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Im Zusammenhang
stehende Anmeldung
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Diese
Anmeldung steht in einem Zusammenhang mit der im Eigentum der Anmelderin
befindlichen US Provisional Patent Application Serial No. 60/043,181
vom 11. April 1997 im Namen von Meyering et al., deren Offenbarungsgehalt
hier durch Bezugnahme mit aufgenommen wird.
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Hintergrund
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft kontinuierliche, verstärkte, geometrisch
symmetrische, mikroporöse Membranen,
die drei unterschiedliche Porenzonen aufweisen, sowie Verfahren
zur Herstellung und Verwendung solcher Membranen, insbesondere verstärkte, mikroporöse Membranen,
die einen Gitterstoff- bzw. Faservlies-Träger aufweisen, der im folgenden
einfach als Träger
bezeichnet wird und zwei Seiten besitzt und zumindest im Wesentlichen
mit einem ersten Dope-Mittel getränkt ist, wobei wenigstens ein
zusätzliches
Dope-Mittel auf jede Seite des getränkten Trägers aufgebracht wird, bevor
das erste Dope-Mittel gequenched wird, und in besonderer Weise eine
geometrisch symmetrische, kontinuierliche, verstärkte Membran, die drei unterschiedliche
Porenzonen aufweist und einen Träger,
der zumindest im Wesentlichen und vorzugsweise vollständig in
eine mittlere Zone mit einer relativ großen Porengröße eingebettet ist, und zwei äußeren Zonen umfasst,
von denen jeweils eine auf einer Seite der mittleren Zone angeordnet
ist, wobei wenigstens eine der drei Zonen eine Porengröße aufweist,
die zumindest ungefähr
20% größer ist
als die der anderen Zonen, sowie eine Vorrichtung zur Herstellung
einer solchen Membran und ein Verfahren zur Erzeugung einer solchen
Membran.
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Mikroporöse Phasen-Inversionsmembranen
sind aus dem Stand der Technik wohl bekannt. Mikroporöse Phasen-Inversionsmembranen
sind poröse
Festkörper,
die mikroporöse
Verbindungsdurchgänge
aufweisen, die sich von einer Oberfläche zur anderen erstrecken.
Diese Durchgänge
bilden gewundene Tunnels oder Pfade, durch welche die Flüssigkeit,
die gefiltert wird, hindurch treten muss. Die in der durch die mikroporöse Phasen-Inversionsmembran
hindurch tretenden Flüssigkeit
enthaltenen Teilchen werden an oder in der Membranstruktur, die
die Filtration bewirkt, eingefangen bzw. festgehalten. Ein geringer
Druck, im Allgemeinen im Bereich von ungefähr 48.258 Nm–2 bis
ungefähr
344.700 Nm–2 wird
verwendet, um ein Fluid durch die mikroporöse Phasen-Inversionsmembran
hindurch zu drücken.
Die Teilchen in der Flüssigkeit,
die größer sind
als die Poren werden entweder daran gehindert, in die Membran einzutreten,
oder werden in den Membranporen eingefangen, und manche Teilchen,
die kleiner sind als die Poren, werden ebenfalls in der Porenstruktur
der Membran in den gewundenen Porenpfaden eingefangen oder absorbiert.
Die Flüssigkeit
und einige Teilchen, die kleiner sind als die Poren der Membran
treten hindurch. Somit hindert eine mikroporöse Phasen-Inversionsmembran
Teilchen einer gewissen Größe oder
größere Teilchen
daran, durch sie hin durch zu treten, während sie gleichzeitig Flüssigkeit
und manche Teilchen, die kleiner sind als eine gewisse Größe hindurch
treten lässt.
Mikroporöse
Phasen-Inversionsmembranen haben die Fähigkeit, Teilchen in der Größenordnung
von ungefähr
0,01 μ oder
kleiner bis ungefähr
10,0 μ oder
größer zurück zu halten.
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Viele
wichtige Teilchen im μ-
und sub-μ-Bereich
können
unter Verwendung von mikroporösen
Membranen getrennt werden. Beispielsweise haben rote Blutzellen
einen Durchmesser von ungefähr
8 μ, Blutplättchen einen
Durchmesser von ungefähr
2 μ und
Bakterien und Hefen einen Durchmesser von ungefähr 0,5 μ oder weniger. Es ist möglich, Bakterien
aus Wasser dadurch zu entfernen, dass man das Wasser durch eine mikroporöse Membran
fließen
lässt,
die eine Porengröße besitzt,
die kleiner ist als die Bakterien. In ähnlicher Weise kann eine mikroporöse Membran
unsichtbare suspendierte Teilchen aus Wasser entfernen, das bei
der Herstellung von integrierten Schaltkreisen in der Elektronikindustrie
verwendet wird. Mikroporöse
Membranen werden durch Blasenpunkt-Tests charakterisiert, bei denen der
Druck gemessen wird, der erforderlich ist, um entweder die erste
Luftblase aus einer vollständig
benetzten Phasen-Inversionsmembran heraus zu drücken (der Anfangs-Blasentest
oder "IBP"), und eine Messung
des höheren
Drucks, der Luft aus der Mehrzahl der Poren über die gesamte Phasen-Inversionsmembran
heraus drückt
(Foam-all-over-point oder "FAOP"). Die Verfahren
zur Durchführung
des Anfangs-Blasenpunkt- und des FAOP-Tests werden in der US-Patentschrift 4,645,602
erläutert,
die am 24. Februar 1987 veröffentlicht
wurde. Das Verfahren für
den Anfangs-Blasenpunkt-Test und den üblicheren Mean-Flow-Pore-Test
werden im Einzelnen beispielsweise in ASTM F316-70 und ANS/ASTM
F316-70 (Reapproved 1976) erläutert.
Die Blasenpunktwerte für
mikroporöse
Phasen-Inversionsmembranen liegen im Allgemeinen im Bereich von
ungefähr
34.470 Nm–2g
bis ungefähr
689.400 Nm–2g in
Abhängigkeit
von der Porengröße und dem
Benätzungsfluid.
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Die
US-Patentschrift 4,645,602 beschreibt eine verstärkte, laminierte Filtermembran,
wobei die Membran (a) einen porösen
Verstärkungsträger, der
mit einer inneren, polymeren, mikroporösen Membran imprägniert ist,
und (b) wenigstens eine äußere, polymere,
mikroporöse
Membran umfasst, die auf jede Seite des imprägnierten Trägers auflaminiert ist, wobei
die Porengröße der inneren
Membran größer ist
als die Porengröße der äußeren Membranen.
Auch wird ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Membran durch
Imprägnieren
des verstärkenden
Trägers
mit der inneren Membran erläutert,
worauf das Auflaminieren der äußeren Membranen
auf jede Seite des imprägnierten
Trägers
erfolgt.
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Die
US-Patentschrift Nr. 3,876,738 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung
von mikroporösen
Membranen durch Quenchen einer Lösung
eines Film bildenden Polymers in einem Nicht-Lösemittel-System für das Polymer.
Die US-Patentschrift Nr. 4,340,479 beschreibt allgemein die Herstellung
von hautlosen, mikroporösen
Polyamid-Membranen durch Gießen
einer Polyamid-Harzlösung
auf ein Substrat und Quenchen des sich ergebenden dünnen Films
des Polyamids.
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Da
die mechanische Festigkeit mancher mikroporösen Membranen schlecht ist,
ist es bekannt, derartige Membranen mit einem porösen Trägermaterial
zu verstärken,
um die mechanischen Eigenschaften zu verbessern und die Handhabung
und Verarbeitung zu erleichtern. Demgemäß beschreibt die oben erwähnte US-Patentschrift
Nr. 4,340,479 ein Verfahren, bei dem eine Polymerlösung direkt
auf ein poröses
Trägermaterial
so gegossen wird, dass die Polymerlösung das Trägermaterial während des
Gießens
durchdringt und an ihm während
der Bildung der verstärkten
inneren Schicht einer zusammengesetzten mikroporösen Membran fest anhaftet.
Das Trägermaterial
weist vorzugsweise eine offene Struktur auf, so dass der Druckabfall über die zusammengesetzte
Membran hinweg minimiert wird. Die US-Patentschrift 4,340,479 beschreibt
weiterhin die Kombination von zwei oder mehr mikroporösen Membranen,
von denen die eine verstärkt
sein kann, um eine zwei oder drei Schichten umfassende Struktur
zu bilden, die in gespanntem Zustand getrocknet wird, um eine einzige
Lage zu erzeugen, die Teilchen-Rückhalteeigenschaften
besitzt, die denen der einzelnen Schichten überlegen sind.
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Die
US-Patentschrift Nr. 4,707,265 beschreibt eine verstärkte, laminierte
Filtermembran, die einen porösen
Verstärkungsträger umfasst,
der mit einer polymeren mikroporösen
inneren Membran imprägniert
ist, wobei wenigstens eine polymere mikroporöse äußere qualifizierende Membran
auf jede Seite des imprägnierten
Trägers
auflaminiert ist. Die Porengröße der inneren
Membran ist größer als
die Porengröße der äußeren Membranen.
Auf diese Weise werden Störungen,
beispielsweise Faserbündel,
gebrochene Fasern, leere Bereiche und dergleichen, die unvermeidlicher
Weise in dem Verstärkungsträger vorhanden
sind, auf eine grobe, offenere innere Membran beschränkt, und
die engeren, äußeren, qualifizierenden
Schichten werden durch den Träger
verstärkt
und gestützt.
Die qualifizierenden Schichten werden durch die Unvollkommenheiten
nicht beeinflusst, die im Verstärkungsträger vorhanden
sind. Darüber
hinaus stellt die Verwendung einer groben, eine größere Porengröße aufweisenden
inneren Membranschicht sicher, dass kein beträchtlicher Druckabfall des Fluids über den
Verstärkungsträger hinweg
auftritt.
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Die
in der US-Patentschrift Nr. 4,707,265 beschriebenen Membranen sind
kompliziert und teuer in der Herstellung, da drei getrennte Arbeitsvorgänge erforderlich
sind, um die zusammengesetzte Membran zu erzeugen: Zuerst wird die
imprägnierte,
verstärkte
Membran-Tragschicht erzeugt, dann werden die nicht verstärkten, qualifizierenden
Schichten hergestellt und schließlich werden die imprägnierte
verstärkte
Membran-Trägerschicht
und die nicht verstärkten,
qualifizierenden Schichten miteinander laminiert, um die mehrere Schichten
umfassende, zusammengesetzte, mikroporöse Membran zu erzeugen.
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Aufgrund
von Verarbeitungs- und Handhabungs-Beschränkungen gibt es eine Grenze,
wie dünn
die imprägnierte
verstärkte
Membran-Trägerschicht
und die nicht verstärkten
qualifizierenden Schichten sein können. Infolge hiervon ist die
mehrere Schichten umfassende zusammengesetzte mikroporöse Membran
des US-Patentes Nr. 4,707,265 mindestens ungefähr 0,254 mm dick. Darüber hinaus
ist die Gesamtporengröße der zusammengesetzten
Membran, die in der US-Patentschrift Nr. 4,707,265 beschrieben wird,
im Allgemeinen auf den Bereich von ungefähr 0,45 μ oder weniger beschränkt, weil
es schwierig ist, nicht verstärkte
qualifizierende Schichten getrennt herzustellen und zu handhaben,
die Porengrößen von
bis zu ungefähr
0,45 μ besitzen.
Somit ist die Verwendbarkeit der laminierten, zusammengesetzten
Membran auf Sterilisierungsanwen dungen und andere Anwendungen beschränkt, bei
denen Membranen, die Porengrößen von
0,65, 0,8, 1,2, 3,0 μ und
größer besitzen,
nicht benötigt
werden.
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Wenn
die Dicke der Membran zunimmt, nimmt auch der Druckabfall zu, die
Strömungsrate
wird schlechter und die Verhaltensmerkmale der Membran werden in
nachteiliger Weise beeinflusst. Beispielsweise nimmt mit zunehmender
Dicke die Gesamtzahl von Faltungen in einem gefalteten Patronenelement
ab, wodurch der effektive Oberflächenbereich
vermindert wird, der für
eine Filtration verfügbar
ist. Darüber
hinaus ist am Scheitel einer jeden Faltung eine mechanische Belastung
vorhanden, die mit zunehmender Dicke zunimmt. Infolge hiervon besteht
bei dicken Membranen eine größere Wahrscheinlichkeit,
dass sie beim Falten, Kantensäumen
usw. brechen, wobei dies Vorgänge
sind, die bei der Herstellung von gefalteten Filterpatronenelementen
oder während
der oxidativen hydrolithischen Exposition oder einer mehrfachen
zyklischen Dampfbehandlung auftreten. Daher können mechanische Belastungen,
die nach der Herstellung der Patrone niemals ganz aufgehoben werden
können,
die Nutzungslebensdauer des Produktes vermindern und können zu
einem frühen
Integritätsausfall
führen.
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Die
US-Patentschrift Nr. 4,770,777 überwindet
einige der Nachteile des im US-Patent Nr. 4,707,265 beschriebenen
Verfahrens dadurch, dass der Verstärkungsträger vollständig mit einer großporigen
(groberen) Membran-Gießlösung gesättigt wird,
dass eine zu einer kleineren Porengröße führende Membran-Gießlösung auf
die eine Seite des beschichteten Trägers aufgebracht wird und dass
dann die zu einer großen
Porengröße und die
zu einer kleinen Porengröße führenden
Gießlösungen nur
von einer Seite her gequenched werden, um eine kontinuierliche,
geometrisch asymmetrische Membran zu schaffen, die einen Porengrößen-Gradienten
besitzt. Auf diese Weise wird der Laminationsschritt des US-Patentes
Nr. 4,707,265 zusammen mit der Notwendigkeit beseitigt, die brüchigen,
nicht verstärkten
qualifizierenden Schichten zu handhaben. Weiterhin ist es gemäß der technischen
Lehre dieses Patentes nicht möglich,
eine weitere Gießlösung auf
die andere Seite der Schicht aufzubringen, die den verstärkten Träger mit
großer
Porengröße enthält. Somit
können
zusätzliche
Schichten nur auf die Oberseite der zweiten Schicht gegossen werden,
die auf die erste Schicht gegossen wurde, welche das gewebte Material
umfasst. Darüber
hinaus ist die im US-Patent Nr. 4,770,777 beschriebene Membran eine
eine Haut aufweisende Membran. Demgemäß leidet eine solche Membran
unter den Nachteilen, die bei eine Haut aufweisenden Membranen auftreten,
insbesondere unter einem hohen Druckabfall, einer geringeren strukturellen
Festigkeit, der Möglichkeit,
dass die Haut reisst, und der Möglichkeit,
dass eine Verschmutzung durch Ablagerungen erfolgt, usw.
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Die
US-Patentschrift Nr. 5,433,859 versucht einige dieser Nachteile
anzusprechen, insbesondere den hohen Druckabfall, der über der
mit einer Haut versehenen Membran auftritt, wie sie im US-Patent
Nr. 4,770,777 beschrieben ist, indem vorgeschlagen wird, vorzugsweise
eine unvollständige
Imprägnation
des Verstärkungsträgers mit
einer zu einer groben Membran führenden
Gießlösung durchzuführen, so
dass ein Teil des Verstärkungsträgers, der
eine Dicke von ungefähr
50 μ besitzt,
nicht in der mikroporösen
Membran eingebettet ist. Der niedere Strömungswiderstand dieses Teils
des Verstärkungsträgers, der
nicht in der mikroporösen
Membran eingebettet ist, stellt sicher, dass das gefil terte Fluid,
das durch die gestützte
mikroporöse
Membran hindurch strömt,
keinen merklichen nachteiligen Einfluss auf den Druckabfall über das
Filterelement besitzt.
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Zwar
zeigt die im US-Patent Nr. 5,433,859 beschriebene Membran einen
niedrigeren Druckabfall über die
Membran im Vergleich zu der eine Haut besitzenden Membran, wie sie
im US-Patent 4,770,777 beschrieben ist, doch hat diese Membran beträchtliche
strukturelle Nachteile. Erstens leidet diese Membran unter einer enormen
geometrischen Asymmetrie um die Zentralachse des Verstärkungsträgers, d.
h. die Dicke der Membran variiert auf jeder Seite des Verstärkungsträgers. Infolge
hiervon ist dann, wenn die Membran gefaltet wird, die mechanische
Belastung auf der dicken Seite der Membran größer als auf der dünnen Seite
der Membran. Dieser Unterschied in der mechanischen Belastung erhöht die Möglichkeit
von Belastungsbruchbildungen und eines Versagens der Integrität der Membran.
Zweitens besteht bei dieser Membran eine mögliche Gefahr der Trennung
längs der
Membranverstärkungs-Trägerzwischenfläche insbesondere
bei Rückwaschvorgängen. Drittens
hat die Membran eine "Seitigkeit", da sie auf der
einen Seite eine andere Porengröße aufweist
als auf der anderen Seite, und einen freiliegenden Trägerbereich.
Dies begrenzt ihre Verwendbarkeit bei bestimmten Anwendungsfällen, wie
z. B. bei analytischen und manchen diagnostischen Filterverfahren.
Schließlich
kann ebenso wie bei dem Patent 4,720,777 die Membran des Patents
5,433,859 keinen anderen Querschnitt auf der gegenüberliegenden
Seite des Membran-Verstärkungsträgers aus
den gleichen Gründen
wie beim Patent 4,770,777 besitzen.
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Somit
besteht ein Bedarf für
eine relativ dünne,
geometrisch symmetrische, kontinuierliche, monolithische, verstärkte, polymere
Mikrofiltermembran, die über
die Dicke der Membran hinweg fortschreitend wenigstens drei unabhängige und
eine verschiedene Porengröße aufweisende
Zonen aufweist (wobei eine ein verstärkte Zone, die zur Zeit vorzugsweise
in der Membranstruktur zentral angeordnet ist, und zwei äußere, nicht verstärkte Zonen
vorhanden sind, die zumindest eine äußere, qualifizierende Zone
auf einer Seite der zentralen, verstärkten Zone und eine zweite äußere, nicht
qualifizierende Vorfilter-Zone auf der anderen Seite der zentralen
Zone, oder zwei äußere qualifizierende
Zonen auf jeder Seite der zentralen Zone umfassen), wobei alle diese
Zonen über
die Membranstruktur hinweg miteinander kontinuierlich verbunden
sind. Die drei Zonen sollten durch die molekulare Verknüpfung, die
im flüssigen
Zustand des Dope-Mittels auftritt, nachdem das Dope-Mittel einer
jeden äußeren Zone
auf das Dope-Mittel der zentralen Zone vor dem Quenchen aufgebracht worden
ist, und nicht durch eine Laminationsverbindung nach dem Quenchen
kontinuierlich miteinander verbunden sein. Eine solche drei Zonen
umfassende Membranstruktur sollte durch einen sehr robusten, in
einer einzigen Einheit durchführbaren
Vorgang mit einer Online erfolgenden Steuerung der Porengrößen- und Schichtdicken-Kenngrößen erzeugt
werden. Eine solche drei Zonen umfassende Membran sollte den in
der Industrie seit langem erkannten Bedarf hinsichtlich eines besseren
Verhaltens und einer größeren Flexibilität von drei
Schichten umfassenden zusammengesetzten Strukturen erfüllen. Eine
solche drei Zonen umfassende Membran sollte relativ kostengünstig und
einfach herzustellen sein. Eine solche drei Zonen umfassende Membran
sollte die Herstellung von herkömmlichen,
laminierten Ein-Schicht-Strukturmembranen
vereinfachen und den Bereich von Porengrößen sowie der bewältigbaren
Handhabungsdicke erhöhen,
die die nicht verstärkten Zonen
besitzen. Eine solche drei Zonen umfassende Membran sollte die in
starkem Maß geometrisch
asymmetrische Struktur der aus dem Stand der Technik bekannten,
zwei Zonen umfassenden Membranen vermeiden. Eine solche drei Zonen
umfassende Membran sollte eine geometrisch symmetrische Struktur
besitzen, die eine verbesserte Verwendbarkeit, Flexibilität und Verarbeitbarkeit
zu fertigen industriellen Formen (gefaltete Patronen usw.) ergibt,
wobei gleichzeitig die strukturelle Integrität sichergestellt ist. Eine
solche drei Zonen umfassende Membran sollte einen überraschend
dünnen
Querschnitt besitzen, drei sich voneinander unabhängig verhaltende
Zonen in einer geometrisch symmetrischen, kontinuierlichen, monolithischen,
verstärkten, polymeren
Mikrofiltermembran aufweisen. Eine solche drei Zonen umfassende
Membran sollte eine robuste mechanische Festigkeit besitzen, die
für ein
Falten und eine industrielle Handhabung geeignet ist und sollte Online
und in Echtzeit in einem überraschend
weiten Bereich von Porengrößen-Kenngrößen hergestellt
werden können,
wenn die Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung mit der Vorrichtung gekoppelt wird, die aus der zugehörigen, gleichzeitig
anhängigen
Patentanmeldung mit der Serial No. 09/022,295 vom 11. Februar 1989
mit dem Titel "Methods
And Systems For Producing A Plurality of Different Microporous Phase
Inversion Membrane Each Having any one of a Plurality of Different
Pore Sizes From a Single Master Dope Batch" beschrieben ist. Eine solche drei Zonen
umfassende Membran sollte eine minimale funktionale Dicke besitzen, die
für einen
maximalen Durchsatz bei minimalen Druckabfällen sorgt, eine hohe Integrität aufweisen
und in einem einzigen Herstellungsvorgang auf wirtschaftliche Weise
hergestellt werden können.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine drei Zonen umfassende,
verstärkte,
kontinuierliche, nicht laminierte, geometrisch symmetrische mikroporöse Membran
zu schaffen, die strukturelle Integrität besitzt.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine drei Zonen
umfassende verstärkte,
kontinuierliche, nicht laminierte, symmetrische mikroporöse Membran
zu schaffen, die einen geringen Druckabfall und eine hohe Strömungsrate über die
Membran hinweg aufweist.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine drei Zonen
umfassende, verstärkte,
kontinuierliche, nicht laminierte, geometrisch symmetrische, mikroporöse Membran
zu schaffen, die besonders für
die Filterung von biologischen oder parentaralen Fluiden geeignet
ist.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine drei Zonen
umfassende, verstärkte,
kontinuierliche, nicht laminierte, geometrisch symmetrische, mikroporöse Membran
zu schaffen, die insbesondere für die
Filterung von hoch reinem Wasser für die Elektronikindustrie geeignet
ist.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren nach
Anspruch 1 zur Herstellung einer drei Zonen umfassenden, kontinuierlichen,
verstärkten,
nicht laminierten, mikroporösen
Membran zu schaffen.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung
gemäß Anspruch
15 zur Herstellung einer derartigen drei Zonen umfassenden, kontinuierlichen,
verstärkten,
nicht laminierten, mikroporösen Membran
zu schaffen.
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Gemäß einem
Gesichtspunkt schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur
Bildung einer drei Zonen umfassenden, kontinuierlichen, verstärkten, mikroporösen Membran,
wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
Bereitstellen
eines Trägermaterials,
das eine erste und eine zweite Seite aufweist, arbeitsmäßiges Positionieren
einer ersten Düseneinrichtung
relativ zum Trägermaterial,
Durchführung einer
zumindest im Wesentlichen unter Druck erfolgenden Imprägnierung
des Trägermaterials mit
einem ersten polymeren Dope-Mittel zur Erzeugung einer ersten Porengröße in der
Mittelzone einer drei Zonen umfassenden mikroporösen Membran unter Verwendung
der ersten Düseneinrichtung,
arbeitsmäßiges Positionieren
einer zweiten und einer dritten Düseneinrichtung, die einander
im Wesentlichen gegenüberliegen,
unterhalb der ersten Düseneinrichtung
und
Hindurchführen
des zumindest im Wesentlichen mit einem polymeren Dope-Mittel unter
Druck imprägnierten Trägermaterials
zwischen den einander im Wesentlichen gegenüberliegenden zweiten und dritten
Düseneinrichtungen
derart, dass beide Seiten des mit einem ersten polymeren Dope-Mittel
imprägnierten
Trägermaterials
im Wesentlichen gleichzeitig mit wenigstens einem zusätzlichen
polymeren Dope-Mittel unter Verwendung der beiden im Wesentlichen
einander gegenüberliegenden
Düseneinrichtungen
beschichtet werden.
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Gemäß einem
anderen Gesichtspunkt schafft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung
zur Bildung einer drei Zonen umfassenden, kontinuierlichen, verstärkten, zusammengesetzten,
mikroporösen
Membran, die Folgendes umfasst:
Einrichtungen zum Zuführen eines
kontinuierlichen Trägermaterials,
eine
erste Düseneinrichtung,
die in arbeitsmäßiger Weise
relativ zum Trägermaterial
positioniert ist, um im Wesentlichen das Trägermaterial mit einem ersten
polymeren Dope-Mittel zu imprägnieren,
und
zweite und dritte, einander im Wesentlichen gegenüberliegende
Düseneinrichtungen,
die arbeitsmäßig unterhalb
der ersten Düseneinrichtung
positioniert sind, um im Wesentlichen gleichzeitig wenigstens ein
zusätzliches
polymeres Dope-Mittel auf jede der beiden einander gegenüberliegenden
Seiten des mit einem Dope-Mittel
imprägnierten
Trägermaterials
aufzubringen.
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Weitere
Ziele und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung und den beigefügten Ansprüchen.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnung
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In
der Zeichnung zeigen:
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1 einen Querschnitt der
Membran gemäß der vorliegenden
Erfindung,
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2 eine schematische Darstellung
des Verfahrens und der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung,
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3 eine vergrößerte perspektivische
Darstellung eines Trägers,
der zwischen den einander gegenüberliegenden
Düsen der 2 angeordnet ist, wobei
ein Teil der einen Düse
teilweise weggebrochen ist,
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4a bis 4h Rasterelektronenmikroskop-Aufnahmen
einer verstärkten
drei Zonen umfassenden mikroporösen
Membran der vorliegenden Erfindung, die die Übergangsbereiche zwischen den
drei porösen
Zonen bei den Vergrößerungen
100×,
300×,
500×,
1000× und
2500× wiedergeben,
und
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5a bis 5h Rasterelektronenmikroskop-Aufnahmen
einer verstärkten
drei Zonen umfassenden mikroporösen
Membran der vorliegenden Erfindung, die die Übergangsbereiche zwischen den
drei porösen
Zonen bei den Vergrößerungen
100×,
300×,
500×,
1000× und
2500× wiedergeben,
und
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Wie
in 1 dargestellt, umfasst
eine repräsentative,
zur Zeit bevorzugte, drei Zonen umfassende, verstärkte, kontinuierliche,
nicht laminierte, geometrisch symmetrische, mikroporöse Membran 10,
die gemäß dem Verfahren
der vorliegenden Erfindung hergestellt ist, einen porösen Träger 12,
der im Wesentlichen in einer mittleren oder ersten Zone 16 eingekapselt
ist, wobei die mittlere Zone zwischen einer oberen oder zweiten Zone 18 und
einer unteren oder dritten Zone 20 angeordnet ist, wobei
das Trägermaterial 12 zumindest
im Wesentlichen in die mittleren Zone 16 eingebettet ist
und die mittlere Zone eine Porengröße aufweist, die zumindest
ungefähr
20% größer ist
als die Porengröße zumindest
einer der beiden anderen Zonen, nämlich der oberen Zone 18 und/oder
der unteren Zone 20. Zwar wird diese Membranstruktur zur
Zeit bevorzugt, doch sei darauf hingewiesen, dass die Porengröße der mittleren
Zone nicht immer die größte Porengröße sein
muss und dass jede der drei Zonen in dem Bereich liegen kann, der
von der kleinsten bis zur größten herstellbaren
Porengröße reicht.
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Die
Verwendung des Ausdrucks "mikroporöse Membran" soll hier mikroporöse Membranen
betreffen, welche die Fähigkeit
besitzen, Teilchen im Größenbereich
von ungefähr
0,01 μ oder
kleiner bis ungefähr
10,0 μ und
größer zurück zu halten.
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Der
Ausdruck "kontinuierlich", wie er für die mikroporösen Membranen
der Erfindung verwendet wird, soll so verstanden werden, dass er
sich auf eine mikroporöse
Membran bezieht, bei der zwischen den drei Zonen, welche die Membran
bilden, ein Kontinuum vorhanden ist, und dass kein Bruch zwischen
der Polymerstruktur vorhanden ist, welche die mittlere Zone bildet,
und der, welche die obere bzw. die untere Zone der Membran bildet.
Die mikroporöse
Membranstruktur ist trotz des Vorhandenseins des Verstärkungsträgers deswegen
eine kontinuierliche Struktur, weil die Faserbündel des Trägers ein Netzwerk bilden, zwischen
dem die Struktur der mikroporösen
Membran kontinuierlich ist und das sie durchdringt. Daher bilden
der Träger
und die mikroporöse
Membran kontinuierliche, einander durchdringende Netzwerke ihrer
jeweiligen polymeren Strukturen.
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Der
Ausdruck "monolithisch", wie er auf die
mikroporösen
Membranen der vorliegenden Erfindung angewendet wird, soll eine
einstückige
Einheit bedeuten.
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Der
Ausdruck "geometrische
Symmetrie", wie
er hier verwendet wird, soll so verstanden werden, dass er eine
Struktur beschreibt, bei der die obere und die untere Zone der mikroporösen Membran
in Wesentlichen die gleiche Dicke besitzen. Mit dem Ausdruck "im Wesentlichen die
gleiche Dicke" ist
gemeint, dass die Dicke der oberen Zone von der Dicke der unteren
Zone und umgekehrt um nicht mehr als ungefähr 25% abweichen kann. Es ist
wichtig, auf den Unterschied hinzuweisen, wie der Ausdruck "Symmetrie" hier verwendet wird,
zur Verwendung des Ausdrucks "Symmetrie" in der US-Patentschrift
Nr. 4,707,265, in der das Wort "Symmetrie" verwendet wird,
um eine Symmetrie der Porengröße zu bezeichnen;
somit trifft in der US-Patentschrift 4,707,265 der Ausdruck "Symmetrie" dann zu, wenn die äußere qualifizierenden
Schichten im Wesentlichen die gleiche Porengröße besitzen. Bei manchen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung ist die Porengröße ein in hohem Maße bevorzugtes
aber nicht entscheidendes Merkmal der mikroporösen Membran der vorliegenden
Erfindung.
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Der
Ausdruck "Porengröße", wie er in der vorliegenden
Anmeldung verwendet wird, soll so verstanden werden, dass er den "Mean-Flow-Pore"-Wert bedeutet, wie
er durch die geeigneten ASTM-F316-70- und/oder ASTM-F316-70-(Reapproved
1976)-Tests ermittelt wird.
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Vorzugsweise
ist die mikroporöse
Membran der vorliegenden Erfindung hydrophil. Mit der Verwendung
des Ausdruckes "hydrophil" bei der Beschreibung
der Membran wird eine Membran gemeint, die Wasser adsorbiert oder
absorbiert. Im Allgemeinen wird diese Hydrophilie beim Vorhandensein
einer ausreichenden Menge von Hydroxyl-(OH-), Carboxyl-(-COOH)-, Amino-(-NH2)- und/oder ähnlichen, Hydrophilie funktionalen Gruppen
an der Oberfläche
der Membran verstärkt.
Zusätzlich
wird die Hydrophilie durch texturale Mikrophänomene verstärkt, wie
sie von Knight, Gryte & Hazlett
beschrieben werden. Solche Gruppen unterstützen die Adsorption und/oder
Absorption von Wasser an der Membran. Diese hydrophile Eigenschaft
ist bei der Filtration von wässrigen
Fluiden besonders nützlich.
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Bevorzugte
mikroporöse
Membranen der vorliegenden Erfindung werden aus Nylon hergestellt.
Der Ausdruck "Nylon" soll Film bildende
Polyamid-Harze umfassen, zu denen Copolymere und Terpolymere gehören, die
die sich wiederholenden Amido-Gruppen und Mischungen verschiedener
Polyamid-Harze umfassen. Vorzugsweise ist das Nylon ein hydrolithisch
stabiles Nylon, das wenigstens ungefähr 0,9 mol Amino-Endgruppen
pro mol Nylon besitzt, wie dies in der US-Patentschrift Nr. 5,458,782
beschrieben wird, deren Inhalt hier durch Bezugnahme mit aufgenommen
wird.
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Zwar
sind im Allgemeinen die verschiedenen Nylon- oder Polyamid-Harze
alle im Wesentlichen Copolymere einer Diamin- und einer Dicarboxylsäure oder
Homopolymere einer Lactam- und einer Aminosäure, doch variieren sie in
starkem Maße
hinsichtlich ihrer kristallinen oder Festkörperstruktur, ihres Schmelzpunktes und
anderer physikalischer Eigenschaften. Bevorzugte Nylone für die Verwendung
bei dieser Erfindung sind Copolymere von Hexamethylendiamin und
Adipinsäure
(Nylon 66), Copolymere von Hexmethylendiamin- und Sebacinsäure (Nylon
610), Homopolymere von Polycaprolactam (Nylon 6) und Copolymere
von Tetramethylendiamin und Adipinsäure (Nylon 46). Diese bevorzugten
Polyamid-Harze haben ein Verhältnis
der Methylen(CH2)- zu den Amid(NHCO)-Gruppen
im Bereich von ungefähr
4 : 1 bis ungefähr
8 : 1. Die Nylon-Polymere sind in einem weiten Bereich von Gütegraden
verfügbar,
die hinsichtlich ihres Molekulargewichts in merklicher Weise im
Bereich von ungefähr
15.000 bis ungefähr
42.000 (Molekulargewicht-Zahlenmittel) und hinsichtlich anderer
Merkmale variieren.
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Die
hoch bevorzugte Art von Einheiten, die die Polymerkette bilden,
ist Polyhexamethylenadipamid, d. h. Nylon 66, das ein Molekulargewicht
oberhalb von ungefähr
30.000 besitzt. Es werden Allgemein Polymere bevorzugt, die frei
von Additiven sind, doch kann die Zugabe von Antioxidantien, oberflächenaktiven
Wirkstoffen, die Ladung modifizierenden Wirkstoffen oder ähnlichen
Zusätzen
unter bestimmten Bedingungen günstige Wirkungen
entfalten.
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Die
drei Zonen umfassende, verstärkte,
kontinuierliche, monolithische, geometrisch symmetrische, mikroporöse Membran,
die gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt wird, weist als wichtige Komponente das poröse Trägermaterial 12 auf,
das zumindest im Wesentlichen in der mittleren Zone 16 der
Membran 10 eingebettet ist, um die Strukturfestigkeit oder
Verstärkung
für die
fertiggestellte drei Zonen umfassende Membran zu liefern. Das poröse Trägermaterial 12 kann
aus jedem geeigneten Material in jeder geeigneten Weise hergestellt
werden. Das Trägermaterial 12 verleiht
der Membran die ausreichende Festigkeit, um den Strömungsdrücken zu
widerstehen, die während
der Verwendung auftreten, ohne dass eine Verformung in dem Ausmaß eintritt,
dass die mikroporöse
Membran 10 beschädigt
wird. Das Trägermaterial 12,
das hier verwendet werden kann, umfasst gewebte Materialien in einer
gitter- oder maschenartigen Konfiguration ebenso wie nicht gewebte
Materialien, die durch Extrusion, Lamination und dergleichen gebildet
werden. Das Trägermaterial 12 umfasst
vorzugsweise Polyester, Polypropylen, Polyethylen, Polyamid und
Polyvinylidenfluorid, obwohl andere Gewebe bildende Polymere ebenfalls
geeignet sein können.
Das Trägermaterial 12,
das in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
wird zur Zeit in bevorzugter Weise aus Fasern mit ausreichender
Stärke
und Gleichförmigkeit
hergestellt, die quer zum Trägermaterial
und in Längsrichtung
gleichförmig
verteilt sind und das gleichförmig
dünn ist,
um ein hohes Ausmaß an
struktureller Integrität
und einen geringen Druckabfall zu erzeugen. Für eine allgemeine Erläuterung
von Trägermaterial-Kenngrößen wird
auf die US-Patentschrift Nr. 4,645,602 verwiesen.
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In
einer zur Zeit bevorzugten Ausführungsform,
die gemäß dem Verfahren
der vorliegenden Erfindung hergestellt wird, sollte die mittlere
Zone 16 der mikroporösen
Membran 10 eine mittlere Porengröße aufweisen, die zumindest
ungefähr
20%, vorzugsweise zumindest ungefähr 50%, in noch bevorzugterer
Weise zumindest ungefähr
100% und in am meisten bevorzugter Weise zumindest ungefähr 200%
größer ist
als die mittlere Porengröße wenigstens
einer der beiden anderen Zonen, d. h. der oberen Zone 18 oder
der unteren Zone 20 der Membran und vorzugsweise größer als
die Porengröße sowohl
der oberen als auch der unteren Zone. Die Poren, die in der mittleren
Zone 16 gebildet werden, haben eine mittlere Größe von ungefähr 10 μ oder weniger und
die mittlere Porengröße liegt
vorzugsweise im Bereich von ungefähr 0,5 μ bis ungefähr 2 μ, in bevorzugterer Weise von
ungefähr
0,1 μ bis
ungefähr
1,0 μ. Die
mittlere Zone 16 hat eine Porengrößenverteilung, die vorzugsweise
ziemlich eng ist, obwohl dies für
ein zufriedenstellendes Verhalten nicht wesentlich ist.
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Die
mittlere Zone 16 sollte so dünn wie möglich sein, solang sie die
ausreichende strukturelle Festigkeit liefert und das Trägermaterial 12 so
einbettet, dass, wie dies zur Zeit bevorzugt wird, Fasern des Trägermaterials
aus der mittleren Zone 16 weder in die obere Zone 18 noch
in die untere Zone 20 vorstehen. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform
verlaufen jedoch einige Stränge/Fasern
des Trägermaterials 12 angrenzend
zu wenigstens einer der beiden anderen Zonen 18, 20 oder
stehen geringfügig
in diese vor, wenn diese aus einer zu einer kleinen Porengröße führenden
Dope-Mittel- oder Beschichtungs-Lösung gebildet
ist, oder sie verlaufen angrenzend zu beiden Zonen 18, 20 oder
stehen geringfügig
in diese vor, wenn beide Zonen aus einem zu einer kleinen Porengröße führenden
Dope-Mittel gebildet sind.
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Es
wird angenommen, dass es vorteilhaft sein kann, eine relativ dünne mittlere
Zone zu bilden, bei der zumindest einige Bereiche des Trägers nicht
vollständig
in der mittleren Zone eingebettet sind, da auf diese Weise die Dicke
der mittleren Zone auf einem Minimum gehalten wird, was zu einer
insgesamt dünneren,
fertigen Membran führt.
Die Dicke der mittleren Zone liegt typischerweise im Bereich von
ungefähr
50 μ bis
ungefähr
150 μ und
vorzugsweise im Bereich von ungefähr 75 μ bis ungefähr 100 μ oder welches Dope-Volumen immer erforderlich
ist, um den Träger
im Wesentlichen zu imprägnieren,
der zu jedem gegebenen Zeitpunkt imprägniert wird.
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Bei
einer zur Zeit bevorzugten Ausführungsform,
die entsprechend der vorliegenden Erfindung hergestellt worden ist,
besitzen die obere Zone 18 und die untere Zone 20 der
mikroporösen
Membran 10 Poren, die eine Größe aufweisen, welche zur gewünschten
Filtrationseffizienz oder zu der gewünschten Teilchen-Beseitigung
führt.
Im Allgemeinen beträgt
die mittlere Größe der Poren
der oberen Zone und der unteren Zone ungefähr 1 μ oder weniger und kann typischerweise
im Bereich von ungefähr
0,01 μ bis
ungefähr
1 μ liegen.
In bevorzugterer Weise liegt die mittlere Größe der Poren einer jeden Zone 18, 20 im
Bereich von ungefähr
0,2 μ bis
ungefähr
0,5 μ. Die
Porengrößenverteilung
der oberen Zone 18 und der unteren Zone 20 der
mikroporösen
Membran 10 ist vorzugsweise eng.
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In
einer speziell bevorzugten sich ergebenden Ausführungsform ist die mittlere
Porengröße der oberen Zone 18 im
Wesentlichen die gleiche wie die mittlere Porengröße der unteren
Zone 20. Unter "im
Wesentlichen die gleiche" wird
verstanden, dass die mittlere Porengröße der oberen Zone um nicht
mehr als ungefähr
25%. von der der unteren Zone abweicht und umgekehrt.
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Ein
wesentliches Merkmal einer bevorzugten Ausführungsform der drei Zonen umfassenden,
verstärkten,
mikroporösen
Membran 10, die gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt wurde, besteht darin, dass die obere Zone 18 und
die untere Zone 20 im Wesentlichen die gleiche Dicke besitzen,
so dass eine geometrische Symmetrie um die zentrale Achse der Membran 10 gegeben
ist. Diese Zonen 18, 20 sollten so dünn wie möglich sein,
um den Druckabfall über
die mikroporöse
Membran 10 zu minimieren, und gleichzeitig ausreichend
dick, um die gewünschte
Teilchen-Beseitigung zu ergeben. Die individuelle Dicke einer jeden
der unteren und oberen Zonen liegt im Allgemeinen in einem Bereich
von ungefähr
25 μ bis
ungefähr
100 μ, vorzugsweise
von ungefähr
35 μ bis
ungefähr
60 μ. Die
Gesamtdicke der verstärkten,
kontinuierlichen, monolithischen, geometrisch symmetrischen, mikroporösen Filtermembran
der vorliegenden Erfindung wird im Allgemeinen 0,254 mm nicht übersteigen.
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Die
geometrische Symmetrie der mikroporösen Membran 10, die
gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt worden ist, minimiert die mechanischen Belastungen,
vermindert die Wahrscheinlichkeit einer Delamination der Membran
und verbessert allgemein die strukturelle Festigkeit der Membran.
Dies ist besonders wichtig bei fächerartig
gefalteten Patronenanordnungen, bei denen beide Seiten der mikroporösen Membran sich
gleichermaßen
gut um die neutrale (nicht nachgebende) Achse des Verstärkungsträgers abbiegen
lassen sollen. Dieses Abbiegen sollte zu einer gleichförmigen Verteilung
von Zug- und Druck-Kräften
in den Faltenscheiteln und Vertiefungen führen, so dass keine Seite mit
einer übermäßigen Zug-
oder Druck-Belastung beaufschlagt wird, was die Möglichkeit
einer Beschädigung
und/oder eines Bruchsausfalls der Membran im Faltenbereich erhöhen würde. Darüber hinaus
liefert der einzigartig dünne
Querschnitt der vorliegenden Erfindung auf beiden Seiten den Vorteil,
dass die Zug- und Druck-Kräfte
minimiert werden, da der absolute Radius von der Mitte der Verstärkung zur äußeren Oberfläche der
Membran minimiert wird. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die
Dicke einer der äußeren Zonen,
d. h. der oberen Zone 18 oder der unteren Zone 20 wesentlich größer als
die der anderen sein kann, ohne dass dadurch der Rahmen der technischen
Lehre der vorliegenden Erfindung verlassen wird.
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Die
fertiggestellte verstärkte
mikroporöse
Membran 10 kann gerollt und unter Umgebungsbedingungen
für eine
Verwendung gelagert werden. Es sei darauf hingewiesen, dass die
drei Zonen umfassende, verstärkte,
mikroporöse
Membran, die sich aus der vorliegenden Erfindung ergibt, in jede
der handelsüblichen Formen
gebracht und beispielsweise als Scheibe oder als gefaltete Patrone
ausgebildet werden kann.
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Für eine sterile
Filterung auch von biologischen Flüssigkeiten wird die drei Zonen
umfassende, verstärkte
mikroporöse
Membran 10 durch eine Autoklaven-Behandlung oder Spülen mit
heißem
Wasser entkeimt oder sterilisiert. Es hat sich gezeigt, dass die
drei Zonen umfassende, verstärkte,
mikroporöse
Membran, die gemäß der Erfindung
hergestellt wurde, gegen diese Art von Behandlung insbesondere dann
widerstandsfähig
ist, wenn hydrolithisch stabiles Nylon verwendet wurde, wie dies
oben beschrieben wurde, und dass sie ihre strukturelle Integrität bei einer
Verwendung unter solchen Bedingungen beibehält.
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Die
sich ergebende, drei Zonen umfassende, verstärkte mikroporöse Membran
kann auf einfache Weise gehandhabt und ohne Weiteres in gewickelte
und z. B. gefaltete Konfigurationen geformt werden. Aufgrund ihrer
verbesserten Strömungsmerkmale
kann sie direkt in existierenden Installationen verwendet werden,
ohne dass die Pumpeinrichtungen modifiziert werden müssen. Insbesondere
aufgrund der verbesserten Strömungsgeschwindigkeit
arbeiten existierende Pumpen tatsächlich mit einer geringeren
Last und haben daher mit großer
Wahrscheinlichkeit eine längere
Nutzungslebensdauer.
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Die
drei Zonen umfassende, verstärkte
Filtermembran 10 ist durch unerwartet hohe Strömungsraten bei
einem gegebenen Druckunterschied gekennzeichnet und zeichnet sich
auch durch Haltbarkeit, Festigkeit, Gleichförmigkeit, das Fehlen von Nadellöchern und
Blasendeffekten aus. In vielen Anwendungsfällen können die bevorzugten Membranen
so eingesetzt werden, dass irgendeine der beiden Membranseiten stromaufwärts weist.
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Wie
in 2 gezeigt, umfasst
ein zur Zeit bevorzugtes Verfahren für die Herstellung einer drei
Zonen umfassenden, verstärkten,
kontinuierlichen, geometrisch symmetrischen mikroporösen Filtermembran
gemäß der vorliegenden
Erfindung folgende Schritte: Bereitstellen eines porösen Trägermaterials 12,
das eine erste Seite 22 und eine zweite Seite 24 besitzt,
zur Zeit vorzugsweise unter Druck erfolgendes Imprägnieren
des Trägermaterials 12 mit
einer ersten Lösung
oder einem ersten Dope-Mittel 26, Beschichten der ersten
Seite 30 des unter Druck imprägnierten Trägermaterials 32 mit
einer zweiten Lösung
oder einem zweiten Dope-Mittel 28 auf, Beschichten der
zweiten Seite 31 des unter Druck imprägnierten Trägermaterials 32 mit
einer dritten Lösung
oder einem dritten Dope-Mittel 36, so dass eine kontinuierliche,
mikroporöse
Membran entsteht, die eine mittlere Zone 16 besitzt, die
zwischen einer oberen Zone 18 und einer unteren Zone 20 (siehe 1) angeordnet ist, wobei
diese Zonen aus dem ersten Dope-Mittel 26, dem zweiten
Dope-Mittel 28 und dem dritten Dope-Mittel 36 gebildet
sind, und wobei das Trägermaterial 12 in
zur Zeit bevorzugter Weise vollständig in der mittleren Zone 16 eingebettet
ist und die mittlere Zone eine Porengröße besitzt, die zumindest ungefähr 20% größer als
die Porengröße entweder
der oberen Zone 18 oder der unteren Zone 20 oder
sowohl der oberen als auch der unteren Zone 18, 20 ist.
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Die
Dope-Mittel 26, 28, 36 und das Quench-Bad 38,
die bei der Herstellung der verstärkten mikroporösen Membran 10 verwendet
werden, sind hier von herkömmlicher
Beschaffenheit. Die neue Anordnung von Schlitzdüsen 40, 42, 44 um
in zur Zeit bevorzugter Weise zunächst das Trägermaterial 12 unter
Druck mit einem ersten Dope-Mittel zu imprägnieren und dann beide Seiten
hiervon mit anderen Dope-Mitteln zu beschichten, hat sich als besonders
wirksam erwiesen, um die Membran 10 herzustellen. Eine
schematische Darstellung eines zur Zeit bevorzugten Gerätes, das
bei der Herstellung der Mem bran 10 gemäß der vorliegenden Erfindung
nützlich
ist, ist in 2 dargestellt
und umfasst eine erste Düse 10 für die Druckimprägnierung
des Trägermaterials 12,
sowie einander im Wesentlichen gegenüberliegende zweite und dritte
Düsen 42, 44 für eine im
Wesentlichen gleichzeitig erfolgende Beschichtung der beiden Seiten 30, 31 des
zunächst
imprägnierten
Trägers 12,
oder eine andere Vorrichtung, die in der Lage ist, die Membran in
der oben beschriebenen Weise zu beschichten.
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Die
drei Zonen umfassende, mikroporöse
Membran 10 wird im Allgemeinen in der Weise hergestellt, dass
zunächst
der Träger
mit einem ersten Dope-Mittel unter Druck imprägniert wird und dass dann irgendeines
aus einer Vielzahl von möglichen
Dope-Mitteln, das ein Film bildendes Polymer in einem Lösemittelsystem enthält, auf
beide Seiten des mit einem Dope-Mittel imprägnierten Trägers aufgeschichtet wird und
dass dann sofort die Dope-Mittel 26, 28, 36 in
einem Bad 38 gequenched werden, das aus einem herkömmlichen, Nicht-Lösemittelsystem
für das
Polymer besteht. Es wird zur Zeit angenommen, dass ein wichtiger
Parameter, der für
die Entwicklung von Mikroporen in der Membran (d. h. die Porengröße) verantwortlich
ist, das Lösemittelsystem
ist, das mit dem Polymer verwendet wird, sowie auch das Nicht-Lösemittelsystem,
das beim Quenchen des Polymer-Films verwendet wird, sowie die Phänomene,
die in der zuvor erwähnten
Patentanmeldung diskutiert werden. Die Auswahl des Lösemittels
für das
Polymer wird durch die Natur des verwendeten Polymermaterials bestimmt
und kann empirisch auf der Basis von Löslichkeitsparametern ermittelt
werden, wie dies aus dem Stand der Technik wohl bekannt und allgemein üblich ist.
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Die
Dope-Mittel zur Bildung der bevorzugten mikroporösen Nylon-Membran enthalten
zur Zeit in bevorzugter Weise Nylonpolymere in einem Lösemittelsystem
für das
Polymer. Das Lösemittelsystem
umfasst eine Mischung von wenigstens einem Lösemittel und einem Nicht-Lösemittel
für das
Polymer. Die Lösemittel, die
mit in Alkohol löslichen
Nylonmaterialien verwendet werden können, umfassen niedrigere Alkanole,
beispielsweise Methanol, Ethanol und Butanol und Mischungen hiervon.
Es ist bekannt, dass in Alkohol nicht lösliche Nylonmaterialien sich
in aus Säure
bestehenden Lösemitteln
lösen,
beispielsweise in Ameisensäure,
Zitronensäure,
Essigsäure,
Maleinsäure
und ähnlichen
Säuren.
Die Nylon-Dope-Mittel werden nach ihrer Bildung mit einem Nicht-Lösemittel
für das
Nylon verdünnt,
das mit der Nylon-Lösung
mischbar ist. Eine Verdünnung
mit Nicht-Lösemittel
kann bis zu dem Punkt der anfangenden Ausfällung des Nylons erfolgen.
Die Nicht-Lösemittel
werden auf der Basis des verwendeten Nylon-Lösemittels ausgewählt. Beispielsweise
kann dann, wenn mit Wasser mischbare Nylon-Lösemittel verwendet werden,
Wasser das Nicht-Lösemittel
sein. Im Allgemeinen kann das Nicht-Lösemittel Wasser, Methylformat,
ein wässriger
niedriger Alkohol, wie z. B. Methanol und Ethanol, ein Polyol wie
z. B. Glycerol, ein Glykol, ein Polyglykol sowie Ether und Ester
hiervon sowie eine Mischung von irgend welchen dieser Substanzen
sein.
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Das
Trägermaterial 12,
das eine erste Seite 22 und eine zweite Seite 24 besitzt,
kann mit dem ersten Dope-Mittel 26 durch irgendeines einer
Vielzahl von Verfahren imprägniert
werden, beispielsweise durch Walzenbeschichtung, Sprühbeschichtung,
Schlitzdüsenbeschichtung
und dergleichen, wobei eine unter Druck erfolgende Schlitzdüsenimprägnation
zur Zeit bevorzugt wird, um das Trägermaterial 12 im
Wesentlichen vollständig
mit dem ersten Dope-Mittel 26 zu imprägnieren. In dieser Beschreibung
bedeutet der Ausdruck "vollständige Imprägnation
des Trägermaterials", dass alle Fasern
des Trägermaterials
vollständig
von flüssigem Dope-Mittel
umgeben sind und dass kein Teil des Trägermaterials nicht durch flüssiges Dope-Mittel
bedeckt ist und dass kein Teil des Trägermaterials aus der zentralen
Zone in die zweite oder die dritte Zone der fertiggestellten, drei
Zonen umfassenden Membran vorsteht.
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Das
Trägermaterial 12 wird
vorzugsweise in einer aus dem Stand der Technik bekannten Art und
Weise unter Spannung gehalten, während
das erste unter Druck stehende Dope-Mittel 26 das Trägermaterial durchdringt
und sättigt.
Der imprägnierte
Träger 32 kann
gewünschtenfalls
mit Walzen kalendriert werden, um die erste Beschichtungslösung in
den Träger
hinein zu drücken,
wie dies in der US-Patentschrift Nr. 4,707,265 beschrieben ist.
Danach wird das die erste Seite 30 des imprägnierten
Trägermaterials 32 mit
dem zweiten Dope-Mittel 28 und die zweite Seite 31 des
imprägnierten
Trägermaterials
mit dem dritten Dope-Mittel 36 unter Verwendung der einander
im Wesentlichen gegenüberliegenden
Schlitzdüsen
oder irgendeines anderen geeigneten Verfahrens beschichtet, das
für eine
im Wesentlichen gleichzeitige Beschichtung der einen Seite des mit
Dope imprägnierten
Trägers
mit einem zweiten Dope-Mittel und der anderen Seite des mit einem
Dope-Mittel imprägnierten
Trägers
mit einem dritten Dope-Mittel sorgt. Das Aufbringen des zweiten
Dope-Mittels 28 und des dritten Dope-Mittels 36 erfolgt
in zur Zeit bevorzugter Weise gleichzeitig oder im Wesentlichen
gleichzeitig unter Verwendung der einander im Wesentlichen gegenüberliegenden
Schlitzdüsen 42, 44,
so dass die imprägnierte
Lösung 32 durch
die gegenseitigen hydrodynamischen Kräfte der einander im Wesentlichen
gegenüberliegenden
Schlitzdüsen 42, 44 gestützt wird.
Es hat sich gezeigt, dass Schlitzdüsen 42, 44,
denen die Dope-Mittel 28, 36 unter Druck zugeführt werden,
zu besonders guten Ergebnissen beim Aufbringen des zweiten Dope-Mittels 28 und
des dritten Dope-Mittels 36 auf die Seiten des mit Dope-Mittel
imprägnierten
Trägermaterials 12 führen. Vorzugsweise
sind die Schlitzdüsen 42, 44 einander
im Wesentlichen direkt gegenüberliegend angeordnet
(siehe 2) wobei der
mit einem Dope-Mittel imprägnierte
Träger 32 zwischen
ihnen hindurch läuft.
Zur Zeit ist bevorzugt, dass die zweiten und dritten Dope-Mittel 28 und 36 auf
jede Seite 30, 31 in im Wesentlichen gleichen
Mengen aufgebracht werden, doch ist es nicht erforderlich, eine
Beschichtung mit gleichen Dope-Mittelmengen durchzuführen.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
erzeugen das zweite und das dritte Dope-Mittel 28 und 36 im
Wesentlichen identische Porengrößen, doch
erzeugen sie eine Porengröße, die
von der des ersten Dope-Mittels 26 verschieden ist. Gemäß einer
anderen bevorzugten Ausführungsform
erzeugen das zweite Dope-Mittel 28 und das dritte Dope-Mittel 36 voneinander
verschiedene Porengrößen, die
auch von der Porengröße des ersten
Dope-Mittels 28 verschieden sind. Es ist möglich, in
jeder der drei Zonen jede Porengröße von der größten bis
zur kleinsten in jeder Reihenfolge vorzusehen.
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Danach
werden das erste Dope-Mittel 26, das zweite Dope-Mittel 28 und
das dritte Dope-Mittel 36 gleichzeitig
gequenched, wobei die äußeren Oberflächen des
zweiten und des dritten Dope-Mittels einen direkten Kontakt mit
der Quench-Flüssigkeit
im gleichen Quench-Bad 38 besitzen. Da das erste Dope-Mittel 26 in
zur Zeit bevorzugter Weise zu groberen Poren führen soll, wird es langsamer
koagulieren und für
die Ausbildung einer drei Zonen umfassenden, kontinuierlichen, monolithischen,
geometrisch symmetrischen mikroporösen Membran 10 sorgen,
die eine mittlere Zone 16 (siehe 1) mit relativ weit offenen Poren aufweist, die
zwischen einer oberen Zone 18 und einer unteren Zone 20 mit
Poren mit engerer Porenweite angeordnet ist, oder für eine relativ
offen porige obere oder untere Zone und eine enger porige obere
oder untere Zone. Nachdem die mikroporöse Membran gebildet worden
ist, wird die Membran gewaschen und getrocknet, um das in 1 gezeigte Endprodukt zu
ergeben.
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Es
wurde ermittelt, dass die Form der Nase der ersten Düse 40,
die verwendet wird, um den Träger 12 mit
Druck zu imprägnieren,
wichtig ist, um eine im Wesentlichen vollständige oder, wie dies zur Zeit
bevorzugt wird, vollständige
Imprägnation
oder Sättigung
des Trägers 12 zu
erzielen. Insbesondere sollte zur Erzielung einer vollständigen oder
einer im Wesentlichen vollständigen
Imprägnation
des Trägers 12 die
relative Position des Trägers
bezüglich
der Nase der Düse 40 ungefähr so sein,
wie dies in 2 dargestellt
ist, mit der Ausnahme, dass die obere Düsenoberfläche, die den Träger berührt, gekrümmt und
nicht gerade sein sollte, wie dies dargestellt ist. Insbesondere
wird angenommen, dass der obere Teil der Düse 40 in einer zur
Zeit bevorzugten Weise mit dem Winkel gekrümmt sein sollte, den der Träger 12 mit
der Düse
bildet und dass dieser zwischen ungefähr 5° und ungefähr 65° liegen sollte. Da es für einen
Gesichtspunkt der Erfindung wichtig ist, dass das erste Dope-Mittel 26 den
Träger 12 im
Wesentlichen vollständig
imprägniert,
wurde diese relative Position des Trägers zur oberen Oberfläche der
Düse 40 als
wichtig ermittelt, um sicherzustellen, dass nicht nur der Träger vollständig oder
im Wesentlichen vollständig
mit dem ersten Dope-Mittel imprägniert
und gesättigt wird,
sondern dass, wie dies zur Zeit bevorzugt wird, eine ausreichende
Menge von flüssigem
Dope-Mittel sich über
die Fasern des Trägers 12 hinaus
erstreckt, so dass alle Fasern von, wie dies zur Zeit bevorzugt
ist, zumindest von 0,0254 mm bedeckt werden, bevor der Träger, der
mit dem ersten flüssigen
Dope-Mittel imprägniert
worden ist, mit dem zweiten und dritten Beschichtungs-Dope-Mittel
im Wesentlichen gleichzeitig beschichtet wird.
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Da
es wichtig ist, keine oder zumindest möglichst wenig Dämpfe aus
dem Quench-Bad mit den Dope-Mitteln in Berührung kommen zu lassen, nachdem
der Träger
mit den Dope-Mitteln imprägniert
und auf beiden Seiten beschichtet worden ist, sind weiterhin Einrichtungen,
wie z. B. eine kontrollierte Dampfzone vorgesehen, um keine oder
möglichst
wenig Quench-Baddämpfe
mit dem beschichteten Träger
wechselwirken zu lassen, bevor das Quenchen stattfindet. Diese kontrollierte
Dampfzone wird benötigt,
um zu verhindern, dass sich die Dope-Mittel an der Unterseite der
Düsen verfestigen
und dass ein Quenchen der Dope-Mittel aus einer Berührung mit
den Dämpfen
erfolgt, bevor das Dope-Mittel das Quench-Bad erreicht, wie dies
aus dem Stand der Technik bekannt ist.
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Es
ist jedoch auch gemäß einem
anderen Gesichtspunkt der Erfindung wichtig, mit Druck eine vorbestimmte
Menge des ersten Dope-Mittels in den Träger so weit zu imprägnieren,
dass zumindest ein Teil des Trägers
nicht vollständig
von dem flüssigen
Dope-Mittel bedeckt ist. In solchen Fällen grenzt wenigstens eine Faser
oder ein Teil einer Faser des Trägers
zumindest an die zweite Dope-Mittel-Zone und/oder die dritte Dope-Mittel-Zone an
oder ragt geringfügig
in diese vor. Wenn eine drei Zonen umfassende Membran erzeugt wird,
die Zonen mit gleicher Porengröße auf beiden
Seiten der zentralen Zone besitzt, haben beide Seiten des mit Dope-Mittel
imprägnierten
Trägers
zumindest Teile, die an die Oberfläche des flüssigen Dope-Mittels angrenzen
oder über
diese vorstehen, nachdem der Träger
durch dieses flüssige
Dope-Mittel imprägniert
worden ist. Eine solche unvollständige
Einkapselung des Trägers
durch das erste Dope-Mittel führt
zu einer fertiggestellten, drei Zonen umfassenden Membran, die Teile
oder Fasern des Trägers
aufweist, die vorstehen oder mit sowohl der zweiten als auch der
dritten Zone oder nur mit einer dieser Zonen in Berührung stehen,
wobei diese Zone die kleinere Porengröße besitzt.
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Wenn
eine drei Zonen umfassende Membran erzeugt wird, die drei Dope-Mittel
mit unterschiedlichen Porengrößen aufweist,
wird zur Zeit bevorzugt, dass auf der Seite des unter Druck imprägnierten
Trägers,
die mit dem zu einer kleineren Porengröße führenden Dope-Mittel beschichtet
wird, zumindest ein Teil des Trägers sich über das
Niveau des den Träger
imprägnierenden
Dope-Mittels erstreckt, wodurch die Oberflächenspannung des flüssigen Dope-Mittels
gebrochen wird, das im Wesentlichen den Träger imprägniert, nachdem der Träger unter
Druck imprägniert
worden ist und bevor er mit dem zu einer kleineren Porengröße führenden
Dope-Mittel beschichtet wird.
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Das
beschriebene Verfahren kann entweder kontinuierlich oder chargenweise
in einer Vielzahl von repräsentativen
Vorrichtungen durchgeführt
werden. Im Allgemeinen wird das Trägermaterial 12 insbesondere in
der Form eines nicht gewebten fasrigen Trägers unter Spannung von einer
Rolle abgewickelt und unter Druck mit dem ersten Dope-Mittel 26 imprägniert,
wie dies oben beschrieben wurde. Das unter Druck imprägnierte
Trägermaterial 12 wird
dann auf beiden Seiten 30, 31 mit dem zweiten
und dem dritten Dope-Mittel
beschichtet, wie zuvor beschrieben. Die nicht gequenchte Dope-Mittel/Träger-Kombination wird
dann im Wesentlichen sofort in ein Quench-Bad eingetaucht, wobei
sie immer noch unter Spannung steht, um die drei Zonen umfassende,
kontinuierliche, mikroporöse
Membran der vorliegenden Erfindung aus dem ersten, zweiten und/oder
dritten Dope-Mittel zu bilden. Die mikroporöse Membran wird dann getrocknet
und unter Spannung auf eine Trommel für eine Lagerung aufgewickelt,
wie dies aus dem Stand der Technik bekannt ist.
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Es
wird angenommen, dass die Imprägnation
des Trägers
eine Funktion der Viskosität
des Dope-Mittels, der Rückspannung
am Träger,
des Spalts in der Anfangsdüse,
der den Dope-Mittel-Druck beeinflusst, und der Geschwindigkeit des
Trägers
relativ zum Dope-Mittel
ist. Jeder dieser Parameter ist für den speziellen Träger, der
durch das Dope-Mittel imprägniert
werden soll, einzigartig und kann durch den Fachmann ermittelt werden.
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Beispielsweise
wird, wie dem Fachmann ohne Weiteres klar ist, dann, wenn die Viskosität des ersten Dope-Mittels
zu gering ist, das erste Dope-Mittel nicht die erforderliche Kohäsion und
Fähigkeit
haben, durch das zweite und/oder dritte Dope-Mittel ohne Weiteres
beschichtet zu werden. Wenn es zu viskos ist, wird das erste Dope-Mittel
den Träger
nicht vollständig
und ordnungsgemäß imprägnieren,
was dazu führt,
dass ein Überschuss des
ersten Dope-Mittels auf der Düsenseite
des Trägers
verbleibt und nicht in der erforderlichen Weise zur gegenüberliegenden
Seite des Trägers
hindurch dringt.
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Wie
in 3 gezeigt, umfasst
eine repräsentative
Vorrichtung 50, die bei der Durchführung der Verfahren der vorliegenden
Erfindung Verwendung finden kann, eine herkömmliche Einheit 52,
um die kontinuierliche Gitterstoff- bzw. Faservlies- oder andere
Trägerstruktur 12 für eine Aufnahme
der Polymer-Dope-Mittel 26, 28, 36 bereit
zu stellen. Die herkömmliche
Einheit umfasst typischerweise eine Abwickelstation, die eine Abgabevorrichtung
aufweist, welche eine Spindel zum Montieren von einem oder mehreren
Wickeln des Trägermaterials
und zugehörige
Freigabe- und Bremselemente umfasst, die üblicherweise verwendet werden,
um eine kontinuierliche Schicht des Trägermaterials abzugeben, wie
dies aus dem Stand der Technik bekannt ist. Die Baueinheit 52 umfasst
auch eine Vielzahl von herkömmlichen
Abwickelwalzen, die beginnen, die Bewegung des Trägers durch
eine Leitereinheit auszurichten, die in herkömmlicher Weise eine Reihe von
Walzen umfasst, die den Träger 12 weiter
ausrichten und beginnen, ihn zu spannen und den Träger für den Imprägnationsschritt
vorzubereiten, wie dies aus dem Stand der Technik bekannt ist.
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Nachdem
der Träger 12 die
herkömmliche
Leitereinheit verlässt,
tritt der Träger
in einen herkömmlichen
Antriebsabschnitt ein. Der Antriebsabschnitt umfasst eine Vielzahl
von einzelnen Walzen, von denen wenigstens eine angetrieben wird,
um den Träger 12 von
der herkömmlichen
Abwickelstation abzuziehen. Zusätzliche
Walzen sind vorgesehen und angeordnet, um die Spannung im Träger 12 und
die Position des Trägers 12 zu
regulieren, wie dies dem Fachmann bekannt ist.
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Der
Träger 12 wird
in zur Zeit bevorzugter Weise durch den herkömmlichen Antriebsabschnitt
stromab zwischen eine Reihe von Düsen geführt, zu denen die erste Düse 40 gehört, die
dazu dient, in zur Zeit bevorzugter Weise den Träger mit einem ersten Dope-Mittel 26 vollständig unter
Druck zu imprägnieren,
sowie zweite und dritte Düsen 42 und 44 zum
Beschichten der äußeren Oberflächen des
mit dem Dope-Mittel imprägnierten
Trägers
mit einem zweiten und einem dritten Dope-Mittel 28, 36.
Bei der bevorzugten Ausführungsform
einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung ist die erste Düse 40 eine
Einzelschlitzdüse,
die arbeitsmäßig mit
einem geeigneten Behälter 60 verbunden
ist, der das erste Dope-Mittel 26 enthält. Das erste Dope-Mittel kann
in Abhängigkeit
von der Art des verwendeten Film bildenden Polymers variieren, doch
ist es im Allgemeinen ein flüssiges
Dope-Mittel, das so zubereitet und behandelt ist, dass es dann,
wenn es gequenched wird, eine spezielle Porengröße erzeugt. Ein herkömmlicher
gesteuerter Pumpenmechanismus (nicht dargestellt) arbeitet, um wahlweise
das erste Dope-Mittel 26 aus dem Behälter 60 der ersten
Düse 40 zuzuführen. Die
erste Düse 40 besitzt
eine Öffnung,
die so konfiguriert ist, dass sie eine gleichmäßige Menge des ersten Dope-Mittels 26 abgibt,
um unter Druck den Träger 12 zu
imprägnieren,
während
der Träger 12 an
der Öffnung der
ersten Düse 40 vorbei
läuft.
Wenn unterschiedliche Größen von
Trägern 12 verwendet
werden, kann die Düse 40 für eine ordnungsgemäße Träger-Imprägnation
ausgewechselt werden. Es ist wichtig, dass das auf den Träger 12 übertragene
Dope-Mittel 26 den
Träger
im Wesentlichen vollständig
sättigt
oder imprägniert,
wie dies oben erläutert
wurde.
-
Nachdem
der Träger 12 zumindest
im Wesentlichen mit dem ersten Dope-Mittel imprägniert oder gesättigt worden
ist, bewegt sich der Träger
zwischen der zweiten Düse 42 und
der dritten Düse 44 weiter.
Bei einer Ausführungsform
der Vorrichtung ist der Träger 12 vertikal
angeordnet und bewegt sich nach unten. Bei einer zur Zeit bevorzugten
Ausführungsform
der Vorrichtung kann sich der Träger 12 zunächst unter
einem Winkel bewegen, der kleiner als die Vertikale ist, wie dies
in 2 dargestellt ist.
Die zweite und dritte Düse 42, 44 sind
bei dem bevorzugten Verfahren im Wesentlichen auf einander gegenüberliegenden
Seiten des Trägers 12 angeordnet.
Die zweite Düse 42 ist
so gerichtet, dass sie die erste Oberfläche 22 des im Wesentlichen gesättigten
Trägers 12 mit
dem gewünschten
polymeren Dope-Mittel 28 beschichtet, und in ähnlischer
Weise ist die dritte Düse 44 so
gerichtet, dass sie die zweite Oberfläche 24 des im Wesentlichen
gesättigten
Trägers 12 mit
dem gewünschten
polymeren Dope-Mittel 36 beschichtet. Jede Düse 42, 44 wird
aus einem Behälter 62, 64 versorgt,
der die Dope-Mittel 28, 36 enthält. Die
Dope-Mittel umfassen beispielsweise Nylon 66, das in Ameisensäure gelöst ist,
wenn die gewünschte
Polymer-Membranen aus Nylon bestehen und identisch sind. Es sei
darauf hingewiesen, dass die Dope-Mittel eine Kombination von irgend
welchen wohl bekannten, Film bildenden Polymeren in einem geeigneten,
wohl bekannten Lösemittel
sein können.
Herkömmliche,
gesteuerte Pumpenmechanismen (nicht dargestellt) liefern die Dope-Mittel 28, 36 in
der gewünschten
Weise an die Düsen 42, 44.
-
Wie
man am besten der 3 entnehmen
kann, sind die Düsen 42, 44 jeweils
auf einander gegenüberliegenden
Seiten des unter Druck imprägnierten
Trägers 12 und
im Wesentlichen der jeweils anderen Düse gegenüberliegend angeordnet. Jede
Düse 42, 44 besitzt
eine Kammer 76 zur Aufnahme der Dope-Mittel-Lösung und
einen engen Schlitz 74, der sich quer über jede Seite der Front 75 einer
jeden Düse
erstreckt, um die Dope-Mittel-Lösung auf
den imprägnierten
Träger 12 (Düse 40)
zu übertragen
und dann den im Wesentlichen gesättigten
Träger
auf beiden Seiten zu beschichten (Düsen 42, 44).
Das Dope-Mittel wird aus den Schlitzen 74 durch den Druck
heraus gedrückt,
der von den herkömmlichen
Behälterpumpen
(nicht dargestellt) in einer aus dem Stand der Technik bekannten
Weise geliefert wird. Der dem Dope-Mittel aufgeprägte Druck
variiert mit jedem Dope-Mittel und dem verwendeten Träger. Die
Ermittlung des geeigneten Drucks für jedes der Dope-Mittel, das
auf einen speziellen Träger
aufgebracht wird, ist dem Fachmann bekannt. Die Düsen 42, 44 werden
genügend
nahe an dem im Wesentlichen gesättigten,
imprägnierten
Träger 12 angeordnet,
so dass das Dope-Mittel direkt die äußere Oberfläche 22 des mit Dope-Mittel
gesättigten
Trägers 12 berührt, wenn
das Dope-Mittel aus dem Schlitz 74 heraus gedrückt wird.
Wie sich aus 3 ergibt,
legt die Länge
des Schlitzes 74 die endgültige Breite des Dope-Mittels
fest, mit dem der gesättigte
Träger
beschichtet wird. Durch Maskieren oder andere geeignete Mittel ist
es möglich,
das Dope-Mittel daran zu hindern, die Ränder des Trägers zu beschichten, wodurch
eine Randbereich 76 für
ein Zuschneiden, Vergießen
oder andere auf die Herstellung folgende Arbeitsgänge frei
gelasen wird. Es sei darauf hingewiesen, dass das anfängliche
Dope-Mittel von dem oder den anderen Dope-Mittel(n) verschieden
ist und dass es möglich
ist, drei verschiedene Dope-Mittel zu verwenden, wobei ein erstes
Dope-Mittel den Träger 12 imprägniert und
jeweils eine Seite des mit dem ersten Dope-Mittel imprägnierten
Trägers
mit dem zweiten und dem dritten Dope-Mittel beschichtet wird, was
zu einer drei Zonen umfassenden Membran mit gestufter Dichte führt.
-
In ähnlicher
Weise können,
obwohl dies nicht dargestellt ist, dazwischen liegende Bereiche
längs der Schlitze 74 ebenfalls
maskiert werden, um eine Anpassung an die letztendlichen Filterzwecke
und -geräte
zu erzielen, in denen die verstärkte,
kontinuierliche Membran der vorliegenden Erfindung verwendet werden
soll. Die innere Konfiguration der ersten Düse 40 ist ähnlich und
wurde daher nicht weiter im Detail beschrieben. Es wird jedoch als
wichtig erachtet, dass die erste Düse 40 so positioniert
wird, dass das erste Dope-Mittel im Wesentlichen vollständig den
Träger 12 sättigt, wie
dies der Fachmann erkennt.
-
Wie
in 2 gezeigt wird, nachdem
alle drei Dope-Mittel auf den Träger 12 aufgebracht
worden sind, die sich ergebende, ungequenchte, durch den Träger verstärkte Struktur
in die Quench-Einheit 38 weiter geführt. Die Quench-Einheit 38 ist
herkömmlich
und umfasst einen herkömmlichen
Behälter
zum Zirkulieren einer Menge eines im Folgenden als Quench-Bad bezeichneten
Nicht-Lösemittels
für das
gelöste
Polymer, welches das Polymer in jeder der drei Dope-Mittel-Zonen
zwingt, sich zu verfestigen. Das Ergebnis des Quenchens ist eine
kontinuierliche, nicht laminierte, geometrisch symmetrische, verstärkte Membran 10,
die eine Zone aus einem mikroporösen
Polymer 18, 20 auf beiden Seiten einer mittleren
Zone 16 eines mikroporösen
Polymers umfasst, die ein Trägermaterial 12 umschließt (siehe 1). Die drei Zonen umfassende
Membran 10 ist geometrisch symmetrisch, weil die Schichten 18, 20 des
Polymers im Wesentlichen in gleicher Weise aufgebracht und gequenched
wurden, bevor sie irgend welche Walzen oder andere Vorrichtungen
berührten,
die die Verfestigung der Dope-Polymere während des Quenchens stören könnten. Nachdem
die Polymere sich im Quench-Bad verfestigt haben, läuft die
Membran 10 über
eine herkömmliche
erste Walze, die in das Quench-Bad eingetaucht ist. Die Membran 10 wird
dann in herkömmlicher
Weise durch das Quench-Bad
und um eine zweite Walze herum gezogen, die durch herkömmliche
Antriebseinrichtungen (nicht dargestellt) angetrieben wird. Zu diesem
Zeitpunkt ist die Ausbildung der zusammengesetzten Membran 10 vollständig, doch bleibt überschüssige Flüssigkeit
aus dem Quench-Bad 38 auf ihr zurück.
-
Wie
in 2 gezeigt, wird der
Träger 12,
auf den betriebsmäßig drei
verschiedene Schichten von Dope-Mittel aufgebracht worden sind,
direkt in das Quench-Bad 38 eingetaucht. Für den Zweck
der vorliegenden Beschreibung soll der Ausdruck "direkt" bedeuten, dass der imprägnierte,
beschichtete Träger
nicht mit irgend welchen Walzen oder anderen festen Elementen der
Vorrichtung 50 zwischen den Düsen 40, 42, 44 und
dem Quench-Bad 38 in Berührung oder Wechselwirkung tritt.
Somit soll der Ausdruck "direkt" sich nicht auf die
Zeitdauer beziehen, die der imprägnierte,
beschichtete Träger
benötigt,
um sich von den Beschichtungsdüsen 42, 44 bis
zum Quench-Bad zu bewegen, und soll auch nicht den körperlichen
Abstand zwischen den Beschichtungsdüsen 42, 44 und
dem Quench-Bad 38 beschreiben. Es ist jedoch bevorzugt,
dass dieser Abstand und diese Zeit so kurz wie möglich sind, was zur Herstellung
einer Membran mit hoher Qualität
führt.
Da es weiterhin wichtig ist, keine oder zumindest möglichst
wenig Dämpfe
aus dem Quench-Bad mit den Dope-Mitteln in Berührung kommen zu lassen, nachdem
der Träger
imprägniert
und auf beiden Seiten mit den Dope-Mitteln beschichtet worden ist,
sind Einrichtungen, wie z. B. eine kontollierten Dampfzone vorgesehen,
um keine oder zumindest möglich
wenig Dämpfe
aus dem Quench-Bad mit dem beschichteten Träger in Wechsel wirkung treten
zu lassen, bevor das Quenchen erfolgt. Diese kontollierte Dampfzone
wird benötigt,
um Dope-Mittel daran zu hindern, sich an der Unterseite der Formen
zu verfestigen und ein Quenchen der Dope-Mittel durch eine Berührung mit
den Dämpfen
zu verhindern, bevor die Dope-Mittel das Quench-Bad erreichen, wie
dies aus dem Stand der Technik bekannt ist.
-
Die
neu gebildete Membran 10 wird in zur Zeit bevorzugter Weise
sofort gespült,
um überschüssiges Fluid
aus dem Quench-Bad in einer Erststufen-Spüleinheit 70 zu entfernen,
wie dies aus dem Stand der Technik bekannt ist. Danach wird die
Membran über
eine weitere Vielzahl von Walzen und in einen Gegenstrom-Waschtank 72 geführt, der
einen eine Wassermenge enthaltenden Behälter sowie eine Vielzahl von
Walzen umfasst, die dazu dienen, die Berührungszeit der Membran 10 im
Tank 72 zu erhöhen,
sowie eine geeignete Sprüh-
und Umwälzvorrichtung,
wie sie aus dem Stand der Technik bekannt ist, um das Spülen der
Membran 10 in der aus dem Stand der Technik bekannten Weise
zu vervollständigen.
Nachdem die Membran 10 den Waschtank 72 verlässt, kann
sie in einen herkömmlichen
Aufwickelabschnitt 74 eintreten, in welchem die Membran 40 auf
eine Spindel oder dergleichen für
eine Lagerung und Trocknung aufgewickelt werden kann, wie dies aus
dem Stand der Technik bekannt ist.
-
Wie
sich aus der Zeichnung und der vorausgehenden Beschreibung ergibt,
sind die Düsen 42, 44 in einander
entgegengesetzter Weise angeordnet, um, wie dies zur Zeit bevorzugt
wird, gleichzeitig beide Oberflächen
des im Wesentlichen gesättigten
Trägers
zu beschichten, der seinerseits zwischen ihnen in vertikaler Richtung
hindurch läuft.
Der im Wesentlichen gesättigte,
auf beiden Seiten durch das aus den Düsen austretende Dope-Mittel beschichtete
Träger
wird dann veranlasst, einen vorbestimmten Abstand zu der Quench-Einheit
nach unten zu durchlaufen, in welchem der imprägnierte, beschichtete Träger vorzugsweise nur
mit einer kontrollierten Atmosphäre
in Berührung
kommt. Der Abstand kann durch eine Bewegung der Düsen 40, 42, 44 etwas
und auf einfachere Weise dadurch verändert werden, dass der Pegel
der Quench-Flüssigkeit
im Tank abgesenkt oder angehoben wird. Eine Steuerung dieses Abstandes
kann die Ausbildung der mikroporösen
Membran durch eine Steuerung der Dampfzone beeinflussen.
-
Sobald
er den Abstand zum Quench-Tank durchlaufen hat, wird der imprägnierte
und beschichtete Träger
in die in diesem Tank enthaltene Quench-Flüssigkeit eingetaucht. Dann
wird der beschichtete Träger veranlasst,
einen vorbestimmten Abstand in der Quench-Einheit zu durchlaufen, bevor er eine
erste Walze erreicht, wie dies aus dem Stand der Technik bekannt
ist.
-
Ein
wesentlicher Gesichtspunkt des Verfahrens der vorliegenden Erfindung
besteht darin, dass der imprägnierte,
beschichtete Träger
in diesem Stadium auf keinerlei Walzen oder andere feste oder körperliche Elemente
der Vorrichtung trifft, bevor die Verfestigung der drei Zonen der
Dope-Mittel so weit fortgeschritten ist, dass die Membran ausreichende
Festigkeit entwickelt, um eine während
der nachfolgenden Schritte des Bearbeitungsverfahrens auftretende
Verformung zu vermeiden bzw. ihr zu widerstehen. Demgemäß wirken der
erste vorbestimmte Abstand und der zweite vorbestimmte Abstand zusammen
als Mittel, die es den polymeren Membranen ermöglichen, sich auf dem imprägnierten, beschichteten
Träger
ausreichend zu verfestigen, um während
der nachfolgenden Herstellung der zusammengesetzten Membran eine
beschädigende
Verformung zu vermeiden bzw. ihr zu widerstehen. Dies stellt sicher,
dass die Membranzonen 18, 20 im Wesentlichen eine
gleichförmige
Dicke besitzen und die gewünschten
Porenstrukturen und gewünschten
Porengrößen aufweisen,
die durch die Auswahl des oder der Dope-Mittel, der Quench-Lösungen und
anderer Parameter vorgegeben wurden, zu denen die Temperatur, die
Konzentration, die Geschwindigkeit, mit der sich der imprägnierte,
beschichtete Träger
durch die Vorrichtung bewegt, und dergleichen gehören.
-
Im
Allgemeinen steht die Verweilzeit, während derer sich der imprägnierte,
beschichtete Träger
im Quench-Tank 38 bewegt, in Relation zur Bewegungsgeschwindigkeit
des imprägnierten,
beschichteten Trägers,
zur Temperatur und zur Konzentration der Quench-Flüssigkeit
und der Höhe
des Tanks. Demgemäß befindet
sich am Boden des Tanks 38 in aus dem Stand der Technik
bekannter Weise eine Walze, um die Bewegungsrichtung des beschichteten
Trägers
nach oben und aus dem Tank heraus umzukehren.
-
Nach
dem Austreten aus dem Tank 38 wird die gequenchte Membran
gewaschen, um die überschüssigen Quench-Flüssigkeiten
zu entfernen. Die Vorrichtung umfasst eine Erststufen-Spüleinheit 70 und
einen Gegenstrom-Waschtank 72, wie oben beschrieben. Danach
kann die Membranstruktur für
eine nachfolgende Verwendung aufgewickelt und/oder getrocknet werden,
wie dies aus dem Stand der Technik bekannt ist.
-
BEISPIELE
-
Zubereitung
der Dope-Mittel
-
Es
wurden zwei Dope-Mittel unter Verwendung der Verfahren zubereitet,
die in der US-Patentschrift 4,707,265
als Beispiel 1 beschrieben sind. Die Dope-Mittel wurden unter Verwendung
eines 14,5-Gew.-%igen Nylons 66-Polymers (Monsanto/Solutia Vydyne® 66B)
zubereitet. Die Merkmale der zubereiteten Dope-Mittel, die als eine
standardmäßige, trockene,
zweischichtige, nicht verstärkte
Membran verarbeitet wurden, sind in Tabelle I dargestellt.
-
Tabelle
I
Dope-Mittel für
die Beispiele 1, 2 und 3
-
Beispiel 1
-
Eine
geometrisch symmetrische verstärkte,
drei Zonen umfassende Membran mit symmetrischer Porengröße und einer "offenen" (große Porengröße) Träger-Imprägnation
wurde in der folgenden Weise zubereitet.
-
Ein
nicht gewebtes, zweikomponentiges Polypropylen-Fasermaterial oder
Träger,
das bzw. der für
die Zubereitung der vorliegenden Erfindung geeignet war (handelsmäßig verfügbar von
Freudenberg unter dem Handelsnamen Viledon® Sorte
Nr. F02432), mit einem Basisgewicht von nominell 30 g/m2 wurde
mit Hilfe des in der vorliegenden Anmeldung beschriebenen Verfahrens
bearbeitet. Der Träger
wurde durch sanfte Korona-Entladung vorbehandelt, um seine Benätzbarkeit
zu erhöhen,
bevor er mit Druck imprägniert
wurde. Das Dope-Mittel 97L038 für
eine größere Porengröße wurde
verwendet, um den Träger
unter Druck mit einem Imprägnationsgewicht
von ungefähr
7 g/m2 Nylon-Festsubstanz zu imprägnieren.
Die Nylon-Festsubstanz wurde von dem in der Dope-Lösung aufgelösten Nylon
geliefert, bei dem es sich in diesem Beispiel um eine 14,5 Gew.-%-ige
Nylon-Lösung
(ungefähr
50 g flüssiges
Dope-Mittel pro Quadratmeter) handelte, was ausreichte, um den Träger zu imprägnieren
und das leere Volumen des Trägers
aufzufüllen,
wodurch die erste Zone mit einem Dope-Mittel für eine große Porengröße integral mit dem Träger erzeugt
wurde. Nahezu augenblicklich auf die Druckimprägnation des Trägers mit
dem 97L038-Dope-Mittel folgend wurden beide Seiten des Druck imprägnierten
Trägers
im Wesentlichen gleichzeitig mit im Wesentlichen gleichen Schichten
des für
eine kleine Porengröße geeigneten
Dope-Mittels 97L028 beschichtet. Bei diesem Beispiel betrug das
Gesamt-Beschichtungsgewicht, das an die beiden Seiten abgegeben
wurde, ungefähr
37 g/m2 Nylon-Festsubstanz in einer ungefähr 14,5
Gew.-%-igen Lösung
(ungefähr
260 g flüssiges
Dope-Mittel pro Quadratmeter) wobei diese Gesamtmenge in zwei Ströme von Dope-Mittel
aufgeteilt wurde, die auf den beiden Seiten zugeführt wurden,
so dass beide Seiten im Wesentlichen in gleicher Weise mit dem gleichen
Dope-Mittel beschichtet
wurden, wodurch die zweite und die dritte Zone mit dem zu einer
kleinen Porengröße führenden
Dope-Mittels erzeugt wurden. Die Aufteilung der Menge des 97L028-Dope-Mittels
war nicht vollkommen, so dass eine Seite des imprägnierten
Trägers
ungefähr
15 g/m2 Nylon-Festsubstanz (Zone 2) erhielt,
während
die andere Seite ungefähr 22
g/m2 Nylon-Festsubstanz (Zone 3) erhielt.
Das Ungleichgewicht hinsichtlich der Menge des auf die beiden Seiten
aufgebrachten Dope-Mittels führte
zu einer geringen Ungleichheit in der qualifizierenden Zonenbeschichtung
mit kleiner Porengröße, doch
war dieses Ungleichgewicht für
das Verhaften des fertiggestellten Produktes nicht nachteilig. Die
aufgebrachte Gesamtmenge beider Dope-Mittel (große und kleine Porengröße) betrug
somit ungefähr
44 g/m2 Nylon-Festsubstanz. Die so beschichtete,
drei Zonen umfassende Struktur wurde dann schnell mit einer Quench-Lösung der
Marinacco-Art in Berührung
gebracht, welche die drei Zonen umfassende Struktur von den äußeren Oberflächen des
zu einer kleinen Porengröße führenden
Dope-Mittels 97L028 her gleichzeitig quenchte, so dass eine kontinuierliche,
mikroporöse
Membranstruktur gebildet wurde. Die gequenchte Membran wurde dann
gewaschen, unter einer in X- und Y-Richtung erfolgenden Einspannung getrocknet
und in der üblichen
Weise getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle II dargestellt.
-
Die 4a bis 4f sind Rasterelektronen-Mikroskop-Aufnahmen
eines Querschnitts der im Beispiel 1 erzeugten Membran.
-
Beispiel 2
-
Eine
geometrisch symmetrische und hinsichtlich der Porengröße asymmetrische,
drei Zonen umfassende Membran wurde in der folgenden Weise hergestellt.
-
Eine
zweite, drei Zonen umfassende Membran wurde in nahezu identischer
Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme hergestellt, dass eine
der Beschichtungsseiten des Druck imprägnierten Trägers (in diesem Fall die Zone
2) mit den gleichen etwa 15 g/m2 der Nylon-Festsubstanz
aus dem zu einer größeren Porengröße führenden
Dope-Mittel 97L038 beschichtet wurde. Die gegenüberliegende Seite (Zone 3)
wurde mit ungefähr 22
g/m2 Nylon-Festsubstanz aus dem zu einer
kleinen Porengröße führenden
Dope-Mittel 97L028 beschichtet. Nach dem beidseitigen, gleichzeitigen
Quenchen, Waschen und Trocknen unter Zugspannung hatte die sich ergebende,
fertige Membran eine kontinuierliche, im Wesentlichen geometrische
Symmetrie um die neutrale Achse des verstärkenden Trägers erreicht, doch hatte sie
sehr unterschiedliche Porengrößen-Die
Kenngößenwerte
auf beiden Seiten des Trägers
(d. h. eine Porengrößen-Asymmetrie).
Die Testergebnisse für
diese Membran sind ebenfalls in Tabelle I dargestellt.
-
Die 5a bis 5f sind Rasterelektronen-Mikroskop-Aufnahmen
eines Querschnitts der in Beispiel 2 hergestellten Membran.
-
Beispiel 3
-
Es
wurde eine verstärkte
Vergleichsmembran (nur ein Dope-Mittel, drei Zonen) hergestellt.
-
Es
wurde eine verstärkte
Vergleichsmembran für
einen Vergleich mit der verstärkten
Membran hergestellt, die gemäß dem Verfahren
der vorliegenden Erfindung hergestellt worden war. Diese drei Zonen
umfassende, verstärkte
Membran war mit der gemäß Beispiel
1 hergestellten Membran mit der Ausnahme identisch, dass die Druck
imprägnierte
erste Zone ebenfalls unter Verwendung des zu einer kleinen Porengröße führenden
Dope-Mittels 97L028 hergestellt wurde. Somit wurden alle drei Zonen
unter Verwendung eines einzigen Dope-Mittels hergestellt, das in
drei Ströme
zu jeder der Düsen
aufgeteilt wurde. Nach dem zweiseitigen gleichzeitigen Quenchen,
Waschen und Trocknen unter Spannung war die sich ergebende fertige
Membran eine kontinuierliche, im Wesentlichen geometrisch symmetrische,
eine einzige Porengröße aufweisende
strukturierte Membran; sie war hinsichtlich ihres Aussehens und
ihrer Arbeitsweise ähnlich
zu jeder standardmäßigen, einschichtigen,
verstärkten
Membran wie sie heute Allgemein in der mikroporöse Nylon-Membranen liefernden
Industrie üblich
sind. Die Testergebnisse für
diese Membran sind ebenfalls in Tabelle II dargestellt.
-
Tabelle
II
Membran-Test-Kenngößenwerte
aus den Beispielen 1, 2 und 3
-
Diskussion der Beispiele
1 bis 3
-
Wie
man der Tabelle II entnehmen kann, besitzt die Membran gemäß Beispiel
1 eine deutlich verbesserte Strömungsrate
im Vergleich zur Standard-(Vergleichs)Membran. Die Rohwasser-Strömungsrate
(Q, ausgedrückt
in cm3/min klarem deionisiertem Wasser für eine nominell
74 mm Durchmesser besitzende Testscheibe (13,5 cm2 Testfläche) bei
einem Wasserdruck von 34,470 Nm–2g)
zeigt eine ungefähr
20%-ige Verbesserung, während
die Festigkeit, gemessen durch den Anfangsblasenpunkt (IBP) überraschenderweise
um 6% für
die gleiche Gesamtmembrandicke zugenommen hat. Diese Verbesserung
führt potentiell
zu einem doppelten Vorteil, der in einer verbesserten Reinwasser-Strömungsrate
und einer verbesserten Festigkeit gemessen durch den IBP besteht.
Diese Zunahme beim IBP wird begleitet sowohl durch die Zunahme beim
FAOP und die Abnahme bei der ASTM-MFP-Größenbewertung.
-
Die
Membran nach Beispiel 1 ist repräsentativ
für den
Vorteil der vorliegenden Erfindung, wenn in einem überraschend
dünnen
Gesamtquerschnitt zwei geometrisch symmetrische, getrennte und selbst
ausreichend qualifizierende Zonen einer Membran mit kleiner Porengröße vorhanden
sind, die zur höchstmöglichen Integrität durch
redundante qualifizierende Schichten führen und die durch eine nicht
einschränkende
innere Zone voneinander getrennt sind, die die Verstärkung erhält, ohne
das Verhalten der qualifizierenden Schichten zu vermindern.
-
Die
Membran nach Beispiel 2 führte
zu einer erstaunlichen Verbesserung hinsichtlich der Strömungsrate
im Vergleich zur Standard-(Vergleichs)Membran von ungefähr 78%,
wobei sie gleichzeitig nahezu dieselben Integritätskenngrößen hinsichtlich IBP und FAOP
beibehielt. Das MFP-Verfahren, das ein allgemeiner anerkanntes Verfahren
hinsichtlich der mittleren Porengröße ist, an das sich das FAOP-Verfahren
anzunähern versucht,
zeigt den erwarteten Unterschied: Ein größerer Mean-Flow-Pore-Wert ist
konsistent mit einer höheren
Strömungsrate
und dies zeigt an, dass es bei der Membran des Beispiels 2 bei dem
Strömungs-Mittelungsverfahren
eine breitere Verteilung der Porengrößen im Vergleich zur Kontrollmembran
gibt. Dies verringert jedoch nicht die Bedeutung der Strömungsverbesserung
mit im Wesentlichen dem gleichen Anfangsblasenpunkt (IBP), der eine
Bewertung der einzelnen größten Pore
in der Membran darstellt und bei dem es sich um eine Messung handelt,
auf den sich die Mikrofilterindustrie inzwischen verlässt, um
die Integrität
einer Membran zu testen. Somit zeigt das Beispiel 2 einen weiteren
Vorteil der Membran der vorliegenden Erfindung, die in der Lage
ist, eine einzige Membran mit drei getrennten Zonen unterschiedlichen
Verhaltens zu erzeugen, die, wenn sie nach abnehmender Porengröße ausgerichtet
ist, einen neuen, einen überraschend
dünnen
Querschnitt aufweisenden, kombinierten, verstärkten Vor- und Endfilter liefern
kann, der geometrische Symmetrie, gute Integrität und sehr hohe Strömungsraten
besitzt.
-
Beispiel 4
-
Die
bei diesem Beispiel verwendeten Dope-Mittel wurden wie zuvor in
den drei ersten Beispielen zubereitet. Die Dope-Mittel wurden unter
Verwendung von Nylon 66-Polymer (Monsanto/Solutia Vydyne® 66Z) hergestellt.
Merkmale dieser zu einer standardmäßigen, trockenen, zwei Schichten
umfassenden, nicht verstärkten
Membran verarbeiteten Dope-Mittel
sind in Tabelle III wiedergegeben.
-
Tabelle
III
Dope-Mittel für
Beispiel 4
-
Es
wurde eine weitere geometrisch symmetrische und hinsichtlich der
Porengröße symmetrische,
verstärkte,
drei Zonen umfassende Membran mit einer "offenen" (große Porengröße) Träger-Imprägnation hergestellt.
-
Ein
nicht gewebtes Faser-Spin-Fließband,
das für
die Herstellung der vorliegenden Erfindung geeignet war (im Handel
erhältlich
von Ahlstrom, Handelsname Hollytex®, Sorte
Nr. 3257), das ein Basisgewicht von nominell 32 g/m2 besitzt,
wurde für
die Verarbeitung ausgewählt.
Das Verarbeitungsverfahren war im Wesentlichen das gleiche, wie
es in Beispiel 1 beschrieben wurde. Die Unterschiede waren: Die
Druckimprägnierung der
Zone 1 erfolgte unter Verwendung des zu einer größeren Porengröße führenden
Dope-Mittels 97A016 mit einem Imprägnationsgewicht von ungefähr 6 g/m2 Nylon-Festsubstanz. Die Zonen 2 und 3 wurden
im Wesentlichen gleichzeitig mit im Wesentlichen gleichen Schichten
des zu einer kleinen Porengröße führenden
Dope-Mittels 97A012 beschichtet.
-
Bei
diesem Beispiel war das Gesamt-Beschichtungsgewicht, das an die
beiden Seiten abgegeben wurde, ungefähr 19 g/m2 Nylon-Festsubstanz,
wobei diese Gesamtmenge im Wesentlichen gleich zwischen den beiden
Seiten aufgeteilt war, so dass beide Zonen ungefähr 8 bis ungefähr 11 g/m2 Beschichtungsmaterial erhielten. Das Quenchen,
Waschen, Trocknen und Testen wurde wie bei den vorausgehenden Beispielen durchgeführt. Die
Testergebnisse für
diese Membran sind in Tabelle IV dargestellt. Gleichzeitig wurde
eine Kontrollmembran hergestellt, wobei das zu einer kleinen Porengröße führende Dope-Mittel
97A012 sowohl in der Zone 1 als auch in den Zonen 2 und 3 verwendet
wurde. Die Testergebnisse für
die Kontrollmembran sind ebenfalls in Tabelle IV dargestellt.
-
Tabelle
IV
Membran-Testkenngrößen für Beispiel
4
-
Diskussion des Beispiels
4
-
Wie
oben gezeigt, wurde eine drei Zonen umfassende, verstärkte Membran
hergestellt, die einen extrem dünnen
Querschnitt besaß.
Dieses Beispiel zeigt die Fähigkeit
der verstärkten
Zone und der beiden sehr dünnen
qualifizierenden Zonen eine Membran mit einer ausreichend hohen
Festigkeit zu erzeugen. Es sei darauf hingewiesen, dass die Dicke
des gefüllten
Hollytex-Verstärkungsträgers ungefähr 0,0896 μ betrug.
Daher teilen sich bei der eine Dicke von 0,120 μ besitzenden Membran des Beispiels
4 die beiden Zonen 2 und 3 die verbleibenden 0,0307 μ, so dass
ungefähr
nur 0,015 μ effektive
qualifizierende Schicht auf jeder Seite der verstärkten Zone
verblieben. Diese Dicke war jedoch ausreichend, um eine Strömungsratenverbesserung
von ungefähr
58% mit nur einem ungefähr
12%-igen Verlust an Festigkeit im Vergleich zur Kontrollmembran
zu erzielen.
-
Beispiel 5
-
Die
bei diesem Beispiel verwendeten Dope-Mittel wurden wie oben zubereitet.
Die Dope-Mittel
wurden unter Verwendung des Nylon 66-Polymers (Monsanto/Solutia
Vydyne® 66Z)
zubereitet. Die Merkmale dieser zu einer standardmäßigen, trockenen,
zwei Schichten umfassenden, nicht verstärkten Membran verarbeiteten Dope-Mittel
sind in Tabelle V wiedergegeben.
-
Tabelle
V
Dope-Mittel für
Beispiel 5
-
Es
wurde eine weitere geometrisch symmetrische und hinsichtlich der
Porengröße symmetrische,
verstärkte,
drei Zonen umfassende Membran mit einer "offenen" (große Porengröße) Träger-Imprägnation in der folgenden Weise
hergestellt.
-
Es
wurde das gleiche Substrat wie in Beispiel 4 (Hollytex® 3257)
verwendet und das Verarbeitungsverfahren war im Wesentlichen das
gleiche wie in Beispiel 1 beschrieben. Die Zone 1 wurde jedoch unter
Verwendung eines zu einer großen
Porengröße führenden
Dope-Mittels 97B011 mit einem Imprägnationsgewicht von ungefähr 6 g/m2 Nylon-Festsubstanz Druck imprägniert.
Die Zonen 2 und 3 wurden gleichzeitig mit im Wesentlichen gleichen
Schichten des zu einer kleinen Porengröße führenden Dope-Mittels 97B024
beschichtet. In diesem Beispiel betrug das Gesamt-Beschichtungsgewicht,
das an die beiden Seiten abgegeben wurde, ungefähr 38 g/m2 Nylon-Festsubstanz.
Das abgegebene Gesamt-Beschichtungsgewicht wurde zwischen den zwei
Seiten so aufgeteilt, dass beide Zonen 2 und 3 ungefähr 17 bis
ungefähr
21 g/m2 Nylon-Festsubstanz-Beschichtung
erhielten. Die Gesamt-Auftragung beider Dope-Mittel (große und kleine
Porengröße) betrug
somit ungefähr
44 g/m2 Nylon-Festsubstanz. Das Quenchen,
Waschen, Trocknen und Testen wurden wie oben beschrieben durchgeführt. Die
Testergebnisse für
die sich ergebende Membran sind in Tabelle VI dargestellt. Während des
gleichen Experiments wurde eine Kontrollmembran hergestellt, wobei
ein zu einer kleinen Porengröße führendes
Dope-Mittel 97B024 in allen drei Zonen verwendet wurde. Die Testergebnisse
für die
Kontrollmembran sind ebenfalls in Tabelle VI dargestellt.
-
Tabelle
VI
Membran-Testkenngrößen aus
Beispiel 5
-
Diskussion von Beispiel
5
-
Wie
man sieht, führten
im Vergleich zum Beispiel 4 die nominell höheren Beschichtungsgewichte,
die zur Herstellung der qualifizierenden Zonen 2 und 3 im vorliegenden
Beispiel 5 verwendet wurden, zu einer Membran mit einer sehr hohen
Festigkeit, die ein IBP besaß,
das innerhalb von 5% der Kontrollmembran lag und einer Strömungsratenverbesserung
von ungefähr
53% im Vergleich zur Kontrollmembran.
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Beispiel 6
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Die
Dope-Mittel wurden zubereitet, wie dies oben beschrieben wurde.
Die Dope-Mittel wurden unter Verwendung eines Nylon 66-Polymers
(Monsanto/Solutia Vydyne® 66Z) hergestellt. Merkmale
dieser zu einer standardmäßigen, trockenen,
zwei Schichten umfassenden, nicht verstärkten Membran verarbeiteten
Dope-Mittel sind in Tabelle VII dargestellt.
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Tabelle
VII
Dope-Mittel für
Beispiel 6
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Eine
weitere geometrisch und hinsichtlich der Porengröße symmetrische, verstärkte, drei
Zonen umfassende Membran mit einer "offenen" (große Porengröße) Träger-Imprägnation wurde hergestellt.
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Es
wurde das gleiche Substrat wie in Beispiel 4 verwendet (Hollytex*
3257). Das Verarbeitungsverfahren war im Wesentlichen das gleiche
wie in Beispiel 1 beschrieben. Die Zone 1 wurde jedoch unter Verwendung
eines zu einer großen
Porengröße führenden
Dope-Mittels 97B067 mit einem Imprägnationsgewicht von ungefähr 6 g/m2 Nylon-Festsubstanz Druck imprägniert.
Die Zonen 2 und 3 wurden gleichzeitig mit im Wesentlichen gleichen
Schichten des zu einer kleinen Porengröße führenden Dope-Mittels 97B066
beschichtet. Bei diesem Beispiel betrug das Gesamt-Beschichtungsgewicht,
das an die beiden Seiten abgegeben wurde, ungefähr 24 g/m2 Nylon-Festsubstanz.
Das abgegebene Gesamt-Beschichtungsgewicht wurde zwischen den beiden
Seiten so aufgeteilt, dass beide Seiten ungefähr 11 bis ungefähr 13 g/m2 Nylon-Festsubstanz-Beschichtung erhiel ten.
Die Gesamtaufbringung beider Dope-Mittel (große und kleine Porengröße) war
somit ungefähr 30
g/m2 Nylon-Festsubstanz. Das Quenchen, Waschen,
Trocknen und Testen wurden wie oben durchgeführt. Die Testergebnisse für diese
Membran sind in Tabelle VIII dargestellt. Während des gleichen Experimentes wurde
eine Kontrollmembran hergestellt, wobei ein zu einer kleinen Porengröße führendes
Dope-Mittel 97B066 in allen drei Zonen verwendet wurde. Die Testergebnisse
für die
Kontrollmembran sind ebenfalls in Tabelle VIII dargestellt.
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Tabelle
VIII
Membran-Testkenngrößen aus
Beispiel 6
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Diskussion von Beispiel
6
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Wie
im Vergleich zu Beispiel 4 führten
auch hier die nominell höheren
Beschichtungsgewichte der qualifizierenden Zonen 2 und 3 zu einer
Membran mit einer sehr hohen Festigkeit, die ein IBP aufwies, das
innerhalb von 1% mit dem der Kontrollmembran übereinstimmte und einer Strömungsratenverbesserung
von ungefähr
35% im Vergleich zur Kontrollmembran.
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Dieses
spezielle Beispiel ist repräsentativ
für eine
0,1 μ-Membran,
die für
eine Verwendung bei der Reinigung von Wasser bei der Herstellung
von Halbleitern und integrierten Schaltungen in der Elektronikindustrie
geeignet ist. Die erhöhte
Reinwasser-Strömungsrate
der neuen Membran, die sich aus dem in der vorliegenden Anmeldung
beschriebenen, neuen Verfahren ergibt, ermöglicht die Konstruktion eines
kleineren und kostengünstigeren
Wasserbearbeitungssystems beim Aufbau einer Halbleiterfabrik, wobei
die gleiche hohe Qualität
des gefilterten Wassers bei der durch die Konstruktion geforderten
Strömungsrate
erzielt wird.
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Zusammenfassung
der Beispiele
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Die
drei Zonen umfassenden Membranen der vorliegenden Erfindung sind
dadurch gekennzeichnet, dass sie im Vergleich zu Standardprodukten,
die jetzt in der Membran-Filterindustrie
allgemein üblich
sind, die Strömungsraten
bei Filteranwendungen für
ihre Porengröße-Kennwerte
deutlich verbessert haben. Die relativ dünnen Querschnitte dieser drei
Zonen umfassenden Membranprodukte führen zu Membranpatronen, die
einen größeren Oberflächenbereich
und noch höhere
Durchsätze
aufweisen. Dies führt
zu einem einen höheren Mehrwert
besitzenden Produkt für
den Filterkunden.
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Es
wird angenommen, dass routinemäßige Experimente
mit Substraten, Vorbehandlungsverfahren, Zonen-Beschichtungsgewichten,
Polymeren, Dope-Mittel-Viskositäten,
Dicken, Porengrößen und
Orientierungen der Zonen bezüglich
der Porengrößen zu optimierten
Membranprodukten führen
werden, die im Vergleich zu existierenden Membranprodukten ein überlegenes
Verhalten besitzen. Andere Membran-Anwendungsfälle ziehen Nutzen aus der Fähigkeit,
das Zonenverhalten auf die Anforderungen des Kunden abzustellen,
wozu beispielsweise diagnostische Produkte unter Verwendung von
Körperflüssigkeiten,
Transfermembranen, Trennvorrichtungen, medizinische Vorrichtungen
und andere gehören,
die für
den auf dem technischen Bereich der Membranen tätigen Fachmann offensichtlich
sind.
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Wie
man den 4a bis 4h deutlich entnehmen kann,
hat die drei Zonen umfassende, gestützte, mikroporöse Membran,
die gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt wurde, drei unterschiedliche, kontinuierliche
Zonen. Wie ebenfalls aus den 4b bis 4d deutlich hervorgeht, steht
zumindest ein Teil des Trägers, der
in der zentralen Zone eingekapselt ist (der Zone, die die größte Porengröße besitzt)
zumindest teilweise sowohl in die obere als auch die untere Zone
vor (Zonen, die die gleiche, kleinere Porengröße besitzen).
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Wie
den 5a bis h deutlich entnehmbar ist, hat die drei
Zonen umfassende, verstärkte,
mikroporöse Membran,
die gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt wurde, drei unterschiedliche, kontinuierliche
Zonen. Wie die 5b bis 5d ebenfalls deutlich zeigen,
steht zumindest ein Teil des Trägers,
der in der zentralen Zone eingekapselt ist (der Zone, die die größte Porengröße besitzt)
zumindest teilweise in die untere Zone vor (die Zone, die die kleinere
Porengröße besitzt).
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Basierend
auf den obigen Ausführungen
sollte es klar sein, dass die technischen Lehren der Verfahren der
vorliegenden Erfindung, zu denen das Vermischen der Dope-Mittel
in Fluidform aus den drei Düsen
vor dem Quenchen gehört,
zu einer neuen, verbesserten, drei Zonen umfassenden, kontinuierlichen
Membran führen.
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Basierend
auf der vorausgehenden Beschreibung sollte nun klar sein, dass die
Verwendung der Vorrichtung und des Verfahrens zur Herstellung der
hier beschriebenen, drei Zonen umfassenden, verstärkten Membran
die oben angegebenen Ziele erreicht. Auch sollte dem Fachmann klar
sein, dass das Verfahren der vorliegenden Erfindung durchgeführt werden
kann, um eine Vielzahl von mikroporösen Membranen herzustellen,
die zumindest eine einzige Schicht aus Trägermaterial aufweisen, das
zumindest im Wesentlichen in einer ersten Zone einer mikroporösen Membran
eingebettet ist, und bei dem zumindest eine Zone aus einer mikroporösen Polymer-Membran
auf jeder der einander gegenüberliegenden
Oberflächen
der ersten Zone aufgebracht ist. Auch können die Dope-Quench-Lösungen,
deren Konzentrationen und Temperaturen sowie die Geschwindigkeit,
mit der der Träger
kontinuierlich durch die Vorrichtung geführt wird, vom Fachmann ohne
Weiteres ermittelt werden.
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Es
ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass die drei Zonen umfassende
Membran der vorliegenden Erfindung eine diskontinuierliche Porenstruktur
mit einer kontinuierlichen Verknüpfung
der getrennten Schichten/Zonen des Polymers derart besitzt, dass
die erzeugte, kontinuierliche, mikroporöse Membran strukturell integral
ist.
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Nach
der Bildung der drei Zonen umfassenden, verstärkten, mikroporösen Membran 10 der
vorliegenden Erfindung kann die Membran so behandelt werden, wie
dies im US-Patent
Nr. 4,473,474 beschrieben ist, dessen Offenbarungsgehalt hier durch
Bezugnahme mit aufgenommen wird, um eine kationisch ladungsmodifizierte
mikroporöse
Membran zu erzeugen, die speziell für die Filtration von parentaralen
oder biologischen Flüssigkeiten
geeignet ist, oder gemäß dem US-Patent
4,473,475, um eine kationisch ladungsmodifizierte mikroporöse Membran
zu erzeugen, die speziell für
die Filtration von hoch reinem Wasser geeignet ist, das bei der
Herstellung von elektronischen Bauelementen benötigt wird, wobei der Offenbarungsgehalt
jeder dieser Druckschriften durch Bezugnahme hier mit aufgenommen
wird.
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Zwar
wurden noch keine Experimente durchgeführt, um zu verifizieren, dass
die vorliegende Erfindung zu den gleichen oder ähnlichen Ergebnissen führt, wenn
andere ternäre
Phaseninversions-Polymere verwendet werden, doch wird zur Zeit angenommen,
dass die vorliegende Erfindung bei der Verarbeitung einer großen Anzahl
von ternären
Phaseninversions-Polymeren zu Membranen oder anderen nützlichen
Zwecken wegen der ähnlichen
chemischen Zusammensetzungen und Strukturen nützlich sein kann. Insbesondere
ist deswegen, weil Nylon 66 ein Element einer Gruppe von Polymeren
ist, die in der Lage sind, mit Hilfe des Phaseninversionsprozesses
zu mikroporösen
Membranen verarbeitet zu werden, die Natur dieses Verfahrens derart,
dass eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Verfahren und
Systeme der vorliegenden Erfindung auf diese anderen Polymere ebenfalls
angewendet werden können,
zu denen, ohne hierauf beschränkt
zu sein, Nylon 66, Nylon 46, Nylon 6, Polysulfon, Polyethersulfon,
Polyvinyllidendifluorid (PVDF) und andere ternäre, Phaseninversions-Polymere
gehören,
die mit Hilfe des Phaseninversionsprozesses mikroporöse Strukturen
bilden.
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Zwar
stellen die Gegenstände,
Vorrichtungen und Verfahren zur Herstellung dieser Gegenstände, die hier
beschrieben wurde, bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
dar, doch sei darauf hingewiesen, dass die Erfindung nicht auf diese
genauen Gegenstände,
Vorrichtungen und Verfahren beschränkt ist und dass Änderungen
an ihnen durchgeführt
werden können,
ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen, der durch die beigefügten Ansprüche definiert
ist.