DE69916346T2 - Bürste zum Auftragen von Schminke, damit ausgerüstete Vorrichtung und Herstellungsverfahren - Google Patents
Bürste zum Auftragen von Schminke, damit ausgerüstete Vorrichtung und Herstellungsverfahren Download PDFInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bürste zum Auftragen eines Schminkprodukts, insbesondere Wimperntusche, umfassend einen Kern, der zwei verdrillte Drahtlängen aufweist, zwischen denen Borsten gehalten werden.
- Man kennt eine große Anzahl von Bürsten diesen Typs, und zwar insbesondere aus der Patentanmeldung
EP 0 330 533 oder WO 95/00050, es besteht jedoch noch ein Bedarf danach, über eine verbesserte Bürste zu verfügen, die die Durchführung einer sorgfältigen Schminkung gestattet. - WO 95/00050 beschreibt eine Bürste mit einem Kern, der von zwei Schenkeln aus Metalldraht gebildet ist, die zu Windungen verdrillt sind, zwischen denen Borsten eingeschlossen sind, die sich quer zu dem Kern erstrecken. Mindestens ein Teil der Borsten der Bürste hat einen L-förmigen Querschnitt.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Bürste, wie sie in Anspruch 1 definiert wird.
- Die erfindungsgemäßen Borsten mit verformbarem Querschnitt besitzen auf diese Weise eine Flexibilität, die von der Richtung abhängt, in der man sie biegt oder komprimiert.
- Sie sind an dem Kern der Bürste vorzugsweise mit einer beliebigen Winkelausrichtung um ihre Längsachse angebracht und können auf diese Weise nicht alle in gleicher Weise zwischen den verdrillten Drahtlängen des Kerns verformt werden. Daraus ergibt sich, dass bei Durchgang der Bürste durch ein Abstreifor gan alle Borsten nicht auf gleiche Weise abgestreift werden und das Schminkprodukt auf der Bürste auf eine für die Durchführung einer sorgfältigen Schminkung günstigere Weise verteilt ist, als es bei bekannten Bürsten der Fall ist, die Borsten beispielsweise mit vollem kreisförmigem Querschnitt aufweisen, die dieselbe Biegefestigkeit in jeder Richtung, in der man sie verbiegt, aufweisen.
- Die Borsten mit verformbarem Querschnitt der Bürste erstrecken sich außerdem in Richtungen, die von den verdrillten Drahtlängen des Kerns aus, zwischen denen sie eingeklemmt sind, divergieren.
- Dies erleichtert das Eintreten der Wimpern zwischen die Borsten der Bürste, was ein besseres Kämmen und ein besseres Schminken der Wimpern erlaubt.
- Die erfindungsgemäßen Borsten mit verformbarem Querschnitt werden vorzugsweise durch Extrusion von Kunststoff hergestellt und besitzen in ihrer Extrusionskonfiguration einen Querschnitt mit einem kreisförmigen Außenumriss.
- Die Borsten verhalten sich nun gegenüber dem Verfahren zur Herstellung der Bürste im Wesentlichen wie Borsten mit vollem kreisförmigem Querschnitt und sind leicht zu handhaben, und zwar insbesondere zum Zweck der Anbringung zwischen den zu verdrillenden Drahtlängen für die Herstellung der Bürste.
- Bei einer besonderen Ausführungsform sind die Zonen der bevorzugten Verformung verjüngt.
- Bei einer besonderen Ausführungsform sind ferner die Zonen bevorzugter Verformung aus einem anderen Werkstoff als derje nige oder diejenigen hergestellt, aus dem bzw. aus denen der Rest der Borsten hergestellt ist.
- Die erfindungsgemäßen Borsten mit verformbarem Querschnitt weisen auf ihrer Länge mindestens zwei Endteile auf, die bezüglich eines dritten mittleren Teils beweglich sind.
- Bei einer Abwandlung weist mindestens eine der Borsten mit verformbarem Querschnitt zwei mittlere Teile auf, die an einem Ende aneinander angelenkt sind und jeweils am entgegengesetzten Ende an einem Endteil angelenkt sind.
- Gegenstand der Erfindung sind ferner Borsten, wie sie im Anspruch 13 definiert sind.
- Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Verfahren, wie es in Anspruch 16 definiert ist.
- Das Verfahren umfasst vorzugsweise außerdem den Schritt, der darin besteht, dass die Borsten geschliffen werden.
- Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Vorrichtung zum Aufbewahren und Auftragen eines Schminkprodukts wie Wimperntusche, umfassend einen das Schminkprodukt enthaltenden Behälter, ein Abstreiforgan und einen Auftrager mit einer Stange, die an einem Ende mit einem Auftragelement und am anderen Ende mit einem Greifelement versehen ist, das auch eine Verschlusskappe des Behälters bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Auftragelement aus einer Bürste der oben definierten Art besteht.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden ausführlichen Beschreibung von nicht begrenzen den Ausführungsbeispielen der Erfindung und aus der beiliegenden Zeichnung. In dieser zeigen:
-
1 eine schematische Ansicht, die eine Bürste gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vor dem Schleifen der Borsten zeigt, -
2 eine vergrößerte Ansicht eines Details von1 , -
3 eine perspektivische Darstellung der Hälfte einer einzelnen Borste mit verformbarem Querschnitt gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, -
4 bis7 Darstellungen von verschiedenen Konfigurationen, die die in3 dargestellte Borste mit verformbarem Querschnitt annehmen kann, -
8 bis11 Darstellungen von verschiedenen Konfigurationen, die eine Borste mit verformbarem Querschnitt gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung annehmen kann, -
12 bis15 Darstellungen von verschiedenen Konfigurationen, die eine Borste mit verformbarem Querschnitt gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung annehmen kann, -
16 eine Darstellung der Extrusion der profilierten Fäden, die zur Herstellung der Borsten mit verformbarem Querschnitt von der in3 dargestellten Art dienen, -
17 eine Darstellung der Zusammenfassung einer gewissen Menge von Borsten in jeder der Kerben eines Kamms, der für ihre Einführung zwischen zwei Drahtlängen eines Metalldrahts verwendet wird, -
18 eine Darstellung der Borste mit verformbarem Querschnitt von3 nach dem Schleifen, und -
19 eine Darstellung einer erfindungsgemäßen Aufbewahrungs- und Auftragvorrichtung. - Die in
1 dargestellte Bürste1 besitzt einen Kern2 , der zwei Metalldrahtlängen aufweist, die verdrillt sind, um Windungen zu bilden, zwischen denen Borsten3 mit verformbarem Querschnitt eingeklemmt sind. - Aus Gründen der Klarheit der Zeichnung sind in
2 die beiden den Kern2 bildenden Drahtlängen2a ,2b und nur einige Borsten3 dargestellt. Jede Windung kann je nach dem gewünschten Schminktyp beispielsweise zwischen 5 und 50 Borsten enthalten. - Die Borsten
3 sind etwa auf halber Länge zwischen den den Kern2 bildenden Drahtlängen2a und2b eingeklemmt. Aus Gründen der Klarheit der Zeichnung ist in2 nur die sich nach vorne erstreckende Hälfte der Borsten dargestellt. - In
3 ist die Hälfte einer Borste3 einzeln dargestellt. - Diese Borste
3 besitzt einen mittleren Teil3b und zwei Endteile3a und3c , und ihr Querschnitt hat die allgemeine Form eines Z. - Der mittlere Teil
3b hat im Querschnitt ein linsenförmiges Profil und die Endteile3a und3c weisen jeweils im Querschnitt eine Sichelform auf. - Sie sind jeweils über ein Ende an einem der Enden des mittleren Teils
3b angelenkt. - Die Borsten
3 sind durch Extrusion von Kunststoff, beispielsweise einem Polyamid, hergestellt. - Am Austritt aus der Düse, wie in
16 dargestellt ist, besitzen die Borsten3 im Querschnitt die in4 dargestellte Konfiguration. - In dieser Konfiguration sind die Endteile
3a und3c so positioniert, dass ihre nach außen konvexen Außenseiten sich auf einem Kreis C erstrecken, wobei der mittlere Teil3b sich längs eines Durchmessers dieses Kreises C erstreckt. - Die Borste
3 besitzt verdünnte Zonen3e und3f , die den mittleren Teil3b mit den Endteilen3a bzw.3c verbinden, so dass die Verformung der Borste3 gemäß zweier Faltlinien begünstigt wird. - Die Borste
3 kann sich auf verschiedene Weisen verformen, und in den5 bis7 sind nur einige mögliche Konfigurationen dargestellt. - Die Borste
3 kann sich insbesondere, wie in5 dargestellt, durch Entfernung der Endteile3a und3c voneinander verformen. - Die Borste
3 kann sich ferner, wie in6 dargestellt, durch Annäherung der Endteile3a und3c verformen, die dabei an den mittleren Teil3b herangeklappt werden. - Gemäß einer Abwandlung kann nur einer der beiden Endteile
3a oder3c an den mittleren Teil3b herangeklappt werden, während der andere sich von diesem entfernt, wie in7 dargestellt ist. - Was die in
2 dargestellten Borsten betrifft, so geht man davon aus, dass die Endteile3a und3c auf Höhe ihrer Befestigung an dem Kern der Borste, das heißt etwa auf halber Länge, auf die in6 dargestellte Weise an den mittleren Teil3b herangeklappt wurden. - Die Borsten
3 können sich jedoch auf Höhe ihrer Befestigung an dem Kern der Bürste in einer anderen Konfiguration befinden, und zwar insbesondere in einer der in den5 bzw.7 dargestellten aufgeklappten oder halb aufgeklappten Konfigurationen. - Wie man in
3 sehen kann, ändert sich der Querschnitt in Abhängigkeit von der Lage auf der Borste3 . - Allgemein gesagt ist eine erfindungsgemäße Borste mit verformbarem Querschnitt bestrebt, die Konfiguration, in der sie extrudiert wurde, wieder anzunehmen, und zwar in dem Maße, in dem man sich ihren freien Enden nähert.
- So ist die Borste
3 in dem Beispiel von3 bestrebt, von einer zusammengefalteten Konfiguration auf Höhe der Befestigung an der Bürste an ihren Enden in die in4 dargestellte Extrusionskonfiguration überzugehen. - Man bemerkt, dass die Teile
3a und3b einerseits oder3b und3c andererseits Hohlräume3g und3h definieren können, in denen das Schminkprodukt sich ansammeln kann. Die Borsten3 können sich auf ihrer ganzen Länge mit Produkt laden. - In den
8 bis11 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Borste dargestellt, die mit4 bezeichnet ist und die ganz wie die oben beschriebene Borste3 einen mittleren Teil4b und zwei Endteile4a und4c aufweist, die mit dem mittleren Teil4b über verjüngte Zonen4e bzw.4f verbunden sind, die Linien bevorzugter Verformung bilden. - In
8 ist die Konfiguration der Borste4 bei ihrem Austritt aus der Extrusionsdüse dargestellt. - Die Borste
4 hat hierbei im Querschnitt die allgemeine Form eines H. - Die Endteile
4a und4c weisen im Querschnitt eine Sichelform auf und der mittlere Teil4b eine Linsenform. - Bei der Konfiguration von
8 sind die Endteile4a und4c so positioniert, dass die Außenseiten sich auf einem Kreis C erstrecken. - Der mittlere Teil
4b verbindet die konkaven Seiten der Endteile4a und4c . - In den
9 bis11 sind verschiedene Konfigurationen dargestellt, die die Borste4 durch Verschwenken der Teile4a und4c annehmen kann. - Man stellt bei dem beschriebenen Beispiel fest, dass der mittlere Teil
4b sich nicht genau in der Mitte der konkaven Seiten der Endteile4a und4c anschließt, sondern leicht darüber, was den Endteilen4a und4c gestattet, die in11 dargestellte Konfiguration anzunehmen, in der sie in ihrem oberen Teil an den mittleren Teil4b herangeklappt sind. - Die erfindungsgemäße Borste mit verformbarem Querschnitt kann mehr als drei aneinander angelenkte Teile aufweisen.
- Als Beispiel sind in den
12 bis15 verschiedene Konfigurationen dargestellt, die eine Borste5 mit verformbarem Querschnitt annehmen kann, die zwei mittlere Teile5b ,5c aufweist, die an einem Ende aneinander angelenkt sind und an den entgegengesetzten Enden an Endteilen5a bzw.5d angelenkt sind. - Die mittleren Teile
5b und5c weisen jeweils im Querschnitt ein Linsenprofil auf und sind durch eine verjüngte Zone5f verbunden, die eine Zone bevorzugter Verformung bildet. - Die mittleren Teile
5b und5c sind mit den Endteilen5a und5d durch verjüngte Zonen5e und5g verbunden, die ebenfalls Zonen bevorzugter Verformung bilden. - Die Borste
5 besitzt in der Konfiguration, in der sie extrudiert wurde, einen Querschnitt mit der allgemeinen Form eines M, wobei die Endteile5a und5d so positioniert sind, dass ihre konvexen Außenseiten sich auf einem Kreis C erstrecken. - Die Borste
5 kann sich durch Verschwenken der verschiedenen Teile um die Zonen bevorzugter Verformung verformen. Die mittleren Teile5b und5c können insbesondere auf die in13 dargestellte Weise zusammengeklappt werden. - Die Borste
5 kann auch eine aufgeklappte Konfiguration annehmen, wie in14 dargestellt ist. - Die Borste
5 kann ferner, wie in15 dargestellt, eine Konfiguration annehmen, in der die mittleren Teile5b und5c aufgeklappt sind und in der die Endteile5a und5d gegeneinander geklappt sind. - Jede beschriebene Borste
3 ,4 oder5 kann natürlich auch andere Konfigurationen annehmen, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind. - Wie oben erwähnt wurde, sind die Borsten durch Extrusion von Kunststoff, beispielsweise einem Polyamid, mit Hilfe einer Düse
10 hergestellt, die eine Vielzahl von Öffnungen11 aufweist. - Der Querschnitt jeder dieser Öffnungen entspricht dem der Borste, die hergestellt werden soll, beispielsweise der Borste
3 bei dem Beispiel der in16 dargestellten Düse. - Man extrudiert große Profilstranglängen, die dann auf die gewünschte Länge geschnitten werden, um die Borsten
3 zu bilden, die in einem Behälter gespeichert werden. - Aus diesem Behälter speist man einen Kamm, der Kerben
12 aufweist. - In
17 ist nur eine dieser Kerben dargestellt. - Die in jeder Kerbe
12 des Kamms enthaltenen Borsten3 sind zueinander parallel, besitzen jedoch eine beliebige Winkelausrichtung um ihre Längsachse. Die in den Kerben12 des Kamms enthaltenen Borsten3 werden zwischen zwei Metalldrahtlängen gesetzt, die im Wesentlichen parallel sind und gebildet werden, indem ein Metalldraht zusammengeklappt wird. - Die beiden Drahtlängen werden an jedem ihrer Enden an Backen befestigt, die dazu bestimmt sind, in Drehung gegeneinander versetzt zu werden.
- Die Borsten
3 stehen zu beiden Seiten der Ebene der Drahtlängen um eine gleiche Länge vor. - Bei der Drehung der Backen verdrillen sich die Drahtlängen, um Windungen zu bilden, zwischen denen die Borsten
3 festgeklemmt werden. - Dann ist es vorteilhaft, die Borsten zuzuschleifen, um der Bürste das gewünschte Profil zu verleihen.
- In
18 ist die Borste3 von2 nach dem Schleifen dargestellt. - Die Wirkung der Schleifung hängt von der Ausrichtung der Bürste bezüglich der Schleiffläche und von der Relativgeschwindigkeit der Bürste und der Schleiffläche ab.
- Die Schleifung kann bewirken, dass die verjüngten Zonen
3e und3f zur Verbindung zwischen den Teilen3a ,3b und3c am Ende der Borste entfernt werden, so dass diese auf Höhe des Endes der Borste nicht mehr aneinander angelenkt sind und Gabeln15 bilden, die das Kämmen der Wimpern verbessern. - Die Schleifung kann ferner bewirken, dass der Kunststoff der Borste an ihrem Ende zum Schmelzen gebracht wird und einen Materialwulst bildet.
- Die Art der Schleifung der Borste wird je nach der für die Schminkung gewünschten Wirkung gewählt.
- In
19 ist eine Aufbewahrungs- und Verpackungsvorrichtung dargestellt, die einen Behälter21 , der das Schminkprodukt enthält, ein Abstreiforgan22 , das von einer ringförmigen Lippe gebildet wird, die eine kreisförmige Öffnung mit einem Durchmesser, der kleiner als der Außendurchmesser der Bürste ist, abgrenzt, und einen Auftrager aufweist, der eine Stange24 besitzt, die an einem Ende mit einer erfindungsgemäßen Bürste und am anderen Ende mit einem Greifelement25 versehen ist. - Die Erfindung ist natürlich nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
- Insbesondere kann man Borsten mit anderen Querschnittsformen herstellen.
- Die Zonen bevorzugter Verformung sind nicht notwendigerweise verjüngte Zonen und können beispielsweise aus einem biegsameren Material bestehen, wobei die Borste in diesem Fall durch Mehrfachextrusion von Kunststoff hergestellt wird.
Claims (18)
- Bürste (
1 ) zum Auftragen eines Schminkprodukts, insbesondere Wimperntusche, umfassend einen Kern (2 ), der zwei verdrillte Drahtlängen (2a ,2b ) insbesondere aus Metall aufweist, zwischen denen Borsten (3 ;4 ;5 ) gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der Borsten aus Borsten (3 ;4 ;5 ) mit verformbarem Querschnitt besteht, die jeweils auf ihrer Länge mindestens zwei Zonen (3e ,3f ;4e ,4f ;5e ,5f ,5g ) bevorzugter Verformung aufweisen, so daß mindestens zwei Endteile (3a ,3c ;4a ;4c ;5a ,5d ) gebildet werden, die bezüglich einem dritten mittleren Teil (3b ;4b ;5b ,5c ) beweglich sind. - Bürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsten mit verformbarem Querschnitt durch Extrusion von Kunststoff hergestellt sind und in ihrer Extrusionskonfiguration einen Querschnitt mit einem kreisförmigen Außenumriß (C) aufweisen.
- Bürste nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zonen bevorzugter Verformung verjüngt sind.
- Bürste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zonen bevorzugter Verformung aus einem anderen Werkstoff als derjenige oder diejenigen hergestellt sind, aus dem bzw. aus denen der Rest der Borste hergestellt ist.
- Bürste nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zonen bevorzugter Verformung aus einem biegsameren Werkstoff als derjenige oder diejenigen hergestellt sind, aus dem bzw. aus denen der Rest der Borste hergestellt ist.
- Bürste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Borsten (
3 ,4 ) mit verformbarem Querschnitt drei aneinander angelenkte Teile (3a ,3b ,3c ;4a ,4b ,4c ) aufweist, darunter einen mittleren Teil (3b ;4b ), an dem zwei Endteile (3a ,3c ;4a ,4c ) angelenkt sind. - Bürste nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Endteile (
3a ,3c ;4a ,4c ) jeweils im Querschnitt sichelförmig sind. - Bürste nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Borsten (
4 ) mit verformbarem Querschnitt einen allgemein H-förmigen Querschnitt aufweist. - Bürste nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Teile (
3a ,3b ,3c ) einen allgemein Z-förmigen Querschnitt bilden. - Bürste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine (
5 ) der Borsten mit verformbarem Querschnitt zwei mittlere Teile (5b ,5c ) aufweist, die an einem Ende (5f ) aneinander angelenkt sind und jeweils am entgegengesetzten Ende an einem Endteil (5a ,5d ) angelenkt sind. - Bürste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsten zugeschliffen wurden und Gabeln (
15 ) aufweisen. - Bürste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (
3a ,3b ;3b ,3c ) Hohlräume (3g ,3h ) bilden, in denen sich Produkt ansammeln kann. - Borsten (
3 ;4 ;5 ) mit verformbarem Querschnitt, die jeweils auf ihrer Länge mindestens zwei Zonen (3e ,3f ;4e ,4f ;5e ,5f ,5g ) bevorzugter Verformung aufweisen, so daß mindestens zwei Endteile (3a ,3c ;4a ,4c ;5a ,5d ) gebildet werden, die bezüglich einem dritten mittleren Teil (3b ;4b ;5b ,5c ) beweglich sind. - Borsten nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch Extrusion von Kunststoff hergestellt sind und in ihrer Extrusionskonfiguration einen Querschnitt mit einem kreisförmigen Außenumriß aufweisen.
- Borsten nach einem der Ansprüche 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie jeweils drei aneinander angelenkte Teile (
3a ,3b ,3c ;4a ,4b ,4c ) aufweisen, darunter einen mittleren Teil (3b ;4b ), an dem die beiden Endteile (3a ,3c ;4a ,4c ) angelenkt sind. - Verfahren zur Herstellung einer Bürste mit einem Kern (
2 ), der zwei verdrillte Drahtlängen (2a ,2b ) umfaßt, die Windungen bilden, zwischen denen Borsten (3 ;4 ;5 ) eingeklemmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß es die Schritte umfaßt, die darin bestehen, – daß profilierte Fäden aus Kunststoff extrudiert werden, die auf ihrer Länge mindestens drei Teile (3a –c ;4a –c ;5a –d ) aufweisen, die miteinander durch Zonen (3e ,3f ;4e ,4f ;5e ,5f ,5g ) bevorzugter Verformung verbunden sind, darunter mindestens zwei Endteile, die bezüglich einem dritten mittleren Teil beweglich sind, – daß die profilierten Fäden geschnitten werden, um Borsten mit verformbarem Querschnitt zu bilden, – daß die Borsten mit verformbarem Querschnitt zwischen zwei Drahtlängen insbesondere aus Metall angeordnet werden, wobei jede Borste mit verformbarem Querschnitt eine beliebige Winkelausrichtung um ihre Längsachse hat, – daß die beiden Drahtlängen verdrillt werden, um Windungen zu bilden, zwischen denen die Borsten eingeklemmt werden. - Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem den Schritt umfaßt, der darin besteht, daß die Borsten geschliffen werden.
- Vorrichtung zum Aufbewahren und Auftragen eines Schminkprodukts wie Wimperntusche, umfassend einen das Schminkprodukt enthaltenden Behälter (
21 ), ein Abstreiforgan (22 ) und einen Auftrager mit einer Stange (24 ), die an einem Ende mit einem Auftragelement und am anderen Ende mit einem Greifelement (25 ) versehen ist, das auch eine Verschlußkappe des Behälters bildet, dadurch gekennzeichnet, daß das Auftragelement aus einer Bürste nach einem der Ansprüche 1 bis 12 besteht.
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