Funktion der Anatomie
des Patienten darstellen. Des Weiteren ermöglichen die beweglichen Gelenke,
dass der Einsatz 20 ein Gelenk bildet, um weitere winklige
Versetzungen zu korrigieren.
-
Der
Einsatz 20 ist innerhalb des Hohlraums 22 in einem
Gipsverband 24 durch Webestreifen 32 aus Gipsmaterial
zwischen den Dornen 26 gesichert. Eine Vielzahl von Schichten
von Gipsmaterialstreifen 32 ist um den Einsatz 20 platziert,
bis eine gewünschte
Dicke erlangt ist. Die Konfiguration des Einsatzes 20 mit
Dornen 26 ermöglicht
die Installierung des Einsatzes, bevor oder nachdem der Gipsverband
installiert worden ist. Wenn die Schichten der Gipsmaterialstreifen
aushärten,
wird der Einsatz 20 vorzugsweise ein integraler Teil des
Gipsverbands sein. Folglich wird jede Belastung auf die Haut des
Patienten, die anderweitig durch den Einsatz 20 übertragen
werden würde,
minimiert, da sie durch den Gipsverband absorbiert wird.
-
Der
Einsatz 20 kann wahlweise einen hemisphärischen Einschnitt 36 in
einem oberen Ende davon umfassen, um eine Schnur unterzubringen,
die sich von einem Ultraschallbehandlungskopfmodul erstreckt, wobei
das Modul innerhalb des Einsatzes positioniert ist. Ein unteres
Ende 38 des Einsatzes 20 ist vorzugsweise konkav,
um in einen konvexen Körperabschnitt 34 eines
Patienten zu passen, ohne die Haut zu belasten, was Ödeme oder
eine ähnliche Verletzung
verursachen kann.
-
Ein
Ultraschallübertragungsverbesserungsmedium 28 wird
vorzugsweise innerhalb des Abstandsstücks 30 anliegend an
eine Behandlungsstelle positioniert, um einen Luftspalt zwischen
einem Ultraschallwandlerkopfmodul und einer Behandlungsstelle zu
minimieren oder zu eliminieren. Das Ultraschallübertragungsverbesserungsmedium 28 ist
vorzugsweise eine leitende Gelblase.
-
Die
Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist konfiguriert, um sich
an einen im Wesentlichen rechteckigen oder quadratischen Hohlraum
in einem Gipsverband anzupassen und in diesen zu passen, wie in
einer Draufsicht davon in 3 gezeigt.
Vorzugsweise wandelt der Einsatz 20 den Hohlraum in ein
kreisförmiges
Behältnis
zum Erhalten eines entsprechenden kreisförmig geformten Ultraschallwandlerkopfmoduls
um. Nun Bezug nehmend auf die auseinandergezogene Seitenansicht
in 4 und ausgehend von dem Boden wird das Abstandsstück 30 im
Querschnitt gezeigt, mit einem Loch darin, das konfiguriert ist,
um den Einsatz 20 einsetzbar zu erhalten. Der Einsatz 20 umfasst
eine Vielzahl von Dornen 26 und ein konkaves unteres Ende 38.
Der Einsatz 20 umfasst vorzugsweise mindestens eine periphere
Rille 40 in einem oberen Abschnitt davon. Der Zweck der
peripheren Rille 40 ist es, das Entfernen von mindestens
einer Schicht Einsatz 20 zu ermöglichen, um die Höhe des Einsatzes 20 einzustellen,
um einer Dicke eines Gipsverbands zu entsprechen. In einer bevorzugten
Ausführungsform
des Ultraschallübertragungsverbesserungsmediums 28 ist
ein Mittel zum Erleichtern des Entfernens des Mediums aus dem Einsatz 20 bereitgestellt.
In dieser Ausführungsform
ist das Mittel zum Erleichtern des Entfernens ein Dorn 42,
der sich von dem Medium 28 erstreckend gezeigt wird.
-
Ein
Ultraschallwandlerkopfmodul 44 ist anliegend an das Ultraschallübertragungsverbesserungsmedium 28 innerhalb
des Einsatzes 20 positioniert. Die Schnur 50 verbindet
das Modul 44 mit dem elektronischen Antriebsschaltkreis.
Das Gehäuse 46 wird dann
in den oberen Abschnitt des Einsatzes 20 eingesetzt, um
die Komponenten innerhalb des Einsatzes 20 einzuschliessen.
Ein Vorspannungselement 48 erstreckt sich von einem Bodenabschnitt
des Gehäuses 46.
Das Vorspannungselement 48 ist vorzugsweise eine konische
Schraubenfeder. Die konische Schraubenfeder ist vorzugsweise konfiguriert, um
vollständig
in sich selbst zusammenzufallen und benötigt daher weniger Raum innerhalb
des Einsatzes 20. Eine konische Schraubenfeder hält ebenfalls eine
einheitliche Kraft auf dem Ultraschallwandlerkopfmodul 44 bei
und ermöglicht
es dem Modul 44, zu schwenken, um sich der Form des Übertragungsverbesserungsmediums 28 anzupassen.
-
5 stellt
eine vergrößerte Seitenansicht einer
zusammengesetzten Vorrichtung zum Befestigen eines Ultraschallwandlers
gemäß der vorliegenden
Erfindung dar. Diese vergrößerte Ansicht
stellt das bewegliche Gelenk 52 auf dem Dorn 26 dar,
das die freie laterale Bewegung ermöglicht. Ebenfalls gezeigt ist
die Feder 48 in ihrem komprimierten Zustand, die das Wandlermodul 44 zum
Ultraschallübertragungsverbesserungsmedium 28 hin
treibend vorspannt.
-
Nun
mit Bezug auf 6 wird eine weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gezeigt, die einen Niet 60 aufweist.
Der Niet 60 ist bereitgestellt, um einen Riemen 62 mit
einer Abdeckung 64 zu koppeln, wenn der Niet durch Löcher darin
eingesetzt wird. Der Riemen 62 ist entworfen, um einstellbar
um einen Gipsverband eines Patienten, der Ultraschallbehandlung
erhält,
zu passen, und eine Druckkraft auf der Feder 65 beizubehalten,
um einheitlichen und fortlaufenden Druck gegen das Ultraschallwandlerkopfmodul 66,
wie es innerhalb des Einsatzes 67 positioniert ist, sicherzustellen.
Ebenfalls in dieser Ausführungsform
gezeigt ist die Abdeckung 64, die konfiguriert ist, um
den Bedarf an dem hemisphärischen
Einschnitt 36 in dem Einsatz 20 (2)
zu eliminieren, indem eine Öffnung
in der Abdeckung 64 bereitgestellt wird, durch die die
Schnur 68 verläuft.
-
Es
ist zu beachten, dass während
des Zeitraums, in dem sich das Wandlerkopfmodul nicht in Verwendung
und dadurch nicht innerhalb des Einsatzes befindet, ein Polster
innerhalb des Einsatzes platziert werden muss, um den durch das
Wandlerkopfmodul zurückgelassenen
Hohlraum zu füllen
und einen konstanten Druck auf der Haut innerhalb des Hohlraums
in dem Gipsverband beizubehalten, der dem durch den Gipsverband
aufgetragenen Druck entspricht, um Ödeme zu verhindern. Das Polster
ist vorzugsweise aus einem Filz medizinischen Grades ähnlich dem
Abstandsstück 30 gebildet.
Das Polster kann ebenfalls eine harte Beschichtung oder Scheibe auf
einer oberen Fläche
davon umfassen, um eine unbiegsame Fläche anliegend an das Vorspannungselement 48 bereitzustellen.
Die harte Fläche wird
das Vorspannungselement daran hindern, eine Prägung in dem Polster zu bilden,
und wird eine konstante Kraft auf dem Polster über das Vorspannungselement
beibehalten. Das Polster kann ebenfalls einen Dorn, ähnlich dem
Dorn 42, umfassen, um das Entfernen des Polsters aus dem
Einsatz zu erleichtern. Der Riemen 62 kann verwendet werden,
um das Polster innerhalb des Einsatzes zu sichern und eine Kraft
aufzutragen, um einen konstanten Druck beizubehalten.
-
Unter
Bezugnahme auf 7 und 8 wird es
ebenfalls in Erwägung
gezogen, dass die Vorrichtung ebenfalls an eine Behandlungsstelle
gesichert werden kann, die keinen Gipsverband oder eine andere medizinische
Umwicklung aufweist. 7 stellt eine auseinandergezogene
Ansicht einer derartigen Vorrichtung dar, und 8 stellt
eine vollständig
zusammengebaute Ansicht dar. In dieser Ausführungsform ist das Wandlerkopfmodul 70 modifiziert, um
ein Loch 72 darin aufzuweisen, um einen Niet 74 zu
erhalten, der durch ein Loch 76 in den Riemen 78 eingesetzt
wird. Wenn folglich das Wandlerkopfmodul 70 innerhalb des
Ensatzes 80 anliegend an das Übertragungsverbesserungsmedium 82 platziert wird,
werden der Riemen 78 und das Wandlerkopfmodul 70 durch
den Niet 74 an der Stelle verriegelt. Der Einsatz 80 wird
vorzugsweise in einer Höhe
hergestellt, die der kombinierten Dicke des Wandlerkopfmoduls 70 und
des Übertragungsverbesserungsmediums 82 entspricht.
-
Unter
Bezugnahme auf 9 und 10 wird
der Einsatz 90 innerhalb eines Gipsverbands 92 eines
Patienten, der Ultraschallbehandlung benötigt, gesichert gezeigt. Der
Dorn 94, der an seinem unteren Ende an einem Übertragungsverbesserungsmedium
angebracht ist, wird sich von dem Einsatz 90 erstreckend
gezeigt. Nach der Platzierung des Ultraschallwandlerkopfmoduls 96 in
den Einsatz 90 wird die Abdeckung 98 über der
Oberseite des Einsatzes 90 platziert und der Riemen 100 wird
eingestellt, um die gesamte Vorrichtung an Stelle zu sichern.
-
11 stellt
eine Ausführungsform
einer Vorrichtung zum Befestigen eines Ultraschallwandlers dar,
der eine Verschlussstruktur auf dem Außenumfang des Einsatzes 110 besitzt,
um ein Wandlerkopfmodul innerhalb des Einsatzes zu halten. Wie dargestellt,
umfasst die Verschlussstruktur eine periphere Rippe 112 auf
dem Außenumfang
des Einsatzes 110, die konfiguriert ist, um in mindestens
ein Dornelement 114 einzugreifen, das sich von einem Außenumfang
der Abdeckung 116 nach unten erstreckt. Obwohl nur ein
Dornelement 114 in 11 sichtbar
ist, ist es vorzuziehen, drei Dornelemente zu haben, die sich von
der Abdeckung 116 erstrecken und um einen Abstand von 120° angeordnet
sind. Das Dornelement 114 ist aus einem elastischen Material
gebildet, so dass es sich nach außen biegt, wenn die Rippe darauf über die
Rippe 112 gezwungen wird, und es zurück in Position schnappt, nachdem
es sich über
die Rippe 112 hinweg bewegt hat. Die Verschlusstruktur
eliminiert vorteilhafterweise den Bedarf an einem Riemen, um die
Abdeckung an Stelle zu sichern, wie oben bei den anderen Ausführungsformen
der gegenwärtig
offenbarten Vorrichtung beschrieben.
-
Die
konische Schraubenfeder 118 wird mit einer unteren Fläche der
Abdeckung 116 durch ein elastisches Gehäuse 120 in Kontakt
gehalten. Das elastische Gehäuse 120 ist
entworfen, um die Feder 118 in ihrer Position unter der
Abdeckung 116 zu halten, während es Elastizität entsprechend
der Druckeigenschaft der Feder 118 aufweist. Das Gehäuse 120 ist
an der Abdeckung 116 durch einen Verschlussring 122 gesichert,
der an der Abdeckung 116 durch Epoxy oder ein beliebiges
anderes Mittel fixiert werden kann, das dem durchschnittlichen Fachmann auf
dem Gebiet bekannt ist. Das Gehäuse 120 ist
vorzugsweise aus Polyurethan gebildet, das eine Dicke von ungefähr 0,01
Inch (0,254 mm) aufweist.
-
Ebenfalls
in 11 dargestellt sind Flansche 124. Es
wird in Erwägung
gezogen, dass die Flansche 124 eine Vielzahl von separaten
fortlaufenden Umfangsflanschen, ein einzelner Umfangsflansch mit
einer spiralförmigen
Konfiguration um den Umfang des Einsatzes 110 herum oder
mindestens ein unterbrochener Flansch sein können.
-
12A-12D stellen eine alternative Verschlussstruktur
dar, die mit der Abdeckung 130 verbunden ist, um die Abdeckung 130 in
den Einsatz 132 entfernbar eingreifen zu lassen. In der
in 12A gezeigten Querschnittsansicht ist die Abdeckung 130 verschlossen
innerhalb des Einsatzes 132 durch einen eingehängten Verschlussdorn 134 auf einer
ersten Seite der Abdeckung 130 und einem Vorsprung 136 auf
einer zweiten Seite der Abdeckung 130 dargestellt. Um die
Abdeckung 130 aus dem Einsatz 132 zu entfernen,
wird der Abschnitt des Verschlussdorns 134, der sich von
der Abdeckung 130 nach außen erstreckt, heruntergedrückt, um
den Vorsprung 138 von einer auf der Innenfläche des
Einsatzes 132 gebildeten Rille freizugeben. Die Abdeckung 130 kann
dann nach oben geschwenkt werden, um den Eingriff des Vorsprungs 136 in
eine entsprechende Rille in dem Einsatz 132 zu lösen und
die Abdeckung zu entfernen. Die offenbarte Verschlusstruktur eliminiert vorteilhafterweise
den Bedarf an einem Riemen, um die Abdeckung an Stelle zu sichern, wie
oben bei den anderen Ausführungsformen
der gegenwärtig
offenbarten Vorrichtung beschrieben. Des Weiteren stellt die Konfiguration
des Verschlussdorns 134 ein Mittel bereit, damit der Benutzer
die Abdeckung leicht mit einer Hand entfernen kann. Alternativ kann
eine Abdeckung mit Verschlussstruktur bereitgestellt werden, die
zwei Verschlussdornen aufweist, wie in 21 gezeigt.
Die Abdeckung kann durch das Herunterdrücken von einem Verschlussdorn
entfernt werden, ähnlich
der oben beschriebenen Ausführungsform,
oder durch das Herunterdrücken
beider Verschlussdorne gleichzeitig.
-
Als
Alternative zur in 12A-12D dargestellten
inneren Verschlussstruktur stellt 25 zusätzlich eine
Ausführungsform
der gegenwärtig
offenbarten Befestigungsvorrichtung dar, die eine äußere Verschlussstruktur
anwendet. Wie in dieser auseinandergezogenen Ansicht gezeigt, umfasst
die Abdeckung 420 äußere Verschlussdorne 422,
die integral mit dieser gebildet sind. Da die Abdeckung 420 in
die Richtung des Einsatzes 424 bewegt wird, wie durch Pfeil
B angezeigt, kontaktieren die unteren Abschnitte der Dorne 422 die
periphere Lippe 426, die auf dem oberen Abschnitt des Einsatzes 424 gebildet ist.
Während
sich die Abdeckung 420 weiter in diese Richtung bewegt,
werden die Dorne 422 nach außen gezwungen, bis die unteren
Abschnitte die Lippe 426 freigeben und elastisch in ihre
ursprüngliche
Position zurückschnappen,
wodurch die Abdeckung 420 auf dem Einsatz 424 verschlossen
wird. Die Abdeckung 420 kann von dem Einsatz 424 durch
das Herunterdrücken
der oberen Abschnitte der Dorne 422 in eine Richtung zur
Mitte der Abdeckung 420 hin und das gleichzeitige Anheben
der Abdeckung 420 von dem Einsatz 424 entfernt
werden.
-
Ähnlich der
Abdeckung 116, die in 11 dargestellt
ist, umfasst die Abdeckung 130 eine konische Schraubenfeder 140,
die mit einer unteren Fläche
der Abdeckung 130 durch ein elastisches Gehäuse 142 in
Kontakt gehalten wird. Das elastische Gehäuse 142 ist entworfen,
um die Feder 140 in ihrer Position unter der Abdeckung 130 zu
halten, während
es Elastizität
entsprechend der Druckeigenschaft der Feder 140 aufweist.
Das Gehäuse 142 ist an
der Abdeckung 130 durch einen Verschlussring gesichert,
der an der Abdeckung 130 durch Epoxy oder ein beliebiges
anderes Mittel fixiert werden kann, das dem durchschnittlichen Fachmann
auf dem Gebiet bekannt ist.
-
13 stellt
eine perspektivische Ansicht der Abdeckung 150 dar, die
eine Verschlussstruktur ähnlich
der aufweist, die oben unter Bezugnahme auf 12A-12D beschrieben wurde. Die Abdeckung 150 unterscheidet
sich von der Abdeckung 130 dadurch, dass die Abdeckung 150 zwei
Verschlussdornen 154 zum Verschließen der Abdeckung innerhalb
eines Einsatzes aufweist. Der Vorsprung 158 ist ähnlich auf
dem Verschlussdorn 154 gebildet, um in eine Rille auf der
Innenfläche
eines Einsatzes einzugreifen. Ebenfalls in 13 gezeigt ist
ein Ultraschallbehandlungsmodul mit Behandlungskopf 160.
Des Weiteren ist die konische Schraubenfeder 162 mit einer
unteren Fläche
der Abdeckung 150 verbunden, um den Behandlungskopf 160 in
eine Richtung zu einem Behandlungsort hin vorzuspannen.
-
14 stellt
eine Vorrichtung 170 zur Installation eines Einsatzes anliegend
an eine Behandlungsstelle vor dem Installieren eines Gipsverbands darauf
dar, um ein Ultraschallwandlerkopfmodul einsetzbar zu erhalten.
Die Vorrichtung 170 beinhaltet einen Einsatz 172 mit
radialen Dornen 174 auf einem Außenumfang davon, ein Abstandsstück 176,
um den Einsatz 172 in einem vorbestimmten Abstand entfernt
von der Haut des Patienten zu halten, und einen Polsterabschnitt 178,
der sich um die beabsichtigte Behandlungsstelle wickelt.
-
Die
Installation der Vorrichtung 170 vor dem Vergipsen wird
nun unter Bezugnahme auf 16A-16C beschrieben. Unter anfänglicher Bezugnahme auf 16A wird ein Strumpf 180 typischerweise über dem
Abschnitt des Körpers
des Patienten platziert, über
den ein Gipsverband installiert werden wird. Ein Loch 182 wird
dann in den Strumpf 180 an dem genauen Ort zum Erhalten
der Ultraschallbehandlung geschnitten. Die Vorrichtung 170 wird
dann über
dem Strumpf 18 positioniert, so dass sich der Einsatz 172 anliegend
an dem Loch 182 befindet. Nun Bezug nehmend auf 16B wird das Polster 178 dann um die
beabsichtigte Behandlungsstelle drapiert, und die Vorrichtung 170 wird
durch ein Stück
Gipsbinde 184 an Stelle gesichert. Wie in 15 dargestellt,
wird die Gipsbinde 184 vorzugsweise mit einem vorgeschnittenen
Loch darin geliefert und in einer versiegelten Packung 186 gelagert, um
sterile Bedingungen beizubehalten. Die Gipsbinde 184 stellt
vorteilhafterweise Strukturfestigkeit für die Vorrichtung 170 bereit
und vereinfacht das Umwickeln des Hauptgipsverbands. Nun unter Bezugnahme
auf 16C wird die Vorrichtung 170 innerhalb eines
Hauptgipsverbands 188 gesichert gezeigt, bereit für eine Abdeckung 190 oder
ein Ultraschallwandlerkopfmodul, wie oben erörtert.
-
Nun
Bezug nehmend auf 17A-17C wird
ein System zum Installieren einer Vorrichtung zum Erhalten eines
Ultraschallbehandlungskopfmoduls in einem Gipsverband dargestellt,
das bereits um eine Behandlungsstelle herum installiert worden ist.
Wie in 17A gezeigt, ist ein Filzpolster 200 bereitgestellt,
das innerhalb eines in einen Gipsverband 202 geschnittenen
Hohlraums 204 platziert werden soll. Das Filzpolster 200 ist
entsprechend der Dicke des Gipsverbands 202 dimensioniert.
Vorteilhafterweise kann das Filzpolster 200 anfänglich als
eine Schablone zum Schneiden des Hohlraums 204 in einen
Gipsverband 202 verwendet werden. Das Filzpolster 200 wird
dann innerhalb des Hohlraums 204 installiert. Unter Bezugnahme
auf 17B ist das Filzpolster 200 innerhalb
des Hohlraums 204 anliegend an eine Behandlungsstelle an
einem Patienten gezeigt, und die Vorrichtung 206 ist so
positioniert, dass der Einsatz 208 innerhalb des Lochs
in dem Filzpolster 200 passt. Das Polster 210 wird
dann um den Gipsverband 202 drapiert. Nun Bezug nehmend auf 17C wird die Vorrichtung 206 dann mit
einem vorgeschnittenen Stück
Gipsbinde 212 an Stelle gesichert, das konfiguriert und
dimensioniert ist, um über
den Einsatz 208 zu passen. Die Vorrichtung 206 und
die Binde 212 können
dann weiter durch 1'' (2,54 cm) breite
Streifen Gipsbinde 214 gesichert werden. Eine Abdeckung 216 oder
ein Ultraschallwandler können
dann in dem Einsatz 208 platziert werden.
-
18A-18C stellen ein System zum Installieren
einer Vorrichtung zum Erhalten eines Ultraschallwandlerkopfmoduls
in einem Gipsverband dar, wobei eine alternative Ausführungsform
zu dem oben beschriebenen vorgeschnittenen Stück Gipsbinde 212 benutzt
wird. Die alternative Ausführungsform
ist in 19 dargestellt und ist mit Ziffer 220 gekennzeichnet.
Die Gipsbinde 220 weist ein darin gebildetes Loch 222 auf,
das dimensioniert ist, um über einen
Einsatz 224 zu passen, und umfasst ferner ein Paar Schenkel 225,
die sich lateral von jeder Seite erstrecken.
-
Ähnlich dem
oben mit Bezug auf 17A-17C beschriebenen
System beginnt das in 18A-18C dargestellte System mit dem Verwenden eines
Filzpolsters 226 als Schablone zum Schneiden eines Hohlraums 228 in
einen Gipsverband 230. Als Nächstes wird der Hohlraum geschnitten
und das Filzpolster 226 wird innerhalb des Hohlraums 228 platziert,
und eine Vorrichtung einschließlich
des Einsatzes 224 zum einsetzbaren Erhalten eines Wandlerkopfmoduls
wird über
den Gipsverband 230 drapiert, so dass der Einsatz 224 über einem
entsprechenden Loch in dem Filzpolster 226 positioniert
wird. Schließlich
wird die Gipsbinde 220 über
dem Einsatz 224 platziert und die Schenkel 225 werden
um den Gipsverband 230 gewickelt, um den Einsatz 224 an
Stelle zu sichern. Eine Abdeckung 232 oder ein Ultraschallwandler
können
dann in dem Einsatz 224 platziert werden.
-
Anstelle
des Sicherns der Vorrichtung mit einem Stück Gipsbinde kann die Vorrichtung
alternativ Polster umfassen, ähnlich
dem, das als Ziffer 210 in 17B gezeigt
ist, wobei das Polster in einer Form konfiguriert ist, die der Gipsbinde 220 ähnlich ist.
Die Schenkel des Polsters können
dann ein Mittel zum Festmachen der Vorrichtung sicher in Position
umfassen, wie etwa zum Beispiel Velcro, Kleber, Plastikverbindungsteile
oder eine Schnalle.
-
Als
eine Alternative zum Sichern der Vorrichtung mit der oben beschriebenen
Gipsbinde, können die
jeweils in 20A-20C dargestellten
Riemen 250, 260 und 270 benutzt werden.
Die Riemen 250, 260 und 270 sind vorzugsweise
aus einem Neoprenmaterial gebildet und sind vorzugsweise 3/32 Inch
(2,38 mm) stark und achtundzwanzig Inch (71,2 cm) lang (obwohl sie
länger,
kürzer,
dicker oder schmaler sein können,
um einer bestimmten Anforderung zu entsprechen). Jeder der Riemen 250 und 270 definiert
ein Loch 252 bzw. 272, das konfiguriert und dimensioniert
ist, um sich um den Außenumfang eines
Einsatzes zu erstrecken und zu passen. Wie in 20A und 20B dargestellt,
umfassen die Riemen 250 und 260 jeweils zwei daran
angebrachte Klettverschluss-Hakenflicken 254 bzw. 264.
Die Flicken 254 und 264 sind konfiguriert, um
mit den in dem Neoprenriemen gebildeten Schlaufen kompatibel zu
sein, um dadurch die praktisch unbegrenzte Einstellbarkeit des Riemens,
wie er um den Patienten platziert ist, zu erleichtern. Eine einzelne
Schlaufe ist an einem Ende des Riemens 250 angebracht.
Wenn der Riemen 250 über
dem Einsatz platziert wird, wird er durch das Einsetzen der dem
Ende gegenüberliegenden
Schlaufe 256 durch die Schlaufe 256, deren Straffziehen
und dem Drücken
der Flicken 254 gegen den Klettverschluss an Stelle gesichert,
um den Riemen 250 entfernbar an Stelle zu sichern. Der
Riemen 260 wird auf eine ähnliche Weise gesichert. Der
Riemen 260 umfasst kein Loch, das dimensioniert ist, um
um den Außenumfang
eines Einsatzes zu passen. Der Riemen 260 umfasst eher
einen zusätzlichen
Klettverschluss-Flicken 262 zur Anbringung an einem Gegenflicken,
der an einer Fläche
eines Ultraschallwandlers gesichert ist. Der in 20C dargestellte Riemen 270 ist alternativ
mit einer Schieberstabschlaufenkonfiguration 274 versehen,
um den Endabschnitt 276 einsetzbar zu erhalten. Das Ende 276 wird
folglich durch die Schieberstabschlaufe 274 gewebt und
nach Bedarf straft gezogen, um den Riemen 272 um den Körper des
Patienten herum zu sichern. Der Riemen wird dann zwischen den Zähnen auf
dem Schieberstab und der Schlaufe an Stelle gehalten.
-
Nun
wird unter Bezug auf 21 eine Querschnittsansicht
von der Seite des Einsatzes 300 innerhalb des Gipsverbands 302 dargestellt.
Vor dem Platzieren des Einsatzes 300 in einen Hohlraum
im Gipsverband 302 wird ein Abstandsstück 314 innerhalb des
Hohlraums platziert. Das Abstandsstück 314 ist konfiguriert,
um eine Form auf seinem Umfang aufzuweisen, die der Form eines Hohlraums
in dem Gipsverband entspricht, und ein Loch in seiner Mitte, das
der Form des Einsatzes 300 entspricht. Das Abstandsstück 314 ist
vorzugsweise aus einem Filz medizinischen Grads oder einem ähnlichen
Material gebildet, das gegenüber
einem Körperabschnitt eines
Patienten angenehme Eigenschaften aufweist, und kann in einer Vielzahl
von Schichten gefertigt sein, so dass die Dicke abhängig von
der Dicke des Gipsverbands 302 eingestellt werden kann.
-
Das
Abstandsstück 314 hält den Einsatz 300 in
einem vorbestimmten Abstand von dem Körperabschnitt eines Patienten.
Um Fenster-Ödeme oder eine ähnliche
Verletzung am Patienten aufgrund von ungleichem Druck an einer gegipsten
Stelle zu verhindern, wird die Schnappplatte 312, die unten
detaillierter erörtert
wird, über
das Abstanddstück 314 platziert
und definiert ein Loch darin, das entsprechend dem Loch in dem Abstandsstück 314 dimensioniert ist.
Die Schnappplatte 312 ist konfiguriert, um den Einsatz 300 weg
vom Körper
des Patienten vorzuspannen und um sich zu biegen, um Schaden an dem
Patienten für
den Fall, dass der Einsatz einer äußeren Kraft unterliegt, zu
verhindern.
-
Der
Einsatz 300 wird innerhalb des Hohlraums in einem Gipsverband 302 durch
das Weben von Streifen 324 aus Gipsmaterial zwischen den
Dornen 326 gesichert. Eine Vielzahl von Schichten von Gipsmaterialstreifen 324 wird
um den Einsatz 300 platziert, bis eine gewünschte Dicke
erlangt ist. Die Konfiguration des Einsatzes 300 mit Dornen 326 ermöglicht die
Installierung des Einsatzes, bevor oder nachdem der Gipsverband
installiert worden ist. Wenn die Schichten der Gipsmaterialstreifen
aushärten,
wird der Einsatz 300 vorzugsweise ein integraler Teil des
Gipsverbands sein. Folglich wird jede Belastung auf der Haut des
Patienten, die ansonsten durch den Einsatz 300 übertragen
würde,
minimiert, da sie durch den Gipsverband absorbiert wird.
-
Ein
Ultraschallwandlerkopfmodul 320 kann dann innerhalb des
Einsatzes 300 positioniert werden. Die Abdeckung 304 mit
der Verschlussdornenanordnung 310 wird dann in den oberen
Abschnitt des Einsatzes 300 eingesetzt, um die Komponenten
innerhalb des Einsatzes 300 einzuschliessen. Ein Vorspannungselement 306 erstreckt
sich von einem Bodenabschnitt der Abdeckung 304. Das Vorspannungselement 306 ist
vorzugsweise eine konische Schraubenfeder und wird mit einer unteren
Fläche der
Abdeckung 304 durch ein elastisches Gehäuse 308 in Kontakt
gehalten.
-
Nun
unter Bezugnahme auf eine auseinandergezogene Seitenansicht in 22 und
ausgehend von dem Boden, wird ein modulares, Feld rekonfigurierbares
Kit bereitgestellt, das Komponeten aufweist, die die Installation
eines Wandlerkopfmoduls anliegend an einen Abschnitt des Körpers des Patienten
erleichtern, während
der Gipsverband installiert wird, nachdem der Gipsverband installiert worden
ist oder an einer Stelle, die keinen Gipsverband aufweist. Das Kit
umfasst einen Riemen 322, der hauptsächlich in der Anwendung ohne
Vergipsen verwendet wird, einen Filzstopfen 318, der innerhalb des
Einsatzes 300 eingesetzt ist, während das Wandlerkopfmodul
nicht in Gebrauch ist, ein Schaumpolster 316, das ebenfalls
hauptsächlich während der
Anwendung ohne Vergipsen verwendet wird, ein Filzpolster 314,
eine Schnappplatte 312, die alternativ an dem Einsatz 300 befestigt
sein kann, einen Einsatz 300, eine Verschlussdornanordnung 310,
ein Federgehäuse 308,
eine Feder 306 und eine Abdeckung 304. Vorteilhafterweise
ist ein einzelnes Kit bereitgestellt, das alle die notwendigen Komponenten
umfasst, um einen Ultraschallwandler anliegend an einen Abschnitt
des Körpers
des Patienten zu befestigen, ungeachtet dessen, ob später ein Gipsverband
installiert werden wird, ob er bereits existiert, oder ob er überhaupt
nicht Installiert wird.
-
23A-23C stellen obere, seitliche bzw.
untere Ansichten einer Schnappplatte 312 dar. Die Schnappplatte 312 definiert
ein Loch 330 darin, das gemäß dem Außendurchmesser des Einsatzes 300 dimensioniert
ist. Wie in 23A und 23B gezeigt,
umfasst die Schnappplatte 312 zwei angehobene Abschnitte 332,
die auf beiden Seiten des Lochs 330 angeordnet sind. Die
zwei angehobenen Abschnitte 332 stellen eine flache horizontale
Plattform für
den Einsatz 300 bereit, um darauf zu ruhen. Wie in 23B dargestellt, ist die Schnappplatte 312 umrissen,
um eine konkave untere Fläche
zu erlangen, die vorzugsweise um einen Gipsverband eines Patienten
passt. Der Umriss gibt der Schnappplatte 312 ebenfalls
die Fähigkeit,
sich als Reaktion auf die Kraft, die auf einen Einsatz 300 ausgeübt wird,
die dort hindurch auf einen oberen Abschnitt der Schnappplatte übertragen
wird, zu biegen. Wie in 23B und 23C dargestellt, ist eine Vielzahl von Kerbverzahnungen
auf den unteren Seitenflächen
bereitgestellt. Es ist vorzuziehen, dass fünf 90° Kerbverzahnungen, die mit gleichem
Abstand voneinander angeordnet sind, bereitgestellt sind, um den verbesserten
Griff zwischen der Schnappplatte und einem Gipsverband zu erleichtern.
Die Schnappplatte 312 ist vorzugsweise aus einem feuerhemmenden ABS
oder einem ähnlichen
Material gebildet.
-
24A und 24B stellen
eine Ausführungsform
eines Einsatzes 400 dar, der die Fähigkeit aufweist, innerhalb
des Hohlraums in dem Gipsverband angehoben oder gesenkt zu werden.
Der Einsatz 400 enthält
einen Innenabschnitt 402 und einen Außenabschnitt 404.
Der Innenabschnitt 402 definiert eine Längsbohrung dort hindurch, um
die verschiedenen Komponenten, wie oben erörtert, zu erhalten. Der Außenumfang
des Innenabschnitts 402 umfasst eine Vielzahl von Gewinden,
wie durch die gestrichelten Linien angezeigt, die in eine entsprechende
Vielzahl von Gewinden auf einer Innenfläche des Außenabschnitts 404 eingreifen.
Der Außenumfang
des Außenabschnitts 404 umfasst
Flansche 406, die, wie oben mit Bezugnahme auf 21 erörtert, an
dem Gipsverband 410 durch das Weben einer Vielzahl von
Gipsmaterialstreifen 408 dort hindurch gesichert werden
können.
Da der Außenabschnitt 404 in
einer festgemachten Position anliegend an den Gipsverband 410 gehalten
werden wird, wird folglich die Drehung des Innenabschnitts 402 die Vorrichtung
innerhalb des Hohlraums in dem Gipsverband 410 einstellbar
anheben oder senken.
-
Obwohl
die darstellenden Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung hier unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen beschrieben worden sind, versteht es sich, dass die
wie durch die Ansprüche
definierte Erfindung nicht auf diese Ausführungsformen begrenzt ist,
und dass verschiedene andere Änderungen
und Modifizierungen durch einen Fachmann daran vorgenommen werden
können.