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DE69916506T2 - Verfahren zur herstellung von acrylnitril unter verwendung eines wärmeaustauschverfahrens durch direkten gas-flüssigkontaktes in der absorptionssäule - Google Patents

Verfahren zur herstellung von acrylnitril unter verwendung eines wärmeaustauschverfahrens durch direkten gas-flüssigkontaktes in der absorptionssäule Download PDF

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DE69916506T2
DE69916506T2 DE69916506T DE69916506T DE69916506T2 DE 69916506 T2 DE69916506 T2 DE 69916506T2 DE 69916506 T DE69916506 T DE 69916506T DE 69916506 T DE69916506 T DE 69916506T DE 69916506 T2 DE69916506 T2 DE 69916506T2
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acrylonitrile
reactor
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absorption column
stream
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Trigg Paul WACHTENDORF
Astor Vincent LITTLE
Purushottam Sanjay GODBOLE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C253/00Preparation of carboxylic acid nitriles
    • C07C253/32Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C253/34Separation; Purification
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
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    • C07C253/24Preparation of carboxylic acid nitriles by ammoxidation of hydrocarbons or substituted hydrocarbons
    • C07C253/26Preparation of carboxylic acid nitriles by ammoxidation of hydrocarbons or substituted hydrocarbons containing carbon-to-carbon multiple bonds, e.g. unsaturated aldehydes

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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von Acrylnitril. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein verbessertes Verfahren für die Herstellung von Acrylnitril unter Anwendung eines Wirbelschichtreaktors.
  • Das Verfahren zum Herstellen von Acrylnitril in einem Wirbelschichtreaktor wurden seit den frühen Sechzigerjahren industriell eingesetzt. Im Allgemeinen wird ein Reaktorabgasstrom, der aus der Propylenammoxidationsreaktion in einem Wirbelschichtreaktor stammt, durch eine Quenchkolonne, Absorptionskolonne und Wiedergewinnungsabstreifkolonnen geleitet, um das Acrylnitrilprodukt zu reinigen und zu gewinnen. Im Allgemeinen wird ein Wasserstrom verwendet, um die organischen Produktstoffe (Acrylnitril, Acetonitril und HCN) aus dem Dampfstrom in der Absorptionskolonne zu absorbieren. Die aus der Absorptionskolonne entfernten organischen Produktstoffe werden dann von dem Wasserstrom in den Wiedergewinnungsabstreiferkolonnen abgestreift. Im Allgemeinen enthält die Absorptionskolonne drei Bereiche: (1) eine Zone niederer Wärmeübertragung, wo heiße Gase vom Quenchen durch direkten Wärmetausch mit kaltem Wasser gekühlt werden; (2) eine Absorptionszone, wo organische Stoffe in den Reaktionsgasen in gekühltem Wasser (das erhaltene Wasser, das reich an organischem Produkt ist, wird „reiches Wasser" genannt) absorbiert werden; und (3) eine obere Wärmeübertragungszone, wo hereinkommendes Wasser durch direkten Austausch mit kaltem Abstreifgas gekühlt wird. In Verfahren des Standes der Technik umfasst das Innere von diesen drei Abschnitten der Absorpti onskolonne im Allgemeinen Refraktionierungsböden oder eine strukturierte Füllung oder statistische Füllung. Die vorliegende Erfindung ist auf ein verbessertes Verfahren zur Herstellung und Gewinnung von Acrylnitril gerichtet, was aufgrund von Entfernung von Polymerbelegungsproblemen in der Absorptionskolonne eine verbesserte Verfahrenszeit ergibt.
  • KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist eine hauptsächliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Acrylnitril bereitzustellen.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Acrylnitril unter Anwendung eines Wirbelschichtreaktors bereitzustellen.
  • Es ist außerdem eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Gewinnungs- und Reinigungsverfahren für Acrylnitril, das mit einem Wirbelschichtreaktor hergestellt wurde, bereitzustellen.
  • Weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden teilweise in der nachstehenden Beschreibung angeführt und teilweise aus der Beschreibung deutlich oder können bei der Ausführung der Erfindung in Erfahrung gebracht werden. Die Aufgaben und Vorteile der Erfindung können realisiert und mit Hilfe von Gerätschaften und Kombinationen, die insbesondere in den beigefügten Ansprüchen ausgewiesen sind, realisiert und erzielt werden.
  • Zur Lösung der vorstehend genannten Aufgaben und gemäß dem Zweck der vorliegenden Erfindung, wie ausgeführt und ausführlich hierin beschrieben, umfasst das erfindungsgemäße Verfahren Umsetzen von Propylen, Ammoniak und Sauerstoff in einer Reaktorzone, in Gegenwart eines Katalysators, zur Erzeugung eines rohes Acrylnitril enthaltenden Reaktorabgasstroms, Überführen des rohes Acrylnitril enthaltenden Reaktorabgasstroms zu einer Quenchkolonne, worin der rohes Acrylnitril enthaltende Reaktorabgasstrom mit einem ersten wässri gen Strom zum Kühlen des Reaktorabgasstroms in Kontakt gebracht wird, Überführen des gekühlten, rohes Acrylnitril enthaltenden Reaktorabgasstroms zu einer Absorptionskolonne, worin der rohes Acrylnitril enthaltende Reaktorabgasstrom mit einem zweiten wässrigen Strom in Kontakt gebracht wird, um das rohe Acrylnitril als einen Sumpfstrom von der Absorptionskolonne abzutrennen und zu entfernen, Überführen des das rohe Acrylnitril enthaltenden Sumpfstroms zu einem Gewinnungs- und Reinigungsbereich, wo das Acrylnitril gewonnen und gereinigt wird, wobei die Verbesserung Zuführen des zweiten wässrigen Stroms zu der Absorptionskolonne mit Hilfe von Flüssigkeitssprühdüsen umfasst.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst das Verfahren zur Herstellung von Acrylnitril In-Kontaktbringen von Ammoniak, Sauerstoffenthaltendem Gas und Propylen in Gegenwart eines Wirbelschichtkatalysators in einem Wirbelschichtreaktor.
  • In einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden die Sprühdüsen im Sumpfteil der Absorptionskolonne positioniert.
  • In einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden die Sprühdüsen in der oberen Wärmeübertragungsposition der Absorptionskolonne angeordnet.
  • In einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden die Sprühdüsen durch die Absorptionskolonne hinweg angeordnet.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine schematische Zeichnung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • 2 ist eine Querschnittsansicht der Absorptionskolonne, die mit Flüssigkeitssprühdüsen ausgestattet ist.
  • BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG IM EINZELNEN
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird nun im Einzelnen mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Die Erfindung kann auf beliebige Gewinnung und Reinigung für Acrylnitril und Methacrylnitril angewendet werden, die eine Absorptionskolonne aufweist, worin das Produkt aus der Quenchkolonne zu der Absorptionskolonne vor der Gewinnung und Reinigung des Acrylnitrilprodukts überführt wird. Die mit der Gewinnung und Reinigung verbundenen, speziellen Zwischenschritte sind für die vorliegende Erfindung nicht kritisch und liegen innerhalb des Tätigkeitsfelds des Durchschnittsfachmanns. Beispielsweise können Destillationstürme bei der Reinigung von rohem Acrylnitril zur Herstellung von Acrylnitril angewendet werden.
  • Mit Bezug auf 1 werden Propylen und Ammoniak zu dem Reaktor 1 über Leitung 2 überführt und ein Sauerstoffenthaltendes Gas (im Allgemeinen Luft) wird zu dem Reaktor über Leitung 4 gespeist. Das Propylen, Ammoniak und Sauerstoff reagieren in dem Reaktor (vorzugsweise ein Wirbelschichtreaktor) in Gegenwart eines Wirbelschichtkatalysators zur Herstellung von Acrylnitril. Der Reaktorabgasstrom, der Acrylnitril enthält, wird aus Reaktor 1 über Leitung 3 zur Quenchung 5 überführt, worin die Reaktorabgasströme durch direkten Kontakt mit einem wässrigen Strom gekühlt werden. Der gekühlte Reaktorabgasstrom wird aus Quenchung 5 entfernt und gelangt über Leitung 7 in Absorptionskolonnen 9, worin ein wässriger Strom den gekühlten Reaktorabgasstrom kontaktiert, um das rohe Acrylnitril zu entfernen (rohes Acrylnitril ist vorgesehen, Acrylnitril zu bezeichnen, welches verschiedene Verunreinigungen, einschließlich Co-Produkte HCN und Acetonitril, enthält), das in dem Reaktorabgasstrom vorliegt. Das rohe Acrylnitril wird dann aus der Absorptionskolonne 9 über Leitung 13 zu Gewinnungskolonne 15 überführt, worin das rohe Acrylnitril der Destillation unterzogen wird, um enthaltene Verunreinigungen zu entfernen, und das rohe Acrylnitril wird über Leitung 23 zu Kopfkolonne 25 überführt, wo weitere Destillation zum Trennen des Acrylnitrils von den Co-Produkten (d. h. HCN und Acetonitril) stattfindet. Das gewonnene Acrylnitril wird dann aus der Kopfkolonne 25 über Leitung 27 ent fernt und wird weiter in Produktkolonne 31 gereinigt. Gereinigtes Acrylnitril wird aus der Produktkolonne 31 über Leitung 35 entfernt und der Abfall wird zum Zurückführen über Leitung 33 gewonnen. Co-Produkt HCN wird gewöhnlich aus Leitung 29 von Kopfkolonne 25 gewonnen. Co-Produkt Acetonitril wird gewöhnlich als ein Seitenstrom (nicht gezeigt) aus Gewinnungskolonne 15 gewonnen.
  • Bei der Ausführung der vorliegenden Erfindung ist Absorptionskolonne 9 speziell angepasst, um ein neues Verfahren zum In-Kontaktbringen des gekühlten Acrylnitril enthaltenden Reaktorabgasstromgases, um das Acrylnitril aus dem Reaktorabgasstrom zu entfernen, bereitzustellen.
  • Mit speziellem Bezug auf 2 wird die neue Konfiguration des Inneren der Absorptionskolonne 9 gezeigt.
  • 2 ist ein Querschnitt von Absorptionskolonne 9 und zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Der Innenbereich von Absorptionskolonne 9 enthält ein kreisförmig geformtes Gitter mit einem Querstab 41. Gitter 37 und Querstab 41 sind so ausgelegt, dass sie flüssige Sprühdüsen 39 aufweisen, die oberhalb des kreisförmigen Gitters 37 und Querstab 41 in einer solchen Weise positioniert sind, dass die wässrige Sprühung, die aus den Düsen 39 kommt, den gesamten Umfang der Absorptionskolonne 39 umfasst, wodurch vollständiger Kontakt der wässrigen Sprühung mit dem gekühlten Reaktorabgasstromgas erfolgen kann, damit das Acrylnitril als Sumpfstrom über Leitung 13 entfernt wird (1). Im Allgemeinen ist der Abstand zwischen den flüssigen Sprühdüsen 0,91 m bis 3,66 m (36 inches bis 144 inches), vorzugsweise 1,22 m bis 2,29 m (48 inches bis 90 inches). Gewöhnlich wird die Anzahl der in der Kolonne verwendeten Sprühdüsen von der Größe der Kolonne mit der Aufgabe, zu sichern, dass der gesamte Umfang der Kolonne abgedeckt ist, abhängen. Im Allgemeinen liegt die Anzahl der verwendeten Düsen in einer Kolonne mit einem Durchmesser von 4,86 m (16 foot) im Bereich von 7 bis 10, in Abhängigkeit von der Größe der angewendeten Düse. Zusätzlich ist die tatsächliche Konfigura tion der Düsen nicht kritisch, vorausgesetzt, dass im Wesentlichen der gesamte Umfang der Kolonne durch das Sprühmuster, das aus den Sprühdüsen ausströmt, erfasst wird.
  • Hohlkegel- oder Vollkegel-Flüssigkeitssprühdüsen können in den oberen und/oder unteren Wärmeübertragungsbereichen der Absorptionskolonne installiert werden. Es ist eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, dass mehrere Ebenen von Hohlkegeldüsen mit hinreichendem Abstand zwischen den Düsen und Anteilen zum Sichern der gesamten Abdeckung der Flüssigkeitssprühung über die vollständig geöffnete Fläche der Absorptionskolonnenschale installiert werden.
  • Hinreichend gepumpte Flüssigkeitszirkulation wird durch die Sprühdüsen eingeführt, um die gewünschte Wärmeübertragung in den oberen und/oder unteren Wärmeübertragungsbereich über direktes In-Kontaktbringen der Gasphase, die das Acrylnitrilprodukt enthält, mit der gesprühten Flüssigkeit auszuführen. Die gepumpte Flüssigkeit kann vorzugsweise ein Abstrom der Absorptionsturmsümpfe oder ein Abstrom von dem Absorptionsturmnebenabzug und/oder Absorptionsturmmagerwasser und/oder frischem Auffüllwasser zu dem Absorptionsturm und/oder Verfahren, kondensiert aus der Quenchung, sein.
  • In einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden manuelle oder automatische Kontrollventile an dem Zuführungsrohr zu jeder Ebene der Sprühdüsen installiert, um die Einstellung der Fließgeschwindigkeit zu jedem Niveau und Optimierung von Wärmeübertragung zu ermöglichen.
  • Es wurde beobachtet, dass die Anpassung von Flüssigkeitssprühdüsen an das Innere der Absorptionskolonne anstelle von Böden oder strukturierter oder statistischer Füllung die nachstehenden verbesserten Vorteile hervorruft. Die Verwendung von Sprühdüsen führt zu einem geringeren inhärenten Druckabfall des Sprühsystems bei einer inhärent geringeren Belegungstendenz des Sprühsystems. Es wurde beobachtet, dass sich Absorptionskolonnenfüllungen, ob statistisch oder strukturiert, während des Arbeitens eines Gewinnungs- oder Reini gungssystems für Acrylnitril in der Regel mit Polymeren belegen. Die akkumulierten Polymerabscheidungen ergeben einen erhöhten Kolonnendruckabfall, bis die Kolonne zum kostenaufwändigen, zeitaufwändigen Reinigen heruntergefahren werden muss. In dem erfindungsgemäßen Verfahren entfernt das Sprühsystem potenzielle Oberflächen zur Polymerbildung, wodurch das Polymerbelegungsproblem beseitigt oder im Wesentlichen beseitigt wird. Mit der Beseitigung oder mit der wesentlichen Beseitigung des Polymerbelegungsproblems besteht die gleichzeitige Möglichkeit, das System bei einem niederen Druck arbeiten zu lassen. Natürlich führt das Arbeiten bei einem niederen Druck zu einer Verbesserung im Gewinnungs- und Reinigungssystem, was zu einer Erhöhung der Ausbeuten des Acrylnitrilprodukts führt.
  • Es wird deutlich, dass gemäß der Erfindung ein Verfahren bereitgestellt wird, welches vollständig den Aufgaben und Zielen und Vorteilen, wie vorstehend angeführt wird, genügt.

Claims (5)

  1. Verfahren zur Herstellung von Acrylnitril, umfassend Umsetzen von Propylen, Ammoniak und Sauerstoff in einer Reaktorzone, in Gegenwart eines Katalysators, zur Erzeugung eines rohes Acrylnitril enthaltenden Reaktorabgasstroms, Überführen des rohes Acrylnitril enthaltenden Reaktorabgasstroms zu einer Quenchkolonne, worin der rohes Acrylnitril enthaltende Reaktorabgasstrom mit einem ersten wässrigen Strom zum Kühlen des Reaktorabgasstroms in Kontakt gebracht wird, Überführen des gekühlten, rohes Acrylnitril enthaltenden Reaktorabgasstroms zu einer Absorptionskolonne, worin der rohes Acrylnitril enthaltende Reaktorabgasstrom mit einem zweiten wässrigen Strom in Kontakt gebracht wird, um das rohe Acrylnitril als einen Sumpfstrom von der Absorptionskolonne abzutrennen und zu entfernen, Überführen des das rohe Acrylnitril enthaltenden Sumpfstroms zu einem Gewinnungs- und Reinigungsbereich, wo das Acrylnitril gewonnen und gereinigt wird, wobei die Verbesserung Zuführen des zweiten wässrigen Stroms zu der Absorptionskolonne mit Hilfe von Flüssigkeitssprühdüsen umfasst.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Reaktorzone einen Wirbelschichtreaktor umfasst.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Sprühdüsen im Sumpfteil der Absorptionskolonne angeordnet sind.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Sprühdüsen im oberen Teil der Absorptionskolonne angeordnet sind.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Sprühdüsen durch die Absorptionskolonne hinweg angeordnet sind.
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